Wir beide! (Manga)Girl Friends / ガールフレンズ

  • TypManga
  • Bände / Kapitel5 / 35
  • Veröffentlicht21. Okt 2006
  • HauptgenresRomanze
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Manga Beschreibung

Manga: Wir beide!
© 2007 Milk Morinaga, Futabasha Publishers Ltd.
Mari Kumakura ist eine unscheinbare Schülerin, die in den Pausen meistens alleine bleibt und keine wirklichen Freunde hat. Eines Tages wird sie aus heiterem Himmel von der populären, aufgeweckten Akko Oohashi angesprochen, die Mari kurzerhand in den Status einer Freundin erhebt und beginnt ihr die Freuden des Teenagerlebens näher zubringen. Nach und nach taut die schüchterne Mari auf und genießt schließlich ihr neues, interessanteres Leben und die Gesellschaft der Freunde, die sie nun mit Akkos Unterstützung macht. Doch mit der Zeit bemerkt Mari, dass sie in Akko weit mehr sieht als nur ihre beste Freundin …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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Manga Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Ein Yuri Manga. DER Yuri Manga? Das vielleicht nicht, aber zumindest einer der bekanntesten. Die Geschichte einer Liebe zwischen Mädchen, vom ahnungslosen, unschuldigen Anfang bis hin zur echten Liebesbeziehung. Eine schöne, leichtherzige Romanze mit sympathischen Hauptcharakteren, wenn auch mit vereinzelten Fehlgriffen im Handlungsverlauf.


Morinaga Milk ist kein unbeschriebenes Blatt in der Yuri-Szene, doch stellt Girl Friends als eine für das Yuri-Genre lang laufende Serie ihren bisherigen Höhepunkt dar. Dafür recycelte sie optisch und charaktertechnisch ihr früheres Erfolgspaar und stellt mit Mari und Akko wieder die Kombination aus schüchtern-zurückhaltend und lebhaft-extrovertiert in den Mittelpunkt. Die Besonderheit der Serie gegenüber anderen ist nun schlicht die Zeit, die für die Entwicklung zur Verfügung steht, wobei das gemächlichere Tempo hier sowohl Stärke als auch Schwäche ist. Anstatt, dass sich ein Mädchen Hals über Kopf in ein anderes verliebt, nimmt man sich hier Zeit dafür zu schildern, wie alles mit Freundschaft beginnt und sich Mari erst nach und nach bewusst wird, dass ihre Gefühle mehr sind als rein freundschaftlich, was entsprechende Verwirrung und Ratlosigkeit bei ihr zur Folge hat. Während der Grundtenor der Geschichte leichtherzig und heiter ist, werden durch die mit diesem Umstand verbundene Hoffnungslosigkeit, die Angst vor Ablehnung und dem Verlust der Freundschaft die erwartbaren Dramaelemente eingebracht, die auch nicht schlechter ausfallen als der humorvolle Teil der Geschichte. Was nun aber die angesprochene Schwäche angeht, die liegt in bestimmten Entwicklungen, die unnatürlich erscheinen und den Anschein haben, als hätten sie rein dazu gedient die Entwicklung abzubremsen, was bei einer Geschichte, die für ihren gemächlicheren Verlauf von so manch Ungeduldigen auch kritisiert wird, natürlich noch stärker wiegt. Keinen Abbruch tut das allerdings der Sympathie, die man den Charakteren entgegenbringt. Man lebt leicht mit ihnen mit, wie sie sich im Strudel aus Liebe, Hoffnung, Verwirrung und Verzweiflung zu behaupten versuchen und die Mangaka versteht es, Schlüsselstellen auch entsprechend wirkungsvoll darzustellen, so dass hier durchaus einige der mitreißendsten Szenen vorkommen, die ich aus dem Yuri-Genre kenne.

Fazit:
Wer am Yuri-Genre Interesse hat, für den führt an Girl Friends eigentlich kein Weg vorbei. Humorvoll, durch die Laufzeit ausführlich und trotz vereinzelter Enttäuschungen über manche Entwicklungen, lebt man mit den Protagonisten mit. Für das Genre schon fast sowas wie ein moderner Klassiker.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#2
Leider gibt es immer noch relativ wenige Yuri-Mangas, die mal länger als ein, zwei Bände laufen, aber zumindest bieten die Ausnahmen dann all das, was man vom Genre erwartet. Girl Friends erzählt zwar letztendlich "nur" eine ganz normale Liebesgeschichte ohne viele Ausschmückungen, doch mehr muss er auch gar nicht erzählen.

Bevor der interessierte Yuri-Fan jetzt zugreift, muss ich aber gleich eine Warnung aussprechen. Girl Friends ist im Magazin Comic High! erschienen - ein Magazin, das sich das Motto "Girlish comics for boys and girls" auf die Fahne geschrieben hat. Dementsprechend ist Girl Friends zuckersüß und kitschig - wer schon bei Shoujo Reißaus nimmt, wird mit dem Manga vermutlich wenig Freude haben.

