Anime Beschreibung

Anime: Gintama
© 空知英秋/集英社・テレビ東京・電通・BNP・アニプレックス
Japan, späte Edo-Zeit. Die Erde wurde von einer außerirdischen Rasse namens Amanto annektiert, die technisch der Menschheit des 21. Jhds. weit voraus ist. Als Maßnahme zur Friedenssicherung wurden Japans Samurai entwaffnet. Einer von ihnen, Sakata Gintoki, schlägt sich nun als Gelegenheitsarbeiter durch und trifft dabei auf allerlei buntes Volk.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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  • Kagura
    Lieber Herr, von mir wird erwartet, dass ich die niedliche Heldin bin, aber ich übergebe mich ständig. Es tut mir leid (kotz)
  • Toushirou HIJIKATA
    Die 300 Millionen sollte ich vorerst besser in Mayonnaise investieren. Genau. Ich mache daraus Mayonnaisepaläste und Mayonnaisepools und halte es so in Verwahrung. Der Wert von Immobilien und Mayonnaise schwankt nicht so sehr. Das kann ich schnell zurückzahlen.
  • Kagura
    Wir sollten langsam zu erkennen geben, wieso dieser Anime sich seit neun Jahren in die Länge zieht und immer wieder neu anfängt.
  • Kotarou KATSURA
    It's not Zura, it's Katsura.
  • Kagura
    Du Unmensch! Woher hast du dieses Geld?! Von der Bank? Dem Nachbarschaftsladen? Dem Menschen-Trust?! Ich habe dich nicht zu einem Unmenschen erzogen, der seine Angestellten bezahlt!

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Anime Rezensionen

Avatar: Shiawase#1
Anspruch:7
Action:8
Humor:10
Spannung:6
Erotik:1
"It's not Zura, it's Katsura."

Mit Gintama haben wir es wohl mit der besten Parodie, die man im großen und breiten Anime-Universum finden kann, zu tun. Wir befinden uns in einem futuristischen Japan, welches durch Außerirdische erobert wurde. Sakata Gintoki kämpfte als Samurai gegen die Invasoren, und hat nun ein kleines Geschäft, welches für Geld fast jeden Auftrag annimmt, eröffnet. Von nun an stürzen sich Gintoki und seine Freunde von einem skurrilen Abenteuer ins nächste. Die Story gerät dabei recht langsam in Fahrt und gibt sich sehr episodisch. Das Ganze muss nicht unbedingt schlecht sein, da die hier gezeigte Comedy großteils in der höchsten Liga spielt. Hier wird einfach alles durch den heißen Kakao gezogen, ob das nun Animes oder echte Personen und Probleme sind. Das erfordert natürlich nicht unerhebliche Vorkenntnisse und ist deshalb nicht unbedingt als Einstiegs-Anime zu empfehlen. Gintama ist ein Anime, welchen man erst lieb gewinnen muss und dabei sollte man sich schon mal bis zu 20 Folgen Zeit lassen. Wenn der Funke aber einmal übergesprungen ist, wird man einen Heidenspaß an diesem Werk haben. Überraschenderweise gibt sich die Story auch teilweise ziemlich ernst und manchmal fast sogar schon tragisch und folgt für einige Episoden einem roten Faden. Diese kurzen Arcs sind wirklich sehenswert und glänzen mit toller Action und viel Spannung, ohne das dabei der typische Humor verloren geht.

