• TypManga
  • Bände / Kapitel2 / 8
  • Veröffentlicht03. Apr 2010
  • HauptgenresLiebesdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeWeiblich

Manga Informationen

  • Manga: Blue Friend
      • Japanisch Blue Friend
        ブルーフレンド
        Status: Abgeschlossen
        Veröffentlicht: 03.04.2010 ‑ 03.10.2011
        Bände / Kapitel: 2 / 8
        Publisher: Shuueisha Inc.
        Mangaka: Autor & Illustrator
      • Deutsch Blue Friend
        Status: Abgeschlossen
        Veröffentlicht: 06.10.2011 ‑ 11.01.2012
        Bände / Kapitel: 2 / 8
        Publisher: Tokyopop GmbH

Manga Beschreibung

Die Schülerin Ayumu Kurihara glaubt anfangs sich die falsche Sitznachbarin ausgesucht zu haben. Ihre schöne Mitschülerin Misuzu Tsukishima hegt eine Abneigung gegenüber Jungs und scheint mit ihrer kalten und distanzierten Art äußerst eigen. Misuzu hat keine Freunde und macht auch keinerlei Anstalten dies zu ändern, doch Ayumu's aufrichtige und liebenswürdige Natur fesselt Misuzu und mit der Zeit kommen sich die beiden unterschiedlichen Charaktere immer näher.
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Manga Rezensionen

Avatar: Eliholz
V.I.P.
#1
Anspruch:wenig
Action:nichts
Humor:wenig
Spannung:viel
Zeichnungen:7
Blue Friend ist ein Yuri-Manga über eine schöne, aber verschlossene Mittelschülerin Misuzu und einem ebenso jungen Wildfang Ayumu, der in der Schule sehr beliebt ist. Misuzu ist bei den Jungen sehr beliebt, doch lehnt sie jeden kalt ab, das macht sie bei den Mächen sehr unbeliebt. Ayumu stellt so auch das genaue Gegenteil von ihr da, bei den Jungen kommt sie nicht wirklich gut an, dafür aber hat sie viele Freundinnen, auch wegen ihrer offenen Art.


Die Geschichte fixiert sich dabei vorrangig auf die beiden Heldinnen, auch wenn durchaus andere Charaktere wichtige Teile in der Handlung einnehmen, diese kommen dann leider etwas blass rüber und das kleine Drama um sie herum wirkt nicht, aber das soll es auch gar nicht so richtig, da der Schwerpunkt die Beziehung von Misuzu und Ayumu ist. Um die beiden wird dann auch das größte Drama gemacht, was der ein oder andere auch als zu viel ansehen könnte, dennoch wird das Verhalten der beiden Protagonistinnen grundsätzlich nachvollziehbar dargestellt, Missverständnisse und Zweifel gehören währenddessen zur Tagesordnung.
Die Zeichnungen befinden sich auf einem konstant guten Niveau, süße Gesichter mit der typischen Portion Überzeichnung und Schwerpunkt auf Charaktere und nur an bestimmten Stellen auch auf den Hintergrund.

Für Yuri-Fans eigentlich schon Pflicht als einer der ganz wenigen Yuri-Manga in Deutschland und auch für Romantik-/Drama-Fans mehr als einen Blick wert.
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Avatar: Takumi-#2
Blue Friend – Rezension

Blue Friend beschreibt eine schöne, teils sentimental-tragische Liebesgeschichte zwischen zwei Mittelstufenschülerinnen, Ayumu und Misuzu.

Der Manga ist nach zwei Bänden abgeschlossen und überzeugt mich in seiner Kürze vor allem mit guten Zeichnungen, einer durchdachten und harmonisierenden Handlung und der Vermittlung von Werten wie Loyalität, Treue und das Für-einander-da-sein. Im folgenden beschreibe ich kurz die einzelnen Punkte etwas genauer.

Handlung:
Ayumu und Misuzu sind sehr unterschiedliche Personen. Ayumu ist beliebt, hat sich aber noch nie in einen Jungen verliebt und wird von den Jungs auch gemieden. Misuzu hingegen ist dagegen sehr anders. Sie ist unbeliebt, still, schüchtern, aber vor allem ist sie enorm hübsch, was bei den restlichen Mädchen der Klasse immer wieder für Eifersucht sorgt und die Jungs schlagen sich um diese Schönheit. Doch sie nimmt keine Notiz von den Liebesverlockungen der Jungs und lässt sie alle abblitzen. Als Ayumu anfängt, eine Freundschaft mit Misuzu anzufangen, trifft sie auf taube Ohren, doch nach und nach entwickelt sich eine schöne Freundschaft, die ihre normalen tragischen Höhepunkte hat, wie man sie in Schul-Manga Geschichten erwarten kann.
Die Art und Weise, wie die Handlung vorangetrieben wird, hat mir sehr gut gefallen, es wirkte nicht unecht oder aufgesetzt. Auch haben alle Hauptpersonen im Laufe der Geschichte Entwicklungen hinter sich, was sie zu keinen Stereotypen macht, aber nur Misuzu bekommt eine eigene Hintergrundgeschichte geliefert, was eigentlich schade ist, da Ayumu selbst den interessantesten Charakter des Manga darstellt. Die Handlung ist außerdem in der Lage zu überraschen, was man nicht immer zu Gesicht bekommt, aber in diesem Fall kann man wohl gerne sagen, dass die Handlung nicht vorhersehbar ist, das liegt auch teilweise daran, dass sich die Hintergründe erst nach und nach aufdecken, das tut der guten Wirkung von überraschenden Wendungen jedoch keinen Abbruch.

