Re:Creators (Anime)レクリエイターズ

  • TypTV-Serie
  • Episoden22 (~)
  • Veröffentlicht08. Apr 2017
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • Zielgruppe-

Anime Beschreibung

Anime: Re:Creators
© 2017 広江礼威/小学館・アニプレックス
Die Menschheit hat in ihrer Geschichte unzählige Welten erschaffen, die alle aus der einzigartigen Vorstellungskraft ihrer Autoren hervorgingen. Souta Mizushino ist Oberschüler und strebt an, in Form einer Light Novel seine eigene Welt zu erschaffen. Als er sich eines Tages einen Anime ansieht, wird er für kurze Zeit plötzlich mitten in den Kampf transportiert, den er gerade noch am Bildschirm vor sich hatte. Der Spuk dauert nur kurz, doch als er sich wieder in seinem Zimmer befindet, steht dort neben ihm die Heldin des Animes, Selesia Upitiria.

Selesia bleibt nicht die einzige fiktionale Figur, die plötzlich den Weg in die Welt ihrer Autoren findet. Eine Magierin, ein Mecha-Pilot samt Mecha, ein Magical Girl, ein skrupelloser Schwertkämpfer und viele andere bevölkern auf einmal die Straßen des modernen Japan und gehen mit der neuen Situation sehr unterschiedlich um. Weder die Menschen, noch die fiktionalen Figuren wissen allerdings wie und warum es plötzlich dazu gekommen ist. Klar ist nur, dass ein mysteriöses Mädchen in Uniform dahinter steckt, das dunkle Pläne zu haben scheint.
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  • Selesia UPITIRIA
    Charon told me once: I am who I am... It's enough to think about how I can make myself to be as good as I can get.
  • Meteora ÖSTERREICH
    Now that I've lost that eternity, can I accept my world and my role in it? Can I accept the person who created that world? I'm proud to say this: I can.
  • Alicetaria FEBRUARY
    The path to saving my world lies right in front of me. I must take it! I have no mercy for those who stand in my way!
  • Mamika KIRAMEKI
    If I just stand by and watch while this happens, then when I get back to my own world, I'd feel too ashamed to face my friends!
  • Yuuya MIROKUJI
    Whatever happens happens. I'm going to do what I want: to have fun.

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Anime Rezensionen

Avatar: Morti77#1
Für mich als Fan von TROYCA (und Hiroyuki Sawano) ist Re:Creators kaum zu übersehen gewesen, trotzdem war ich ziemlich in Sorge, dass das Studio sich mit diesem Anime etwas vertan haben könnte und zwar aufgrund der witzlos klingenden Beschreibung. Nach viel mehr, als einem durchschnittlichen Action-Anime klingt das nicht. Kaum zu glauben, dass die Action dann mit das Langweiligste war, an diesem außergewöhnlichen Drama.

Fiktive Charaktere tauchen in der realen Welt auf...das hört sich an, als ob man einfach mal Mecha-Piloten, Magier, Magical Girls und alles, was sonst noch auf den Bildschirmen und Buchseiten vieler japanischer Anime- und Manga-Fans herumschwirrt gegeneinander kämpfen lassen wollte. Das Setting um die vermeintliche Zerstörung der Welt, durch die Störung eines mysteriösen Gleichgewichts, ist zugegeben auch ziemlich schwach, dient aber glücklicherweise nicht nur als Rahmen für Kämpfe (die gibt es auch nur in ein paar Folgen), sondern für ein Drama, das vor allem durch seine interessanten Charaktere und cleveren Dialoge funktioniert.
Der Autor spricht im Verlauf des Animes zahlreiche Themen im Bezug auf Menschen und von ihnen erschaffene Geschichten an z.B. die Bedeutung von Geschichten für Menschen oder die Motivation von Autoren Geschichten zu schreiben. Auch wenn diese Ideen nicht besonders ausgeführt werden, zeigt sich, dass der Autor sich viele Gedanken über die Themen gemacht hat und sich bemühte diese aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Die meisten Konflikte in der Geschichte sind ziemlich glaubwürdig, teilweise fällt das besonders auf, weil es gängige Konflikte sind, die in anderen Geschichten aber oft in der Auflösung entschärft werden (z.B. die angebliche Mitschuld am Tod eines Freundes). Allgemein ist die Geschichte inhaltlich ziemlich unkonventionell, so unkonventionell sogar, dass ich überrascht bin, dass offensichtlich viel Geld und Arbeit in den Anime geflossen ist.