Charaktermäßig haben wir ein riesiges Feld, in dem es aber vor Perlen nur so wimmelt. Unsere 3 Hauptcharaktere, mit dem bodenständigen und realistischen Typ, dem naiven, aber bärenstarken Mädchen und dem ehemaligen Samurai, der den ganzen Tag über nur Jump liest und sich die Zeit vertrödelt, aber dennoch das Herz am rechten Fleck ha , bieten da schon mal einen guten Anfang. Die Nebencharaktere sind nicht minder toll. Beispiele gefällig? Wo findet man schon: den coolen Samurai mit Mayonaise-Sucht, der sich auf Wunsch durch ein verfluchtes Schwert in einen Otaku verwandelt, das stalkende Ninja-Mädchen mit einem Hang zu SM-Spielchen, eine reale Person, die sich als Riesen-Pinguin verkleidet und Elisabeth nennt, oder jemanden, der bis aufs Blut sadistisch veranlagt ist und die ganze Zeit versucht seinen Vorgesetzten umzubringen? Das beste daran ist, dass all diese Personen nicht nur zu Statisten verkommen und nur für ein paar Witze gut sind. Sie haben alle eine Persönlichkeit und werden im Verlauf der Handlung näher beleuchtet.
Natürlich dürfen Gegenspieler nicht fehlen, die hier zwar nicht so oft zum Einsatz kommen, aber dafür gut in Szene gesetzt werden. Jeder von ihnen ist klug und durchaus authentisch und auf seine Art und Weise interessant.

Die Openings und Endings wechseln zwischen Rock, Pop oder auch etwas ruhigeren Liedern. Die Bgm passt zur Atmosphäre und die Synchronisierung ist herrvoragend.

Animationstechnisch wirkt der Anime zunächst wie gutes Mittelfeld, zeigt aber seine wahre Stärke erst in den leider viel zu raren Kampfszenen. Hier fliegen echt die Fetzen und es ist schon fast beschämend zu sagen, dass ein Anime, welcher vorwiegend auf Comedy ausgelegt ist, hier fast alle Shounen um Längen schlägt ( man schaue sich nur mal die Kämpfe aus der Yoshiwara-Arc an ) .

Fazit: Für mich ein viel zu wenig beachteter und unterbewerteter Anime, der durch spitzen Humor, schräge Charaktere und später auch durch die tollen Kämpfe und Story-Arcs zu überzeugen weiß. Meine persönliche Offenbarung im Anime-Himmel.
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Avatar: Leeva#2
Anspruch:mittel
Action:viel
Humor:sehr viel
Spannung:viel
Erotik:1
Ich bin durch Zufall auf "Gintama" gestoßen und habe mich gleich mal darüber informiert. Nachdem ich aber eine Kurzbeschribeung gelesen habe, schob ich es erstmal zur Seite.
"Aliens und Science - Fiction sind echt nicht mein Ding.", dachte mein damaliges naives Ich.
An alle Nur-Kurzbeschreibungen-Leser: Es ist besser, mal selbst einen Blick darauf zu werfen, denn Gintama wird leicht unterschätzt.
Aus Langeweile sah ich mir die erste Folge an. Schon nach dem Vorspann war ich wirklich aufgeregt und bereits die ersten Minuten des Animes überzeugten mich vollendens von Gintama.
Denn wer noch so ein eingefleischter Science - Fiction - Hasser ist, "Gintama" hat damit eigentlich rlativ wenig zu tun.

Ja, worum geht es denn überhaupt?
Wir alle kennen aus dem Geschichtsunterricht oder spätestens aus dem Internet die Beendigung der Isolation von Japan durch die Amerikaner. Nur in "Gintama" wird diese Isolation nicht von den Amerikanern, sondern von Aliens beendet, die sich das schöne Japan gleich mal machthungrig unter den Nagel reißen.
Schwerter und jegliche Samurai - Gedanken sind verboten. Trotzdem leisten einige Japaner noch gleichgültig Widerstand, unter anderem unser zuckersüchtiger, JUMP - Fanatiker Sakata Gintoki. Er hilft einem Jungen namens Shimura Shinpachi, einem Dojo-Erben und seines Zeichens Captain des Otsuu-Fan-Clubs, eine süße Popsängerin.
Bald treffen sie auf Kagura, einem extrem starken Mädchen von einem anderem Stern.
Taadaah~, unser Trio ist komplett!
Zusammen erleben sie jeden möglichen und unmöglichen Blödsinn mit einem großen Hauptziel: Mal endlich ihre Miete bezahlen zu können. Um dieses Ziel zu erfüllen, gründet Gintoki eine Firma für Alles.
Mit der Zeit kommen noch viele andere Charaktere hinzu, die man alle sofort ins Herz schließt.

