Angel Beats! (Anime)エンジェルビーツ!

  • TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht03. Apr 2010
  • HauptgenresSentimentales Drama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Angel Beats!
© VisualArt's/Key/Angel Beats! Project
Als Otonashi auf dem Gelände einer ihm unbekannten Schule erwacht, weiß er zunächst nicht, was vor sich geht. Weder das Mädchen mit der Feuerwaffe in der Hand, das ihn in Empfang nimmt, noch die Tatsache, dass er sich an kein Detail seines bisherigen Lebens erinnern kann, wecken in ihm Begeisterung. Das Mädchen, Yuri, erklärt Otonashi, dass er gestorben sei, und dass es sich bei dem Schulgelände, auf dem sie sich befinden, um eine Welt zwischen Leben und Tod handle. Sie erzählt ihm von der Shinda Sekai Sensen, einer Art Untergrundorganisation, der sie und einige andere Bewohner dieser Welt angehören. Die Mitglieder der SSS sind allesamt "tote" Jugendliche, die sich weigern, sich dem System der Schule anzupassen. Denn sobald man sich den Schulregeln beugt, verschwindet man auf mysteriöse Weise aus der Zwischenwelt.

Doch Yuri und ihre Freunde kämpfen nicht nur gegen das System selbst, sie haben einen handfesten Gegner: Die Vorsitzende der Schülervertretung, genannt Tenshi. Mit ihren übermenschlichen Kräften versucht sie, die Ordnung auf dem Schulgelände wiederherzustellen, doch die Mitglieder der SSS wissen sich zu wehren. Otonashi, welcher der SSS beitritt, kann dennoch sein Interesse am "Engel" nicht leugnen, denn ihm kommt sie vor wie ein ganz gewöhnliches Mädchen...
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Charaktere

Anime Zitate

  • Yuri NAKAMURA
    When we were still in the world of living, death was something that came indiscriminately and randomly. So, there was no way to fight it.
  • Yuri NAKAMURA
    If I lost my memories…and got a different personality…I might be able to. But then, what does it mean to be reborn? That isn’t the life I had anymore. It’s someone else’s life. Everyone only gets to live life one time [Yuri places her hand on her chest.], and it’s right here. I only get it once. This is my life. I can’t entrust it to someone, I can’t steal a new one, I can’t force it on others, I can’t forget it or erase it. I can’t stomp over it, laugh on it, or beautify it! I can’t anything! I’d have to-I’d have to accept my one shot at life no matter how cruel, merciless, or unfair I thought it was! Sir, don’t you understand? That is why I must fight. I must keep on fighting! Because…because I can never…[Slams her hands on her desk.] accept that kind of life!
  • Yuzuru OTONASHI
    Even if we forget the faces of our friends, We will never forget the bonds that were carved into our souls.
  • Yuzuru OTONASHI
    Our lives were real! Not a single moment of them were fake! Everyone lived the best they could! We carved those memories into ourselves! Memories of living as hard as we could! No matter what kind they were, they’re the life we led! Erasing them in the blink of an eye like that… Wasn’t your life also real to you?!
  • Masami IWASAWA
    I heard that when things were painful for her, she’d cover her ears with headphones and escape to the world of music. I tried it too. It was like everything was blown away. The vocals screamed for me. They grieved for me. The ones who put on the act of common sense were wrong. Those who cried were right. We, the lonely were more human. They screamed at the absurd, beat it down, and destroyed it. They saved me.

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Anime Rezensionen

Avatar: Ichigo-chan#1
Vielleicht liegt es daran das ich noch nicht lange
Animes schaue und das ich einfach viel zu unerfahren bei diesem Thema bin, aber im Gegensatz zu anderen Usern hier, finde ich Angel Beats einfach genial.

