Blue Spring Ride (Manga)Ao Haru Ride / アオハライド

  • TypManga
  • Bände / Kapitel13 / 49
  • Veröffentlicht13. Jan 2011
  • HauptgenresAlltagsdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeWeiblich

Manga Beschreibung

Manga: Blue Spring Ride
© 2011 Io Sakisaka, Shuueisha Inc.
Klappentext:
Neues Leben, neue Liebe?

Mit dem Wechsel an die Highschool möchte Futaba ihre Art ändern und sich ab sofort so unweiblich wie möglich geben. Denn mit ihrer Mädchenhaftigkeit hat sie es sich auf der Mittelschule mit ihren Mitschülerinnen verscherzt. Außerdem hat sie es nie geschafft, ihrem Schwarm Kou ihre Liebe zu gestehen. Als dieser in der Highschool wieder vor ihr steht, kann sie es zunächst nicht glauben, denn Kou trägt nun einen anderen Namen! Leider klappt es mit dem Neustart nicht so wie geplant, und zu allem Überfluss gesteht Kou Futaba, im Gegensatz zu heute damals auch in sie verliebt gewesen zu sein …

Kann eine Liebe eigentlich wiederbelebt werden, auch wenn sie niemals begonnen hat?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Manga Rezensionen

Avatar: Brady#1
„The thought of losing someone again, that’s the scary part, right?”

Das Io Sakisaka gute Romanzen schreibt, ist spätestens seit Strobe Edge bekannt, sodass es kein Wunder ist, dass ihr neuestes Werk Ao Haru Ride ohne Probleme an ihre früheren Manga herankommt und dies ohne irgendwelche weltbewegenden Settings zu verwenden. Nur aus den allbewährten Zutaten dem Shoujo Genre, einer süße Romanze und etwas Drama, zaubert man hier einen äußerst bewegenden Manga, wie man ihn nicht allzu oft findet.


Das Herzstück des Mangas liegt eindeutig bei den beiden Hauptcharakteren die, wie ich finde, ziemlich stark sind, vor allem im Vergleich zu Io Sakisakis älteren Werken. Die Protagonistin, Futaba Yoshioka, ist sicherlich kein Meilenstein was Originalität angeht, ist aber trotzdem charakterlich gut ausgearbeitet und einer der sympathischsten Shoujo Heldinnen von denen ich bisher las. Eigentlich könnte man sie beinahe für eine tatsächlich existierende Person halten, wenn man ein paar für Shoujo typische Verhaltensmuster streichen würde, so agiert sie für den Leser absolut nachvollziehbar und durch viele kleine Macken, Details, Stärken, Schwächen, winzige Verhaltensweisen, etc. kommt sie einen um einiges menschlicher vor. Noch interessanter ist aber sicherlich Kou Mabuchi, der männliche Hauptcharakter, der eine für Shoujo eine erstaunliche Tiefsinnigkeit besitzt, zu Mal man praktisch zwei verschiedene „Kous“ kennenlernt. Zu einen den Kou aus Kindertagen: Ein höflicher, ruhiger und etwas unscheinbarer Junge. Zum anderen den heutigen Kou der nicht nur etwas unhöflich ist, sondern auch kein Blatt vor den Mund nimmt und praktisch gegenüber allem ein unglaubliches Desinteresse zeigt. Sei es nun die Schule, oder seine Familie. Als Leser fragt man sich nun, weswegen dieser plötzliche Charakterwandel und bekommt dies über die ersten Kapitel auch nicht heraus. Kou scheint eine Art Schild aufgebaut zu haben, sodass es dem Leser unmöglich ist, sich vorzustellen was in seinem Kopf so vorgeht. Trotz dessen spürt man eine gewisse Melancholie in jeder seiner Auftritte, weswegen man schnell beginnt Vermutungen aufzustellen, was seine Vergangenheit betrifft. Ob diese nun der Wahrheit entsprechen ist eine andere Frage. Was aber fest steht ist, dass Kou für mich einer der bisher interessantesten, sympathischsten und ergreifendsten männlichen Protagonisten ist, die ich bisher in einem Shoujo angetroffen habe. Nicht nur das sich auf ihm alleine das gesamte bisherige Drama des Mangas stützt, nein dieses ist sogar so gut umgesetzt, weil gerade er hier im Mittelpunkt steht. Man überzieht nicht und versucht nicht unnötig auf die Tränendrüse zu drücken. Das gesamte Drama ist sehr bodenständig dargestellt und doch berührt es den Leser mit einem gewissen „Gänsehautfeeling“. Je mehr er von den Charakteren liest, desto mehr möchte er über ihre Hintergründe erfahren, die aber keinesfalls unrealistisch, oder übertragisch sind, wodurch der Manga eine unheimlich packende Atmosphäre entwickelt und trotzdem seiner ruhigen Erzählweise treu bleibt. Es wird praktisch eine Beziehung zwischen dem Leser und den Hauptcharakteren entwickelt, was deren Sympathiewert natürlich nur zu Gute kommt. Desweiteren dürfen in einem Sakisaka Manga die vielen liebenswerten Nebencharaktere nicht fehlen, die aber meiner Meinung nach, etwas schwächer ausfallen als in älteren Werken ihrerseits. Zwar sind sie mindestens genauso sympathisch wie ihr Pendants, dafür aber deutlich unscheinbarer, uninteressanter und weniger ausgearbeitet, wobei letzterer Punkt sich in Zukunft wahrscheinlich noch ändern wird, sobald der Manga weiter fortgeschritten ist. Was mir auch fehlt ist etwas die Charakterinteraktion mit den Nebencharakteren, wie es z.B in Strobe Edge der Fall war, da in Ao Haru Ride noch deutlich mehr Wert auf die beiden Hauptcharaktere gelegt wird, was aber in diesem Fall auch vielleicht auch besser so ist, denn diese beiden sind schon so starke Charaktere, dass der Leser sich ohnehin nicht sonderlich für die anderen Charaktere interessiert, wobei man auch nicht behaupten kann, dass die bisher angedeuteten Erzählstränge der Nebencharaktere, uninteressant sind. Man darf sich also freuen.

