Film Beschreibung

Film: Ghost in the Shell
Mira Killian ist Opfer eines Terroranschlages und verliert dabei ihren kompletten Körper. Nur ihr Gehirn kann gerettet und in einen Cyborg-Körper implantiert werden. Damit ist sie die erste ihrer Art, ein Cyborg-Körper, eine „Shell“, mit einem menschlichen Geist, einem „Ghost“.

Mit ihrem Körper, der jedem Mensch weit überlegen ist, und ihrem Geist, der flexibler ist als der eines Roboters, wird sie Agentin der Sektion 9, einer Eliteeinheit zur Bekämpfung von Terroristen. Nach einem Anschlag auf den Konzern Hanka Robotics, nimmt Mira die Ermittlungen auf. Doch sie begibt sich dabei nicht nur auf die Fährte der Terroristen, sondern unweigerlich auch auf die ihrer eigenen Vergangenheit …
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Film Rezensionen

Avatar: resdayn
Freischalter
#1
Ghost in the Shell als Realverfilmung - kann das funktionieren? Sich an so einen großen Klassiker zu trauen, ist ein Wagnis, das in der Anime-Fan-Szene vorab schon für Kontroversen gesorgt hat. Die ersten Trailer ließen die kritischen Stimmen nicht ganz verstummen, aber das Geschrei im Vorfeld wurde merklich leiser.

Was genau kann ich jetzt von dem Film erwarten:

Originalgetreue Umsetzung der Vorlage? - Nein, die Geschichte ist völlig neu, bedient sich aber einiger ikonischer Szenen des Anime und es gelingt sogar, diese organisch in den veränderten Kontext einzuarbeiten.

Nun gut, taugt die neue Story was? - Ja, wenn man keinen tiefgründig-philosophischen Meilenstein erwartet. Die Story bleibt hinter der Komplexität der Vorlage zurück, ist aber in sich schlüssig und unterhaltsam genug, fand ich. Man merkt aber schon, dass der Film zwar "Zugeständnisse" an diejenigen enthält, die das Original in den Himmel heben möchten, im Grunde aber darauf aus ist, den Stoff massenkompatibler zu präsentieren. Der Nachteil dabei ist, dass die Geschichte dadurch ein bisschen vorhersehbar wird.

Werden die Schauspieler den Rollen gerecht? - Ja. Scarlett Johannson als Major macht ihre Sache gut, Takeshi Kitano als Daisuke Aramaki ist großartig und auch die anderen Rollen fand ich passend besetzt.

Wie schaut es mit der Optik aus? - Toll, für Schauwerte ist auf jeden Fall gesorgt. Die Cyberpunk-Umgebung hat man gut getroffen, auch den Aspekt, dass in der Zukunft der gesamte Alltag davon durchdrungen ist.

Und Action gibt es hoffentlich genug? - Ja, ausreichend, aber zum Glück jagt der Film nicht einfach von Schauplatz zu Schauplatz, sondern lässt sich dazwischen auch Zeit, ein wenig Charakterentwicklung stattfinden zu lassen. Die Mischung passt, nach meinem Dafürhalten.

Mein Fazit:

Es lohnt sich, den Film im Kino zu sehen, aber man tut sich selbst einen Gefallen, sich nicht mit dem Vergleich zum Original zu belasten. Die Pressestimmen lesen sich eigentlich fast alle gleich "Die Vorlage ist so viel besser, blah-blah, Neuverfilmung kann nix". Überzogene Erwartungen zerstören hier definitiv das Filmerlebnis. Ghost in the Shell (2017) ist gut gemachtes, optisch gefälliges und unterhaltsames Actionkino und will auch gar nicht mehr sein.
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Avatar: Myratax#2
Was würde wohl ein Superman Fan sagen wenn sie im nächsten Film seine Figur und seinen Character total verändern würden?

