Charlotte (Anime)シャーロット

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  • TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht05. Jul 2015
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Charlotte handelt von einer kleinen Anzahl Jugendlicher mit übersinnlichen Fähigkeiten, die in der Pubertät auftreten können. Protagonist Yuu Otosaka, der eigentlich ein recht normales Leben als durchschnittlicher Oberschüler führt, besitzt eine dieser besagten Fähigkeiten und benutzt sie dazu, sich selbst Vorteile zu verschaffen, sein Ansehen zu steigern oder anderen zu schaden. Zwar wird er nicht verdächtigt, da gewöhnliche Menschen seine Machenschaften nicht bemerken, jedoch werden schnell andere Fähigkeitsbesitzer auf ihn aufmerksam. Und so sollen sich sein Leben und Schicksal ändern, als eines Tages das Mädchen Nao Tomori vor ihm auftaucht und ihm anbietet, eine Schule zu besuchen, die voller Leute zu sein scheint, die ebenfalls eine Fähigkeit besitzen.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Lpark
V.I.P.
#1
"Charlotte" hat sich sehr viel vorgenommen, bekommt zwar nicht unbedingt alles davon ideal hin, aber schafft allein durch diesen mutigen Versuch schon Einiges an ungewöhnlichen und schönen Momenten. Grob gesehen geht es darum, dass manche Kinder besondere, übernatürliche Fähigkeiten entwickeln, aufgrund derer sie von Forschern verfolgt werden, sowie um einen Zusammenschluss von Fähigkeits-Haltern, der genau dieses Problem bekämpft. Wenn ich mehr zur Handlung verraten würde, würde ich bereits Gefahr laufen zu spoilern, denn etwa ab der Hälfte der Episoden jagt hier eine Wendung die nächste. Ganz allgemein ist diese, positiv formuliert "abwechslungsreiche", negativ formuliert "sprunghafte" Handlung bei "Charlotte" der absolute Knackpunkt.

Zunächst empfinde ich es als seltsam, wie man in den ersten Episoden massig Zeit in eher episodischer Form verbringt, obwohl man doch solch riesige Entwicklungen für die zweite Hälfte geplant hat. Nicht nur fehlt es den ersten Episoden an Spannung, man hätte sie auch deutlich sinnvoller verwenden können, um die Geschichte als Ganzes stimmiger zu gestalten. Die späteren Episoden sind dann nämlich im Gegensatz zu den ziellosen ersten wirklich interessant und laden dazu ein, bei der Sache zu sein und über mögliche Entwicklungen und Ausgänge zu grübeln. Genau ab dann wäre allerdings noch mehr Substanz zu wünschen gewesen, denn ich bekam oftmals das Gefühl, "Charlotte" drücke sich davor, sein Konzept konsequent zu Ende zu denken, mehr Erklärungen zu liefern und bessere Zusammenhänge zu knüpfen. So vertuscht der Anime ab und an gerne mal Fehler, indem rasch zum nächsten Handlungsabschnitt geeilt wird, während ich als Zuschauer mancher vorangegangener Aktion suspekt verblieb. Nichtsdestotrotz hat "Charlotte" aber durchaus seine starken Folgen, in denen ganz gute Ideen hervorragend inszeniert werden.

Was die Charaktere angeht herrscht ein großer Zwiespalt. So ist die durch ihre stets trockenen Anmerkungen ziemlich eigen gestaltete Nao das große Highlight des Casts ganz im Kontrast zum störenden Fanservice-Zusatz Yusa. Bitte wer kam auf die (nicht) geniale Idee, absolut unnötig ein Idol mit in den Anime zu packen? Joujirou hingegen ist ein Klassenclown, dessen Einlagen zwischen "lustig" und "nervig" pendeln und der im nachhinein genau wie Yusa irgendwie auch ziemlich entbehrlich gewesen wäre. Yuu allerdings gefiel mir als Protagonist recht gut, auch wenn es mir noch etwas lieber gewesen wäre, wenn sich die Persönlichkeit der ersten Episode weniger verflüchtigt hätte, denn so entsprach er nun doch eher dem Standardfall.

