The Story of Saiunkoku (2006)

Saiunkoku Monogatari / 彩雲国物語

Informationen

Inhaltsangabe

»Vor langer Zeit, in einer vom Krieg zerrütteten Ära, erhob sich ein junger Mann gegen das Böse, gestärkt vom Willen der Menschen. Unter vielen Namen bekannt, erlangte er die geheimnisvollen Kräfte der acht Weisen. Sein Name war Sougen, und er wurde der erste Kaiser des Reiches Saiun. Nach seinem Tod verschwanden die Weisen, doch Gerüchte besagen, dass sie noch immer unter den Menschen leben.«

So erzählt Shuurei Kou den Kindern, die sie unterrichtet. Shuurei ist eine junge Edelfrau in Saiunkoku, die mit ihrem Vater, einem Bibliothekar im Palast, und Seiran, einem Mann, den sie vor 13 Jahren rettete und der ihr treu dient, lebt. Das Haus der Familie verfällt, und Shuurei muss verschiedene Arbeiten übernehmen, um über die Runden zu kommen. Sie träumt davon, Politikerin zu werden, doch Frauen ist die Prüfung verboten.

Eines Tages erscheint ein Palast-Ratgeber mit einem Vorschlag: Die Familie solle für 500 Goldmünzen in den Palast ziehen. Seiran wird temporärer Hauptmann der Wache, und Shuurei soll die Kaiserin werden. Der junge Kaiser ist unbeliebt und lässt die Regierungsgeschäfte von seinen Ratgebern erledigen. Gerüchten zufolge begehrt er keine Frauen. Shuureis Aufgabe wird sein, ihm zu helfen, das Land zu regieren – eine Herausforderung, zumal sie selbst erst lernen muss, wie das Reich funktioniert.

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Trailer

Um sich einen ersten Eindruck über einen Titel zu verschaffen, sind Trailer eine gute Wahl. Der Meinung sind auch wir, weswegen wir auf dieser Seite mehrere Trailer zum Anime „The Story of Saiunkoku“ auflisten würden, wenn sie uns bekannt wären. Du hast schon den einen oder anderen gesehen? Dann hilf uns und trag alle Dir bekannten Trailer zu diesem Anime über unsere Eintragsmaske ein!

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Zitate

  • Ensei ROU

    It’s better to spend your life regretting doing things than to spend it regretting not doing things.

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Rezensionen

Avatar: TanteiKeksgeselle#1
Anspruch:7
Humor:7
Spannung:7
Romance Comedy Fans mit einer Schwäche für historisches Setting (Chinesischer Stil) sollten sich diesen Anime nicht entgehen lassen.

Story: Die junge Adlige Shuurei Hong ist die sympathische Hauptfigur in diesem Anime. Ihre Familie ist arm und ihr herrschafftliches Haus verfällt. Sie arbeitet in diversesten Jobs, um Geld zu verdienen. Sie arbeitet dabei sehr hart und träumt davon eine Politikerin zu werden. Doch als Frau ist ihr verboten überhaupt erst an die Aufnahmeprüfung zu gehen. Eines Tages jedoch erhalten sie hohen Besuch eines Ratgebers vom Palast. Er bietet ihr 500 Goldmünzen und bevor er überhaupt ausgesprochen hat, was der Haken an der Sache ist, hatte sie das Angebot schon angenommen...


Die Story ist unterhaltsam, und keiner ist das, was er zu sein scheint bzw. vorgibt. Arme Shuurei... Und bei Hofe gibt es wahrhaft viele Intrigen, Wirren und Geheimnisse. Wer mit wem verwandt, loyal oder verfeindet ist. Wer wie zu wem oder was wirklich steht oder eben nicht...

Man leidet und freut sich mit ihr und den anderen Charas und manchmal sind die Situationen ernst, doch öfter zu komisch, wenn zum Beispiel Gerüchte dazu führen, dass man sich oder jemanden völlig missversteht...