Story:
In einer Welt nach dem Tod an den Leute kommen, die ein sehr ungerechtes Leben hatten, gibt es die SSS. Die Idee scheint eigentlich nichts besonderes in der Hinsicht. Trotzdem hat die erste Folge mich schon von Anfang an gefesselt und mich gerade zu gezwungen weiter zu schauen. Rebellionen in Filmen und Serien mochte ich eigentlich schon immer, das sie eine gewisse Emotion rüber brachten. Auch in Angel Beats wurde die SSS (Jenseits Kampffront) super inszeniert, was nicht mehr oder weniger an den Charakteren lag. Die Story verläuft ohne Stockungen oder extrem langweiligen Rückblenden, wie sie in einigen Animes zu finden sind.
Was mich eigentlich nicht so sehr gestört hat, waren die paar kleinen Fehler. Sollte man aber in dem Bereich pingelig sein, könnte der Anime vielleicht ein wenig an seinem Glanz verlieren.
Der rote Pfaden wurde eigentlich beachtet. Oder besser gesagt es gibt eine gute Einleitung, dann gehts langsam zu Höhepunkt und dann eine extra Folge mit gelungenen Schluss.

Charaktere:
Die Charaktere haben mir wohl am besten am ganzen Anime gefallen. Sie sind witzig und individuell und entwickeln sich auch während des Animes weiter. Da der Anime auch die Vergangenheit einiger Personen zeigt, kann man sich sehr gut in die jeweiligen Charaktere hineinversetzen.
In meinem Fall, habe ich sogar manchmal genau das gleiche gefühlt wie die Hauptcharaktere.
Wenn man schon von den Hauptcharakteren spricht...
Die drei Hauptcharas, Yuri, Yuzuru und Kanade, finde ich als Hauptcharas sehr passend.
Yuri ist ein wenig Tsundere, was sie eigentlich ziemlich sympathisch macht.

Yuzuru ist mit seiner einfühlsamen, weisen und leicht genervten Art eigentlich ein Prototyp eines passenden Hauptcharas.

Zwar finde ich Charakter die so regunslos wie Kanade in manchmal nervig, weil sie ihre Gefühle so selten zeigen. Trotzdem ist Kanade mein Zweitlieblingschara.

Wahrscheinlich hätte man manche Charaktere noch merh integrieren können, z.B Zuschauerliebling Shiina oder einer meiner Favoriten: Ooyama.

Humor:
Ich persönlich mag den Slapstick Humor sehr gerne, da er die Charaktere in gewisser Weise mal von einer anderen Seite zeigt.
Das in der Welt der SSS niemand sterben kann, wurde gut ausgenutzt.
Allein in der ersten Folge wurde Yuzuru allein 102 Mal umgebracht. Einmal von Kanade, dann 100 Mal von Noda und schliesslich noch einmal von einem riesigen Hammer, der als Falle diente.

Music:
Einfach genial die Girl DeMo mit in die Story einzubauen. Zwar dient sie eigentlich nur als Ablenkungsmanöver, aber ihre Musik ist einfach super. Die Songs "Alchmy" und "Crow Song" sind sogar eins meiner derzeitigen Lieblingslieder.

Das Opening und das Ending sind wunderschön.
Insbesondere das Opening, das sich in meinen Ohren
sich glasklar anhört, ja eigentlich sogar "kristallklar", ist sehr gut gelungen.

Die Soundtracks passen eigentlich immer gut zur derezeitigen Situation und lassen den Zuschauer mitfiebern.

Animation:
Noch ein Grund wieso ich Angel Beats überhaupt angefangen habe, ist der Zeichenstyl.
Der Zeichenstyl von Na-Ga spricht mich einfach
total an.
Die Kampfszenen sind sehr gut animiert und auch nicht zu gering gesät ;).

