• TypTV-Serie
  • Episoden25 (~)
  • Veröffentlicht02. Okt 2008
  • HauptgenresRomantische Komödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Toradora!
Ryuuji Takasu ist eigentlich ein ganz normaler Highschool-Schüler ‒ wäre da nicht sein Vater, der ihm Augen vererbt hat, die jedem das Blut in den Adern gefrieren lassen. So muss er sich damit abfinden, dass ihn die meisten für einen üblen Schläger halten und er trotz seines umgänglichen Charakters kaum Freunde hat.

Doch das soll nicht sein einziges Problem bleiben, denn pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres trifft er auf die einzige Person der Schule, die noch mehr gefürchtet wird als er, nämlich Taiga Aisaka, auch bekannt als Palmtop Tiger. Es dauert nicht lange, bis die beiden herausfinden, dass sie jeweils den Freund des anderen heimlich lieben ‒ und so schließen sie eine Art Zweckbündnis, um einander zu verkuppeln.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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  • Taiga AISAKA
    The thing you wished for the most, is something you'll never get.
  • Taiga AISAKA
    A dog's happiness is measured by how useful he is to his master.
  • Taiga AISAKA
    Well, I'd better get back to my seat. The unmarried woman with her unmarried face is about to come to start the unmarried homeroom.
  • Taiga AISAKA
    I dreamed that you were a dog. And the dog was my husband. Anyway, it was the worst dream ever.
  • Taiga AISAKA
    Entire civilizations were built and destroyed between now and the last time you said "we'll go soon"! I'll have rotted and turned to ash by the time this "soon" of yours comes!!

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Anime Rezensionen

Avatar: Aodhan
V.I.P.
#1
Die romantische Komödie Toradora ist eine äußerst gelungene Adaption der gleichnamigen Light Novel und überzeugt vor allem durch ihre interessanten Charaktere und ihren hohen coming-of-age-Anteil.

Als ich damals davon erfuhr, dass J.C. STAFF für die Adaption verantwortlich ist, kamen bei mir leise Zweifel auf, denn das Studio hat sich in letzter Zeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Zum Glück haben sich meine Befürchtungen aber nicht bewahrheitet, J.C. STAFF hat diesmal absolut gar nichts falsch gemacht. Mehr noch, dem Regisseur Tatsuyuki Nagai ist es sogar gelungen die Vorlage zu übertreffen und damit Toradora zu meinem absoluten Favoriten in diesem Genre zu machen. Geschickt wurde die Geschichte auf das Wesentliche reduziert und alle unnötigen Slapstick- und Tsundere-Szenen weggelassen, von denen es in der Light Novel doch ein wenig zu viele gibt. Trotzdem hält sich der Anime, abgesehen von den beiden Fillern in der 3. und 4. Episode, eng an die Vorlage.

Die Ausgangslage kennt man schon aus vielen anderen romantischen Geschichten: zwei Menschen bilden eine Zweckgemeinschaft, um sich jeweils mit dem Freund des anderen zu verkuppeln und wie das Leben so spielt, kommen sie sich dabei selber immer näher. Dieses altbekannte Konzept mag zwar nichts Neues sein, aber Toradora ist (zumindest im Animebereich) die beste Umsetzung davon. Das liegt ganz besonders daran, dass sich Humor und Ernsthaftigkeit die Waage halten; im Vergleich zu anderen romantischen Komödien hat Toradora einen sehr großen coming-of-age-Anteil. Trotzdem verliert die Serie dabei natürlich nie ihre Leichtherzigkeit, aber gerade die ernsten Momente lassen sie aus der Masse herausstechen. Toradora besitzt einfach wie kein anderer Anime aus dem Genre die "perfekte Mischung".

