Steins;Gate (2011)シュタインズ ゲート

Anime Beschreibung

Anime: Steins;Gate
© 2011 5pb./Nitroplus未来ガジェット研究所
Rintarou Okabe ist einer der Wissenschaftler, dessen Denken und Handeln in keiner Weise irgendeiner Norm entspricht; er selbst nennt sich stets einen „verrückten Wissenschaftler“. Zusammen mit seinen Freunden Mayuri Shiina, mit der er schon seit der Kindheit befreundet ist, und Itaru Iashida (Daru), dem „Super Hacker“, den er schon seit der Highschool kennt – die gleichzeitig auch Teammitglieder des Zukunft-Gadget-Labors sind – bastelt er an allerlei verrückten Apparaten herum. Eines Tages kommt dabei dann tatsächlich etwas Nützliches und Sinnvolles heraus: Eine Zeitmaschine in Form einer Mikrowelle!
Nachdem es jedoch zu einigen seltsamen Vorkommnissen kommt, schließt sich die talentierte Neurowissenschaftlerin Kurisu Makise dem Team von Rintarou und seinen Freunden an. Sie führen einige Tests an der Zeitmaschine, mit der man allerdings nur kleinere Nachrichten in die Vergangenheit schicken kann, durch. Durch diese Tests wird allerdings die Organisation SERN auf sie aufmerksam. Diese erforscht ebenfalls Zeitreisen und macht schon bald darauf auf Rintarou und seine Freunde Jagd. Für Rintarou beginnt nun ein spannender Wettlauf gegen die Zeit …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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Anime Rezensionen

Avatar: Conny#1
„Time after time, dank der neusten Mikrowellentechnik!“


Wer hätte gedacht, dass es über 3 Jahre dauern wird, dass ich endlich mal wieder die Höchstnote für eine Anime-Serie auspacke. Endlich wieder eine Serie wo ich so glücklich über das Endergebnis bin, dass ich wirklich jedes einzelne Mitglied der gesamten Produktionsfirma umarmen und küssen könnte. Ich weiß nicht ob ihr das kennt, aber als ich gesehen habe wie hoch „Steins Gate“ bewertet wurde und sogar einen Platz in den Top Ten bekommen hat, war ich mir schon im Vorfeld sicher, dass es sich wieder nur um einen maßlos gehypten Anime handelt, ähnlich wie bei „Death Note“ oder „Code Geass“. Und schon im Vorfeld macht man sich Gedanken darüber, Sachen in dem Anime zu suchen, die deutlich gegen so eine überragende Platzierung sprechen. Also habe ich Folge 1 angefangen und dann kam alles ganz anders, wie es sonst war. „Steins Gate“ ist ein Anime, der mich ab Folge 1 – Minute 1 – unfassbar gepackt hat und mich bis Folge 24 nicht mehr losgelassen hat. Ich habe seit „Monster“ keinen Anime mehr gesehen, der von Vorne bis Hinten so unfassbar klug und einfallsreich durchdacht ist und wo jedes kleinstes Ereignis, welches man am Anfang als extrem verwirrend empfindet, aufgeklärt wird. „Steins Gate“ ist somit endlich wieder ein Anime, der sich für mich persönlich zu meinen absoluten Lieblingen wie „Monster“ und „Black Lagoon“ dazu gesellt und für mich locker als einer der besten Anime aller Zeiten durchgehen würde.