In Japan gibt's inzwischen schon eine 2.Staffel. Sicher was für Fans von Juuni Kokki (12 Kingdoms), nur weniger ernst und fantastische Wesen wird man auch vergeblich suchen. Der Zeichenstil ist wunderschön und richtiggehend für Bishonen-Hunters gemacht. So viele schöne Charas.
Der OP-Song ist ein wunderschöner Ohrwurm und ich könnt ihn noch tausendmal anhören: "Hajimari No Kaze" von Hirahara Ayaka.
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Avatar: Angel-Psycho#2
„The Story of Saiunkoku“ besticht zunächst durch seinen hervorragenden Opening-Song, der erheblich zur Qualität der Serie beiträgt. Die lustigen Anfangsepisoden machen es einem leicht in die Geschichte hineinzufinden und legen ihren Hauptaugenmerk zunächst mal auf die Comedy. Im Laufe der Serie nimmt dieser Anteil jedoch erheblich ab und die Handlung wird ernsthafter und komplizierter.

Die Protagonisten scheinen eine Charakterentwicklung zu durchlaufen, sie ist bei der Heldin der Geschichte, Shuurei, jedoch kaum wahrnehmbar und beim Held, König Ryuuki, leider nicht unbedingt von Vorteil. Shuurei leidet zudem unter einem erheblichen Mary-Sue Problem, sie ist von Anfang an stets in der Lage alles mit angebrachter Würde zu meistern.
Besonders offensichtlich wird dies, als sie sogar dem Mädchen vergibt, das sie mehrmals umbringen wollte.

 Der König hingegen, anfangs noch ein ausgesprochen interessanter Charakter, wird immer zweidimensionaler und verblasst zunehmend. Glücklicherweise wird mittig ein neuer Charakter eingeführt, To Eigetsu, der immerhin ein gewisses Potential aufzeigt.
Ein besonders nervender Charakter war für mich der allwissende und – mächtige Sho Yosei, der prinzipiell die Existenz des Königs komplett zunichte macht.


Die Gegenspieler der Protagonisten sind leider ebenfalls nur sehr blasse Erscheinungen, die zu keinem Zeitpunkt wirklich beängstigend rüberkommen.
Ein Pluspunkt ist die schöne Gestaltung des Animes und einiger Charaktere, wobei letztere doch unter einer gewissen Eintönigkeit leiden. Zudem verharrt der Anime gerne in den Details und der Politik, was streckenweise doch etwas ermüdend ist. Es gibt zwar ein paar romantische Momente, diese stehen aber bei weitem nicht im Mittelpunkt der Handlung. Auch die Action und Kampfszenen sind eher mäßig.

Fazit: Unterhaltsamer, durchaus sehenswerter Anime mit recht sympathischen Charakteren, der sich etwas in die Länge streckt.
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Kommentare

Avatar: AsaneKekssammler
V.I.P.
#1
Hinterher ist man immer schlauer. Es war wohl ein Fehler, die Serie ziemlich im Anschluss an »Juuni Kokuki« gesehen zu haben, denn dadurch wird schlagartig klar, worin es dem vier Jahre später erschienenen »Saiunkoku« so alles mangelt und was Pierrot so alles besser macht als Madhouse. Auf recht vielen Ebenen.

Die Qualität der Animationen (nicht die der Hintergründe!) ist jetzt nicht unbedingt das, was man von einem Studio wie Madhouse erwarten würde. Man scheint sich damit zufrieden zu geben, die Mindestanforderungen zu erfüllen. Mehr aber auch nicht. Die Art, wie das Skript relevante Informationen zu vemitteln sucht, hat etwas bemitleidenswert Dilettantisches. Völlig aus der Luft gegriffene Gesprächsfetzen, die sichtlich nur den Zweck haben, das Publikum in Kenntnis zu setzen. Als hätte man versucht, Talent durch Fleiß zu kompensieren. Eine solche Herangehensweise torpediert spätere dramatische Entwicklungen ziemlich zuverlässig, da der Zuschauer irgendwann kaum noch geneigt ist, das alles ernst zu nehmen.

Der Plot selber hat auch nicht die Dichte und Zielstrebigkeit, die man sich vielleicht wünschen würde. Darüberhinaus wird man mit schablonenhaften Bilderbuch-Bösewichten belästigt, die mit dem üblichen Villain-Vokabular aufwarten. Das setzt sich fort in einer seltsam oberflächlichen und zu seichten Comedy, ziemlich oft mit Ladehemmung, die von einem mittelprächtigen Lehrbuch abgekupfert zu sein scheint, und findet seinen Höhepunkt in einer grotesken Musikauswahl, die recht erratischen Prinzipien folgt. Als könne sie sich nicht so wirklich entscheiden: versteht sie sich als Schuss ins Knie oder mehr als ein Schuss in den Ofen? Jedenfalls in den Tracks, in denen sie sich westlich gibt.