Wobei das zu erahnen war. Wie die beiden anderen Serien von TROYCA ist auch dieser Anime handwerklich absolut spitze. Der Soundtrack ist super und etwas düster, was gut zum Anime passt und der Regisseur schafft es gerade in den ersten Folgen gut den Inhalt der Dialoge auch in Bildern wiederzugeben. Einzig die Action lässt in vielen Folgen etwas zu wünschen übrig.

Der Anime hat relativ viele Charaktere und obwohl diese nicht alle besonders ausführlich vorgestellt werden, kriegt man ein gutes Bild von ihnen. Interessant ist, dass es nicht wirklich einen Hauptcharakter gibt (obwohl Souta als Erzähler schon meist maßgeblich beteiligt ist), sondern viele Charaktere gleichermaßen wichtig für die Geschichte sind – was nicht heißt, dass sie unentbehrlich sind, das ist keine dieser Geschichten, wo die Guten unsterblich sind, weil sie das Richtige tun.
Interessant ist bei den Charakteren vor allen Dingen, dass sie offensichtlich geschrieben wurden; wenn sie in der „Realität“ auftauchen haben sie nur die Charaktereigenschaften, die ihnen ihr Autor gegeben hat. Durch das Aufeinandertreffen mit Menschen und anderen Charakteren sowie unbekannten Situationen ändert sich ihr Charakter und sich passen sich an die neue Welt an. Trotzdem setzen sie die Eigenschaften, die sie aus ihrer Geschichte haben auch in der Welt der Menschen ein z.B. indem sie sich selbst zitieren, dabei aber eine ganz andere Wirkung erzielen, als es ihr Autor konnte, als er ihnen die Worte in den Mund legte. Außerdem sind die Charaktere auch schlichtweg sympathisch, sodass man leicht mit ihnen mitfühlen und trotz all den Strapazen unter denen sie zu leiden haben mit ihnen lachen kann.

Fazit: Ich bin sicher, viele Leute finden Re:Creators richtig schlecht und irgendwo kann ich es verstehen. Es steht praktisch stumpfe Action-Serie drauf, aber eigentlich ist der Anime ein Drama, das zum größten Teil aus fast schon philosophischen Dialogen besteht. Insofern kann ich nur sagen, wer offen für unkonventionelle Geschichten ist und dazu bereit sich selbst Gedanken um das Gesehene zu machen, der hat hier einen kleinen Schatz gefunden, denn trotz des Fokus auf den Inhalt, ist der Anime sehr gut gemacht und das Angucken ein Genuss. Ansonsten würde ich den Anime nicht empfehlen, er ist halt wirklich schon fast ein Nischenprodukt.
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Avatar: technano#2
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Nun habe ich den Anime durch und kann sagen das er mir gefallen hat. Es war erfrischend mal was neues zu sehen und die ersten paar Folgen haben richtig lust auf mehr gemacht leider verflog diese Lust relativ schnell und woran das lag erfahrt ihr wenn ihr weiter lest. 


Story:

Die Story war mal was besonderes was ich so in dieser Form noch nicht gesehen habe. Auch wenn sie mich nicht zu 100% überzeugen konnte da sie relativ vorhersehbar war es gab kaum einen Überraschungsmoment was ich persönlich recht schade finde da die Serie viel Potential hatte aber viel verschenkt hat was aber teilweise auch an den Charakteren lag aber das gehört in den Charaktere Reiter. Dennoch war die Geschichte Originell und wusste meistens zu unterhalten.


