Fate/Stay Night: Heaven’s Feel (Anime)Gekijouban Fate/Stay Night: Heaven’s Feel / 劇場版 Fate/stay night [Heaven’s Feel]

  • TypFilm
  • Episoden3 (~)
  • Veröffentlicht14. Okt 2017
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonVisual Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Shirou Emiya ist ein junger Magier, der die Homurahara-Akademie in Fuyuki besucht. Eines Tages, nachdem er im Bogenschützen-Dojo der Schule aufgeräumt hat, wird er Zeuge eines Kampfes zwischen übermenschlichen Wesen, die sich für ein Ritual – den Krieg um den heiligen Gral – gegenseitig bekämpfen müssen. In diesem Ritual treten verschiedene Magier, die als „Master“ bezeichnet werden, und ihre beschworenen „Servants“ gegeneinander an, um ein Artefakt zu erlangen, das jeden Wunsch erfüllen kann – den Heiligen Gral.

Shirou wird unerwartet Teil dieses Krieges und muss sich nun mit seinem Servant Saber gegen seine Feinde zur Wehr setzen. Doch plötzlich beginnt eine dunkle Gestalt, wahllos Bewohner Fuyukis umzubringen …

Anmerkung:
Fate/Stay Night Heavens Feel bildet eine alternative Route des von Type Moon produzierten Videospiels Fate/Stay Night, welches 2006 das erste Mal von Studio DEEN als Anime umgesetzt wurde. Im Mittelpunkt der Handlung steht in dieser Version Sakura Matou.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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Anime Charaktere

Anime Zitate

  • Shirou EMIYA

    The weakness that had accepted death now became the strength of wanting to live.

  • Shirou EMIYA

    I don't mind losing to someone, but I won't be beaten by myself.

  • Shirou EMIYA

    That is why I will keep running for now. If I aim for the distance, there should come a day when I would be able to reach out to what I have been aiming for.

  • Shirou EMIYA

    I don't want to regret anything. I want to make all the tragedies that happened into meaningful things by believing that my path is right.

  • Shirou EMIYA

    If you walk down the path that you believe is right, you cannot be wrong.

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Anime Rezensionen

Avatar: BlackMirror94#1
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Bewertung von Lost Butterfly

Ich habe den Film bereits im Kino gesehen und war von der Umsetzung mehr als begeistert. Als ein Leser der ursprünglichen Visual Novel gab es dennoch einen kleinen Punkt zu beanstanden. Worum es dabei geht und warum ich diese nahezu perfekte Umsetzung liebe, werde ich in diesem Review verraten.

Vorab muss ich eine Warnung aussprechen, da ich den Film nur für Leute empfehle, die mit schweren Themen wie Gore oder Missbrauch umgehen können. Ich werde mich auf letzteres im Verlauf beziehen und meine Meinung bezüglich der Umsetzung wiedergeben.

Nach einer kurzen Zusammenfassung der Geschehnisse, werde ich tiefer in die Materie gehen und deine deutliche Spoiler Warnung ausgeben, falls ihr den Film noch nicht gesehen habt.

Story:

Heavens Feel ist wohl die dunkelste und zugleich vulgärste Adaption eines Survival Games. Die Struktur ist im vergleich zu den anderen Handlungssträngen komplett unterschiedlich aufgebaut. Anstatt die epischen und mythologischen Kämpfe in den Vordergrund zu rücken, ist die Atmosphäre sehr erdrückend, voller Verzweiflung und harter Realität.
Statt in einem heroischen Kampf zu sterben, erleiden die Servants einen schnellen und zugleich grausamen Tod.
Menschliche Emotionen wie Lust oder Eifersucht werden verdeutlicht dargestellt und zeigen die Charaktere (insbesondere Sakura) von einer ganz anderen Seite. Doch in der fast schon depressive Atmosphäre, schafft der Film eine wunderschöne Lovestory zu erzählen, welche sich wie ein Licht der Hoffnung anfühlt.
Der Film ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Achterbahn der Gefühl, welche einen noch danach intensiv beschäftigen.

Sakura Matou ist eine sehr umstrittene Heldin des Fate Universums. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie.
Für mich persönlich ist sie das große Highlight in Heavens Feel, da sie nicht die Stereotypische Protagonistin einer Lovestory repräsentiert.
Im direkten vergleich sind Saber und Rin die idealen weibliche Helden. Beide sind unabhängig, Attraktiv und besitzen nur wenige Macken.
Sakura's Charakter geht dort in eine komplett andere Richtung.
Sie wirkt aufgrund ihrer Makel realistischer und ist weit davon entfernt Perfekt oder rein zu sein.
Sakura's Lebensgeschichte ist ziemlich deprimierend, vorallem wenn man bereits in den Genuss von Fate/Zero gekommen ist. Auch wenn Zero später erschienen ist, bildet die Geschichte das Fundament für Heavens Feel.
Ihre Beziehung zu Shiro wirkt glaubwürdig, ohne dabei im geringsten aufgesetzt zu sein.
Dennoch handelt die Geschichte nicht von einer gewöhnliche Liebe, sondern von zwei psychisch kranken Menschen die sich gegenseitig unterstützen.

