Deadman Wonderland (Anime)デッドマンワンダーランド

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht17. Apr 2011
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Deadman Wonderland
© 2010 片岡人生、近藤一馬/角川書店/デッドマン・ワンダーランドG棟
Ganta Igarashi ist wegen eines Verbrechens verurteilt, welches er nicht begangen hat.
Er wird in ein Gefängnis gesteckt, wo die Insassen in einer Art Gladiatorenarena für eine bestialische Unterhaltung sorgen. Doch um Deadman Wonderland noch interessanter zu machen, bedarf es zudem noch ein unheimliches Mädchen, neu entdeckte Superkräfte und eine Verschwörungstheorie...
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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  • Ganta IGARASHI
    It doesn’t matter whether this world is crazy or not. It doesn’t matter if this absurdity is real. It doesn’t matter how messed up this place may be… I want to survive.
  • Tsunenaga TAMAKI
    You’ll be fighting Crow, whom I believe you’ve met. He’s your typical muscle-headed jock. I’ve heard people say even his penis is ripped.
  • Nagi KENGAMINE
    I’m your guide to hell.
  • Genkaku AZUMA
    The crazy you was exquisite. The murdering you was beautiful. I loved you. If you’re going to go back to being a hypocrite that saves no-one… then I’ll give you salvation.

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Anime Rezensionen

Avatar: KawaiiChan#1
"So make me your Deadman...
Stuck in your Wonderland..."


Willkommen im Deadman Wonderland!
Einem Ort an dem der Zuschauer das hören und sehen vergehen! Wobei das erstere einem wohl sofort durch den Kopf rauscht. Die Story, das Setting und der nicht gerade milde Gehalt an Blut, machen aus Deadman Wonderland einen gut unterhaltenden Splatter-Anime der mit sympatischen (sowie durchgeknallten) Charaktern dem Zuschauer zeigt, was es heißt in einem Neumodischen Gefängnis zu leben oder mehr, zu überleben...



Held der Geschichte, ist der Junge Igarashi Ganta.
Einem munteren Jungen der mit seinen besten Freunden ein ruhiges Schulleben führt. Bis zu dem Tag als der mysteriöse "Akai Otoko" einem rot gekleideten Mann, wie Ganta ihn nennt, auftaucht und in seinem Klassenzimmer ein wildes Massaker anrichtet.
Ganta wird für das Massaker in seiner Klasse beschuldigt und vor Gericht verurteilt - ins Deadman Wonderland.

Meiner Ansicht nach ist das ein wenig "übertrieben". Immerhin wurde Ganta´s komplette Klasse verstümmelt und er selbst, ein magerer junger Mann, soll das alles getan haben? Ohne Waffen oder etwas was einen Menschen derart verletzen könnte? Nunja Realität oder gar Wirklichkeit sind in Deadman Wonderland nun wirklich nicht gefragt, dazu jedoch gleich mehr.

Ganta landet also im Deadman Wonderland - einem Freizeitpark für Häftlinge. Indem Insassen, lustige Dinge vor Publikum aufführen sollen. Doch diese "lustigen" Attraktionen, die dem Zuschauer weiß machen wollen, sie seien nur gespielt, sind in Wahrheit bitterer ernst! Wettrennen, in denen die Insassen brutalen Dingen ausweichen und dabei sogar sterben, sind hier Tagesanordnung! Ganta muss bald mit der bitteren Realität Bekanntschaft machen, wober er dennoch sein eigenes Ziel weiterverfolgt. Er will den Mörder seiner Klasse finden und töten! Seine Rache ist gleichzeitig sein Antrieb!

Aber neben den unbequemen Spielen im Deadman Wonderland, gibt es auch gute Seiten. Wie z.B Shiro..., das sympatische (leicht dümmliche) und kindliche junge Fräulein dass verrückt nach Ganta zu sein scheint, und ihm von nun an zur Seite stehen wird, im Hoffnung und Trost schenkt. Sie behandelt ihn wie einen Freund, ist von ihm begeistert und beschützt ihn. Doch Ganta lernt mit der Zeit andere Geheimnisse kennen, wie die berüchtigten Deadman-Spiele!