Story

Mit Geschichten über das Zeitreisen ist das immer so eine Sache. In jedem noch so klugen Film über Zeitsprünge wird man kleinere bis größere Logikfehler entdecken. Selbstverständlich bleibt auch „Steins Gate“ von gewissen Aktionen nicht verschont, die man persönlich wahrscheinlich total anders gemacht hätte. Aber das darf man diesem Anime absolut nicht ankreiden, denn gerade durch diverse Fehlaktionen ist dieser Anime so ungemein spannend und ist zudem noch unglaublich facettenreich. Die Geschichte wirkt am Anfang unglaublich komplex und man bekommt das Gefühl, dass man gar nicht durchsteigen wird. Okarin ist ein selbsternannter „wahnsinniger Wissenschaftler“ und hat mit seiner besten Freundin Mayuri und seinem Kumpel Hashida ein kleines Möchtegern-Labor gegründet und sie erforschen alles rund ums Thema Zeitreisen. Mit Hilfe einer Mikrowelle und einem Handy kommen sie diesem Thema auch schon recht nahe. Bis Okarin eines Tages die charismatische Kurisu kennenlernt und nicht nur sie wird der Grund dafür sein, weshalb sich Okarin bald auf eine spannende und auch sehr dramatische Reise zwischen Raum und Zeit begeben wird. Schaut man sich die ersten Folgen an bekommt man beinahe das Gefühl, dass man in einem totalen „Brainfuck“ Anime gelandet ist. Anfangs macht in diesem Anime einfach gar nichts Sinn und man wird gerade zu mit Puzzle-Teilen zugeschüttet. Doch nach und nach fügt sich ein Puzzle-Teil mit dem Anderen zusammen und später ergeben selbst die noch so bedeutungslosen Szenen einen großen Sinn und hinterlässt den weltberühmten „Aha-Effekt“. Was mich an der Geschichte von „Steins Gate“ so unglaublich fasziniert hat, war die Vielfältigkeit der Geschehnisse. Es fängt an wie ein „Lain“ Ableger mit Comedy-Elementen und wird später zu einer witzigen Zeitreisengeschichte wie in etwa „Zurück in die Zukunft“. Und noch später wird der Anime plötzlich tot ernst und verkommt zu einem knallharten Thriller, der ein wenig an einer Mischung aus „Butterfly Effect“ und „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert, Welches auch den ein oder anderen romantischen Grad hat. Man muss wirklich sehr aufpassen, wenn man über die Geschichte von „Steins Gate“ spricht, denn jedes kleinstes Detail kann schon als Spoiler definiert werden, weshalb ich zur Story jetzt auch nichts weiter sagen werden. Trotzdem muss ich noch erwähnen, dass ich die offensichtlichen Anspielungen auf „Zurück in die Zukunft“ sehr amüsant fand.

Animation


Auch auf optischer Linie hat mich „Steins Gate umgehauen“. Nicht nur, dass das Charakterdesign total originell daher kommt, wir bekommen zudem noch grandiose Animationen während der Zeitsprünge zu sehen. Bilder die sich in rasender Geschwindigkeit in unsere Köpfe eingravieren, ohne dass wir anfangs wissen, was wir da überhaupt gesehen haben. Auch die Hintergrundzeichnung ist stets flüssig und traumhaft anzusehen. Ich habe lange keinen derart perfekten Zeichenstil in einer Anime-Serie gesehen, da diese Optik fast schon Movie-Qualität hat.

Soundtrack


Auch hier liefert dieser meisterhafte Anime eine Traumleistung ab. Das Opening von Itou Kanako (Hacking to the Gate) ist eins der besten und vor allem passendsten Lieder, die ich je in einem Anime als Opening gesehen bzw gehört habe. Das Lied ist so unglaublich rockig und dennoch mit einer so sanften und schönen Stimme gesungen, dass man permanent Gänsehaut bei dem Lied haben kann. Normalerweise ist Itou Kanako ja auch für Balladen bekannt, wie zum Beispiel die sensationelle Ballade aus „School Days“ ( Kanashimi no Mukou he), doch hier beweist sie, dass sie auch eine enorme Rockstimme hat. Das Ending ist mindestens genauso gut wie das Opening, da es jede Folge mit einem wohlwollendem Gefühl zurück lässt. Es gab nicht viele Animes wo ich in absolut jeder Folge, das Opening und gerade das Ending komplett gesehen habe. Doch beide Lieder gehen hier einfach so unglaublich unter die Haut, dass ich zu keiner Sekunde auf die Idee gekommen bin, diese auch nur für 1 Sekunde zu skippen. Auch vor den Synchronsprechern muss man wahrlich niederknien. Bekanntester Sprecher dürfte wohl der von der Hauptfigur Okarin sein. Seine Stimme dürften viele Fans aus „Death Note“ (Yagami Light) oder „Gundam 00“ (Setsuna) kennen. Meiner Meinung nach liefert er hier die beste stimmliche Leistung seiner Karriere ab, denn es ist einfach unvorstellbar beeindruckend, wie authentisch er diese Figur nur durch seine Stimme wirken lässt. Natürlich sind auch alle Anderen Synchronsprecher überragend, besonders Mayuris Stimme hat eine harmonische und sehr wohlwollende Stimme.