Und das gilt nicht nur für die Handlung, sondern ebenso für die Charaktere, die sicherlich auch einer der Gründe sind, weshalb mir der Anime so gut gefällt. Selten hab ich ein so sympathisches Heldenpaar wie Taiga und Ryuji gesehen. Obwohl Taiga eine Mini-Tsundere ist wie sie im Buche steht, besitzt sie anders als viele ihrer Kolleginnen eine sehr liebenswürdige und menschliche Seite, die im Laufe der Geschichte immer stärker zur Geltung kommt. Ryuji ist, wie er selbst sagt, ein ganz normaler Teenager, aber gerade weil er das ist, hebt er sich wohltuend von den ganzen 0815-Haremhelden mit ihrer Einfältigkeit und Unentschlossenheit ab, denn anders als sie ist Ryuuji durchaus in der Lage rational zu denken. In diesem Fall ist Normalität also eine große Stärke des Charakters. Zur Abrundung besitzt Ryuuji dann noch einen Hausmann-Tick, der ihn dazu veranlasst schon mit euphorischer Begeisterung alles zu putzen was ihm in die Quere kommt. An der Seite der beiden Hauptcharaktere stehen ihre drei Freunde, die für die Handlung nicht minder wichtig sind. Jeder von ihnen besitzt eine Persönlichkeit die weit über dem Niveau normaler Romcoms liegt; man merkt, dass die Autorin der Light Novel teilweise auf Shoujo-Elemente zurückgegriffen hat. Kitamura ist weit mehr als der übliche männliche Sidekick, Minoris leicht verrückte Persönlichkeit sorgt für den nötigen Pep und Ami hat sicherlich einen der interessantesten Charaktere der Geschichte.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#2
Toradora, die Neuerfindung der Romantic-Comedy? Das wohl nicht, allerdings schafft es der Anime durch stärkeres Einbinden von Romantik, Drama und Coming-of-age neue Akzente zu setzen und damit sicher einer, wenn nicht sogar der überzeugendste Vertreter dieses Genres zu sein, dessen Charaktere letztendlich weit mehr bieten als es zunächst den Anschein hat.


Ersteindruck nach der Einstiegsepisode: Mini-Tsundere die Dritte, die unweigerlich Deja-vu Gefühle hervorruft wenn man Shakugan no Shana oder Zero no Tsukaima kennt. Nicht mehr als nur eine weitere durchschnittliche Romantic-Comedy scheint sich einem zu bieten, bei dem das Protagonistenpaar nach allerlei humorvollen Irrungen und Wirrungen letztendlich glücklich zueinander findet. Umso positiver ist man dann nach ein paar Episoden überrascht, wenn langsam klar wird, dass die Hauptpersonen um einiges vielschichtiger sind, als man je zu hoffen gewagt hätte. Die ganze schon zu Beginn präsentierte Beziehungskonstellation samt der von Taiga und Ryūji gewünschten Änderungen erweist sich letztendlich als vertrackter als zunächst angenommen und bietet gleichzeitig auch eine geeignete Bühne für den wahrscheinlich interessantesten Cast, der mir bisher bei Romantic-Comedies untergekommen ist. Keines der Mitglieder der Hauptgruppe enttäuscht, selbst wenn man sie im ersten Moment schnell in eine der typischen Charakter-Schubladen stecken würde. Sie alle verhalten sich ungewöhnlich plausibel bzw. menschlich und weisen oftmals Motivationen bzw. ein Einschätzungsvermögen auf, das in diesem Genre schon als Ausnahmeerscheinungen gelten kann, ohne jedoch gleichzeitig an Comedypotential einzubüßen. Persönlich möchte ich hier ja Ami hervorheben, die es im Verlauf der Serie geschafft hat trotz eher schlechten Starts zu meinem Lieblingscharakter des Anime aufzusteigen und die meiner Meinung nach auch die interessanteste Figur in Toradora ist.

Aufbauend auf den gelungenen Charakteren entwickelt sich so eine Romantik-Comedy, bei der man entgegen manch anderer Anime dieser Gattung auch von echter Romantik sprechen kann, die jedoch von einem ebenfalls verhältnismäßig stark ausgeprägtem Dramapart begleitet wird. Toradora meistert die Verbindung von Drama mit dem leichtgängigeren Comedypart und verhindert so, dass entsprechende Handlungsteile aufgesetzt wirken. Der Aufbau der Beziehungen und der damit verbundenen Konflikte beginnt schon in den ersten Episoden und wird dann konsequent und dementsprechend überzeugender bis zur finalen Folge, die einen wirklich gelungenen Abschluss darstellt, durchgezogen. (Kleiner Hinweis: Das Ende ist erst nach dem Abspann zu sehen, also nicht vorzeitig abdrehen.)

