• TypTV-Serie
  • Episoden51 (~)
  • Veröffentlicht07. Apr 2008
  • HauptgenresFighting-Shounen
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Soul Eater
Der Schauplatz von Soul Eater ist die Shibusen-Universität, deren Schüler sogenannte Meister (Shokunin im Original) sind. Jeder von ihnen hat eine Art lebende Waffe als Partner und sie alle verfolgen das Ziel ihre Waffe zu einer Death Scythe zu machen, indem sie die Seelen böser Menschen aufsammeln. Das ist aber mehr eine Motivationshilfe, denn das eigentliche Ziel der Universität ist es, zu verhindern, dass diese Seelen in die falschen Hände geraten - im schlimmsten Fall in die von jemanden, der damit versucht einen Kishin (eine Art Dämonengott) zu erschaffen. Der Anime verfolgt nun die Abenteuer der Meister Maka, Black Star und Death the Kid mit ihren jeweiligen Partnern Soul Eater, Tsubaki, Patty und Liz, die alle mehr oder weniger ernsthaft versuchen, die Welt vor ihrem Untergang zu bewahren.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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    What’s the point in worrying about the past. A real star keeps moving forward!

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Anime Rezensionen

Avatar: DeBaer#1
Wir kennen alle das typische Grundgerüst eines jeden Shounen Animes: Prügelnde Teenager mit großen Zielen die dank Powerups durch etliche Trainingssessions immer stärker werden und einen Fight nach dem anderen austragen. Auch "Soul Eater" stellt in dieser Hinsicht keine große Ausnahme dar und revolutioniert das Genre inhaltlich in keiner Weise, hebt sich aber dennoch um einiges von seinen Artverwandten ab. Und das auf eine unverwechselbar schräge, skurille, teils morbide, teils bizarre und vor allem extrem stylische Art und Weise die man in dieser Form in diesem Genre bisher so noch nicht gesehen hat. Den Bärenanteil daran hat die visuelle Präsentation, welche den Zuschauer in eine Welt eintauchen lässt die dank ihrer schummrig-schaurig-surreal-abstrakten Kulissen ein Feeling vermittelt, welches man sonst nur bei einem Tim Burton-Film verspürt. Ebenfalls Anteil daran hat der ständige Wechsel zwischen aberwitzigem Slapstick, brutaler Ernsthaftigkeit und schaurigen Gruselmomenten, welcher zuerst vielleicht als etwas makaber rüberkommt, in der Summe aber eine nahezu perfekte Harmonie ausstrahlt und "Soul Eater" als Ganzes zu einem ziemlich einzigartigen Erlebnis macht. Was zurück bleibt wenn man diese eigenwillige, jedoch faszinierende Kulisse umstößt? Shounen-Einheitsbrei? Fast aber auch nicht ganz. Während die Handlung sich mehr oder weniger den üblichen Geflogenheiten anpasst und die Charaktere standesgemäß in viele Kämpfe mit einigen Finsterlingen schickt, so trumpft der Cast mit viel individueller Klasse auf und bringt einige schräge Gestalten hervor von denen so manche auch gut die Hauptrolle in einem Psychostreifen spielen könnte. Hier findet man zuweilen die perfekte Symbiose aus Wahnsinn- und witz, sowie vermeintliche Stereotypen die sich dank übertrieben dargestellter Standardcharakteristika, welche den allerwelts Shounen-Hero üblicherweise prägen, auf parodistische Art und Weise hervorzuheben wissen. Hier kann man vieles einfach nicht in den Standardtopf schmeißen, vielmehr tanzt es an dessen Rand auf und ab, fühlt sich cool und macht kranke Mätzchen. "Soul Eater" macht aufgrund dessen fast durchgängig einen Mordsspaß und glänzt mit Abwechslungsreichtum, (Wahn)Witz und dank BONES auch mit vielen optischen Leckerlis, wozu man die großartig inszenierten Action-Szenen definitiv hinzuzählen, wenn nicht als Highlight nennen muss. Der einzige schwerwiegende Wehrmutstropfen ist die noch 10 Meilen gegen den Wind nach Deus Ex Machina stinkende Schlussphase der Handlung, wo man sich vom Manga entfernt und ein "Fullmetal Alchemist" raushaut, welches in diesem Fall zwar nicht ganz so unbefriedigend ausfällt, aber dennoch einen gewissen bitteren Beigeschmack hinterlässt. Nichts desto trotz kann sich "Soul Eater" zu guter Letzt einen respektablen Platz auf den vorderen Plätzen meiner Shounen-Hitlist sichern. Der Anime ist einfach zu stylisch, zu cool und zu kurios, als das die Schwächen hier irgendetwas groß trüben könnten.

