Tokyo Magnitude 8.0 (Anime)東京マグニチュード8.0

  • TypTV-Serie
  • Episoden11 (~)
  • Veröffentlicht10. Jul 2009
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Tokyo Magnitude 8.0
Mirai, eine junge Mittelschülerin, besucht gerade mit ihrem Bruder Yuuki am Anfang der Sommerferien eine Roboter-Ausstellung auf Tokyos künstlicher Insel Odaiba, als ein schweres Beben der Stärke 8.0 auf der Richterskala, den Tokyo Tower und die Rainbow Bridge erschüttert und einstürzen lässt. Tokyos Stadtbild verändert sich in Sekundenschnelle. Mit Hilfe einer motorisierten Botin namens Mari, versuchen die beiden nach Setagaya im westlichen Tokyo zu gelangen, wo sich ihr Zuhause samt ihrer Mutter befindet.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Ein Katastrophenfilm der etwas anderen Art. Nicht nur, weil es sich um eine Serie handelt, die naturgemäß mehr Zeit hat sondern auch weil man einen anderen Schwerpunkt setzt und man sich statt auf katastrophale Ereignisse lieber auf die Gefühle der Überlebenden und ihre Zeit direkt nach dem Beben konzentriert. Weitgehend unaufdringlich und in der Darstellung der sich wandelnden Gefühle der Protagonisten überzeugend, präsentiert sich Tokyo Magnitude 8.0 als weiterer gelungener Serie des für seine mitunter abseits des Mainstreams liegenden Anime bekannten Noitamina-Zeitslots von Fuji TV.


Nicht das Erdbeben an sich sondern die emotionale Belastung für die Überlebenden steht hier im Vordergrund. Wie es in einem Land wie Japan realistisch erscheint, das über genug Mittel und Organisation verfügt was Katastrophenhilfe nach Erdbeben angeht, ist die Bevölkerung nach dem Beben nicht auf sich allein gestellt sondern wird sofort vom Militär und anderen Einrichtungen unterstützt. Wogegen man hingegen wenig schnell Hilfe bieten kann ist der Schock über die Zerstörung und die Opfer, sowie die Angst über das ungewisse Schicksal der Angehörigen. Genau hier setzt Tokyo Magnitude an. Wie ergeht es Geschwistern, deren Eltern am anderen Ende der Stadt waren? Wie ergeht es einer Mutter, die nicht weiß wie es ihrer kleinen Tochter geht? Die Protagonisten erleben eine emotionale Berg- und Talfahrt, in der auf Zeiten der Ruhe und Zuversicht beim Anblick von fremden Schicksalen wieder der Absturz folgt und man versucht sich gegenseitig zu trösten, was auch sich auflösende Familienbande wieder erneuert.

Tokyo Magnitude überzeugt, denn man bekommt den Eindruck, dass sich ein derartiges Schicksal wirklich ohne weiteres ereignen könnte. Die Figuren sind plausibel dargestellt, wobei vor allem die in der Pubertät steckende Mirai hervorsticht, die, wie in der ersten Episode gelungen dargestellt, versucht ihre Kindheit hinter sich zu lassen und dabei genervt ist von ihrer Familie und der Anhänglichkeit ihres Bruders, das Angesichts der Ereignisse aber beginnt zu überdenken. Durch die Darstellung eines „Massenschicksals“ wird auch auf allzu reißerische Entwicklungen verzichtet, wobei in der Einbindung der die Protagonisten persönlich betreffenden Dramateile noch am ehesten die Schwäche des Anime liegt. Vermisst man hier zunächst ein wenig Mut bei den Produzenten, ist es letztendlich vielleicht mehr die Art wie es eingebunden ist bzw. dass es am Ende ziemlich schmalzig ist, was gewöhnungsbedürftig ist. Alles in allem ist Tokyo Magnitude 8.0 ein gelungener, gefühlvoller Drama-Anime, der es einem durch sein realistisches Setting und seine gelungenen Figuren schwer macht kein Mitgefühl zu entwickeln.
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Avatar: Gennosuke#2
´Tokyo Magnitude 8.0 ist ein ziemlich aufregender und dramatischer Anime, der von Erdbeben bis zu Dramatik alles perfekt inszeniert. Dieses Werk ist etwas Spezielles und Außergewöhnliches. Ein Anime, der sehr realitätsgetreu gestaltet wurde und auch überzeugen kann. Mit einer ziemlich simplen Story, gut beschrieben Charakteren sowie hervorragenden Animationen hat Bones ein wahres Katastrophen-Meisterwerk erschaffen, das die Sommer-Saison 2009 richtig zum „Schütteln“ brachte.