Fazit:
Besonders die ungewöhnlich vielschichtigen Charaktere sind es, die Toradora über die anderen Genrevertreter erheben. Durch den stärker ausgeprägten Dramateil schafft es der Anime sich Ernsthaftigkeit zu verleihen, ohne dass der Comedypart darunter leiden würde. Eine Romantic-Comedy, die wirklich mit Romantik punkten kann.
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Avatar: Sirey#3
Anspruch:7
Action:3
Humor:9
Spannung:8
Erotik:1
(Dieses Review schreibe ich mit recht moderaten Anime-Kenntnissen, ohne die Bücher gelesen zu haben.)

Was mich an Toradora als alten Genre-Hasen überrascht, ist der doch recht unvertraute Realismus der Charaktere und der Situationen. Wo bei anderen Serien eine bedrückende Komik aus Situationen gewonnen wird, in denen die Charaktere aneinander vorbeireden, so wissen Taiga und Ryuuji immer, was der anderere meint, oder was er vielleicht noch nicht weiss.
Was z.B. in der Folge ersichtlich wird, als Ryuuji Ami's richtige Seite erlebt und Taiga wegen ihrer Reaktion nicht verurteilt.

Der Anime überzeugt mich persönlich durch das Selbstbewusstsein der Charaktere, und natürlich durch die Kombination Taiga/Ryuuji. Es wird nicht krampfhaft auf Comedy abgezielt, und zudem sind die Situationen so gewählt, dass man selten mit Klishee-Voraussagen weiterkommt.

Die Nebencharaktere sind zwar weniger realistisch, dafür allerdings nicht die üblichen Nichts-Checker wie in anderen Anime, sondern eher ihrer Eigenart folgend, vergleichbar mit Sayonara Zetsubo Sensei, aber nicht wirklich ähnlich.

Ein interessanter Fakt ist, dass hier sogar die Abwesenheit irgendwelcher Elternteile erklärt wird. Das komplette fehlen irgendwelcher magischen Elemente als Sahnehäubchen nehme ich dem Anime die Geschichte bisher komplett ab, so könnte es sich auch ungefähr zutragen.


Grafisch missfallen mir die Gesichtsausdrücke ein wenig, allerdings ist die Umgebung dafür recht Normgerecht. Der Seiyuu von Taiga, den der Durchschnitts-Animegucker in der Tat aus Gintama (Kagura) und Shakugan no Shana (Shana) wiedererkennen könnte, leistet als Tsundere recht gute Arbeit, bei den anderen Charakteren gibt es imho nichts nennenswertes.

Unbedingt erwähnenswert ist auch das Opening, welches ein wenig Psycho daherkommt, aber mit erfrischendem Electro/Techno-Sound (mir neu in Anime) und einem herausragenden Sprechgesang durchaus punktet. Das Ending hingegen mag man übersehen, um die nächste Folge direkt zu sehen.

Alles in allem für mich ein richtig guter Anime, den ich Fans von romantischen Sachverhalten, die allerdings von den typischen, klisheebesetzten Animes genervt sind, durchaus empfehlen kann!
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Avatar: styVe#4
Ohne Zweifel muss man diesen Anime, wenn man über authentische Romanzen redet, in seine Diskussion mit einbeziehen. Denn auch wenn Toradora! auf den ersten Blick als ein Anime mit einem durchschnittlichen Lolichar in der Hauptbesetzung daherkommen mag, schafft es die Serie doch eine romantisch-lustige Geschichte zu erzählen, die trotz aller Situationskomik doch auch ihre "dramatischen" Seiten hat.


Und obwohl gerade die Comedyelemente es sind, die den Anime zu einer äußerst kurzweiligen - und dadurch auch sehenswerten - Angelegenheit machen, so liegt der besondere Reiz der Serie doch letztendlich wohl in den - wenn man sie denn als solche bezeichnen will - dramatischen Momenten, die Toradora! zu bieten hat. "Dramatische Momente" nenne ich sie nur deshalb ungern, weil es sich bei Genannten viel eher um Probleme des Erwachsenwerdens handelt, als um wirklich dramatische Ereignisse. Und genau diese Probleme sind es, die der Serie Etwas menschliches, alltägliches verleihen, mit dem man sich sehr leicht identifizieren kann.

