Anime Beschreibung

Anime: Mushi-Shi
Mushi sind Wesen, die man weder als Tiere, Pflanzen, Insekten oder Geister bezeichnen kann. Sie existieren in unterschiedlichsten Arten auf der Welt. Sie leben in Städten, der Natur, im Wasser oder in der Luft sowie neben Pflanzen, Tieren und Menschen. Manche Arten finden aus Versehen, manche auch gezielt, den Kontakt zu Menschen und gehen eine Verbindung ein, die für diese sowohl gut als auch schlecht sein kann. Der Protagonist Ginko, ein Mushishi, ist ein Mann, der sich auf Mushi spezialisiert hat. Er sammelt Informationen und rettet auf seinen Streifzügen durchs Land oftmals von Mushi befallenen Menschen das Leben oder befreit sie zumindest aus einer unangenehmen Situation, die durch Mushi entstanden war.
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Anime Zitate

  • Ginko
    Simple yet mysterious. Distant ancestors unlike any plant or animal we’ve ever seen. These groups of odd creatures have induced whispers of fear among man since ancient times.
  • Nui
    Do not allow yourself to be blinded by fear or anger. Everything is only as it is.

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Mushishi erzählt einfach Geschichten, ist aber verdammt gut darin und schafft es mit durchgehend packenden Episoden zu überzeugen.


Im ruhigen gefühlvollen Stil wird in jeder Episode von einem weiteren Fall erzählt, dem sich Ginko als Mushishi annimmt. Die einzelnen Geschichten, die von den Begegnungen der Leute mit den Mushi, sowie deren Auswirkungen erzählen, schwanken zwar leicht in der Originalität, bewegen sich aber allesamt auf höchstem Niveau und hinterlassen vielfach einen bleibenden Eindruck. Unterstrichen wird die dichte Atmosphäre der Erzählung noch durch die wunderschönen Zeichnungen der Naturszenen, denen man wohl bewusst als Kontrast die einfacher gehaltenen Menschen entgegengesetzt hat.

Wie in Episodenanimes üblich hält sich die Charakterentwicklung der Hauptperson in Grenzen bzw. ist nicht existent, was bei einer Serie wie Mushishi allerdings nicht störend auftritt. Jede Folge ist eine abgeschlossene Geschichte. Ginko bleibt das einzige verbindende Element der Serie, tritt aber selbst oft in den Hintergrund und ist nur der Aufklärer und Auflöser der Probleme, die die Leute mit den Mushi haben und deren Darstellung den Hauptteil der Episode ausmacht.

Fazit:
Vom Erzählstil her der beste Anime den ich bisher gesehen habe. Um es kurz zu sagen: die Geschichten sind einfach schön. Es entsteht eine angenehme und packende Atmosphäre, die jede Folge zu einem Genuss werden lässt.
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Avatar: Enklave#2
Mushishi ist ein Anime der etwas anderen Sorte, der mit einer Kombination eindrucksvoller Animationen, japanischer Musik und kleinen mystischen Erzählungen zu überzeugen weiß. Wer in Animes eine Abwechslung von der westlichen Art Filme zu machen sucht, ist hier genau richtig.


In den an traditionelle Sagen und Legenden erinnernden episodenhaften Erzählungen der Serie folgt der Zuschauer Ginko, einem Mushishi, durch ein imaginäres Japan des 19. oder frühen 20. Jahrhunderts. Mushishis sind Gelehrte, die Wissen über Mushis – geisterhafte Wesen zwischen Tier und Pflanze – sammeln. Das geschieht dabei nicht nur aus ihrem Interesse an diesen seltsamen Lebensformen heraus, die die meisten Menschen nicht sehen können. Vielmehr ziehen sie mit diesem Wissen durch die Gegenden um Menschen zu helfen, die unter Mushis leiden. Im Laufe der Erzählungen erfährt man auch etwas über Ginko selbst und seine Vergangenheit, wobei im Vordergrund aber dennoch immer die Beziehung zwischen Menschen und Mushi im Allgemeinen steht.