Was die Zeichnungen Io Sakisakas angeht, kann man eigentlich schon behaupten, dass sie großartigen Mangaka wie Yoko Maki (Aishiteruze Baby) oder Arina Tanemura (Prinzessin Sakura), die sich in ihrem Handwerk verstehen, locker das Wasser reichen kann. Die Zeichnungen sind präzise und jeder Strich ist genau dort wo er sein soll. Dazu kommt ein außergewöhnlicher, ausdrucksvoller und wirklich schöner Zeichenstil, wie er nur bei ihr zu finden ist.

Fazit: Wer einen Shoujo mit einer berührenden Romanze und einem für das Genre äußerst gutem Drama sucht, ist bei Ao Haru Ride genau richtig, da dieser sicherlich sowohl Erzähl- als auch Zeichentechnisch zu den besseren Manga dieses Genres zählt. Davon können auch ohne Probleme die sehr starken Hautcharaktere und eine packende Atmosphäre zeugen und wer schon zuvor einen Io Sakisaka Manga gelesen hat, dem wird Ao Haru Ride ohnehin gefallen.

8/10 Punkten
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Avatar: SakuraMerodi#2
Was unterscheidet diesen Shoujo-Drama so sehr von anderen Shoujo-Dramen?

Ganz einfach! Die Geschichte wirkt so real, man könnte glatt meinen, es währe Realität. Die Charaktäre verhalten sich für einen Shoujo-Manga...oder besser gesagt für einen Manga allgemein, sehr verständlich und logisch. Natürlich gibt es hin und wieder Situation, die nicht so realitisch sind, doch diese halten sich in Grenzen.
Dazu wurde der Manga nicht mit unzähligen Nebencharaktären vollgestopft, die alle samt platt und nervtötend wirken. Nein selbst die Nebencharaktäre führen im Hintergrund ihre Geschichte vor, was es angenehm macht, auch über sie zu lesen und nicht immer mit dem Hauptgeschehen fortzufahren.

Herzstück sind aber Futaba und Kou. Beide so unterschiedlich, dass sie sich schon wieder ähnel. Denn beide haben sich verändert und das erkennen sie auch an- Kou mehr als Futaba, aber auch das ändert sich mit der Zeit. Die Entwicklung ihrer Charakter spiegelt sogesehen die Hauptgeschichte und "AHR". Sie wirken mit ihrem Handeln sehr real und nicht so kitschig und nervtötend wie in anderen Shoujo-Mangas. Man kann ihr Vorgehen nachvollziehen und auch gezeigte Rückschläge und Sachen die Fehlschlugen werden gut verarbeitet.

Was diesen Manga noch so gut macht, ist die Tatsache, dass alles scheinbar eine Bedeutung hat. Selbst eine Sache, die man vielleicht zu erst als Comedie-Einlage gehalten hat, stellt sich im späteren Verlauf als wichtige Begegnung raus.
Beispiel:(ACHTUNG HANDLUNGSSPOLIER)
Die Tatsache, dass Futaba völlig aufgebracht aus der Bücherrei rennt und dabei mit Toma so zusammenknallt, dass ihre Hand in seinen Schritt landet. Mit dieser etwas merkwürdigen und peinlichen Begegnung entsteht eine sehr wichtgie Bekanntschaft für den Manga

Nun nach so viel positiven, gibt es da nicht auch etwas negatives? Jein. Es kommt darauf an wie man es sieht. Manchmal hat man einfach das Gefühl, die Handlung komme nur sehr, sehr langsam vorran. Auf der einen Seite gibt das natürlich ein gutes Feeling für die weiterentwicklung der Charas, auf der anderen Seite wird man doch öfter mal ein oder zwei Kapitel einfach durchgeschleppt, wo nichts passiert, wo man sich dann doch fragt "Ist das jetzt wirklich so wichtig gewesen?"

Allem im Allem hat man mit Blue Spring Ride von Io Sakisaka einen wirklich sehr schönen, angenehmen und wenig kitschigen Drama in den Händen, den wirklich jeder gern lesen kann. Es handelt sich nämlich hierbei nicht um 08/15 Hauptcharas, sonder um welche mit wirklicher Tiefe, wirklichen Problemen, die sie versuchen zu bekämpfen und einer nachvollziehbaren Handlung. Egal ob nun Mädchen oder Junge. Es lohnt sich wirklich.

Zum Abschluss noch ein kleines Zitat:

"Es ist schon zu spät! Wenn du Angst hast, heißt das, dass wir dir schon wichtig sind"- Futaba Yoshioka


Dieser Zitat spiegelt sehr gut die Geschichte von "Blue Spring Ride" wieder.
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Titel

  • Japanisch Ao Haru Ride
    アオハライド
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 13.01.2011 ‑ 13.02.2015
    Bände / Kapitel: 13 / 49
    Publisher: Shuueisha Inc.
  • Englisch
    Status: Zukünftig
    Veröffentlicht: 02.10.2018 ‑ ?
    Bände / Kapitel: ? / ?
    Publisher: VIZ Media, LLC
  • Deutsch Blue Spring Ride
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 14.11.2012 ‑ 17.12.2015
    Bände / Kapitel: 13 / 49
    Publisher: Tokyopop GmbH
  • xx Synonyme
    AohaRaido

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