Omamori Himari (2010)おまもりひまり

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht06. Jan 2010
  • HauptgenresActionkomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Omamori Himari
Sieben Jahre sind vergangen seit Amakawa Yuutos Eltern starben und er völlig alleine zurückblieb. Seit dieser Zeit kümmert sich seine Kindheitsfreundin Kuzaki Rinko um ihn, weckt ihn auf, kocht für ihn, etc. Das Einzige, was ihm von seiner Verwandtschaft blieb, ist ein mysteriöses Amulett, ein roter Ball, der ihm von seinen Großeltern als Glücksbringer gegeben wurde. Die auch vor bösen Geistern schützende Wirkung soll allerdings an seinem sechzehnten Geburtstag aufhören zu wirken. Doch Yuuto bleibt nicht schutzlos, denn pünktlich zu diesem Datum tritt ein Katzengeist in Form eines dämonenjagenden Samurai-Mädchens in sein Leben. Sie schwört ihn zu beschützen, hat ihn allerdings gleichzeitig auch zu ihrem Partner auserkoren und will in diesem Punkt möglichst schnell zur Sache kommen. Yuuto steht jedoch noch vor einem weiteren Problem: er leidet unter einer schweren Katzenallergie.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: PlayboyJoe#1
„Commander!“ „Ja, was ist, Captain?“ „Wir nähern uns einem Zwillingsplaneten, Mann ist der groß!“ „Sofort die Triebwerke stoppen und den Warp in die Anti-Ecchi-Galaxie vorbereiten!“ „Verstanden, Commander!“ „Das ist doch… das ist kein Zwillingsplanet, das sind Brüste in astronomischen Ultra-G!! „Mein Gott, ich muss träumen…“ Ja, das hab‘ ich auch gedacht, als die erste Folge von Omamori Himari über meinen Screen geflimmert ist. Das kann doch nicht wahr sein: neues Jahr, neue Ecchi-Komödie – neuer Flop? Angesichts der regelrechten Flut an verkorksten Ecchi-Serien in den letzten Monaten, muss man sich wirklich die Frage stellen, ob die japanischen Animationsschmieden entweder todesmutig neue Schritte wagen oder naiv genug sind zu glauben, dass ein Anime mit nur genug Ecchi-Anteil tatsächlich noch Geld in die Kassen spült.
Omamori Himari ist ein Harem-Anime, wie er im Buche steht und obwohl jedem die Standard-Figurenkonstellation einer solchen Serie bekannt ist, will ich diese in „Omamori-Himari-Modifizierter“ Form kurz darlegen. Unser Held heißt Yuto, ist 16 Jahre alt, geht zur Schule und ist ein absoluter Pazifist. Wer ist auf weiblicher Seite vertreten? Zum einen wäre da die Kindheitsfreundin Rinko, die nie von seiner Seite weicht und, da Yuto alleine lebt, bei ihm ein und ausgeht und für ihn sorgt. Aber wer mitgedacht hat, weiß, dass ein Harem aus mehreren Damen besteht. Es kommt also schon gleich zum Auftakt der Serie Kindheitsfreundin Nr.2, Himari, die damals nur als Katze "getarnt" war, hinzu. In jeder der drei darauf folgenden Episoden kommt dann noch ein Harems-Mädel dazu, das macht dann summa summarum fünf (darunter übrigens noch eine Kindheitsfreundin, Nr.3). Bleibt nur die Frage: Warum das ganze Trara? Und hier kommt der Hauptmotor von Omamori Himari ins Spiel, nämlich die Action. Selbst die verantwortlichen Animationsstudios haben wohl mitbekommen, dass man mit Ecchi und Slice of Life (und das auch noch mit Schülern) keinen Blumentopf mehr gewinnen kann. Aus diesem Grund wurde noch eine Fantasy-Komponente in den Anime gepackt, auch wenn diese Thematik schon relativ ausgelutscht ist, es geht nämlich um das Vernichten von Ayakashi, also mehr oder weniger Monster, die aber auch menschliche Gestalt annehmen können. Immerhin sind drei Haremsgesellinnen, einschließlich Himari, Ayakashi. Yuto hingegen ist der Nachfahre eines der wenigen Klans, der seit Jahrhunderten Ayakashi auslöscht, jedoch keine Ambitionen hat, dieser Tradition zu folgen. Paradox, dass gerade Himari seine persönliche Leibwache ist, was aber offensichtlich Ursachen hat.

