Love, Chunibyo & Other Delusions! (2012)

Chuunibyou demo Koi ga Shitai! / 中二病でも恋がしたい!

Informationen

Inhaltsangabe

Yuuta Togashi hatte in der Mittelschule eine Phase, in der er unter einer besonders schweren Variante von Chuunibyou, dem berüchtigten »Achtklässler-Syndrom« litt: Er nannte sich »Dark Flame Master« und glaubte übernatürliche Kräfte zu besitzen, die ihn zu etwas ganz Besonderem machen würden. Für diese Zeit schämt er sich inzwischen so sehr, dass er nun genau den gegensätzlichen Ansatz verfolgt, nämlich möglichst normal zu sein. Sein Plan, eine weit entfernte Oberschule zu besuchen und noch einmal komplett neu anzufangen, scheint anfangs auch perfekt zu laufen – bis er auf Rikka Takanashi trifft.

Rikka trägt eine Augenklappe über dem rechten Auge und eine Bandage um den linken Unterarm, denn darin sind nach ihrer Aussage Dämonen versiegelt, die ihr besondere Kräfte verleihen. Durch ihre Vorstellungskraft entwickelt sich jede Konfrontation mit ihr und auch jegliche andere Situation, in der sie ihre »Magie« freisetzt, zu einem epischen Duell mit überdimensionalen Waffen und funkelnden Energie-Attacken. In Yuuta, den sie zuvor beim Aufsagen eines peinlichen Dark Flame Master Spruches beobachtet hat, sieht sie einen Seelengefährten, der aus ihrer Fantasiewelt bald nicht mehr wegzudenken ist. Sie bringt ihn sogar dazu, einen Vertrag mit ihr abzuschließen, und da sie im Apartment über ihm wohnt, fällt es ihr leicht, ständig in seiner Nähe zu sein und ihn in ihre vermeintlichen Abenteuer einzubinden …

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Avatar: AodhanKeksgeselle
V.I.P.
#1
Der neuste Anime von Kyoto Animation, Chuunibyou demo Koi ga Shitai! (Chu-2), baut auf dem gleichen Konzept auf, mit dem das Studio schon seit vielen Jahren erfolgreich ist: Überniedliche Mädchen, die Unsinn machen. Diesmal dreht sich die Geschichte aber nicht nur um das Alltagsleben (K-On) und sie ist auch kein Drama (Clannad), sondern geht mehr in Richtung Romcom.

Gerade die Liebesgeschichte hat mir beim Anime am besten gefallen. Der Humor ist am Anfang noch lustig, denn die beiden Protagonisten Yuuta und Rikka geben schon ein gutes Comedy-Paar ab, aber er nutzt sich relativ schnell ab. Deswegen ist es auch nicht schlecht, dass die Geschichte später etwas ernster wird. Man kann hier zwar wieder den üblichen Kritikpunkt anbringen, nämlich dass die ernsten Momente manchmal zu übertrieben umgesetzt wurden, doch insgesamt gesehen ist es schon nicht schlecht, dass sich die Serie mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen möchte. Leider gibt es dabei ein ziemlich großes Problem, denn KyoAni hat es versäumt, sich beim Verhalten der Heldin richtig festzulegen (ich belasse es mal bei der vagen Andeutung, um niemanden etwas zu spoilern). Der Anime ist natürlich so wie man es vom Studio kennt sehr gut animiert. Es gibt einige spektakuläre Actionszenen, die zwar gut aussehen, denen aber mMn die Spannung fehlt (es sind halt keine echten Kämpfe).

