Gurren Lagann (Anime)Tengen Toppa Gurren Lagann / 天元突破 グレンラガン

  • TypTV-Serie
  • Episoden27 (~)
  • Veröffentlicht01. Apr 2007
  • HauptgenresActionkomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Gurren Lagann
In ferner Zukunft leben die Menschen seit mehreren hundert Jahren mit der ständigen Angst vor Erdbeben und Einstürzen in riesigen Höhlen unter der Erde. Bei Arbeiten zur Vergrößerung der Höhle stößt ein Waisenjunge namens Simon auf einen kleinen, leuchtenden Bohrkopf. Kamina, ein Kumpel von Simon, glaubte schon immer fest daran, dass es oberhalb der Höhlen noch eine andere Welt gibt. So versucht er mit der von ihm gegründeten "Gurren Brigade", zusammen mit Simon, durch die Decke zu brechen. Jedoch werden sie dabei erwischt und Kamina kommt daraufhin ins Gefängnis.

Simon, der mit Leib und Seele als Bergarbeiter arbeitet, bohrt sich unterdessen weiter durch die Höhle und stößt dabei auf ein Gesicht, welches genauso leuchtet, wie der Bohrkopf, den er zuvor fand. Das will er nun unbedingt Kamina zeigen und gräbt sich in dessen Zelle, um ihn zu befreien. Auf dem Weg zu dem Gesicht werden sie erneut vom Dorfvorsteher aufgehalten. Als dieser gerade dabei ist beide zur Rechenschaft zu ziehen, kommt es zu einem Erdbeben und die Höhlendecke stürzt, gefolgt von einem riesigen Roboter, ein. Während Kamina den Eindringling waghalsig zum Kampf herausfordert, taucht ein schwer bewaffnetes Mädchen mit dem Namen Yoko auf und beginnt auf den Roboter zu schießen...
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Charaktere

Anime Zitate

  • Simon
    Are all the lights in the heavens our enemy?
  • Kamina
    A true man doesn’t die even if he’s killed!!!
  • Kamina
    Kick reason to the curb and surpass the impossible! Isn’t that the way of our Gurren Brigade?!
  • Kamina
    With a man’s soul and a strong back, go beyond the impossible and kick reason to the curb!
  • Kamina
    Don’t believe in yourself! Believe in ME who believes in you!!!

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Anime Rezensionen

Avatar: DeBaer#1
Eigentlich ist das Super-Robot-Genre, wenn man sich in den letzten Jahren bis heute ein wenig umguckt, ein langsam aber sicher sterbendes Genre, das im Laufe der Zeit immer mehr von den „NGE-geprägten“ Mecha-Animes verdrängt wurde. Mit Serien wie „Gravion“ oder „Godannar“ hat man hier und da noch zaghafte Versuche gestartet für ein Revival zu sorgen, aber dann kam so gut wie nichts nennenswertes mehr aus der Richtung. Ironischer weise ist es nun ausgerechnet GAINAX, das Studio das mit NGE den Abgesang der Super-Robots einläutete, welches mit „Tengen Toppa Gurren Lagann“ dem Komapatienten wieder auf die Beine hilft…UND WIE!!!! Zwar sind die Grundkonzepte dieselben, die Story genau so geradeaus und auch die Figuren mit den typischen Charakteristiken ausgestattet die man in Animes des Genres immer wieder findet, aber dennoch ist „Tengen Toppa Gurren Lagann“ in seiner Gesamtheit nicht mehr und nicht weniger als eine Revolution. Wie man aus diesem Genre, bei dem vor allem alte Hasen längst wissen wie selbiger läuft, noch so dermaßen viel herausholen kann und dieses dann auch noch mit derartig hohem und konstanten Tempo auf ein solch gewaltiges, verblüffendes Level hebt, welches keine Grenzen zu kennen scheint und sich selbst immer wieder übertrifft, ist schier… MEISTERLICH! Man hat sich bei dieser Serie nicht damit zufrieden gegeben ein gewisses Unterhaltungsniveau zu erreichen und dieses dann so gut es geht bis zum Schluss zu halten, sondern den Grundatz „Schneller, Höher, Weiter“ ergriffen und regelrecht zelebriert! Ich kann mich an keinen anderen Anime erinnern bei dem ich stetig das Gefühl hatte das die gerade beendete Episode stets besser war als die letzte. Mit im Akkord abgefeierten Action-Szenen, die in ihrer Rasanz und Inszenierung sogar GENREWEIT Ihresgleichen suchen und für die selbst die Bezeichnung „Feuerwerk“ nichts weiter wäre als eine der lächerlichsten Untertreibungen überhaupt, einer Story die in Sachen „Mensch, was ihn antreibt, bewegt, an seine Grenzen treibt und ALLES überwinden lässt“ absolut unvergleichlichen, symbolischen Charakter hat und einem Cast der so voller (positiver) Energie ist das man sich so mitgerissen fühlen wird wie selten zuvor, wird „Tengen Toppa Gurren Lagann“ zu einer vor Adrenalin strotzender Achterbahnfahrt bei der einem bei dem Versuch das was gerade auf dem Bildschirm abgeht in Worte zu fassen irgendwann sämtliche Superlative ausgehen! Soviel sei auf jeden Fall gesagt: Die Serie startet mit einem Knall und endet mit einem Atombombeneinschlag, der einen epischen Krater hinterlässt der mindestens genauso lange zurückbleibt wie das Loch das Simon & Co am Ende mit ihrem Bohrer im Herzen des verblüfften Zuschauers zurücklassen! Fazit: Man kann GAINAX für das was sie mit „Tengen Toppa Gurren Lagann“ geschaffen haben nur gratulieren. Nach NGE hat dieses Studio es ein weiteres Mal geschafft einen Mecha-Anime zu kreieren der ohne jeglichen Zweifel den Anbruch einer neuen Ära für das Super-Robot-Genre einläutet und an dem sich alle zukünftigen Animes diese Genres messen lassen müssen. Ja richtig, wir haben es hier mit einem Meilenstein zu tun, der Maßstäbe setzt und dem ganzen Rest das „SO wird’s gemacht-Schild!“ vors Gesicht hält!