Deadmans sind Menschen die die Kraft haben, ihr Blut zu kontrollieren und jeweils damit in tödlichen Spielen kämpfen. Bei diesen Spielen muss jeder Deadman kämpfen und das vor Publikum! Um wertvolle Bonbons, Ruhm und Ehre - sowie ihr Leben! Die besagten Bonbons sind extrem überlebenswichtig im DW! Jeder Insasse trägt ein Halsband. Genau wegen diesem Halsband müssen die Insassen an diesen Spielen teilnehmen. Denn nach einer bestimmten Zeit, kommt Gift in den Körper des Trägers und kann nur durch den BonBon beruhigt werden, oder vielmehr dem Gegenmittel. Gantas Überlebenkampf, zusammen mit anderen Deadman sowie Shiro beginnt und wird von Minute zu Minute gefährlicher!

Fazit

Ganz klar ist Deadman Wonderland KEIN ANIME für Dramen oder Trash-hassende Anime-Zuschauer. Oftmals sind einige Tiefgänge der Serie schwachsinnig oder mehr, sie können überhaupt nicht stimmen. Doch wem das egal ist, der kann sich auf einen erfreulichen Anime voller Blut, Gewalt, Teamwork und Freundschaft freuen. Besonders einige Deadman darunter Muskelprotz Crow oder die wahnsinnige Minatsuki machen einem das gucken zum Vergnügen. Soviele gestörte Charakter, die allerdings allesamt eine Hintergrundgeschichte haben, wirken auf Anhieb sympatisch, jedenfalls aus meiner Sicht her. Ganta..., über den lässt sich streiten. In meinen Augen weint der junge Mann zuviel aber bei der Situation und der neuen Umgebung auch kein Wunder! Shiro ist... shiro? Sie wirkt sehr kindlich, geradezu zurückgeblieben, hat aber im nachhinein eine überraschende Wendung im Anime was den Zuschauer sicherlich vom Hocker hauen wird! Das Opening wurde wunderbar zum Anime abgestimmt. Schon beim gucken wird man ins Deadman-Feeling versetzt und das Ending strahlt wiederum eine ruhige, wenn auch spoilernde Wirkung aus.

Wieso also nur 8/10 Punkten wenn mir der Anime so gut gefallen hat?

Ich lese nebenbei den Manga von Deadman Wonderland, den ich hierbei vielen Zuschauern weiterempfehlen möchte. Mehr Details und mehr Action sowie unzensierte Fassungen werden dort geboten ebenso geht die Story weiter. Der Anime ist mit seinen 12 Episoden gerade mal bei der Hälfte angekommen, weswegen eine zweite Staffel von Vorteil wäre. Einige Charakter wurden zwar kurz vorgestellt oder ins Rampenlicht geworden, enden durch die kurzen 12 Episoden aber sofort, was natürlich traurig ist. Ganta, Shiro und Co. bekommen immerhin noch vielmehr Ärger..., wer also mehr Story sehen möchte, sollte zum Manga greifen! Dennoch hat mich Deadman Wonderland köstlich unterhalten! Tolle Charaktere und ein Setting das nicht gerade oft verwendet wird, machen das zuschauen zu einem blanken Vergnügen dem kein Splatter-Fan widerstehen kann!

Meine Endpunktzahl, aufgrund des plötzlichen Endes, ist deswegen 8/10 Points!
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Avatar: Madotsuki#2
Spiel und Spaß! Hier im Deadman Wonderland!

Recht ahnungslos bin ich an diesen Anime rangegangen. Ausschlaggebend war hier eigentlich das Setting. Gefängnisanime sind eine Rarität und vor allem nach dem tollen Einschlag von Rainbow war ich mir sicher, hier wieder einen außergewöhnlichen Anime an der Angel zu haben. Hatte ich im gewissen Sinne auch, denn der Anime schafft es, sich außergewöhnlich schlecht in Szene zu setzten und wirklich nur auf Gewalt und Fanservice zugeschnitten zu sein.