Die Autorin versucht gar nicht erst eine ausgefallene Geschichte zu erzählen, sondern konzentriert sich ganz auf den Konflikt zwischen dem Liebespaar. Der läuft eigentlich so ab wie man es erwartet und kennt, hat manchmal auch seine Längen, aber die beiden sympathischen Heldinnen haben es mir leicht gemacht, über den generischen Aufbau hinwegzusehen. Erzählerisch kann Girl Friends sicher nicht mit dem Genre-Primus Aoi Hana mithalten, aber die Geschichte ist trotzdem alles andere als schlecht - es sei denn man kann mit Schul-Liebesgeschichten überhaupt nichts anfangen.
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Avatar: Orlock#3
Einer der Klassiker des Yuri-Genres und mein absoluter Favorit bis heute.
 
Milk Morinaga erzählt in fünf Bänden die Geschichte von Mariko und Akiko über mehrere Jahre in der Oberschule. Das tut sie in aller Ausführlichkeit, die ihr der Raum von fünf Bänden bietet und muss sich dabei nicht, wie in den vielen ein- oder zweibändigen Werken im Yuri, auf einen oder zwei Aspekte der Beziehung beschränken.
Und das ist auch schon die erste große Stärke von „Wir beide!“.
 
Von der beginnenden Freundschaft, über die ersten Gefühle bis zur festen Beziehung und der Heimlichkeit im Alltag wird das Verhältnis der beiden sehr ausführlich dargestellt.
Hier und da wird bemängelt, dass die ganze Geschichte eher rosarot daherkommt und die wahren Probleme einer lesbischen Beziehung in der japanischen Gesellschaft nicht angesprochen werden. Das ist wohl so, aber das ist ganz offensichtlich auch gar nicht der Zweck der Geschichte. Im Mittelpunkt stehen einfach die sich entwickelnden Gefühle der beiden Hauptfiguren. Nun kann ich mich nicht wirklich in die Gefühlswelt verliebter Schulmädchen hineinversetzen, aber die ganze Geschichte und die Handlungen der Beiden bleiben für mich immer nachvollziehbar.
 
Die zweite große Stärke der Geschichte sind die sehr starken Nebenfiguren. Insbesondere die vier weiteren Mädchen aus dem Freundeskreis sind sehr lebendig. Jede von ihnen hat ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Macken, und so wachsen einem die weiteren Freundinnen fast so sehr ans Herz wie Mariko und Akiko. Da bekommt der englische Titel „Girl Friends“ gleich eine viel umfassendere Bedeutung.
 
Der Zeichenstil von Morinaga gefällt mir auch sehr gut. Klare Linien und Strukturen. Das gelegentliche Durcheinander von Gesagtem und Gedachtem gibt es in anderen Romanzen auch.
 
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Avatar: Ixs#4
  • Handlung
  • Illustrationen
  • Charaktere
  • Yuri
Milk Morinagas Girl Friends ist definitiv ein Fan-Favorit-Manga unter den Yuri-Fans. Wenn ich es nach dem Lesen der letzten Ausgabe noch einmal lese, scheint der erste Band in verschiedener Hinsicht besser und schlechter zu sein als das erste Mal, dass ich es gelesen habe.

Girl Friends handelt von Mariko Kumakura, einer sehr intelligenten, introvertierten Schülerin des ersten Schuljahres, die von der lebhaften, wenn auch akademisch nicht so bewanderten „Akko“, die sie von Anfang an „Mari-chin“ nennt, angesprochen und sich sofort mit ihr angefreundet wird. Am Tag nachdem sie Freundinnen geworden sind, bringt Akko Mari in einen Salon (ihr erstes Mal, dass sie sich nicht beim Friseur ihrer Mutter die Haare schneiden lässt), wo Mari ihre langen Haare zu einem stilvollen, kurzen, mehrschichtigen Stil schneiden lässt. Mit ihrer neuen Freundschaft und neuen Frisur beginnt Mari, mehr Kontakte zu knüpfen und sich mit Akkos Gruppe, Satoko Sugiyama (oder „Sugi“) und Tamami Sekine (oder „Tamamin“), anzufreunden. Sugi ist ein sinnliches, überbewusstes Playgirl (sie merkt später an einem Mixer an, dass sie „immer noch nach einem „Hauptfreund“ sucht“), aber sie trotzt den Erwartungen an ihren Charakter-Typ, indem sie sich niemals zu den Leuten herablassend ist, die sie kennt und sie bekommt gute Noten und ihre Planung für ihre Zukunft und aufrichtige Fürsorge für ihre Freunde. Tamamin ist die unbekümmerte Hardcore-Otaku, die ebenfalls ihrem Charakter-Stereotyp trotzt, indem sie sozial versiert ist und sich fast perfekt mit Sugi versteht. Währenddessen werden Mari und Akkos beste Freundinnen.
Irgendwann treten die Mädchen in ihrem zweiten Jahr in neue Klassen mit Mari und Akko in derselben Klasse ein, aber Sugi und Tamamin wurden in getrennte Klassen eingeteilt. Mari und Akko schließen sofort neue Freundschaften (hauptsächlich dank Akko, deren intensives Interesse an ihren neuen Klassenkameradinnen Mari daran erinnert, wie Akko sich mit ihr befreundet hat), und schließen den Wildfang Kuno und ihren Kollegin Taguchi mit ein. Der Manga beginnt wirklich seine Richtung zu finden, als Taguchi und Kuno Mari und Akko zu einem Mixer einladen, aber als die Gruppe auf dem Weg zum Mixer ist, fängt Mari an zu weinen bei dem Gedanken, dass Akko einen Freund bekommt. Akko versteht, dass Mari nicht gehen will (obwohl sie nicht weiß warum) und behauptet, dass Mari krank ist und nach Hause gebracht werden muss. Sie bringt Sugi und Tamamin dazu, den Mixer an ihrem Platz zu besuchen, was ihnen ermöglicht, sich wieder Kontakt zu knüpfen, nachdem sie angefangen haben, auseinander zu treiben, nachdem sie in verschiedenen Klassen platziert wurden. Als Mari und Akko zu Akkos Wohnung kommen, serviert Akko ihnen beide Alkohol und schläft ein, weil sie nicht so tolerant gegenüber Alkohol ist. Mari küsst sie impulsiv und beendet dann schockiert über das was sie gerade getan hat die Situation.