Zum Schluss muss ich hier mit der altbekannten Phrase "verschenktes Potential" kommen, denn genau dies trifft es nun mal. Der Anime hat gute Ideen, ist optisch und musikalisch wunderbar und mitunter auch wirklich ganz spannend. Erzähltechnisch wurden meiner Meinung nach jedoch Fehler gemacht, was ziemlich schwer ins Gewicht fällt. Empfehlen kann ich "Charlotte" dennoch, da schon oftmals relativ ungewöhnliche Wege gegangen wird und auch emotional ab und an etwas ankommen kann.
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Avatar: Asaki
V.I.P.
#2
Charlotte, dass neuste Werk von Key Visual Arts und Jun Maeda. In vielerlei Hinsicht ein typisches Werk beider Komponenten und doch weiß auch Charlotte wie einige andere Serien zu gefallen.

Zugegebenermaßen legt Charlotte zu Beginn nicht gerade eine Meisterleistung hin, denn der eigentliche Plot lässt zunächst doch ziemlich auf sich warten und so muss man sich die erste Hälfte des Animes durch Episodisch angelegte Folgen schlagen, die mit dem versprochenen Drama relativ wenig zu tun haben, sondern eher im Gegenteil, denn Zuschauer mehr zum Lachen bringen soll. Deswegen sollte man sich eigentlich einen Ruck geben und dem Anime nicht gleich nach 2-3 Episoden einen Korb geben, denn dann würde man etwas verfassen. Das eigentliche Drama, welches der Anime verspricht, kommt wie gesagt erst ab der zweiten Hälfte und weiß so ziemlich zu gefallen, zwar ist es für Key Verhältnisse nichts neues und bleibt weitgehend mehr sentimental. Trotzdem überzeugt gerade das Drama sehr, besonders durch die vielen Plot Twists, versteht es Charlotte wie man Zuschauer an der Serie dran hält. So schafft es Charlotte gerade in der zweiten Hälfte deutlich Spannung aufzubauen und einen tollen Plot zu liefern, bei dem sich das lange warten definitiv gelohnt hat und man so die Serie freudig zu Ende schauen kann. Insgesamt überzeugt die Serie aber gerade durch seine typische Key Handlung und das allseits bekannte Drama, wodurch man eigentlich schon darauf gefasst sein kann, was einen erwartet.

Charakterlich kommt die Serie eigentlich auch gut an. Der Protagonist Yuu ist für seine Verhältnisse ein ziemlicher Idealist und schummelt sich zu Beginn sein Leben zurecht, was u.a seiner speziellen Fähigkeit zu verdanken hat. Aber auch allgemein hat Yuu eine andere Vorstellung von der Welt. Was sich allerdings ändert, als er auf die Tsundere Nao trifft. Nichts desto trotz können aber gerade die Charaktere auf ihre eigene Art und Weise überzeugen und kommen eigentlich ganz Sympathisch rüber.

Fazit: Wie gewohnt ist Charlotte für Key Verhältnisse eigentlich gut umgesetzt worden, zwar lässt sich die Serie zu Beginn ein bisschen viel Zeit, bis es zum eigentlichen Hauptplot kommt, weiß aber dank unterhaltsamer Komödie, diese Zeit zu überbrücken. Nichts desto trotz sollte man Charlotte dennoch eine Chance geben.
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Avatar: Azur#3
  • Handlung
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Von vorneherein erstmal: Charlotte hätte ich direkt nach dem Schauen gerne vier Sterne gegeben, aber im Nachhinein finde ich die drei Sterne verdienter. Nichts desto trotz zeigt dies schon ganz gut, dass es sich lohnt, Charlotte anzuschauen; ich zumindest hatte eine schöne Zeit mit dem Anime. Jedoch hat Charlotte ein Problem, was den Genuss doch etwas mildert und was viele andere ebenfalls bemängeln: Es wurde einiges an Potenzial verschenkt.

