Urami MAGAHARA

禍原 ウラ美

Informationen

Beschreibung

Urami Magahara ist die kleine Schwester von Desumi. Diese ist ihr großes Vorbild. Nach ihrem Abschluss möchte sie ebenfalls dem Geheimbund Gekko beitreten.

Sie und ihr Vater statteten Desumi eines Tages einen Besuch ab. Die beiden hätten bei Desumi vorher besser anrufen sollen, denn diese hatte zu diesem Zeitpunkt gerade Männerbesuch – ihr Freund Fudou Aikawa befand sich in ihrer Wohnung, auch wenn es nur zum Lernen war. Fudou hatte Glück im Unglück, denn er hatte gerade ein Kostüm der Gekkosoldaten an. Er stellte sich dann mit dem Namen Mudou vor. Desumis Vater sprach ihre Tochter dann darauf an, dass sie die Beförderung zum Monster abgelehnt hat. Er konnte nicht verstehen, dass sie sich diese Chance hat entgehen lassen. Fudou ergriff dann Partei für Desumi, woraufhin er einen Schlag von ihrer Schwester Urami bekam. Sie mochte es gar nicht, dass ein »Außenstehender« über ihre große Schwester sprach. Fudou erkannte sofort ihr Potenzial, doch damit hatte er ohnehin gerechnet. Desumi erzählte ihm dann, womit er es zu tun hatte: mit einem Siscon! Fudou musste aufpassen, in ihrer Anwesenheit so wenig wie möglich über Desumi zu sprechen. Fudou schaltete dann unabsichtlich den Fernseher ein, und ausgerechnet Red Gelato, seine Heldenidentität, war zu sehen. Desumi und ihr Vater kamen dann auf den Kampf gegen die Gelato 5, ihr Training und ihre Zukunftspläne zu sprechen. Ihr Vater wollte, dass sie Gekko nach der Schule Vollzeit beitritt. Fudou und Desumi hatten aber erst kürzlich darüber gesprochen, gemeinsam auf eine Universität zu gehen, weshalb Fudou Desumis Vater bat, seiner Tochter ihren eigenen Weg gehen zu lassen. In diesem Moment wurde Uramis Verdacht, dass etwas nicht mit rechten Dingen zuging, bestätigt. Desumi war sonst nie so unbekümmert. Urami wollte ihre »eiskalte und unbesiegbare Schwester« wieder zurückhaben, weshalb sie Fudou angreifen wollte. Desumi hinderte sie jedoch daran. Urami zog sich dann in den Wandschrank zum Schmollen zurück. Das Thema von vorhin wurde wieder aufgegriffen und Fudou bat Desumis Vater, seine Tochter studieren gehen zu lassen. Desumis Vater erkannte die Entschlossenheit in Fudous Augen, weshalb er entschied, später in Ruhe mit seiner Tochter darüber zu reden. Er erwartete noch viel von Fudou – ganz im Gegensatz zu Urami. Diese sah in Desumis Gesicht und erkannte ihre Schwester gar nicht mehr wieder. Im Gegensatz zu ihrem Vater würde sie Fudou niemals akzeptieren. Oder doch …?

Eines Tages begleitete Urami ihre große Schwester zum Gekko-Hauptquartier. Sie wollte ihren Arbeitsplatz, bei dem sie nächstes Jahr anfangen sollte, unbedingt kennenlernen. Ihre Augen leuchteten bei diesem Anblick. Im Inneren des Hauptquartiers begegneten die Gekkosoldaten ihrer Schwester mit großem Respekt, dabei wirkte Desumi zuhause ab und zu wie ein kleines Dummchen. Urami fand es aber jämmerlich, wie ihre Schwester sich vor den Soldaten verhielt. Desumi hatte den Soldaten schon so oft gesagt, mit den übertriebenen Verbeugungen aufhören und sie stattdessen ganz normal grüßen zu sollen. Und dieses Mal sagte sie es ihnen ein weiteres Mal. Desumi führte Urami dann zum obersten Anführer Präsident Bosslar. Ihrem Zittern nach zu urteilen, hatte sie großen Respekt vor ihm. Ihre Schwester hatte die Latte sehr hoch gelegt, aber er hoffte, dass sie in der Lage sein würde, diese zu überspringen. Die Bestienprinzessin und die Stahlprinzessin erwarteten ebenfalls sehr viel von Urami, denn immerhin war sie eine Blutsverwandte von Desumi. Urami war stolz darauf, dass ihre Schwester so großes Ansehen genoss. Als Desumi jedoch diesen »dummen und nervigen« Platz verlassen und stattdessen Popcorn essen wollte, bekam Urami einen Schock. Die Gekkos zwar auch, aber diese waren Desumis Verhalten schon gewohnt. Als Desumi mit ihr einkaufen ging, wurde ihr bald klar, dass es »ihre Schwester« nicht mehr gab. Desumi hatte sich nämlich schon zu viel verändert. Sie wirkte auf einmal so schwach. Damals hatte Desumi sie immer unterstützt, doch ihre »coole Schwester« war nun verschwunden. Sie gab Fudou die Schuld daran und meinte, Desumi sei wegen ihm eine Verliererin geworden. Während sie weinend auf einer Treppe hockte, wurde sie von ein paar Typen angebaggert. Als einer davon sie an die Hand nahm und Urami sich dagegen wehrte, meinte dieser, sie sei etwas trübsinnig, wodurch Erinnerungen an ihre Kindheit hochkamen. In diesem Moment kam ihr ihre Schwester zur Hilfe – genauso wie damals. Desumi meinte, sie sei stärker als je zuvor. Und das bewies sie auch gleich, indem sie die Typen vermöbelte. Zum Schluss gab sie ihrer kleinen Schwester noch einen Ratschlag. Sie sagte ihr, dass sie Liebe finden müsse, um zu überleben. Damals hatte sie ihr noch etwas anderes gesagt … Ihre Schwester hatte sich wirklich verändert. Sie war nun etwas friedlicher, süßer und mädchenhafter. Doch das war wohl in Ordnung so. Mit Fudou kam sie dennoch nicht klar. Sie nahm sich vor, ihn nach ihrem Beitritt zu Gekko zu vermöbeln.
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