This Monster Wants to Eat Me (2020)

Watashi o Tabetai, Hitodenashi / 私を喰べたい、ひとでなし

Informationen

  • Manga: This Monster Wants to Eat Me
    © 2020 Naekawa Sai, ASCII Media Works
    • Japanisch  Watashi o Tabetai, Hitodenashi
      私を喰べたい、ひとでなし
      Typ: Manga
      Status: Laufend
      Veröffentlicht: 27.08.2020 ‑ ?
      Bände / Kapitel: 10+ / 46+
      Mangaka: Sai NAEKAWA Autor & Illustrator
      Adaptiert von: Originalwerk
    • Englisch  This Monster Wants to Eat Me
      Status: Laufend
      Veröffentlicht: 18.06.2024 ‑ ?
      Bände / Kapitel: 4+ / 18+
      Publisher: Yen Press, LLC
    • Deutsch  This Monster Wants to Eat Me
      Status: Laufend
      Veröffentlicht: 10.12.2025 ‑ ?
      Bände / Kapitel: 1+ / 4+
      Publisher: Tokyopop GmbH
    • Synonyme: A Monster Wants to Eat Me, Watashi wo Tabetai, Hitodenashi

Inhaltsangabe

Die Oberschülerin Hinako Yaotose lebt alleine in einer Stadt am Meer. Vor einigen Jahren hat sie in einem schrecklichen Autounfall ihre gesamte Familie verloren. Seitdem wünscht sie sich, auch tot zu sein.

Eines Tages auf dem Schulweg an der Strandpromenade überkommt sie wieder die Traurigkeit und sie beschließt kurzerhand, ins Wasser zu springen, wo sie verheißungsvolle Stimmen hört. Allerdings wird sie von einem geheimnisvollen Mädchen namens Shiori Oumi zurückgehalten: »Pass auf, hier ist es gefährlich!«. Wie wahr: Auf dem Nachhauseweg wird Hinako plötzlich von einem Meer-Monster angegriffen; aber wieder ist Shiori zur Stelle und schlägt das Monster in die Flucht. Dabei erkennt Hinako, dass Shiori gar kein Mensch, sondern ebenfalls ein Meer-Monster ist … und Shiori rettet Hinako nicht aus Freundlichkeit! Vielmehr möchte sie Hinako vor allen anderen Monstern beschützen, um Hinako zu gegebener Zeit selbst zu fressen, denn Hinakos große und tiefe Traurigkeit macht sie zu einem besonders wohlschmeckenden Menschen. Nur muss dieser Geschmack noch reifen, und bis dahin will Shiori alles tun, um Hinako zu beschützen. Sie lässt sich sogar als Schulwechslerin in Hinakos Schulklasse aufnehmen, um immer in ihrer Nähe zu sein. Sobald Hinako nämlich wieder Freude am Leben verspürt, ist ihr Geschmack am Besten. Und so versucht Shiori, ihrer Freundin bzw. Beute wieder die Lebensfreude zurückzugeben; paradoxerweise, um sie dann zu töten. Was Shiori jedoch nicht weiß: Sie ist in der Klasse nicht das einzige nichtmenschliche Wesen, das Interesse an Hinako hat …

Hauptgenres / Nebengenres / Tags

Trailer

Um sich einen ersten Eindruck über einen Titel zu verschaffen, sind Trailer eine gute Wahl. Der Meinung sind auch wir, weswegen wir auf dieser Seite mehrere Trailer zum Manga „This Monster Wants to Eat Me“ auflisten würden, wenn sie uns bekannt wären. Du hast schon den einen oder anderen gesehen? Dann hilf uns und trag alle Dir bekannten Trailer zu diesem Manga über unsere Eintragsmaske ein!

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Charaktere

Zitate

  • Shiori OUMI

    Not a single thing I’ve done is for your sake. Everything I’ve done is just for me alone. There’s no way that we could ever be friends.

  • Shiori OUMI

    It doesn’t matter to me at all whether your body looks beautiful or hideous. The only thing that matters is that you’re you.