Charaktere: Die zwei-bändige Mangageschichte lebt von ihren Charakteren. Es gibt drei Hauptpersonen, wobei eine davon erst im späteren Verlauf auf den Plan tritt. Ayumu und Misuzu sind der Dreh-und Angelpunkt dieser Shoujo-Romanze. Wie bereits oben erwähnt wurde, könnten die Charaktere unterschiedlicher nicht sein. Eine beliebt, aber kein Glück bei den Männern. Die andere bei den Mädchen verhasst und superhübsch. Man könnte meinen, dass würde nicht zusammenpassen, doch man irrt sich! Es baut sich eine zarte Liebesgeschichte auf, die flüssig zu lesen ist und das wird von den Charakteren hervorgerufen. Während man den Manga liest, wechselt man immer wieder zwischen der Perspektive von Ayumu und Misuzu, wobei ein etwas größerer Fokus auf die Gedankenwelt und Sichtweise von Ayumu gelegt wird. Auch sonst ist Ayumu eine sehr interessante Person, da sie eine sehr positive Grundeinstellung zum Leben hat, andere Menschen ermutigen kann und vor allem sehr loyal ihren Freunden gegenüber eingestellt ist.
Dem gegenüber steht Misuzu, welche eine stille, in sich gekehrte Persönlichkeit ist und die keine Bemühungen anstrebt, in ihrer neuen Klasse Kontakte aufzubauen. Das Setting ist interessant und wird dadurch gestützt, dass alle anderen Personen stereotypische Funktionen wahrnehmen. Sei es als Klischeebedingte Liebhaber, als tratschende Schülerinnen oder andere, es werden viele typische Rollenbilder abgedeckt, doch diese wirken nicht aufgesetzt, sondern sie dienen ausschließlich dem Zweck, die Freundschaft von Misuzu und Ayumu zu fördern bzw. auf die Probe zu stellen.

Zeichnungen / Details zur deutschen Ausgabe: Hier gibt es gar nicht so viel zu sagen. Der Zeichenstill ist sehr schön anzuschauen, die Mangaka hat sich mit den Hauptpersonen sehr viel Mühe gegeben, was sich sehen lassen kann. Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass einige Panels und Personen ziemlich klein gezeichnet sind und dann einen eher skizzenhaften Stil aufweisen, bei denen die Personen keine Gesichter haben und nur wie hingekritzelt aussehen. Das kann jedoch auch ein Stilmittel sein, um ein Handlungselement zu betonen. Ansonsten gibt es sehr detailreiche Großpanels, welche nur schön anzuschauen sind. Negativ aufgefallen sind mir unpassende Anglizismen, die einfach in den deutschen Text mit übernommen wurden und total deplatziert wirkten, aber das war nur extrem selten der Fall, kommt aber befremdlich rüber, wenn man die Story liest.

Fazit: Wer zarte Romanzen im Schul-Setting mag und auch gerne Shoujo-Ai Geschichten mag, wird mit diesen zwei Bänden von Blue Friend definitiv nichts falsch machen. Wer jedoch mehr Yuri-Elemente erwartet und damit einhergehend eine stärker ausgeprägte (dargestellte) Beziehung, könnte möglicherweise enttäuscht werden. Als Zwischenkost neben anderen großen Manga-Serien ist dieser Manga sehr gut geeignet und ich kann für ihn nur eine klare Empfehlung aussprechen.
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Avatar: Ixs#3
  • Handlung
  • Illustrationen
  • Charaktere
  • Yuri
Drama, Drama, Drama. Fumi Ebans Blue Friend wirbt auf seinem Obi für sich als „この百合マンガがすごい!“ („Dieser Yuri-Manga ist großartig!“), aber das eigentliche Thema ist „Du kannst deiner Vergangenheit nicht entkommen“.