Wie so oft gibt es bei den Charakteren Licht und Schatten. Yuuta ist normaler und blasser als z. B. Kyon aus Haruhi oder Houtarou aus Hyouka, aber er fällt auch nicht negativ auf. Rikka mag ich sogar, obwohl ich normalerweise mit solchen sehr verniedlichten Charakteren nicht so viel anfangen kann. Diesmal finde selbst ich sie ziemlich putzig. Dann gibt es aber auch zwei Figuren, die mir auf die Nerven gingen, nämlich die ständig schlafende Kumin und Rikkas "Anhängerin" Sanae. Da es mir schon reicht, dass einige der Charaktere sympathisch sind, bin ich trotzdem ganz zufrieden mit ihnen. Man sollte sich bei dem Genre natürlich darauf einstellen, dass die Figuren einfach gestrickt sind.
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Avatar: EnsusKeksjäger#2
Anspruch:mittel
Action:mittel
Humor:sehr viel
Spannung:wenig
Erotik:nichts
"Chuunibyou demo Koi ga Shitai!" ist für mich persönlich einer der Toptitel des laufenden Jahres, da mich die Mischung aus den verrückten Charakteren, dem oft recht schrägen Humor und der vor allem später in der Serie intensiven Story fasziniert hat.

Das Setting scheint am Anfang gar nicht so ungewöhnlich zu sein. Schüler einer Oberschule die sich in einem Club zusammenfinden gab es ja schon oft genug. Nur hat man mit dem Chuunibyou-"Virus" ein Element ins Spiel gebracht das das ganze ordentlich aufmischt. Zwei der Hauptfiguren tragen diesen "Virus" mit sich, der dafür sorgt das sie sich jederzeit wie Figuren aus einer Fantasywelt verhalten, die Realität entweder in ihre Fantasie einbauen oder ignorieren und ihrer Umgebung häufig kräftig auf die Nerven gehen. Die beiden anderen Hauptfiguren haben ihre Chuunibyou-Phase bereits hinter sich, reagieren nun mit Scham auf alles was damit zu tun hat und versuchen jeden Beweis für ihre früheren Aktivitäten zu vernichten.

Somit entsteht eine ziemlich schwierige Konstellation, oder wie es in der Serie gesagt wird: " Jemand der das Chuunibyou-Virus überwunden hat, scheint mit jemandem der es noch besitzt nicht gut klarzukommen." Das macht auch den großartigen Humor der Serie aus, da die Clubmitglieder die ihre Chuunibyou-Phase schon hinter sich haben nun gezwungenermaßen bei den Phantasien der anderen beiden Mitspielen müssen.

Wo die Serie am Anfang noch rein auf Humor setzt, beginnt später doch eine deutlich tiefere Handlung wenn man den Grund für Rikkas lang andauernde Chuunibyou-Phase erfährt. Hier schafft es die Serie aber trotzdem einen Mittelweg zwischen dem Humor und den ernsteren Elementen der Story zu finden ohne das ein Teil darunter leidet.

Deshalb freue ich mich weiterhin auf jede neue Folge des Anime und hoffe das er seine hervorragende Qualität bewahren kann.
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Avatar: Niru#3
Mit „Chuunibyou demo Koi ga Shitai!“ bleibt Studio KyoAni seinem meistens angewendetem Erfolgsrezept treu:
Derzeitige Trends in der Animewelt werden aufgegriffen, die daraus entstehende Schoollife Standartkost wird mit ein paar originellen Ideen, sympathischen Charakteren sowie dem KyoAni eigenem, meistehaftem Moe-Verständnis angereichert und schließlich mit hochwertiger Animationsqualität veredelt. Mit dem hier namensgebenden Chuunibyou („Eighth Grader Syndrome“), welches die Protagonistin Rikka sich wie eine Fantasie-Figur in einer ebenso fantasievollen Welt vorkommen lässt, hat man sich dazu auch noch eine geeignete Thematik ausgesucht, mit der sich all dies auf originelle Weise verbinden lässt, um eine größtenteils kurzweilige, romantische Komödie mit warmer Atmosphäre zu bekommen und hätte man nicht leider auch einige in Mode gekommene Unarten der aktuellen Anime Industrie übernommen, würde ich wohl auch diese Serie ungehemmt als ein weiteres von KyoAnis Meisterwerken bezeichnen.