Charaktere:

Ein paar Charaktere wirken auf mich persönlich recht unrealistisch Aber ansonsten sind sie ganz ok. (Der folgende Spoiler ist nur ein sehr unbedeutender aber dennoch ist es einer also muss ich ihn auch so kennzeichnen)
Ich meine Selesia zum Beispiel sie kommt in ne neue Welt weiß gar nicht was abgeht und beschließt ein paar folgen später einfach sich mit dem Erfinder ihrer Welt anzufreunden. Und als sie versuchten was von Selesias Welt zu ändern und es nicht funktionierte akzeptiert sie das einfach. Oder diese Beamten aus Folge 5 da dachte ich nur "ist das euer ernst???" Da sind 3 Fremde und Mächtige Wesen die bis jetzt nur Zerstörung gebracht haben und den Beamten fällt nicht anderes ein als ne gemeinsame Besprechung mit denen zu haben in einem Raum ohne auch nur einen einzigen Soldaten als Schutz. Also entweder sind diese Beamten sehr mutig oder sehr dumm.
Was mich an der Serie am meisten gestört hat wahr wohl der Hauptcharakter der die ganze Zeit irgendwie voll nebensächlich wirkt fast so als ob er ein Nebencharakter währe. Als dieser hätte er nämlich viel besser gepasst finde ich. Meiner Meinung nach hätten die Autoren und deren Kreationen mehr Aufmerksamkeit bekommen sollen da diese um einiges interessanter waren. Aber leider hat keiner der Charaktere während der ganzen Zeit wirkliche Tiefe bekommen und generell waren recht viele Serotypen vorhanden aber ein paar Charakter konnten von sich überzeugen und stachen eindeutig hervor und zwar sind das einmal Shunma Suruga und Magane Chikujouin letztere war sogar meine Lieblings Figur in der Serie.


Design:

Das Design finde ich sehr gut gemacht alles sieht recht hochwertig aus und sowohl die Animationen als auch die Zeichnungen gehen flüssig ineinander über. Die Art der Animation bzw das Design erinnert etwas an Fate/Zero.


Sound:

Der Sound ist im allgemeinen in Ordnung vor allem in den Actionszenen kommt die Musik richtig gut zur Geltung. Bemerkenswert hingegen ist das Opening das von dem Komponisten Hiroyuki Sawano komponiert wurde. Man kennt seine Lieder aus Animes wie zum Beispiel Owari no Seraph oder Aldnoah Zero. Meiner Meinung nach einer der Besten und ambitioniertesten Komponisten der seine Stücke dem Anime Unternehmen zur Verfügung stellt (das ist auch das einzige was Sound technisch bei mir hängen geblieben ist).