Tüttensuppe mit Unlogik, Irrationalität und einem Spritzer Lächerlichkeit
Zur Handlung des Anime wurde schon sehr viel gesagt. Diejenigen, die nach realistische Handlung Ausschau halten, stampfen die Deadman Wonderlands in Grund und Boden mit ihrere Argumentation während die Fanboys sich mehr oder weniger sinnvolle Erklärungen aus den Fingern saugen. Es gibt Anime, mit realistischer Handlung und es gibt welche, die wollen gar nicht realistisch sein. Deadman Wonderland ist einer von denen, der es versucht, aber es nicht schafft, über die Grenze er Lächerlichkeit zu kommen. Denn so sinnlos ein Anime auch sein mag, so unrealistisch er auch wirken mag; meiner Meinung nach sollte er zumindestens in sich geschloßen logisch sein. Die Grobhandlung ist ein einfaches Standardmuster. Schüler Ganta wird unfairerweise verurteilt und landet in einem seltsamen Gefängnis, wo sich herrausstellt, dass da kämpfe zwischen Gefangenen durchgeführt werden, die alle über eine mystische Kraft verfügen. Im Detail sieht es dann so aus, dass fast jeder der dort anwesenden Insassen und Wärter sadistisch ist und diverse Zwanghafte Störungen aufweist, was auf eine tragische Vergangenheit zurückgeführt wird. Auf Dauer ein sehr einfaches und nicht gerade spannendes Muster und man merkt mit der Zeit auch, dass wirklich jeder Schritt, der dort gemacht wird, bloß dazu da sein soll, wieder Gewalt darstellen zu können um dem Zuschauer die fehlende Spannung der Handlung durch genug Blut auszugleichen.

Töten. töten. töten. Blut. Blut. Blut.
Wie schon angedeutet ist Deadman Wonderland ziemlich brutal und scheut nicht davor, mal ein wenig zu experementieren, was die Tötungsmethoden angeht. Vielleicht mal jemanden mit Säure zersetzten lassen? Oder wie wärs mit der Idee, dass dem Verlierer nach jedem Kampf ein Organ entnommen wird? Der Anime lässt sich viel einfallen, aber die beste Idee bleibt noch immer, dass die mystische Kraft, die ich schon ansprach, die ist, das eigenen Blut kontrollieren zu können und damit zu kämpfen. Ich sage nichts gegen Blut als Stilmittel, das ist völlig legitim, solange man etwas hat, wozu man das Stilmittel braucht. Und in Deadman Wonderland ist die Gewalt nur der Gewalt wegen. Gegen Splatter allgemein habe ich auch nichts. Solange sie nicht zu aufdringlich sind und außer des Blutes absolut nichts zu bieten haben (wie z.B. coole Charaktere, aber daran mangelt es Deadman Wonderland auch). Und dazu ist es noch nichtmal interessant insziniert. Deadman Wonderland macht einfach nicht mehr aus der Gewalt, wie z.B. eine düstere Atmosphäre schaffen oder so, damit wäre er aber auch nicht mehr das, was er ist. Ein brutalter Shonen. An vielen Stellen wirkt die Gewalt auch einfach zu übertrieben um irgendwie ernst genommen zu werden, und einfach nur deplaziert. Damit hat sich Deadman Wonderland einfach nur selbst ein Bein gestellt.