  • Shiori OUMI

    To mingle with humans. To be tied to this world. Those are both things I don’t really understand.

  • Shiori OUMI

    Everything before me. Humans. Animals. Each and every one of them. To me, they are all the same. Nothing but lumps of flesh.

  • Miko YASHIRO

    You could try for a thousand years and you’d never understand how I feel. You wouldn’t know what it feels like to throw away your status. Or what it feels like to lose the power you spent hundreds of years building. Or what it feels like to have humans you care about.

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Avatar: IxsKeksgott
V.I.P.
#1
  • Handlung
  • Illustrationen
  • Charaktere
“That girl who met you the first time she’s not coming back anymore!!
How do you expect me to just smile like before—”
Hinako Yaotose

Als Hinako 6 Jahre alt ist, verunglücken ihre Eltern und ihr älterer Bruder bei einem tragischen Unfall. Die einzige Erinnerung, die sie an diesen Unfall hat, ist, wie sie in den tiefen Ozean fiel. Mittlerweile sind zehn Jahre vergangen und Hinako hat ihr Trauma immer noch nicht überwunden. Als sie eines Tages auf dem Nachhauseweg von der Schule entlang der Strandpromenade stehen bleibt und schwermütig auf die See blickt, erregt ein Mädchen mit Augen, die so blau sind wie das Meer, ihre Aufmerksamkeit.

Einige Zeit später geht sie erneut ihren Heimweg an der Promenade entlang und sieht, wie ein Monster aus der Tiefe des Meeres aufsteigt, das versucht sie mit sich nach unten zu ziehen, doch das Mädchen mit den blauen Augen taucht wieder auf und erklärt ihr, dass sie kein Mensch ist. Schuppen und Klauen kommen zum Vorschein und sie wehrt das Ungeheuer ab. Sie, eine Meerjungfrau, erklärt Hinako, dass sie sie vor den Monstern, die ihr Blut wollen, beschützen wird, bis der Tag reif ist, an dem sie sie selbst fressen wird.

Am folgenden Tag erscheint das Mädchen, welches sich Shiori Oumi nennt, als Austauschschülerin in ihrer Klasse. Sie erklärt Hinako, dass ihr Fleisch außergewöhnlich köstlich ist und noch viel köstlicher werden wird, sobald sie wieder Freude empfindet und sie es deshalb für sich beansprucht. Shiori sieht, dass Hinako sterben will, aber sie wird das nicht zulassen … noch nicht.

This Monster Wants to Eat Me“ ist ein Horror-Psychodrama, ein moderner Schauerroman um Verlust, Depression und Suizidgedanken. Die Umkehr des japanischen Märchens von der Meerjungfrau, deren Fleisch man essen muss, um unsterblich zu werden, verpackt in eine Youkai-Geschichte. Für mich, die Horror nicht mag, sind einige Splatter-Szenen wirklich grenzwertig, aber Artwork, Erzählung, Tempo, Spannungsaufbau, alles zusammen war einfach fesselnd.

Die Geschichte stellt Hinakos Kindheitstrauma und ihre innere Welt mit den seelischen Schmerzen eindrucksvoll dar. Ihre Melancholie und stille Traurigkeit, die auch in Momenten der Unbeschwertheit spürbar sind. Ein Mädchen, dessen Leben zerstört wurde, als sie ihre Familie unter rätselhaften Umständen verlor. Sie sucht die Dunkelheit, um ihr eigenes Leben und Leiden zu beenden. Doch um zu sterben, ohne den Wunsch ihrer Familie, dass sie weiterlebt zu brechen, braucht sie eine Existenz mit absoluter Macht wie Shiori, die ihr das Leben nimmt.

