The Devil Is a Part-Timer! (2013)

Hataraku Maou-sama! / はたらく魔王さま!

Informationen

Inhaltsangabe

Der Dämonenkönig Satan ist kurz davor den Kampf gegen die Menschen in seiner Welt zu verlieren und beschließt daher sich durch ein Portal in eine andere Welt zurückzuziehen. Er findet sich gemeinsam mit seinem Vertrauten im Tokio der Gegenwart wieder, muss zu seinem Entsetzen aber feststellen, dass diese Welt nicht nur ganz anders ist als seine, sondern er auch fast alle seiner magischen Kräfte verloren hat. Um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, ist er gezwungen als Aushilfskraft in einem Fast-Food-Restaurant zu arbeiten. Seine Eroberungspläne formt er kurzerhand um und beschließt nun Japan zu erobern, wobei für ihn dafür der erste Schritt ist, dass er von einer Aushilfe zu einem fixen Angestellten aufsteigt. Währenddessen erreicht aber auch die Heldin Emilia unsere Welt und macht sich auf die Suche nach Satan, um ihn zu vernichten.

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  • Shirou ASHIYA

    Unsere Weltherrschaftspläne wurden wegen einer Bemerkung zu einem
    H&N Sport-BH durchkreuzt.

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Rezensionen

Avatar: RaestHDKekssammler#1
Wenn Dämonenfürst Satan höchstselbst zum Burgerbrater wird, sein – gefürchteter - General des Schreckens gerne Hausarbeiten macht und seine heldenhafte Widersacherin und selbsternannte Todfeindin Satans, gemächlich ihrem neuen Callcenter Job nachgeht, dann fragt man sich natürlich, wo die Ernsthaftigkeit geblieben ist, die man in den ersten Minuten gesehen hat; und dann kommt schon der nächste gute Gag.

„What if Satan was one of us? Flipping Burgers by McDonalds?“ (Zitat, Anipodium)

Kaum in unserer Welt angekommen, müssen sich der Dämonenfürst und sein General der hiesigen Lebensweise anpassen: Wohnungssuche, Arbeitssuche, Sprache lernen. Der Alltag der beiden, die sich fort an Maou und Ashiya nennen, ist geprägt von viel Situationskomik und Dialoghumor. Während Maou den steinigen Weg vom Mitarbeiter einer Fast-Food-Kette zum Weltherrscher anstrebt, ist sein General fleißig bei der Hausarbeit. Im späteren Verlauf sammelt sich eine bunte Truppe um den Dämonenfürst, der neben seiner teuflischen Kraft auch eine sympathische Seite von sich preisgibt. Eigentlich sind alle Figuren – bis auf die Bösen natürlich – echt liebenswert, mit all ihren Eigenheiten.

Die Geschehnisse der ersten Minuten auf Ente isla, der Heimatwelt von Maou und Ashiya, wollte man dann auch nicht ganz außen vor lassen. Leider werden die Taten von Maou und seiner Armee nur in wenigen Gesprächen angerissen, weshalb das hier vorhandene Konfliktpotenzial ungenutzt bleibt. Konflikte gibt es dennoch. So streut man überwiegend in der zweiten Hälfte der Serie auch Actionszenen ein, die wunderbar animiert sind. Bedenkt man die Hintergründe der Figuren, wirkt es auch nicht unpassend, sondern viel mehr wie eine nette Abwechslung. Leider schleichen sich dann auch des öfteren schwächere Episoden ein, die nicht an die Frische des Anfangs herankommen.

Fazit:

Die Idee, einen Dämonenfürst zum Mitarbeiter einer Fast-Food-Filiale zu machen, hört sich schräg an, ist witzig und macht Hataraku Maou-sama! so ziemlich einzigartig. Dazu beweist Studio White Fox auch ein gutes handwerkliches Händchen. Der Einstieg ist gelungen, doch treten bis zum Ende auch vermehrt langweilige Phasen auf. Hier gleicht gute Action diese weitgehend wieder aus, doch hätte man vor allem hier das Potenzial mehr ausschöpft können.
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Avatar: PilopKeksheld
V.I.P.
#2
Abstruse Settings, wie dass der Teufel eine neue Karriere als Fastfood-Kellner beginnt, sind durchaus charakteristisch für Anime. Ebenso charakteristisch für das Medium ist, dass so etwas Absurdes funktionieren kann. Aber leider letztendlich auch charakteristisch ist, dass es nur in seltensten Fällen dauerhaft gut geht.


