• TypTV-Serie
  • Episoden24 (~)
  • Veröffentlicht08. Apr 2007
  • HauptgenresKomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Lucky Star
© 美水かがみ/らっき一☆ばらだいす
Lucky Star zeigt den Alltag der vier Highschool Schülerinnen Konata, Kagami, Tsukasa und Miyuki, sowie deren Freunde und Familie. In ihren Erlebnissen und Gesprächen über Gott und die Welt werden die diversen Kuriositäten der japanischen Kultur aufgezeigt. Besonders die Subkultur der Otakus wird hier beleuchtet, vertreten durch Konata, die an wenig Anderem interessiert ist und deren Schulleistungen unter ihrem exzessiven Anime- und Videospielkonsum leiden, was von Kagami laufend mit sarkastischen Sprüchen kommentiert wird.


Lucky Star bietet herrlich sinnentleerte humorvolle Gespräche über Themen, deren Unterhaltungswert wohl vorher niemand vermutet hätte. Gleichzeitig stellt es eine der gelungensten Parodien auf die japanische Otaku-Subkultur dar.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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  • Konata IZUMI

    Bleh! Sounds like a lot of work, I think I'll pass. I rather play, and I'll ask for help when I get stuck.

  • Konata IZUMI

    I don't know, but suddenly I'm thinkin' that a few of these cookies aren't as tasty as some of the other cookies are. Is this one of your cookies, Kagami?

  • Konata IZUMI

    What part of the choco-cornet is the 'head'

  • Konata IZUMI

    Kay, I'm here now, can I copy your homework now?

  • Konata IZUMI

    I've been lamenting my lack of a chest for a while but then this game said "A flat chest is a status symbol! A rarity!" Word for Word. And when you think about it, there is a demand, right? Which means I'm valuable!

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Anime Rezensionen

Avatar: shangri#1
"Otakus are the pride of Japanese culture!" Nachdem man Lucky Star komplett gesehen hat, möchte man diesen Satz schon ernst nehmen. Lucky Star ist ein wirklicher Otaku-Anime, aber anders als in Genshiken sind hier nicht irgendwelche Otaku-Beziehungen im Vordergrund, sondern purer Slice-of-Life und massenhaft comedy und ganz viel parodie. Im Prinzip kann man die komplette Rahmenhandlung von Lucky Star in einem Wort zusammenfassen: Alltag. Keine Superhelden mit übermenschlichen Kräften von denen keiner wissen darf? Keine zehn-Meter Kampfroboter? Keine Transformer-like-Weltraumschlachten? Kein Horror, Ecchi oder Hentai? Nur 4 Mädels in der Highschool wie du und ich? Geht das denn überhaupt? Seit Azumanga Daioh oder Gakuen Utopia Manabi Straight! wissen wir: Sehr wohl sogar!


Wichtigste Personen sind eigendlich nur Konata, Kagami, Tsukasa und Miyuki.
Konata ist intelligent und sehr sportlich. Leider ist sie unglaublich faul, ein Otaku und sie verbringt einen Großteil des Tages mit dem Spielen von MMORPGs und Adult-Games.
Kagami ist die ältere Zwillingsschwester von Tsukasa und eine "tsundere" wie sie im Buche steht. Sie geht die Parallelklasse wie die anderen und sie und Konata geraten immer aneinander, sind aber gute Freunde.
Tsukasa ist die jüngere Zwillingsschwester. Sie ist gutmütig und kann gut kochen, hat jedoch nicht viel in der Birne und verteht oft nur Bahnhof.
Miyuki trägt eine Brille, ist sehr reich und höflich. Sie ist jedoch ein Tollpatsch und hat Angst vorm Zahnarzt, trotzdem muss sie erstaunlich oft zur Behandlung dorthin.

Es gesellen sich dabei noch die Konatas Vater, Konatas Cousine Yui und deren kleine Schwester Yutaka sowie Yutakas neuen Klassenkameradinnen und zwei aus Kagami's Klasse dazu.