Story 9/10

Die erste Episode, die dafür bestimmt war, eine Geschichte aufzubauen und die Charaktere vorzustellen, war zunächst natürlich nicht so berauschend. Jedoch begann noch in der gleichen Folge der ganze Krimi, der den gesamten Plot sofort dramatischer und aufregender machte. Zudem wird bei diesem Anime eher die Situation nach dem Beben beschrieben, die wirklich sehr gut und realistisch inszeniert wurde. Viele Szenen waren von Dramatik und Spannung überhäuft, das nie seinen Reiz verlor. Darüber hinaus wurde das Charakterverhalten von bestimmten Personentypen rübergebracht, das man so wie es präsentiert wurde vollkommen akzeptieren (und auch nachvollziehen) kann: Viele Menschen waren ziemlich egoistisch, versuchten jedem aus dem Weg zu gehen, beleidigten jemanden, wenn dieser einen Fehler machte und waren voller Angst, Wut und Ratlosigkeit; manche jedoch waren für Hilfe und Fürsorglichkeit aus. Dieser Kontrast kam sehr überzeugend rüber. Auch zu benennen, ist die Vielfalt der kritischen Situationen, die nicht mit nur zwei, drei lausigen Nachbeben gestaltet worden, sondern auch alles in anderen Bereichen ausdehnte (z.B. Feuerbrände oder Einsturz von riesigen Gebäuden). Des Weiteren muss man noch über die Realität schreiben, auf die ich schon öfters in meinem Kommentar kurz eingegangen bin, denn diese ist einfach meisterlich.

Charaketere 8/10

Die Charaktere dieses Animes sind ziemlich interessant und auch gelungen. Ein Mädchen aus der siebten Klasse, namens Mirai, wirkt zunächst ziemlich eingebildet und war auch nervig bis zum geht nicht mehr. Jedoch wurde sie von zeit zu zeit immer verantwortungsvoller und immer netter. Sie versuchte immer ihren kleinen Bruder Yuuki zu beschützen. Dieser Junge gehört zu denen, die immer etwas Neues entdecken und Niemandes Last sein wollen. Dazu kommt, quasi als Leader/in, eine Frau, namens Mari, die auch eine ziemlich interessante Person ist. Besonders hier ist die Charakterkonstellation gelungen und das Verhalten der Personen ist oft nachvollziehbar.

Fazit 8.5/10

Tokyo Magnitude ist ein Anime, der erst ruhig und plötzlich Spannung ins Spiel bringt. Tolle Animationen und auch ziemlich interessante Charaktere sind die Stärken dieses Werkes. Außerdem besitzt es eine simple Story, die besonders Dramatik in den Vordergrund stellt. Mir hat der Anime gefallen und ist für jeden, der etwas Anderes sehen möchte, zu empfehlen.
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Avatar: Takashiyo#3
Die Welt zerbricht für Mirai und ihren kleinen Bruder Yuuki binnen weniger Sekunden, als ein Erdbeben der Stärke 8.0 auf der Richterskala Japan heimsucht und dabei eine Schneise der Verwüstung hinterlässt. Meine anfängliche Skepsis gegenüber der audiovisuellen Inszenierung eines solchen Szenarios verblasste schon nach der ersten Episode. Hier bekommt man ein erstklassiges Drama geboten, mit einem interessanten Szenario und authentischen Charakteren, die ihrer Situation entsprechend handeln.