Stärken:
Das erste was an Mushishi auffällt sind die eindrucksvollen Hintergrundanimationen: Inmitten der nebelverhangenen Berglandschaften, leuchtend grünen Täler und herbstlichen Bambuswäldern mit ihrem goldenen Blätterregen kann man schonmal beinahe den Faden der Erzählung verlieren. Dazu trägt sicherlich auch die Musik bei, die bewusst dem Setting angepasst wurde und mit ihrer minimalistischen Art perfekt den mystischen Charakter der Story untermalt. Ich nenne hier bewusst Animation und Sound vor dem Inhalt, da beide Dinge in Mushishi nicht nur eine weitaus größere Bedeutung haben als in gewöhnlichen Animes oder sonstigen cineastischen Werken, sondern auch weil die Story ohne die atemberaubende visuelle und akustische Unterstützung sicherlich weit weniger Eindruck hinterlassen würde.

Dabei sind die Erzählungen, die an traditionelle Legenden und Volkssagen erinnern, keineswegs langweilig oder banal. Sie erzählen vielmehr in verschiedenen Variationen von den Begegnungen zwischen Menschen und Mushis, die den ersteren in der Regel unerklärlich bleiben, bis der Mushishi Ginko vorbeikommt. Die Folgen dieser Begegnungen können gut oder schlecht sein, wobei die Veränderung die die Mushis mit sich bringen meist derart ungewöhnlich sind, dass sie in der Regel einen starken Lebenswandel mit sich bringen und nicht selten auch zum Ausschluss aus der sozialen Gemeinschaft führen. Interessanterweise – und das ist für mich eine große Stärke von Mushishi – hat Ginko trotz der vielen negativen und teilweise schrecklichen Auswirkungen der Mushis ein sehr differenziertes Bild von ihnen. Anstatt sie als Spukerscheinungen oder Monster abzutun, versteht er sie als Lebensform ohne Willen, die schlichtweg da ist und ohne diabolische Intention Schaden verursacht. Anders als viele seiner Kollegen vernichtet er sie daher nicht wo immer er kann, sondern versucht sie nur am Befall von Menschen zu hindern.

Bis hierhin ist Mushishi ein unterhaltsamer Anime, aber kein außergewöhnlich guter. Dazu wird er erst durch eine zusätzliche, neben den eigentlichen Geschichten existierende Ebene, auf der man etwas über die Eindrücke und Empfindungen der Menschen erfährt, die mit Mushis konfrontiert sind. Für den westlichen Zuschauer ungewohnt und daher umso eindrucksvoller ist dabei die Art und Weise der Betroffenen, die Geschehnisse häufig als Naturphänomen oder als Folge eigener Verfehlungen anzusehen. Diese Schicksalsergebenheit ist ursprünglich auch der europäischen Kultur eigen gewesen, wurde aber im Zuge der Säkularisierung abgestreift. Das bedeutet nicht, dass die Personen nicht unter den Auswirkungen der Mushis leiden oder sogar daran verzweifeln, dennoch gehen sie anders damit um, als man es erwarten würde. Am Ende von Mushishi versteht man deshalb vielleicht etwas besser was Konfuzius meinte als er sagte, es sei kein Unglück blind zu sein, sondern vielmehr, die Blindheit nicht ertragen zu können.

Schwächen:
An Mushishi gibt es im Grunde wenig auszusetzen; eine Sache wäre eventuell das stets ähnlich verlaufende Muster der einzelnen Episoden, was aber durch die fesselnden Ideen der Erzählungen ausgeglichen wird. Eine andere Sache ist die fehlende Charakterentwicklung von Ginko, der von der ersten bis zur letzten Episode stets der gleiche bleibt und auch durch kleinere Rückblenden in seine Vergangenheit kaum an zusätzlicher Tiefe gewinnt. Da es in Mushishi aber schlicht nicht um Ginko geht, sondern dieser vielmehr nur ein Katalysator für die einzelnen Geschichten ist, büßt der Anime dadurch nicht wirklich etwas von seiner Ausstrahlungskraft ein.

