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µ’s Final LoveLive! ~µ’sic forever~ ‒ Ein aS’ler war dabei!

Tokyo ‒ 30. März 2016

Sie sind gekommen. Sie sind alle gekommen. Aus den verschiedensten Teilen Japans und zum Teil auch aus der ganzen Welt haben sich die LoveLiver in Tokyo versammelt und nur aus einem Grund: Um das letzte Konzert von µ’s im Tokyo Dome zu erleben. Ja und auch ich hatte mir zum Ziel gesetzt dabei zu sein, koste es, was es wolle. Glaubt mir, es hat gekostet, aber das wollt ihr gar nicht im Detail wissen, ihr verschluckt euch sonst eh.

Foto 1: Prism Hall; noch 1 Stunde bis zum Ziel

Bereits an diesem Tag, bevor das erste von zwei Konzerten stattfand, merkte man, dass eine ganze Welle LoveLiver in Tokyo eingeschwappt war. Auch ich hatte mir vorgenommen an diesem Tag am Vorverkauf der Fanartikel teilzunehmen. Morgens um neun ging’s los. Zweieinhalb Stunden stand ich in einer Schlange an der Prism Hall des Tokyo Domes, um meine Wunsch-Goodies zu ergattern. Es gab noch einen zweiten Verkaufsstand, oben vor dem Dome, die Schlange dort war einen geschlagenen Kilometer lang und war sogar von der Luft aus zu sehen. Da gibt’s auch eine News auf ANN dazu; könnt ihr ja nachschlagen, wenn ihr wollt.
Doch nicht nur hier, auch am aus der Serie allseits bekannten Kanda-Myojin-Schrein in Akihabara war schier die Hölle los. Unzählige LoveLiver standen hier Schlange, um ein Stoßgebet für ihre Idols an die Götter zu schicken, um exklusive Schrein-Goodies

Foto 2: Getränkewagen im µ’s-Style

zu kaufen, eines der Wunschtäfelchen aufzuhängen oder an dem extra dafür angekarrten LoveLive-Getränkewagen einen Drink zu kaufen. (Da war eine Schlange mit sicherlich 20 Minuten Wartezeit.) Auch ich habe ein Gebet dagelassen und ein Täfelchen aufgehängt. Ich weiß jetzt nicht, wie lange die Dinger hängenbleiben, aber falls da demnächst mal einer vorbeikommt, kann er ja mal schauen, ob er es findet; ist, glaube ich, das Einzige, das auf englisch geschrieben ist.


Doch genug des Vorwortes. Ich war an beiden Tagen, dem 31.03. und dem 01.04. dabei, gehe hier jedoch speziell nur auf den 01.04. ein, da beide Tage praktisch identisch abgelaufen sind. Es gab im Ablauf nur den Unterschied, dass anstatt „Kitto Seishun ga Kikoeru“ am zweiten Tag „Donna Toki mo Zutto“ gespielt wurde.

Also wie fange ich an? Nun es war beeindruckend, diesen riesigen Dome von innen zu sehen, der sich in den zwei Stunden Einlass immer mehr gefüllt hat. Und es war auch beeindruckend zu sehen, wie sich die LoveLiver vorbereiteten. Es liefen im Vorfeld µ’s Songs über die Lautsprecher und die Leute haben bei jedem Song das Wedeln mit den „LoveLive Blades“, den Leuchtstäben, geprobt und je mehr es wurden, um so bunter wurde es auch.
Diesmal hatte man sich für das Bühnendesign etwas sehr weitläufiges ausgedacht. Es gab die Hauptbühne mit einer oberen und einer unteren Ebene, dahinter drei große Bildschirme. Dann umlaufende Verbindungswege zu der 1st, der 2nd und der 3rd Base. Zwischen diesen Bühnen waren dann auch Zuschauerplätze angebracht. An der mittleren Bühne (2nd Base) war eine weitere, bewegliche Bühne angebracht, doch dazu komme ich später.

