Appare-Ranman! (Anime)Appare Ranman! / 天晴爛漫!

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  • TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht21. Mär 2020
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • Zielgruppe-

Anime Informationen

Anime Beschreibung

In »Appare-Ranman!« befinden wir uns am Ende des 19. Jahrhunderts. Der brillante aber zwischenmenschlich etwas ungeschickte Ingenieur Appare Sorano schippert nach einem Missgeschick gemeinsam mit dem scharfsinnigen aber feigen Samurai Kosame Isshiki planlos und komplett pleite auf einem Boot in Richtung Amerika. Um sich ihre Heimkehr nach Japan zu ermöglichen, beschließen die beiden, am großen Trans-America Wild Race teilzunehmen, bei dem den Gewinnern ein Preisgeld in Aussicht steht. In ihrem selbstgebauten Dampfwagen beginnt ihre wilde Odyssee im wilden Westen – ein Kampf gegen verrückte Rivalen, Gesetzlose und die Tücken der Natur selbst – stets mit dem Ziel vor Augen, auf der Strecke von Los Angeles nach New York als erste die Ziellinie zu überschreiten!
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Anime Bilder (60 Screenshots)

Anime Charaktere

Anime Zitate

  • Appare SORANO

    Engineers are 1 % brilliant ideas and 99 % drive to bring them alive.

  • Appare SORANO

    How far can I go? Across the sea? Beyond the sky? Or even the other side of the moon? If anyone’s ever going to reach the other side of the moon … I’m gonna be the one who gets there first! This ship is only the first step.

  • Chase the Bad

    What you wanna protect and what you should aren’t always the same. Think real hard about what you protect. Also, you can’t protect anyone if you can’t protect yourself. Get strong first.

Anime Forum

Anime Rezensionen

Avatar: Nova Lunaris#1
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Als ich mit den Anime anfing, hatte ich mit etwas im Stil von »Tom & Jerry - Mit Vollgas um die Welt« gerechnet. Daraus resultierend freute ich mich auf jede Menge Schwachsinn. Leider, obwohl leider hier eigentlich nicht das richtige Wort ist, ging die Serie in eine etwas andere Richtung, aber dazu später mehr. In diesem Sinne: »Here we go!«.

Bei »Appare-Ranman!« geht es um die Japaner Appare und Kosame. Wegen eines Unfalls landen die beiden auf offener See und werden vom einen vorbeifahrendem Schiff gerettet. Allerdings wärt ihr Glück nur kurz, denn der Frachter hält Kurs auf Amerika. So finden sie sich auf einem fremden Kontinent wieder und entscheiden sich am »Trans-America Wild Race« teilzunehmen, um mit dem Preisgeld eine Überfahrt nach Japan zu erkaufen.
An dieser Stelle hätte ich mit einem Anime gerechnet, der uns ein bizarres Rennen quer durch Amerika zeigt. Leider tritt das Wettrennen immer mehr in den Hintergrund. Tatsächlich geht es vor allem um die Intrigen der Großkonzerne. Da wir uns in einer Zeit des Umschwungs befinden, speziell dem Ende der Dampfmaschinenära, wollten einige Firmen nicht, dass der Verbrennungsmotor die Oberhand gewinnt. Trotz allem gab es genug verrückte Szenen um mich darüber hinweg zu trösten. Besonders spaßig wurde es dann, wenn Appare den Notfallbeschleunigunsboost einsetzt und auf spektakuläre Art das Fahrzeug zerlegt.
Nun ein paar Worte zu den Protagonisten. Auf der einen Seite haben wird den gutmütigen und etwas spießigen Kosame. Der Samurai führte bisher ein ruhiges, angepasstes Leben. Er erwartete eine arrangierte Ehe und damit eine sichere Zukunft. Auf der anderen Seite steht das chaotische Genie Appare, der selbst aus dem letzten Schrott etwas Brauchbares zusammen tüfteln kann. Zum Verdruss seiner Mitmenschen macht er sich nicht all zu viel aus zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern konzentriert sich vollkommen auf die Experimente. Beide machen während ihres Abenteuers in Amerika eine Wandlung durch, die ich sehr authentisch fand. So beginnt Kosame immer weiter aus der ihm zugedachten Zukunft auszubrechen. Appare lernt was es bedeutet Menschen an sich heranzulassen. Neben den Haupthelden gibt es noch zahlreiche interessante Nebencharaktere. Da haben wir zum Beispiel den Indianerjungen Hototo, der die Mörder seines Vaters sucht. Den chaotischen Afroamerikaner TJ, der nur auf seine Kosten kommen will. Die taffe Chinesin Xialian, die sich in einer Männer dominierten Welt durchzusetzen versucht. Grundsätzlich empfand ich den Cast als grundsympathisch und hatte meinen Spaß ihnen zu zuschauen.
Animationstechnisch befindet sich der Anime auf einem guten Niveau, das gerade bei den Kampfszenen zu überzeugen wusste. Dabei möchte ich vor allem die Revolverkämpfe erwähnen, die fast den Anschein erweckten, die Kontrahenten würden tanzen. Der Zeichenstil sprach mich positiv an. Insbesondere die Autos sahen sehr verrückt aus und gefielen mir vom Design ausgesprochen gut.
Musikalisch überzeugte im Besonderen das geniale Opening, das die Stimmung von »Appare-Ranman!« perfekt einfangen konnte. Es ließ meinem Finger keine Wahl, als rhythmisch auf den Tisch zu klopfen. Definitiv ist das Opening eines der besten der Season, wenn nicht überhaupt. Dagegen wirkte das deutlich ruhigere Ending etwas bieder, trotzdem sagte es mir zu. Grundsätzlich fügte sich die Hintergrundmusik trefflich in die jeweiligen Szenen ein.