Animation

GAINAX ist hinreichend dafür bekannt dazu in der Lage zu sein Top-Animationsqualität zu liefern und spätestens seit FLCL dürfte jeder wissen, wie experimentierfreudig dieses Studio ist und sich nicht scheut zu versuchen animationstechnisch etwas zu schaffen das Einzigartig ist. Bei „Tengen Toppa Gurren Lagann“ hat es GAINAX mal wieder geschafft. Die Animationen glänzen mit Kreativität, Stilbrüchen in besonders ausdrucksstarken Szenen und mit einer unvergleichlichen Rasanz und Flüssigkeit, die jede einzelne Mecha-Schlacht zu einem bombastischen Unikat machen. Anzeichen von Einsparung geben sich zu keiner Zeit zu erkennen und falls es mal zu Standbildern und/oder Szenen mit Speedlines kommt, dann nur um die jeweilige Szene, sei sie jetzt Bedeutungsschwanger oder einfach nur extrem stylisch, einen atmosphärisch, einschlagenden Anstrich zu verpassen. Und wie es die Natur der Serie ist so werden auch die Animationen der Action-Szenen immer bombastischer und es kommt sogar vor das der Bildschirm so voller Bewegung ist das man kaum weiß wo man hingucken soll, egal ob es sich da jetzt um unzählige Explosionen handelt oder um einen ganzen Schwarm von Mechas die sich in Formation auf den Feind stürzen. Unbedingt extra erwähnen muss man den Mecha-Fight in Episode 27, der ohne Zweifel in seiner Inszenierung und Präsentation das Bandmaß so heftig sprengt das man einfach nur noch vom absoluten Clash der Titanen sprechen kann! Was man da zu sehen kriegt wird einen umhauen, OH JA!!! In Sachen Mecha-Design toppt man sich in dieser Kategorie auch in einer Tour. Alles fängt hier mit einem fast niedlich anmutenden Mini-Mecha mit kurzen Ärmchen und Beinchen an und am Ende hat man dann den ultimativen, einfach nur geil aussehenden Über-Mecha-Gott vor Augen, dem vorher noch etliche andere Gattais voraus gehen die nach ihrer Vollendung nicht minder gut aussehen. Das Design der Ganmen wirkt anfänglich vielleicht ein wenig skurril aber auch sie tragen ihren Teil zum individuellen Gesamtbild bei, das der Anime abgibt (Kittans Ganmen schlägt ALLES!!!). Das Charakterdesign hat mir persönlich auch sehr gefallen. Es geht deutlich in Richtung anime-typisch ohne seriös sein zu wollen und passt damit einfach perfekt zum comichaften Feeling, dass die Serie mit ihrer Over the Top-Ausstrahlung vermittelt. Für das Design von Yoko gehört dem Verantwortlichen übrigens ein Ord… ääääh GANZ doll dafür auf die Finger gehauen, dass er eine weibliche Figur so unverschämt sexy gemacht und für eine regelrechte Überflutung an H-Doujinshis gesorgt hat! Tssssss….. (*räusper* hat jemand noch ein paar Quellen? Will meine Sammlung erweitern….*HUST*)

Sound

ROW ROW FIGHT THE POWAH! ROW ROW FIGHT THE POWAH! Yessssssss, was ist epischer als ein ehrfurchterbietender Chor der von Orchestermusik begleitet eine epische Mecha-Schlacht unterstreicht? Ein ehrfurchterbietender Chor der von Orchestermusik und RAP begleitet wird!!! Auch hier zeigt sich die Serie durch und durch oberstylisch und überschreitet vermeintliche musikalische Genregrenzen. Gänsehaut pur über mehrere Minuten ist hier absolut keine Seltenheit! Ansonsten trumpft die BGM noch mit einer gelungenen Mischung aus Pop und Rock auf und dem ein oder anderen tollen Insertsong der die (Aufbruch)Stimmung in manchen Szenen so genial einfängt das man die Fingernägel in die Couchlehne bohrt! Überhaupt passt die musikalische Untermalung einfach super zum Thema der Serie. Energiegeladen und heroisch bis zum Kollaps! Die Seiyuus sind ebenfalls einsame Spitze und vor allem die Sprecher von Kamina, Kittan und Simon stechen hervor. Die Energie und der Kampfgeist die in diesen Figuren stecken kommen zur absolut vollsten Geltung und verleitetn zum energischen Mitbrüllen wenn Spiral Power gesammelt und der Feind mit lautem Kampfschrei Head on attackiert wird! Da sprüht das Adrenalin förmlich aus sämtlichen Poren des Körpers, WOW!!!