Charaktere

Was zur Hölle sind das nur für grandiose Charaktere? Ich kann mich wirklich nicht erinnern, dass ich so viel geniale Charaktere auf einem Haufen gesehen habe., zumal es hier keine einzige Figur gibt, die mir gegen den Strich ging. Natürlich hat man auch hier Charaktere, die man persönlich favorisiert und Andere die man vielleicht nicht ganz so mag wie manch Anderen. Aber bei einer Sache sollten eigentlich alle zustimmen : Okarin (oder auch Okabe) ist ein grandioser Hauptcharakter, der für mich zu den kreativsten Figuren aller Zeiten gehört. Es ist einfach ein Genuss mit anzusehen, wie sich Okarin immer mehr vom Hobby „Wissenschaftler“ zum fürsorglichen Menschen entwickelt und dabei die dunkelsten Kapitel seines Lebens einschlagen muss. Aber wir haben auch viele tolle Nebenfiguren. Übrigens rechne ich es dem Anime hoch an, dass er sich die meiste Zeit nur auf die 8 Hauptakteure konzentriert. Es kommen nach 10 bis 15 Folgen keine neuen Charaktere hinzu und man braucht dadurch keinen neuen Geduldsfaden, um sich an die neue Figur zu gewöhnen. Die interessanteste Figur im gesamten Anime war aber, neben Okarin, für mich persönlich ganz klar Mayuri. Sie bringt einfach von allen Charakteren die interessanteste Geschichte mit und sie ist später eine enorm wichtige Schlüsselfigur, die für die besten Momente im gesamten Anime sorgt. Mayuri ist zudem auch noch unbeschreiblich sympathisch und hat eine fantastische Ausstrahlung. Allein schon ihr „Dü DüDü“ zur Begrüßung ist so göttlich, dass man sogar zeitweise anfängt, selbst so aufzutreten. Auch Kurisu ist eine der interessantesten Figuren. Auch wenn sie wahrscheinlich die skurrilste Entwicklung durch macht, so muss ich schon sagen, dass sie (zumindest anfangs) nicht ansatzweise gegen Mayuri ankommt. Sie hat lange nicht so eine schillernde und authentische Präsenz. Kurisu ist aber einer dieser Figuren, die ich am Anfang unfassbar unsympathisch fand, im späteren Verlauf aber sehr zu schätzen wusste. Trotzdem ist sie nicht gerade die stärkste Figur in „Steins Gate“. Weiter geht es mit Ruka, der sehr feminin wirkt und ebenfalls eine enorm interessante Geschichte mitbringt, die ich persönlich noch nicht so oft in einem Anime gesehen habe. Hashida ist der besagte Kumpel von Okarin, der zusätzlich noch ein Meister im Hacken ist. Auch wenn er in der Anfangsphase ein wenig klischeehaft wirkt, so spielt auch er im späteren Verlauf eine sehr interessante Rolle. Feliz ist eine typische Otaku-Figur im Katzenkostüm, die bei jedem Satz ein süßes „nya“ anhängt. Auch sie steht früher oder später mal im Mittelpunkt und sorgt ebenfalls für bahnbrechende Momente. Dann haben wir noch Moeka, sicherlich auch eine der mysteriösesten Charaktere im gesamten Anime. Äußerlich wirkt sie wie eine typische „Kuudere“, aber innerlich sprudelt es gerade so in ihr. Besonders amüsant fand ich ihre Art, nur auf SMS Basis mit Okarin zu kommunizieren, obwohl Der wiederum direkt vor ihr steht. So eine Kommunikation ist so absurd, dass sie schon wieder Stil hat. Zu guter Letzt haben wir noch Suzuha, die mit Sicherheit nach Mayuri die interessanteste Geschichte mitbringt. Auch die Vorgehensweise von Suzuha kann man lange nicht durchschauen, bis man schließlich die ganze Wahrheit über sie erfährt und man am Ende von dieser Folge einfach nur mit offenen Mund da steht. Es gibt zwar noch vereinzelte Nebencharaktere, die aber eine nicht ganz so große Rolle spielen wie unsere anderen, grandiosen Hauptakteure.