Der Anime ist genauso blöd, wie man es sich nach der Beschreibung erwartet, dabei aber auch genauso unterhaltsam und witzig, man es sich erhoffen würde…. zumindest zunächst. Die Serie stellt schnell unter Beweis, dass sie alles hat, was es für eine gelungene Komödie braucht: sympathische Figuren und ein Setting, das gute bzw. noch unverbrauchte Gags erlaubt. So überzeugt dann auch der erste Arc, bei dem sich zum unterhaltsamen Humor dann auch noch eine Prise Action gesellt, die leichtherzige Grundstimmung aber nie verloren geht. Leider hat man nach diesem ersten Abschnitt dann schon das Beste hinter sich, denn was folgt bedient sich wieder der klassischen Light Novel Handlungskonstruktion, sprich es tauchen einfach immer wieder neue Widersacher auf, die jeweils nur kurz in dieser Funktion eine Rolle spielen, bevor alles wieder von vorne beginnt. Zwischendurch dominiert der Humor, der jedoch nur um die bereits abgesteckten Bereiche kreist. Dabei ist es jetzt nicht so, dass der Anime dadurch wirklich langweilig wird – bis auf einzelne Episoden bleibt er ausreichend unterhaltsam – aber er büßt die Spritzigkeit der ersten Episoden ein, setzt keine neuen Akzente mehr und wirkt irgendwie so, als wüsste der Autor nicht recht wohin die Geschichte gehen soll. Waren Handlungsschwächen auch schon früh erkennbar – etwa darin, dass nie ernsthaft der Konflikt behandelt wird, der logischerweise zwischen Emi und Maou herrschen müsste – fällt es einem im späteren Verlauf, wo der Humor schwächer wird und von Romantik auch nicht viel zu sehen ist, verstärkt auf. So endet die Serie dann wohl rechtzeitig um sich einen positiven Gesamteindruck zu bewahren, aber für eine etwaige zweite Staffel sieht die Ausgangslage nicht allzu rosig aus.
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Avatar: Lpark
V.I.P.
#3
Das Setting von „The Devil is a Part-Timer!” funktioniert eigentlich. Zumindest als Komödie. Wenn man so will, hat man es hier mit einem umgekehrten Isekai Anime zu tun. Niemand wird in eine Fantasy-Welt teleportiert, sondern andersherum Fantasy-Charaktere ins Diesseits. Es macht anfangs Spaß, zu erleben wie sich die (im wahrsten Sinne des Wortes) Weltfremden in Tokio integrieren. Gerade in den ersten Episoden, in denen die Gepflogenheiten der menschlichen Kultur erstmal verstanden werden müssen, erfrischt diese Serie ihre Zuschauer mit gutem Witz. In dieser Phase hätte man gerne noch länger verweilen können. Aber zumindest rettet die Arbeit des Teufels bei MgRonalds noch über ein paar Folgen mehr den Unterhaltungswert vor der dann teilweise vorblitzenden „Handlung“.

Diese „Handlung“ bringt den Anime meines Erachtens nach auf langweilige Abwege, was schade ist. Es taugt viel mehr, zu beobachten wie Sadao den Mitarbeiter des Monats gibt, als dass es spannend wäre sich anzugucken wie er mit seiner krassen Power protzt. Die Geschichte hinter der Fantasy-Welt ist eben maximal öde und klischee-behaftet. Wenn sie Thema ist, wird sie leider auch nur in Ansätzen durch den Kakao gezogen. Ein konsequent parodierender Ansatz hätte hier Wunder gewirkt und wäre deutlich besser abgeschnitten als der mitunter auf zu ernst gemachte Weg. Klar, eine gewisse Komik ist meistens präsent, aber nicht genug, um in diesen Phasen konstant Laune zu machen.