Kurihara Ayumu ist kontaktfreudig, sportlich und allgemein beliebt. Tsukishima Misuzu ist blass, ruhig und beliebt bei den Jungen in der Schule, die sie immer ablehnt, weil sie Männer hasst. Die anderen Mädchen beneiden und ignorieren sie, aber es scheint sie nicht zu interessieren. Als Ayumu versucht sich mit ihr anzufreunden, weist Misuzu sie zunächst zurück, erwärmt sich aber später und sie werden Freunde.
Misuzu küsst Ayumu eines Tages kurz und lässt Ayumu verwirrt darüber, was es bedeutete. Misuzu versucht, es als nichts weiterzugeben und Ayumu treibt das Thema nicht weiter voran. Ein Junge namens Hirai erzählt Ayumu, dass er sie mag, aber als er später sein Geständnis zurücknimmt und Ayumu hört, dass es daran lag, dass sie Misuzu angeblich gesagt hatte, sie sei nicht interessiert und Misuzu bestreitet es nicht, Ayumu wird ein bisschen böse. Sie findet heraus, dass Misuzu einen guten Grund hatte, ihm zu sagen, er solle wegbleiben und sie und Misuzu kommen sich wieder näher und werden wieder engere Freunde.
Eines Tages bekommt Misuzu eine Nachricht in ihr Schließfach von jemandem, der von ihrer „schmutzigen Vergangenheit“ weiß. Misuzu gerät in Panik und der Notizenschreiber taucht aus heiterem Himmel auf – Azuma Satsuki, ein Mädchen, das gegen ihre Suspendierung von der Schule verstößt. Jede vorsätzliche Geste und jedes eiskalte Grinsen schreit: „Teehee, ich bin ein Bösewicht!“ Die Schule erfährt schnell, dass sie aufgetaucht ist. Ayumu ist die einzige Person, die nicht weiß, wer sie ist.
Misuzu wird zunehmend erschüttert, als sie mehr und mehr Notizen erhält. Als Ayumu eines Tages ein paar Sachen in einen Schullagerraum legt, ist sie allein mit Satsuki. Ich gebe zu, dass ich irgendwie gehofft habe, dass Satsuki versuchen würde, Ayumu zu umwerben und Mizusu auf königliche Weise zu verärgern. Stattdessen unterstellt sie, dass Ayumu und Misuzu in einer Beziehung stehen und behauptet dann, dass Ayumu Misuzu wirklich hasst. Ayumu besteht darauf, dass sie Misuzu mag und geht, aber es ist offensichtlich, dass Satsuki einen Nerv getroffen hat.
In einem Rückblick auf Misuzus Grundschuljahre sitzt sie auf dem Rasen vor einem Krankenhaus und geht zum Arzt. Misuzus Klassenkameraden hören davon und beginnen zu klatschen, dass er ihr Freund sein muss, weil er hübsch ist und dass ihr Vater nicht ihr richtiger Vater ist. Satsuki (!) jagt sie weg, indem sie sie mit einer Wasserpistole besprüht, bevor sie Misuzu besprüht. Satsuki schließt daraus, dass Misuzu in den Arzt verknallt ist, obwohl sie es nicht sagt. Ich möchte unbedingt wissen, was passiert ist, dass Satsuki von Misuzu besessen ist.
Zurück in der Gegenwart haben Ayumu und Misuzu Streit und am nächsten Tag gibt es überall in der Schule Flyer, die besagen, dass Misuzu einen Arzt im Krankenhaus ihres Stiefvaters verführt hat. Es ist offensichtlich, dass der Arzt aus der Rückblende sie vergewaltigt hat, nachdem er ihr Vertrauen erlangt hat, aber auch Grundschülerinnen sind nicht immun gegen die Schuld der Opfer. Misuzu fällt in Ohnmacht und Ayumu fordert sie auf sich festzuhalten.

Ich hatte das Gefühl, dass ich nach dem Ende des Mangas ein Kopfschmerztablette brauchte. Weil ich über die Geschichte Bescheid weiß, kann ich mich wenigstens beruhigen. Das eigentliche Rätsel ist, wie zum Teufel Misuzu und Ayumu zu diesem Ende kommen und ob ihre Beziehung gesund wird – nicht mit Ayumu, die als Misuzus einzige emotionale Krücke fungiert, und nicht mit Misuzu, die hyper-besitzergreifend bleibt. Wenn nicht, kann ich es nicht wirklich als Happy End bezeichnen.
Ayumu erfüllt ihren Zweck in der Geschichte gut. Sie ist die Art von Freundin, die man sich wünschen würden, wenn man eine scheiß Periode in Ihrem Leben durchmachen würden, aber realistisch gesehen hat sogar sie Grenzen, wie geduldig sie mit Misuzu sein kann. Misuzu ist realistisch als Teenager, der sich oft wie ein Esel benimmt, aber nur, weil sie das Gefühl hat, dass es nichts gibt für das es sich wirklich zu interessieren lohnt und niemand, der sich außer Ayumu um sie kümmert.
Blue Friend kann manchmal schwer zu lesen sein, aber es ist definitiv gut. Ich war immer krank vor Neugierde was als nächstes passieren würde.
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