Animation:
Ja, das wichtigste für meinen ersten Eindruck ist mir immer die Animation und das Design der Charaktere. Von Kyoto Animation kennen wir ja schon Augenweiden, wie Full Metal Panic! The Second Raid, Air oder Die Melancholie der Haruhi Suzumiya und obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht, scheint sich KyoAni diesmal auch wieder viel Mühe gegeben zu haben. Man beobachte im Opening den Cheerleader-Dance - hier sind Profis am Werk! Die Charaktere sind "moe" Stil, also extrem niedlich gezeichnet und sehen weitaus jünger aus, als sie tatsächlich sind.
Das Gesamtbild vermittelt allerdings nicht einen Anime aus 2007: ein Anime-Kollege aus meiner Bekanntschaft wollte mir erst nicht glauben, dass Lucky Star eine 2007er Produktion ist. Die knallbunte Farbgebung und die zwar detailarmen aber sehr malerischen Hintergründe und die farblosen Statisten runden die Atmosphäre von Lucky Star aber perfekt ab.
Ich denke all die Eigenschaften die kritisiert wurden, wie eben die uninteressanten Hintergründe oder die farblosen (und manchmal nur angedeuteten) Statisten, die sich sogar nur 2 Synchronsprecher teilen müssen, sind absolut gewollt.
Man soll sich komplett auf die Charaktere konzentrieren, was auch tatsächlich funktioniert. Manchmal konzentriert man sich dabei aber so stark, das man die ganzen eye-catcher übersieht.
Und das hat mich bei Lucky Star auch so beeindruckt: Jede Folge wartet mit bestimmten eye-catchern, wie zum Beispiel ein Ed-Cosplayer aus Fullmetal Alchemist oder die Poster in Konatas Zimmer. Lucky Star hat einen hohen rewatch Faktor, erst beim zweiten Anschauen (manchmal sogar erst beim dritten) sind mir Sachen aufgefallen, die mich fast zu totlachen gebracht haben, die ich jedoch beim ersten mal glatt übersehen habe. (man achte mal in Folge 1 bei ~0:15:45, wenn Kagami ins Klassenzimmer kommt, auf die beiden Typen links im Bild)
Man sollte aber ein paar Animes vorher schon gesehen haben um die Andeutungen und eye-catcher zu verstehen. Dazu gehören: Fate/stay night, Full Metal Panic, Die Melancholie der Haruhi Suzumiya, Shuffle! und man sollte beser auch wissen wie die Rennen in Initial D ablaufen :)
Lucky Star ist übrigens der EINZIGE Anime den ich kenne, der in unserer Welt spielt. Jeden Ort den unsere 4 Heldinnen besuchen, sei es der Animate-Shop in Saitama, der FamilyMart in dem Kagami sich etwas zu trinken kauft ,das Namenhafte Schnellrestaurant mit dem goldenen M, die Comiket oder sogar das Gebäude von KyotoAnimation selbst, alles wurde genauestens recherchiert und nahezu perfekt 1:1 übertragen. Der Tempel (den man im Opening sieht), in dem die Hiiragi-Schwestern in Lucky Star arbeiten erlebte einen wahren Otaki-Ansturm, nachdem Newtype eine Wegbeschreibung zu den Handlungsorten druckte.