Story

Die Story präsentiert sich genau so wie man es von einem typischen Super-Robot-Anime erwartet. Alles fängt mit einem Mecha an in den ein kleiner Junge hineinsteigt und dann auch prompt gegen einen Feind nach dem anderen antreten muss. Auch der Verlauf der Handlung ist somit ziemlich klar: In jeder Episode gilt es eine Schlacht zu schlagen und damit dem Ziel den großen Oberfiesling zu vernichten Schritt für Schritt näher zu kommen. Das klingt zwar nicht spannend und das ist es auch wahrhaftig nicht, aber dennoch kann von Langeweile nie die Rede sein. Es dauert nicht lange und man wird einfach mitgerissen und will nichts anderes sehen als das unsere Helden den Sieg davon tragen. Und diese Momente gibt es reichlich, da die Story vom Tempo her von Anfang bis Ende höchst rasant voranschreitet und kaum Momente hat in denen mal Zeit zum Luftholen ist. Was nun bemerkenswert ist, ist die Tatsache das es trotz der Abstinenz von Spannungsbögen die die Stimmung bis zum Showdown normalerweise treppchenweise nach oben treiben, nie der Eindruck entsteht das der Story irgendetwas essentielles fehlt was nötig ist um den Zuschauer zu fesseln. Man starrt einfach nur gebannt auf den Bildschirm in der Erwartung des nächsten Kanonenschlags und will einfach immer mehr davon. Das heißt allerdings nicht dass man hier gänzlich ohne Twists auskommen muss, nein im Gegenteil. In den ersten 15 Episoden hält sich die Story damit noch vornehm zurück, versäumt es aber trotzdem nicht einen heftigen Schocktwist einzubauen der einen um Fassung ringen lässt, aber mit dem Start der 2. Hälfte der Serie geht sie richtig in die Vollen und schmeißt Wendungen in den Heizkessel die das sowieso schon lange heiß lodernde Feuer noch weiter anheizen. Auf einmal fallen Mosaiksteinchen vom Himmel denen man zum Zeitpunkt ihres ersten Vorkommens kaum große Beachtung geschenkt hat und fügen sich so präzise in die Story ein dass diese zu guter Letzt ein verblüffend episches Gesamtbild abgibt. Plötzlich hat man eine eigene Interpretation der menschlichen Evolutionsgeschichte vor sich und das auf Crack im Gurren-Lagann-Style, der das Ganze absolut unvergleichlich und einzigartig macht! Mehr KANN man aus dem längst altbackenen Super-Robot-Konzept definitiv nicht heraus holen! Punkt, Aus, Ende!!!

Charaktere

Der Cast von „Tengen Toppa Gurren Lagann“ ist einfach großartig! Nicht weil die einzelnen Figuren in irgendeiner Weise unheimlich komplex wären oder besonders originelle Persönlichkeiten inne hätten, sondern einzig und allein aus dem simplen Grund das sie den Zuschauer nach kürzester Zeit einfach so heftig mitreißen das man sie bei jeder Schlacht frenetisch anfeuert, sie förmlich zum Erfolg schreien will und mit Gänsehaut übersät den glorreichen Moment des Sieges mit ihnen genießen möchte. Es ist einfach ihr eiserner, unbeugsamer Wille der sie dazu befähigt alles zu schaffen, egal wie schlecht die Chancen auch stehen mögen, der sie so unheimlich sympathisch macht. Irgendwann fängt man an fest an sie zu glauben und lässt keinen Zweifel mehr aufkommen das sie alle Ketten sprengen und den Himmel und sogar die Galaxie durchstoßen werden! Sie verkörpern einfach die positiven menschlichen Tugenden die in Momenten der Unterdrückung oder absoluter Verzweiflung dafür sorgen dass der Mensch weiter nach vorne schreitet, ohne Selbstzweifel und Angst vor dem Versagen. Eben genau das was uns Menschen dazu befähigt Großes zu leisten und über uns hinaus zu wachsen! Meine Meinung zum „Mensch“ allgemein ist eher zwiegespalten aber während „Tengen Toppa Gurren Lagann“ dachte ich mir irgendwann nur noch „Menschen sind das GEILSTE was es gibt!!!“. Dieses Gefühl hatte ich schon einmal und zwar kurz nach dem ich zum ersten Mal „Independence Day“ im Kino gesehen hatte. Auch dort kam die scheinbar übermächtige, außerirdische Bedrohung und die Menschen hatten keine Chance. Doch die gesamte Welt hielt zusammen, zog an einem Strang und rang den Feind gemeinsam nieder! Ich war eine kurze Zeit lang stolz darauf Mensch zu sein und genau so ging es mir auch nach „Tengen Toppa Gurren Lagann“, was einzig und allein diesem tollen Cast zu verdanken ist!

Wert

„Tengen Toppa Gurren Lagann“ ist der ultimative Super-Robot-Anime für die nächste Generation. Dieser Anime revolutioniert ein Genre, setzt Maßstäbe und ist somit ein Instant-Klassiker an dem sich alles andere was aus der gleichen Richtung kommt von nun an messen lassen muss. Diese Serie ist so dermaßen Over the Top und energiegeladen das sie locker dazu im Stande ist auch Leute zu begeistern die mit Mechas bzw. Super-Robots nichts am Hut haben. Es gibt fast nichts Vergleichbares. Der einzige Anime den ich in einem Atemzug mit „Tengen Toppa Gurren Lagann“ nennen würde ist „Yuusha Oh GaoGaiGar-FINAL (TTGL-Fans empfehle ich dringend ein Auge auf diese OVA zu werfen!!!) Ich persönlich werde mir diesen Anime mit 100%iger Sicherheit noch unzählige Male anschauen und der DVD-Kauf ist hier sowieso eiserne Pflicht! Klassiker gehören nun mal in meine Sammlung!
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#2
Tengen Toppa Gurren Lagann zeigt beeindruckende Mecha-Action in einem post-apokalyptischen Setting und entwickelt sich im Laufe der Zeit zu dem wohl epischten Shounen-Anime aller Zeiten.

Gainax hat mit Tengen Toppa einen Anime geschaffen, der wie die Verkörperung aller Shounen-Klischees wirkt, diese aber so extrem überzeichnet dargestellt, dass das Zusehen einfach nur Spaß macht. Die Handlung ist eigentlich sehr simpel. Die Helden treffen auf immer stärker werdende Gegner und schaffen es im letzten Moment sie zu überwinden. Trotzdem schafft es der Anime die ganze Zeit über spannend zu bleiben, weil die hervorragende Inszenierung und die bombastischen Actionszenen so mitreißen, dass man über die immer wiederkehrenden Strickmuster locker hinwegsehen kann, gerade weil der Anime sich selber nie ganz ernst nimmt. Spätestens wenn mit Galaxien aufeinander geworfen wird, sollte jedem klar sein, dass der Anime nicht glaubwürdig sein will und dass hier die Macher von FLCL am Werk waren. Passend zur abgedrehten Inszenierung gibt es im Anime eine Menge Comedy, zumindest bis zum Zeitsprung, danach ist die Geschichte relativ ernst (für ihre Verhältnisse). Tengen Toppa schafft es wie kaum ein anderer Anime von der ersten Minute bis zur letzten zu unterhalten. Es gibt keine Längen (wenn man mal von der Recap-Episode absieht).