Das Weichei und die Psychopathen
Die Charaktere sind, wie ich ja schonmal ansprach, auf eine gewisse Tiefsinnigkeit getrimmt. Sie haben eine schlimme Vergangenheit und sind deswegen zu irrationalen, gewalttätigen Monstern geworden, die es genießen andere ihrer Art abzuschlachten. Zumindestens die Nebencharaktere. Der Hauptcharakter, schon von vielen Seiten als Emo beschimpft, ist da noch an einigen Stellen der glaubwürdigste. Ein Junge (fast noch ein Kind), der falsch verurteilt wurde und die Härte eines gewaltvollen Gefängnisses zu spüren bekommt, wo man sich an nichts und niemanden hängen kann. Da ist es eigentlich nicht verwunderlich, wenn man, als schwächerer Charakter, daran zerbricht und depressiv wird. Jedoch ist ein Charakterdrama in diesem Anime ebenfalls nicht möglich. Nicht unbedingt wegen der Handlung. Es gibt auch gute Anime, die ohne viel (sinnvolle) Handlung Meistern darin sind, die Charaktere darzustellen und einen einfach nur denken zu lassen "Wow!". Der Hauptcharakter Ganta ist hier allerdings der Blutsucht in die Hände gefallen und muss natürlich auch kämpfen können. So wird der depressive Junge, der kein bisschen an sich selbst glaubt und eigentlich total schwach ist, ebenfalls zu einer Killermaschine. Die mehr durch Glück gewinnt als durch Geschick. Aber hey! dafür fließt Blut und man kann sich daran ergötzen. Das wäre nicht so das Problem, wenn Deadman Wonderland nicht versuchen würde, so tun als seien die Charaktere tiefsinnig. Denn das geht offensichtlich in die Hose. Der beste Witz war immer noch die 7-Jährige Killerloli, die so eine fette, undefinierbare Waffe trägt, und es liebt Leute zu foltern, weil ihre Mutter es damals mit ihr tat. Das soll tragisch sein, man beim Hören auch so klingen, dient aber nur dazu, dass nicht nur Blut sondern auch abgeschabte Scheiben von Fleisch munter dahinplätschern

Auge um Auge; Hintern um Brust
Außer der Gewalt gibt es noch ein breites Spektrum an Fanservice, unter dem die auch so schon geschändeten Protagonisten und die Handlung zu leiden haben. Wieso mal nicht eine kleine Vergewaltigungsgeschichte einbauen, damit man das Mädel nackt sehen kann? Warum nicht mal die beiden gefangenen so fesseln, dass sie sich nicht befreien aber sexy winden können und warum nicht die Kamera immer auf den Allerwertesten der Protaginistin zeigen lassen? Das ist so ähnlich wie andauernd diverse Slapstickeinlagen. Da besteht kein einfach kein Anlass und es wirkt schlicht deplaziert und stört. Und bei der immer schlechter und schlechter werdenden Optik ist das dann irgendwie nur noch ein Witz, wenn der Hintern der Dame seltsam deformiert ist und ihre Hüfte plötzlich dreimal so breit.

Once upon a time in prison
Insgesammt ist Deadman Wonderland sehr schwach. Nichtmal der nette OST oder die am Anfang noch ganz gute Optik können ausgleichen, dass Deadman Wonderland bloß ein Luftballon ist, der nicht fliegen kann, weil er zusehr mit Blut, Trash und Fanservice gefüllt ist. Aber naja, es gibt auch welche, die meinen SAW sei ein tiefsinniges Meisterwerk. Wem reines Blutgemetztel gefällt, bitte sehr! Ich jedoch werde wohl nie wieder einen Anime schauen, ohne mich vorher zu vergewissern, dass es nicht so ein Fehlgriff wird wie hier.
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Avatar: Lpark
V.I.P.
#3
Was super startet entartet in ein Knäul unaufgeklärter Fragen und nicht nachvollziehbarer Handlungen. Wirklich schade, denn am Anfang wirkte Deadman Wonderland, als habe es eine gut durchdachte Geschichte.Die Animationen habe ich als tadellos empfunden, da gab es wirklich nichts auszusetzen und der Soundtrack war grandios. Gleich mehrere gelungene Metaltracks haben es in diese Serie geschafft, zu der eben dies natürlich wunderbar passt. Gefühlsvollere Ost's waren eher schlicht, aber nicht weniger gelungen.