Der männliche Mainchar Yuuta ist im Grunde der für diese Animes typische, hilfsbereite Protagonist, der eigentlich nur dadurch etwas hervor sticht, dass er bis vor kurzem selbst vom Eigth Grader Syndrome betroffen war und somit ein wenig mehr Verständniss für Rikkas Verhalten aufbringen kann als der Großteil ihres sonstigen Umfelds, wodurch auch romantisches und zum Glück genutztes Potential entsteht. Dies rückt in der ersten Hälfte der Serie, aber eher in den Hintergrund, da er in dem Versuch, möglichst das Gegenteil seines früheren Ichs zu sein, Rikkas Verhalten ständig kritisiert, was sich letztlich in gelungenem Boke-Tsukkomi -Humor mit leichten Slapstick Einlagen äußert. Es ist einfach immer wieder niedlich und lustig, wie Rikka jede noch so banale Alltagssituation völlig übertrieben auf fantastische Weise interpretiert, bis sie von Yuuta dann durch entsprechende Kommentare in die Realität zurückgeholt wird, in der sie jedoch meistens mental nicht lange bleibt. Die Animationen erledigen da ihr Übriges, z.B. wenn sich unsere Heroine mit ihrer selbst ernannten Dienerin einen erbitterten Kampf liefert, in dem an Übertreibung in Sachen Effekten und Inszenierung wirklich geprotzt wird um das Ganze mit einer Art Pseudo-Coolness gleichermaßen lächerlich wie auch visuell beeindruckend zu machen, was durch die plötzlich wiederkehrende Darstellung der realen Situation noch verstärkt wird.

Doch damit muss ich leider auch zur Schwäche von „Chuunibyou“ kommen, denn bei all den lustigen Szenen versäumt man es leider den Charakteren weitere Facetten zu verleihen. Stattdessen kommen nach und nach noch einige Nebencharaktere mit noch weniger Persönlichkeit dazu, die fast ausschließlich dem ständigen Abspulen von Running-Gags dienen, wie man es aus vielen aktuelleren Serien kennt. Insbesondere der etwas trottelige, sich ständig auf der Suche nach dem nächsten bzw. ersten Date befindende Freund des Protagonisten und ein fast immer schlafendes oder halb schlafendes Mädchen welche Mitglieder des für die Handlung völlig irrelevanten Clubs von Rikka werden, sind viel zu eindimensional. Das überdrehte Moe Girl Sanae mit noch stärker ausgeprägtem Chuunibyou gefiel mir da wegen ihrer Niedlichkeit wieder besser, aber da ihr im Gegensatz zu Rikka der schüchterne Gegenpol fehlt und sie noch überdrehter ist, dürfte sie wohl so manchem Zuschauer eher auf die Nerven gehen. Das alles wäre für kurzweilige Unterhaltung ja nichtmal problematisch sondern sogar zuträglich, wenn die Serie im späteren Verlauf nicht zunehmend auch die anfangs nur angedeuteten Drama Elemente verstärkt behandeln würde, denn dieser Teil leidet dann leider doch etwas unter der Facettenarmut des Casts. Für alle, die so wie ich diesem aber einiges an Sympathie abgewinnen können, fällt der Punkt jedoch vermutlich nicht allzu stark ins Gewicht, zumal dieser Abschnitt ansonsten rein inhaltlich durch eine negativere Betrachtung des Chuunibyou und durch nicht billig wirkende Darstellung emotionaler bzw. familiärer Probleme durchaus überzeugen kann.