Freitag 01.04.2016, 16:00 Uhr Tokyo Dome. Es geht los!

Foto 3: Alle zusammen, ein letztes Mal

Das Licht geht aus, die drei großen Monitore gehen an und es wird eine Anime-Sequenz gezeigt. Unsere Alpacas haben Nachwuchs bekommen und die Mädels fragen sich, wo das nächste Live stattfinden soll. Hier hat man natürlich das Publikum eingebunden, dass die Frage mit „Dome“ beantwortet. Die Charaktere machen nun einen kleinen Switch und zeigen die Standorte der bisherigen Lives von außen, mit dem Dome zum Schluss. Dann ist es soweit: Auf der oberen Ebene der Hauptbühne werden unsere Mädels hochgefahren und es ertönt „Bokura no Live kimi to no Life“. Sie tragen die Kostüme aus dem Video, wie beim 3. Live, nur diesmal im Glitzer-Look. Der ganze Saal, immerhin 55.000 Menschen, ist mit einem Schlag eine wilde ungebremste Fanmeute und gibt alles! Es folgt „Bokura wa Ima no naka de“, bevor die Mädels zu ihrem Intro Talk, regulär „MC“ bezeichnet, übergehen. Es waren die ersten zehn Minuten und ich habe schon das Gefühl, ich sei durchgeschwitzt. Ich gebe zu, ich bin hier das erste Mal überhaupt bei einem Live-Konzert, aber so schwitzen tue ich selten.

Nun kommt die Vorstellungsrunde. Ich habe es ja oft auf Blu-ray gesehen, aber dort zu stehen und mit 55.000 Menschen gemeinsam die Sätze zu rufen, ist einfach unbeschreiblich.
„Dare ka tasukete!“ → „Chotto mattete!“ oder „Kashikoi, kawaii?“ → „Elichika!“
Oder was soll ich dazu sagen, wenn 55.000 Mann „Nico Nico Niii!!“ brüllen?

Was sich hier vom ersten Tag unterscheidet, ist unsere gute Ucchi. Man hätte es

Foto 4: Nanjolno ist wieder da!

nicht gedacht, aber sie hat hier als erste Schwierigkeiten ihren Satz „Kotori no oyatsu ni shicchau yo!“ zu bringen. Sie ist hier bereits den Tränen etwas früh nahe, kann sich dann aber doch wieder fangen. Nachdem die Runde durch ist, rocken die Mädels weiter mit ihren Songs „Natsuiro Egao de 1, 2, Jump!“ und „Wonderful Rush“. Was man hier anmerken muss ist, dass sie diese Songs nur zu acht performen. Nanjolno war zwar vorher dabei, es wurde jedoch im Vorfeld gesagt, dass zum Schonen ihres Knies, dessen Verletzung sie ja praktisch das ganze letzte Jahr davon abgehalten hat, auch nur einen einzigen µ’s Auftritt wahrzunehmen, sie nicht bei allen Songs dabei sein kann. So ist es bei diesen beiden nun der Fall. Bei „Wonderful Rush“ stehen die Mädels auf der beweglichen Bühne der 2nd Base, diese fährt senkrecht hoch und dann waagerecht über die davorliegende Zuschauerreihe hinweg zur Home Plate, sodass sie vor der Tribüne stehen. Zum Schluss spielen sie dann „Yuujou no Change“, zu dem Nanjolno auf einem ‒ ich sag mal „Karnevalswagen“ dazu ‒ wieder einfährt und die Mädels einsammelt. Während des Songs gibt’s eine kleine Fahrrunde an der Tribüne entlang, bis sie wieder hinter der Hauptbühne verschwinden.

Zeit zum Umziehen. Normalerweise kommen an dieser Stelle immer mit Chibi-Charakteren animierte, witzige Geschichten, was z. B. gerade hinter der Bühne passiert. Doch diesmal nicht. Man bringt stattdessen die „µ’s

Foto 5: Mogyutto „love“ de Sekkin Chuu!