Insgesamt ist Mushishi eine gelungene Mischung aus düsterer Unterhaltung und melancholischer Reflexion des menschlichen Daseins. Wer einen atmosphärischen und nachdenklichen Anime sucht, der aber nicht ganz so sperrig wie Serial Experiments Lain oder Texhnolyze ist, ist bei Mushishi an der richtigen Adresse.

(rewatch-Faktor: hoch)
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Avatar: animus
Administrator
#3
Mushi-shi ist ein spiritueller Anime, der mich sehr beeindruckt hat. Selten habe ich einen so positiv nachhaltenden Eindruck. Zwar bin ich generell eher ein Freund ruhigerer Anime, doch der Episodenhafte Aufbau schreckte mich zunächst schon ab.


Meiner Meinung nach ist trotzdem, oder gerade deshalb, eine starke Spannung in fast jeden Episoden enthalten. Ginko ist als Hauptfigur wunderbar gelungen: Ein ruhiger, nachdenklicher Charakter, der mal nicht die Fähigkeit besitzt, das unmögliche möglich zu machen und daher sehr menschlich erscheint. Der Soundtrack passt sich perfekt an das mystische Ambiente an, das englische Opening passt einfach zum Flair der Serie und lädt schon mal zum Träumen ein~

Die Animationen sind zwar eher durchschnittlich und kaum hervorstechend, das Auge liegt meistens aber sowieso auf den Naturaufnahmen- die sind nämlich wunderschön und selten so pittoresk vorzufinden. Nicht jede Folge endet mit einem Happy End und hat daher des Öfteren Stoff zum Nachdenken geboten. Mushishi ist für mich zwar kein "perfekter" Anime, jedoch nahe daran und wirklich allen zu empfehlen, die mal eine Serie abseits der ganzen Hypes und Endlosanime beginnen möchten und auf tiefgründige Kost stehen. Für alle, denen eine gut durchdachte Story wichtiger ist als eine abgeschlossene, möchte ich diesen Anime wärmstens empfehlen. Ich hoffe auf weitere Episoden :)
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Avatar: resdayn
Freischalter
#4
“Neither good nor evil. They are life in its purest form.“

„Mushi“ sind eine einzigartige Form des Lebens, weder Pflanze noch Tier, aber ebenso in den Kreislauf der Natur eingebunden – von den meisten Menschen können sie nicht wahrgenommen, aber sehr wohl von ihnen beeinflusst werden.
Jede Episode von Mushishi erzählt eine neue Geschichte um Mushi-bezogene Phänomene, welche sich die Menschen nicht erklären können…und der Zusammenprall mit deren fremdartiger Welt führt nicht selten dazu, dass die Betroffenen einiges an Leid erfahren müssen.


Bindeglied zwischen den weitgehend voneinander unabhängigen Geschichten ist der durchs Land ziehende Mushi-shi Ginko – seine pragmatische und geradezu stoisch-souveräne Persönlichkeit gibt der Serie einen ruhigen, bodenständigen Anstrich. Mit seiner Fähigkeit Mushi zu sehen, mit ihnen zu interagieren und seinem Erfahrungsschatz über die verschiedenen Arten von Mushi ist er bestrebt den Menschen bei ihren Schwierigkeiten beizustehen, wobei er in dem Bewusstsein agiert, dass zumeist eine Koexistenz die beste Lösung darstellt. Manchmal nimmt er daher nur die Rolle des Beobachters ein, gelegentlich steht er der Situation aber auch einfach machtlos gegenüber.