Zugegebenermaßen sind die ersten vier Episoden, wie man sich eine Ecchi-Komödie mit scheinbar aufgesetztem Plot vorstellt: viel Ecchi, quasi jede zweite Szene, viel Klischee und die obligatorische „Wir gehen baden am Strand“-Episode ist auch mit von der Partie. Aber erstaunlicherweise wendet sich ab Folge 5 das Blatt doch noch zum Positiven. Obwohl man kein Wunder erwarten darf, nimmt der Anime dank gut inszenierter Actioneinlagen und halbwegs geglückter Dramaerzeugung doch deutlich Fahrt auf. Das war’s dann aber auch schon. Eine tiefgründige Story bleibt mal wieder aus, stattdessen wird man mit Erinnerungsbrocken aus Yutos Kindheit vertröstet (Die Amnesie darf wieder ran), die aber nie wirklich Spannung erzeugen.

Animationstechnisch gibt’s keine größeren Patzer. Der Cast ist durch die Bank gut gezeichnet – mit Moe-Garantie (man beachte die blauen Augen von Liz). Für alle Loli-Fans ist auch bestens gesorgt, keine Sorge – natürlich extra flachbrüstig, wie man’s mag. Die Umgebungen kamen mir etwas detailarm vor, dafür waren die Kurven der Damenwelt umso akkurater. Himari kommt mir vom Aussehen etwas vor wie eine zweite Chizuru aus Kanokon – vor allem wegen der Oberweite.

Ach ja, die Romanze hätten wir fast vergessen! Zwischen wem? Ja, gute Frage. Unser Held tanzt natürlich auf mehreren Hochzeiten und gerade bei so vielen Kindheitsfreundinnen ist es schwer, die Richtige zu wählen. Dennoch zeichnet sich schon bald eine klare Linie ab, die (wenn wir ehrlich sind) schon ab der ersten Folge absehbar ist. Wenigstens wird hier nicht mit Küssen gespart, denn was ist schlimmer, als zum tausendsten Mal zu sehen, wie zwei verliebte Teenies Tag und Nacht in Liebe zueinander dahinschmachten.

Opening- und Endingsong sind Standardkost. Immerhin das Opening hat mir nach vier Folgen etwas gefallen. Das Ending – nein, danke.

Was ist Omamori Himari? Einfach gesagt ein bunter Genre-Mix mit Hauptaugenmerk auf Ecchi und sein Fantasy-Element. Obwohl zunächst alles auf ein weiteres „Ecchi-Schiff“ hindeutet, das droht im riesigen „Ecchi-Ozean“ unterzugehen, wird man für’s Dranbleiben belohnt. Der zunehmende Action-Anteil bewahrt den Anime vor Schlimmerem, lässt aber eine schwammige Story zurück, die zwar schön anzusehen, aber alles andere als tiefgründig ist. Potential: ja, aber dafür müssen schon bessere Ideen springen als ein zusammengenähter, alter Genre-Flickenteppich.
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Avatar: N1ghtM4r3xD#2
Anspruch:3
Action:6
Humor:7
Spannung:6
Ecchie:8
Der Anime versucht hauptsächlich durch die Ecchieinlagen und den stellenweise gelungenen Romancefaktor zu überzeugen .Das Setting ist eindeutig keine Innovation denn es gilt mal wieder im Kampf gegen "Dämonen" die Menschheit zu retten , nur ausnahmsweise hat der pazifistisch gestimmte Protagonist letztere größtenteils sogar nach kurzer Zeit auf seiner Seite und hat nun die Aufgabe, die verbliebenen Zerstörer der Menschheit auch auf seine Seite zu bekehren oder zur Strecke zu bringen denn in ihm steckt die Gabe des Dämonenjägers...