Wer jetzt auf die Action hofft, hofft auch hier vergebens. Die Kämpfe sind billig und verweigern jede Dynamik: ein Schubs, ein Fall, Gegner tot. Jeweils mit Standbild, versteht sich. Die Gegner dagegen sind lachhaft, benehmen sich wie niedergetrampelte Brennesseln und folgen ansonsten der Plotarmor-Vorgabe, die die Regie für die Helden bereitstellt. Und zwar in rauhen Mengen. Haufenweise aus dem Hut gezauberte, wundersame Wendungen, glückliche Zufälle und überhaupt Deus ex Machina ohne Ende. Was ich aber am meisten vermisse, ist Substanz. Und so etwas wie Realismus – zum Beispiel, was die Verhältnisse am kaiserlichen Hof betrifft. Der Anime will wohl nicht ernst genommen werden, und das schmerzt angesichts der Sympathie, die ich ihm entgegen bringen möchte, am meisten.

All das gilt in erster Linie bis zu dem Punkt, als Shuurei die inneren Widerstände, die sich ihr in den Weg stellen, überwunden hat und nun eine Stelle außerhalb der Hauptstadt antritt. Dann nämlich verdichten sich die Ereignisse spürbar und es ist die reine Freude, ihr beim Denken zuzusehen. Auch beim inneren Wachsen und Reifen. An dieser Stelle entwickelt der Anime urplötzlich ein enormes Suchtpotential, die Hauptcharaktere geraten konsistenter, auch wenn die Feinde, mit denen man's zu tun hat, sich durchweg als Pappkameraden herausstellen.

Die letzten paar Folgen, als nach überstandener Krise die Truppe rund um Shuurei sich wieder in die Hauptstadt aufmacht, gehören zum Großartigsten überhaupt. Allein schon die Art, wie einzelne Handlungsstränge miteinander verflochten sind und Szenenübergänge symbolisch beziehungsreich ausformuliert werden, muss das Herz eines jeden Animefreunds höher schlagen lassen. Dazu gönnt man diesen Szenen auch genau das Pacing, das sie zu ihrer Entfaltung brauchen. Es ist, als hätte hier ein völlig anderes Team Storyboard und Episode Direction in die Hand genommen.

So hätte ich mir den ganzen Anime gewünscht.

Edit: warum zum Geier läuft das eigentlich unter "Ganbatte"?
Beitrag wurde zuletzt am 25.12.2025 17:17 geändert.
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Avatar: YaoiShounen-aiFreak#2
Ich hab nur g'schwind eine Frage: WO habt ihr den Anime angeschaut?? 🤔😅
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Avatar: Marie Antoinette#3
Ich bin noch nicht fertig mit der Serie, aber bisher hatte es mich trotzdem total umgehauen. Der Anime ist schön gemalt und jede Folge hat irgendetwas überraschendes. Ich versteh zwar nicht ganz warum der Kaiser und Shuurei nicht endlich mal heiraten (ich meine in den ersten Folgen war sie doch schon seine Gemahlin. Warum jetzt nicht mehr). Naja Shuurei ist aber genau die Heldin die ich in den meisten Animes vermisse.
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Avatar: sternchen29121#4
Anspruch:7
Action:8
Humor:8
Spannung:8
Erotik:5
die serie ist einfach nur klasse.. leider konnte ich ihn mir noch nicht zuende anschauen. ich würde gerne wissen ob bald noch folgen übersetzt werden wusste jetzt nicht wem ich fragen kann und wo ich es reinschreiben soll. Lohnt sich auf jedenfall zu gucken.
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Avatar: NOSFERATU#5
Hätte ich von Anfang an gewusst, dass sich dieser Anime im Shoujo-Genre befindet, dann hätte ich wohl einen weitern Bogen um ihn gemacht. Zum Glück tat ich dies nicht!

Nichts desto trotz muss ich sagen, dass mir dieser Anime gefallen hat.

Saiunkoku besticht viel mehr durch seinen cast, den flair des alt-chinesische settings und die politischen Intrigen zwischen den Häusern, als, dass er es durch Comedy und simple Slapstick-Einlagen tut.

Im Großen und Ganzen hat er mich sehr stark an Juuni Kokuki aka. The twelfe kingdoms erinnert. Wer JK mochte, dem kann ich Saiunkoku empfehlen. Auch wenn sich der Fantasy-Anteil wirklich in Grenzen hält...
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