Die Inszenierung des Erdbebens, der Nachbeben und der daraus resultierenden Zerstörung, scheitert an keiner Stelle und wirkt sehr realistisch. Das Opening besteht aus Schwarz-Weiß-Skizzen, die Teile des nun in Trümmern liegenden Japans darstellen. Wie würde es rund um das Gebiet von Tokyo nach einer solchen Naturkatastrophe aussehen? Wie verhalten sich die Überlebenden nach einer solchen Tragödie und wie gehen die Hinterbliebenen mit dem Tod ihrer Angehörigen um? Diese Fragen versucht Tokyo Magnitude 8.0 zu beantworten, wirkt aber vereinzelt an manchen Stellen etwas zu „lieb“. Hier hätte man mehr auf das Leiden der allgemeinen Bevölkerung eingehen können. Dieser Einblick wird dem Zuschauer allerdings nur oberflächlich gewährt, wohl hauptsächlich wegen der geringen Anzahl an Episoden. Diese Serie hätte mit den richtigen, dramatischen Schicksalsschlägen um vieles besser sein können. Wobei es dann gegen Ende doch noch geschafft wird, mit unvorhersehbaren Wendungen nochmals eine spannende Atmosphäre zu erzeugen, die bis zum Schluss aufrecht gehalten wird und einen grandiosen, wenn auch kitschigen, letzten Eindruck hinterlässt.

Neben der sehr gelungenen Inszenierung kann Tokyo Magnitude 8.0 ebenfalls mit äußerst sympathischen Charakteren aufwarten. Das besondere Augenmerk richtet sich auf die Psyche der Charaktere, die sich nun in einer ihnen vollkommen fremden Umgebung zu recht finden müssen. Verzweiflung und Angst nagen ständig an ihren Nerven, die absolut blank liegen. Sowohl die Ungewissheit ob es den Menschen gut geht, die sie lieben, als auch die ständige Konfrontation mit dem Tod und dem Leid der Hinterbliebenen machen ihre ganze Situation auch nicht gerade erträglicher.

Fazit:
Ein sehr realistischer Drama-Anime, der die Auswirkungen einer verheerenden Naturkatastrophe darstellt. Sympathische und authentische Charaktere, in Kombination mit einer großartigen Inszenierung einer derartigen Naturkatastrophe, machen Tokyo Magnitude 8.0 zu einem empfehlenswerten Anime, den man als Liebhaber von anspruchsvollen Dramen gesehen haben sollte. Besonders interessant ist hier wohl, dass Tokyo Magnitude 8.0 in einem sehr realitätsnahen Setting angesiedelt ist. Das große Beben wird kommen. Die Frage ist nur noch — Wann?
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#4
Mit Tokyo Magnitude hat Bones einen Anime erschaffen, der sich gleich in mehrfacher Hinsicht von der Masse abhebt. Die Charaktere verhalten sich glaubwürdig, die Geschichte kommt ohne Überzeichnung aus und das Setting "Katastrophenfilm" ist für die Animewelt mehr als ungewöhnlich. Die Serie ist also alles andere als ein typischer Anime. Neben dem Inhalt sind auch Animationen und Inszenierung ganz wie von Bones gewohnt auf einem hohen Niveau; es stimmt also eigentlich so gut wie alles. Trotzdem finde ich den Anime insgesamt gesehen nur "gut".

Das kommt daher, dass ich mit dem Setting nicht wirklich viel anfangen kann, obwohl Tokyo Magnitude es mir da schon etwas leichter gemacht hat als der typische Katastrophenfilm. Während normalerweise die Katastrophe (samt spektakulärer Effekte) und Melodramatik im Vordergrund stehen, ist es bei diesem Anime Mirais Schicksal bzw. ihr Umgang mit der Katastrophe. Das hat mich dann doch bei der Stange gehalten.

Gut ist auch, dass die Serie relativ leise Töne anstimmt und man von übertriebener Theatralik und Melodramatik verschont bleibt. Fast, muss ich dann aber leider dranhängen, denn die letzte Episode ist sehr kitschig und passt absolut gar nicht zum Rest. Aber was soll's, sie ist nicht so schlimm, dass sie die Serie runterzieht.