Fazit
Dieser Anime hätte von mir spielend eine Topwertung bekommen können, sofern er sich verrückter gezeigt hätte. Leider wollte man lieber eine ernste Geschichte erzählen. Ich will damit nicht sagen, dass die Story schlecht ist, ganz im Gegenteil. Nur hatte »Appare-Ranman!« das Potential eine der chaotischsten und besten Komödien zu werden, die es gibt. Die Grundbedingungen dafür waren gegeben. Der Cast wartete nur darauf von einem Schwachsinn zum nächsten zu wandern. Die Boliden schrien regelrecht danach waghalsige Stunts an den Tag legen zu dürfen. Am Ende blieb eine schöne Erzählung, mit dem Thema seinen Platz im Leben zu finden.
Zum Schluss bleibt noch die Empfehlung. Diese Serie dürfte allen Liebhabern von Dampfmaschinen und Autos, sowie schräger Charaktere und richtiger Outlaw-Action, gefallen. Aber auch jedem, der es mag, Menschen bei ihrem Weg durchs Leben zu zuschauen.
Beitrag wurde zuletzt am 08.10.2020 um 13:34 geändert.
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Avatar: Slaughtertrip
Redakteur
#2
Treffen sich Ende des 19. Jahrhunderts ein Samurai, ein Indianerkind und ein Typ, der so aussieht, als würde er in einem Kabuki-Theater mitspielen, bei einem Autorennen. Was vielleicht klingt wie der Anfang eines schlechten Witzes ist der Anfang eines nicht schlechten, aber auch nicht besonders guten Animes.

Der Samurai, das Indianerkind und der Kabuki-Typ heißen Kosame Isshiki, Hototo und Appare Sorano. Als Team nehmen sie am Trans-America Wild Race teil, bei dem eine Siegesprämie in der Höhe von einer Millionen Dollar ausgeschüttet wird. Appare sticht aus dem gesamten Teilnehmerfeld am meisten heraus. Er besitzt nicht nur ein besonders auffälliges Erscheinungsbild*, sondern auch einen überaus scharfsinnigen Verstand. In beiderlei Hinsicht erinnert er mich etwas an Senkuu Ishigami aus »Dr. Stone« – nur mit dem Unterschied, dass sich Appares Brillanz in glaubhaften Sphären bewegt. In seinem Heimatdorf sorgt er trotz oder gerade wegen seiner Genialität und den damit einhergehenden seltsamen Erfindungen nur für Chaos und Unruhe. Kosame wuchs im selben Dorf auf und musste auch schon Bekanntschaft mit dem Störenfried machen. Kosame, der ohnehin kein Optimist und schon gar keine Frohnatur ist – vielleicht weil er ein Trauma aus seiner Vergangenheit bewältigen muss –, hatte das Pech, dass ihm die Pflicht aufgebürdet wurde, ständig ein Auge auf Appare zu haben. Und weil er zudem noch Unglück im Unglück hatte, würde auch er bestraft werden, sollte Appare den Ruhen und Frieden des Dorfes neuerdings stören. Drei Mal dürft ihr raten, ob sich Appare wie ein zivilisierter Bürger verhalten hat und der Anime zeigt, wie er ein gewöhnliches und langweiliges Dasein fristet, oder ob er irgendetwas ausgeheckt hat, wodurch er und Kosame in den USA gelandet sind und sich für ein Rennen angemeldet haben, um mit dem Preisgeld die Rückreise in ihre Heimat finanzieren zu können. Hototo komplettiert das ungewöhnliche Trio. Dieser nimmt am Rennen teil, weil er hofft, dass dieses ihn nicht nur auf eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika führt, sondern auch zu Gil T. Cigar – dem Mann, der für den Tod seines Vaters verantwortlich ist und ebenfalls am Rennen teilnimmt.

*Seine Eltern und seine Geschwister sehen überraschend gewöhnlich aus, was diese auf die eine oder andere Weise ebenfalls besonders auffällig macht.