Story Inhalt und das Ganze:
Eine Story gibt es nicht. Kein Super-Oberschurke, der die Weltherschafft an sich reissen will? Nein.
Das einzigste das die Story vorantreibt ist die Zeit. So beginnt Lucky Star mit Konata & Co kurz nach der Einschulung in die 2. Klasse der Oberstufe und endet, wie auch Azumanga Daioh kurz vor Ende des 3. Schuljahres.
Inhaltlich gibt es deswegen nicht viel zu sagen. Lucky Star ist auch ein yonkoma-manga, deswegen gibt es statt einer langen mehrere kurze Handlungsabschnitte und es zieht sich auch kein roter Faden durch die Serie.Das macht aber Lucky Star auch einzigartig. Wenn ich den Zeitbalken unten am Bildschirmrand nicht hätte würde ich garnicht sagen können, wann die Episode denn zuende ist. Wenn sie denn mal zuende ist kommt dann noch der Lucky Channel, der ursprünglich eine Informations-Show zur Serie werden sollte und von Jung-Idol Akira Kogami und Minoru Shiraishi moderiert wird. Minoru Shiraishi ist in Lucky Star normaler Klassenkamerad von Konata, in Wirklichkeit aber Synchronsprecher (z.B. Taniguchi in Die Melancholie der Haruhi Suzumiya) der sich diesmal quasi selbst spielt.
Akiras eigenartige Perönlichkeit (muss man gesehen haben!) und Minorus Talent dazu, Akira immer wieder zum ausrasten zu bringen lassen die Show nahezu jedesmal kläglich scheitern.

Sound, Musik, OP und ED.
Bis auf einige wenige Ausnahmen ist das gesamte Repertoire an Hintergrundmusik anderen Animes entnommen (der Eurobeat während des Staffellaufs ist bspw. aus Initial D)
Nur das Opening ist wirklich von Lucky Star und wie hier schon gesagt kunterbunt, qietschig und total durchgeknallt, eben so wie Lucky Star ansich ist.
Endings gibt es für jede Folge ein eigenes. Während wir bis Folge 12 immer nur die Tür des Karaoke Zimmers sehen und dem Karaoke unserer 4 Freundinnen zu verschiedenen Anime Songs (darunter Cha-La-Head-Cha-La aus Dragonball Z oder das Opening von Full Metal Panic? Fumoffu) lauschen dürfen, beglückt uns Minoru Shiraishi höchstpersonlich (in Live-Action) mit seiner Perfomance zu verschiedenen Anime-Songs von Folge 13 aufwärts.

Fazit und so weiter:
Lucky Star ist kein Meisterwerk aber dennoch Kult. Die erste Episode in der nur über gegrillte Steaks, Puddings und Schokohörnchen gelabert wird ist der perfekte Einstieg. Man denk sich: entweder du bist so ein Hardcore Anime Freak und ziehst das jetzt auch durch - oder du schaltest gähnen ab und siehst es dir nie wieder an. Die, die es geschafft haben freuen sich jetzt, den Lucky Star wird mit jeder Episode lustiger wenn die anderen Klassenkameradinnen noch dazukommen wirds noch besser! Vielleicht soll die erste Episode die Spreu vom Weizen trennen, vielleicht war das auch unbeabsichtigt, aber eine ganz Episode über Themen labern, für die ich nichteinmal 5 Minuten brauch... nicht schlecht.
Comedy und Slice-of-Life Fans, Hardcore Freaks, und leute die mal zwischen den etwas anspruchsvolleren Animes eine Pause brauchen, sollten, bzw. müssen(!) sogar einschalten.
Wer Lucky Star noch nicht gesehen hat, hat definitiv etwas verpasst.
Abzüge gab's für das hohe "Anime-Vorwissen" das man benötigt aber wer das nicht hat, sollte ersteinmal die Finger hiervon lassen und sich die oben vorgeschlagenen Animes zuerst anschauen.

Lucky Star erhält von mir 93%.


MfG und viel Spaß beim Anschauen
Shangri
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#2
Willkommen in einer Welt scheinbar sinnentleerter Gespräche. Willkommen bei einer Abrechnung über die Kuriositäten und Abstrusitäten der japanischen (Otaku-)Kultur. Willkommen bei Lucky Star, einem der unterhaltsamsten Animes 2007.