Genauso wie die Handlung entsprechen auch die Charaktere den Figuren, die man in einem Shounen-Anime erwartet. Besonders Simon, der Hauptdarsteller, ist der Shounen-Held schlechthin, der sich von einem unselbstbewußten, ängstlichen Jungen zum übercoolen Kämpfer entwickelt. Trotz aller Klischees - oder gerade wegen ihnen - sind die Figuren allesamt sehr sympathisch. Neben Simon besonders noch der hitzköpfige, immer optimistische Kamina und die nicht nur für den Fanservice zuständige Powerfrau Yoko. Aber auch Figuren, die am Anfang unscheinbar wirken, wie z.B. Viral, wachsen einem im Laufe der Geschichte ans Herz. Nicht vergessen darf ich natürlich Attenborough, einen der Nebendarsteller, der so dermaßen bescheuert ist, dass ich immer wieder lachen muss wenn ich an seine Auftritte denke.

Für eine TV-Produktion bietet der Anime hervorragende, stilistisch oft ungewöhnliche Animationen und die Actionszenen können kaum spektakulärer sein. Gekrönt wird die Action-Atmosphäre von einem ausgezeichneten Soundtrack, der mal zu bombastischer, orchestraler Musik und mal zu rockigen Stücken greift.
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Avatar: Death-Note#3
Zugegeben, eigentlich bin (war) ich nicht wirklich ein Fan dieser Mecha Animes. Doch Tengen Toppa Gurren-Lagann schickt sich an und befreit mich von diesem Vorurteil. Hatte ich doch nach dem enttäuschenden Shinseiki Evangelion, die Hoffnung schon aufgegeben irgendwann Mechas zu mögen, so wurde ich aber von Gunbuster 2 direkt zu Gurren-Lagann befördert. Wer glaubt dieser Anime ist wieder nur ein weiterer der unzähligen Mecha Animes, der täuscht sich, er besitzt seinen eigenen einzigartigen Charme, der einen von Anfang ein fesselt und bishin zum Ende nicht wieder loslässt. TTGL hat mich sozusagen bekehrt, vom Mecha-Hasser zu jemanden der nun nichtmehr so schnell Vorurteile gegen bestimmte Genres hat. Tengen Toppa Gurren-Lagann ist ein Anime voller Superlative, demnächst widme ich mich den anderen hochrangigen Mechaserien und bin sehr gespannt ob sie diesen hier noch überbieten können.


Zeichenstil

Sehr lobenswert wie sich die Entwickler hier ins Zeug gelegt haben um durch den Zeichenstil eine einzigartige Atmosphäre zu kreieren. Besser hätte man es nicht machen können. Die stellenweise "mangahaften" Zeichnungen tragen ihres dazu bei. Beim Charakterdesign kann man auch nicht meckern, die Charaktere sind übelst cool ausgefallen, besonders Kamina und Yoko verbinden aussehen mit Persönlichkeit einfach fantastisch. Besonders erfreulich, das wieder mal auf Computereffekte verzichtet wurde, für mich jedenfalls^^. Ausschließlich Zeichnungen, das in einem Stil der an Coolness und Innovation nicht zu überbieten ist, endlich wird wieder mal was neues versucht und siehe da es klappt. Das oben schon erwähnte Charakterdesign gehört zu den Besten überhaupt. Der zweite absolut wichtige Punkt im Bereich der Animationen, sind die einfach grandios inszenierten Mechakämpfe. Jede einzelne Schlacht für sich ist ein reines Actionfeuerwerk. Gurren-Lagann selbst stellt sich auf den ersten Blick als ein Standart Mecha-Held vor, auf den zweiten aber ist er durch seine Features und seine Kampfweise einzigartig, genau wie die vielen anderen Ganman die allein schon durch ihr aussehen äußerst auffällig sind. Man nehme all diese Vorzüge und stelle sich das Ganze durch 27 Folgen vor, das ist Gurren-Lagann.

Sound

Wie so oft wiederhole ich mich schon wieder, denn ebenso wie die Zeichnungen ist auch die musikalische Untermalung, sowie alle Soundeffekte, Waffengeräusche und sonstige Laute einfach nur Top. Zwar hat man schon besseres gehört in dieser Kategorie, dennoch hat TTGL hier einiges zu bieten, nicht nur das die BGM wiedermal spitze ist, Nein! Auch OP und ED können sich durchaus hören lassen. Wobei das 2te Ending meiner Meinung nach das Beste war. Und wer schon immer mal wissen wollte wie sich eine richtige Schlacht anhört mit Raketen, Laserpistolen und auf sich eindreschende Mechas, der darf sich TTGL auf keinen Fall entgehen lassen.