Was erwartet mich?
"Gintama" ist nicht das, was es auf dem ersten Blick zu sein scheint. Hinter all diesem gequirrltem Blödsinn werden einem tatsächlich mit einer großen Portion Humor Misszustände der weltlichen Gesellschaft serviert, ohne dabei mahnend mit dem Finger darauf zu zeigen.
"Gintama" weist mit viel Witz und Charme auf unsere Schwächen hin, ohne dabei oberlehrerhaft zu erscheinen.
Aber das Beste an "Gintama" ist, dass es alles und jeden auf die Schaufel nimmt. Angefangen von berühmten Zitaten aus populären anderen Animes bis hin zu lachanfallgefährlichen Anspielungen ist alles drin im "All-Inclusive-Super-Gintama-Package".
Bravo!

Musik & Animation
Ein ganz großes Lob an die Musik! Die Ops & Ends sind superklasse, sowohl die Musik als auch die Visualisierung. Einige der Lieder haben sich sogar zu meinen absoluten Favoriten gemausert.
Die Animation ist ebenfalls erste Sahne. Keine ewigen Standbilder, keine unnatürlich gestreckten Körper. Stattdessen erwarten einen flüssige Bewegungen, kreativ gestaltete Aliens und Hauptcharaktere, deren markantes Äußeres sich ins Hirn einbrennt.

Fazit
"Gintama" ist mein absoluter Top-Favorit! Mit Mut und Innovation stiehlt dieser Anime schon ab den ersten Minuten die Herzen der Zuseher. Ich musste mir schon oft in mein Knie beißen, damit ich vor lauter Lachen nicht loskreische. "Gintama" ist echt ein Dauerbrüller und zieht alles und jeden durch den Kakao. Ein großes Meisterwerk eines großen Geistes. Daumen hoch!!
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Avatar: Lpark
V.I.P.
#3
Danke Gintama! Danke, dass es dich gibt.

Über 30 Episoden habe ich gebraucht, bis ich endlich anfing, mit Gintama warm zu werden. Ich gehörte nämlich nicht zu den Glücklichen, die Gintama von der ersten Minute an geliebt haben. Umso schöner war dann das Gefühl, das sich entwickelte, während ich langsam aber sicher auf die fünfzigste Episode zuging. Und spätestens nach dieser legendären Episode war mir klar: "Nun bist auch du ein Gintama-Fan!"

Für mich brauchte Gintama seine Zeit. Die schrägen Charaktere werden alle erstmal der Reihe nach eingeführt, und als ich ihre abgedrehten Eigenschaften und Ticks nicht gleich zum Brüllen fand, befürchtete ich schon, dass auch dieser Anime (wie so vieles) einfach nicht meinen Humor treffen würde. Idiotisch - wie es sich im nachhinein herausstellte. Erst später merkte ich, wie die Charaktere mit jedem Auftreten so viel lustiger wurden und wie ihre unfassbare, sympathische Einzigartigkeit weiter und weiter gesteigert wurde, sodass ich irgendwann schon grundlos zu Lachen anfing als beispielsweise Kondou nur den Bildschirm betrat. Gleiches gilt für Zura (..*"Zura janei - Katsura da!!") und Elisabeth. Ich dachte mir: Super, die ist ein Pinguin und der sagt einfach jeden fünften Satz die gleiche Catchphrase. Oh, wie naiv von mir! Gintama belehrt mich eines Besseren und baut Katsura Episode für Episode zu einem meiner absoluten Lieblingscharaktere aus. Habt ihr schon mal das Bedürfnis gehabt, euch unbedingt mit einem Anime-Charakter treffen zu wollen? Ich schon. Es lässt sich nicht in Worte fassen, wie gerne ich mal mit Katsura und Gintoki einen Sake trinken gehen würde. Dieser unglaublich wohltuende Humor, der etwa von Katsuras ständiger Einfältigkeit oder Gintokis Faulenzerei ausgeht, wird jeden früher oder später in eine andere Welt ziehen, die so herrlich anders, so herrlich frisch, so herrlich belebend ist, dass man sie nicht mehr verlassen möchte. So entpuppten sich all die Charaktere, die auf mich zu Anfang wie billige Gag-Lieferanten wirkten, mit der Zeit mehr und mehr zu absoluten Sympathieträgern und Spaßgaranten. Ob es nun die Hauptcharaktere, die Shinsengumi oder wer auch immer ist. Irgendwann will man einfach nur noch beobachten, wie sie auf die verschiedensten Situationen reagieren, um den Zuschauer wieder und wieder aufs Neue zu überraschen.