Im Endeffekt würde ich sagen, dass es dem Anime besser getan hätte, wenn er eher in dem Bereich von 24 Folgen gelegen hätte anstatt nur 13 zu besitzen. Einige Folgen hätten auf zwei ausgeweitet und zudem noch einige zusätzliche zur Charakterdefinierung & -entwicklung integriert werden sollen. Man kann zwar auch behaupten, dass einfach die episodischen und Slice of Life-mäßigen Episoden nicht die ganze erste Hälfte hätten einnehmen sollen, aber sie gehören für mich dazu und ich hatte ehrlich gesagt auch eher mit so einem SoL-Anime gerechnet, was in der zweiten Hälfte komplett zerstört wurde (im positiven Sinne).  Die Story hätte also noch wesentlich besser ausfallen können, hat jedoch trotzdem einen guten Job erledigt. Zu den Animationen und dem Charakterdesign als auch zu der Musik kann ich nicht viel sagen, außer dass ich beides wunderschön finde. Nao gehört für mich zu den am besten designten Charakteren dieses Stils, die Umgebung sieht schön aus (Wobei einige Szenen nochmal extra hervorgehoben werden müssen) und OP und ED sind auch sehr gut gelungen. Auch die Musik von Zhiend, welche immer mal wieder vorkommt, finde ich sehr schön und ich kann verstehen, was von Nao und Yuu als Fans dieser Band beim Hören beschrieben wird. Auch die Synchro ist sowohl in Deutsch als auch in Japanisch sehr gelungen und passt zu den jeweiligen Charakteren. Das Wichtigste an der Serie sind meiner Meinung nach jedoch die Charaktere.