Hinzu kommt, dass die zu Beginn vorgestellten Charaktere die coolsten bleiben und es mit jedem neuen Charakter für mein Empfinden ein kleines Stück weiter den Berg runter geht. Am Ende geht’s dann auch doch wieder zu sehr um die Beweihräucherung des Obermackers, wobei der durch seine geschmeidige Art immerhin sympathischer ist als die meisten Konkurrenten. Übrigens ist „The Devil is a Part-Timer!“ recht hochwertig produziert und überzeugt was Bild und Audio angeht definitiv. Ich hab diese Staffel insgesamt auch ganz gerne geschaut. Die nächste Staffel reizt mich allerdings nicht genug um dran zu bleiben. Dafür hätte man den Weg der Komik noch etwas mehr fokussieren müssen.
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Avatar: AodhanKeksgeselle
V.I.P.
#4
Wäre Hataraku Maou-sama! "nur" eine Komödie, die das Fantasy-Genre parodiert, dann wäre ich mit dem Anime wohl zufrieden gewesen, aber später tauchen für meinen Geschmack doch zu viele der bekannten Stilmittel einer Light Novel auf.

Mir kommt es so vor, als ob der Autor irgendwann nicht mehr so recht wusste, was er schreiben sollte. In solchen Fällen werden gerne neue Figuren eingeführt, oft - so wie auch bei dieser Serie - keine besonders guten, und die Shounen-Action gibt sich die Ehre. Nun zeigt der Anime zwar nur selten mal Action-Szenen, aber die Konflikte sind doch typisch Shounen. Mit guten Gegenspielern wäre mir das wohl egal gewesen, aber die gehören eben zu den schwächsten Figuren der Serie. Darauf hätte Hataraku Maou-sama! lieber verzichten sollen, genauso wie auf die ernsten Hintergründe, die bei einer Parodie nicht notwendig gewesen wären. Andererseits bin ich auch wieder skeptisch, ob der Humor den ganzen Anime tragen kann, denn am Ende haben sich bei ihm schon ein paar Abnutzungserscheinungn gezeigt.

Den Dämonenfürsten und die Heldin finde ich sympathisch, die passen gut zueinander, obwohl es ihnen (noch?) nicht bewusst ist. Vielleicht wäre der Anime als lustige Liebesgeschichte sogar besser gewesen, obwohl ich glaube, dass die später in der Geschichte sowieso noch kommen wird. Die Light Novel läuft ja noch. Die anderen wichtigen Charaktere sind auch nicht schlecht, nur kommen wie gesagt immer mehr langweilige Figuren dazu.
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Avatar: Saradiart#5
Anspruch:3
Action:5
Humor:7
Spannung:4
Ernsthaftigkeit:wenig
Satan in der Hauptrolle von diesem Anime der mit seinem Gefährten in "unsere" Welt unabsichtlich hineingrutscht ist.
Demzufolge muss er sich anpassen, Sprache lernen und Normen einhalten wie zum Beispiel Miete bezahlen und Arbeiten.(McRonald)


Abgesehen von der schrägen Art der Charaktere und Handlungen die eher Geschmackssache ist und somit nicht einfach objektiv zu beurteilen kriegt man wirklich gute Ansätze zu sehen.
Die Story besteht darin, dass der Protagonist(Satan) sowie der Antagonist(die Heldin) sich auf dem Planeten Erde befinden und jeweils ein Ziel haben; die Heldin muss/will Satan töten und Satan will die Erde erobern.

Diese für Menschen unüblichen Ziele geraten natürlich in Konflikt mit den "Regeln" des Planeten Erde.

Gedankenfutter sind außerdem die kurz auftauchenden Bilder im Opening.

naja, jedenfalls verbirgt sich nicht wenig Potential im neuen Werk von White Fox...