Trotz ruhigen Erzähltempos sind die Stories durchweg spannend konstruiert und stimmen wegen der tragischen Auswirkungen, welche der Kontakt zwschen Mushi und Menschen oft nach sich zieht, nachdenklich. Stilistisch drängt sich der Vergleich zu Ghibli-Produktionen wie Kaze no Tani no Nausicaa oder Mononoke Hime auf – nicht nur inhaltlich wegen der mystifizierten Darstellung der Natur, sondern auch optisch wegen den wunderschön gezeichneten, plastischen Landschaftsbildern, die an die Werke von Hayao Miyazaki erinnern.
Gegenüber den aufwändigen Hintergründen fällt der eher simpel gehaltene Zeichenstil der Figuren auf - tatsächlich harmonieren beide Stile aber sehr gut und verleihen Mushishi einen ganz eigenen, faszinierenden Look. Die fast meditative Grundstimmung wird durch einen angenehmen Ambient-lastigen Soundtrack passend unterstützt.

Fazit: Mushishi gestattet in beeindruckenden Bildern und mit atmosphärisch dichter Erzählstruktur einen Einblick in eine fremde und geheimnisvolle Welt. Ein Fantasy-Titel der etwas anderen Art, der ungeachtet fehlender Action oder durchgängigem Plot fesselt.
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Avatar: Roswell47#5
Ein Anime der etwas anderen Art? Ein Sammelband voller künstlerischer Kurzgeschichten? Ein Einblick in eine fremde Kultur? Diese und noch viele weitere Bezeichnungen gingen mir für Mushishi durch den Kopf. Doch was trifft jetzt eigentlich genau zu? Fest steht: Es ist anders, in seiner Art einzigartig und einfach unheimlich faszinierend und fesselnd. Es fällt mir äußerst schwer die richtigen Worte zu finden, die diese Serie letztendlich verdient.

Mushishi ist episodenhaft, zusammenhängende Story gibt es keine. Es werden 26 Geschichten erzählt, jede auf ihre eigene Weise so faszinierend, dass man als Zuschauer regelrecht vor den Bildschirm gebannt wird. Die Handlungen der einzelnen Episoden plätschern regelrecht vor sich hin, das Tempo wirkt wie eine ruhige Bootsfahrt, nur äußerst selten zieht eine Böe auf, sodass man von einem Höhepunkt sprechen kann. Wer hierbei jedoch furiose Action erwartet, der hat weit gefehlt, denn diese bleibt bei Mushishi nahezu vollkommen aus. Was auf den ersten Blick negativ aufzufallen scheint, entpuppt sich bei näherer Betrachtung jedoch als die größte Stärke des Animes. Wie der berüchtigte „Rote Faden“ zieht sich auch durch Mushishi etwas ganz Besonderes. Jede Episode versprüht ihren eigenen Charme, jede Szene ist ein kleines Meisterwerk.

Geradezu grandios gestaltet sich die Atmosphäre. Der Zuschauer fühlt sich mitten in die Natur versetzt. Man hört Vögel zwitschern, Bäche plätschern und sich im Wind bewegende Äste. Die lebendigste Kulisse, die ich in einem Anime gesehen hab. Unbestreitbar schießen einem sofort Parallelen zu Ghibli Produktionen wie „Prinzessin Mononoke“ in den Sinn, auch wenn Mushishi sich in seiner Wirkung damit nicht vergleichen lässt. Trotz heiterer Naturkulisse bringt die Atmosphäre viele melancholische und düstere Elemente mit sich, die mit dem extrem gelungenen Erzählstil eine unheimlich starke Symbiose eingehen und sich sofort im Gedächtnis verankern.

Der Zeichenstil rangiert ohne Zweifel in der obersten Liga. Unheimlich detailliert präsentiert sich die Natur in ihrer Funktion als Kulisse. Jeder Grashalm weht im Wind, jeder Lichteinfall ist Realismus pur. Für mich bis dato unerreicht. Fast schon minimalistisch erscheint dagegen das Charakterdesign. Wie ein Kontrast zu den unglaublich detailierten Backgrounds gesellen sich die Charaktere des Animes. Nur wenige Konturen werden hierbei verwendet, die Nebencharaktere besitzen keinen zeichnerischen Wiedererkennungswert. Allgemein gesehen wissen die Charakterzeichnungen dennoch zu gefallen. Abermals steht das Charakterdesign unter dem Thema „Realismus“, der Zuschauer bekommt keine großen Kulleraugen oder abnormale Frisuren aufgetischt, sondern stets natürliche und realistische Gesichtspartien.