Shiros Charakterentwicklung geht hierbei einen ähnlichen Weg wie von Kiritsugu aus Fate/Zero, da er vor der selben moralischen Frage Gestellt wird wie sein Adoptivvater. Diese Situation sorgt für einige Konflikte (sowohl innere als äußere) und einer Interessanten Wendung für Shiro.
Auch Sakura's dunkle Seiten kommen mehr zum Vorschein. Sie ist nicht so Unschuldig wie man es zunächst vermuten würde, aber gleichzeitig trägt sie keine Schuld an allem. Was das bedeutet müsste ihr selber herausfinden ;)

Des Weiteren bekommen wir mehr Szenen und Information über Rider, da sie in den anderen Handlungssträngen eher zu Kurz kommt.

Was mich aber persönlich am meisten als Visual Novel kenner gestört hat, waren einige fehlende Szenen von Illya(Die Lorele) und Kotomine.
Vielleicht bekommen wir im dritten Film "Spring Song" mehr.
Dennoch hatten beide einprägsame oder berührende Szenen, womit ihre Screentime zumindest gut genutzt wurde.
Auch wenn manche Szenen Fehlen, so hat ufotable einen guten Job gemacht und sich auf wichtige Plot Elemente fokussiert.
Das war auch mein einziger Kritik Punkt.

Animationen:

Die Animationen sind auf dem Niveau des ersten Films, denn Ufotable gibt uns erneut ein Feuerwerk der Animationen. Mein persönliches Highlight war der Kampf zwischen Saber Alter und Berserker.

Soundtrack:

Alles ist atmosphärisch und passend unterlegt. Der Titelsong "I beg you" von Aimer ist hierbei ebenso perfekt, da vorallem die Lyrics zu Sakura's Gedankenwelt passen.

Im zweiten Film "Lost Butterfly", bekommen wir mehr Informationen über den mysteriösen Schatten, welcher Menschen und Servants verschlingt.
Seine wahre Identität ist Sakura Matou.
Allerdings ist Sakura nicht an allem Schuld, sondern ihre Verbindung zu Angra mainyu, welcher das böse aller Welt repräsentiert. Dieser böse Geist hat sich seit dem 3. Krieg im Gral Manifestiert und diesen maßgeblich beeinflußt.
Ihr "Großvater" Zouken Matou hat einen Teil von Angra Mainyu in Sakuras körper "eingepflanzt", um sie als Gefäß für den Gral zu benutzen. Damit will er seinem egoistischen Ziel, der Unsterblichkeit, näher kommen. Denn nicht nur seine Seele, sondern auch sein Körper verrottet.

Sakura verliert aufgrund von Angra Mainyu, nach und nach ihren verstand und versucht gegen ihre dunkle Seite anzukämpfen.
Dieser inner Konflikt wird stark verdeutlicht und bildet einen wesentlichen Schwerpunkt des Plots.
Als sie plötzlich realisierte, dass ihr geliebter Shiro durch sie verletzt wurde und shinji sie erneut Missbrauchen will, bilden diese Ereignisse einen entgültigen Wendepunkt in ihrem Wahnsinn.
Der Sexuelle übergriff war also keine zusammenhangslose Szene, sondern Essenziell für den Plot. (Ankündigungen gab es bereits im ersten Film)
Aufgrund dieser Szene bekommen wir einen besseren Einblick in ihren "normalen" Alltag und die damit verbundenen Höllenqualen. Ihr verhalten ist außerdem realistisch, da Opfer von Missbrauch sich oft selbst die Schuld an ihrer misslichen Lage geben (als Schutzmechanismus).
Es ist es ein starker, aber zu gleich tragischer Moment als Sakura anfängt sich zu wehren und ihren Peiniger schließlich umbringt.
Ich kann verstehen wenn man dieses Elemente generell ablehnt, aber gerade Heavens feel behandelt das Thema erwachsen.

Shinji war nicht von Grund auf böse, sondern wurde durch die Erniedrigung des Großvaters dazu gemacht. Eigentlich wäre er der große Nachkomme der Matous. Da jedoch die magischen Kreisläufe in jeder Generation weiter verkümmert sind (was man auch an fate/zero sieht), soll die adoptierte Sakura das Erbe antreten. Doch Zouken entzog ihr durch Jahre langen Missbrauch mit seinen Würmern, magische Energie und jegliches Leben.
Shinji entwickelte starke Minderwertigkeitskomplexe und begann Sakura krankhaft zu hassen.
Er begann sich an ihr zu vergehen, um dadurch ein Machtgefühl zu erlangen und seine eigene Unfähigkeit zu kompensieren. Er projizierte all seinen Hass auf Sakura, anstatt dem wahren Grund seines Leidens: Zouken Matou.
Shinji's Beziehung zu seinem Großvater, wird daher schon im ersten Film deutlich gemacht und im zweiten nochmal verstärkt. Die Umsetzung ist meiner Meinung gelungen, auch wenn man nicht jede Information auf dem Silbertablett serviert bekommt.