Story

Keine Ahnung wer sich das ausgedacht hat, aber eigentlich ganz toll. Gegen Ende fand ich es nur ein kleines bisschen übertrieben, nur ein Stück weit, wer soweit ist wird wissen wieso. Zur Story selbst: Simon und Kamina leben wie viele andere auch in ihrer Stadt unter der Erdoberfläche, nichtsahnend wie es dort oben wohl aussieht. Kamina will in die Fussstapfen seines Vaters treten und genau wie dieser an die Oberfläche, das ist auch der Grund wieso er immer mal wieder gegen den Chef des Dorfs rebelliert. Eines Tages geschieht dann das unvorstellbare. Ein Ganman stürzt von der Oberfläche in das unterirdische Dorf und Simon macht eine Entdeckung. Mit diesem Moment beginnt für Kamina und Simon eine unglaubliche Aneinanderreihung von Ereignissen, wie sie niemand vorrauszusagen vermocht hätte. Was für ein Pfund! Das eigentliche Hauptstorygerüst selbst glänzt nicht mit viel Einfallsreichtum, die Inszenierung jedoch schon. So viele Geschehnisse und Wendungen, es ist einfach großartig. Aber was dann im Verlauf der Story geschieht ist einfach unbegreiflich, ein so einschneidendes Ereignis, das man zunächst denkt: "Was soll der Sch***!" Mit offenem Mund stand ich da und konnte es zunächst einfach nicht fassen wie eben dieses eine Ereignis die Story komplett durcheinander wirft und so viele Gefühle hochkommen. Ich will natürlich nicht verraten was, aber alle sollten sich auf einen Hammer gefasst machen, der noch vor der Hälfte des Animes kommt! Etwas das den ganzen Anime nachhaltig beeinflusst und zumindest bei mir zunächst eine gewisse Fassungslosigkeit/Enttäuschung ausgelöst hat. Doch egal wie man das annimmt, der Anime entwickelt sich ganz klar in eine Richtung, egal ob man nun drüber sauer ist oder nicht. Und zwar Richtung Meisterwerk!

Charaktere

Und wieder mal ein Cast über den man sich eigentlich nicht beschweren sollte/kann. Passt eigentlich genau zum Rest der Serie, auch wenn man nach den ersten Folgen glaubt das Simon wieder so ein kleines Würstchen ist, dass dauernd Angst hat usw. Bei ihm ist jedoch so eine verdammt große Entwicklung festzustellen wie ich es nicht oft gesehen habe, mehr verrate ich aber nicht. Mein Lieblingschara Kamina: Immer stets cool drauf, immer einen Spruch auf den Lippen und natürlich mit einen gehörigen Portion Selbstvertrauen. Mehr Charaktere möcht ich auch gar nicht erwähnen, außer vielleicht noch Yoko und das hauptsächlich weil sie so verdammt sexy ist und immer wieder für Humor und Fanservice sorgt. Doch davon abgesehen ist sie ebenfalls ein sehr interessanter Charakter. Dazu gesellt sich noch ein Haufen anderer Haupt- und Nebencharas. Und ich meine wirklich ein Haufen! Die natürlich fast alle ihre eigene Geschichte haben, welche man dann auch verständlicherweise erfährt. Einige Charaktere, so scheint es seien nur eingebaut worden um mit Witzen zu "glänzen". Schon lustig, aber nicht immer, vor allem wenn man immer über das gleiche lachen soll (Leeron, Attenborough). Nach dem dritten und vierten Mal ist´s noch lustig, dann stört´s leider ein wenig. Am Rande erwähnen möcht ich noch Viral, den ich ebenfalls für sehr gelungen halte. Am Anfang merkt man noch gar nicht das es sich bei ihm um einen "richtigen" Hauptcharakter handelt. Insgesamt hat mir der Cast super gefallen, da so viele Charaktere einfach schon durch ihr Auftreten so überzeugend rüber kommen, das es schwer fällt diese nicht zu mögen.

Fazit

Was ich befürchtet habe ist eingetreten, Tengen Toppa Gurren-Lagann hat mir richtig gut gefallen. So gut, das ich schon fast (wiedereinmal) von einem Meisterwerk sprechen möchte. Außerdem war es genau dieser Anime der mich von meiner "Mecha-Hasserei" geheilt hat und das rechne ich ihm hoch an. Auch wenn dieser Satz in den anderen Reviews schon gefallen ist möchte ich ihn dennoch zitieren und so mein Review abschließen, da es sich dabei wirklich um eine zentrale Aussage handelt: "Your drill is a drill which will pierce the heavens!"
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Avatar: Conny#4
"WHO THE HELL DO YOU THINK WE ARE!?!?"

Anime-Fans aufgepasst! Schmeißt alle Anime-Serien, die ihr aktuell schaut, hin und widmet eure Aufmerksam ausschließlich diesem Anime mit dem wunderbar kreativen Namen : Tengen Toppa Gurren Lagaan.
Ja, es ist wieder passiert. Wieder habe ich einen Anime gefunden, der mich von vorne bis hinten überzeugen und mitreißen konnte.
Gainax did it again. Ich konnte mich nach langer Zeit mal wieder selbst beobachten, wie ich vor Aufregung an meinen Fingernägeln kaute. Was bei TTGL alles abgeht ist echt sagenhaft.
Dieser Anime ist einer der abwechslungsreichste Serien die ich je gesehen habe. Auch die Action stimmt hier einfach von vorne bis hinten. Das ist ja noch milde ausgedrückt. Genau genommen toppt die Action bei TTGL einige andere Vertreter dieses Genre bei weitem! Es geht so rasant und so schnell zur Sache, wie ich es zuletzt in Michael Bays Transformers erlebt habe. Allerdings macht die Action (im Vergleich zu Transformers) hier nicht die gesamte Serie aus. Es gibt zudem auch noch eine wahnsinnig spannende und niveauvolle Story.
In TTGL leben Menschen seit geraumer Zeit im Untergrund. Die Tiermenschen beherrschen die "Oberwelt" und sehen Menschen, so scheint es, als ihre tödlichsten Feinde an und eliminieren sie, sobald sie die Oberwelt betreten.
Eines Tages wagt sich ein kleiner Junge namens Simon, zusammen mit seinem "großem Bruder" Kamina, an die Oberwelt. Sie treffen dabei auf ein bildhübsches und leicht bekleidetes Mädchen namens Yoko, eine Rebellin. Sie beschließen dem Treiben ein Ende zu setzen und sagen den "Schurken" den Kampf an. Mal wieder beginnt ein Kampf für die Menschheit. Doch schon bald stellt sich heraus, dass es bei diesem Kampf mehr als nur um die Menschheit geht......