Fazit: Erfrischend neu aber mit bekannten Problemen alles in allem aber recht gut vor allem der Soundtrack und die Animationen sind hervorragend. Die Story ist auch gut auch wenn sie nicht durchgehend spannend ist. Einzig an den Charakteren hakelt es etwas wobei nicht alle schlecht sind meine Endwertung 7/10 ein guter Durchschnitt.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#3
Nach der ersten Episode hab ich noch gehofft, dass Re:Creators besser als Aldnoah wird, der vom gleichen Team kommt, aber nach ungefähr der Hälfte der Episoden stellte sich dann doch wieder Ernüchterung ein. Der Anime ist mindestens genauso schlecht wie Aldnoah, wenn auch aus anderen Gründen. Zumindest einige der Charaktere finde ich ja sogar sympathisch, nur nicht sympathisch genug, um mich über die Handlung hinwegsehen zu lassen. Die leidet zwar nicht ganz so sehr unter unglaubwürdigen Twists, wie die von Aldnoah, aber dafür ist sie später einfach langweilig. Es wird mehr geredet als gekämpft und die Dialoge sind mal wieder pseudo-gewitzt, was bedeutet: Sie tun so als ob, sind es aber gar nicht. Die Lobhudelei der Autoren hat mich später auch nur noch gestört, dann doch lieber so was wie Girlish Number, der war wenigstens ehrlich. Die Serie wäre vielleicht besser gewesen, wenn es mehr Action und vor allem besser inszenierte Kämpfe gegeben hätte. Die ganzen Computereffekte können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kämpfe einseitig und halbherzig sind. Und wenn es eigentlich gar nicht um packende Action gehen sollte, dann funktioniert Re:Creators erst recht nicht, denn der Rest ist viel zu flach, als dass man ihn ernstnehmen könnte.
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Avatar: b-s-v#4
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Vortrag
Re:Creators ist jetzt schon der zweite TROYCA Anime, den ich mir innerhalb kurzer Zeit angeschaut habe und auch diesmal bin ich durchaus positiv überrascht. Wie auch Aldnoah.Zero hat die Serie - so viel sei vorab schon einmal verraten - einige wirklich gute und ungewöhnliche Ansätze, die aber leider - wie bei Aldnoah auch - im Verlauf der Serie Stück für Stück abhanden kommen, zugunsten einer vermeintlich massentauglicheren Inszenierung. Mehr dazu im Folgenden.

Handlung
In Re:Creators bekommen wir unsere (bzw. die japanische) Gegenwart präsentiert, in der nach und nach immer mehr fiktive Charaktere (Heroin, Ritter, Mecha, Magical Girl, ...) in Fleisch und Blut in unserer wirklichen Welt, welche aus ihrer Sicht die "Welt der Götter" ist, Gestalt annehmen. Der Auslöser hierfür ist die Fähigkeit eines ebenfalls fiktiven, zunächst nicht näher benannten, der Menschheit offenbar aber nicht allzu wohlgesonnenen weiblichen Charakters in Militäruniform, um deren Körper ein Ring aus Schwertern kreist. In der Folge bilden sich zwei konkurrierende Fraktionen (nebst der zugehörigen Schöpfer der Figuren), deren Konflikte irgendwann logisch richtig in einem großen Showdown münden müssen.

Man wird wohl eingestehen, dass dies zunächst einmal sehr nach einem gewöhnlichen Fighting Shounen klingt, und ja, häufig ist die Serie auch genau das. Allerdings dient dieses Setup gleichzeitig auch als Bühne für einige interessante Fragestellungen in Bezug auf das Verhältnis zwischen Künstler, Kunst und Ethik, da der Kunst hier ja in Form der Held/in wie auch Schurken nicht nur eine, sondern gleich eine Vielzahl von Stimmen gegeben wird. In dieser Hinsicht kommen schon einige denkwürdige Zitate im Laufe der Serie zusammen, die mag ich hier aber nicht vorweg nehmen. Zudem erhält man noch einige nette Einblicke in den Alltag von Mangaka, Autoren und Animationsstudios, in die Rolle von Fans und Quoten. Ferner bekommt man Ansatzpunkte zum Nachdenken darüber, dass jede/r von uns in seiner ganz eigenen Welt lebt sowie über die (Nicht-)Vorbestimmtheit unseres Seins und die Möglichkeiten, die uns das - im Gegensatz zu weniger privilegierten Kreisen - bietet. Zu guter Letzt bekommt man auch noch den Spiegel im Hinblick darauf vorgehalten, wie wenig man eigentlich als Konsument mit seiner eher bequemen Konsumhaltung dem Ansinnen des Schaffenden mitunter Rechnung trägt.