"Normale" Charaktere bringen manchmal auch Nachteile mit sich und so ist es auch bei Tokyo Magnitude. Die Figuren sind zweifelsohne interessant und verhalten sich wie gesagt stets plausibel, aber so richtig sympathisch finde ich sie nicht. Eben weil sie für meinen Geschmack schon wieder zu normal sind. Mit anderen Figuren hätte der Anime aber andererseits auch nicht funktioniert. Im Mittelpunkt steht jedenfalls Mirai, die am Anfang der Geschichte wohl gerade die Auswirkungen der Pubertät zu spüren bekommt und deswegen eine recht negative Einstellung an den Tag legt. Um ihre Entwicklung geht es und das gelingt der Geschichte auch sehr gut, obwohl es in den wenigen Tagen die der Anime abdeckt vielleicht fast schon ein wenig übertrieben ist, wie schnell sie lernt. Wenn die Charaktere schon ein gewisses Niveau haben, bin ich da auch mal etwas anspruchsvoller, obwohl mich diese rasende Entwicklung jetzt nicht extrem gestört hat. Immerhin gefällt mir der Anime gerade weil er ein Charakterdrama und nicht wie üblich ein Action-Melodram ist.
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Avatar: Firo#5
Tokyo Magnitude 8.0 ist ein feines Coming-of-Age-Drama, dessen Katalysator ein starkes Erdbeben ist, das Tokio verwüstet.


Wie man es sich nun denken kann, konzentriert sich der Anime nicht auf die Darstellung der Verwüstung und Naturgewalt, die nebenbei erwähnt nur mittelprächtig inszeniert wurde, sondern voll und ganz auf die Opfer der Tragödie. Insbesondere die drei Protagonisten: ein Geschwisterpaar, das an dem Tag zufällig alleine einen Ausflug zur Robotermesse unternimmt und eine junge Mutter, die ihnen dort begegnet. Eine schicksalhafte Begegnung, wie sich im späteren Verlauf der Handlung herausstellt. Das Leitmotiv ist aber vor allem das Erwachsenwerden Mirais, der älteren Schwester. Diese befindet sich am Anfang ihrer Pubertät und steht zwangsläufig im Konflikt zu ihren Eltern, ihrem kleinen Bruder und eigentlich der ganzen Welt. Die Ausarbeitung ihres Charakters unter nachvollziehbaren Rahmenbedingungen ist eine der ganz großen Stärken der Serie - wobei die anderen Charaktere ihr in der Hinsicht in kaum etwas nachstehen.

Übersteht man den gestreckten und teilweise langweiligen Mittelteil der ohnehin nicht allzu langen Geschichte, und sieht auch noch über die unglaubwürdige Prämisse einer 5-Tage-Reise für knappe zehn Kilometer hinweg, so bekommt man ein sehr gut erzähltes Drama mit einem ungewöhnlichen Plot und einem sehr emotionalen und etwas überraschenden Finale präsentiert. Ein schöner Anime, der auf übliche Überzeichnungen und Klischees verzichtet, somit eine Bereicherung zum alternativen Massenmarkt darstellt.
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Anime Kommentare

Avatar: Asane#1
Die Stärke japanischer Anime liegt im wesentlichen darin, den Zuschauer emotional zu fesseln. Oder, mit einem Wort: Empathie. Damit das gelingt, müssen einige Rahmenbedingungen passen. Beispielsweise glaubwürdige Charaktere, die nachvollziehbar handeln und in deren Gefühlswelt der Zuschauer Einblick erhält; eine gute szenische Umsetzung und Animation, die grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht gänzlich ignoriert; ansprechende visuelle Realisation, deren Bildsprache gern über die Abbildung des Realen hinausgehen darf, über sich hinausweist, vereinfacht gesagt, sich symbolischer Mittel bedient; das Erzählen einer Geschichte oder Handlung, die aus sich selbst hervorgeht und sich selbst genügt.

In diesen Punkten macht der Anime vieles richtig, aber genau am letzten beginnen die Probleme. Und damit auch meine Probleme mit diesem Anime.