Der Anime bemüht sich nicht den Zuschauer durch Hollywoodreife Story oder Action ,die stellenweise ganz gelungen ist, an den Schirm zu fesseln ...oder eher er versucht gar nicht den Zuschauer an den Schirm zu fesseln sondern besticht Fans der Ecchi-Komedie Szene durch eben solche Einlagen und Slapsticks.

Die Charaktere fallen recht schwach aus und von Charakterentwicklung ist nicht viel zu sehen .Vor allem Nebencharaktere kommen einem oft völlig fehl am Platz vor.Für den Haremzusatz sorgt ,dass der 16 jährige recht armselig wirklende Protagonist gleich in den ersten Folgen ein Paar Kindheitsfreundinnen als unterstützung aufgabelt ,von denen er wohl keine mehr zu kennen scheint versucht man durch das Einsetzen des Amnesie-Faktors etwas mehr Tiefgang in den Romanceteil des Animes zu packen und man bekommt Folge für Folge kleine Flashbackeinheiten präsentiert .Die Story an sich ist aber genau wie viele der Ecchieeinlagen danebengegangen und vom Tiefgang der Story sollte ich überhaupt nicht erst anfangen .

Technisch kann man dem Anime zum Glück wenig vorwerfen und Zeichnungen sowie Actionszenen sind nicht "vom-Stuhl-schmeißend" aber gutes Mittelmaß. Sound ist auch nichts Besonderes aber recht passend .Opening hat mit nach einigen Folgen ziemlich gut gefallen, wobei man sich das Ending sparen kann.


Fazit:
Ecchie,Harem und Komedie Fans (wohl doch vor allem Ecchiefans)ist dieser Anime zu empfehlen, denn er ist definitiv einer der gelungeneren Ecchieanimes.Vom Romanceteil sollte man sich nicht allzuviel erhoffen . Omamori Himari ist eine recht solide Produktion die aber nicht aus der Masse sticht.
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Avatar: Keikoku#3
Anspruch:nichts
Action:mittel
Humor:sehr viel
Spannung:wenig
Erotik:viel
Während vor einigen Jahren im Haremgenre noch das Motto: „Je mehr Ecchi desto besser“ vorzuherrschen schien, gab es scheinbar irgendwann eine Wandlung . Omamori Himari ist als kein Vorreiter, sondern folgt dem Trend, Harem mit Fantasy zu verbinden.



Omamori Himari trennt die beiden Aspekte aber weder strikt voneinander, wie es beispielsweise bei „Shuffle“ mit dem Drama - und Comedy Part der Fall ist, noch findet hier eine Vermischung zwischen Action und Ecchi statt, wie bei Ikkitousen. Letztlich ist es dennoch angebracht zwischen dem actionlastigen Fantasy Teil und dem Harem Part zu unterscheiden.

Zu dem Inhalt des Letzteren muss wohl nichts gesagt werden und auch der Cast ist durch und durch stereotypisch. So gesellen sich nach und nach ein Nekogirl, eine Tsundered, eine Loli, eine Maid um den Protagonisten – innovativ, oder nicht? Zugute halten muss man dem Anime allerdings, dass die Charaktere weit weniger aufgedreht sind, als es üblicherweise der Fall ist. Dadurch wirken auch die Ecchi-Szenen nicht so plump, da die Handlungen der Charaktere, für Haremverhältnisse, verhältnismäßig realistisch ausfallen. Allgemein sind die Ecchi-Szenen in Omamori Himari eher gemäßigt. Wer also softpornografische Inhalte sucht, wie man sie teilweise bei anderen Genrevertretern vorfindet, ist hier falsch.