Gleich am Beginn bekommt man das abgedrehteste Opening zu sehen, das ich kenne. Es hört sich in etwa an wie hyperaktive Synchronsprecher auf Drogen, begleitet von eher wirren Animationsszenen. Der Text dazu setzt den Trend fort, er ergibt keinerlei Sinn und wirkt wie eine sinnlose Aneinanderreihung von Phrasen. Klingt abschreckend, hat aber auch eine gewisse Faszination und mit der Zeit bemerkt man die Ohrwurmqualität des Liedes. Irgendwie ist es auch passend für einen Anime wie diesen.

Was einem dann geboten wird ist ein Slice-of-life-Anime, der am laufendem Band die diversen Skurrilitäten der japanischen Gesellschaft parodiert und die Charaktere über verschiedene alltägliche Dinge „philosophieren“ lässt. Vor Lucky Star hätte ich nicht gedacht, dass eine Unterhaltung darüber, auf welcher Seite man anfängt ein Schokohörnchen zu essen, Unterhaltungswert hat. Die beiläufig wirkenden Gespräche lassen einen teilweise erst bemerken, wie abstrus doch manche Gepflogenheiten sind, die man bisher einfach hingenommen hat. Leider schwankt die Qualität zwischen den Folgen. Immer wieder mischen sich auch einzelne darunter, die stellenweise wirklich etwas langweilig sind.

Die Hauptunterhaltungsfaktoren sind sicherlich Konata, ein weiblicher Otaku und ihr Gegenstück Kagami, die für Konatas Ansichten meist nur einen sarkastischen Kommentar übrig hat. So wird laufend auf die diversen Animes bzw. Gepflogenheiten aus den Serien oder DatingSims angespielt und sie auch häufig in den Kontext zur realen Welt gesetzt. Angereichert wird der Anime durch die diversen anderen Charaktere wie Miyuki, einer oft abwesend wirkenden Einserschülerin, Tsukasa, die immer leicht hilflos wirkende Schwester von Kagami, Konatas Vater, der in den Otakufetischen aufblüht oder Konatas Cousine Yui, eine Polizistin mit wenig Pflichtbewusstsein.

Am Schluss jeder Folge bekommt man dann noch den Lucky Channel präsentiert, der eine Art „Informationssendung“ über Lucky Star darstellt und dessen Moderatorin Akira gleichzeitig einer der unterhaltsamsten Charaktere des ganzen Animes ist. Nach Außen hin energetisch und freundlich wirkend, offenbart sie in der Interaktion mit ihrem Assistenten Minoru schnell ihr wahres Gesicht eines ausgebrannten, jähzornigen Idols, das um seine Popularität fürchtet.

Fazit:
An Lucky Star werden sich wahrscheinlich wieder die Geister scheiden. Weiß man mit dieser Art von Humor und Gesellschaftssatire nichts anzufangen, braucht man nach der ersten Folge erst gar nicht weitersehen. Spricht er einen aber an und kann man sich an diesen oftmals grenzgenialen sinnlos humorvollen Gesprächen erfreuen, wird man Lucky Star bis zur letzten Episode genießen können. Für mich ist es der Anime, den ich derzeit wahrscheinlich am meisten vermissen werde.
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Avatar: resdayn
Freischalter
#3
Lucky Star nimmt mit scharfer Beobachtungsgabe alltägliche Angewohnheiten aufs Korn und überspitzt sie manchmal philosophisch, manchmal überdreht zu einer sympathischen Slice of Life-Comedy. Ein absolut kultiges Opening und vier Hauptcharaktere, die zugleich so normal und trotzdem auf harmlose Weise verrückt erscheinen, sind die Zutaten dieses Erfolgsrezepts, das als innovativster Comedy-Titel 2007 wie eine Bombe einschlug.