Der Cast in Toradora! ist relativ breit gefächert und umfasst alle möglichen Charaktertypen: zu der Kategorie "nicht ganz alltäglich" lassen sich an dieser Stelle vor allem Kushieda und Kitamura nennen, die beide eine sehr interessante Persönlichkeit aufweisen und - mir zumindest - sofort sympatisch waren. Takasu überzeugt vor allem mit seinem, für Shounenhelden, interessanten Aussehen und einer Persönlichkeit, die zu diesem in einem Kontrast steht, der größer nicht sein könnte. Sein Gegenpart, Aisaka, hingegen war zumindest für mich eine große - aber dennoch nicht wirklich unerwartete - Enttäuschung. Denn sie verkörpert die typische Tsundere und kommt über dieses Charakterschema leider auch nicht sonderlich weit hinaus. Mit ihrer kindischen Art steht sie in einem krassen Gegensatz zum letzten, nennenswerten Charakter der Serie: Kawashima. Diese verkörpert - wie auch in der Serie öfters verdeutlicht und gesagt wird - den erwachsenen Gegensatz zu Aisaka, die - anders als Kawashima - ziemlich blauäugig daherkommt.
Durch ihre berufsbedingte Lebenserfahrung erscheint Kawashima, sobald sie ihre Fassade aus Naivität und Niedlichkeit erst einmal abgelegt hat, dem Zuschauer als nachdenklicher und besonnener Charakter, der sich aber, trotz aller erwachsenen Züge, seines eigentlichen Alters bewusst ist.

Zur Vertonung von Toradora! lässt sich im Grunde nur sagen, dass die Synchronisationen der Charaktere - so wie sie dargestellt werden - äußerst zutreffend sind und zu den jeweiligen Figuren passen. Aisaka wird, wie so viele Lolichars, von Rie Kugimiya gesprochen.
Die beiden Openings (Pre-Parade [unter anderem] gesungen von Aisakas Seiyuu, Rie Kugimiya, und Silky Heart) sind recht lustige, mitreißende Popstücke und auch die Endings (Vanilla Salt und Orange) passen zur Stimmung, die die Serie vermittelt.

Fazit: Toradora! ist ein äußerst sehenswerter Toptitel, der gut zu unterhalten weiss. Wer partout nichts mit Lolifiguren anfangen kann, dem möchte ich diese Serie dennoch empfehlen, da sie sich doch oftmals recht ernst mit den Problemen des "kleinen Charakters" auseinandersetzt.
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Avatar: Conny#5
"Die Geschichte vom Tiger und dessen Drache."

Bevor ich meine 3-monatige Internet-Auszeit dieses Jahr vor mir hatte, war Toradora ein Anime der ungefähr bei der anisearch-Topliste auf Platz 150 bis 200 platziert war. Auch sonst schenkte ich diesem Anime wenig Beachtung und habe auch kaum was über ihn erfahren.
Als ich jedoch nach 3 Monaten zurück kam traf mich fast der Blitz : Toradora machte einen ordentlichen Sprung in die aS-Top 20. Jetzt hatte dieser Anime meine vollste Aufmerksamkeit und ich wollte der Sache nachgehen.
Also wie wirkte Toradora auf mich? Nun um es mit einem einzigen Wort zu sagen : BOMBASTISCH!
Toradora ist nach langer Zeit mal wieder ein richtig gut gelungener Comedy-Romance Anime der Neuzeit, was natürlich an dem sensationellen Cast von diesem fantastischem Anime liegt. Fast alle Charaktere (mit einer Ausnahme) machen hier übelste Laune und sorgen stetig für gute Stimmung, aber auch für eine überzeugend, teilweise auch ernste, gute Darstellung.
Dabei klingt die Story alles andere als brandneu : Kleines wildes Tsundere-Mädchen verliebt sich in einen ihrer Mitschüler. Sie bittet ihren Nachbarn mit den bösen Augen (aber weichem Herz) um Hilfe der, so wie sie erfährt, ebenfalls in eine Mitschülerin verliebt ist und ebenfalls Hilfe benötigt. Eine lustige Verkuppelungs-Versuchs-Lawine wird los getreten und wir erleben einige spaßige Momente (ja, ich hatte wirklich lange keine Tränen mehr in den Augen vor lachen); aber ab dem letzten Viertel auch viele ernste und bewegende Momente. Das ist vielleicht auch ein besonderes Merkmal von Toradora. Der Anime fängt als reine School-Comedy an und man glaubt nicht, dass es hier auch mal zu etwas ernsteren Auseinandersetzungen kommen kann. Doch wer so denkt, irrt sich gewaltig denn später entpuppt sich Toradora als feinfühliges Drama das sogar teilweise sehr zum Nachdenken anregt.
Auch das Ende hat mich voll und ganz überzeugt. Ein absolut würdiges Finale für diesen wirklich tollen Anime. Zwar sind ein paar kleine Fragen noch offen, doch da bin ich der Ansicht, das man sich diese kleinen Fragen auch selber beantworten darf.