Wie eingangs erwähnt findet keine direkte Vermischung der Harem – und Fantasy Elemente statt, sondern die beiden Aspekte wechseln sich im Laufe der Story ab. Teilweise erweckt der Plot jedoch den Eindruck, dass die Fights lediglich als eine Art Alibi dienen. Deren Anteil fällt einfach zu gering aus, weshalb keinerlei Tiefe in diese Richtung entwickelt werden kann. Auch inhaltlich sieht es leider nicht viel besser aus. Hier wird auf das Dilemma zwischen einer pazifistischen Grundhaltung und der notwendigen Bereitschaft zu einer körperlichen Auseinandersetzung eingegangen. Diese Thematik hat im Grunde sicher einiges an Potential, scheitert allerdings an zweierlei Dingen: 1. Ist diese Thematik ein alter Hut und wurde schon zu genüge in diversen Fighting-Shounen durchgekaut und 2. Wird viel zu wenig auf dieses Thema eingegangen und findet, wenn überhaupt, nur nebensächliche Beachtung.

Fazit:
Omamori Himari kann man als überdurchschnittlichen Haremanime bezeichnen, dessen Innovationen zwar gegen 0 gehen, aber aufgrund der nicht allzu nervigen Charaktere und der schwachen Genrekonkurrenz, durchaus positiv überraschen kann. Wer also auf der Suche nach einem Haremanime ist, kann zumindest einen Blick auf den hier Kommentierten Anime werfen. Wer allerdings einen Fantasyanime sucht sollte einen Bogen um Omamori Himari machen, denn der Anteil derartiger Elemente ist schlichtweg zu gering. Selbiges gilt für Zuschauer mit härteren Ecchi-Vorlieben. Hier wird der Fokus mehr auf Ecchi + Comedy gelegt.
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Avatar: Rioukai#4
„Oh nein wir steuern auf ein Unglück zu Captain!“ „Was ist Matrose, was sehen sie? Felsen? Oder gar einen Taifun?“ „Nein Captain... es ist... es ist flach... FLACHLAND VORAUS!“ „Oh nein, hard steuerboard!! SCHNELL!“ „Es ist zu spät, wir können nicht mehr beidrehen!“ „Gott möge uns schützen...“
Ja so ist das mit der Insel der Flachheiten, man wird wie im Bermuda Dreieck unweigerlich ins Verderben gezogen, wenn man nicht vorsichtig genug segelt. Genau mir ist das leider wieder einmal passiert, dass sich „Omamori Himari“ schon nach der ersten Episode als Anime ohne Sinn und erst recht ohne Verstand entpuppt, hat mich nicht retten können, da ich ja keien Serie vorverurteilen will. Nach 12 kurzweiligen Episoden sitze ich nun hier und bin geschockt. Einerseits, weil sich meine schlimmsten Vermutungen bewahrheitet haben, andererseits, da der Anime dennoch einige positive Ansätze hatte, die aber bei weitem nicht ausreichend gut umgesetzt wurden.