Doch was genau passiert überhaupt in Gintama? Nun, die meiste Zeit wird man von einem Setting in das nächste geschmissen, eines abgedrehter und bescheuerter als das andere. Und hört sich die Vorschau für die nächste Episode noch so langweilig an (Frisörbesuch? Zahnarzt? Käfer Fangen?), Gintama schafft es mit einem grenzenlosen Ideenreichtum und einer an Irrsinn grenzenden Kreativität, aus jedem noch so uninteressanten Geschehen etwas zu machen, was man so noch nie gesehen hat. Wobei natürlich neben relativ alltäglich wirkenden Settings auch ein ganzer Haufen an Storys dabei ist, die sowieso schon von Grund auf total schräg sind. Gintamas Hauptaugenmerk liegt also erstmal darauf, eine Komödie zu sein, die auf einer riesigen Vielfalt von verschiedenen Ansätzen aufgebaut ist. Besonders gefielen mir Episoden, wo sich über maßlose Übertreibungen und Überzeichnungen in einen Sachverhalt reingesteigert wird (z.B. Episode 25) oder längere Parodien (z.B. Episode 50). Doch neben allem Humor, bringt Gintama auch oft ernsthaftere Parts ein, wie die eine oder andere waschechte Fighting-Shounen-Arc (z.B "Yoshiwara in Flames" (Episoden 139-146)), in denen der Anime all den Vorlagen, die er am laufenden Band parodiert, in wenig nachsteht und in denen Gintoki dann mal den furchtlosen Helden geben kann, wie man es von Naruto, Luffy oder Ichigo gewohnt ist.

Auch traurige Phasen gibt es ab und an. Fast aus jeder Episode wird noch irgendwie eine Moral oder ein paar rührende Momente geschaffen, wobei da die Emotionalität in den Comedy-Episoden doch meistens relativ begrenzt ist. Allerdings existieren auch Episoden, in denen die Comedy nur in geringem Maß vorhanden ist, wie etwa die "Okita Mitsuba"-Arc (Episoden 86-87), die tatsächlich ein sehr trauriges Drama erzählt, welches mich berühren konnte. Diese große Abwechslung durch die ernsteren Passagen macht Gintama erst zu dem, was es ist. Denn eben dadurch, schafft es der Anime auch, die Liebenswürdigkeit seiner Charaktere noch um ein Vielfaches zu steigern. Immer wieder erfährt man Stück für Stück mal wieder etwas mehr über ihre Vergangenheit, was dann mitunter wirklich rührende Geschichten sind, sodass man sie noch mehr ins Herz schließt, als es schon rein über die Comedy geschieht. Ebenso kommt es in seltenen Fällen vor, dass mal etwas verraten wird, was etwa später nochmal von Relevanz sein könnte. Bösewichte werden vorgestellt oder Gintokis Hintergründe behandelt, und dadurch der eine oder andere interessante Ansatzpunkt für eine übergreifende Handlung geschaffen. Der Fokus liegt bei Gintama zwar klar wo anders, aber auch diese Ungewissheit über so manche mögliche Entwicklungen, ist eine große Bereicherung für das Gesamtwerk.