Und ich rede nicht von ein wenig verändern nach dem Motto er mag jetzt Katzen statt Hunde oder sowas. Nein, stellt euch vor Superman ist kein Alien vom Planeten Krypton mehr sondern ein Bettler der in einer dunklen Gasse von einer radioaktiven Ratte gebissen wurde und jetzt Superkräfte besitzt, die allerdings nur bei Vollmond funktionieren. Was würden wohl Fans dazu sagen? Ja genau... und genau deswegen macht es niemand.

Warum man sich so ein Mist dann allerdings bei Ghost in the Shell traut ist mir unbegreiflich.

Sie haben Major Kusanagi komplett verändert. Ihre gesamte Hintergrundgeschichte, woher der Name Major kommt, Ihren Charackter (kann mich nicht erinnern dass Major eine weinerliche Frau ist die ständig an sich selbst und hrem Körper zweifelt), selbst den Hersteller Ihres Körpers. Genauso wie die Hintergrundgeschichte von Sektion 9 oder Batu. Alles zugeschnitten auf den Hollywood Massenmarkt damit auch der Dümmste der Dummen dem Plot folgen kann ohne auch nur drüber nachzudenken warum GitS eigentlich so ein "Kult" Anime und Manga geworden ist.

Der Anime ist Kult weil er schwierige Fragen aufwirft wie "Was macht eigentlich ein Bewusstsein aus?" oder "Ab wann ist eine KI ein eigenes Individuum?" Genauso wie dass es selten Einteilungen in "Gut" und "Böse" gibt. Weder der Lachende Mann noch der Puppetmaster (um mal die beiden bekanntesten zu nennen) waren Bösewichte im Sinne des Wortes. Sie waren Individuen mit Motiven die nachvollziehbar waren.

In diesem Film haben wir nur Bösewicht leitet Böse Firma. Warum? Ist so unwichtig dass wir nur ein oder zwei Sätze drüber verlieren.

Für echte Ghost und Major MOTOKO KUSANAGI Fans absoluter Müll.
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Avatar: Grommi#3
Kurz gesagt der Film funktioniert: Als eigenständige Produktion.
Die ursprüngliche Geschichte wurde an den Massenmarkt angepasst, was weniger Spielraum für Interpretationen lässt, und einige Klischees füttert.

In dieser Hinsicht für Fans des Anime sicherlich eine Enttäuschung, jedoch darf man zugute halten, das durch die Trailer bereits bekannt war, das die Geschichte von der Vorlage abweicht.
Die Besetzung ist gut getroffen. Scarlett bestätigt ihre Anrecht auf die Rolle als "The Major", Pilou Asbæk,
Takeshi Kitano machen ebenfalls eine gute Figur. Probleme bereitet imho aber das Whitewashing der Verfilmung, so wird aus The Major, das Objekt: "Major", mit amerikanischem Namen, aus dem Puppetmaster wird "Kuze".
Auch mit anderen Freunden aus dem GitS-Universum kann man ein Wiedersehen feiern. Allerdings bleiben Togusa und Ishikawa eher im Hintergrund und daher Leblos. Mit der späteren Aufschlüsselung vom Kusanagis Namen und Aramakis Japanisch scheint man wohl dem Vorwurf (des Whitewashings) entgegen wirken zu wollen, was nicht wirklich funktioniert.

Eigentlich schade, denn Höhepunkt des Films sind eindeutig die 1zu1-Umsetzungen der Highlights des Anime. Diese zeigen, das eine Realverfilmug durchaus funktionieren kann, gibt man sich genug Mühe.
Überdimensionale Hologramme verstärken das Gefühl der Cyber-Punk-Zukunft und vermitteln neben der verbauten und verwinkelten Innenstadt ein sehr dystopisches Szenario.