Wenn du deinen Gegener nicht besiegen kannst, dann schließe dich ihm an... oder so ähnlich!
Das scheint der Hauptgrundsatz bei der Strukturierung gewesen zu sein... jedenfalls so ähnlich! Korrekt lautet es: „Wenn du deinen Gegner besiegt hast, dann ist er dein Freund!“ Das gilt sicherlich für mehrere Animes, aber so konsequent wie hier ist es vergleichsweise selten umgesetzt. Nachdem man die ersten beiden Folgen gesehen hat, ändert sich im Aufbau der Serie nämlich nicht besonders viel, was im Klartext bedeutet: Die Katzendämonin Himari sowie Yuto und sonstiges Gefolge treffen auf einen „Dämon“ nach dem anderen. Diese „bösartigen“ Kreaturen, die immer in Gestalt von zum anbeißen aussehenden weiblichen Individuen daher kommen, bedrohen nun den süßen, kleinen und liebevollen Pazifisten Yuto. Himari versucht als sein „Bodyguard“ nun ihnen die Scheiße aus dem Leib zu prügeln, mal mehr und mal minder erfolgreich. Das Ergebnis bleibt aber dasselbe: Egal was passiert, egal wie „böse“ eine der „hässlichen“ Dämoninen war, sie sind natürlich außerordentlich von Yutos sanfter Art beeindruckt, welche mit der von Jesus konkurrieren kann, jedenfalls im Bezug auf das mit der Wange. Somit erhält das Team ein neues Mitglied, in Gestalt eines wunderschönen jungen Mädchens, welche natürlich alle Yuto wollen.
So vorhersehbar wie das klingt, ist es auch. Nach den erstem zwei bis drei Folgen kann man erschreckend genau sagen, auf welche Weise der Anime enden wird. Erschreckend, wie richtig ich mit meiner Prognose lag, aber dazu später mehr.

Wenn du deine Persönlichkeit nicht ändern willst, dann hab' einfach gleich keine!
Das verwundert auch nicht besonders, denn bei einem Cast von letztendlich 7-10 Personen, bei schlappen 12 Episoden Serienlänge, bleibt keine Zeit für einzelne Hintergründe, Entwicklung oder gar vorne herein für eine nicht stereotype Persönlichkeit. Es gibt wieder haufenweise ersetzbare Nebencharaktere, die nicht ansatzweise so etwas wie Charme verbreiten. Hier zielt der Anime einzig und allein wieder einmal nur darauf ab, so viele Gelüste von männlichen Zuschauern gleichzeitig zu befriedigen, Lolicon, flache Brüste, mittlere Brüste, Riesenbrüste, alles dabei, Hauptsache ergiebig. Qualität wäre da wohl besser gewesen als Quantität.
Aber das kennt man doch in Harem-Animes, werden viele sagen, ja das ist so ja auch richtig, natürlich kann ich einerseits entgegen halten, dass einige Harem-Animes genau so einen Schund nicht fabrizieren, aber das ist gar nicht einmal das Schlimmste an der Sache. Schlimmer ist die Tatsache, dass die Hauptcharaktere ebenso in vielen Bereichen wie leere Hüllen daher kommen.
Yuto selbst kommt ganz oben aus der Klischeekiste, er ist diesmal nicht der Lustmolchtyp, sondern der nette, verständnisvolle und liebenswürdige Waschlappen, der keiner Fliege etwas zu Leide tun kann. Irgendwann in der Serie versucht er sich als Draufgänger, als er seine Rolle als Herr über Himari annimmt, aber das bleibt nicht mehr als ein öder Versuch Charakterentwicklung vorzutäuschen. Das hat man ja alles schon gesehen, nur leider besser.
Mit Himari ist es ähnlich, zuerst die freizügige Dämonin, die Yuto ja „nicht von der Seite“ weichen darf, weshalb sie ihn eben genaustens „überwacht“. In erster Linie kennt man solche Pseudostories aus billigen Erotikfilmen, aber dazu fehlen hier noch die expliziten Sexszenen. Später (Achtung Täuschung!!!) wird sie sich ihrer Gefühle bewusst und verfällt zunehmend in Eifersucht, gegenüber ihren...sehr sehr zahlreichen Nebenbuhlerinnen. Dass ihre anfängliche Lockerlenztaktik dann bei diesem plötzlichen Umschwung aufgesetzt wirken muss, muss ich eigentlich nicht erwähnen, alles nur für den Fanservice.