Der Cast besteht hauptsächlich aus unserem Protagonisten Yuu, seiner Schwester Ayumi, der öfter mal desinteressierten Halbtsundere Nao, dem Idol Yusa und ihrer Schwester Misa, und zuletzt aus dem Klassenclown Joujirou. Ab der zweiten Hälfte ca. werden Yusa/Misa und Joujirou jedoch zweitrangig, während der neue Charakter Shunsuke eine größere Rolle einnimmt. Eigentlich kann man aber sagen, dass Yusa/Misa und Joujirou von vorneherein zweitrangig sind, zumindest für die Story. Sie dienen hauptsächlich als Sidekick, was ich bei Joujirou auch noch verstehen kann, aber zumindest Yusa und vor allem Misa hätten noch so einiges an Charktertiefgang liefern können. Vielleicht hätte man zwischen Yusa und Joujirou auch nochmal eine eigene (Liebes-)Geschichte spinnen können, aber auf jedenfall hätten sie mehr als nur Sidekicks sein dürfen, gerade weil sie eigentlich zu dem Hauptcast hinzugehören. Auch Shunsuke hätte man in seiner Vergangenheit nochmal näher beleuchten können (Was ein gutes Beispiel für die zu kleine Anzahl an Folgen ist; man hätte Shunsukes Vergangeheit nicht in einer halben Folge zusammenfassen müssen, sondern ihr eine ganze spendieren können), gerade, was die Entwicklung bestimmter Freundschaften und dem Näherbringen einiger Charaktere gut getan hätte, da man mit Shunsukes Freunden außer Kumagami vielleicht überhaupt keine Bindung aufbauen konnte. Man kann das zwar als Meckern auf hohem Niveau bezeichnen, oder sagen, dass Charlotte bestimmte Charaktere gar nicht näher zeigen wollte, jedoch hat der Anime genau dies versucht und ist nun selber Schuld, dass man sowas kritisieren muss. Jetzt kommen wir jedoch zu den zwei Hauptcharakteren des Animes: Nao und Yuu. Die beiden haben für mich echt nochmal so einiges gerissen und trotz ihrer eigentlich unausstehlichen Art viele Sympathiepunkte eingeheimst. Nao hätte zwar noch weitaus besser werden können (Man hätte mehr über ihre Liebe zur Musik und zum Filmen erfahren können und auch ihre Vergangenheit detailreicher beleuchten können), aber es ist schön, zu sehen, wie sie weiterhin eine Tsundere bleibt oder desinteressiert ist, während sie doch immer mehr eine Verbindung zu Yuu aubaut. Ich finde es allerdings ziemlich blöd, dass ihre Liebe zu ihrem Bruder so gut wie nicht existent ist von ihrer Ausdrucksweise her, selbst zu Beginn scheint sie sich mehr um Yuu zu kümmern als um ihn. Auch die Szene, in der sie verprügelt wurde, hat nur Fragen aufgeworfen und keine beantwortet. Der wahre Star ist jedoch Yuu selbst, der vor allem zu Beginn mit seinem verachtenswertem Charakter aus der Masse heraussticht und über die ganzen ersten Folgen als auch über die Storywendungen hinweg durchgehen interessant bleibt und auch eine Entwicklung durchmacht. Mir wäre es zwar lieber gewesen, wenn er gegen Ende weiterhin einen ziemlich negativen Charakter gehabt hätte, allerdings hätte er sich dann nicht wirklich weiterentwickelt und da schon noch etwas davon übrig ist, wurde dies ganz gut gelöst. Ich muss dazu auch sagen, dass die zwei Folgen, welche sich auf Yuu und seine Entwicklung & Taten über eine längere Zeit hinweg fokussiert haben, mit Abstand die besten und interessantesten Folgen für mich waren. Ich bin wirklich froh, endlich mal wieder einen interessanten Hauptcharakter gehabt zu haben (Obwohl das Design der Durchschnittsmasse entspricht). Im Endeffekt kann ich sagen, dass zwar viel Potenzial verschenkt wurde, allerdings der Anime weiterhin sehr schön anzuschauen ist und durch die zu kurz geratenen Folgen auch viele Interpretationsmöglichkeiten offen lassen.
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Avatar: Thomas P
V.I.P.
#4
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Wie lang hatte ich jetzt Charlotte schon auf meinem Schirm ich weiß es nicht mehr, ich weiß nur das ich seit ich ihn auf Akiba Pass das erste mal bemerkt habe ihn sehen wollte. Leider ist er dort aber nur mit Japanische original Synchro mit Untertiteln zu sehen da ich aber ein Verfechter von Deutschen Synchro's bin habe mich daher davor gedrückt in dort zu anzusehen.
Und ich kaufen mir nicht alles was da so um die Ecke kommt sofort auf DVD oder Blue Ray , zumal ich ja auch nicht wusste ob er die Kohle überhaupt wert ist und ob er mir gefallen würde. Zugegebenermaßen spielte ich aber schon sehr mit dem Gedanken es zu tun und wehre mir Netflix nicht damit zuvorgekommen ihn mit Deutscher Synchro in sein Sortiment aufzunehmen hätte ich es auch früher oder Später getan.

Doch nun zum Kern der Sache was erwartet einem wen man sich auf Charlotte einlässt, nun ich würde es als Drama mit einer guten Portion Humor das sich langsam entfaltet und zu überraschen weiß beschreiben. Er beginnt damit uns in den ersten 5 Episoden die Charaktere näher zu bringen und das mit viel Humor und Witz bleibt dabei aber ernst genug um nicht zur Komödie zu werden doch wird er auch nicht zu Ernst er findet hier einen guten Mix wie ich finde. Die Geschichte bleibt hier noch eher einfach und unkompliziert ist aber gut erzählt. Doch mit der Sechsten Episode beginnt er dann aber den Dramatischen teil langsam aufzubauen und die Geschichte wird ab hier auch Ernsthafter und zieht dir am ende der Episode eine Keule um's Ohren die du nicht kommen siehst.
(VORSICHT MASSIVER SPOILER IM KASTEN)
Ayumis Tod kam so unerwartet das es mich vollkommen aus der Fassung brachte und ich kurz pausieren musste. Ich konnte es nicht fassen das dieses Liebenswerte süße Mädchen sterben musste, und Yuu seine Schwester verlieren musste, er tat mir so leid. Und ihn dann in Episode 7 so zerbrochen und am Ende zu sehen wahr echt Heftig. Seine Geliebte Schwester zu verlieren muss der Horror sein, ich will es mir jedenfalls nicht mal Vorstellen.
Und ab da wird die Dramatik viel greifbarer und so manche stelle birgt für den ein oder andern Heulkrampfpotenzial, und auch die Geschichte wir ab hier fiel Komplexer als man es ihr bis dahin zugetraut hätte. Sie baut eine Tiefgründigkeit auf die einen in seinen Bann zieht. Und man lernt viel über die Vergangenheit den Akteure und ist an so mancher stelle sprachlos. Nicht weil es absurd wäre sondern weil er  Menschlichen Abgründe zeigt die nur allzu Real sind, aber genauso Reale Selbstlose Güte und Menschlichkeit. Ich fand zwar auch das dem Letzten Akt 1 bis 2 Episoden mehr nicht geschadet hätten, aber fand ich es auch nicht Überhetzt.  Das Ende fand ich hingegen Perfekt getroffen und bin voll und ganz zufrieden damit.