Warum bloß kann ich aber nicht mehr als 60% dieser Serie zuschreiben?
Die Antwort ist nicht schwer...
Die Antwort ist die Umsetzung!
Ob sich der Anime absichtlich nicht ernst nimmt weiß ich nicht, festehen tut es allerdings, dass die Umsetzung fast schon eine Beleidigung gegen über des Skriptes ist.

Es kamen Sekunden vor, wo ich dachte: Jetzt könnt ihr auspacken!

--Doch nichts da-- Immer wieder der gleiche, nenn ich ihn mal Humor.
So viel etabliert und sowenig aufgelöst, und selbst das was eingelöst wurde war zum Teil "befriedigend" bis "ausreichend"

Für mich eine ganz klare Enttäuschung.
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Soll nicht heißen, dass der Anime schlecht ist, wohl eher ist meine Ansicht zersplittert.
Ginge ich an diese Serie mit ironisch oder schalkhaft ran, was evtl auch so geplant war... ich mein Hallo--> Satan bei McDonalds.. äh .. McRonald....

dann hätte ich evtl ein besseres Erlebnis erfahren dürfen.
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Kommentare

Avatar: aniSearchler
aniSearchler
#1
Wer auf McDonalds Kulissen steht, der ist hier richtig. Die Zeichenstill ist gut, die Charaktere gar nicht mal so uninteressant und die Backgroundstory und der Witz sind unterhaltsam. Leider hat der Anime das Problem, dass er immer wieder sterbenslangweilig wird. :(
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Avatar: Dreambird1973#3
Also mir hat dieser Anime rund um gefallen und zu grossen Teilen musste ich wirklich sehr lachen. Die Comedy ist hier wirklich gut und wird auch immer wieder von etwas ernsteren und auch spannenden Momenten/Abschnitten durchzogen. Die Hauptcharactere sind durchweg sympathisch und vor allem nicht so leicht in ein besstimtes Characterklischee einzuordnen; auch Characterentwicklung bekommt man hier vorgesetzt. Insgesamt bleibt man glücklicherweise auch von den nervigsten Klischees verschont und im allgemeinen gibt es hier eher wenig von den üblichen Animeklischees zu finden. Das besondere an der Serie liegt auch in der deutschen Synchro, die zwar sprechermässig vielleicht nicht das beste ist, aber WAS hier alles vom Stapel gelassen wird ist göttlich. Die Charactere reden überwiegend wie wir es tun würden ; teilkweise sehr umgangssprachlich (weiss nicht wie es in der Japanischen Originalfassung ist).

Kommen wir jetzt zum negativen: Natürlich gibt es hier nicht wirklich eine übergreifende Story, aber immer wieder Storyabschnitte im Anime und auch darf man keinen "Komplettabschluss" im engsten Sinne des Wortes erwarten. Auch kann die Comedy im letzten Drittel nicht mehr ganz so überzeugen wie zu Anfang, aber im grossen und ganzen ist das schon so alles was ich hier zu kritisieren habe.

Lieblingscharacter(e):
Emi
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Avatar: BlackGlurak#4
Zuerst denk man sich mei der Beschreibung "Was haben die geraucht und kann ich auch was davon haben?!" ... Aber irgendwie hat mich die Interesse doch gepackt und ich kann es nur empfehlen!

Leider ist der Anime doch sehr kurz für meinen Geschmack und das Ende ist so offen, das man sich doch eine Zweite Staffel wünscht!
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Avatar: TooStupid#5

The Devil is a part- Timer! oder auch Hataraku Maou-sama!

Ich finde diesen Anime super. Viele sagen das Sie ihn nicht mögen doch dies verstehe ich nicht.

Die Charaktere sind unterschiedlich und haben ihre eigenen Willen. Die Geschichte hat Witz und macht auch Fortschritte und bleibt nicht auf dem eingetrampelten Weg stehen.
Man lacht und wundert sich wieso die Charaktere sich so verhalten wie sie es tun.
Kurz gesagt: Nur zu empfehlen. Für die, die lachen wollen und denen nicht sooo wichtig ist das die Liebe etwas zu kurz kommt, aber dennoch da ist :)!

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