Fazit:
Wer ein Animekenner ist sollte vielleicht mit nicht zu hohen Erwartungen an den Anime rangehen, da viele andere User den Anime nicht ein mal als "Hervorragend" eingestuft haben.
Sehenswert ist der Anime auf jeden Fall und bleibt für mich ein Favorit unter allen Dramen.
Wer allerdings noch seine Zweifel hat, dem sage ich, dass er Angel Beats sich definitiv anschauen und dann selbst bewerten sollte, da der Anime auf jeden Fall unterhält.
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Avatar: Yasuko#2
Anspruch:mittel
Action:viel
Humor:viel
Spannung:viel
„Ato wa, boku no koto kuraisuto to o-yobi kudasai.“

Mein erster Eindruck von diesem Anime: Interessantes Setting, aber nicht umwerfend innovativ. Kämpfe von Gut gegen Böse haben wir doch schon alle irgendwo mal gehabt. Doch lasst euch nicht täuschen, falls ihr nach den ersten Folgen denselben Eindruck habt, denn dieses Werk hat tatsächlich großartige Qualitäten, die man sich nicht entgehen lassen sollte.


„Wir sind alle tot.“ Was für nette Worte zur Begrüßung, wenn man gerade in einer fremden Welt aufgewacht ist und noch dazu alle seine Erinnerungen verloren hat. Doch Otonashi findet sich schnell zurecht, tritt der SSS bei und kämpft mit Yuri und den anderen Mitgliedern gegen Tenshi, ihr Schicksal und Gott selbst, denn sie wollen nicht verschwinden, wie es allen passiert, die das Leben als normaler Schüler akzeptieren. Langsam versteht er auch, was es mit dieser Welt, in die er geraten ist, tatsächlich auf sich hat. Ein guter Anfang für einen noch besseren Anime.

Charaktere

Ein Punkt, den man bei Angel Beats! etwas bemängeln könnte. Der erste Eindruck ist bei vielen der Charaktere auch schon der bleibende. Die kämpferische, sture Anführerin, der technisch begabte Bücherwurm, das zurückhaltende Mädchen a là Stille-Wasser-sind-tief… nichts was man als noch nie dagewesen oder extrem originell bezeichnen könnte. Manche bekommen auch zu wenig Screentime um überhaupt viel über ihre Eigenschaften sagen zu können. Aber zum Glück für den Anime schaffen es die simpel gestrickten Charaktere, mit Humor, oft unerwarteten Handlungen und sympathischem Auftreten ihre Defizite auszugleichen.

Musik

Tolles OP, melancholisches ED, epische Background-Musik – was wünscht man sich mehr? Bei diesem Anime muss man dazu erwähnen, dass eine eigene Band die Handlung untermalt, Girls Dead Monster, die auch wirklich passende Musik für die verschiedenen Szenen liefert und interessant in die Handlung eingeflochten ist.

Animation

Die Animationen sind flüssig, auch die actionmäßig angelegten Szenen halten die durchwegs hohe optische Qualität des Animes. Dazu ein gelungenes Charakterdesign, sehr ansprechend gezeichnet und gestaltet. Die Hintergründe sind detailliert und immer mit zur Stimmung passenden Details ergänzt, etwa dunklere Farben in bedrohlichen Szenen.

Story

Der zweite Punkt, der hier vielleicht etwas gründlichere Arbeit erfordert hätte. Ja, das Setting und die Grundidee sind interessant, doch je weiter die Story fortschreitet desto öfter fallen einem gewisse Unstimmigkeiten oder kleine Lücken auf, die nicht wirklich geklärt werden. Sie bringen das Ganze öfters ein wenig ins Stocken, und sind letztlich auch der Grund, weswegen ich keine 10.0 Punkte gegeben habe.

Gleichzeitig hat gerade die Geschichte den Anime für mich sehenswert gemacht. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, eine Folge so tragisch inszeniert, dass man nicht daran vorbeikommt, eine Packung Taschentücher hervorzuholen, die nächste herrlich dämlich, mit jede Menge Slapstick und schrägen Andeutungen. Jedes Mal, wenn alles geklärt scheint, reißt ein unerwartetes Ereignis wieder alle Hypothesen nieder, sodass die Story einen bis zum Schluss an den Bildschirm fesselt. Nebenbei haben viele Folgen richtig gute Cliffhanger, sodass man sich sofort zur nächsten Klicken muss, bevor man ruhig schlafen kann.