Fazit:
Insgesamt wäre es wohl besser gewesen der Serie entweder zur stärkeren Beleuchtung von Haupt- und Nebenpersonen mehr Episoden zu widmen oder aber einfach durchs Weglassen von nicht wirklich nötigen Charakteren dafür Zeit zu gewinnen. Dennoch wurde mit diesem Anime wiedereinmal ein gelungener Genremix zustande gebracht, dem es mittels sympathischem Cast und origineller Grundthematik einfach gelingt, zunächst mit leichtherziger, innovativer Komik zu unterhalten und später mit mitreißendem Drama zu bewegen, ohne dass sich diese Aspekte zu sehr im Wege stehen. Die für Kyoto Animation so typisch hochwertigen Animationen stützen all das mal wieder hervorragend und am Ende wird sogar noch eine schöne, nicht abgedroschene, etwas kontroverse Botschaft vermittelt, sodass insgesamt doch eine sehr warmherzige, lustige und romantische Serie herausgekommen ist, die einem das immer noch vorhandene Potential des Mediums Anime wunderbar vor Augen führt.
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Avatar: Xaardas
V.I.P.
#4
Die erste Staffel von Chuunibyou  ist eine Romantische Komödie um den Jungen Yuuta und das Mädchen Rikka. Beide haben mit dem so genannten "Achtklässler Syndrom zu tun", bei dem die betroffenen sich einbilden, dass sie übersinnliche Kräfte haben und mit gigantischen Energiestrahlen und dergleichen um sich werfen und mit/gegeneinander kämpfen.
Was als vielversprechendes Konzept beginnt mit sympathischen Charakteren, wird meines Erachtens nach nicht gänzlich zu ende gedacht und der Anime verschwendet viel von seinem möglichen Potential.


Setting:

Das Setting ist eigentlich kein sonderlich Originelles. Die wichtigsten Charaktere gehen alle in die erste Klasse der Oberschule und sind ca. 14-15. Eine Welt die zu unserer Zeit spielt und in der die Charaktere eigentlich ein völlig normales leben führen, ohne Magie, ohne fantastische Wesen oder sonstige besondere Ausgangspunkte.
Was die Geschichte und die Beziehung zwischen den Charakteren vorantreibt sind einzig und alleine die Charaktere und ihre erdachten Abenteuer selbst. Dabei ist der Fremdscham-Faktor stellenweise auf Anschlag und der comedy Anteil durchaus gut.
Was mir bei der Geschichte aber absolut nicht gefallen hatte ist, dass die Macher es nicht geschafft haben die Spannung, welche sich nach den ersten Folgen kontinuierlich aufgebaut hatte nicht zu ende zu bringen, sodass sich am Ende ein "Ah ja, das riecht nach einer zweiten Staffel oder mehr ...yaaaay~" - Gefühl eingestellt hat. Das Gefühl sollte sich bewahrheiten, denn neben diversen Specials und OVA gab es bisher noch einen Film.


Animationen:

Die Animationen und der Zeichenstil der Charaktere sind auf recht hohem Niveau. So sind die weiblichen Charaktere durchweg kindlich-niedlich gezeichnet und machen auch Optisch, was die Farbgebung und die Individualität angeht ziemlich was her.
Die Animationen sind außerhalb der Fantasiewelt der Charaktere eher sanft und langsam aber dabei detailliert. Wohingegen während der Kämpfe viel CGI und dynamische Bewegungen zum Einsatz kommen ohne dabei die detaillierten Animationen zu vernachlässigen.
Auf der Ebene macht der Anime definitiv alles richtig.