Empfehlung

Nach so viel Schwärmerei, fällt es mir schwer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen. Normalerweise müsste ich ja bei meiner Kritik zu „Steins Gate“ noch irgendwo einen Satz beginnen mit „Schade nur, dass....“. Doch bei diesem Anime gab es einfach nichts, was mir nicht gefallen hat. Sogar das Ende ist eine extrem starke Nummer und die Vorfreude auf den Kinofilm ist bei mir noch größer, als die Vorfreude auf den nächsten Neon Genesis Film. Deswegen dürfte es keine Überraschung sein, dass ich „Steins Gate“ allen Menschen auf dieser Welt empfehle, ob nun Anime Fan oder nicht. Klar wird dieser Anime auch ein wenig polarisieren, aber wen interessierts? Mich hat er erwischt und ich gebe eine klare Guck – und Kaufempfehlung für diesen Anime heraus!



Fazit

Bis jetzt war für mich „Zurück in die Zukunft“ so das Beste, was das Thema Zeitreisen für mich hergegeben hat. Seit „Steins Gate“ bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ich habe endlich einen neuen Lieblingsanime gefunden und werde mit abgenagten Fingernägeln, den Kinofilm sehnsüchtig entgegen fiebern. „Steins Gate“ bietet die tiefsinnigste und interessanteste Geschichte seit „Monster“. Die Platzierung in den Top Ten ist somit absolut gerechtfertigt. Anschauen ist ohne Zweifel knallharte Pflicht. Da ich mittlerweile in 5er Schritten bewerte, kommt hier für mich nichts Anderes als die Höchstnote in Frage.
„Steins Gate“ bekommt von mir überragende und unschlagbare 10 von 10 schleimige Gel-Bananen.


10/10
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Avatar: PhryneMandelbrot#2
"Kore ga Steins;Gate no Sentaku dayo"

Bei Steins;Gate handelt es sich um die Anime-Umsetzung einer Visual Novel für die Xbox 360. Was den allermeisten bei dem Stichwort Visual Novel in den Sinn kommen wird, sind zahllose Beispiele schlecht umgesetzter Bishoujo Games, die einzig aus dem Grunde animiert wurden, um ein Franchise zu vermarkten und auszuschlachten. Doch diese Koproduktion der beiden Spieleentwickler 5pb und Nitro+ (u.a. Saya no Uta) kann mit etwas mit etwas auftrumpfen, dass vielen Vertretern des Mediums offenkundig fehlt: einer Handlung.


Und dabei beginnt Steins;Gate nicht wirklich überzeugend:
Der selbsternannte "Mad Scientist" Rintarō Okabe kämpft in Akihabara gegen weltweite Verschwörungen. Das macht er natürlich nicht allein, denn seine Kindheitsfreundin Mayushii und der Superhacker Daru unterstützen ihn soweit es in ihrere Macht steht. Als dem infantilen Haufen auch noch die talentierte Wissenschaftlerin Makise Kurisu hinzustößt, könnte man ins Zweifeln geraten. Eine preisgekrönte Forscherin auf dem Gebiet der Neurowissenschaften wird Mitglied des Forschungsteams zweier Pseudewissenschaftler. Dazu kommen zahllose Zeitreisetheorien und die damit einhergehenden Paradoxe und Anspielungen auf die Otaku-Kultur. Man wird hin und hergerissen, zwischen Ernst und Stumpfsinn.
Die Story arbeitet sich anfangs nur schleppend voran. Erst als die Forschertruppe sich in Sern einhackt, eine Organisation, die Gerüchten zufolge im Besitz einer Zeitmaschine ist, steigert sich das Erzähltempo. Das klingt kurios und wenig überzeugend, bis letztlich das Damoklesschwert fällt und das ständig wachsende Team um den Protagonisten in eine scheinbar unhaufhaltsame und grauenerregende Tragödie gerät.