Nicht nur inhaltlich ist TTGL eine echte Perle auch optisch sticht dieser Anime aus den Meisten hervor. Ich liebe einfach Animes die über einen herrlich eigenen Stil verfügen. Alles wirkt so herrlich bunt und schrill, einfach extrem passend. Auch der Charakterdesign ist unterschiedlicher denn je. Nicht so sonderlich vom Hocker reißen konnten mich die Mechas. Die sahen mir etwas zu seltsam teilweise aus. Manche aber auch einfach nur langweilig. Aber so geht es mir bei jedem Mecha Anime. Optisch gesehen hauen sie mich einfach nicht um. Dafür um so mehr, wenn man zu sehen bekommt, wie viel diese Mechas drauf haben.

Auch der Soundtrack ist wirklich cool. Angefangen beim rockig-stimmigem Opening (gesungen von Shoko Nakagawa) bis hin zu den beiden chilligen Endings. Aber auch die BGM war mit Sicherheit ein Juwel für alle Ohren. Besonders das instrumentale Stück, das meist vor einem bevorstehendem Kampf kommt, fand ich sehr sehr stimmig und passend.
Auch einer meiner Lieblings Stücke war „ROW ROW FIGHT THA POWER“. Leider kam das meist nur während der Halbzeit-Einspieler. Dieses Lied hätte ich noch gern öfters und komplett gehört.
Epischer kann ein OST fast schon nicht mehr sein.

Die Charaktere bei Tengen Toppa Gurren Lagaan sind ebenfalls einfach nur herrlich anzusehen. Zwar gibt es hier auch ein paar Hass – und Nerv-Charaktere, aber der Großteil des Casts war sau-stylisch und man lernt schnell die meisten lieben. Besonders sticht die enorme Charakterentwicklung ins Auge.
Angefangen natürlich bei Simon, der unser Held in dieser Geschichte ist. Zwar wurde mir Simon erst im Laufe der Geschichte so richtig sympathisch, aber am Ende konnte ich dann doch aus meiner Sicht sagen, dass wir es hier mit einem der besten Hauptcharaktere in einem Mecha-Anime zu tun haben.
Kamina fand ich auch sehr cool und ist eine der wichtigsten Figuren in dieser Serie. Ich fand seine Art von Anfang an cool und musste auch immer beherzt über seine Aktionen lachen. Denn Humor wird auch hier SEHR SEHR groß geschrieben. Es rutscht aber niemals in Slapstick hinab sondern bleibt sehr stilvoller und bodenständiger Humor. Jedenfalls konnte mich Kamina von Anfang bis Ende überzeugen und war für mich einfach eine sehr schillernde Persönlichkeit.
Yoko ist eigentlich eine Figur die perfekt für jeden Ecchi-Fans ist. Wobei der größte Ecchi-Anteil dieser Serie wohl schon bei dem ständigen Brust-Gewackel von Yoko angelangt ist. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass Yoko auch für mich mein Lieblingscharakter dieser Serie ist. Sie wirkt ein bisschen wie eine Comic-Version von Revy aus Black Lagoon mit eine Prise Humor und Ecchi gewürzt. Aber ihre Lockerheit und ihre Coolness waren letztendlich dafür Ausschlaggebend weshalb Yoko mein Lieblingscharakter wurde.
Ebenfalls einer der interessantesten (und wahrscheinlich für die meisten der absolute Liebling) Charaktere war Viral. Er ist einfach nur ein herrlich schauriger Schurke, dem man aber auf keinen Fall in die Schublade der Standard Bösewichte (oder gar Handlanger) stecken sollte.
Nia nervte mich anfangs ein wenig. Sie war halt diese typisch liebevolle Person mit der ruhig-piepsigen Stimme. Später allerdings entwickelt sie sich zu einen der komplexesten Figuren dieser Geschichte.
Rossiu, Leeron, Kittan und seine "Schwestern" waren auch nett anzusehen, wobei ich bei Rossiu sagen muss, dass er mir teilweise zu sehr über die Strenge schlug. Manchmal nervte ich mich so gewaltig, dass ich wirklich vor Wut meine Hände zu Fäusten geballt habe. Das schwankte allerdings bei Rossiu immer so hin und her.

Bleibt mir abschließend nur zu sagen, dass ich JEDEM und wirklich AUSNAHMSLOS JEDEM Anime-Fan diesen Anime empfehle. Egal ob dieser „Fan“ nun auf Mecha Fans steht oder nicht. Ich würde es allerdings nicht als Einstiegsdroge für die Anime-Welt empfehlen. Man sollte also schon einige Animes kennen, bevor man TTGL guckt. Also liebe Neulinge, nicht TTGL als ersten Anime gucken.
Zum Schluss werfe ich nochmal ein lautes "ROW ROW FIGHT THA POWER" in den Raum.

Fazit : Pfeffer im Arsch? Tengen Toppa Gurren Lagaan hat Chilli-Schoten im Arsch! Wendungsreicher und extrem actiongeladener Anime der auf keinen Fall verpasst werden darf. Für mich ist dieser Anime JETZT SCHON absoluter Kult!
Tengen Toppa Gurren Lagaan bekommt 9,5 von 10 gigantische Giga-Bohrer!