Zieh dich au.... oh... du brauchst dafür scheinbar keine Aufforderung.
Das ist der Traum von vielen Männern, die Frauen sind Lustobjekt und ihnen ständig zu willen, nicht mal fragen müssen sie! Ja das ist das hier propagierte Frauenbild, hier zählt nicht die Persönlichkeit (hat ja dementsprechend auch niemand eine), sondern der „Charakter“ und mit Charakter meine ich Brüste. Finden Frauen es eigentlich in Ordnung, wenn sie dargestellt werden, als ob sie vor allem die Größe ihrer Brüste interessiert? Werden Streitereien zwischen Frauen wirklich dadurch entschieden, dass diejenige mit der größten Oberweite gewinnt? Hoffentlich nicht, sonst wäre dieser Anime ja durchaus realistisch, wobei er Gott sei Dank nie versucht es zu sein. Trotzdem nervt es jedes Mal dieselben Konfliktmuster serviert zu bekommen. Vor allem gipfelt der Streit über die größte Brust immer darin, dass jede weibliche Akteurin die Meinung des Protagonisten hören will und dementsprechend blank zieht. Ja richtig gelesen, wirklich blank, so blank, dass man sogar zensieren hat müssen. Das habe ich auch noch nicht so oft erlebt, höchstens noch in Kanokon, aber wer einen Anime nur wegen des Gehalts an nackter Haut ansieht, der kommt auf seine Kosten. Wobei die Ecchieinlagen mitunter teilweise plump wirken und es kaum eine Situation gibt, in der man nicht zu spüren bekommt, wie aufgesetzt das Ganze ist. Ästhetisch sind die Einlagen und wenigstens muss man nicht immer mit irgendeinem dummen „Zufall“ dafür sorgen, dass man „aus Versehen“ etwas mehr sieht. Wie schon erwähnt, die Frauen ziehen sich bei ihrem Balztanz um den Protagonisten selbst aus und das nicht zu knapp. Was man dem Anime noch zu gute halten kann ist, dass Action nicht nur dafür gemacht ist, um Pantyshots zu zeigen, wie bei Ikki tousen oder Tenjou tenje.

Yeah endlich Action!!! Mhhh... das geht doch noch besser...

Dieses Gefühl hat man bei „Omamori Himari“ an vielen Stellen... da geht einfach noch was. Beim Ecchianteil sicherlich nicht, da hat man alle Grenzen ausgeschöpft und es ist oft zu viel des Guten, aber beim Rest hat man gespart. Charaktere flach, Story zu flach und die Action zu langweilig. Es gibt ein paar vereinzelte Szenen, die sich sehen lassen, doch der Großteil der Kämpfe wirkt so spannend, wie ein Kampf zwischen zwei 5-Jährigen um einen Lolli. Es passiert wenig, nur ein bisschen Schwertgefuchtel von Himari, dann schreitet Peacemaker Yuto ein und es ist Schluss. Viele Kämpfe verlaufen deshalb eintönig und recht unspektakulär, wobei das traurig ist, weil der Zuschauer an anderen Stellen wirklich ordentliche Action serviert bekommt. Der Kampf zwischen Wasser und Feuer beispielsweise (mir fallen die Namen der Akteure nicht ein, aber die, die den Anime gesehen haben, werden wissen, wovon ich rede).
Dann gibt es noch die Kategorie: „Wie lasse ich einen neuen Feind am besten übermächtig aussehen?“ Die Antwort ist einfach: durch Inkompetenz. Gegen Ende verbündet man sich gegen die 2 wohl schrecklichsten Dämonen der schnöden Welt und es kommt zum erbitterten Kampf in der Stadt. Was macht man? Entweder machen manche Akteure gar nicht, beziehungsweise man hat schon gesehen zu was sie eigentlich fähig sind (Feuermagierin) oder man versucht nacheinander möglichst taktiklos und vor allem ohne irgendwie seinen Verstand zu benutzen (Langarm), den Gegner anzugreifen, obwohl man schon erlebt hat, wie stark er ist. Das wirkt plump und unnötig und es macht nicht gerade Spaß dabei zu zu sehen. Untermalt wird das Ganze des Öfteren mit Musik, die aus meinem alten Gameboy Colour hätte stammen können, wobei die musikalische Untermalung des Animes nicht immer ein Fehlschlag ist.