Fazit

Es kommt eindeutig auf die Erwartungen an, die man in Angel Beats! setzt. Ich habe ihn ohne großes Überlegen begonnen, und war durchwegs positiv beeindruckt. Nicht das Meisterwerk des Jahres, aber ein durchaus unterhaltsamer Anime mit schönem Design, ungewöhnlich guter Musik und einem Setting, dem man nicht alle Tage begegnet. Nichts für Leute, die nah am Wasser gebaut sind, und auch nichts für die, für die 100 prozentige Story-Stimmigkeit ein Muss ist. Alle anderen, lasst euch auf Angel Beats! ein, in 13 Folgen bekommt man selten so gute Unterhaltung geboten!
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Avatar: Takashiyo#3
Angel Beats baut auf eine Mischung aus Drama und Comedy, in Kombination mit überdurchschnittlich animierten Actionszenen, wobei der dramatische Teil insgesamt am ausgeprägtesten ausfällt. Dazu kommt eine undurchsichtige Hintergrundgeschichte über eine mysteriöse Welt nach dem Tod und eine Rebellion gegen Gott. Leider werden im Verlauf der Serie inhaltliche Defizite spürbar, die den Gesamteindruck durchaus erheblich trüben können.


Wenn zwei gegensätzliche Genres die größte Zeit über in einer Folge ungefähr gleichwertig vertreten sind, dann kann das zu Problemen führen. In diesem Fall beißen sich manchmal die Genres, weil die Übergänge von ernsten und heiteren Momenten zueinander überhastet wirken und ein Umbruch der Stimmung erfolgt. Der Umstand, dass alle Charaktere bereits gestorben sind, bildet den Aufhänger für die Ausgangssituation. Das bedeutet für den humorvoll angehauchten Teil des Animes, dass sie zwar erneut sterben können, aber nur für eine geringe Zeitspanne auch wirklich tot bleiben. Hier wurde ein ausgezeichneter Spielraum geschaffen, um die Helden immer wieder wahnwitzig in den Tod zu treiben und diese Möglichkeit wird des Öfteren genutzt. Das Hauptaugenmerk richtet sich allerdings auf ein anderes Element und zwar auf das Charakterdrama. Von mehreren Protagonisten wird das frühere Leben durchleuchtet und die näheren Umstände ihres Todes. Was jedoch geschehen kann, wenn zu viele Charaktere in ein solches Szenario eingeflochten werden, wird hier eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der Cast kann nur zu einem geringen Teil behandelt werden und dementsprechend zeigen viele Charaktere bis zum Ende keinerlei Tiefe auf. Dem Gesamtwerk wäre es zu Gute gekommen, wenn man den Handlungsbogen auf eine höhere Anzahl an Episoden gestreckt hätte.

Eine Rebellion setzt beispielsweise Missstände in einem Regime voraus. Hier bedeutet dies, dass gegen die von Gott gefällten Entscheidungen rebelliert wird. All unsere Protagonisten führten ein inakzeptables Leben, das ihnen früher oder später jegliches Glück entriss und in den Trümmern ihrer Existenz zurücklies. Es wurden realistische Gründe für eine Widerstandsbewegung geschaffen und gerne würde ich dasselbe von den Vergangenheiten der Charaktere behaupten. Diese zeugen nämlich teilweise von übertriebener und unlogischer Natur, wodurch die Ernsthaftigkeit der Thematik leidet. Allerdings werden sie dramaturgisch gelungen in Szene gesetzt und können mit einer passenden Atmosphäre aufwarten, wodurch man diese Schwäche ohne größere Abzüge in der Bewertung verschmerzen kann.