Charaktere

Insgesamt gibt es in dieser Serie recht viele Charaktere für eine Spielzeit von gerade einmal 22 Episoden, daher möchte ich diese gar nicht alle einzeln aufzählen. Die wesentlichen unter ihnen haben dabei aber dennoch ein gutes Maß an Screen Time abbekommen und präsentieren hinreichend detaillierte Persönlichkeiten und auch etwas Charakterentwicklung, was natürlich durch die dem Setting inhärenten Voraussetzungen begünstigt wird. Einige Charaktere wachsen dem Zuschauer auch wirklich schnell ans Herz, was besonders in den frühen Folgen gut gelingt. Duraus ein Pluspunkt.

Vortrag
Leider, leider, leider bricht Re:Creators jedoch relativ schnell mit den zuvor beschriebenen Tugenden und was gerade in den ersten drei Folgen noch so frisch, intelligent, sympatisch und überzeugend daher kam, ist spätestens im Mittelteil kaum noch zu bemerken. Die Gründe hierfür liegen wahrscheinlich darin, dass

a) der Vortrag nicht davon profitiert, dass (ähnlich wie bei Aldnoah) ständig neue Charaktere in die Handlung eingeworfen werden, deren Background dann erstmal erläutert werden will, und

b) muss man Produktions-seitig in den etwas tiefgründigeren Parts irgendwann wohl keinen wirklichen Mehrwert mehr gesehen haben oder hatte schlichtweg keine Zeit mehr dafür.
Jedenfalls wird von der Möglichkeit, etwas - idealerweise durch die fiktiven Charaktere selbst - zu kommentieren, im späteren Verlauf der Serie bis kurz vor Ende (wo Kommentar eigentlich weniger hingehört hätte) nur noch viel zu selten Gebrauch gemacht. Das fällt besonders an denjenigen Stellen auf, an denen ein Kommentar völlig offensichtlich angebracht gewesen wäre. Beispielhaft zu nennen ist hier etwa das Aufeinandertreffen des Dating Sim Entwicklers mit einer seiner Schöpfungen. Gelegenheiten hätte es in jedem Fall noch zur Genüge gegeben.


Erschwerend kommt hinzu, dass die Serie sich nicht entscheiden kann, wer eigentlich der Hauptcharakter der Geschichte ist. Mal ist es der Sozialversager, mal die Heroin, dann wieder die Magierin, ... Das führt in Summe dazu, dass der Vortrag stellenweise zerfahren und unfokussiert wirkt und es in der Folge zu Bonding-Problemen des Zuschauers mit den Charakteren sowie zu Flow-Problemen kommt. Vielleicht handelte es sich hier auch um eine bewusste Entscheidung des Studios, um zu transportieren, dass es nicht immer auf Einzelpersonen / Helden sondern auch auf das Kollektiv ankommt. Einen Gefallen hätte man sich in diesem Fall mit der Entscheidung aber auch nicht getan. In dieser Kategorie zugutehalten muss man Re:Creators allerdings definitiv die (zwar unnötige, aber dennoch) clever gemachte und teilweise durchaus auch selbst-reflektierende Recap-Episode, die unter anderem auch die vorgenannte Unzulänglichkeit (zu viele Charaktere mit zu viel Backstory, welche eigentlich nichts zur Sache tut) selbst indirekt addressiert. Dieses einsame Positiv-Kriterium beim Vortrag wird dann aber auch direkt wieder durch eine völlig unnötige Fanservice-Episode konterkariert. Kurz: der Vortrag ist mit Abstand die größte Baustelle der Serie.

Technik

Der Zuschauer gekommt gutes Charakterdesign, schöne Hintergründe und tolle Animation präsentiert. Da gibt es nichts dran zu deuteln. Für die volle Punktzahl wäre hier und da aber natürlich noch etwas Luft nach oben gewesen. Alles in allem schaut der Anime aber schon wirklich sehr sehr gut aus und das über die komplette Spielzeit. Auch die Soundeffekte ballern bei den Action-Szenen richtig gut, die SFX leiden aber etwas darunter, dass es in der Serie für Genre-Verhältnisse doch eher selten knallt. Die BGM ist insgesamt gut und passend, mitunter aber auch etwas nichtssagend und wenn mich der Eindruck nicht täuscht auch repetitiv. Größtes Plus auf der Audiospur sind zweifelsohne die unterschiedlichen, allesamt sehr hörenswerten rockig-poppigen OPs und EDs mit ihren ebenfalls sehr ansehnlichen Clips.