Steins;Gate erzählt die Geschichte eines Menschen, der gerne Held spielen würde, ungeachtet der Verantwortung, die er sich damit auferlegt. Okabe ist definitiv ein Möchtegern, der die Konsequenzen seines Handelns in keiner Weise hervorzusehen vermag. Doch die Probleme, die er verursacht, wächst er über sich hinaus, beweist Mut sowie Intelligenz und behält trotzdem seinen Humor.
Man könnte die Handlung von Steins;Gate durchaus mit der von Naoki Urasawas "20th Century Boys" vergleichen. Ursprung der Bedrohung des Weltfriedens ist dieses mal nicht eine von außen kommende Macht, sondern der Protagonist selbst, auch wenn er dies nicht beabsichtigt hat.
Dies unterscheidet den Anime von so vielen anderen Serien. Es fehlt ein Feindbild.
Bis zum Schluss erfährt der Zuschauer nicht gegen wen überhaupt gekämpft wird und wer sich hinter Sern verbirgt. Das spielt auch keine Rolle, schließlich wird viel mehr Wert auf die Entwicklung der verschiedene Charaktere gelegt.
Und was den Wechsel zwischen dem unbeschwerten Alltag in Akihabara und den Bedrohungen durch Sern betrifft, so muss man sagen, dass dies hier wesentlich besser gelungen ist als in Higurashi.

Doch besonders die Charaktere in Steins;Gate wissen vollends zu überzeugen. Vorgestellt werden uns die typischen Stereotypen: der selbstverliebte Pseudo-Antiheld, die Tsundere-Wissenschaftlerin, ein typischer Otaku und Nerd, eine Nekomimi-Maid und nicht zu vergessen der Moeblob Mayshii (Tuturu). Dass sich hinter diesen Charakteren tatsächlich sehr gut durchdachte und überzeugende Persönlichkeiten verbergen, die oftmals Auslöser der zahlreichen Plot-Twists sind, würde man anfangs nicht vermuten. Hier wurde tatsächlich ein Cast voller einzigartiger Persönlichkeiten kreiert, der zudem Dank der großartigen Leistung der Synchronsprecher kaum Schwächen aufweist. Auf den OST und die Animtionsqualität werde ich nicht weiter eingehen. Man wird keinesfalls enttäuscht. Diejenigen, die bereits die Visual Novel mit den Illsutrationen von Huke gespielt haben werden vielleicht eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigen, doch ansonsten wird man auch hier mit bester Qualität versorgt.


Fazit:
Steins;Gate ist einzigartig, fast schon revolutionär. Die komplexe Handlung rund um Zeitreisen gemischt mit den Blödeleien aber auch den ernsten Themen, welche die Charaktere beschäftigen, sorgt für beste Unterhaltung . Innerhalb dieser 24 Episoden werden immer wieder neue Entwicklungen eingeleitet, alte bewahrheitet oder wieder verworfen. Steins;Gate gehört mit Sicherheit zu den besten Titeln des Jahres und es ist nicht zu weit hergeholt, wenn ich sage, dass dieser Anime problemlos derselben Güteklasse wie Code Geass oder Clannad zugeordnet werden darf.
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Avatar: Silo-san#3
Anspruch:9
Action:5
Humor:8
Spannung:10
Erotik:1
Hallo zusammen,

ich möchte gerne mal die Gelegenheit nutzen und auf den Anime "Steins;Gate" aufmerksam machen, der für mich der bisher beste Anime des Jahres ist.


Worum geht es?
In Akihabara lebt und arbeitet ein Wissenschaftler namens Rintarō Okabe, der fest davon überzeugt ist das Zeitreisen möglich sind. Er stellt sich selbst als etwas verrückt dar und nennt sich selbst Kyōma Hōōin, doch später merkt man, dass das nur Versade ist um Aufmerksamkeit zu erzielen. Ihm zu Seite steht eigentlich immer die kleine Mayuri, die, auch wenn man es ihr kaum ansieht, in etwa Okabes Alter hat. Sie verbindet eine etwas besondere Beziehung die erst später im Anime zu tragen kommt. Bei einer Vorlesung über Zeitsprünge lernt Okabe die Wissenschaftlerin Kurisu Makise kennen die Anfangs felsenfest überzeugt ist das Zeitreisen nicht möglich sind und das auch zu beweisen weiß. Nach ersten Experimenten an einer sogenannten Zeit-Mikrowelle, die Okabe entwickelt hat, fängt Kurisu Makise aber an Interesse zu bekunden und ist letztendlich auch maßgeblich für den Durchbruch verantwortlich.
Doch damit fangen auch die Probleme an, denn Zeitreisen, das wissen wir ja schon aus Zurück in die Zukunft ^^, ist ein sehr schwieriges Thema.