Fazit:
Der Unterhaltungswert von Angel Beats hält sich trotz aller Mängel auf einem ordentlichen Niveau und auch wenn die Serie inhaltlich nicht atemberaubend ist, so wird eine durchgehend spannende Handlung geboten, die handwerklich hervorragend inszeniert ist. Nur wenn man über einige Logikfehler und unrealistische Entwicklungen hinwegsehen kann, wird man hier kurzweiligen Zeitvertreib finden. Zudem wäre es vorteilhaft, wenn man ein Faible für kitschige Momente mitbringt oder sich zumindest nicht an ihnen stört. Man hätte viel mehr aus der Geschichte machen können, aber Angel Beats bleibt unter seinen Möglichkeiten und das vor allem aufgrund des mangelnden Talents des Autors Jun Maeda.
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Avatar: resdayn
Freischalter
#4
Am Ende der 13 Folgen konnte ich einigermaßen nachvollziehen, warum viele die Serie sehr mögen, sie von einigen aber auch als unsagbar schlecht empfunden wird. Ich glaube, ich reihe mich irgendwo in der Mitte ein - unterm Strich hat mich der Anime gut unterhalten, aber wie man vor allem spätere Entwicklungen umgesetzt hat, davon bin ich schon ein wenig enttäuscht.


Die Serie vermischt sehr viele Elemente, von denen ich den absurden Humor herausheben möchte, denn an diese Stellen denke ich am liebsten zurück. Als Komödie hat Angel Beats für mich funktioniert, auch bei den eingestreuten Action-Szenen habe ich keinen Grund zur Klage, die ernsten Untertöne sind mir jedoch zu sehr von Kitsch durchsetzt, vor allem gegen Ende hin. Ganz zu Anfang fand ich die Mischung sogar noch erfrischend, was große Erwartungen geweckt hat, wie die Handlung weiter geht. Die Serie will unter anderem ja Mystery sein, von daher kann ich nur sagen: Bis dahin alles richtig gemacht. Das liegt wohl daran, dass mir die Geschichte um Iwasawa gefallen hat - ich fand sie nicht zu überzogen und außerdem bewegend erzählt, vor allem in der Auflösung. Für andere Charaktere kann ich das nicht mehr sagen und in der Nachbetrachtung kommt mir Iwasawa sogar noch wie die am besten ausgearbeitete Figur vor - und das ist schlecht, weil sie nur sehr kurz vorkommt. So gut wie alle anderen Nebenrollen sind völlig schablonenhaft, vielleicht mal abgesehen von Yui, die zwar auch ein Klischee bedient, aber immerhin einige unterhaltsame Szenen hat. Ihre Geschichte wurde besonders konservativ aufgelöst, da habe ich mich sogar richtig geärgert. Und von da an bessert es sich leider nicht mehr, sondern bleibt bis zum Schluss auf Telenovela-Niveau. Mit aufsteigender Folgenzahl verliert die Serie außerdem immer mehr an Zusammenhalt, es gibt keine Kontinuität mehr, so als hätten die Episoden unterschiedliche Autoren geschrieben, die voneinander nichts wussten. Es mangelt auch an einer überzeugenden Identifikationsfigur, unter den Hauptcharakteren war mir keiner besonders sympathisch. Yurippe hat man für meinen Geschmack zum Beispiel zu stark an eine andere sehr bekannte Animefigur angelehnt, so dass man zwangsläufig anfängt, sie mit dem Original zu vergleichen.

Ich gehöre zu denen, die bei einem gelungenen Ende dazu neigen, über vorherige Schwächen teilweise hinwegzusehen, allerdings gilt das auch in die andere Richtung. Und bei Angel Beats überschattet mein mäßiger Eindruck der letzten Folgen den eigentlich sehr guten Anfang.