Während der Hauptteil der Handlung im 6. und 7. Kapitel stattfindet (Klassenwechsel, Mixer usw.), sind die ersten fünf Segmente weitgehend „handlungsunfähig“ und dienen dazu, die Charaktere sowie das „Wie“ und „Warum“ ihrer Beziehungen zu bestimmen. So wie Akko, Sugi und Tamamin Mari zum ersten Mal einbeziehen und Mari zum ersten Mal ihre eigenen Kleider kauft, Mari und Akko in den Winterferien zusammen Diät halten, Akko sieht, wie verschiedene Outfits bei Mari aussehen, usw. In diesen Kapiteln gibt es eine Menge Kleidung/Make-Up-bezogene Inhalte, die mich nicht so sehr störten wie manche Leute, aber für Leute, die sich nicht für solche Dinge interessieren, werden diese Kapitel wahrscheinlich schwer zu lesen sein. Trotzdem beginnt Morinaga in Kapitel 6, die Geschichte in eine solide Richtung zu lenken, die sich zu einem süchtig machenden Romantikdrama entwickelt, das Fans der Serie kennen und Liebe. Und zu diesem Zeitpunkt werden das Make-Up und die Kleidung zum Nebensächlichen anstatt zu den treibenden Elementen der Handlung.
Das Artwork ist hübsch, poliert und sauber mit hübschen/niedlichen Charakterdesigns und hübschen Outfits. Es ist auch schön, dass sich die Charaktere sich so kleiden, dass sie ihre Persönlichkeit widerspiegeln, wenn sie keine Uniform tragen. Außerdem schafft es Morinaga, ansprechende Kunst im Shoujo-Stil zu schaffen, ohne sie im Shoujo-Mief zu ertränken.
Der erste Band legt den Grundstein für eine fesselnde, langsam kochende Romanze. Sehr empfehlenswert als Serie für diejenigen, die introspektive romantische Dramen mögen.
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Avatar: Kaori220#5
hach ein echter klassiker unter den yuri Mangas

ich liebe diese reihe als Yuri Fan ist das ja sowieso etwas ganz besonderes

ich wünchte es würde ihn als anime geben naja das wünsch ich mir von hunderten manga daher hab ich da wohl keine Hoffnung naja bite leute bettet das es irgendwann geschiet mit Dakuta Trick hat das jau auch geklappt:)
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Manga Kommentare

Avatar: Ixs#1
Morinagas Girl Friends ist einer der erste offiziellen deutsch lizenzierten Yuri-Manga, den ich je gekauft habe. Es zeigt die Geschichte von Akko und Mari, zwei normalen japanischen „High School“-Mädchen. Die beiden Mädchen werden Freunde und entwickeln langsam Gefühle füreinander. Die beiden huschen um ihre Gefühle füreinander herum, während sie versuchen mit ihrer Identität umzugehen. Insgesamt ist die Geschichte realistisch, herzerwärmend und einfach ... lest sie selbst! Es ist ein Yuri-Meisterwerk. Die Reise von Mari und Akko wird euch auf eine emotionale Achterbahnfahrt schicken – und man wird wahrscheinlich nicht in der Lage sein, den Manga wegzulegen.
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Gewinnspiel: Gewinnspiel – 10 × 1 Monat Wakanim-VIP
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Titel

  • Japanisch Girl Friends
    ガールフレンズ
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 21.10.2006 ‑ 21.08.2010
    Bände / Kapitel: 5 / 35
    Mangaka: Autor & Illustrator
  • Englisch Girl Friends
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 13.11.2012 ‑ 08.01.2013
    Bände / Kapitel: 2 / 35
  • Deutsch Wir beide!
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 29.05.2012 ‑ 02.07.2013
    Bände / Kapitel: 5 / 35
    Publisher: Carlsen Manga
  • xx Synonyme
    Girlfriends

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