Chronicles“: aufgenommene Interviews, in denen man die Mädels über Sachen wie ihre Gründung, das erste Live, etc. Revue passieren ließ. Es gibt dann weitere während des ganzen Lives.
Der nächste Teil beginnt mit „Mogyutto ‚love‘ de Sekkin Chuu!“. Hier haben sie uns etwas Großartiges gegeben, aber dennoch etwas genommen. Warum? Nun, die Mädels haben zum ersten Mal Maid-Uniformen, dem Song entsprechend an, jedoch fehlt hier eines: Nanjolno! Es wäre ein perfektes Bild geworden, alle neun als Maids, aber es soll nicht sein. Nanjolno ist in diesem Segment, wie vorab gesagt, etwas viel abwesend, wobei ich mir immer noch sicher bin, dass sie diesen einen Song noch zusätzlich geschafft hätte. Ganz sicher!

Die Mädels machen weiter mit den Songs „Baby Maybe Koi no Button“ und „Music Start“, wodurch sie zur Bühne an der 1st Base gelangen. Was nun folgt, ist so eine Art Medley-Festival. Sie bringen „Yume no Tobira“ und „Susume→Tomorrow“. Dann kommt wieder Nanjolno mit dem Karnevalswagen reingefahren und sammelt die Mädels wieder ein, um mit ihnen, an der Tribüne entlang, zur 3rd Base zu fahren. Währenddessen spielen sie „Wonder Zone“, „Korekara no Someday“ und „Love Wing Bell“, um am Ziel dann noch „Dancing Stars on Me“ zu bringen, bevor Sie mit „Happy Maker“ wieder zur Hauptbühne marschieren und diesen Teil beenden. Man muss hier aber sagen, dass nur vier der genannten Songs voll performt wurden. Alle anderen wurden in der kurzen „Anime-Fassung“ gespielt, was leicht dafür sorgte, dass es etwas überfrachtet gewirkt hat, so viele Songs unterbringen zu wollen und nur halbwegs zu spielen. Nach einem weiteren µ’s Chronicles geht es weiter mit dem „Unit-Corner“.

Den Anfang machen Printemps mit ihrem aktuellen Song „Wao Wao Powerful Day“. Die Klamotten sind denen vom Cover nachempfunden und sogar sehr ähnlich. Wie sie in ihrem kurzen MC selbst sagen, sehen sie ein bisschen aus wie Rockstars. Da passt es auch, dass sie als nächstes „NO EXIT ORION“ bringen und dabei Standmikros benutzen. Ein Song bei dem man sagen muss, dass er, wenn man den Text genau betrachtet, einen leichten Hauch von „Yandere“ hat ‒ schon fast gruselig bei den putzigen Mädels. Anders als früher, ist ihr Teil hier aber nicht zu Ende; nein, sie hängen noch einen dran: den älteren Song „sweet&sweet holiday“, womit zum ersten Mal im Unit-Corner drei Songs gebracht wurden.

Foto 6: „Seifenblasen“ …

Nun sind Lily White dran mit „Omoide Ijou ni Naritakute“. Auch hier hat man versucht, die Kostüme denen des Covers nachzuempfinden. Allerdings, wer die Idee hatte, das Ganze in dicke Bläschenfolie einzupacken, muss irgendwie nicht ganz auf der Höhe gewesen sein. Denn so ganz passen tut das nicht, auch wenn hier ein Seifenblasenthema angedacht ist. Während die Mädels den alten Song „Futari Happiness“ bringen und in Luftballonwägen umhergefahren werden, versucht Kussun Seifenblasen zu pusten ‒ was nicht wirklich zu funktionieren scheint. Im kurzen MC bitten sie uns dann, unsere Leuchtstäbe auf Kirschblütenfarben einzustellen (rosa und weiß), um mit einem Kommando den Dome als großen Kirschblütenwald erstrahlen zu lassen. Beenden tun sie ihren Teil dann mit „Shunjou Romantic“.