Animation

BONES hat sich hier ordentlich ins Zeug gelegt um die Mangavorlage zum leben zu erwecken und verpasst "Soul Eater" einen Anstrich der sich stilistisch irgendwo zwischen heiter, schummrig und skurril ansiedelt. Die Kulissen hinterlassen den perfekten Eindruck einer verdrehten, surrealen Welt, mit verschnörkelten, dunklen Straßen, abstrakter Vegetation und 2 absolut verstörend grinsenden und lachenden Himmelskörpern mit denen man seine Sprösslinge auf Ewigkeit psychisch schädigen könnte, würde man ihnen diese ins Kindermobilee hängen. Man kommt sich hier teilweise wie in einem surrealen Gruselmärchen vor bei dem Tim Burton auf dem Regiestuhl saß. Am Detailgrad der Backgrounds lässt sich kaum etwas beanstanden und selbst die mit CGI modellierten Texturen tanzen hier nicht aus der Reihe. Das man Personen die sich im gleichen Raum oder Korridor mit den im Mittelpunkt stehenden Figuren befinden als detail- und farblose (ok sie sind immerhin blau) "Schatten" zeichnet ist ein Stilmittel und hat nichts mit Faulheit zu tun. Das Prunkstück sind hier aber ganz klar die Action-Szenen, die dank toller Choreographie, flüssigen Bewegungsabläufen, rasanter Kamerafahrten und hochpolierten CGI-Effekten, jeden Fight zu einem fetzigen Spektakel machen. Egal wie hektisch es zuweilen wird, man verliert nie den Blick für das Wesentliche. Auch das Charakterdesign ist erwähnenswert, da es ziemlich eigenwillig und markant ist. Der ziemlich kantige Stil könnte evtl. nicht jedermanns Sache sein und auch das die Nasen in der Seitenansicht so aussehen als wären sie mit einer Miniguillotine abgehackt worden, wirkt etwas befremdlich. Dafür gibt es ein großes Repertoire an extrem ausdrucksstarken SD-Faces die abwechslungsreich sind und viele Szenen zum absoluten Lachherd machen. Insgesamt ist die Optik von "Soul Eater" rundherum gelungen und bleibt über die gesamte Spielzeit konstant auf hohem Niveau, aber vor allem verpasst sie der Serie einen ganz eigenen, unverwechselbaren Style der einfach nur cool ist und in dieser Form so noch nicht da war. BONES versteht eben sein Handwerk und schafft hiermit ein Stück "moderne Kunst" unter all den Pinsel- und Krakelbildern die die "Konkurrenz" bis heute so rausgehauen hat.