Ein wenig Lachen darf man doch oder? Aber ja!
Eine kleine Rettung für den Anime stellt der stellenweise gelungene Humor da. Es gibt schon ein paar Gags, bei denen ich schmunzeln oder sogar lachen musste. Das machen andere Animes des Genres erheblich besser, jedoch hat „Omamori Himari“ sich auch eigentlich nie auf das festgelegt, was der Anime denn sein will. Ob eher Comedy, Action, Romance, Softporno (gut in diesem Bereich legt man sich am meisten fest) oder storylastig. Man entschied sich für eine Mischung aus allem, mit kleinem Schwerpunkt auf Ecchi, aber das klappt nicht besonders. Die Comedy ist sicherlich ein Lichtblick, dennoch zu wenig omnipräsent, als dass man darüber dann die restlichen Schwächen vergessen könnte. Viele Witze hat man zudem auch einfach schon zu oft woanders gesehen, nur nicht ganz so plump und einfallslos, vor allem wenn es um Ecchiwitze geht. Anspielungen auf Sex? Das kann jeder und wie in diesem Fall sogar meistens jeder auch besser.
Es wäre wohl besser gewesen sich auf einen weiteren Schwerpunkt neben dem Ecchianteil zu fokussieren. Ob das die Comedy, Romantik oder Action ist, das ist dabei egal, nur man muss sich weitesgehend festlegen, was man nun besonders gut machen will, denn alles in einer exzellenten Mischung zusammen zu bringen, das schaffen die wenigsten Animes. „Omamori Himari“ ist keiner davon, schon allein die extrem starke Fixierung auf Fanservice und die geringe Episodenzahl von 12, ersticken die Bemühungen schon im Keim.

Love is in the air... but where?
Dass die Romantik bei einer solchen Harembombe auf der Strecke bleibt, ist dann auch nicht verwunderlich. Himari und Yuto kauft man ihre Liebe wenigstens halbwegs ab, bei manchen Charakteren ist ihre Pseudoliebe zu Yuto viel zu abstrus und dem Demon Slayer Magiermädel kauft man nach ihrem anfänglichen Verhalten sowieso nichts in dieser Richtung ab. Viel zu wenig romantische Szenen zwischen Yuto und Himari, dabei immer wieder Dejà vus vom Feinsten, was die Auslöser der Liebeserklärungen an geht und bei so viel Ecchi viel zu wenige zärtlich romantische Momente zwischen den beiden. Schade, wirklich schade, da die Protagonisten ganz gut zusammen passen würden, aber viele Gefühle kauft man weder ihm, noch ihr ab, da sie ständig in dieser riesigen Mädchengruppe feststecken und somit zu wenig Momente haben, in denen sie alleine sind, geschweige denn zur Abwechslung Spaß zusammen haben. Entweder zu ernst oder zu albern, das killt die Stimmung dann meist. Haremecchis können gute Romantik haben, aber mit einer solchen Darstellung wird es natürlich schwer.