Hier wird sich amüsant über Otakus, Gamer und Schulprüfungen ausgelassen, während wir an den Gesprächen und Gedanken von Konata, Kagami, Tsukasa und Miyuki teilhaben. Dieses Quartett aus sehr unterschiedlichen Charakteren bildet die Identifikationsfiguren, in denen wahrscheinlich jeder schmunzelnderweise die eine oder andere Facette von sich selbst wieder erkennen kann; bei den im Laufe der Serie zahlreicher werdenden Nebenfiguren erlaubt man sich einen höheren Grad an Überzeichnung, in dem man sie als misanthropes TV-Idol, pflichtvergessene Polizistin oder Dōjinshi-Zeichnerin mit zuviel Fantasie präsentiert.

Ein wesentlicher Bestandteil von Lucky Star sind die zahlreichen Referenzen japanischer Otaku-Kultur in Gestalt von Anspielungen auf diverse Anime und Visual Novels. Haruhi und Code Geass werden die Meisten noch korrekt identifizieren können, einige Gags gehen einem aber mit Sicherheit durch die Lappen. Auch eine gewisse Kenntnis japanischer Lebensart und Wohnkultur erschließt manche Scherze erst richtig – der abwechslungsreiche Aufbau durch Aufteilung in kurze Szenen verhindert aber, dass man irgendwann nur noch mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf zurück bleibt. Wirkliche Konflikte gibt es nicht, hier wird spielerisch, aber respektvoll geneckt und trotz manchem sarkastischen Kommentar entsteht nie der Eindruck, dass es sich bei den Vieren um etwas anderes als die dicksten Freundinnen handelt.

Fazit: Eine leichtfüßige Parodie des „Everyday Life“, unterhaltsam, spritzig und frei von platten Witzen, dafür mit viel feinsinnigem Humor.
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Avatar: b-s-v#4
Ohayo Lucky!!!!! Eigentlich spiegelt Shangri's Kommentar schon 100% meine Meinung wider und beschreibt die Serie perfekt, doch irgendwie fand ich Lucky☆Star so cool, dass ich auch gern noch was dazu schreiben würde. Ich versuche mich aber relativ kurz zu fassen


Hier haben wir kurz und bündig den unangefochtenen Comedy-Hit 2007, der meiner Meinung nach auch gleich noch einen Innovationspreis verdient hätte. In Lucky Star geht es tatsächlich nur um den Alltag und nichts als den Alltag an einer Tokioter High School bzw. von 4 ihrer Schülerinnen: Konata, Kagami, Tsukasa und Miyuki. Ihr fragt wo da die Innovation ist? Nun, die Folgen bestehen quasi aus nichts als mehr oder minder wild zusammengeschnittenen sinnentleerten Gesprächen über irgendwelche Nebensächlichkeiten, die man bestenfalls unter Trivialwissen verbuchen könnte: "Wo ist bei einem Schokohörnchen oben und unten", "Wie isst man ein Creme-Törtchen ohne zu kleckern" oder "Was bedeutet Moe" - und trotzdem passt das alles irgendwie zusammen und macht schwer süchtig. Weiterhin werden uns nur all zu gut bekannte Alltagspannen und Probleme präsentiert, es wird massiv gezockt, sich über Manga und Light Novels ausgelassen und allerhand anderer Otaku-Kram getrieben bzw. kontrovers diskutiert.

Die Charaktere in diesem Comedy/Parodie/Otakuism Geflecht sind absolut geniale Stereotypen, die allesamt so sympathisch rüberkommen wie es nur sehr selten der Fall ist. Desweiteren muss noch die extrem abwechslungsreiche und klasse produzierte Visualisierung durch Kyoto Animation erwähnt werden, die zwischen diversen Stilen hin und her springt, stets vollkommen fehlerfrei bleibt und trotz des augenscheinlich albernen Stils irgendwie sehr stofflich wirkt.