Foto 7: Rock ’n’ Roll war gestern;
BiBi ist heute!

Und worauf haben wir am sehnlichsten gewartet? Richtig, auf BiBi!
Mit dem großen Wagen einfahrend, in schwarzen, leicht nach Metal aussehenden Kostümen, erfüllen sie mir unbewusst einen Wunsch. Ich darf zumindest einmal „Cutie Panther“ live erleben. Auf ihrem Weg zur Hauptbühne rocken die Mädels den Dome so richtig! Aber geht da noch mehr? Natürlich! Im Anschluss folgt ihr aktueller, geiler Song „Psychic Fire“. Das Publikum übernimmt ja oft gewisse Hintergrundstimmen in den Songs, aber selten merkt man das so gut wie bei diesem. Gekrönt wird dies durch einen Teil, bei dem alle nur schlachtrufmäßig „BiBi BiBi BiBi“ rufen, während die drei auf dem oberen Bühnenteil noch weiter hoch gefahren werden. Doch wie kommen sie da wieder runter? Ganz einfach: mit BiBi-Power und die gibt es nur durch den BiBi-Call! Doch diesmal übernimmt hier nicht Soramaru das Ruder, sondern alle drei geben den Call vor. Nachdem noch kurz darüber philosophiert wird, dass BiBi eine gute Comedy-Truppe ist, obwohl sie eigentlich nie als solche gedacht war, beenden die Mädels ihre Runde mit „Sakkaku Crossroads“.

Nach einem weiteren µ’s Chronicles geht es auf zu Runde 4. Zeit für den ersten Song aus dem Film „Angelic Angel“. Nanjolno im Center und der Dome erstrahlt in Himmelblau. Wieder haben sie sich hier die Kostüme aus dem Film zugelegt und auf den Bildschirmen werden zu den Handbewegungen der Mädels Herzen gemalt. Leider beglückt uns Nanjolno nur für diesen Song. Es folgen noch der Disco-Hit „Kaguya no Shiro de Odoritai“ und der etwas düsterere Song „Datte Datte Amujou“, aber dafür mit satter Pyrotechnik. Noch einmal „Chronicle“-Pause.
Nun kommen die Songs der Film-Trios. Beginnend mit dem Musical-Song „Hello, Hoshi o Kazoete“, tanzen sich Rippi, Pile und Shikaco über die linke Bühnenseite, während Pile und Shikaco offenbaren, dass sie unter den Mänteln das gleiche Kostüm wie Rippi tragen. Nun folgt der für mich geilste Song aus dem Bereich: „?←Heartbeat“ mit Nanjolno, Kussun und Soramaru. Mal ehrlich, diese bunten Idolkostüme und dazu die dicken Sonnenbrillen? Sieht sowas von beknackt aus. Wobei das Plüschtier, das Kussun weggeworfen hat, wie den Müll aus’m Fenster, tat mir irgendwie leid …
Den Schluss machen Mimorin, Ucchi und Emitsun ein letztes Mal in den legendären Schuluniformen, mit „Future Style“. Letzte Chronicle-Pause.

  • Foto 8: Hello, Hoshi o Kazoete

  • Foto 9: Future Style

  • Foto 10: ?←Heartbeat


„Sore wa Bokutachi no Kiseki“ eröffnet diesen finalen Teil. Die Mädels tragen nun die Kostüme zu „Sunny Day Song“. Nanjolno kommt danach auf die Bühne zurück und die Mädels erinnern an die Fan Meeting Tour vom letzten Jahr und so bringen sie die dazugehörigen Songs „Mi wa µ’sic no Mi“ und „SuperLove=SuperLive“. Ohne große Tanznummer; sie verteilen sich über den ganzen Bühnenbereich und sammeln sich zum Schluss an der 2nd-Base-Bühne. Der Dome ist