Sound

Auch wenn ich bei Songs von TM Revolution nur noch "Gundam SEED" vor Augen habe wenn ich sie höre, so muss ich sagen das der typische wummendernde Technosound inkl. Gitarrenriffs ziemlich gut zum Ambiente von "Soul Eater" passt. Rasant und kräftig eben. Das zweite Opening gefällt mir noch ein Stück besser, auch wenn dieser Girly-Punkrock von Tommy Heavenly6 normalerweise nicht ganz meine Kragenweite ist. Die Endings sind ebenfalls nett und hier reicht das Spektrum von hartem Punk, bis hin zu heiterem Pop und Rock. Die BGM ist allerdings das klare Highlight hier und wartet mit einer Fülle an verschiedenen Genres auf. Egal ob harte Gitarren, pumpende Rapbeats oder bedrohlich, säuselnder Operagesang, hier gibt es einiges zu hören und vor allem durch die ersteren beiden Musikrichtungen wird der Coolnessfaktor von "Soul Eater" so richtig unterstrichen. Vor allem die Fights kommen dadurch noch eine ganze Spur fetziger rüber. Auch die Seiyuu-Leistungen stechen hier als durchweg positiv hervor. Besonders die Sprecher von Figuren die einen extrem psychischen Knacks haben wie z.B. Stein oder Crona, liefern eine meisterliche Leistung ab und kichern, reden oder schreien wie vom leibhaftigen Wahnsinn umkrallt. Da kriegt man fast eine Gänsehaut! Den genialsten Sprecher hat allerdings Shinigami-sama. Ich liebe seine nasale Stimme und die immer varierende Stimmlage die einfach nur superwitzig klingt. Insgesamt ist die Vertonung von "Soul Eater" mehr als solide und gibt in jeder Situation passend den Ton an. Egal ob, witzig, fetzig oder absolut episch, hier wird die Ohrmuschel zu keiner Zeit gelangweilt.

Story

Die Story ist im Großen und Ganzen Standard-Shounen-Fare und dreht sich dieses Mal um Teenager die mit, sich zu Personen transformierenden, Waffen um sich schlagen und in einer Akademie, zum bekämpfen von Menschen mit verdorbenen Seelen, ausgebildet werden, was mit einschließt das sie damit verhindern das ein sogenannter Kishin geboren wird, der die Welt ins Chaos stürzt. Zu Beginn lässt sich die Story noch eine Menge Zeit bis sie ins Rollen kommt und die wahre Form eines reinrassigen Shounen annimmt. Es werden zuerst in in sich abgeschlossenen Episoden die Hauptcharaktere vorgestellt, grundlegendes bezüglich der Aufgaben und Fähigkeiten der Figuren dargelegt und hier und da kleine Hints verstreut die einen Ausblick darauf geben was die Fieslinge für Intrigen schmieden. Dann aber geht's in die Shounen-Vollen: Jeder Charakter von den Guten bekommt seinen Fight mit einem Handlanger des Bösen oder mit dem Bösen persönlich und ein paar kurze Handgemenge später ist man dann auch am Ende der ersten Storyarc angelangt. Was folgt dürfte jedem Kenner klar sein: Neuer Obermotz mit neuen Handlangern und neuem Plan taucht auf und muss abermals in die Schranken gewiesen werden. Tja, so ausgefallen "Soul Eater" optisch auch ist, tief drinnen ist und bleibt die Serie nun mal ein Shounen, aber wen stört's? Mich zumindest nicht und es wäre auch gelogen zu behaupten das die Handlung von "Soul Eater" keine überraschenden Twists hätte und so einige interessante Entwicklungen darüber hinaus. Dafür das man am Ball bleibt sorgen mitunter einige aufgeworfene, spannende Fragen die gut in den Handlungsverlauf untergerührt wurden und bis zu ihrer Beantwortungen weiter ausgebaut werden, bis man am Ende dann das "Big Picture" vor sich hat. Dieses stellt sich in diesem Fall allerdings als relativ unspektakulärer Rohrkrepierer heraus und was danach folgt ist ein Höhepunkt der in seiner technischen Inszenierung überzeugt, HANDLUNGStechnisch allerdings keineswegs. Zuviele Deus Ex Machina-Momente (inkl. den allseitsbeliebten, urplötzlichen Powerschüben der Helden) die dafür sorgen das am Ende alles wie mit der Dampframme in die Bahn gelenkt herüber kommt und demnach nicht besonders überzeugend. Na ja, wenigstens kann man das Ende hier mit viel Wohlwollen noch als "entgültig" akzeptieren, was bei FMA noch kaum möglich war...