Was die Animationen angeht, ist Gintama schon ein lustiger Kandidat. Zum Teil scheinen Episoden wirklich mit einem absoluten Minimum an Aufwand animiert worden zu sein. Allerdings ist das für die Comedy in diesen Episoden dann nie auch nur im geringsten hinderlich, sondern fast schon förderlich, wenn es in Gags eingewoben ist. So unterhalten sich die Charaktere gerne mal darüber, wie die Macher doch Geld sparen müssen und wie schwer es doch sei, einen so lange laufenden Anime aufrecht zu erhalten. Ja, richtig gehört: Die Charaktere unterhalten sich über den Anime, in dem sie sich befinden - das ist bei Gintama schon fast normal. In Episode 50 wird sich zum Beispiel über Möglichkeiten unterhalten, wie man den Anime in der nächsten Season verbessern könnte. Und auch solchen Schabernack, wie seine Charaktere scherzhaft einen Film ankündigen zu lassen, der später tatsächlich in die Kinos kommt, macht Gintama. Genauso, wie man mal irgendwann angeblich die finale Arc gestartet hat, der Anime aber natürlich noch weit vom Ende entfernt ist. Später sagen dann die Charaktere so etwas wie: "Die Leute glauben uns doch sowieso nichts mehr, so oft wie wir sie schon angelogen haben."

Aber ich drifte ab. Ja: Manchmal sind die Animationen billig. Aber genau dann, wenn gute Animationskunst gefordert ist, scheint man plötzlich doch mehr als genug Budget zu haben und kann mit (für einen Anime von der Länge) sehr beachtlicher Action auftrumpfen. Die Musik ist dazu eine glatte 10/10, ohne jegliche Abstriche. Neben den für alle Situationen perfekt gewählten, stimmungsvollen Osts, haben mir vor allem die Openings und Endings so verdammt gut gefallen, dass ich sie mir nicht nur jedes einzelne mal mit angehört habe, sondern mir die Songs auch einfach so noch oft angehört habe (und anhören werde). Die Tracks machen ausnahmslos richtig Laune und sind praktisch garantierte Ohrwürmer.

Um mal der (fast überflüssigen) Frage nachzugehen, wem ich Gintama denn nun empfehlen würde: Jedem, einfach jedem. Und am liebsten will ich jeden dazu zwingen, dass er bloß nicht auf die Idee kommt, vorzeitig abzubrechen. Denn wie gesagt: Bei mir hat es auch seine Zeit gebraucht und ich fand die ersten Episoden mal so gar nicht lustig. Deswegen kann ich euch nur ans Herz legen, bis zu Folge 50 durchzuhalten. Wenn dann nicht der Groschen gefallen ist, weiß ich auch nicht. Was allerdings gesagt sei: Gintama ist weniger etwas für Anime-Anfänger, sondern eher eine Serie für mehr oder minder erfahrene Anime-Fans. Denn all die Parodien, die der Anime enthält, sind natürlich lustiger, wenn man die Vorlagen kennt. Besonders gut ist es, wenn man die typischen Fighting-Shounen wie "Dragon Ball", "Bleach", "Naruto", "One Piece" oder "Hunter x Hunter" gesehen hat. Dann wird man nämlich den einen oder anderen Gag mehr zu lachen haben.

Nun gilt es nur noch eins zu klären: Warum mache ich trotz all der Lobpreisungen noch Abstriche und bewerte Gintama nicht mit "Meisterwerk"? Das liegt ganz einfach daran, dass es trotz aller Genialität und Vielfalt für mich auch immer mal wieder Episoden gab, die mich nicht so recht begeistern konnten - auch nach den zähen Einstiegsepisoden. Jedoch trübte das meinen Spaß nur sehr geringfügig und ich freue mich auf alles weitere, was es noch von Gintama zu schauen gibt. Staffeln 2 und 3 werde ich nicht lange warten lassen und für den Frühling ist ja schon die nächste (und hoffentlich immer noch nicht letzte) Staffel angekündigt... da kommt also noch viel auf mich zu.