Die restlichen Teilnehmer sind vielleicht nicht ganz so speziell wie Appare, aber doch sehr abwechslungsreich. Der bereits angesprochene Gil T. Cigar verbündete sich mit dem Verbrecher Chase the Bad. Beide nehmen die offensichtliche (weil: ruppiges Aussehen + ruppiges Verhalten) Rolle der Antagonisten ein und legen ihren Kontrahenten buchstäblich Steine in den Weg. Dylan G. Oldin und TJ sind – wie auch Gil – zwei Gesetzlose, die eine erbitterte, wenn auch nicht konsequent umgesetzte Fehde verbindet. Al Lyon gehört noch zu den harmlosesten Teilnehmern. Er ist reich, aber kein verwöhnter, unsympathischer Schnösel. Der Konzern seines Vaters ist der Organisator des Rennens, und Al möchte seiner Familie beweisen, dass er fähig ist, einen Geschäftszweig dieses Konzerns zu übernehmen. Begleitet wird er von seiner Aufsichtsperson Sofia Taylor. (So selbstständig, um eine Führungsposition zu bekleiden, scheint er ja nicht zu sein ...) Die Kampfsportlerin Xialian Jing ist nicht nur die einzige Frau im Teilnehmerfeld, sondern hat als einzige der sogenannten »Rennfahrer« überhaupt schon einmal die Luft qualmender Gummireifen schnuppern können, da sie von klein auf in einem Rennstall gearbeitet hat. Da Frauen dort jedoch nicht ernst genommen werden, bekam sie nie die Chance, in einen Boliden zu steigen und das Gaspedal durchzutreten. Der unauffälligste Teilnehmer ist Richard Riesman. Sind stille Wasser tief oder doch nur still? Somit gibt es jede Menge Rennfahrer, die allesamt nichts mit einem aktiven Renngeschehen am Hut haben.

Die Zirkustruppe ist versammelt, und das Rennen kann losgehen! Oder auch nicht. Denn je mehr Folgen man sich ansieht, desto mehr schwindet die Hoffnung auf eine spannende Hetzjagd von Los Angeles bis New York. Die erste Hälfte des Animes beschäftigt sich mit der Vorstellung der Teilnehmer. Das ist zwar per se kein Fehler, jedoch wird hier das Rennen selbst immer mehr in den Hintergrund gerückt. Zudem hat man es bei manchen Charakteren nicht geschafft, ihnen ein glaubwürdiges oder interessantes Motiv für die Teilnahme am Rennen zu geben.

Das Rennen selbst tritt auch in der zweiten Hälfte des Animes nicht aus dem Hintergrund heraus. Sollten die Motoren doch einmal die Gelegenheit zu brummen bekommen, wird der Zuseher ebenso auf einen falschen Weg geführt wie manche der Teilnehmer, die sich austricksen haben lassen. Die Rennen sind in Windeseile vorbei – nicht weil die Autos so schnell fahren –, und Kreativität sucht man hier so verzweifelt wie nach dem Grund, weshalb das Auto plötzlich so komische Geräusche von sich gibt oder der Motor nicht anspringt. Die erste Folge verspricht hier mehr, als der Anime halten kann. Der geniale Appare hat an einem mit Dampf betriebenen Wagen gebastelt, welcher mit so einigen Quirks aufwartet und der geistige Verwandte von K.I.T.T. aus »Knight Rider« sein könnte. Und dennoch wird hier das Potential des Wagens kaum genutzt. So als würde Appare glauben, dass der Turbo Boost alleine ausreicht, um das Rennen zu gewinnen und das Preisgeld einzuheimsen. Die Wagen der restlichen Teilnehmer sind teilweise ähnlich bizarr gestaltet, doch bei diesen erreicht man bereits mit dem Design das Ende der kreativen Fahnenstange. Im Gegensatz zu Appares Gefährt sind diese quirklos. Die Animationen sind ansehnlich, auch wenn der Einsatz von CGI zu erwarten war. Dieser hält sich aber in Grenzen und stört das Gesamtbild keineswegs, sondern fügt sich bei den passenden Stellen gut ein.
Der Gewinner des Rennens ist übrigens:
vorhersehbar. Mehr sag‘ ich nicht – auch nicht im Spoilerfeld. Selber angucken. 😉

Je mehr unbefriedigende Fahrten vergehen, desto mehr kristallisiert sich das wahre Wesen des Animes heraus: ein Western. Wenn man diese Tatsache erst einmal realisiert hat, kann man den Anime doch genießen. Dabei wurden hie und da kleine Hinweise auf das Western-Genre eingestreut, z.B. beim Pistolenduell von Dylan und TJ im Opening. Dass das Rennen zu einem bestimmten Zeitpunkt unterbrochen wird und durch den Kampf gegen die Halunken der Steppe ersetzt wird, lässt sich genauso sehr erahnen wie die Identität des Oberbösewichts:
Nicht so neugierig. Selber angucken. 😉

Man sollte hier kein zweites »Initial D« erwarten, sondern »Old Shatterhand« mit einem heterogenen Gemenge an Charakteren, die sich mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln primär gegen Banditen zur Wehr setzen und sekundär ein bisschen durch die Gegend düsen wollen.
Beitrag wurde zuletzt am 09.10.2020 um 04:50 geändert.
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