Charaktere

Der Cast von "Soul Eater" ist ziemlich abwechslungsreich und bringt einige kuriose Gestalten hervor von denen viele mit irgendeiner Macke bedacht wurden, sei es nun ein Fetisch für Symmetrie (Death the Kid, lässt sich lieber von einem überdimensionalen Hammer in den Boden rammen, als die perfekte Symmetrie des Feindes zu zerstören!!!), übertriebener Größenwahn (Black Star ist die ultimative Parodie auf alle selbsbewussten Shounen-Helden ^^) oder mal mehr und mal weniger stark ausgeprägte sadistische Tendenzen mit dem gewissen Hang zum Wahnsinn (Stein ist im wahrsten Sinne des Wortes "DER Wahnsinn"!) Sie sorgen damit für einen gehörigen Anteil an belustigenden Momenten, die sich aber auch als bedrohlich und furchteinflößend heraustellen können, wenn dann doch mal die eine oder andere Sicherung durchknallt. Man lernt sie schnell kennen da sie keine allzu komplexen Backstories mit sich bringen und manchmal sogar völlig ohne auskommen. Das ist aber nicht allzu schwerwiegend denn was in "Soul Eater" am meisten zählt ist die Bindung die der Waffenmeister mit seiner "menschlichen Waffe" hat und wie diese dazu genutzt wird dem Zuschauer Stück für Stück die Beweggründe und emotionale Beschaffenheit der Figuren näher zu bringen. Das funktioniert alles in allem recht gut, was man besonders bei Maka und Soul Eater gut beobachten kann. Großartige Entwicklungen machen sich aber dann doch recht rar. Es gibt ein paar Ansätze die im Endeffekt aber nur bei 2 Charakteren voll ausgespielt werden, während man andere Figuren nicht mehr antastet als nötig. Besonders die Bösewichte fallen diesbezüglich deutlich ab und auch wenn sie überzeugend fies, verschlagen und intrigant sind (vor allem Medusa), so sind sie am Ende doch etwas zu platt. Immerhin bekommt man mit Asura einen Obermotz präsentiert der Wahnsinniger, Feigling, Philosoph und Kleinkind zugleich ist. Haha, diese Figur ist ein ziemlicher Hammer. Hat man in der Form definitiv noch nie gesehen. Alles in Allem bietet der Cast von "Soul Eater" sympathische Irre, sympathische Idioten und sympathische Asskicker. Was braucht ein Shounen mehr?

Wert

Man mag sich vielleicht folgendes denken wenn man sich nur Beschreibungen von "Soul Eater" durchgelesen hat: "Shinigamis? Hatten wir schon! "Seelenverschmelzung? Hatten wir schon! "Düsteres Ambiente? Hatten wir schon! (na wer weiß welche Shounen damit gemeint sind? ^o^ ). Aber keine Sorge, "Soul Eater" ist defintiv anders und weit davon entfernt irgendein Abklatsch zu sein. Der Style, die Coolness, die Schrägheit... all das macht "Soul Eater" aus und trotz (oder auch gerade deswegen?) des ansonsten gängigen Shounen-Formulars zu einem einzigartigen Kuriosum das man sich zu Gemüte führen sollte, sofern man ein Fan von Shounen ist und glaubt bereits alles gesehen zu haben was aus der Richtung bis heute gekommen ist. Auch der Nicht-Fan sollte hier mal reinschauen. Es gibt genug originellen Witz, fetzige Action und sonstigen skurrilen aber faszinierenden Unsinn, um all das kompensieren zu können was man am (herkömmlichen) Shounen-Anime nicht mag.
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Avatar: Atska#2
Soul Eater ist wohl einer der besseren Animes dieser schwachen Frühlingsseason. Obwohl er viele Gemeinsamkeiten mit anderen *Animes hat, hebt er sich von ihnen ab, indem er stets zwischen Comedy und Action switched. Leider hat das zur Folge, dass es actionlastigen Szenen die Spannung raubt und man diesen Anime einfach nicht richtig ernst nehmen kann. Glücklicherweise wird die Serie nach den amüsanten Anfang ein wenig ernster, so dass die Balance zwischen Comedy und Action auch bald stimmt. Die Handlung spielt in einer Art Parallelwelt, in der es eine spezielle Schule namens Shibusen gibt. Dort müssen die Schüler 99 böse Seelen und die einer Hexe sammeln, um ihre Waffen in "Death Scythes" zu verwandeln. Abgesehen davon gibt es einen weiteren Grund: Sie müssen verhindern, dass ein weiter Kishin (Dämonengott) geboren wird.