Der Anime krankt über weite Strecken an seiner Botschaft wie auch der enorm didaktischen Ausrichtung.
Bei manchen Besprechungen wird immer wieder ins Feld geführt, wie unglaublich gut recherchiert und präzise umgesetzt manche Ereignisse, Verhaltensweisen, Symptome seien; aber genau da schwächelt er. Denn da, wo gewisse Verhaltensweisen von Menschen in Extremsituationen abgebildet werden, bleibt es eben dabei: es wird abgebildet, pflichtgemäß abgehandelt.
Teilweise schaut das aus wie ein Lehrfilm über Mensch und Technik im Katastrophenfall, nur mit etwas Handlung umwickelt, um das Publikum bei Laune zu halten. Man sieht förmlich den Scriptautor abhaken: Massenpanik - check; Schockwirkung - check; "Jeder ist sich selbst der Nächste" - check; irrationales Verhalten - check; geordnetes Einleiten von Evakuierungsmaßnahmen - check …
Darunter leidet letztlich die erzählerische Linie wie auch die Tiefe der Empathie. Zudem darf der Zuschauer sich an der Nase herumgeführt fühlen, wenn Yuuki
am Ende als bloße Imagination von Mirai begriffen wird. In dieser letzten Szene des (imaginären) Abschieds daran zu erkennen, dass er - im Gegensatz zu realen Menschen - keinen Schattenwurf hat. Was bis dahin allerdings nicht der Fall war - ansonsten der Zuschauer zu schnell begriffen hätte, wie die Dinge liegen, denn auch die Krankenhausszene wäre durchaus auch als Vermischung von Realität und Phantasie in Mirais Kopf zu interpretieren gewesen.
Und solche Tricksereien sind es, die ich grundsätzlich übel nehme.

Überhaupt ist Yuuki, ungeachtet seines Schicksals, eine Nervensäge ohne Ende. Eine taktische Nervensäge seitens der Regie gewissermaßen, die oft gezielt eingesetzt wird, um dem Zuschauer begreiflich zu machen, wie ungeheuer schwer es alle haben. Das ist von einem "beiseite sprechen" wie auf dem Theater nicht weit entfernt.

Warum die Bewertung nun doch nicht so mies ausfällt wie der Kommentar vielleicht nahelegen könnte, liegt einfach daran, dass der Anime von den oben angeführten Punkten vieles richtig und gut umsetzt, bei dem letzten jedoch, meiner Ansicht nach, sich selbst auf den Füßen steht. Genau bei dem Punkt, der Anime ausmacht und was eigentlich auch die "Kernkompetenz" sein sollte: Empathie.
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Avatar: SkyFief
V.I.P.
#2
Das mit den Robotern war wirklich etwas unnötig, wie kann man in so einer Situation nur so sorglos und unvorsichtig sein? Das Ganze hatte eher den Charakter eines Infofilms wie man es nicht machen sollte.
Mir ist es auch erst recht spät aufgefallen, es wurde deutlich als Traum dargestellt und danach kam ja auch erstmal weiter nichts, hatte das Ganze schon abgehakt und halb vergessen.
Auch wenn das Schema etwas Verbrauch ist wäre ein Happy End auch fehl am Platz gewesen.
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Avatar: Feidl
Moderator
#3
Ich hab keine Action oder Superhelden erwartet, sondern in etwa schon das, was kam. Vielleicht etwas mehr davon, wie es in den ersten Episoden gezeigt wurde, also die Probleme durch die Stadt zu kommen und sich "durchzuschlagen". Es wurde und ist auch in Ordnung, die Gefühlswelt der Charaktere mehr Beachtung zu schenken, aber das hat sich teilweise ziemlich wiederholt, deswegen wurde auch das langweilig, vor allem wen einem die Charaktere nicht so zusagen. Weiterhin völlig überflüssig und langweilig war zum Beispiel die 7. Folge, wo es um Roboter und den Roboternerd ging, und da hat mich auch ein bisschen die Dummheit genervt: Das ist ein Roboter, der dazu da ist, dass Menschen ihr Leben nicht riskieren müssen und was machen die Dummdödel, riskieren ihr eigenes, um den Roboter zu retten.

Man hätte nicht mehr hetzen müssen, sondern einfach nur langweiliges und überflüssiges raus schneiden und schön als 5-6 Episoden Anime oder besser Film rausbringen und das Ding hätte mir einigermaßen gefallen. Ich erkenne ja die positiven Seiten des Animes.