Ebenfalls überaus erfrischend und lobenswert ist hier noch der Sound, denn so gut und gleichzeitig unterschwellig ist Comedy glaube ich noch nie vertont worden. Die Palette reicht von fröhlichem Geklimper bis hin zu apokalyptischen Orchestralen. Das Opening ist bis jetzt das einzige, das ich 24 Folgen lang nicht ein Mal übersprungen habe (es ist wirklich so geil, dass es nicht in Worte zu fassen ist) und auch die ständig wechselnden Ending-Songs, gesungen durch die Charaktere/Synchronsprecher, machen Lucky Star einzigartig.

Der einzige Grund, weswegen ich hier punktemäßig nicht total in die Vollen haue ist der, dass einige der Episoden etwas schwächeln, während ich bei anderen so gelacht habe wie bei keinem Anime zuvor. Ein ganz kleines Fünkchen Handlung wäre im Nachhinein auch noch ganz schön gewesen, da man die Figuren wirklich sehr ins Herz schließt und daher nicht so recht wahr haben will, dass die Serie ohne irgendein Ergebnis zu Ende geht.
Muss man als Comedy-Fan auf jeden Fall gesehen haben.
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Avatar: flumo#5
"Lucky Star" zu bewerten fiel mir nicht ganz einfach. Als fortgeschrittener Animegucker konnte ich mich mit den vielen "Moe"-Situationen (Verniedlichungssituationen), der non-existenten Handlung und dem teils eigenwilligen Humor anfreunden - für Neulinge wäre es eventuell eine kleine Herausforderung, denn "Lucky Star" ist wahrlich teilweise ein "Insider-Anime".



Handlung:

Ja, die Handlung...
Eigentlich beobachten wir die 4 Freundinnen wie sie den Alltag "meistern" bzw. wie sie den Tag herumkriegen. Aber bei "Lucky Star" die Qualität der Handlung stark in die Wertung miteinfließen zu lassen, käme mir fast schon einer Ungerechtigkeit gleich, schließlich ist das hier ja immernoch Comedy :P
Der Humor von "Lucky Star" benötigt nicht nur allgemeine Toleranz was super-niedliche Charaktere angeht, sonder auch einige Fachkenntnisse rund um die Anime-Welt. Wer z.B. keine Ahnung hat wie es auf den Comic-Messen in Japan zugeht, der wird nicht mehr als ein müdes Gähnen dafür übrig haben.
Zudem kommt hinzu das die Gags allesamt nicht unbedingt innovativ sind. Meistens haut Konata einer ihrer Otaku-Vorstellungen in den Raum, der von Kagami erbost kommentiert wird, während Miyuki und Tsukasa mit dem ominösen Wassertropfen im Raum rumstehen.
Warum eigentlich diese hohe Bewertung für "Lucky Star", wenn die Handlung nicht vorhanden ist, die Witze nicht zünden und einige Situationen für Anfänger fast unbegreiflich vorkommen??
Ja, dafür gibt's einen einfach Grund: die Serie unterhält einfach. "Lucky Star" wirft Ballastmittel wie Handlung, Romance, Dramatik, Spannung etc. von Board und konzentriert sich nur auf die Charaktere und deren Gespräche. Und das macht die Serie verdammt gut!
Wie schon oben erwähnt zünden nicht viel Witze, aber das nimmt die Serie auch nicht weiter ernst. Egal wie oft sich das Konata-redet-Kagami-tobt-Tsukasa-Miyuki-seufzen-Szenario wiederholt, es langweilt einen eigentlich nie.
Der vorher erwähnte Niedlichkeitsfaktor spielt dabei eine sehr große Rolle, denn ohne diesen würde es bei diesem Anime an jeder Menge Charme fehlen. Wer dazu noch Kenntnisse über Animes und japanischer Kultur mitbringt wird nochmal doppelt so gut "entertained".
Insgesamt existiert die Handlung garnicht, aber die Serie schafft es ohne die üblichen Mittel zu unterhalten - vorausgesetzt man bringt viel Toleranz bei den oben genannten Punkten mit.