Möge Gintama uns Anime-Fans in diesem Sinne noch lange vergönnt sein!
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Avatar: Hakto#4
Anspruch:7
Action:6
Humor:9
Spannung:6
Wir schreiben das Jahr 2008 und zwischen den ganzen Animedschungel gibt es eine Serie die ich immer mit guten Gewissen anschmeißen kann: Gintama. Dieser Anime ist einfach herrlich. Es ist eine, fast, perfekte Mischung aus Comedy und Action mit abartig vielen guten Gags die mich immer wieder zum gröhlen und lachen bringen.

Was macht der Weihnachtsmann nachts wenn du schläfst? Er bringt dir Geschenke? Falsch, er furzt dir knallhart in Gesicht, während du von deinen Wünschen träumst. Solche kranken Ideen erwarten einen in der einen oder anderen Folge und der Ideenreichtum geht den Storywritern wohl auch nicht aus.

Mit den Charactern freundet man sich schon nach wenigen Folgen an. Gintoki oder auch Gin-san, ein Taugenichts Samurai mit einem Erdbeermilch-Fanatismus, Kagura, eine übermenschlich starke Rotzgöre von einem andern Stern und natürlich Shinpachi, stolzer Erbe eines Traditionellen Dojos mit einem Schwester-Komplex. Klingt schon mal gut, kommt aber beim anschauen noch viel besser!

Zusammen treiben die drei ihr Unwesen als Auftragnehmer aller Art. Was dabei rauskommt sind die verschiedensten Abenteuer die zu 90% in einem Sinnlosen irgendwas enden in dem sie wie immer leer ausgehen.

Nebst den drei Chaoten gib es noch etliche Nebencharakter die alle irgendeinen Komplex/Macke/Fetisch oder ähnliches haben. Und so häuft sich die Serie mit Freaks und Junks über die man einfach nur den Kopf schütteln kann, auf eine positive Art und Weise.

Storytechnisch bewegt sich Gintama gar nicht mal auf Sinnlos Niveau. Zwischen den unzähligen Gags findet man immer noch genug Storyabschnitte die sich auch um Freundschaft oder Lebenssinn/willen drehen die sogar richtig gut rüberkommen. Manche Storyabschnitte haben sogar mehr Tiefsinn als ich in dem einen oder anderen kompletten Anime gesehen habe und das will was heißen.

Die Animation ist 0815, aber dennoch für eine längere Serie ordentlich, wenn auch nicht Zeitgemäß. Doch so kennt man die Serie seit zwei Jahren und ein Umstieg würde sich wohl ungewohnt oder gar negativ auswirken. ( Beispiele wären Minami-ke Okawari oder gar Kyou no Go no Ni, im schlimmsten Falle. )

Fazit:

Gintama ist einfach eine klasse Comedyserie. Jeder der normalsterblichen Humor hat ( naja, definiere normalsterblich... ) wird hier auf seine Kosten kommen und auch Liebhaber von kleinen Lebensgeschichten finden hier Stoff zum gucken.
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Avatar: Zarastro#5
Der Mangaka von Gintama dachte vermutlich folgendes, als ihm erstmalig die Idee für Gintama in den Sinn kam: Logik und Handlung sind überflüssig, Hauptsache es bringt meine Leser zum Lachen. Und hatte Hideaki Sorachi Recht mit seinem Konzept? Ganz eindeutig Ja!

Was ich jetzt nach über 200 gesehenen Episoden mit absoluter Sicherheit sagen kann ist Folgendes: Gintama hat keine Handlung, zumindest keine die über die einzelnen Arcades hinausgehen würde. Es gibt kein Ziel, auf das allmählich hingearbeitet wird, wie z.B. die Befreiung der Erde von den Außerirdischen, ganz im Gegenteil, es werden ständig alle möglichen Anstrengungen unternommen, um den Status quo wiederherzustellen, aus diesem Grund hat sich auch die Situation für Gintoki und seiner Truppe im Laufe der Zeit nicht im geringsten geändert. Allenfalls das Ensemble wächst mit der Zeit, so treffen sie neue Feinde und schließen Freundschaften, meistens nachdem sie ihren neuen Bekannten aus der Klemme geholfen haben.

