Daegun: Sarangeul Geurida (Live-Action)대군: 사랑을 그리다

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  • TypTV
  • Episoden20 (~)
  • Veröffentlicht03. Mär 2018
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftSüdkorea
  • Adaptiert von-
  • ZielgruppeWeiblich

Film Informationen

  • Film: Daegun: Sarangeul Geurida
    • Südkorea Daegun: Sarangeul Geurida
      대군: 사랑을 그리다
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 03.03.2018 ‑ 06.05.2018
    • Synonyme: Grand Prince: Drawing Love

Film Beschreibung

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Film Forum

Film Rezensionen

Avatar: SabriSonne
Redakteur
#1
Normalerweise beginne ich meine Reviews nie mit einem Filmzitat – aber der Satz, den ein Charakter in der letzten Folge von „Grand Prince“ abgeben hat, hat für mich dieses ganze Erlebnis einfach so perfekt zusammengefasst, dass es als Einleitung geradezu prädestiniert war:

„Life can be endlessly meaningless, and good fortune can turn into disaster in an instant“


zur Handlung
Ich muss zugeben, dass „Grand Prince“ wie bei den meisten KDrama-Zuschauern schlicht und einfach damals komplett an mir vorbei gerauscht ist. Ich bin auch nur per Zufall darauf gestoßen, weil die Serie selbst im Sageuk-Genre nicht unbedingt empfohlen wird, und damit leider ein ziemliches Schattendasein führt.

Ich hatte einfach Lust auf eine Serie mit Hauptdarsteller Yoon Shi-Yoon (Eun Sung), dass ich mir weder Trailer noch Beschreibung gegeben habe – und im Nachhinein war das glaube ich Gold wert!
Ich bin ohne Erwartungen an die Handlung herangegangen. Nebenher habe ich bereits mitbekommen, dass die Geschichte als ziemlicher Abklatsch von „Princess’ Man“ verschrien wird, aber im Nachhinein bin ich mehr als zufrieden „Grand Prince“ gesehen zu haben – denn sie ist weder Abklatsch noch nicht-sehenswert.

Hauptteil der Handlung ist eine hervorragend geschriebene Palastintrige, die man zwar in einem Sageuk erwartet und auch dementsprechend gradlinig verläuft, die aber extremst spannend und mitreißend dargestellt wird. Hinter jeder Ecke verbirgt sich ein Feind, Jeder wettert gegen Jeden und alle rammen sich fleißig gegenseitig die Messer in den Rücken. Keiner kann sich sicher sein, nicht mal die kleinsten Kinder sind vor dieser Palastintrige geschützt und auch mit Tod wird nicht gespart, weshalb für mich das oben genannte Filmzitat die Handlung einfach perfekt zusammenfasst. „Grand Prince“ gibt das Gefühl, dass Charaktere Ziele erreichen können, nur um ihnen dann zu zeigen, dass man ihnen den Sieg mit dem nächsten Augenzwinkern schon wieder entreißen kann. Dadurch bekommt die Handlung automatisch einen mitreißenden Zug und man klebt stellenweise förmlich am Bildschirm.

Zwischen die wirklich sehr sehenswerte Palastintrige mischt sich bereits zu Beginn eine sehr niedliche Liebesgeschichte, die knuffig und goldig anfängt, und am Ende von einer Tragödie in die nächste rennt. Die Handlung ist dabei gnadenlos und zeigt eindrucksvoll, wie die falschen Charakterbeziehungen zu fatalen Folgen führen können. Selbst die Liebesgeschichte zwischen Prinz Eun Sung und Ja-Hyun hat keine Zeit zum Durchatmen und hält einen bis zum Schluss an der Stange. Die wenigen ruhigen Szenen werden umso herzzerreißender, weil alle Beteiligten wissen, dass diese nur von kurzer Dauer sein könnten. Selbst dem Zuschauer ist sich dies mehr als bewusst, sodass die Szenen emotional intensiv werden.