Fazit
Re:Creators ist ein guter Anime. Teilweise sogar sehr gut. Leider fehlt es der Serie und dem Produktionsstab aber schlicht an Fokus und Entschlossenheit. Ich warte voller Vorfreude auf den Tag, an dem sich dieses Studio mal auf einen einzigen Schwerpunkt in einer Serie festlegen kann und den dann auch wirklich intensiv bis zum Ende beackert. Es wird mir ein Fest sein. Ernsthaft.

Beitrag wurde zuletzt am 11.08.2018 um 00:26 geändert.
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Avatar: ljhadsgliuahrk#5
Ich fand es war mal ein anderes Anime als was ich sonst bisher so gesehen habe.
Ich bin froh das ich Ihn in 2 Etappen an 2 Tagen gesehen habe, sonst wäre es schwierig gewesen der Handlung zu folgen.
Das Ende war nicht ganz überraschend für mich aber trotzdem nicht erwartet.
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Anime Kommentare

Avatar: Balmung#1
Machen wir es kurz, ich hatte schon einen ganzen Roman geschrieben und alles wieder gelöscht weil zu negativ. Von daher nur so viel:

Ich finde Re:Creators bisher super, weil ich Storys so nehme wie sie sind und keine eigenen Erwartungen da rein Stecke. Wenn die Macher meinen ein Anime muss sich so entwickeln wie er es tut, dann soll es so sein. Ich bewerte erst ganz am Ende und dann auch nur den Gesamteindruck. Wenn ich hier jedenfalls mal wieder die Kommentare zum Teil lese, dann muss ich mich mal wieder fremdschämen das gleiche Hobby zu teilen.

Dabei will ich es dann diesmal auch belassen, ich weiß schon wieso ich hier Forum derart inaktiv bin. Einmal rein geguckt und direkt bereut.
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Avatar: Feidl
Moderator
#2
Ich hab schon befürchtet, im OST gibts keinen deutschsprachigen Song, aber doch:





Bei den Namen der Charaktere und ihrer Phantasie-Welten hätte ich aber mehr erwartet.
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Avatar: Feidl
Moderator
#3
Mal meine Wertungen zu den Charakteren:



gutes Waifu-Material ist auf jeden Fall dabei, wäre ja auch schlimm, wenn nicht
Beitrag wurde zuletzt am 26.05.2017 um 00:35 geändert.
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Avatar: xNeliel
Freischalter
#4
Puuh.. ich will meinen Rant hier nicht zu groß werden lassen, dazu könnt ihr hier mehr lesen. Allerdings ist Re:Creators so langsam für mich unten durch. Es passiert einfach nichts spannendes - es wird eher noch langweiliger und verzweifelter vom Handlungsverlauf her. Das einzig wahre, was hier gut ist - in meinen Augen, sind vereinzelte Charaktere. Und zusammen mit der guten Musik erinnert das leider mal wieder stark an Owari no Seraph, wo es einfach genau dasselbe war. Relativ gute Charaktere und starke Musik, aber sonst nichts.
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Avatar: Melancholie#5
Ich muss mich der Kritik an Sota anschließen. Er wird langsam zur Hauptfigur in einem Otome game – alle tun etwas nur er nicht.
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Titel

  • Japanisch Re:Creators
    レクリエイターズ
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 08.04.2017 ‑ 16.09.2017
    Studio: TROYCA Inc.
  • Englisch Re:Creators
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 07.04.2017 ‑ 16.09.2017
    Publisher: Amazon.com, Inc.
  • Deutsch Re:Creators
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 04.2017 ‑ 09.2017
    Publisher: Amazon.com, Inc.

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