Von einem Cast zu sprechen ist bei Mushishi eigentlich unmöglich. Als einziger Charakter mit Wiedererkennungswert wird dem Zuschauer der Mushishi „Ginko“ präsentiert, welcher in jeder Episode mit neuen Nebencharakteren und deren Leiden durch Mushi konfrontiert wird. Zwar erfährt man in zwei Episoden etwas über seine Vergangenheit, dennoch ist eine Charakterentwicklung nicht vorhanden. Seltsamerweise habe ich Ginko trotzdem als unheimlich sympathischen und interessanten Charakter im Gedächtnis behalten was nicht zuletzt an seinem absolut nachvollziehbarem Handeln und Denken liegt. Im Gegensatz zu vielen Animes ist Ginko bei weitem nicht der allmächtige Gott, der jede noch so schwere Tat meistert und jede noch so belastende Bürde trägt. Zu oft sind ihm einfach die Hände gebunden, zu oft muss er letztendlich doch vor der Natur kapitulieren. Und genau diese menschlichen Eigenschaften machen diesen Charakter so unheimlich glaubhaft.

Das Opening besitzt eine schöne Melodie, war für meinen Geschmack aber etwas zu poplastig. Die BGM hingegen war so etwas wie das i-Tüpfelchen und hat der gesamten Serie die Krone aufgesetzt. Sehr schön komponierte Melodien mit teilweise asiatischem Touch. Einer der wenigen Animesoundtracks, den ich mir zugelegt habe. Das Ending ist von Episode zu Episode unterschiedlich, da Mushishi immer mit einer BGM im Hintergrund und ablaufenden Credits ausklingt.

Betrachtet man den Anime jedoch von der anderen Seite wandeln sich viele negative Punkte in die eigentlichen Stärken von Mushishi. So kristallisieren sich die Natur, beziehungsweise die Mushi, als heimliche Protagonisten der Serie heraus und lassen die Charaktere als Kulisse meilenweit hinter sich. Persönlich sehe ich Mushishi als Ode an die Natur, was bisher noch keinem Anime so überzeugend gelungen ist.

Wie man Mushishi als Zuschauer letztendlich konsumiert ist jedem selbst belassen. Mit seinem hohen Maß an Dramatik hat der Anime auf der einen Seite einen guten Unterhaltungswert, mit seinem Erzählstil viele entspannende Momente. Ob man das ganze auch auf einer philosophischen Ebene betrachten kann wage ich hier nicht zu beurteilen. Sicher kann man das ein oder andere hineininterpretieren, jedoch verstehe ich zu wenig von der japanischen / buddhistischen Kultur um hier irgendwelche Moralanstöße aufzuzeigen.

Die einzigen Schwächen, die die Serie aufzuweisen hat sind die äußerlich einheitlichen Nebencharaktere. Diese besitzen in manchem Folgen eine zu hohe Ähnlichkeit, dass man ständig den Gedanken hat den Charakter aus einer anderen Folge bereits zu kennen, obwohl man es mit einem komplett anderen Personentyp zu tun hat. Alle weiteren negativen Punkte sind relativ. So kann man die komplett fehlende Action und Spannung sowohl als Stärke als auch als Schwäche sehen.

Mushishi ist ein Anime, der bewusst fern von jeglichem Mainstream steht. Ob man ihn mag oder nicht muss letztendlich jeder selbst entscheiden, nicht ohne Grund spaltet die Serie zahlreiche Meinungen. Jedem, der Abwechslung vom Einheitsbrei (ob gut oder schlecht) sucht und sich gerne faszinieren lässt, sei Mushishi ans Herz gelegt. Alle Desinteressierten verpassen hierbei vielleicht das sehnlichst gesuchte Meisterwerk ihres Lebens.
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