Für mit 3.5 von 5 Tachikomas.
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Avatar: bun0815#4
In diesem Kommentar werde ich nicht Spoilern und deswegen auch nicht wirklich auf den Inhalt eingehen. Auch hier ist wieder die Frage was macht der Anime von 1995 aus. Sind es die Actionszenen oder die philosophischen Ansätze ich würde beides sagen. Hollywood versucht es nur auf die Actionszenen zu reduzieren, durch die sie einige Probleme entstehen, es aber ihen trotzdem gelingt den Film sehenswert zu machen.

Kommen wir nun zu den Problemen des Films. Es gibt logische Fehler im Film, die besonders auffallen, wenn man den Anime kurz vorher gesehen hat.
Womit ich persönlich ein Problem hatte war der Charakter Major, gespielt von Scarlet Johansen. Dieser wurde geändert und ist zwar immer noch schweigsam aber handelt viel emotionaler als die Vorlage. Die Charaktere Batou und Aramaki wirken wie den aus den Filmen und Serien bekannten Charaktere, da sie aber nicht wirklich viel Zeit im Film fanden, lässt sich das schwer beurteilen. Es kommen noch wieiter bekannte Charaktere aus dem Film und Serien vor, die aber eher nur am Rande in Erscheinung traten. Dies macht den Film aber nicht schlechter.

Der Film ist besonders stark in den Augenblicken wo er den Anime kopiert. Die optik des Films ist auch sehr ansprechent, wie in vielen Trailern zu sehen war. In der letzten Actionszene des Films kam leider das Uncanny Valley zu tragen, zum Glück war es nur sehr kurz und zerstörte nicht die kompletten Teil.
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Avatar: femalehazard#5
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Für mich bis jetzt DAS Kino Highlight 2017!

Anfänglich extrem skeptisch wie dieser Anime Verfilmt werden kann/soll und noch voreingenommener wegen der Hauptbesetzung von Major durch Scarlett Johannson, war ich von den ersten Trailern angetan und wollte dem ganzen eine Chance geben.
Im Vorfeld habe ich mir nochmal den Anime gegönnt und danach in Nürnberg im Cinecitta auf 3D mit ATMOS das Spektakel angetan.

Ich hab es nicht bereut - im Gegenteil!

Natürlich hat der Anime eine riesige Anhängerschar, aber mich persönlich, hat der Film inhaltlich sehr abgeholt.
Die Storyline war nachvollziehbar und verständlicher als im Original, was nicht heißen soll, dass ich der Grundlage nicht gebührend Anerkennung zolle!

Allerdings hat der Film auch nicht die Möglichkeit, sich in umfangreicher Serie zu erklären, weshalb die Filmstory, trotz vorhersehbarkeit, hier durchaus Sinn macht.

Man darf nicht vergessen, dass es hier um gewaltige Summen geht, die der Film reinholen muss und das funktioniert in der Anime Kommunity alleine leider nicht - sonst müssten wir auf solche Projekte verzichten oder nie wieder unentgeltlich Streamen bzw. alle Animes brav kaufen

Dennoch sind einige Szenen nahezu 1:1 aus dem Anime entnommen und haben so natürlich zusätzlich für Spaß gesorgt, obwohl es bestimmt die einen oder anderen Elemente aus dem Original gab, die noch mehr Sinn gemacht hätten.
Gerade beim Shootout mit der riesigen Kampfdrohne, hätte ich mir das abreißen der Gliedmaßen bei Major wie in der Vorlage gewünscht - das war hier deutlich entschärft!

Für mich trotzdem ein visuelles Meisterwerk, an dem ich mich noch lange nicht satt gesehen habe - technisch hervorragend umgesetzt mit viel Liebe zum Detail und fantastischen Bildern die nach mehr verlangen!
Ich hoffe auf kommerziellen Erfolg, damit weitere, hochwertige Animeverfilmungen folgen, da ich ehrlich gesagt, von den meisten asiatischen Umsetzung arg enttäuscht wurde!

Mein Fazit: Etwas anders als die Vorlage, aber dennoch Atemberaubend
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