Die Charaktere sind das Herzstück der Serie, denn ohne sie würde die Serie einfach halb zu viel Spaß machen. Von den shounentypischen Charakteren wie Black Star und Soul Eater bis hin zu unserem außergewöhnlichen "Kronjuwel" Death the Kid, sind alle von ihnen richtig sympathisch und auf ihre eigene Weise verrückt. Selbst unsere böse Medusa, die stets ihre Horrorgrimassen zieht, hat ihren eigenen Charme. Interessant ist auch, dass unsere Hauptprotagonistin Maka ein Mädchen ist und nicht wie sonst in anderen Shounenanimes männlich. Da der Cast recht groß ist, gehen wie in anderen Animes, manche Charaktere einfach unter wie man es bei Blair erkennen kann. Sie scheint nur für den Fanservice zu existieren.

Die Animationen sind für eine 51 Episoden lange Serie sehr gut. Vorallem wenn es um die Kämpfe geht, sind die Bewegungen recht flüssig und obwohl die Serie so humorvoll ist, sind die Austragungsorte der Kämpfe ziemlich düster und es fließt viel Blut. Außergewöhnlich ist auch der Zeichenstil und die vielen Gesichtsausdrücke, die sehr stark an GTO erinnern. Positiv überrasched war ich über die verschiedenen Animationsstile. Das Opening der Serie gehört zu den Liedern, die man anfangs eher durchschittlich finden, aber nach öfteren Hören schließlich doch mag. Das Ending hingegen ist und bleibt nur Durschnitt. Auf das 2. Opening muss man sehr lange warten, um genau zusein bis Episode 31.

*Mir sind da D. Grayman, One Piece und Erementar Gerad eingefallen.

Fazit: Soul Eater bietet keine anspruchsvolle Story, sondern konzentriert sich eher darauf, den Zuschauer zu unterhalten und gerade deshalb kann jeder einmal einen Blick riskieren kann. Überraschend sind die guten Animationen, die die vielen Kämpfe sehr spektakulär aussehen lassen, und der Humor, der sogar noch ein wenig besser ist als bei One Piece. Der Anime orientiert sich im Moment sehr stark am Manga und da ich ich kenne, hoffe ich, dass da bald gravierende Abweichungen kommen.

Unbedingt anschauen!
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Avatar: animus
Administrator
#3
Soul Eater. Gegeben ist uns ein Shounen wie er im Buche steht, gemischt mit allem was den derzeitigen Anime-Fan sonst noch so unterhalten könnte, sprich: Action, Comedy, rockiger Sound und flüssige Animationen. Wenn das mal nicht erfolgversprechend ist.


Zu einem Soul Eater-Fangirl kann ich mich nun nicht bekennen. Einige Passagen wirken für mich zu gestreckt und gerade das von anderen Shounen so bekannte Abweichen von der Mangavorlage gegen Ende ist in meinen Augen der Absturz des ganzen Anime. Sehenswert bleibt Soul Eater dennoch, denn die meiste Zeit über ist der Zuschauer gut unterhalten und eine solch stets ansehnliche Qualität ist bei einem Fighting-Shounen dieser Art eher rar. Soul Eater versucht mithilfe von extravaganten Protagonisten den Zuschauer durch die bizarrsten Situationen bei Laune zu halten. Das gelingt über weite Strecken überraschend gut, meinen Humor trifft der Anime jedenfalls und die Gegebenheiten sind tatsächlich zu abgedreht als dass man sich dabei den ein oder anderen Lacher verkneifen könnte. Neben der Action und dem Versuch, eine merkwürdige Szene nach der anderen vorzuweisen, lässt sich eine primäre Story über weite Strecken des Plots nur langsam erkennen. Denn auch diese wird Shounen-like gehandhabt: Erst das Vergnügen, dann der Sinn.