Charaktere:

Jeder der Charaktere ist sehr unterschiedlich und hat seine guten und schlechten Seiten. Gerade die Charakterentwicklung ist bei der Serie ein großes Manko und hätte durchaus mehr verdient.
Yuuta Togashi, der verzweifelte Junge der seine Vergangenheit als jemand der gerne Superheld gespielt hat ablegen wollen würde. Dabei wird es ihm nicht nur nicht leicht gemacht sondern dank Dekomori und Rikka eher unmöglich. Manchmal tat er mir etwas leid, da ich die Aktionen von Rikka und vor allem Dekomori stellenweise sehr übertrieben finde (Ich finde das z.B. Weggrätschen von Menschen im Alltag rücksichtslos und nicht ungefährlich auch, wenn man dabei bedenkt, dass die Kinder nur spielen).
Rikka Takanashi ist einer von zwei sehr schwierigen Charakteren der Serie, da ich mich manchmal richtig dazu zwingen musste sie wegen ihrem unglaublich übertriebenen Verhalten trotzdem zu mögen.
Rikka lebt in ihrer eigenen kleinen Welt und wünschst sich nichts sehnlicher, als auch genau dort zu bleiben. Dieser unerschütterliche Eifer ist zwar mehr als einmal verdammt nervig, aber im Laufe der Geschichte bekommt man ein gewisses Gefühl dafür warum sie sich so benimmt und wird auch nicht enttäuscht, als das Geheimnis darum gelüftet wird.
bei den Nebencharakteren fallen besonders Shinka NibutaniTouka Takanashi und Sanae Dekomori auf und sind ebenfalls recht sympathisch, aber ebenfalls mit Makeln.
Nibutani ist die Leidensgenossin von Yuuta, da sie wie er auch nichts lieber tun würde, als ihre Chuunibyou-Zeit zu vergessen. Sie ist fast ausnahmslos ein Slapstick-Charakter und es ist fast noch lustiger ihr beim sich schämen zuzusehen als Yuuta.
Touka ist die große Schwester von Rikka und die eigentliche Stimme der Vernunft. Sie ist fürsorglich und sorgt sich sehr um ihre kleine Schwester.
Dekomori ist als Nebencharakter auch sehr lustig mit anzusehen, hat aber wie Rikka keinerlei Gespür dafür, die Fantasie von der Realität zu trennen. Ich fand sie sehr oft einfach nur unnötig Brutal.
Einer der Kritikpunkte gerade bei den Charakteren ist, dass sie scheinbar selbst manchmal nicht mehr wissen was Realität und was Fantasie ist und dabei weder Moe noch spaßig wirken.


Musik:

Der Soundtrack ist ziemlich gut und die BGM hat für jede Situation das passende Stück parat. Das Opening und Ending sind ebenfalls recht ansprechend, auch wenn das Ending etwas schwächer als das Opening war.


Fazit:

Chuunibyou demo Koi ga Shitai! ist ein sehenswerter Anime der aber nicht jedem gefallen dürfte. Die Charaktere sind recht Sympathisch, haben aber aufgrund ihrer überzeichneten Darstellung doch einige Makel. Leider hat die Geschichte, welche sich sehr interessant entwickelt hatte am ende nicht vollends überzeugen können. Trotzdem gebe ich dafür 3 von 5 Sternen und werde hoffen, dass der Film und die zweite Staffel das Ruder noch herumreißen und das Gesamtwerk noch vollends Rund machen.
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Avatar: RaestHDKekssammler#5
Es ist bekannt und beliebt: KyoAnis Erfolgsrezept für unterhaltsame Serien. Haruhi hat es, Hyouka hat es auch, und nun auch Chuunibyou demo Koi ga Shitai!. KyoAni präsentiert uns mal wieder eine Geschichte über die Beziehung eines aufgedrehten Mädchens und eines relativ nüchterne Jungen. Im Vergleich zu den anderen Serien ist nicht nur die gravierend hohe Moeness herausstehend, sondern auch die Tatsache, das es immer noch einen Tick überdrehter geht.


"Are you familiar with the phrase eighth-grader syndrome“?