Tja... was die Handlung angeht stellte sich mir gegen Ende eine große Frage: "Hab ich irgendwie nicht verstanden, wie das alles zusammenhängen soll und einen Sinn ergeben soll? Wurden vielleicht tatsächlich irgendwo offene Fragen geklärt, ohne das ich es mitbekommen habe?" Denn von Beginn an wirft Deadman Wonderland eine Menge offene Fragen in den Raum, wie die Identität und vor allem die Beweggründe des roten Manns, Shiros Identität, sowie evtl. auch der Grund für ihr Aussehen. Das ist natürlich bei weitem nicht alles: Die Institution "Deadman Wonerland" wirft ebenfalls Fragen in den Raum. Eigentlich wird eine gute Grundlage gegeben, die es erlaubt hätte, einen astreinen Action/Mystery-Anime zu erzeugen, der Spannung daraus zieht, wie ein Puzzle am Ende zu einem stimmigen Bild zusammenzufallen. Leider geschieht das nie.

Was ebenfalls nicht wirklich zu einer konsistenten Story beiträgt, ist dass man ständig neue Charaktere mit reinwirft, deren Sinn bestenfalls in total deplatzierten Flashbacks erläutert wird. Ansonsten fragte ich mich nicht nur einmal: "Warum bringt jetzt er den um? Oder warum tut jetzt der genau das?" Dann kommt natürlich auch noch hinzu, dass man einen sowas von Klischee-geladenen Charakter als Fanservice-Paket mit reinwirft, deren Absicht ich nach nicht mal 30 Sekunden Screen-Time durchschaute, zu einem Kumpel sagte: Wenn die jetzt "das" macht, ist das mal sowas von Klischee... und ja... "das" bewahrheitete sich dann.

Also warum habe ich Deadman Wonderland dann immer noch 2,5 Sterne gegeben, trotz dessen, dass ich der Story in ihrer zweiten Hälfte rein gar nichts abgewinnen konnte? Nun ja, zunächst mal aufgrund der guten Grundlagen Sound & Animation, dann aus dem Grund, dass ich den aufgeworfenen Fragen und der somit erzeugten Spannung der ersten Hälfte trotz der schlechten Auflösung eine Qualität zuordne und dann allgemein dadurch, dass es doch meistens unterhaltsam blieb, sei es durch überzogene Gewaltdarstellung oder ab und an ganz guten Witz.

An andere Animes, die ich aus der Richtung kenne (es sind zugegeben nicht viele: Mirai Nikki und Elfenlied) kommt Deadman Wonderland nicht ran, denn es bietet im Gegensatz zu diesen neben Brutalität und der allgemeinen "Gestörtheit" einfach keine ordentlich durchdachte Handlung, oder ich habe sie einfach nicht erkannt (in welchem Fall mir mein negativer Kommentar Leid tun würde). Heißt also schlussendlich, wem gut animierte und musikalisch verdammt gut untermalte Action, mit viel Blut genügt, wird Deadman Wonderland gefallen. Wer eine gute Story erwartet, wird am Ende womöglich um das verschenkte Potential des Grundgerüstes, der ersten Folgen trauern.
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Avatar: Nesta#4
Mein Kumpel hat einen Anime rausgesucht den wir zusammen gucken wollten und nun ja das war dann Deadman Wonderland. Aufgrund der Wertung werden die meiste eine Hasstirade erwarten, aber ich versuche euch zu sagen warum dieser Anime, für mich, so schlecht war.

Story
Der Schüler Ganta sitzt in der Schule und spricht mit seinen Freunden über den nächsten Schulausflug zum Deadman Wonderland, eine spaßige Einrichtung für jung und alt. Nachdem aber eine Gestalt mit Superkräften die nette Konversation des Schülers mit seinen Freunden unterbricht liegt er halbtot in der Ecke. Die schwere Verletzung überlebt er durch die Gestalt die ihm gleich noch ein paar Superkräfte mit gibt(von diesen er zu dem Zeitpunkt natürlich noch nichts weiß). Er wacht auf und steht auf einmal einer Verurteilung gegenüber, bei dieser er für die Gräueltat zur Rechenschaft gezogen wird. Er wird zum Tode verurteilt und wird ins Deadman Wonderland gebracht. Dieser nette Freizeitpark ist natürlich hinter der Fassade nicht ganz so schön und gerät in ein blutiges Abenteuer auf der Suche nach dem Mörder seiner Freunde. So wird man in die Story von diesem Anime geworfen. Was noch recht Interessant am Anfang wirkt, wird schnell zu einer richtig bescheuerten Geschichte. Es wirft so viele Fragen auf wovon kaum welche beantwortet werden. Wieso hat die Gestalt alle in der Klasse umgebracht und was waren die Motive? Wieso rettet diese ihn und hat ihn nicht einfach krepieren lassen? Wieso bekam er die Superkräfte? Das sind gerade mal die Fragen aus der ersten Folge die nicht beantwortet werden. Wieso ist Ganta so ein Depp und kann nicht 1 und 1 zusammen zählen? Ich meine jedem war wohl am Ende klar wer die Gestalt ist, immerhin teasert diese ihn auch noch. Er scheint auch gar nicht mehr nach dem Mörder zu suchen. Dazu ist das Ende alles andere als befriedigend.