Charaktere:

Das Herzstück dieser Serie sind zweifelsohne die Charaktere. Wer einmal in den Bann der Hardcore-Otakus und Adult-Games-Zockerin Konata gekommen ist, kommt so leicht nicht mehr hinaus. Es ist immer wieder lustig wie sie versucht ihre abstrusen Gedanken und ihre extremen Interessen bezüglich Animes und Mangas zu rechtfertigen.
Dann hätten wir noch Kagami, die fleißig in der Schule ist und ein absoluter Rationalist ist. Der Humor baut sich vorwiegend auf die beiden Ansichten dieser Charaktere auf.
Dann gäbe es noch Tsukasa, die Schwester von Kagami, die wirklich so herzergreifend...dämlich ist, dass man sie am liebsten in den Arm nehmen würde. Eine ähnliche Richtung schlägt Miyuki ein, die das "best looking und nearly perfect" Girl mimt, aber trotzdem einen ordentlich Schuss teilweise hat.
Aber die Serie wäre garnix wäre Konata nicht vorhanden. Allein ihre Kommentare zu den einzelnen Charakteren macht die Serie sehenswert und unterhaltsam. Manchmal reicht bei ihr ihr müder Zockerblick (ich taufe diesen Blick mal "Konata-Blick" ;D) um einen kleinen Schmunzler zu zaubern.
Der restliche Cast fügt sich homogen in das Gesamtbild mit ein und sorgt für eine ausgeglichene Runde an sympathischen Charakteren.
Insgesamt ein gemäß des Stils dieses Animes hervorragender Cast an Charaktere, allen voran Konata.

Zeichnungen:

Auf den ersten Blick mögen die Zeichnungen ein wenig billig, viel zu bunt und teilweise übertrieben aussehen, aber dies trägt sehr viel zum Charme von "Lucky Star" bei. Natürlich sieht man einige eher schlappe Hintergründe und manchmal mangelts ein wenig an Details - aber mal ehrlich, passt das nicht hervorragend zur einer Serie bei der man sich eh nur auf die Charaktere konzentriert??
Apropos Charaktere:
Auch wenn die Charaktere allesamt extrem niedlich gezeichnet sind, bleibt das ganze überschaubar und nie zu überzogen. Das Intelligente an der Serie ist das bei Situationen in denen der Moe-Faktor wieder ordentlich in die Höhe getrieben wird (z.B. bei Badeausflügen etc.), Konata immer einen passenden Spruch parat hält der das Ganze ein klein wenig ins Lächerliche zieht und es somit wieder lustig macht.
Insgesamt ein unheimlich passender Zeichenstil, zwar kein Meisterwerk in dieser Hinsicht, aber es passt.

Musik:

Als ich mir das erste Mal das Opening angesehen hab, dachte ich nur "Wtf!". Ich dachte erstmal "Hoffentlich kommt jetzt nicht irgendjemand in mein Zimmer, der hält mich doch bestimmt für 7-Jährigen". Nachdem ich das erstmal überstanden hatte, wurde mir klar das das Opening verdammt gut ist. Gut, hierbei muss ich erwähnen das es nicht jedermanns Sache ist. Es ist quietschbunt, superniedlich und so auf gute Laune getrimmt das man den Ohrwurm später kaum mehr rausbekommen möchte.
Das Ending wechselt sich ständig, die Qualität ebenso (soll ja alles lustig sein was am Ende kommt, aber manchmal frag ich mich ob den Produzenten zwischendurch nicht dafür das Geld ausgegangen ist oO).
Die Hintergrundmusik ist absolut akzeptabel, daran gibt's nix auszusetzen.
Insgesamt ein guter Soundtrack.