Flacher, dafür umso witziger präsentiert sich Chuunibyou demo Koi ga Shitai! als ein Anime der es versteht seine Zuschauer mit überzeichneten Figuren, Humor und der heutzutage weitverbreiteten Moeness zu unterhalten. Fangen wir aber von vorne an: Wenn Jugendliche langsam begreifen, dass die Welt der Erwachsenen an ihre Tür klopft, möchte man am liebsten sein altes verspieltes, kindliches „Ich“ vor dieser Welt verstecken. Leider ist das nicht so einfach, weshalb die Hauptfiguren, bestehend aus den Klubmitgliedern des „Far Eastern Magic Nap Society“, des öfteren ihrer kindlichen Phantasie freien Lauf lassen, da sie das sogenannt „eighth-grader syndrome“ aufweisen (siehe Kurzbeschreibung). So verfallen die Figuren, besonders Rikka, schon mal ihren Tagträumen. Unterstützt durch gewohnt hervorgehende Animationsarbeit von Studio KyoAni, sehen die - zum Teil nicht an Absurdität geizenden, mit riesigen Waffen oder magischen Lichteffekten - Phantasieszene besser aus, als bei manch einer Actionserie. Das dies alles nicht ernst gemeint ist, sondern nur Spielereien, merkt man bei dem zum Teil überzeichneten Humor der Serie.

Während man dann so die Folgen verstreichen lässt, dämpft man später etwas den Humor und lässt die Serie immer mehr in Richtung Romantik driften, deren Hauptaugenmerk die Beziehung zwischen dem Yuuta und der quirligen Rikka darstellt. Dabei geht man auch hier nicht wirklich tief in die Materie, so dass die immer noch öfter eingestreuten Gags und komischen Aktion, dass Ganze etwas auflockern. Gegen Ende wird dann der Bruch mit dem Anfangs dominierenden Humor gemacht, da man Rikkas Weg aus dem „eighth-grader syndrome“ deutlich ernster und fast schon melancholisch in Szene setzt. Diese Art der Erzählung ist ein zweischneidiges Schwert und kann leicht in die Hose gehen. Beim Comedy-Part fand ich die Figuren besser, da sie am Ende mit ihrem unausgegorenen Drama zu aufgesetzt wirken.

Fazit:

Mit Chuunibyou demo Koi ga Shitai! hat es KyoAni mal wieder geschafft mit seinem gewohntem Konzept und hervorragender optischer Qualität, eine Anime zu liefern, der es schafft den Zuschauer mit seiner Mischung aus Humor, Ernsthaftigkeit und viel Moeness konstant zu unterhalten. Vor allem beim Letzteren sollte man ein Liebhaber sein. Müsste man etwas bemängeln, dann wäre das der Bruch mit dem in der ersten Hälfte stark vertretendem Humor und dem daraus resultierenden schwachen Romantik und Drama Teil. Doch hat man zu dem Zeitpunkt die Figuren schon ins Herz geschlossen, so dass man bis zum Ende ohne Langeweile am Ball bleibt. Insgesamt also solide produziert, für KyoAni Verhältnisse gab es aber schon besseres.
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Kommentare

Avatar: CipherDoodKekstitan
Redakteur
#1
Die Flucht in die Fantasie. In Welten voller Magie und Wunder. Ist es nicht dies was viele von uns zu Anime und Manga einst gebracht hat? Das erleben von Geschichten, Abenteuern und Welten wie die Realität sie nie bieten könnte?
Für Rikka ist dies mehr als nur einfach "cool" es ist ein Schutz vor der Realität und ihrer hässlichen Grausamkeit.
Ich fand den Anime großartig. Mit seinen liebenswürdigen, verrückten Charakteren erzählt es eine interessante Liebesgeschichte und behandelt sehr ernste Themen zugleich.
Ich bin jedesmal wenn die Worte "Banishment this World" gefallen sind fast vor Lachen vom Stuhl gefallen, wenn Rikka und die anderen von der "Ostasiatischen Mittagsschlafvereinigung für Magie des Sommers" in ihre ganz eigene Realität abgetaucht sind.
Diesen Anime werde ich sicher lange nicht vergessen können. Dazu trägt auch die immer wieder wunderschöne Arbeit von Kyoto Animation bei.