9,5/10
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Avatar: Kazuki-San#5
Anspruch:9
Action:10
Humor:8
Spannung:9
Erotik:4
Okay... endlich ist die Zeit gekommen, wo ich mich meinem Lieblings Anime widme:

Tengen Toppa Gurren-Lagann

Da ich mir, bevor ich diesen Anime sah, recht viele Rezensionen
und Berichte zu diesem durchlas, merkte ich dass mich dieser Anime doch
mehr als nur interessierte und erwartete dadurch auch recht viel. Auf der
einen Seite wurde er als und mit "Anime 2007", "Gigantisch", "Action ohne
Atempause" bezeichnet und anderseits als "viel zu übertrieben", "zu
unkonventionell" beschrieben. Nun gut, musste ich mir wohl selbst ein Bild
machen. Und ich habe es absolut nicht bereut es getan zu haben, denn es
war bisher das beste, was ich je zu sehen bekam. Das war nicht nur das
Größte, die Spitze, nein, sondern die Atombombe des modernen
Entertainments. So weit ich mich zurück erinnern kann, hat mir kein
Anime mehr Spass gemacht wie dieser. Es stimmt von Haarspitze bis zum
Zehnagel geradezu alles. Es mag sein, dass bei anderen Animes die
Charaterentwicklungen authentischer wirken oder die BGM besser klingt,
aber Tengen Toppa Gurren-Laggan ist wie ein Puzzle. Alles passt wo es
passen soll. Ein Paket, welches bis zum Anschlag gefüllt ist ohne das etwas
wichtiges fehlt.

Alles fängt irgendwo im Urschleim an und im Falle von Gurren-Lagann
unter der Erde und endet disparat im Universum. Nicht nur beim formalen
Plotaufbau herrscht ein solcher Klimax, nein, dieser ist auch fast in jeder
Rubrik dieses Animes anzutreffen. Die Story ist zwar recht einfach
gestrickt, aber dennoch so originell, dass es einfach nur Spass macht die
Serie zu verfolgen. Ein unscheinbarer Junge (Simon) findet Bohrkopf,
welcher der Zündschlüssel für einen winzigen Mecha ist. Mit diesem gelangt
er mit seinen Freunden (Kamina und Yoko) an die Oberfläche, wo er
gegen weitere Mecha antreten muss, um der Suppression der sogenannten
Biestmenschen, gegenüber der Menschheit, Widerstand zu leisten. Hört
sich vielleicht bescheiden an, wurde aber so großartig umgesetzt, dass es
einen aus den Socken haut, da nicht nur die eigenen Mechas sondern auch
die der Widersacher ins unermessliche wachsen. Und "wie" ist sensationell.

Animationen:
Diese Rubrik ist wohl die umstrittenste. Zurecht. Denn was hier
demonstriert wird ist wohl das innovativste was bisher zu sehen gewesen
war. Der Stil wird wahrscheinlich nicht jedem gefallen, da dieser sehr eigen
und ausgefallen erscheint. Besonders eigensinnig empfand ich die
Zeichnungen der einzelnen Charaktere, die vom Herkömmlichen etwas
abheben, zwar nicht gravierend übertrieben, aber man brauch etwas Zeit
um sich daran zu gewöhnen.

Das ansehnlichste sind wohl die Kampfszenen, die bombastischer nicht sein
können. Keine Sekunde vergeht ohne das auch nur irgendwas nicht
zerstört, gegrillt, verwüstet oder demoliert wird und das kommt auch
ziemlich rasant und flüssig über den Bildschirm. Dazu kommen noch die
Verwendung von Handgezeichnetem was die Szenen noch dynamischer
aussehen lässt.

Der Hintergrundkulisse ist wunderschön sowie detailreich. An
manchen Stellen sogar traumhaft. Das auch Dank der brillanten
Anwendung von Lichteffekten. Später kommen auch 3D-Effekte hinzu, die
nicht wirklich außergewöhnlich sind, sondern nur ihren Zweck erfüllen.

Allein schon wegen der Animationen müsste man sich diesen Anime
ansehen. Unabhängig davon ob es einem gefällt oder nicht, da
sie einfach nur als "kreativ" zu bezeichnen sind.

Sound:
Die wohl, für Gurren-Laganns Verhältnisse, dürftigste Kategorie.
Nicht, weil sie nichts aufzubieten hat, nein, sondern deswegen weil sie an
den anderen nicht optimal anschließen kann. Das OP ist ein passender und
heiterer Song, welcher sofort ins Ohr geht und auch so leicht nicht wieder
rauszubekommen ist (kleine Anmerkung zum OP: Der Song bleibt zwar
über die 27 Episoden immer gleich, jedoch ändern sich gewisse Szenen,
was auch nicht immer typisch für einen Anime ist). Vorhanden sind 2
Endings, die mir durchaus zu gefallen wussten. Das erste ist ein wenig auf
Funk getrimmter Titel, der etwas Zeit brauchte um bei mir anzukommen.
Das 2. Ending ist ein sehr munterer Popsong, welchen man sich auch öfter
anhören kann.

Den OST von Gurren-Lagann kann man durchaus als gelungen
betrachten, da die BGM zu jeder Situation perfekt angepasst wurde.
Auch wurde hier viel variiert. Von funkigen, düsteren Melodien bis hin zur
Mixtur aus Rap und Opera ist alles vertreten.

Charaktere:
Das Charakterspektrum ist ziemlich üppig und auch teils Klischeehaft.
Kleine naive Prinzesschen; obercoole super Typen; ängstliche,
unscheinbare Jungs oder auch leicht bekleidete Killeramazonen wird man
hier vorfinden . Die meisten entwickeln sich so enorm weiter
(besonders unser Held Simon), was übertriebener nicht sein kann, aber
es passt so perfekt in das Konzept, das man einfach drüber hinwegsehen
muss. Auch der Auslöser (will nichts spoilern) für die charakterliche
Entwicklung Simons empfand ich als sehr gelungen und kam auch völlig
überraschend. Mit sowas kann man einfach nicht rechnen. Das machte die
Serie auch noch sehenswerter als sie sowieso schon war. Auch der
Zeitsprung war ein weiterer Baustein für die Entwicklung der Charaktere,
die treffend umgesetzt wurde. So hat sich manch Figur doch stark
geändert, was dadurch zusätzlich die Spannung antrieb.