"Steins;Gate" ist keine leichte Kost. In den ersten 4-5 Folgen weiß man eigentlich nicht so recht wohin das eigentlich alles führen soll und ist mit dem Informationsüberschuss leicht überfordert. Doch sei gleich gesagt, der Anime ist in sich absolut Stimmig und alle Fragen werden mit der Zeit aufgeklärt. Wer dem Anime also eine Chance gibt wird nicht enttäuscht werden und Folge für Folge verschlingen. Interessant ist vor allem die Entwicklung der Hauptperson Rintarō Okabe, der wie die Geschichte selbst 2-3 Wandlungen durchmacht. Mit der Zeit wird sein wissentschaftliches Team immer größer. Sind Am Anfang nur er, Mayuri und der oe verrückte Hacker Itaru Hashida, auch Daru genannt, in seinem Team, so stellt Kurisu Makise nur die erste von vielen Neuzugängen da. Nicht alle ganz zufällig wie sich später herausstellt. Sowieso scheint jeder Charakter in "Steins;Gate" mehr zu sein als es auf den ersten Blick scheint und genau das macht die unglaubliche Spannung aus, die aus unkontrolierbaren Zeitsprüngen, Verschwörungen und einem Konzern namens SERN im Hintergrund erzeugt wird.

Das Charakterdesign, Backrounddiesign und die Animationen sind von horher Qualität und auch vom Stil wirkt es nicht zu überzeichnet. Die Charaktere wirken zwar Anfangs nach puren Stereotypen, doch wie gesagt sind viele wirklich schwer zu durchschauen. Musikalisch ist es zwar nicht die ganz große Nummer aber der Anime kommt auch fast gänzlich ohne aus und lebt von seinen Dialogen. In den richtigen Momenten wir aber für die perfekte Stimmung gesorgt.
Sowieso sind die Dialoge bzw. Okabes Monologe der Kernpunkt in "Stein;Gate". Sei es das phiolsophieren über die Zeitreisen, die lustigen und trietzenden Unterhaltungen zwischen Okabe, Kurisu und Daru oder die wirklich naiven Gespräche mit Mayuri, die man enfach automatisch ins Herz schließen muss.

Steins;Gate überzeugt einfach in allen Punkten und da wundert es mich doch schon etwas, dass das eine Animeadaption eines 360-Spiels aus dem fernen Osten ist.
Ich kann nur eins sagen: Wenn ihr Animes mögt in denen man nicht nur leicht unterhalten wird, sondern ihr auch etwas zum nachdenken angespornt werdet, wenn ihr witzige Dialoge und dramtische Ereignisse mögt und ihr dem Thema Zeitreisen nicht abgeneigt seit, dann ist Steins;Gate auch für euch der Anime des Jahres.
Ich für meinen Teil vergebe eine Bewertungen in der höhe jedenfalls selten.


mfg. Silo-san
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Avatar: Kuro-Okami
V.I.P.
#4
Ein Anime, der zur Zeit in aller Munde ist und von allen Seiten nur Lobpreisung erntet. Scheinbar bekommt man hier einen Thriller zu sehen, der von der ersten bis zur letzte Minute fesselt. Doch dem ist eigentlich nicht so, denn viel zu inkonsequent hat man die gesamte Geschichte erzählt.


Der Anime beginnt bereits recht träge. Präsentiert werden einem ein paar Charaktere, die Zeitreisende spielen und per Zufall eben damit Erfolg haben. Was ist nun die Geschichte, besser gesagt womit will man den Zuschauer packen. Genau hier liegt das Problem des Animes, am Anfang konzentriert er sich im Wesentlichen nur auf seine Comedy, weswegen Spannung nicht aufkommen kann. Und dies geht ca 12 Folgen lang so. Wenn man bis zur 13. Folge durchgehalten hat und rückblickend auf die Folgen schaut, wird man feststellen, dass in diesen Folgen fast nichts bis gar nichts passiert ist, was für die eigentliche Handlung eine größere Wichtigkeit hat. Warum also dieser Anfang? Man könnte jetzt sagen, dass man so die Charakter dem Zuschauer näher bringen wollte und deswegen diese so lange in einem recht gewöhnlichen Leben zeigt. Das darf man machen, man sollte damit aber nicht den halben Anime verbringen. Auch noch möglich wäre, dass man eine Art Bruch setzen wollte, der sehr unerwartet kommt und eben deswegen für Spannung sorgt. Auch dagegen ist nichts einzuwenden, letztendlich hat man diesen Bruch aber viel zu spät eingesetzt.

