Wunderbare Pollyanna (Anime)Ai Shoujo Pollyanna Monogatari / 愛少女ポリアンナ物語

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  • TypTV-Serie
  • Episoden51 (~)
  • Veröffentlicht05. Jan 1986
  • HauptgenresAlltagsdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonNovel
  • ZielgruppeFamilie

Anime Informationen

  • Anime: Wunderbare Pollyanna
    • Japanisch Ai Shoujo Pollyanna Monogatari
      Ai Shōjo Pollyanna Monogatari
      愛少女ポリアンナ物語
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 05.01.1986 ‑ 28.12.1986
    • Deutsch Wunderbare Pollyanna
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 21.06.1993 ‑ 08.1993
      Publisher: KSM Anime
    • Synonyme: Polyanna Story, Story of Pollyanna, Girl of Love

Anime Beschreibung

Die kleine Pollyanna, deren Mutter gestorben ist, wird nach dem Tod des Vaters zu ihrer hartherzigen Tante Polly Harrington geschickt. Durch die Lebendigkeit und die Zärtlichkeit von Pollyanna, schließt die Tante die Kleine schon bald fest in ihr Herz ein. Pollyanna schafft es mit ihrer offenen und fröhlichen Art, alle Menschen ihrer Stadt komplett umzukrempeln. Selbst die härtesten Schicksalsschläge schaffen es nicht, ihr ihren Lebensmut zu nehmen. Pollyanna erlebt, zusammen mit ihren Freunden, viele spannende Abenteuer.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Avatar: ChiruKaio#1
"Wunderbare Pollyanna" ist ein "wunderbarer Anime". Zumindest ist dies meine Meinung zu dem Anime, der durchaus auch eher negative Themen aufgreift.

Wodurch ich dem Kommentar von Jolie nur zustimmen kann.

Anders als in Deutschland ist jedoch gerade in den USA das Kinderbuch dazu sehr bekannt. Wodurch schon allein der Name "Pollyanna" überall seine Bekanntheit hat.

Auch wenn der Zeichenstil und dergleichen nach heutigen Werten sehr einfach ist, so fand ich ihn immer super. Selbst die deutschen Stimmen haben mir gefallen, aber dies ist bei den älteren Kinderserien durchaus auch öfter der Fall.

Pollyanna ist eine Serie die man einem Kind durchaus zeigen kann, wenn auch vielleicht nicht immer ganz allein, damit es auch verstanden wird. Gerade da Tod, Trauer und Depressionen eines der Themen sind.
Die Hauptintention des Anime bzw. von Pollyanna ist es dennoch, immer noch das Positive zu sehen. Egal wie aussichtslos ein Situation ist oder wie schlecht es einem geht, irgendwo gibt es immer noch etwas für das es sich lohnt fröhlich zu sein und nicht aufzugeben.

Ein Anime für Jung und Alt der einem auf jedem Falle nicht unberührt lässt. Sei es in den schlimmsten Situationen wo mit mit Pollyanna leidet und insbesondere als Kind Unverständnis für gewisse Handlungsweisen der Erwachsenen hat, oder auch als Erwachsener. Man lernt eindeutig etwas hinzu und vielleicht lernt man damit auch selbst das sogenannte "Such die Freude" - Spiel zu schätzen.

Für mich war es ein Anime aus meiner Kindheit den ich nur weiter empfehlen kann. Auch wenn die Aufnahmen damals eher schwach waren. So ist die Story und der Anime an sich einfach wunderbar.

Hoffen wir, dass es eine DVD-Box gegeben wird. Möglichst mit den grafisch besseren Aufnahmen als die die man aus dem damaligen TV noch kennt.
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Avatar: Asane
Redakteur
#2
Im wesentlichen war es die Regie, die die Serie in den Sand gesetzt hat (wobei ich von diesem Regisseur nichts anderes erwartet hatte).

Alles ist enorm generisch, und die Stellen, wo seitens der Szenenkomposition oder der Dramaturgie kurz ein geniales oder wenigstens überraschendes Moment aufblitzt, sind einfach zu selten. Es erstarrt förmlich im Generischen, Klischeehaften, und auch die Dialoge sind absolut hölzern und überraschungsfrei. Das ist insofern schade, als die Serie wirklich Potential gehabt hätte.