Gesamt:

Der "glückliche Stern" weiß einfach wie man glücklich macht. Wer zwischen "Paranoia Agent", "Ergo Proxy" und "Death Note" eine kleine Abwechslung braucht ist mit "Lucky Star" bestens bedient - vorausgesetzt man bringt einige Sachen mit.
Ich fand diesen Anime wirklich unterhaltsam, nicht unbedingt zum Totlachen, aber sehr amüsant und hatte nie das Gefühl hier wertvolle Lebenszeit verschwendet zu haben.
Wer eine komplexe Handlung mit tiefschichtigen Charakteren braucht lässt hiervon bitte die Finger weg.
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Anime Kommentare

Avatar: FearGarden#1
Falls man einen durchdachten und tiefsinnigen Plot sucht, ist man hier an der falschen Adresse.
Hier reiht sich Andeutung an Andeutung an verschiedene Animes, Mangas, Firmen, Stereotypen und noch vielem mehr.
Schade nur, dass bei den Charakteren manche nur oberflächlich behandelt werden und ein Großteil erst am Schluss zu den vier Hauptprotagonisten dazustößt ...
Ich für meinen Teil hätte gern mehr von Minami gesehen, auch wenn mich die OVA dafür ein wenig entschädigt hat.

Ach ja: Kagami im Miku Hatsune - Outfit FTW! x3
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Avatar: Bushwick#2
Empfehlung:8
Humor:10
Typ. Japan. Alltag:10
Spannung:6
Liebe:4
Lucky Star ist einfach ein Anime die man Gesehen haben muss! Sie ist wunderschön Mangaartig.
Die Charaktere sind Wundervoll gezeichnet leider die Neben Chars Nicht ^^
Doch die Story ist Sehr schön!
Wäre aber sehr Schön wenn sie eine Fortsetzung machen Würden! Hoch Schule oder so!

Also wenn ich ein Millionär wäre würde ich die
Firme abkaufen und befehlen das sie eine neue Staffel Drehen sollen :)
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Avatar: Seli-chanx3#3
Anspruch:viel
Action:wenig
Humor:sehr viel
Spannung:viel
ALso MEiner MEinng NAch Stimm ich dem Tag "moe" Sher zu es ist einfach total süß gezeichnet am meisten Yutaka.
Lucky star ist ein Anime mit vielen alltäglichen dingen aus dem leben der zeigt das wir nicht die einzigen mit probleme wie bei takara(der zahnartzt,brille) oder wie kagami(beim gweicht) .
ICh habe sogar fast den Anime aufgegeben ,weil ich dachte er wäre zu "sinnlos" doch als ich mir noch einpaar folgen ansah dachte ich:
"Wieso wollte ich ihn aufgeben,ich meine okay es ist zwar manchmal sinnlos doch ziemlich lustig und wenn man sich's Überlegt dann ist er sogar in den szenen mit Kanata(konata'S verstorbenen mutter) sehr traurig !"
ICh kann ihn nur empfehlen Für dIe LEute Die DIskussionen des alltäglichen normal/otaku leben mögen
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Avatar: AsiaFreak#4
Keine Ahnung wie man diesen Mist so gut Bewerten kann. Wie zur Hölle kann man das aushalten, wenn allein schon in der ersten Folge 25 (!) minuten darüber diskutiert wird wo vorn und hinten bei nem Hörnchen ist. Ne, nicht mein Fall. Hab mich dann nur noch durchgezwungen.
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Avatar: Saro2775#5
Suchtfaktor:sehr viel
Satire/Parodie:viel
Humor:sehr viel
Hab erst heute mit Lucky Star angefangen und muss sagen: bin begeistert xD die ganzen Anspielungen auf die japanische Lebensweise, die Otaku-Kultur und andere Anime/manga/Light Novels und das komplette fehlen einer Story sind sowas an genial umgesetzt, es gehört schon fast verboten. Besonders genial find ich sowieso immer das Karaoke am Ende, wo die Openings aus anderen Serien zum besten gegeben werden- geniale Idee!
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