Man muss es sich vorstellen, als ob ein Comedy plötzlich zum Thriller wird, fast so als ob einem nach der Hälfte eingefallen ist, dass man eigentlich einen ganz anderen Anime produzieren wollte und es erst später erkannt hat, wodurch man im Stil einen Bruch setzt. Es ist ein zweischneidiges Schwert, da die erste Hälfte dem Anime die Glaubwürdigkeit nimmt. Comedy Charaktere, wo die gesamte Handlung zunächst nicht ernst genommen wurde, daraus wird plötzlich ein Anime, der nahezu gänzlich auf die Comedy verzichtet und plötzlich einen Weg wählt, den man von einem Thriller erwarten würde. Zu spät, denn das gesamte Werk wirkt inzwischen wie 2 verschiedene Animes, die einfach zusammen gequetscht wurden. Berücksichtigt man den Anfang nicht, ist die Entwicklung der Charaktere glaubhaft und auch die Geschichte selbst wird einem durchaus spannend präsentiert, aber das ist nicht möglich, da man sie eben in einem ganz anderen Licht kennengelernt hat und dieser Wandel doch sehr erzwungen wirkt. Der Anime hat sich selbst ein Bein gestellt und hat letztendlich selbst dafür gesorgt, dass man ihn nicht ganz ernst nehmen kann.

Was die Soundtracks anbelangt, so muss man diese aber zumindest noch hervorheben. Sie haben immer wunderbar gepasst, konnten die jeweiligen Situationen und Stimmungen perfekt unterstreichen und sind somit das beste am Anime. Vor allem das Opening klingt sehr gut und weckt durch die gezeigten Bilder das Interesse des Zuschauers, was einen denn erwarten wird.

Fazit:
Steins;Gate lässt sich schlussendlich am besten damit beschreiben, dass man sich hier nicht einig werden konnte, welchen Weg man denn einschlagen soll und deswegen hat man eben mehrere Genres im Anime verpackt. Die erste Hälfte des Animes steht der Zweiten also so ziemlich im Weg, denn sowohl Charaktere als auch die Handlung durchleben diesen Wandel viel zu spät, als dass der Anime noch wirklich überzeugen könnte. Was ist Steins;Gate? Thriller, Comedy, Romanze? Alles davon ist enthalten, doch schlussendlich ist der Anime alles davon aber wiederum auch keines davon.
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Avatar: PlayboyJoe#5
Zurück in die Zukunft einmal anders – dass das Verändern der Vergangenheit so manche Konsequenzen nach sich ziehen kann, haben schon einige Serien und Filme aufgezeigt, aber eines hatten sie nicht: Einen verrückten Wissenschaftler, der sich selbst und seinen Labormitarbeitern mindestens einen Spitznamen gibt und der mit einer imaginären Organisation als Gesprächspartner mit seinem Handy Selbstgespräche führt. Steins;Gate ist mal wieder ein Paradebeispiel dafür, dass Anime, in die man wenig Erwartungen gesteckt hat, oftmals besser sind als ihre gehypten Artgenossen.

Zunächst will ich den absolut größten Pluspunkt von Steins;Gate anbringen, der bei den meisten Anime heutzutage fehlt: Der rote Faden. Und dieser Faden ist so hellrot, dass man ihn sogar in der Nacht sehen könnte. Steins;Gate hat 24 Folgen und zu keinem Zeitpunkt verliert man das Gesamtziel und das gerade aktuelle Teilziel aus den Augen. Obwohl die Thematik der Zeitreise im Verlauf der Story immer komplexer wird, kann man dem Plot hervorragend folgen und das liegt nicht zuletzt daran, dass keine Filler-Episoden vorkommen. Von A nach B ohne Umwege, das wünscht man sich so oft und von der Bahn wird man auch nicht gerade verwöhnt; umso schöner, hier mal eine Abwechslung zu kriegen.