Foto 11: Sunny Day Song

immer noch voller Partystimmung. Nanjolno hüpft noch mal kurz davon, während die anderen uns noch einmal mit „No Brand Girls“ und „Kira Kira Sensation“ einheizen. Ich gebe es zu, wenn die Mädels so rocken, gibt es einfach kein Halten. Doch es wird Zeit für den letzten Song. Rippi dirigiert dem Publikum ein paar einfache Bewegungen zum Mittanzen. Ihr glaubt gar nicht, wie schwer das ganz Simple in der Ausführung am Ende mit so einer Menschenmasse ist, noch dazu mit den Leuchtstäben in der Hand. Alle neun treten zum offiziellen Schluss an. Zum letzten „Sunny Day Song“. Wir haben alle, wenn auch teils etwas unkoordiniert wie vorgegeben mitgetanzt. Sie verabschieden sich und gehen von der Bühne.

Foto 12: Das wahre Snow Halation!

Aber lassen wir sie gehen? Wollt ihr, dass ich lache? Keine Sekunde sind sie weg, da hallt es durch den Dome, „Encore! Encore! Encore!“ Nachdem wir das eine Weile gebrüllt haben, flimmern Ausschnitte aus den Musikvideos über den Bildschirm und dann heißt es noch einmal „START:DASH!!“ und die Mädels treten in den Kostümen vom Anfang nochmal auf die Bühne. Doch das ist nichts verglichen mit dem, was darauf folgt: „Snow Halation“. Wir alle kennen den Teil, wenn das weiße Licht leuchtend Orange wird. Der Tradition zufolge macht dies das Publikum mit den Leuchtstäben nach. Doch noch nie, noch nie (!!!), war es so grandios wie in dieser Masse. Auf einen Schlag war es gefühlt taghell.

Mit einer letzten Rundfahrt durch den Dome feiern wir die Mädels bei „Oh, Love&Peace!“ und „Donna Toki mo Zutto“. So fröhlich wir auch noch sind, so viel Spaß wir auch haben, es wird Zeit: Zeit für den „Curtain Call“. Noch einmal treten sie vor und bedanken sich mit ersten Tränen und Schluchzern bei ihren Fans und allen die sie bisher unterstützt haben. Dank Pile haben wir alle aber noch ein Geständnis abgelegt. Sie haben es hier vermieden die tieftraurigen Songs wie „Sayonara e Sayonara“, „Korekara“ oder den Hit „Aishiteru Banzai!“ zu singen. Sie wären vermutlich in einer Heulorgie geendet, hätten sie’s getan. Jeder weiß, wenn Pile „Maki-chan Kawaii“ ruft, antwortet der Saal „Ka-Ki-Ku-Ke-Ko“. Doch diesmal rief sie „µ’s“ und wir antworten mit vereinter Stimme „Aishiteru Banzai!

Sie alle reißen sich noch einmal zusammen, gehen in Position. Es folgt µ’s finale Single „Moment Ring“. Und noch einmal wird gefeiert. Das Encore ist zu Ende und wieder gehen Sie von der Bühne. Doch lassen wir sie wirklich gehen? Noch nicht! Es hallt durch den Dome, „Noch einmal! Noch einmal!“ Nach einer kleinen Weile gehen die Bildschirme noch einmal an und ein Bonusteil der µ’s Chronicles wird gezeigt.

Sie reflektieren über die gemeinsame Zeit, was es für sie bedeutet und was es bedeutet, am Ende angekommen zu sein. Teils hatten Sie auch hier Tränen in den Augen. Zum Schluss kommen Aufnahmen aus den bisherigen Lives, untermalt mit trauriger Musik. Der mittlere Bildschirm ist aufgefahren und dahinter fährt eine riesige, geschlossene Blume hervor, bis sie bei der vorderen mittleren Bühne ankommt. Nun zeigen sie die finale Szene aus dem Film, ein letztes Mal zählen die Mädels durch von eins bis neun und der Dome ergänzt wie stets mit „zehn“. Zum letzten Mal heißt es, „µ’s Music Start!

Foto 13: Ima ga Saikou!