Charaktere
Also Ganta alleine ist schon ziemlich unsympathisch, da dieser unfassbar weinerlich ist und halt nix kann. In der elften Episode fängt der gerade mal an seine Superkraft zu trainieren, also ist Großteils des Animes die nutzloseste Person im Raum. Dann gibt es da noch Shiro, wo ich mich echt Frage was sie jetzt wirklich ist. Sie wird erst durch Ganta wirklich beachtet und läuft die ganze Zeit mit der Halskrause und Backhandschuhen rum. Wieso sie das tut? Keine Ahnung. Dazu ist sie unfassbar kindisch und nervig(auf einem Level mit Yui aus Sword Art Online). Beim Rest hat man einfach nur wert darauf gelegt, dass sie verrückt rüberkommen. Wenn jemand normal wirkt, wird er im nächsten Moment mit dem Deadman Wonderland 0815 verrückten Blick total durchdrehen und versuchen zu zeigen, dass er den größten Riss in der Schüssel hat. Die Begründungen warum sie jetzt Bekloppte sind wird selten erklärt und dann war es meist etwas aus der Vergangenheit. Diese Rückblicke sind öfters recht unpassend und ziehen raus. Dazu sind diese nicht wirklich nachvollziehbar. Ansonsten zieht die Begründung: "Wenn du normal warst, wird dich Deadman Wonderland zum Verrückten machen" immer. Die Charaktere sind grob gesagt ein reines Disaster, die einzig passablen Personen sind in meinen Augen You und Senji.

Opening/Ending
Also das Opening von Deadman Wonderland ist wirklich Hammer. Nicht nur die Musik gefällt mir sondern auch das Video mit einem super Stil. Eines der wenigen Animes wo ich fast jedes Mal das Intro mir angeschaut habe. Das Outro fand ich ok. Hier das Intro

Fazit
Ich habe selten so gejubelt bei einem Ende wie Deadman Wonderland, aber aus den falschen Gründen. Ich war wirklich erleichtert, dass ich diesen Anime hinter mir hatte. Ich habe noch nicht mal alles angesprochen, wie z.B. die unnötigen Ecchi-Humoreinlagen(die aber auch zum Glück sehr selten vorkamen). Deadman Wonderland wirft gegen Anfang und Ende nur um sich mit Fragen und kaum eine wird wirklich beantwortet. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht wo die Zielgruppe bei diesem Anime liegt. Keine gute Geschichte, keine guten Charaktere, nicht mal die Action fand ich ansprechen. Ich würde diesem Anime keinem empfehlen. Es bietet keinerlei sehenswertes, außer überzogene Gewaltdarstellungen. Tut euch einen Gefallen und macht einen Bogen um dieses Werk.
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Avatar: LucaZH
V.I.P.
#5
Deadman Wonderland ist das seltene Beispiel eines Animes, welcher hervorragend startet, spannend erzählt wird und seinen Zuschauer dennoch irritiert und verärgert zurücklässt. Vorweg ich habe den Manga gelesen, auf den ich u.a. noch genauer eingehen werde, weshalb eventuelle Spoiler für den Anime wie auch den Manga auftreten.