Ja, eben, der Tod im Krankenhaus (8.Folge) war ein Traum aus Mirais Sicht, und auch für den Zuschauer wurde das von Anfang an genauso dargestellt. (anders als bei Maris Tochter/Mutter, wo man es nicht von anfang an ahnen konnte) Deswegen hab ich die Szene relativ schnell abhackt als weitere Darstellung der Gefühlswelt von Mirai, die sich unheimlich Sorgen um Yuuki macht. Weil es relativ lang ging (halbe Folge), hats mich dann auch schon wieder genervt.

Ich schau gerade nochmal 8-10, und plötzlich fallen mir alle die Dinge auf, die darauf hinweisen, dass es kein Traum war, insbesondere Maris Verhalten.
Wundert mich, dass es mir nicht aufgefallen ist, denn in einem anderen Anime ist mir genau sowas schon nach einer Folge aufgefallen, während viele anderen selbst nach der 4. noch getäuscht waren. Es lag wahrscheinlich daran, dass die letzten Episoden Tokyo Magnitude wegen erwähnter Langweiligkeit nicht mehr meine volle Aufmerksamkeit bekamen und ich sie nebenbei geschaut hab, heute z.B. beim Sushi machen.

Beitrag wurde zuletzt am 23.04.2017 um 00:10 geändert.
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Avatar: SkyFief
V.I.P.
#4
Gerade die letzten Folgen sind wirklich etwas langgezogen, aber das Tempo war ansonsten eigentlich ganz gut, hätte man es mehr gehetzt wäre das Ganze glaube ich nicht zu gut rübergekommen. Auch mehr Action hätte dem mehr geschadet dann geholfen.
Zur Frage:
Wie ErupTion schon gesagt hat starb er im Krankenhaus, die Ärzte haben ihre doch sogar gesagt das er verstorben ist, sie hat das Ganze nur verdrängt und als Traum abgetan.
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Avatar: Feidl
Moderator
#5
Hab die Serie nun zuende geschaut und hab ein paar Fragen, die spoilerlastig sind

Wann, wie, wo ist Yuuki gestorben? Ab wann hatte Mirai Halluzination?

Er lebte anscheinend noch, als Mari bei den Geschwistern war.
Ist es während Übergang Episode 9->10 passiert? Da sagt Yuuki was von Kopfschmerzen, die auch am Ende der Serie nochmal erwähnt werden.

Nebenbei, Yuukis Tod hat mich kaum emotional berührt. Erstmal weil ich mir nicht sicher war, ob er wirklich tot ist. Der Anime hatte einen schon vorher mit dem Tod von Tochter und Mutter von Mari verarscht. Ist es echt möglich, dass zwei ähnlich aussehende Personen in gleicher Nähe sterben wie Maris Mutter und Tochter. Die Stelle hat mich am meisten mitgerissen, da hatte ich gedacht, dass der Anime noch die Wende schafft, aber da sie nicht tot waren, wars das dann wieder.
Weiterhin finde ich Yuuki nicht so toll und es gibt eben keine Stelle, wo man als Zuschauer gleichermaßen mit Mirai schockiert und traurig mitfühlen kann, weil man eben erst nach und nach sicher ist, dass er wirklich tot ist und nicht wieder irgendwo um die Ecke kommt.

Insgesamt hat mir der Anime nicht gefallen, in einzelnen Episoden war vieles zu langgezogen, teils passierte kaum was und die Charaktere alleine waren nicht sympathisch genug, um das auszugleichen. Vor allem Yuuki fand ich eher nervig.
Ich kann aber gut nachvollziehen, dass, wenn man die drei wichtigen Charaktere sehr sympathisch findet, man den Anime gut finden kann. Irgendwie möchte ich den Anime auch gut finden, weil thematisch interessant, aber dazu war er doch an vielen Stellen zu langweilig.
Wenn man es deutlich gekürzt hätte, vielleicht wirklich nur als Film, wäre es besser gewesen.
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Titel

  • Japanisch Tokyo Magnitude 8.0
    東京マグニチュード8.0
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 10.07.2009 ‑ 18.09.2009
  • Englisch Tokyo Magnitude 8.0
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 21.03.2013
  • Deutsch Tokyo Magnitude 8.0
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 14.10.2011
    Publisher: Universum Anime
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    TM8.0

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