Die Animationen sind von Beginn an wirklich erstklassig. Besonders die lustigen Gesichtszüge waren mehr als nur gelungen. Die machte jeden Charakter irgendwie lebhafter und einzigartiger. Besonders auch die Grimassen und Fläppen, die hier manchmal gezogen werden (besonders von meinem Lieblingscharakter Minorin), haben bei mir teilweise EXTREMEM Schluckauf vor lachen erzeugt. Aber auch die dramatischen und romantischen Momente wurden BILDHÜBSCH gestikuliert. Ich habe selten solch schöne, funkelnde Augen in einem Anime gesehen. Zu mal ja „Augen“ hier eine gewisse Rolle spielen.

Die beiden Openings gefielen mir ziemlich gut muss ich sagen. Das erste gefiel mir zwar ein klein wenig besser (besonders die Bilder dazu, allen voran natürlich wegen Minorins doch sehr lebhaften Fortbewegung), aber auch das zweite Opening hat mir stets gefallen und passte hervorragend zur Serie, auch wenn das zweite Opening erst zu einem recht späten Zeitpunkt einsetzt.
Bei den Endings bekommt man solide Kost geboten, die nicht gerade Hit-Giganten sind, aber auch keine Ohrenbetäubende Lärm-Ungeheuer. Von den ED's gefiel mir das erste deutlich besser.
Ebenfalls super gelungen ist die Synchronisation. Stimmlich gesehen war Taiga natürlich ganz vorne, welche von Rie Kugimiya gesprochen wird, die derzeit wohl meine Lieblings-Synchronsprecherin sein dürfte (sie spricht u.a. die GENIALE Kagura aus dem Comedy-Hammer „Gintama“).
Aber auch Minorins lebhafte Stimme fand ich einfach exzellent, sowie die coole tiefe Stimme des Hauptcharakters.

Damit kommen wir zu den Haupt-Figuren. Ich möchte diesmal ausnahmsweise mit dem Charakter anfangen den ich am wenigsten mochte und das war Kawashima Ami. Zwar ist sie gegen Ende etwas erträglicher, dennoch ändert das nix daran, dass sie mit ihrer permanenten arroganten, unruhestiftenden, hochnäsigen und eingebildeten Art bei mir zu keinster Stunde Sympathie-Punkte sammeln konnte.
Anders dagegen Kitamura der Schüler-Präsident. Er haut manchmal wirklich urkomische Sachen raus und war immer richtig sympathisch.
Kommen wir zu unseren beiden Hauptprotagonisten. Taiga Aisaka und Ryuuji Takasu sind wirklich zwei SUPER gelungene Anime-Charaktere die sich wirklich gegenseitig SUPER ergänzen. Ryuuji sorgt mit seinem Saubermach-Tick stets für Heiterkeit und Taiga mit ihrer wilden und lauten Art (bis Kitamura ins Spiel kommt^^).
Aber das alles ist noch gar nichts im Vergleich zu meinem absoluten Lieblingscharakter in diesem Anime : Minori Kushieda! Ich habe sehr, wirklich sehr selten einen Anime-Charakter gesehen der mich SO oft zum lachen bringen konnte und mich andererseits auch wiederum von ihrer ernsten Art so sehr in den Bann ziehen konnte.. Beinahe jede Aktion die Minori anfangs reißt ist zum Brüllen komisch und obwohl sie später einen Gang zurück schaltet bleibt sie für mich der stärkste Charakter dieses Animes.
Achja und mein kleiner Geheim-Favorit war übrigens Inko-Chan – ich habe wirklich noch nie so einen kultigen (und potthässlichen) Sittich gesehen.....