Weißt du noch worum es hier ging? Du ich habe keine Ahnung!
Worum geht es eigentlich in diesem Anime? Um einen, naja gebrauchen wir dieses Wort mal, „Auserwählten“, der die Kraft eines Dämonentöters in sich trägt und über eine schier unglaubliche Macht verfügt. Das Problem dabei: Er kann seine Kräfte nicht kontrollieren, sie kommen und gehen wie sie wollen. Weiteres Problem! Dämonen aus aller Welt wollen ihm natürlich ans Leder, vor allem nachdem der Schutzzauber seines Talismans keine Wirkung mehr hat. Natürlich kommt genau dann die Wächterin seiner Familie ins Spiel, die Katzendämonin Himari. Wer sich vom Grundgerüst her etwas an „Inu Yasha“ erinnert fühlt, dem geht es so wie mir. Vor allem wenn man bedenkt, dass in Himari auch wie Inu Yasha eine böse dämonische Ader hat, mit der sie im Laufe der Serie zu tun hat.
Viele werden es erahnen und liegen damit richtig, im Groben geht es immer wieder um Yutos Kräfte und um Himaris dunkle Seite, das ist nicht innovativ, aber wenigstens gibt es einen einigermaßen roten Faden in der Geschichte, was ja nun nicht jeder Ecchi-Anime hin bekommt.
Dass diese beiden interessanten Ansätze natürlich nicht ausreichend genutzt werden, das bräuchte ich auch nicht erwähnen, aber, damit ihr ganz sicher seid, es entspricht wieder einmal der Wahrheit. Was hat man stattdessen gemacht? Man hat sinnentleerte Storyfiller eingebaut.
Nummer 1: Yuto hat keine Erinnerungen an seine Kindheit mehr, diese erlangt er im Laufe der Serie wieder. Was hat das für eine Relevanz im Bezug auf Himari und seine Kräfte? Im Grunde gar keine! Himari hat mit ihm früher als Kätzchen ein wenig geschmust und die beiden hatten sich doll lieb (*schnarch*) und auf letzteres hat es mal gar keine Auswirkung. Aber hey, man hat dafür noch künstlich einige Dramatisierungen erzeugen können, durch die abschnittsweise zurück kehrenden Erinnerungen und so etwas wie Spannung erzeugt... die Ernüchterung kommt jedoch dann erst, wenn man sieht, in wie weit sie die Handlung beeinflussen... im Grunde gar nicht, also hätte man sich das auch getrost sparen können.
Nummer 2: Am Schluss kommen noch 2 ganz böse Dämonen, von denen einer einen Hass auf die Menschen hat, weil sie ihn verbannt haben... wozu dienen diese? Naja für den Showdown natürlich! Keinerlei Kontinutät bei „Bösewichtern“ (von denen die meisten am Schluss ja eh gut sind, also wen juckt es), keine spannenden Hintergründe, Hauptsache eine neue Bedrohung und somit braucht man sich keine richtige Handlung zusammen reimen... das würde dann ja sonstArbeit machen und Kreativität erfordern, also das kann man wirklich keinem zumuten.
Nummer 3: Verlobungen sind doch etwas Schönes... nicht bei Ecchis! Denn da kann es schon mal sein, dass der Protagonist gegen seinen Willen verlobt ist und diese Person dann irgendwann in der Serie auftaucht und ihren versprochenen Gemahl einfordert. Kennt man schon alles, im 21. Jahrhundert zudem als Konfliktauslöser lächerlich. Wer sich im 14. Jahrhundert gegen eine arrangierte Eheschließung wehrt, der hat Probleme, aber nicht heutzutage. Aber naja als Vorwand für Konflikte ist eben so gut wie jeder Mist gut.


Fazit: Das Review ist viel zu lang, aber die Schreibwut ist wieder einmal über mich gekommen. Wut trifft es dann auch recht gut, statt wenigstens zu versuchen einen guten Anime zu fabrizieren, bedient man sich bei Stereotypen, Klischees und abgestandenen Ecchi-Elementen, die keiner mehr sehen will. Gute Ansätze hat der Anime bei der Story und bei der Comedy, die Action ist zu langweilig, die Story zu vorhersehbar und die Charaktere sind flach. Wer auf sehr viel Ecchi steht, der wird hier glücklich, dem Rest kann ich nur getrost abraten, sucht euch was besseres.
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Avatar: Talisman Himari#5
Anspruch:10
Action:10
Humor:10
Spannung:10
Erotik:10
Unglaublich gut der BESTE ANIME VON ALLEN!!!
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Titel

  • Japanisch Omamori Himari
    おまもりひまり
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 06.01.2010 ‑ 25.03.2010
    Studio: ZEXCS Inc.
  • Englisch Omamori Himari
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 07.01.2010 ‑ 25.03.2010
  • xx Synonyme
    Talisman Himari

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