Fazit: Mystery-Action-Melodram mit Komödien-Einschlag, bei dem man vergessen hat, die Versatzstücke miteinander zu verbinden und zu plakativ auf die Tränendrüse gedrückt wird. Fängt stark an, baut aber zusehends ab. Nichtsdestotrotz unterhaltsam wegen des Humors.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#5
Wenn Autoren an die Grenzen ihres schriftstellerischen Könnens stoßen… Schuster bleib bei deinen Leisten, oder im Fall von Maeda beim klassischen Kitsch-Drama a la Clannad. Angel Beats, der Versuch eines Mystery-Dramas mit Botschaft, das sich letztendlich aber als krude Mischung aus Action, Komödie und oberflächlichen Tränendrüsen-Drama entpuppt, bei dem der Mysteryanteil durch diverse Logiklücken torpediert und letztendlich versenkt wird.


Angel Beats will eigentlich mehr bzw. anders sein als die normalen Kitsch-Dramen wie Clannad und Kanon, ist es letztendlich aber nicht wirklich und bleibt sogar deutlich unter seinen Möglichkeiten, da der Dramateil Konkurrenz durch Action und Mystery hat. Das Jenseits-Drama verkommt so zu einer schnell abgewickelten, durch Logikfehler bzw. Unglaubwürdigkeiten und Übertreibungen wenig berührenden Pflichtübung, mit der die diversen Charaktere mit viel Druck auf die Tränendrüse abgehandelt werden. Durch die geringe Zeit, die man schon allein aufgrund der vielen Charaktere für die einzelnen Figuren aufwenden kann, fehlt die Bindung zu denselbigen und man verfolgt das Ganze in der Regel ohne irgendwie davon bewegt zu werden. Die Beurteilung des Mystery-Parts der Handlung fällt zunächst zwiespältig, am Ende dann negativ aus. Zu Beginn ist er die Hauptmotivation sich die Serie überhaupt anzusehen, weil man die Hintergründe der Welt erfahren will und sich dabei Großes erwartet. Die Diskussionen im Forum darüber waren für mich eigentlich der Hauptgrund die ansonsten unspektakulär verlaufende Serie nicht mittendrin abzubrechen. Dabei werden im Laufe der Zeit sich zurechtgelegten Theorien immer wieder über den Haufen geworfen, allerdings nicht weil die Hintergrundgeschichte viel ausgefeilter und komplexer ist als erwartet, sondern weil sie letztendlich banaler ist und vor Logikfehlern und unerklärten Umständen nur so strotzt, womit einem die Freude an einer gelungenen Auflösung verwehrt bleibt. Nach der letzten Episode kann man sich des Eindrucks einfach nicht verwehren, dass Maeda selbst keine Ahnung mehr hatte wie seine Welt eigentlich überhaupt funktioniert und sich deshalb dazu entschieden hat die ganzen Ungereimtheiten einfach zu ignorieren. Wer also auf eine schlüssige Erklärung der Funktionsweise der Welt hofft, der hofft vergebens und soll wohl durch den obligatorischen Kitsch-Herzschmerz-Abschluss entschädigt werden, der leider einfach nur billig und dämlich ist.

Die Charaktere reißen den Anime dann auch nicht mehr aus seinem handlungstechnischen Tief. Neben diversen One-Gag-Pappkameraden gibt es mit der männlichen Hauptperson Otonashi wieder einen 0815 Gutmenschen und mit Yuri eine schon fast kurios extreme Kopie von Haruhi, so sehr hat man die Optik und weite Teile der Persönlichkeit übernommen. Ansonsten fällt die Serie vor allem in der ersten Hälfte durch fast in jeder Episode vorkommende Konzertszenen auf, die sicher zum besseren Teil des Anime gehören und etliche eingängige J-Pop-Lieder bieten, wenn ihr handlungstechnischer Sinn auch wie so vieles in der Serie eher unklar ist.