Auf Charakter technischer seit fand ich keinen störend oder deplatziert alle sind sehr gut gezeichnet.
Yuu, Nao und joujirou binden dabei das Haupttrio die die Geschichte vorantreiben und dabei von etlichen Nebencharakteren begleitet werden.

Yuu der mir anfänglich noch eher Unsympathisch wahr wurde aber schnell Sympathischer und konnte mich am ende voll und ganz für sich gewinnen. Er meistert die Hindernisse die die Geschichte ihm in den weg legt zwar nicht immer auf Anhieb und braucht auch schon mal Hilfe den Richtigen weg zu Finden. Wenn er ihn aber gefunden hat geht er ihn einfach so gut er eben kann. Und auch wenn er vieleicht Angst oder zweifel haben mag und wenngleich er auf seinem weg auch das ein oder andere mal Stolpert so geht er weiter bis er ankommt.

Nao kam mir anfangs wie eine Typische Tsundere vor, doch recht schnell merkte ich das ich ihr da unrecht tue. In Wirklichkeit finde ich das man sie keinen einzelnen Genre zuordnen kann oder sollte. Ihre Vergangenheit hat sie stark geprägt und sie zu der Person gemacht die sie jetzt ist und ihr wahres ich ist vielleicht für immer verloren. So gesehen kann ich ihr verhalten gut verstehen und ich fände es unfair sie in irgendwelche Genre Schubladen zu stecken. Jedenfalls hat sie mein Hertz im Sturm erobert und ich finde sie macht einen Bombenjob als Schulsprecherin und Hauptfigur.

Joujirou ist einfach der Brüller als dritter Hauptcharakter rundet er das Trio super ab und ist mit seiner Fähigkeit immer wieder für einen Lacher verantwortlich wenn er sie immer wieder ohne Rücksicht Einsetzt und ihm danach wider das Blut aus dem Kopf sprudelt und er sagt passt schon ist nicht so schlimm. Doch ist er ein Treuer Freund der immer da ist wenn man in braucht und Yuu und Nao immer unterstützt und zur Seite steht.

Von den Nebencharakteren möchte ich nur Yuu's Kleine Schwester hervorheben.

Ayumi ist 12 und ein Energiebündel das immer Lacht und will das auch Yuu mehr Lacht, deshalb kocht sie auch immer nach den Rezepten Ihrer Mutter und nimmt für fast jedes Gericht die Berühmte Otosaka Pizza-Sauce doch die mag Yuu eigentlich so gar nicht er tut aber immer so weil er seine Schwester nicht weh tun will.
Sie mag Astronomie und sieht sich mit Freude die Sterne und Kometen durch ihr Teleskop an. Yuu möchte zwar das sie mehr mit ihren Klassenkameraeden unternimmt weil er Glaubt das sie deswegen nur wenige Freunde hat aber sie ist einfach mit so fiel Freude dabei ihm dabei zu berichten was sie sieht das er immer nachgibt.