Mathe für RikkaRikka vs Touka
Banishment this WorldFight on
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Avatar: baseult#2
Ich kann jedem diesem Anime absolut empfehlen der auf der suche nach Romanze / Komödie / Drama und epische Kämpfe mit einer atemberaubenden Atmosphäre ist. Die Zeichnungen und Visuellen Effekte sind meiner Meinung nach echt gut gelungen. Selbst die Deutsche Synchronisation finde ich spitze. Die Story die nach und nach spannender und umfangreicher wird fesselt jeden Zuschauer.
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Avatar: SF-A2-Miki#3
Ein sehr niedlicher und gut gemachter Anime, der zeigt das manche Menschen einfach nicht erwachsen werden möchten, es aber müssen. :) Oder auch für Menschen die ihre Kindlichkeit einfach beibehalten wollen. Der Anime ist nicht nur gespickt mit lustigen und dramatischen Szenen, sondern auch mit einigen lehrreichen und Augen öffnenden Ereignissen, in welchen man sich selbst vielleicht mal wiederfindet. Ein schöner Soundtrack und tolle Zeichnungen, lassen diesen Anime einfach sozusagen "erstrahlen".
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Avatar: S-BERGKekssammler
V.I.P.
#4

Ich habe die beiden Staffeln gesehen und bewerte Sie als eine durchgehende Story. Den Film sowie die OVA´s gehören nicht dazu.

Nach dem Bildcover und der ersten Folge hatte ich einen ganz anderen Anime erwartet, wurde aber komplett positiv überrascht.

Was erst actionlastig  und übernatürlich wirkt, stellte als als romantische Komödie mit tieferer Bedeutung übers Erwachsen werden und sich der Realität stellen heraus




SpoilerDie anfänglichen Kampfsequenzen, wo man sich noch fragt ist das Wirklich oder Fantasy, wird spätestens geklärt wenn das gelbe Auge unter der Augenklappe zum Vorschein kommt, sich Yuuta kurzzeitig erschreckt um im nächsten Moment festzustellen das es sich um eine Kontaktlinse handelt.
Ist zwar in Sache Romantik ein wenig schleppend , aber nach "Toradora" scchöner Anime aus dem Genre.
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Avatar: Niviaracerco#5
Anspruch:6
Action:4
Humor:8
Spannung:5
Erotik:1
Erstmal muss ich sagen, dass Chuu-2-byou aus der Herbstseason 2012 einer der Animes war,
welchen ich gern geschaut habe und allgemein sehr gut war. Wie so oft bei solchen Animes,
stellt sich heraus, dass man aus persönlichen Problemen einen Ersatz sucht, um sie zu kompensieren. In dem fall war es ein ziemlich abgedrehter Ersatz.
Sich das anzuschauen hat man überhaupt nicht bereut und hat sich als gute Entscheidung erwiesen.

Die Geschichte dreht sich darum, dass Yuuta in seiner neuen Mittelschule das alte leben als Dark Flame Master ablegen wollte, da er auf der alten Schule darunter gelitten hat.
Jedoch hat er einen Fan gewonnen, wovon er zuvor nichts wusste. Rikka-chan hat ihn zufällig beobachtet und verehrt(e) ihn für seine coole Art als Dark Flame Master. Aber sie weiß nicht, das er in der neuen Schule dies ablegen will. Jedenfalls wurde daraus eine ziemlich innige Bindung zwischen den beiden.


Die Animationsqualität dieser Serie ist gut gelungen und die Musikauswahl hat mir sehr gefallen.

Ich persönlich würde sagen, das diese Serie eine gute Empfehlung für Zuschauer ist, die eine schöne und abgedreht Geschichte, welche immer Überraschungen offen hat, interessant finden.

Greetz und mit besten Empfehlungen

Nivi
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