• TypOVA
  • Episoden15 (~)
  • Veröffentlicht16. Dez 1994
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich, Weiblich

Anime Beschreibung

Anime: Key: The Metal Idol
Japan – eine uns nicht fremde Wirklichkeit. Die Welt des unbarmherzigen Kapitalismus, der rücksichtslosen Firmenbosse, die für Macht vor nichts zurückschrecken. Wo in dieser Welt ist Platz für ein junges Robotermädchen? Was ist ihre Bestimmung? Und warum geschehen auf einmal so viele seltsame Dinge um sie herum? Mima Tokiko, genannt Key, verlässt ihr Heimatdorf in der japanischen Provinz, um in Tokio ihr Glück zu suchen. Im Gepäck hat sie die letzten Worte ihres sterbenden Großvaters: "Du musst Freunde finden, Key. Viele Freunde. Ungefähr 30000. Nur durch ihre Kraft wirst du es schaffen, von einem Roboter zum Menschen zu werden!".
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

Anime Streams

Nach unseren derzeitigen Informationen sind diese Streams in Deutschland vermutlich nicht verfügbar.
Im Bereich „Streams“ findest Du ggf. weitere Streaming-Anbieter und diverse Sprachversionen.

Anime Neuerscheinungen

  • Gekauft
  • Wunschliste
  • Zurücksetzen

Anime Bilder (54 Screenshots)

Anime Charaktere

Charaktere sind das Herzstück eines jeden Animes. Möchtest Du die Charaktere zum Anime „Key: The Metal Idol“ hinzufügen? Wir haben dafür einen speziellen Bereich und ein Team bei dem Du gern mitmachen kannst. Ein allgemeines Tutorial findest Du in unserem Forum, wir freuen uns auf Deine Beteiligung!

Anime Forum

  • Thema nicht abonnieren
  • Ohne eine Benachrichtigung per E-Mail
  • Sofortige Benachrichtigung per E-Mail
  • Täglicher Benachrichtigung per E-Mail
  • Wöchentlicher Benachrichtigung per E-Mail

Anime Rezensionen

Avatar: AlainJohns#1
Ein Robotermädchen und ihr Werdegang zu einem echten Menschen, dazu die Idol-Thematik - würde dieser Anime heutzutage erscheinen, würden seine Aufhänger bei vielen wohl kaum mehr als ein müdes Gähnen verursachen und seine Protagonistin Key schnell als Rey Ayanami-Abklatsch abgetan. Als ältere, bereits vor Neon Genesis Evangelion erschienene Serie bringt Key the Metal Idol jedoch einige Ansätze mit die auch heute noch etwas besonderes sind, wenn sie dabei auch nicht ganz ohne Plot holes und die ein, oder andere Länge auskommt.


Was man hier geboten bekommt ist vor allem eine meist spannende Geschichte, die vom Stil her zwischen Mystery und Sci-Fi angesiedelt ist. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Handlung und dem Auflösen der Geheimnisse um Key und die von einer zwielichtigen Organisation kontrollierten Roboter, welche aus irgendeinem Grund hinter ihr her zu sein scheinen und weniger auf den Charakteren. Wer viel Action erwartet wird aber dennoch enttäuscht werden, denn diese ist zwar vorhanden, wird aber eher dosiert eingesetzt. Stattdessen ist der Anime geprägt von recht vielen, teils langen Dialogen, die aufgrund der inhaltlichen Qualität, wie der gelungenen Inszenierung aber nur selten langweilig werden. Die Atmosphäre die so entsteht ist ruhig, düster, ernst und geheimnisvoll - Humor findet man in diesem Anime überhaupt nicht.
Diesem Umstand wird auch bei den Figuren Rechnung getragen, welche allesamt einen gut ausgearbeiteten Eindruck erwecken und durch Vielschichtigkeit wie Glaubwürdigkeit punkten können. Bei dem letzten Punkt muss man bei Key selbst zwar ein paar Abstriche machen, doch wird dies aufgrund ihrer besonderen Umstände hinreichend erklärt.
Nebenbei karikiert Key the Metal Idol auch noch gekonnt einige Bereiche des modernen Show-Business, vor allem der Idol-Szene.
Die Schwächen des Anime offenbaren sich vor allem gegen Ende, wenn er ein paar Lücken und Ungereimtheiten bei der Auflösung seiner Mysterien nicht verstecken kann. Auch zwischenzeitlich gibt es aufgrund des eher gemächlichen Tempos die ein, oder andere Länge, meist schafft die dichte Atmosphäre es dann aber doch einen wieder recht schnell in ihren Bann zu ziehen.
Die, wie eindeutig zu erkennen ist, ältere Optik passt meiner Meinung nach zudem sehr gut zu einem so ernsten Anime. Zwar musste ich mich vor allem mit dem männlichen Charakterdesign, mit den breiten Schultern und der muskulösen Statur der Figuren erst anfreunden, mit der Zeit gefiel es mir aber dann immer besser.