Fazit:
Tengen Toppa Gurren-Lagann ist für mich definitiv und zurecht Anime
2007. Jeder der auf spektakuläre Action und Coolness steht, sollte sich
diese Serie sofort anschauen. Im Prinzip sollte jeder durch die
anspruchsvollen Animationen mal 1 oder 2 Blicke darauf werfen und wer
das nicht tut, ist selber Schuld.

In diesem Sinne:
Do the impossible, see the invisible!
Row, row, fight da powaa!
Touch the untouchable, break the unbreakable!
Row, row, fight da powaa!

PS: An alle Mechahasser.
Die Mechas in diesem Anime sind alles andere als üblich, so dass
man der Serie eine Chance geben sollte.
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Anime Kommentare

Avatar: Jyien#1
Gurren Lagann, was hast du nur getan? Du hast den Himmel durchbrochen!



Es gibt nicht viel mehr zu sagen bei den bereits vorhandenen Kommentaren über diesen Anime von sehr erfahrenen Anime-Fans außer, dass Gurren Lagann DER Super-Robot-Anime schlechthin ist. Für jeden ein MUSS!

Sowohl die Animationsqualität als auch die Synchronarbeit sind super!

Die Ausmaße der übertriebensten und epischsten Kämpfe des Super-Robot-Genres (ja, hier darf und muss der superlativ verwendet werden!) sind jenseits menschlicher Vorstellungskraft und erreichen einen Level, von dem sogar die Götter nur träumen können.

Es ist sogar eher so, dass die Götter ehrfurchtgebietend auf die Knie fallen, wenn es ihnen erlaubt wird, selbstverständlich. 




Ich habe noch nie in meinem Leben Gänsehaut bekommen, ja sogar geweint vor lauter Epicness bis ich schließlich diesen Anime geschaut habe. 

Jetzt weiß ich auch, warum rothaarige Frauen immer begehrter werden... 


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Avatar: RETROBOTER#2
Gurren Lagann, ein Anime der für schnelle, heiße und gewaltige Mecha fights steht. Die gute Story der Serie neben den bis zum Ende hin gut ausgearbeiteten Charaktere lassen das Herz eines jeden Mech-Genre Liebhabers höher schlagen. Die sehr rasanten Perspektive wechsel und die sehr ansehnlichen Animationen im Stil von Kill La Kill begeistert bis zur letzten Episode, hinter der Story stecht mehr als man anfangs denkt!

Die Openings samt Endings passen super zur Serie, ja regelrecht fühlt man die Power wenn man sich drauf einlässt und bei den kuriosen Kämpfe mit fiebert, mitunter eines der besten Mecha Genre Vertreter was hier abgeliefert wurde.
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Avatar: hba112#3
Der beste Anieme den ich je geehen habe und ich habe schon viele gesehen.
Anfangs dachte ich das TTGL ein ganz normaler Anieme ist den man einmal gucken kann und
das wars inzwichen habe ich ihn bestimmt schon 100 mal gesehen.
Ich habe ihn auch ganze drei mal gekauft als Normal,Spezial und Stealbook edition.
An alle die sich überlegen TTGL zu gucken tut es!!
 
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Avatar: EcchiHater#4
Anspruch:mittel
Action:sehr viel
Humor:viel
Spannung:sehr viel
Erotik:wenig
Ich kann mit Sicherheit sagen ,dass dieser Anime einfach nur genial ist. Auch wenn man dieses Wort schon zu sehr missbraucht hat muss man einfach sagen ,dass Gurren Lagann episch ist. So viel Adrenalin habe ich bei einer Serie oder einem Film noch nie ausgeschüttet. Die Action ist genial und die vielen Wendungen in der 2ten Hälfte des Animes sind auch einfach der Hammer. Leider bin ich kein guter Kritiker und kann deswegen nur meine eigene Meinung sagen ,aber bei einer Sache bin ich mir sicher ,dass so gut wie jeder zustimmen würde : Der Soundtrack ist saugeil. Es gab fast keine Folge die ich total nervig fand. Nur ein Folge fand ich am Anfang sehr lahm und die hat sich dann im Laufe der Episode dann verbessert. Doch auch ,wenn Gurren Lagann verdammt gut finde hat es auch ein paar Dinge die mich stören. Dazu gehört ,dass der Protagonist Simon im Schatten seines Blutsbruders Kamina steht, Dieser ist zwar ein richtig guter Charackter aber es stört mich ehrlich gesagt ,wenn der Hauptcharackter zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Ebenfalls stört mich das Ende aber das ist Ansichtssache und bei dem Animestudio keine Seltenheit. Ich kann dem Anime so gut wie jedem empfehlen.
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Avatar: DenKan#5
Anspruch:mittel
Action:sehr viel
Humor:viel
Spannung:viel
Erotik:mittel
"Zähne zusammenbeißen!"



Also ganz ehrlich ihr wisst sicherlich wie sich das anfühlt wenn man einen geilen Anime zu ende geschaut hat. Diese innerliche Trauer das nun alles vorbei ist und ihr nichts dagegen tun könnt? Ja so ähnlich war es bei mir auch nachdem ich dieses Meisterwerk von Anime geschaut habe.
Bevor ich den Anime schauen wollte habe ich mich natürlich auf Anisearch darüber erkundigt um sicherzugehen das ich nicht völlig meine Zeit verschwende. Und ich muss wirklich sagen das ich zuerst recht verunsichert war, da TTGL mein erster Mecha Anime war den ich gesehen habe. Ich dachte es würde eine Art schlechtes Transformers sein. Aber tja falsch gedacht die Maschinen- oder Roboterkämpfe(wie auch immer) waren echt genial und wurden niemals langweilig.

Der Fanservice war hier im jeden Fall unterstützt. Ich sage nur: Titten, Roboter, Kamina und verdammt nochmal geile Action.
Genug gesagt, guckt es und bedankt euch. ;D



Ruhe in Frieden, Blutsbruder.
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