Die Blume geht auf und darunter kommen die Mädels engelsgleich hervor. „Bokutachi wa Hitotsu no Hikari“. Doch dies ist nicht nur ihr Song ‒ es ist unser Song. Ein Song der nicht von neun, sondern von zehn und somit von 55.000 gesungen wird. Und jedes Mal hallt es durch die Ränge, wenn es heißt „Ima ga Saikou!“. Der Song geht zu Ende und ist es doch nicht. Während die Mädels nun ihre Tränen nicht mehr zurückhalten können und sich winkend bei allen nochmal bedanken, stimmt der gesamte Dome noch einmal diesen Song an, der Instrumental im Hintergrund gespielt wird, denn „Ima ga Saikou!. Während die Blume zurückfährt, um sie abzuliefern, stecken sie die Köpfe zusammen und bedanken sich dann gegenseitig für die tolle Zeit. Am Ziel angekommen, werden sie noch einmal hochgefahren und verneigen sich ein letztes Mal vor uns und auch ich verneige mich, soweit es mir in den engen Rängen möglich ist. Die Bühne fährt herab, während wir den Song noch zu Ende bringen. „Ima ga Saikou!“. Sie versuchen mitzusingen, aber mit so viel Wasser im Gesicht, ist es das natürlich nicht mehr möglich. Doch das ist egal, denn wir tun dies für sie. Sie winken uns zu und danken uns, während sie im Boden verschwinden. Jubelrufe und tosender Applaus hallt zurecht durch die Kuppel. Doch eines muss noch sein. Gemeinsam rufen wir ein letztes Mal „µ’s! µ’s! µ’s!“ Vielleicht sogar in der Hoffnung, dass sie noch einmal hervortreten. Doch dieser Wunsch bleibt unerfüllt, als dann die Stadionstimme ertönt und nach fünf Stunden das Ende verkündet.

Foto 14: Danke für sechs tolle Jahre!


Ich gebe hier an dieser Stelle ganz offiziell zu und alle Möchtegerncoolen da draußen, die sich drüber auslassen wollen, gehen mir hier gepflogen am Allerwertesten vorbei: Ja, auch ich habe, wie so viele andere in diesem Dome, geheult! Ich gebe es zu! Doch dies gebietet die Fan-Ehre! Dazu stehe ich als Mann!

Irgendwann im letzten Jahr hat irgendein Managementteil beschlossen, dass Schluss sein soll. Wobei die Mädels ja auf einem Höhenflug sind wie nie zuvor. Die Aussage, „Die Verträge laufen aus“, klingt so lächerlich, dass ich jedes Mal einen Lachkrampf kriege, wenn ich nur dran denke. Man hätte alles tun können. Es hätte sicherlich Möglichkeiten gegeben, noch ein oder zwei Jahre weiterzumachen. Hätte zwar am Ende nichts geändert, aber auch wenn sechs Jahre lang sind, so waren sie doch irgendwie zu kurz.

Doch ich sage „Danke“ für diese sechs Jahre!
Danke für all die Freude, den Spaß und euer Lachen, das ihr uns geschenkt habt!

Die Mädels sind ja nun aber nicht aus der Welt. Sie haben andere Projekte und haben Solo-Karrieren. Ich werde diese natürlich weiterhin mit großem Interesse verfolgen. Doch wie Emitsun gesagt hat: Sie sind µ’s und sie werden immer µ’s sein! Sie konnte es noch nicht versprechen, doch sie ist sich sicher, wir sehen uns irgendwann, irgendwie wieder.
Und ich habe es im Dome versprochen: Wir sehen uns wieder! Sei es alle zusammen oder nur eine von ihnen. Ich kehre zurück, um erneut mein LoveLive Blade für sie hochzuhalten.

Denn ich bin nicht nur ein LoveLiver, ich bin ein Knight of µ’s!
Möge die Macht mit ihnen sein ‒ immer!

—JohanViBritannia

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Japan, µ’s Final LoveLive
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