Fazit:
Eine spannende, sehr ruhige und ernste Mystery-Geschichte mit einer recht düsteren Atmosphäre. Von der Idol-Thematik sollte man sich nicht abschrecken lassen, da der Anime nichts mit moderneren Idol-Serien gemein hat, sondern im Gegenteil die Idol-Szene sogar ein wenig kritisch reflektiert. Zum Ende hin gibt es ein paar Schwächen in der Handlung, über die man aber weitestgehend hinwegsehen kann.
    • ×9
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0

Anime Kommentare

Avatar: Asane#1
Der Titel ist ein klein wenig irreführend, wie übrigens auch die Kurzbeschreibung. Denn wer eine Idol-Serie erwartet, ist hier komplett falsch. Hierin liegt quasi eine Parallele zu Mahou Shoujo Madoka Magica: Key ist in dem Maße ein Idol wie Madoka eine Mahou Shoujo.

Und wer hier folglich eher seichte Unterhaltung erwartet, liegt ebenfalls falsch. Auch wenn die Zutaten "finstere Geheimheimorganisation", "Robotermädchen", "verrückter Wissenschaftler", "geheimnissvolle bionische Kräfte", "Identitätsfindung" u.dgl.m. altbekannt sind, ist das keine Serie zum eben mal nebenbei schauen und dabei wegdösen. Der Zuschauer ist in seiner Aufmerksamkeit gefordert, denn dies ist ein Erwachsenen*-Anime, der einen nicht einfach irgendwo "abholt".

Auch wenn einige Logiklöcher bleiben (die eher den Prämissen um übernatürliche Kräfte geschuldet sind), vor allem weil es den Anime genretypisch am Ende mal wieder aus der Kurve trägt, ist doch erstaunlich, wie konsequent hier eine Geschichte vorangetrieben wird, deren Komplexität man erst in den letzten beiden Folgen gewahr wird, die jede für sich schon über eineinhalb(!) Stunden dauert.

Der Anime ist zwar unter "Drama" eingeordnet, hat aber typische Züge eines Thrillers. Gern werden entscheidende Handlungsabschnitte parallel erzählt, aus zwei oder drei verschiedenen Perspektiven gleichzeitig, mit endlosen Dia- und Monologen, die durchweg Hand und Fuß haben und denen wenig Klischeehaftes zu eigen ist. Auch die Musik steht dem in nichts nach. Zwar insgesamt eher unauffällig, aber immer passend.

Fazit: eine fesselnde, komplexe Geschichte, an der Fans des ein Jahr später erschienenen "Evangelion" ihre Freude haben könnten.


*ohne Moe, ohne Ecchi, ohne Fanservice und dennoch mit erstaunlich vielen "expliziten" Ü16-Szenen.
Beitrag wurde zuletzt am 17.09.2019 um 22:42 geändert.
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
Avatar: Lenore#2
Key ist schon mit "sonderbar" gut zu beschreiben. Es zeigt der modernen Popkultur und den Fließbandbands einen Spiegel vor dem Gesicht und geht trotz allem noch seinen eigenen Weg. Erwähnenswert ist noch, das die letzten beiden Folgen jeweils 1 1/2 Std. Laufzeit haben.
Ein Anime der definitiv Geschmackssache ist, ich fand ihn ganz ok, hat mich aber auch nicht umgeworfen.
    • ×1
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×4
  • Ablehnend
  • Traurig
  • Überrascht
  • Lustig
  • Liebhaben
  • Zustimmen

aniSearch-Gewinnspiel

Gewinnspiel: Gewinnspiel – „Tsukigakirei“
Gewinnspiel – „Tsukigakirei“

Titel

Bewertungen

  • 2
  • 19
  • 40
  • 39
  • 7
Eigene Bewertung
Gesamtbewertung
Stimmen124Klarwert3.03
Rang#2923Favoriten1

Mitgliederstatistik

Letzte Bewertungen

  • Avatar: stinkytoaststinkytoast
    Lesezeichen
  • AvatarAnonym
    Lesezeichen
  • AvatarAnonym
    Lesezeichen
  • Avatar: AsaneAsane
    Abgeschlossen
  • AvatarAnonym
    Lesezeichen

Top Eintrager

Anime teilen


Du hilfst anderen gerne bei der Suche nach einem Anime oder informierst gern über Anime? Dann empfehlen wir, zusätzlich einen Link zum Anime-Eintrag hier auf aniSearch mit anzugeben. Damit erleichterst Du dem Empfänger die Suche nach dem Anime und bietest ihm eine ganze Fülle an Informationen!
aniSearch-Livechat
Durch Deinen Aufenthalt auf aniSearch stimmst Du der Nutzung von Cookies für personalisierte Inhalte, Werbung und Analysen, gemäß unserer Datenschutzrichtlinien zu.