Ob Freund oder Feind, sie alle haben eine Sache gemeinsam: Ein jeder von ihnen ist ein Unikat, egal ob er ein Blumenverkäufer oder der gefürchtetste Kopfgeldjäger der Galaxis ist, er hat auf jeden Fall irgendeine Macke, die ihn von den anderen abhebt und den Zuschauer zum lachen bringt, sei es eine (ungesunde) Vorliebe für Mayonnaise, oder eine doch recht merkwürdige Vorstellung von Liebe. Der Humor von Gintama lebt hauptsächlich von Running Gags, Situationskomik und Parodien, manchmal ist es auch eine Mischung aus allem zugleich. Der Mangaka von Gintama scheint es sich zum Ziel gesetzt zu haben, jeden Anime, jedes Videospiel und jeden Film von Rang und Namen wenigstens einmal durch den Kakao zu ziehen. Alle „Opfer“ dieser Parodien hier aufzuzählen würde den Rahmen dieses Kommentars sprengen, zu den Prominentesten gehören sicherlich Death Note, Dragon Ball, One Piece, Saw, Super Mario usw. Übrigens muss man kein Fan all dieser Werke sein, damit man die Gags genießen kann, manchmal muss man sie nicht einmal kennen, denn die Protagonisten sorgen schon dafür, dass jede Situation komisch wirkt. Sie machen hierbei nicht einmal vor ihren Namenspaten halt (die Namen der Protagonisten sind von historischen Persönlichkeiten entliehen) und lassen in diesem Kontext die eine oder andere historische Anspielung fallen. Gleichwohl ist die Abhängigkeit des Humors von den einzelnen Charakteren eine potenzielle Schwäche der Serie, da bei der schieren Menge an Handlungsträgern fast unweigerlich ein Kandidaten hervortritt, mit denen der Zuschauer nichts anzufangen weiß und dementsprechend wenig interessant sind die Episoden, in denen die besagte Person eine wichtige Rolle spielt(bei mir sind das zum Beispiel alle Folgen, in die „Madao“ Taizo Hasegawa involviert ist).

Gleichzeitig scheint es bei den regelmäßig wiederkehrenden Haupt- und Nebencharakteren einen Schalter zu geben, der sie umgehend von „albern“ zu „ernsthaft“ wechseln lässt, je nachdem wie es die Situation verlangt. Und eins ist mal sicher, wenn Gintoki Ernst macht, will ich nicht sein Feind sein. In diesem Kontext gebührt Gintama Lob dafür, wie überzeugend und konsequent die Stimmung von Komödie zu Drama umkippen kann, ohne gleich beim Zuschauer den Verdacht eines Stilbruches zu erwecken. Dieser „Wechsel“ läuft in der Regel glaubhaft ab, für Irritationen sorgten dabei bei mir aber einige sehr zynische Witze, die in meinen Augen einfach unangebracht waren und auf die man besser hätte verzichten sollen. Davon abgesehen weiß Gintama auch in den dramatischen Momenten zu überzeugen und ohne zuviel verraten zu wollen, kann ich versichern, dass man hier Zeuge einiger herzzerreißender Szenen werden wird. Ich glaube, selbst hartgesottene Zuschauer werden sich bei der einen oder anderen Szene ein imaginäres Staubkorn aus den Augen wischen.