Und eine ganz besondere Form der emotionalen Tiefe entsteht mit dem Erzählstil. Die Handlung beginnt mit einem Vorausblick in die Zukunft. Prinz Eun Sung taucht nach 3 Jahren, in denen er für tot gehalten wurde, überraschender Weise wieder am Hof auf und steht vor den Trümmern seines Lebens. Ich hatte Angst, dass die Handlung danach zu langweilig wird, weil wir mit diesen Szenen ja schon einige Storyelemente vorgegeben bekommen, auf die die Geschichte hinarbeiten wird, aber genau das Gegenteil ist der Fall.
Die Handlung schreitet wahnsinnig schnell voran und schafft es damit in nur wenigen Folgen alle Figuren in der Handlung zu platzieren, einige Liebesgeschichten aufzubauen und den Weg für Eun Sungs Verschwinden zu ebnen. Viele Storyelemente erwartet man trotz Vorwegnahme einiger Storylines nicht, sodass man von den offensichtlicheren Parts wenig gestört eine sehr harmonische Geschichte erleben kann. Die Handlung hat dabei mehrere Höhepunkte und ruht sich nicht auf dem Vorausblick aus, sondern wird gewaltiger als zu Beginn erwartet. Denn die Geschichte startet in Folge 2 als niedliches Alltagsdrama, bei dem man schon merkt, dass etwas im Busch ist, und entwickelt sich in nur 5 Folgen zu einer wahren Tragödie, die dann immer ausladender wird. Dennoch fällt die Wiederverwendung der Szenen der 1. Folge auf, die leider nur mit zusätzlichen Szenen und dem anderen Verständnis und Zusammenhang als zu Beginn erweitert werden.

Müsste man doch etwas Negatives in der Handlung suchen, würde ich die Stimmung auf jeden Fall erwähnen. Nicht, dass die Stimmung nicht passen würde, denn „Grand Prince“ ist nun mal kein knuffiger RomCom, eher insofern, dass man den Erzählstil als sehr „drückend“ und „schwer“ bezeichnen kann. Die Handlung hat zwar wie gesagt ein hervorragendes Tempo für ihre 20 Folgen, in denen sie im Grunde nur eine Palastintrige behandelt, aber locker-flockig ist die Handlung nicht. Sie ist und bleibt der Inbegriff einer Tragödie, in der sich alle Figuren die Augen ausheulen, und bei „Grand Prince“ haben wir dermaßen viele Tragödien auf einmal, dass ich mich stellenweise tatsächlich gefragt habe, woher manche Figuren noch die Kraft hernehmen, sich überhaupt noch irgendwie zu bewegen. Kombiniert mit einem schönen Instrumentalsoundtrack, der die Szenen zwar schön untermalt, der aber dann im zweiten Schritt mit einem extremst kritischigen gesungenen OST daher kommt, macht viele Szenen kitischiger, als sie es tatsächlich sind. Das nervte an einigen Stellen.
Außerdem ist die Geschichte sehr gesprächslastig. Es wird viel diskutiert, viel ausgemacht und viel gewettert, dass es manchmal ermüdend wirken kann. Da freut man sich zwischendrin umso mehr über schöne Action-Einlagen oder ein bisschen ruhige Romanze.


zu den Charakteren
Interessanterweise fällt hier sofort auf, dass die Serie keine offensichtliche Hauptrolle vergibt. Wir haben im Grunde mit Eun Sung, seinem Bruder Jin Yang und seiner Liebe Ja-Hyun 3 Charaktere, die ähnlich viel Screentime bekommen. Untermauert werden diese Figuren durch eine große Fülle an sehr angenehm gestalteten Nebencharakteren, die aber auch alle ähnlich viel Screentime abbekommen. So nimmt sich die Handlung ausreichend Zeit bei so gut wie allen handlungsrelevanten Charakteren (selbst Ministern!) den persönlichen Standpunkt zu erörtern, zu festigen und ihn dann im Lauf der Intrige immer wieder zu testen. So wirkt selbst der im ersten Moment unbedeutenste Randcharakter drei-dimensional, was die Intrige umso spannender und eindrucksvoller macht. Jeder Charakter funktioniert als kleines Stellschräubchen und kann mit einer falschen Reaktion das ganze System ins Einstürzen bringen. So ist weniger die Handlung ausschlaggebend sondern eher die immer wieder wechselnde Dynamik der Figuren, die dadurch den Verlauf der Handlung beeinflussen. Und dies zu beobachten ist äußerst zufriedenstellend.