Am Ende bleibt mir wieder ein mal zu sagen, dass ich Toradora allen Leuten empfehle die auf Comedy Animes mit viel Tiefgang und authentischsten Charakteren stehen. Allerdings dürften auch Romance-Muffel gefallen an Toradora finden, denn er hat noch weitaus mehr auf dem Kasten!

Fazit : Bereitet euch vor auf einen aberwitzigen, aber auch sehr mitreißenden Trip voller Sympathie, Liebe und Einsamkeit! Die beste School-Comedy-Romanze seit School Rumble!
Toradora bekommt 9 von 10 wunderschöne Sternenhimmel-Fotos.

9/10
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Anime Kommentare

Avatar: Aironaudio#1
Mir macht diese Serie sehr großen Spaß. Witz, Drama, Herz und gut gezeichnete Charaktere. Ich sehe mir die Folgen bestimmt dutzende Male an, da ich die Tonmischung der Deutschen Version mache.

Von den Animes an denen ich mitarbeiten durfte, ist diese ein absolutes Highlight. Ich bin gespannt wie die Geschichte ausgeht. Ich sitze an den letzten fünf Folgen(21-25).

Grüße aus Berlin
 Tony
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Avatar: Mahou Shounen
Freischalter
#2
Toradora! ist schon eine der besseren Light Novel-Adaptionen, immerhin handelt es sich hierbei mal um keinen Werbeanime, wie es bei viel zu vielen Anime, die auf einer LN basieren der Fall ist. Im meinen Augen würde ich allerdings auch sagen, dass der Anime auch leicht überbewertet ist und es durchaus auch andere gute RomCom Anime gibt.
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Avatar: xNeliel
Freischalter
#3
Ich habe es schon öfter gesagt, aber für mich ist Toradora! nach wie vor die beste RomCom bzw. das beste Liebesdrama im Anime-Universum. In diesen Bereichen kommt fast nichts an Toradora! ran, nur einige wenige Titel sind in Schlagweite.

Ich weiß nicht, was ich groß zum Anime sagen soll, weil ich mich schon so oft darüber ausgesprochen habe.^^ Die Charaktere sind nicht einzigartig aber einfach sehr gut umgesetzt, die Story ist definitiv sehr gut geschrieben und einiges was passiert, erwartet man vorher nicht. Das ist in diesem Genre für mich sehr selten und erhöht einfach die Emotionen. Die Musik ist immer passend und die Openings & Endings sind richtige Ohrwürmer und stimmen gut auf die Serie ein. Wer Toradora! noch nicht gesehen hat, sollte das definitiv nachholen.
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Avatar: NatsukiMiwa#4
ich weiss nicht wieso so viele anime threads gemacht werden, aber es gefällt mir XDDDD endlich mal paar titel, wo ich schreiben kann

zum anime: ich fand toradora richtig gut, witzige romcom mit tollen charakteren. die serie gehört zu denen, wo ich ausnahmsweise jeden charakter gut finde (nein, es gibt keinen, den ich hasse). taiga ist die typische tsundere und wird von niemand anderem als die tsundere queen rie kugimiya gesprochen, einer meiner lieblings-seiyuus. dann haben wir die typische sexbombe ami und die immer gut gelaunte und sportliche minori, ach ja und der typische klassenkamerad yuusaku. so...und in diesem ganzen chaos steht der arme junji mittendrin. allein schon diese kombo ist gut gewählt, denn der alltag wird immer lustiger, vor allem wie sich taiga und junji verbünden, um deren schwarm ihre gefühle zu beichten XD es ist richtig putzig zu sehen, wie sich die charaktere entwickeln und merken, dass es doch nicht diese person ist, die sie lieben. ebenfalls mochte ich die openings und zwei endings, die richtig gut geworden sind. im grossen und ganzen ist es eine serie, die man mal gesehen haben muss ^^
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