Story
Der vierzehnjährige Junge Ganta Igarashi, seines Zeichens ein seelenverwandte von Yukiteru Amano (Mirai Nikki), überlebt als einziger ein grausames Massaker an seiner gesamten Schulklasse, ausgeführt von einem rotgekleideten Mann, mit scheinbar übermächtigen Kräften. Als einziger Überlebender wird er fälschlicherweise der Bluttat beschuldigt und zum Tode verurteilt. Er landet im Deadman Wonderland, ein vor der Öffentlichkeit als Gefängnis getarntes Forschungsinstitut. Ab hier beginnt für Ganta der wahre Überlebenskampf. Denn grausame Albträume sind hier Realität. Eine psychische Stütze findet Ganta in einem kindlichen, leicht naiven Mädchen namens Shiro, welche ihn aus der Kindheit zu kennen scheint. Was folgt sind blutige Gefangenenrennen und Kämpfe in einer Gladiatorenarena welche früher oder später dazu führen, dass Ganta dem Mörder seine Freunde gegenüber steht, dem Mann in Rot, genannt Wretched Egg!

Der Plot ist bewährt und hat seine Tauglichkeit schon oft unter Beweis gestellt. Eine mysteriöse Organisation hinter der sich düstere Geheimnisse verbergen. Aber irgendwie läuft bei Deadman Wonderland gegen Ende alles schief.
Anstelle sich auf die hervorragende Ausgangslage zu Konzentrieren, die Identitäten von Wretched Egg und Shiro oder das eigentliche Vorhaben es Instituts, verliert sich der Anime spätestens im letzten Drittel in dutzenden unwichtigen Charaktere und deplatzierten Rückblenden. Auf Grund seiner Länge dürfte dies im Manga weniger auffallen, in dem aber recht kurzen Anime ist dies nur noch ärgerlich und ich habe mir nicht nur einmal an die Stirn fassen müssen.

Das Weichei und die Heldin

Eine gewisse Ähnlichkeit zu Mirai Nikki lässt sich nicht leugnen. Neben den Überlebensspiele im Deadman Wonderland, ähnelt unser Hauptprotagonist Ganta seinem weinerlichen Kollegen Yuki doch sehr. Neben Ganta, ähnelt auch Shiro einem uns allen bekannten Charakter; nämlich Yuno Gasai. Das süße, etwas tollpatschige Mädchen, welches regelrecht in den Protagonisten vernarrt ist und ihn beschützt.
Damit enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten mit Mirai Nikki. Viel eher tendiert Deadman Wonderland abgesehen vom Setting in Richtung Elfen Lied, was sich besonders als die Identität vor Wretched Egg geklärt wird erschließen lässt. Der Manga geht dabei noch ein Stück weiter und beleuchtet die Kindheit Gantas und Shiro und auch ihre Verbindung zu einander. Der Vorteil dabei ist, dass Elfen Lied ein hervorragender Anime ist und somit eine gute Grundlage bietet. Elfen Lied spielt aber offensichtlich in einer ganz anderen Liga als Deadman Wonderland. Dieser „borgt“ sich nicht nur den Plot, sondern auch die mit tragischen Schicksalsschlägen behaftete Charaktere, vermag aber aus beidem nicht viel zu machen.

Fazit
Die Kritik meinerseits klingt jetzt vielleicht drastischer als sie ist, wenn man meine schlussendlich gar nicht so schlechte Bewertung ansieht. Den ein Urteil über Deadman Wonderland zu geben ist so, als würde man Higurashi no Naku Koro ni nach den ersten zwei Arcs bewerten müssen. Die Mangavorlage hätte einfach viel mehr hergegeben, und wer so wie ich zuerst den Manga gelesen hat, wird am Ende wohlmöglich um das verschenkte Potenzial trauern. Wer also wissen will, wie es nach dem abrupten Ende von Deadman Wonderland weiter geht und von der Animeumsetzung noch nicht abgeschreckt ist, der soll zum Manga greifen, welcher neben einer tieferen Story vor allem eins bietet, nämlich ein Ende.
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