Shiori beginnt als mysteriöses Mädchen, das einfach in der Stadt auftaucht. Sie ist eine Mischung aus süß und unheimlich. An der Oberfläche scheint sie harmlos, aber ihre Dialoge sind alles andere als das. Die Fassade ihres heiteren Lächelns ist oftmals völlig fehl am Platz. Es zeigt, wie sie versucht, menschliches Verhalten nachzuahmen, ohne wirklich zu verstehen, wie Menschen fühlen und denken. Ihre zynische Sicht auf alle Lebewesen ist das Ergebnis ihres Lebens als isoliertes Wesen während ihrer gesamten Existenz.

“To mingle with Humans. To be tied to this World.
Those are things I don’t really understand.”
Shiori Oumi

Es gibt Gewalt, die gezeigt wird, um angsteinflößend zu sein, und wegen der Selbstmordgedanken ist diese Serie sicher nicht für jeden geeignet, aber beides wird eher als ein Gefühl denn in wirklichen Bildern dargestellt. Der Horror in diesem Manga ist trotz der gelegentlich brutalen Panels sehr genau dosiert und schleicht sich langsam in die Szenen ein. Das spritzende Blut dient der Stimmung nicht dem Bild. Genau die richtige Menge beklemmenden Grusels, welcher eine geheimnisvolle Atmosphäre schafft. Dieser Manga lässt einen eher einen kalten Schauer den Rücken runterlaufen, statt derben Schreckmomenten und grober Gewalt.

Schon beim Betrachten des Covers von Band 1 kann man das tiefe Meer erkennen. Das Thema Wasser zieht sich durch die ganze Geschichte, sei es durch das Setting in einer Küstenstadt am Seto-Binnenmeer oder durch einen der Hauptcharaktere, die eine Meerjungfrau ist. Aber nicht nur die Szenen mit Shiori beinhalten Wasser, sondern auch die mit Hinako, in denen sie zu ertrinken scheint. Beispielsweise sieht man Hinako zu Beginn in der Schule, es sieht so aus, als ob sie sich mit Freunden unterhält, sie beginnt abzuschalten, die Panels werden dunkler und überall schimmert Wasser mit furchterregenden Fischen, die im Hintergrund schwimmen, während ihre Freunde aus dem Blickfeld verschwinden, als ob sich die vertraute Umgebung für sie so fremd und tödlich anfühlt wie das tiefblaue Meer. Das Ertrinken ist ein wiederkehrendes Motiv, das die Depression anschaulich macht. Hinako ertrinkt bildlich in ihrem Kummer, ihre Freunde scheinen nicht zu erkennen, wie tief ihre Traurigkeit wirklich ist, was sie direkt in die Arme des Monsters Shiori führt.

Die Grafiken am Anfang des Mangas sind auf einem soliden Niveau, ohne besonders geschliffen zu sein, wenn sie es jedoch sein müssen, sind die Zeichnungen herausragend. Sai Naekawas Artwork entwickelt sich im Laufe der Serie sehr weiter. Die Kontraste, Hell-Dunkel-Komposition und Dynamik der einzelnen Panels, jedes Bild wird zunehmend lebendiger, detailvoller und steckt voller subtiler Emotionen. Die Nahaufnahmen von Hinakos toten Augen sind herzzerreißend und Shioris Gefühle, die sie nicht gewohnt ist, sind faszinierend.

This Monster Wants to Eat Me“ ist eine atemberaubend schöne, auf schaurig-schöne Art unheimliche, fantastische Serie mit gerade genug Bedrohlichkeit, um einen das Gefühl zu geben, mittendrin zu sein, in dieser ängstigenden Geschichte über ein Mädchen, das nicht gestorben ist, und all die übernatürlichen Kreaturen, die sie entweder tot oder lebendig sehen wollen. Eine von Dunkelheit durchdrungene Geschichte mit vielen Anleihen aus der japanischen Folklore. Wer Youkai, Horror und tiefe Existenzangst mit einem Hauch Yuri ohne Fanservice mag, für den ist diese Geschichte genau das Richtige.

Nun hoffe ich auf eine ebenso atmosphärisch dichte Anime-Adaption.

(Bewertung bis Band 9)
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