Kaeru San Yuushi

AsaneV.I.P.
#31Dieser kleine Film strotzt nur so von wundertätigen Elementen, die eher auf Comedy als auf Märchenwelt zielen, und er erleichtert sich das Leben, indem er von vorne bis hinten auf das beliebte Stilmittel Loop setzt. Intentionell soll es also lustig hergehen, aber von Anfang an dominiert ein heiterer Militarismus, der Groß und Klein an das heranführt, was 10 Jahre später harte Wirklichkeit werden soll.
Der propagandistisch angehauchte Streifen lässt zwei sehr unterschiedliche Parteien in einem Tümpel gegeneinander antreten, die kleinen knuddeligen Frösche und den großen, aber ebenso knuddeligen Wels. Wer da jetzt wer ist, muss man aber wissen, denn allein an der Körperform ist das nicht zu erkennen, zumindest für Außenstehende wie mich.
Dann kommt es zu der schrecklichen Tat, denn die einzige erkennbar weibliche Person in diesem Kurzdrama wird entführt und von dem Wels unter Wasser eingesperrt. Das ist immerhin eine der wenigen Rollen, die Frauen im japanischen Trickfilm von jeher gerne zugestanden wird. Dieses ruchlose Vorgehen ruft sogar die Gestirne auf den Plan, denn nun greift auch die Sonne in das Geschehen ein, die ob dieses Anblicks bittere Tränen vergießt, dieweil ihr feuchtgeweintes Taschentuch auf die Erde herabfällt, woraufhin dieses sich flugs in eine Trauerweide verwandelt, welche die Fröschin aus den Tiefen des Tümpels zu erretten vermag.
Nun wird auch die Froscharmee gerufen und geschätzte 4 Sekunden später rückt diese dem welsigen Untier auf die Schuppen. Wie das so ist in diesen militaristischen Cartoons, wird munter eskaliert, die Luftwaffe schmeißt mit Bomben und bald ist alles wieder gut. Japan Die Froschwelt hat gewonnen.
Fazit:
Viel vordergründiger Klamauk, der eine hintergründige Botschaft schmackhaft machen soll. Deus ex machina ist eher die Regel als die Ausnahme und degradiert Skript und Story zur viel zu dünnen Verpackung.
Der propagandistisch angehauchte Streifen lässt zwei sehr unterschiedliche Parteien in einem Tümpel gegeneinander antreten, die kleinen knuddeligen Frösche und den großen, aber ebenso knuddeligen Wels. Wer da jetzt wer ist, muss man aber wissen, denn allein an der Körperform ist das nicht zu erkennen, zumindest für Außenstehende wie mich.
Dann kommt es zu der schrecklichen Tat, denn die einzige erkennbar weibliche Person in diesem Kurzdrama wird entführt und von dem Wels unter Wasser eingesperrt. Das ist immerhin eine der wenigen Rollen, die Frauen im japanischen Trickfilm von jeher gerne zugestanden wird. Dieses ruchlose Vorgehen ruft sogar die Gestirne auf den Plan, denn nun greift auch die Sonne in das Geschehen ein, die ob dieses Anblicks bittere Tränen vergießt, dieweil ihr feuchtgeweintes Taschentuch auf die Erde herabfällt, woraufhin dieses sich flugs in eine Trauerweide verwandelt, welche die Fröschin aus den Tiefen des Tümpels zu erretten vermag.
Nun wird auch die Froscharmee gerufen und geschätzte 4 Sekunden später rückt diese dem welsigen Untier auf die Schuppen. Wie das so ist in diesen militaristischen Cartoons, wird munter eskaliert, die Luftwaffe schmeißt mit Bomben und bald ist alles wieder gut. Japan Die Froschwelt hat gewonnen.
Fazit:
Viel vordergründiger Klamauk, der eine hintergründige Botschaft schmackhaft machen soll. Deus ex machina ist eher die Regel als die Ausnahme und degradiert Skript und Story zur viel zu dünnen Verpackung.
Beitrag wurde zuletzt am 05.03.2026 19:02 geändert.