Fazit:

Es würde mich stark wundern, wenn Angel Beats kein Auftragswerk für Maeda war. Zu offensichtlich sind seine Schwierigkeiten aus dem üblichen Setting auszubrechen, weshalb sich seine gängigen Handlungsschemata auch hier finden, hier aber durch einen misslungenen Mystery-Part und zu geringe Zeit blass und wirkungslos bleiben. Die Serie bietet weder gelungenes Kitsch-Drama, noch besondere Botschaften oder einen befriedigenden Rätselfaktor. Wenn sie überhaupt in einem Bereich Qualität zeigt, dann im Humor, der das Jenseits-Setting zu nutzen weiß und ein Bereich ist, für den Maeda sicher ein Talent hat.
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Anime Kommentare

Avatar: markus83#1
Einer meiner Lieblingsanimes, weil dieser sehr vielseitig ist. Während anfangs alles sehr humorvoll erscheint, wächst die Handlung und die Ernsthaftigkeit stetig von Folge zu Folge. 

Auch die Charaktere mit ihren individuellen Geschichte weiß zu gefallen und persönlich gefiel mir der Darstellungstil der Umgebungen. Ich hätte mir gewünscht, dass alles noch länger geht, aber der Abschluss ist schön und zugleich traurig dargestellt worden.
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Avatar: cloud1#2
Angel Beats! war in meinen Augen wirklich großartig. Die Mischung aus Comedy und Ernsthaftigkeit ist meines Erachtens nach gut gelungen und auch der Soundtrack ist erstaunlich gut. Die Charaktere haben mich jedoch etwas gestört. Man nimmt einfach einen großen Pool aus wirklich interesannten Personen und beleuchtet nur eine Hand voll. Ein wenig schade sonst aber gut.
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Avatar: Nanaka
Freischalter
#3
Mich hat an der Serie am meisten die Comedy gestört. Ich kann mit so Nonsens zeug einfach nichts anfangen. Wenn da als Türfallen rissige Hammer sind oder unter die Stühlen in der Klasse Raketen angebracht sind die die Protagonisten an die Decke befördern, kann ich die Serie als ganzes nicht mehr ernst nehmen. Und dann versucht man es doch zwischen durch mit Drama. Das klappt dann aber nicht mehr, weil schon alle Glaubwürdigkeit verloren ist.
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Avatar: stinkytoast#4

Das einzige gelungene für mich an der Serie ist der Soundtrack, speziell "my Song" und das erste Opening...auch optisch mehr als i.O., aber storytechnisch....sehr konfus zusammengeschustert, ich konnte keinerlei Bindung aufbauen. Das AB! vom Traurigkeitsfaktor IMMER mit Clannad verglichen wird kann ich nicht verstehen, sorry. Lediglich das Ende war etwas für die Tränendrüse..aber sonst? Nada.

 

Die Story ist für mich der größte Knackpunkt. Man merkt überall die Kürzung von 24 Episoden auf 12/13. Potenzial war definitiv gegeben...

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Avatar: Asaki
V.I.P.
#5
Re-watche ich aktuell, zum... keine Ahnung wie vielten mal XD.

Angel Beats ist wirklich ein klasse Anime, ich mag ihn sehr.
Besonders gefällt mir hier die Auseinandersetzung mit Tod, der hier gut aufgegriffen wurde. Der Wechsel zwischen Dramatik und Comedyeinlagen, gefällt mir sehr, weswegen mich die Serie auch recht gut unterhalten hat. Ich mochte eigentlich vieles bei Angel Beats, die Charaktere waren allesamt wirklich ein bunter Haufen, von Verrückten, der einzig normale war wohl Otonashi.

Das Ende war mit Abstand wirklich sehr traurig, ich muss am Ende jedes mal heulen, egal wie oft ich es sehe.
Auf jeden Fall ein klasse Anime, kann man nur empfehlen :)

Bin mal gespannt, wie die Hell's Kitchen OVA wird, die diesen Monat erscheint.
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