Unsere Charaktere kann man getrost als Stereotypen bezeichnen, eine Anzahl an unterschiedlich befähigten Schülern die man lieben und hassen kann, verziert mit einigen Macken, um das ganze ein wenig aufzupeppen. Ich denke da wird für jeden Geschmack etwas dabei sein, der möchte gern-Assassine Black Star sei zuerst als die Person erwähnt, ohne die der Anime vielleicht nicht auskommen könnte, die mir aber am meisten auf die Nerven ging. Seine penetrante und überaus arrogante Art sagte mir absolut nicht zu. Vordergründig steht jedoch das junge Mädchen Maka und ihr Gefährte Soul, der gleichzeitig als ihre Waffe fungiert. Beide sind durchaus sympathisch und weniger skurril, damit auch der konservative Zuschauer etwas hat, womit er sich identifizieren kann. Das Beste sei zum Schluss erwähnt, Death the Kid. Ich weiß nicht, wie man einen so unglaublich abgefahrenen Charakter erschaffen kann. Der Serie ist es gelungen und dieser Junge bietet mit seiner schrägen Art die Spitze des soliden Comedy-Parts. Insgesamt gesehen entwickelt sich der Cast hinsichtlich deren Fähigkeiten (aber auch Charaktertechnisch) recht schnell weiter und trotz der Vielzahl an Figuren die Soul Eater aufweist geht dem Zuschauer in der Serie nie die Übersicht verloren, da jede Figur gut eingefügt und ausreichend erklärt wird.

Zudem braucht ein Shounen natürlich Action. Viel Action. Und das bietet Soul Eater unter anderem auch, nur leider sind die gut animierten Kämpfe immer etwas kurz geraten. Untermalt werden diese von einem rockigen und meiner Meinung nach passenden Soundtrack. Dazu rasante Schnitte, flüssige Animationen und, wie sollte es auch anders sein, mindestens genauso einfalls- bzw. abwechslungsreiche Umgebungen, wie es der Cast bereits vormacht (man siehe sich dazu nur den Mond und die Sonne an, ich denke das dürfte für sich, in dem Fall für die Serie, sprechen).

Ein humorvoller und spannender Anime, der aber leider seinen morbiden und düsteren Stil schnell verliert und spätestens gegen Ende wohl einige Fans enttäuscht zurücklassen könnte. Die Figuren und der unkonventionelle Stil lassen Soul Eater dennoch zu einem Shounen aufsteigen, der in der oberen Liga mitzuspielen hat und durchweg zu unterhalten weiß.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#4
Der Battle-Manga Soul Eater wurde von Bones recht gut adaptiert. Sein interessantes Merkmal ist sicher noch das morbide Setting.

Das Leitthema der Serie ist "Wahnsinn" und das merkt man vielen Charakteren auch an. Nicht immer zu ihrem Vorteil, aber dazu später mehr. Auf jeden Fall ist Soul Eater trotz der relativ ernsten Hintergrundgeschichte ziemlich selbstironisch und so wechseln sich ganz shounen-typische Passagen voller Kämpfe und plakativer Botschaften mit irrwitzen Comedy-Szenen ab, die manchmal urkomisch sind, manchmal aber auch schon zu viel des Guten. Im späteren Verlauf, um genau zu sein ab dem Kishin-Arc, wird der Humor aber zum Glück etwas zurückgefahren und ab diesem Zeitpunkt zeigt der Anime dann auch sein volles Potenzial. Die Geschichte bleibt zwar immer noch recht stereotyp, aber die packenden Kampfszenen mit dem gewohnt hohen Animationsniveau von Bones sorgen dennoch für kurzweilige Unterhaltung. Dennoch muss ich sagen, dass ich den Anime wegen seines abgedrehten Humors nie ganz ernst nehmen konnte, aber vielleicht ist das gerade einer der Gründe, weshalb mir Soul Eater so gut gefallen hat.