Im grunde ist Sakura eine der stärksten weiblichen Charaktere, da sie so viel Schmerz und Einsamkeit ertragen hat, ohne überhaupt etwas davon in den anderen Handlungssträngen zu zeigen.
Nachdem sie von ihrem Vater verstoßen, den grausamen Machenschaften des Großvaters und der Misshandlung von Shinji ausgesetzt wurde, ist Shiro ihr einziger Lichtblick.
Aus der einst leeren und Hoffnungslosen Hülle, ist ein Mädchen mit großem Gefühlen entstanden.
Die beiden passen ziemlich gut, anhand ihrer Gemeinsamkeiten, zusammen. Beide sind adoptiert, überfürsorglich und haben eine psychische Erkrankung.
Des Weiteren ist die intime Szene zwischen Shiro und Sakura wunderschön umgesetzt.
Sie fühlt sich aufgrund des Jahre langen Missbrauchs schmutzig, wodurch sie ihre sexuellen Gefühl für Shiro als unrein betrachtet. Doch Shiro gibt ihr das Gefühl der Geborgenheit und Akzeptanz.

Seit Shiros Erlebnissen vor 10 Jahren, gibt er sich die Schuld als einziger überlebt zu haben. Inspiriert von seinem Adoptivvater, will er ein Kämpfer für die Gerechtigkeit werden, da sein Vater dies nie schaffte. Er füllte seine innere Leere mit einem Helferkomplex um so sein Trauma zu kompensieren. Diese Ideale aufzugeben und ihn bei diesem Kampf zu sehen ist wirklich schmerzhaft. "Entscheidest du dich für deine große Liebe, oder Opferst du sie für das Allgemeinwohl?" mit dieser schwierigen moralischen Frage, wurde sein Vater in Zero auch konfrontiert.
Shiro bekommt eine sehr starke Szene in welcher er mit einem Messer vor Sakura's Bett steht und dabei in Tränen ausbricht. Diese Situation beeinflusst seinen Charakter intensiv, wodurch sein größter Wendepunkt in ganze Fate/Stay Night entsteht.
Fazit:

Heavens Feel ist meiner Meinung nach die beste Route von Stay Night. Lost Butterfly stellt die Beziehungen der Charaktere in den Vordergrund und rückt die Thematik des Krieges ein wenig nach hinten. Nichts desto trotz bekommen wir eine Mischung aus atemberaubender Action, einer düstere Lovestory und den moralischen Abgründen der Menschheit zu sehen. Ein Meisterwerk.

Anmerkung:
Heavens Feel sollte nur mit Vorwissen von Unlimited Bladeworks und Zero geschaut werden. Ich würde auch zu der 2006 Fate Route adaption von DEEN raten, allerdings ist diese leider nicht Perfekt.
Außerdem kann ich die Visual Novel empfehlen, die trotz Anime umsetzung ein anderes Erlebnis darstellt.
Beitrag wurde zuletzt am 02.02.2020 um 18:26 geändert.
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Anime Kommentare

Avatar: Kurumi_Chan#1
In meinem Kommentar geht es um Lost Butterfly, den 2. Film.

Umwerfend! Ich bin hin und weg! Das sind mal wieder meisterhafte Fate-Teile 💗

Spannung, heftig gute Kampf-Effekte und richtig schön krank, so muss das sein! Lasst euch die Heaven's Feel Reihe auf keinen Fall entgehen :3

Beinhaltet Kämpfe, Romance, splatter, psycho, ohne jetzt zu spoilern ^^ Fate Fans sollten sich das unbedingt anschauen ♥
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Avatar: B-Core#2
Da hat jemand wohl nur Schnipsel auf YT gesehen...
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Avatar: Mikan Yuuki#3
Also bisher habe ich nur den 1. Teil gesehen.

Wer die Serie Fate/Stay night - Unlimited Blade Works gesehen hat - der kann sie den ersten Film schenken.
Ja es soll sich zwar um Sakura handeln, aber trotzdem ist shirou emiya genau so present. Leider ist viele von der Serie halt gleich.

Spoiler

Das einzige was man in der Serie nicht gesehen hat ist : Das Saber die Rider-Klasse getötet hat. Das ist in der Serie nicht so passiert.

Fazit : Ich mag fast alles von Fate/Stay und Fate/Zero aber diese 120 Minuten kann man ruhig in die Ecke donnern.
Wenn die anderen 2 Filme nichts neues bringen, soltle man die finger davon lassen. außer man hat Langeweile oder nicht genug zeit für ne ganze serie :D
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