Aber auch alle anderen Nebencharaktere sind alle gut und runden gut ab.

Was die Animationen angeht fand ich nichts was ich bemängeln könnte alles Top, das selbe Gilt für nie Musik und den Ton.

Alles im allen muss ich sagen Charlotte ist einer der Besten Animes die ich bisher gesehen habe und  ein Absoluter Hit den man sich einfach ansehen muss da führt kein weg dran vorbei. Selbst wenn du keine Dramen magst den musst du sehen sonst versäumst du einen der Besten Animes aller Zeiten.
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Avatar: Asane
Redakteur
#5
"Charlotte" ist cool! Verdammt cool. Und episch. Enorm episch! Warum?
Weil der Anime sich einen Dreck schert um Logik und konsistentes Verhalten.

Zu dieser bittersüßen Erkenntnis gelangt man unweigerlich nach erfolgter Konsumierung der letzten zwei, drei Folgen. Man möchte es gerne als Satire aufgefasst wissen, findet aber nicht den Punkt, an dem sie sich zu erkennen gibt. Allein die Idee, eine einzelne Person macht sich auf, um

Vorsicht: Heftiger Final-Spoiler

alle befallenen Kandidaten ausfindig und unschädlich zu machen inkl. denjenigen, die noch keine Symptome zeigen, aber die Partikel in sich tragen; dazuhin unter sehr zeitnaher Erlangung der nötigen Visa und anderer Formalien; Held bekommt am Beginn seiner Mission die alles entscheidende Fähigkeit; wird mehrfach beschossen und ganz plötzlich(!) kommt im tiefsten China(!!) wie aus dem Nichts ein Hubschrauber(!!!) angeflogen und bringt den Schwerstverletzten zurück in heimatliche Gefilde, wo er trotz vieler, vieler Stunden(!!!!) Flug überlebt…
- all das ist so dermaßen an allen Haaren herbeigezogen, dass man als dramaturgisch Verantwortlicher gut daran tut, es mit allen Arten von Action, epicness und was die Shounen-Kiste sonst noch so hergibt, zuzukleistern und zu hoffen, dass der Zuschauer das so schluckt. Tut er ja auch, wie man den Bewertungen entnehmen kann. Gut genug jedenfalls, dass solche Dinge hingenommen werden und auch "Zeitsprünge", die klar die Handlungslogik des Animes selbst beeinträchtigen, nicht weiter stören. (Allein dieser eine Satz von Yuu irgendwo in der Schlussfolge "Ich darf nichts mehr tun, was der menschlichen Logik widerspricht" ist ja wirklich goldig. Das so zu bringen - die Chuzpe muss man erst mal haben!)

Ja, aber bis dahin ist es doch eine klasse Serie, die hervorragend entwickelt ist, gut unterhält und starke Szenen und starke Charaktere hat, oder etwa nicht?

Das ist der eigentliche Punkt. In meinen Augen scheitert die Serie nicht an ihrem Finale, sondern schon viel früher. Keine Frage: optisch macht die Serie was her. Die eigenartige Prämisse (übernatürliche Fähigkeiten und deren Quelle) samt den später folgenden pseudowissenschaftlichen Erklärungen (plus generöser Umdeutung des halben europäischen Mittelalters) fallen eher nicht ins Gewicht - ist ja schließlich auch Anime!

Die Art und Weise, wie man die Umsetzung angeht, aber schon.
Nicht nur, dass die Comedy eher von der groben Sorte ist, sie steht auch noch der Handlung im Wege und reißt Logiklöcher ohne Ende. Rein um des Effekts willen. Halbwegs passable dramatische Szenen, die auch den hartgesotteneren Zuschauern an die Nieren gehen können (z.B. erstes Drittel der 7. Folge, also die Nachfolgen des Gebäudeeinsturzes), werden durch solche ad-hoc-Komikeinlagen umgehend gekillt. Die dafür Verantwortlichen scheinen für solche Dinge absolut kein Gespür zu haben und gehören von Rechts wegen auf den Mond geschossen.

