„Children of the Sea“-Review: Blu-ray von Polyband Anime

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„Children of the Sea“-Review: Blu-ray von Polyband Anime

Ende März hat Polyband Anime seinen Katalog um eine weitere Blu-ray erweitert und mit „Children of the Sea“ einen ungewöhnlichen Anime-Film veröffentlicht.

Aufmachung:

Children of the Sea Cover Children of the Sea Innen
Verpackung: Innen und Außen (Cover bereits gewendet)

Bei der Standardausgabe setzt Polyband auf eine normale Amaray-Hülle mit Wendecover, der lediglich ein Werbeflyer zum restlichen Anime-Programm beiliegt. Parallel dazu wird die Blu-ray aber auch als limitierte Sammlerausgabe in einer Hardcover-Box vertrieben, der laut Publisher zusätzlich ein Booklet und Artcards beiliegen.

Worum geht es in „Children of the Sea“?

Als Ruka aus Langeweile das Aquarium besucht, in dem ihr Vater arbeitet, lernt sie den ungewöhnlichen Umi kennen. Er und sein Bruder Sora wurden im Meer von Dugongs aufgezogen und fühlen sich augenscheinlich im Wasser wohler als an Land. Genaugenommen können sie auch gar nicht lange an Land bleiben, ohne das ihre Haut austrocknet. Mit der Zeit fühlt sich Ruka zu Umi hingezogen und lernt von den beiden einiges über die Geheimnisse des Meeres, über und unter Wasser – und dass die Walgesänge ein mysteriöses Fest ankündigen.

Während die Geschichte zunächst wie ein jugendliches Sommerabenteuer beginnt, entfernt sich die Handlung mit der Zeit immer weiter von der Realität.

Bild und Ton:

Technische Daten


Blu-ray:
Länge:ca. 111 Min.
Anzahl Datenträger:1
Tonformat:Deutsch: DTS-HD MA 5.1
Japanisch: DTS-HD MA 5.1
Bildformat:
1920 × 818 (ca 21:9), 23,976 fps
Videobitrate:
Ø 21.970 kbps
Verpackung:Amaray mit Wendecover
FSK:Ab 6 Jahren

Der Film erscheint auch – inhaltlich identisch – auf DVD.


Der schon im vergangenen Jahr in den japanischen Kinos gezeigte Film vom Studio 4°C fällt, wie auch viele frühere Werke des Studios, durch einen eher ungewöhnlichen Stil auf. Zunächst ist da das Charakterdesign, das auch im fertigen Anime sehr „skizzenhaft“ wirkt – im Kontrast dazu stehen die zahlreichen Gegenstände in fotorealistischer Optik mit Abnutzungs- und Verwitterungserscheinungen. Während manche Animationen wirken, als wären sie komplett von Hand produziert, gibt es auch solche, bei denen die Unterstützung durch moderne Computertechnik offensichtlich ist.

In puncto Bildqualität liefert die Blu-ray von Polyband ein solides Ergebnis und schneidet bedeutend besser ab, als die französische Veröffentlichung. Relevante Unterschiede zur japanischen Version sind hingegen auch im direkten Vergleich nicht zu erkennen.



© Daisuke Igarashu, Shogakukan/"Children of the Sea" Committee

Die deutsche Synchronfassung entstand bei EuroSync in Berlin und klingt angenehm natürlich. In der Hauptrolle ist übrigens Léa Marriage zu hören, die Kinobesuchern vermutlich schon aus der deutschen Fassung von „Weathering With You“ bekannt sein dürfte. Auch technisch ist nichts an der Tonqualität auszusetzen: verlustfreier Surround-Sound in DTS-HD MA 5.1. Anders als die „Pokémon“-Blu-rays beinhaltet „Children of the Sea“ auch deutsche Untertitel, die in einem hellen Grauton gehalten sind.


Empfehlung und Fazit:

Ist das Kunst? Ja, aber Kunst muss nicht jedem gefallen. Das gilt auch und gerade für die ungewöhnlichen Werke des Studio 4°C, die eben nicht typisch Anime sind.

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