Die 3 Hauptcharaktere überzeugen insgesamt auf voller Linie und sind entsprechend ihrer Hauptaussage durchgehend schön und konstant geschrieben.
Jin Yang, oder auch Lee Kang genannt, bildet ab den ersten Moment den Bösewicht, der zwar schon zu Beginn böse ist, der aber facettenreich auch Schwäche und Zweifel portraitiert. Seine Entwicklung ist schön mit anzusehen und v.a. im Hinblick auf die Palastintrige nachvollziehbar, was ihn zu einem interessanten Gegenspieler macht.

Ja-Hyun als weibliche Hauptrolle habe erst misstrauisch beäugt, da Darstellerin Jin Se-Yeon nicht unbedingt zu meinen Lieblingsschauspielerinnen gehört. Ich würde sie nicht als schlecht bezeichnen, aber für mich ist sie kein Sympathieträger. Umso überraschter war ich, dass ihre Rolle weniger nervt als zu Beginn erwartet. Ja-Hyun glänzt mit Eigeninitiative und nimmt auch mal Sachen selbst in die Hand. Sie ist mutig und traut sich mehr zu, als viele von ihr erwartet. Im Vergleich zu altbekannten Frauenzimmern aus anderen Titeln wirklich eine willkommene Abwechselung.

Aber kommen wir nun zum Highlight der Serie: Yoon Shi-Yoon als Prinz Eun Sung (Lee Hwi). In ihm bündelt sich ein Großteil des Storyverlaufs und der Sicht, aus der wir die Handlung beobachten dürfen. Und kombiniert man diesen Charakter mit einer grandiosen und v.a. nachvollziehbaren Charakterentwicklung, dann ist Eun Sung wirklich ein sehr starker Charakter. Denn Eun Sung hat am Anfang eigentlich gar nichts mit der ganzen Intrige zu tun. Er wird im Verlauf der Handlung schlicht und einfach ein Opfer davon, weil er einfach als Prinz geboren wurde, und startet damit seine Reise als mehr als widerwilliger Held. Eun Sung muss jedoch schneller als ihm lieb ist über seinen Schatten springen und Verantwortung übernehmen, die er nicht übernehmen möchte, sodass schnell ein in sich zerrissener und damit sehr interessanter Charakter entsteht.
Und Shi-Yoon war grandios in dieser Rolle! Ich war zu Beginn gespannt, da Shi-Yoon eigentlich seinen Schwerpunkt auf Comedy-Rollen hat, weshalb ich keinerlei Erfahrungen hatte, wie er sich in einer dermaßen dramatischen und ernsten Rolle schlagen würde. Und ich muss sagen, er war grandios! Shi-Yoon schafft es mit seiner jugendlich frischen Art, Eun Sung sowohl als niedlichen unbeschwerten Prinzen zu spielen, und am Ende aus ihm einen zerbrochenen, überforderten Charakter zu gestalten, dessen innerliche Zerissenheit man in jeder Falte seiner Mimik sieht. Schauspielerisch wirklich ganz großes Kino!


Fazit
„Grand Prince“ ist eine Serie, die ich in diesem Ausmaß nicht erwartet habe. Die Palastintrige ist fesselnd, v.a. da tatsächlich auch alle Charaktere darin verwickelt sind. Jedem Charakter, auch Nebencharakteren, wird dabei immer die Chance zum Seitenwechsel gegeben, was die Intrige dynamisch macht und einen immer wieder vor dem Bildschirm hält.

Die Tragödien sind zwar logisch, wirken aber manchmal „zu melodramatisch“ und damit leider etwas schwerfällig, sodass man sich immer wieder neu in die Stimmung der Serie hineinfinden muss. Aber es sind eben genau diese Tragödien, die einem als Zuschauer alle Sicherheit nehmen, wer von den Charakteren ein Happy-End erwarten darf oder ob es überhaupt eines geben wird…

Wer noch nie Sageuk gesehen hat, macht mit dieser Serie jedenfalls überhaupt nichts falsch!

PS: und „Princess' Man" ist für mich eine vollkommen andere Geschichte - deswegen verstehe ich den Vorwurf des „Abklatsch" hier überhaupt nicht!
Beitrag wurde zuletzt am 25.02.2021 um 17:01 geändert.
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