Fazit:
Gintama gehört mit zu den besten Komödien, die ich bis dato gesehen habe, und ich kann diesen Anime jedem empfehlen, der gerne lacht und bereits Animes mit einem ähnlich abgedrehten Humor gesehen und für gut befunden hat( z.B. Abenobashi Mahou Shoutengai).
Wer darüber hinaus Wert auf einige rührende Momente legt und ein Fan von harten, exzellent animierten Kämpfen ist, kann hier auch ohne Bedenken einen Blick riskieren. Ich rate aber, sofern man Gintama eine echte Chance geben will, sich zumindest 12 Episoden anzusehen, weil die ersten Folgen zum Großteil der Exposition der Handlungsträger dienen und der Anime seine Zeit braucht, um richtig in Fahrt zu kommen. Falls sich jemand von der Qualität der Parodien in Gintama überzeugen möchte, sollte er sich Episode 24 anschauen, danach müssten alle Zweifel diesbezüglich ausgeräumt sein.
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Anime Kommentare

Avatar: LILA
Datenbank-Helfer
#1
Gintama Rule 63...
Genderbends sind immer unterhaltsam. Oh goddie, Hiji, Sadaharu und Kagura-chan waren aber auch zum Schießen.  Aber die größte Veränderung hat immer noch Kondou durchgemacht. Warum ist er so hübsch geworden? Da werd ich neidisch .____.
Und autsch, dieses Szenen bei denen Tae allen neu-Weiblein an die Brüste gefasst hat, sah schmerzhaft aus. Lustig, aber schmerzhaft. Musste sie denn unbedingt so quetschen? irks (-﹏-。)
Naja zumindest hat Hiji's Anblick sie etwas getröstet.
Nächste Folge gesellen sich dann nach der Vorschau auch noch Sacchan und Tsukuyo dazu. Eieieiei, das kann ja noch was werden.
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Avatar: LILA
Datenbank-Helfer
#2
Der Einstieg war wie erwartet, man hat die 4. Wand zerbrochen, den Zuschauer richtig schön verarscht und gleichzeitig noch Animationskosten gespart Hat mich aber überrascht, dass Gintoki &Co. sich letztlich relativ wenig darüber ausgelassen haben und man nach dem Opening schon gleich mit der  """Handlung""" weitergemacht hat.
Egal, war lustig genug...
Tod durch Popeln sag ich nur. XD
Nur Hasegawa tut mir mal wieder leid, wie einfach das ganze Universum etwas gegen ihn zu haben scheint, naja er ist halt ein MADAO.

OP muss wohl noch etwas warmlaufen, ED gefiel mir da mehr.
Beitrag wurde zuletzt am 09.04.2015 um 00:42 geändert.
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Avatar: Lpark
V.I.P.
#3
Gintama goes Steins;Gate. Hatte mich schon gefragt, mit was witzigem man diesmal die neue Staffel startet - die Minuten vor dem Opening waren mal wieder ne coole Idee. Ansonsten eine recht standardmäßige Episode, was bei Gintama nix schlechtes bedeutet. Opening und Ending gefallen mir auch wie immer sehr gut, das ist nicht unwichtig.
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Avatar: クロキュー#4
Tja, Gintama~
Fand ich 'ne sehr schöne, erste Folge. Doof, dass man bis nächste Woche warten muss, wie es mit der Anfangsstory weitergeht.
Aber na ja, war sehr, sehr schön, man konnte auch relativ viel lachen dabei. ^^
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Avatar: Taria#5

Auf Gintama freue ich mich auch schon sehr. Mein Highlight in der Spring Season. Wenn ich da an diese epischen Storyarcs denke, die da auf einen zukommen werden, dann wird das eine grandiose Staffel.

Das Material des Mangas dürfte für mehr als ein Jahr reichen, also hoffe ich auch, dass es 50+ Folgen werden.

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Titel

  • Japanisch Gintama
    銀魂
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 04.04.2006 ‑ 25.03.2010
    Studio: SUNRISE Inc.
  • Englisch Gintama
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 02.01.2009 ‑ 25.03.2010
  • Deutsch Gintama
    Status: Laufend
    Veröffentlicht: 22.03.2017 ‑ ?
    Publisher: KSM GmbH
  • xx Synonyme
    Silver Soul, Gin Tama

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