Aber schon die ersten beiden Folgen zeigen überdeutlich die Schwächen der Anime-Umsetzung. Einige Beispiele von vielen:
Die Bärenszene. Erstmal sieht so kein Bär aus. Und ein rennender Bär bewegt sich etwas anders. Vor allem bleibt er nicht vor den Kindern stehen und brüllt rum, bis endlich der Jäger da ist, der ihn abknallt.
Das Grundthema der Serie (immer das Positive sehen!) ist natürlich extrem didaktisch inszeniert. Es ist ja an sich schon schwer auszuhalten, aber die Art & Weise, wie einem diese Weisheit immer und immer wieder aufs Auge gedrückt wird, dazu noch schwer religiös unterfüttert, ist schlichtweg unverschämt. Zumal dieses Insistieren auf Moral den Anime in seinem dramaturgischen Fortschreiten, in seinen Entwicklungsmöglichkeiten überhaupt einschränkt.
Gestorben wird auch, und das auf möglichst theatralische, sprich: unglaubwürdige Weise. Oder was soll man davon halten, wenn ein Charakter leidend im Bett liegt, bei jeder Gelegenheit "daijoubu" sagt, sich aber so lange am Leben hält, dass er den Anwesenden noch tröstende Worte und hilfreiche Winke mit auf den Weg geben kann und exakt nach Beendigung seiner Letzten Worte den Kopf zur Seite neigt und tot ist, ganz plötzlich? Mit derlei tragischen Inszenierungen mag man kleine Kinder beeindrucken und Leute, die eh nah am Wasser gebaut sind und nicht groß nach Logik fragen (wollen). Aber der Rest der Menschheit zieht sich schmerzhafte Beulen zu, weil man ständig mit der Stirn auf der Tischplatte aufschlägt.

Und so geht das durch sämtliche Folgen.

Wie gesagt: schade. Denn eigentlich mag ich Pollyanna, was den Charakter betrifft. Endlich mal ein Mädchen, das nicht gar so gertenschlank daherkommt, sondern eher kräftig ("dick" möchte ich nun wirklich nicht sagen, denn dadurch, dass sie in der Natur herumrennt wann immer es geht, hat sie sicherlich überdurchschnittlich gute Kondition). Was dazu führt, dass wann immer sie auf dem Rücken eines anderen davongetragen werden muss (und das passiert einige Male), zu hören bekommt "du bist aber schwer!" - was selten genug ist in Animes. Ohne dass der freundliche Helfer Prügel bezieht! Und ich mag auch diesen Ausdruck, wenn sie nachdenklich und etwas geistesabwesend in die Welt guckt. Oder auch die Phase, als sie einen Gehstock braucht: das hat etwas ungemein Anrührendes, diese Leichtigkeit und Gelassenheit und trotzdem diese Würde, die sie in ihrer Haltung ausstrahlt. (Und Nancy ist natürlich auch zum Knuddeln.)

Wer also all diese Punkte, die mir den Anime verleidet haben, ignorieren kann und bei Sachen wie Logik, glaubwürdigen Charakteren und Handlungsabläufen nur müde mit der Schulter zuckt, könnte seine Freude mit der Serie haben. Für Freunde von zweiminütigen Recaps zu Beginn sowie entsetzlich dramatischen Cliffhangern am Ende jeder Folge dürfte dieser Anime sogar Pflicht sein.
Beitrag wurde zuletzt am 14.10.2018 um 22:18 geändert.
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Anime Kommentare

Avatar: Kuroi_Kira#1
Der Anime "Wunderbare Polyanna" wurde von einem Kinderbuch adaptiert, wie z.B. auch "Kleine Prinzessin Sara" oder "Anne of Green Gables". In wie weit die Story des Anime mit der Story des Buches übereinstimmt kann ich leider nicht sagen.

Der Anime behandelt durchaus ernste Themen wie Tod, Trauer, Krankheit, Verlust oder Depression....aber er zeigt auch das es im Leben immer wieder weiter geht und man sich immer an Dingen erfreuen kann, auch wenn das Leben einem übel mitspielt... Trauer und Glück waren in dem Anime immer sehr nahe beieinander...

Für mich persönlich wurde es mit der Trauer und den Tränen doch teilweise übertrieben. Nach ca. der Hälfte der Serie weinen die Charakter jeder Folge...ein betrübter Blick hätte da bei manchen Szenen schon gereicht.

Bei manchen Szenen saß ich teilweise mit verdrehten Augen vor dem Bildschirm...

Am Unnötigsten fand ich den Tod von Dr. Chilton (wie gesagt ich kenne das Buch nicht) .... aber ich finde in dem Punkt hätte man ein Happy End nehmen können
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Avatar: Jeril#2
Solch einen Anime sollten sich mal die "Kinder von heute" anschauen!
Der Anime, ist zwar nicht der beste Zeichenstil, aber echt total schön und war meiner Meinung nach echt einer DER Animes in meinem Kindheit^^"
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