Ebenfalls kreativ ist die Handlung, die zwar gut erklärt wird, aber für Leute, die sich noch nie mit der Materie Parallelwelten und Ähnlichem auseinandergesetzt haben, eventuell etwas schwer verständlich ist. Was als „Nachmittagsexperiment“ anfängt, entwickelt sich bald zu einem Unterfangen, das unsere Charaktere mehr beeinflusst, als sie es je erahnt hätten – und genau so geht es auch dem Zuschauer, der nach dem Serien-Einstieg Cliffhanger an Cliffhanger am Episodenende bestaunt. Das Vorhaben der Laborcrew unterhält einen sagenhaft und man sieht, dass es auch ohne Klischeefolgen geht.

Und wer braucht denn auch Klischeefolgen, wenn man auf Charaktere zurückgreifen kann, die durch so viel Individualität auffallen, dass man damit drei oder vier Standardanime mühelos versorgen könnte. Naja, ganz ohne Stereotyp-Eigenschaften geht dann doch nicht – stellenweise kommt mal die Tsundere raus und auch der stumme Fisch kommt zum Einsatz – aber letzten Endes hat man es geschafft, diese Elemente auf ein annehmbares Niveau zu bringen und mit einer Menge Unkonventionellem zu kaschieren.

Was der ganzen Serie zusätzliche Attraktivität verleiht, ist eine Zutat, die man noch im Regal gefunden hat und die man sinnvoll zu verwerten wusste. Als Verfeinerung bekommen wir noch eine Prise Romantik, die zum größten Teil der Serie latent bleibt. Es handelt sich um hitzige Dialoge zwischen Kurisu und Okabe, die vom Wortwitz Bakemonogatari zwar keine Konkurrenz machen, aber mit viel Charme überzeugen können. Das Verhältnis zwischen Kurisu und Okabe gewinnt im Verlauf der Serie kontinuierlich an Bedeutung, spielt aber die meiste Zeit keine tragende Rolle in der Geschichte. In dieser Beziehung hat man aber meines Erachtens einmal zu viel in die Klischee-Kiste gegriffen: „Hey, bist du verletzt, Okabe?“ – „Nein, nur den Knöchel verstaucht.“ – „A-A-ber nicht, dass du denkst, ich mach‘ mir Sorgen um dich!!“ Was soll man sagen. Wenn das das kleinere Übel ist, nehm ich es gerne in Kauf.

Sehr viel Negatives ist mir nicht aufgefallen, dennoch gibt es das ein oder andere, was man sicherlich besser hätte lösen können. Zum einen ist das letzte Drittel des Anime wohl die Talsohle der Spannung in der Serie (vom etwas schwachen Einstieg mal abgesehen). Gerade wenn man denkt „spannender kann’s nicht mehr werden“, kommt direkt der Drehbuchschreiber her und sagt: „Stimmt, da hau ich mal die Bremse rein.“ In der Praxis sind das zwar keine Filler, aber eine unnötig überdehnte Story-Sequenz, die man in deutlich weniger Screentime hätte unterbringen können. Zum anderen muss sich das Finale vorwerfen lassen, dass es etwas überhastet von der Bühne gegangen ist. Obwohl alles logisch und spannend ist, kommt einem der Ablauf im Vergleich zum Rest der Serie eine Spur zu konstruiert vor. Um alle Ereignisse in der Kürze der Zeit unterzubringen, war dieser Schritt vielleicht unvermeidlich, aber wie schon erwähnt hätte man diese Zeit an anderer Stelle einsparen können.

Eine gelungene Sci-fi-Achterbahnfahrt, die einen nicht nur bestens unterhält, sondern einen auch nachdenklich stimmt, was mich noch zur musikalischen Untermalung führt, die ich fast vergessen hätte. Melancholisch, bewegend, unterstreichend – das sind die Worte, um den Soundtrack von Steins;Gate zu beschreiben, einfach nur herrlich. Lässt man sich durch die ersten paar Folgen (die zwar unterhaltsam, aber nicht mitreißend sind) nicht beirren, schaut man nach drei Stunden perplex auf die Uhr und merkt, dass man schon wieder 9 Folgen weiter ist.
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