Einige der Charaktere werden dem Leitthema wie gesagt sehr gerecht; um genau zu sein gibt es eine Menge Figuren, die einen an der Klatsche haben. Das ist manchmal lustig, z.B. bei dem neurotischen Death the Kid, aber bei anderen Figuren (Black Star) nervt es schon nach kurzer Zeit. Von Excalibur will ich gar nicht erst anfangen zu reden, zum Glück ist er nur eine Nebenfigur. Dass die ganzen nervenden Charaktere mir nicht den Spaß am Anime verdorben haben, liegt einzig und allein daran, dass sie nicht so stark im Vordergrund stehen. Es gibt immerhin gleich drei Haupthelden-Paare, deren Auftritte sich immer wieder abwechseln und den Zuschauer so ersparen zu lange von den Eskapaden der weniger Interessanten gequält zu werden. Gut, ganz so schlimm sind sie nun auch wieder nicht. Im Prinzip sind es vor allem die weiblichen Figuren wie Maka, Tsubaki oder Crona (falls es eine "sie" ist, ganz sicher ist sich ja keiner), die einen den Bereich "Charakter" bei Soul Eater nicht ganz abschreiben lassen.
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Avatar: Death-Note#5
Soul Eater hätte so viel besser werden können. Wo ich zu Beginn noch sagte dass es sich um den Besten Fighting-Shounen der letzten Jahre handelt, muss ich ich jetzt leider deutliche Abstriche machen. Soul Eater macht von Beginn an einiges falsch. Man findet hervorragende Animation und Musikuntermalung vor, darin besteht kein Zweifel. Soul Eater hat einen ganz unverkennbaren Stil, mit sehr gut animierten Kämpfen. Jedoch wirklich "große" Kämpfe findet man selten. Fights die in Erinnerung bleiben weil sie so spannend waren sind praktisch nicht vorhanden.


In einem Punkt hatte man sich FMA als Vorbild genommen. Denn auch Soul Eater kehrt im Laufe der Story dem Manga den Rücken zu und spinnt im letzten Drittel seine eigenes Netz. Zu Beginn fiel es mir gar nicht auf. Erst als wieder mal ein paar schwächere Episoden vor mir waren, schaute ich in den Manga um zu erfahren wie es weitergeht. Dieser allerdings geht andere Wege. So läuft es bei der Serie auf ein anderes, abgeschlossenes Ende hinaus während der Manga weiterhin erscheint. Vom Storyverlauf her sind die letzten 5 Episoden wohl die Schlechtesten. Was sich Soul Eater hier leistet kann es auch nicht mehr durch zu vor gewonnene Pluspunkte wettmachen. Es scheint als werden einige Charaktere einfach fallen gelassen und manche Kämpfe einfach abgebrochen. Es kommt das Gefühl auf, das es was gefehlt hat. Als würde man schnell zum Ende kommen wollen. Was auch schließlich so geplant war. Ich weiß in Fighting Shounen sollte man nicht mit fehlendem Realismus daherkommen, aber die Powerups der Charaktere in den letzten Episoden waren ein unpassend und unglaubwürdig. Ganz zu schweigen vom Ausgang der Kämpfe am Schluss.


Die Charaktere sind zu Beginn durchweg sympathisch. Mit Maka-Soul, Black Star-Tsubaki und Kid-Patty-Liz ist das Heldentrio samt Waffen ein hervorragender und abwechslungsreicher Cast in welchem sich die Charaktere nicht immer ganz ernst nehmen. Leider gesellen sich dazu später ein paar Charaktere die unerträglich oder gar total überflüssig sind. Dei ewig kämpfende, sinnlose Paarung Justin-Giriko oder der von mir favorisierte Nerv-Charakter namens Chrona.


Sicher ist Soul Eater ein guter Anime, der es weiß seine Stärken einzusetzen. Trotzdem bleibt der Anime nicht verschont vor verschiedensten Krankheiten die aktuelle Fighting-Shounen heutzutage so befallen. Kein bahnbrechender Anime, aber der durchaus eigenwillige coole Style und einige schräge Charaktere machen einmaliges anschauen lohnenswert.
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