Dazu kommt, dass sehr viele Elemente des Szenenaufbaus und der dramaturgischen Abläufe absolut generisch und nach Schema F gestrickt sind. Anders ausgedrückt: sie sind altbacken. Eins davon: Aussprachen zwischen Personen oder Probleme generell werden - mal wieder! - durch ein Baseballmatch gelöst.

Von Seiten des handelnden Personals ist der Anime gespickt mit Charaktertypen aus der Mottenkiste, die erwartungsgemäß wenig einfallsreich eingesetzt werden. Sicher, das mag bei diesem Genre hier gar nicht nötig sein, hätte ihm aber einen Originalitäts-Schub geben können.
Und auch von nur halbwegs altersgemäßem Verhalten der Protagonisten ist der Anime meilenweit entfernt. Das ist mit ein Grund, dass die ganze Show ziemlich konstruiert wirkt, ziemlich kühl-distanziert und unpersönlich.

So *hust* elaboriert die Hintergrundgeschichte ist, so krude sind die Charaktere in ihrer Typisierung, ihrer Führung und ihrem Handeln. Absolut schablonenhaft. Und kaum empathiefördernd.

Auch wenn es sich vielleicht so liest: das ist kein Rant. Das ist eine Klage über haufenweise verschenktes Potential. Der Anime hat so gute Ansätze, immer wieder brillante Szenen, wunderbare Hintergründe, und da gerade so unfassbar ergreifende Naturszenen, die zu Herzen gehen. Auch die Musik passt gut zu alledem, drängt sich aber nie auf.

Und dann kommt immer wieder der Moment, wo's der Anime verkackt. What a waste!
Beitrag wurde zuletzt am 06.05.2020 um 17:40 geändert.
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Anime Kommentare

Avatar: Bananen_Pizza#1
Der Anime Charlotte hat bei mir im Ganzen einen guten Eindruck hinterlassen.

Nach wie vor ist die musikalische Begleitung hervorstechend, vor allem das Opening sowie Ending - erstklassig meiner Meinung nach.

Die Handlung und die Charaktere gefallen mir gut.
Natürlich gibt es auch Macken, aber welcher Anime hat sie denn nicht?

Ich für meinen Teil empfehle den Anime weiter.
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Avatar: Ohmegar#2

Genau so sollte ein Anime doch sein?


Ich hatte den Anime jetzt schon Ewigkeiten auf der Watchlist. Mein Hang zu sehr auf die Rezensionen anderer zu vertrauen, hatte sich hier auch mal wieder gegen mich gestellt.


Ich will gar nicht lang um den heißen Brei Reden.
Interessante Handlung. Super harmonierende Protagonisten.

Ein Ende -Anime untypisch- welches mich vollkommen zufrieden stimmt.

Das Einzige was ich zu bemängeln habe ist, den Anime nicht früher geschaut zu haben.

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Avatar: LamaGott#3
Charlotte war einer der ersten "Drama" Animes die ich bis jetzt gesehen habe.


Mir hat er sehr gut gefallen, generell gefallen mir Animes von P.A Works sehr gut.


Für jeden der ein bisschen Action will mit einer Romanze auf jeden Fall geeignet.
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Avatar: Arekusu#4
Wieder ein Meisterwerk von key.
Als ein Fan von Clannad waren meine Erwartungen realtiv hoch und ich wurde insgesamt betrachtet nicht enttäuscht. Wenn auch der Anime recht "Standard"-Niveau typisch erscheint erweist er sich später als Perle. Gerade die Plot-Twist, welche die Serie enthält machen ihn nicht vorhersehbar und spannend!
Eine klare Empfehlung und für mich unter den TOP3 Anime aus dem Jahr 2015
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Avatar: nano#5
Ich denke, das mit der Pizzasoße ist mehr als ein Gag. Ich habe eine Theorie, was dahinterstecken könnte. Möchte die jemand hören? xD
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