This Ugly Yet Beautiful World (Anime)Kono Minikuku mo Utsukushii Sekai / この醜くも美しい世界

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht02. Apr 2004
  • HauptgenresSentimentales Drama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

  • Anime: This Ugly Yet Beautiful World
    • Japanisch Kono Minikuku mo Utsukushii Sekai
      この醜くも美しい世界
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 02.04.2004 ‑ 18.06.2004
    • Englisch This Ugly Yet Beautiful World
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 04.07.2006 ‑ 07.11.2006

Anime Beschreibung

Takeru Takemoto ist ein ganz normaler Junge – bis zu dem Tag, an dem er mit seinem besten Freund Ryou im Wald ein junges Mädchen findet, das völlig unbekleidet aus einer Art leuchtenden Kokon steigt. Die Jungs beschließen sie mitzunehmen, werden aber kurz darauf von einem Monster angegriffen, das es offenbar auf das Mädchen abgesehen hat, welches auf den Namen Hikari hört. Als die Situation zu eskalieren droht, verwandelt sich Takeru und rettet sie. Als wenig später auch noch noch ein anderes seltsames Mädchen namens Akari auftaucht, beginnt für Takeru, Ryou und deren Freunde ein spannendes Abenteuer voller Action, Humor und Romantik.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: DeBaer#1
"Diese hässliche und wunderschöne Welt"! WELCH ein Titel, den möchte man sich am liebsten auf der Zunge zergehen lassen, während man sich als Liebhaber von anspruchsvoller Kost, in Erwartung einer Serie die mit Tiefgang und philosophischen Inhalten nur so strotzt, genüsslich die Lippen leckt. Und selbst zu dem Zeitpunkt an dem einem nackte Tittchen und Popöchen ins Gesicht springen, sich kabbelnde Gummialiens die Ehre geben und alles vom Klischee nur so zerfressen erscheint, will man die Hoffnung nicht aufgeben das GAINAX sich doch noch irgendwann auf ihre alten Tugenden besinnt und der breiten Masse mit "Kono Minukuku Mo Utsukushii Sekai" einmal mehr einen Anime präsentiert der auf einer gewissen Ebene einen bleibenden Eindruck hinterlässt und zum Nachdenken anregt. Leider Gottes hofft man diesbezüglich vergebens und spätestens wenn man die Hälfte der Serie hinter sich hat, wird man sich des Eindruckes nicht mehr erwehren können das man es hier nicht mit einem Anime zu tun hat der die Gehirnzellen beansprucht, sondern eher darauf aus ist selbige zu unterfordern. Ich habe schon etliche Animes gesehen die versuchen einen ganzen Haufen Genres in sich zu vereinen und die anspruchsvolle Aufgabe diese nicht miteinander in Konflikt geraten zu lassen mehr schlecht als recht erfüllten, aber selten habe ich einen Anime gesehen der bei diesem Versuch so kläglich scheitert wie "Kono Minukuku Mo Utsukushii Sekai". Der Mix aus Love-Love-Harem, Ecchi-Comedy, Alien.Sci-Fi-Super Power, Apokalyptica und Drama, verkommt hier zu einem kolossalem Wirrwarr aus dem sich nicht eines der beinhalteten Elemente zu guter Letzt als sonderlich gelungen auszeichnen kann. In vielerlei Hinsicht sind 12 Episoden nicht gerade ein großer Spielraum für ausschweifende Genre-Kollaborationen und das wird in diesem Fall mehr als deutlich und am Ende der Serie wird man mit dem Gefühl zurückgelassen das an so mancher Baustelle die Arbeit einfach niedergelegt wurde. Doch das ist nur eines von vielen Problemem die KonoMini hat. Erschwerend schlägt hier auch der Mangel an Originalität zu Buche. GAINAX bedient sich hier exzessiv vom Genreklischee-Grabbeltisch und vor allem Kenner von "Mahoromatic", "Tenchi Muyo", "Tetsuwan Birdy" oder "Harem-Anime XY" werden hier ein Déjà-vu nach dem anderen erleben. Kurz gesagt: Wer sich bereits ein gutes Maß an Erfahrung in Sachen Anime angeeignet hat, den wird KonoMini vom Start weg zu Tode langweilen, da ihm so gut wie nichts Neues geboten wird. Wer bisher kaum Kontakt mit der Masse an Klischees die KonoMini in sich trägt gemacht hat, den betrifft dieser Negativpunkt nicht. Eine Unterhaltungsgarantie gibt es trotzdem nicht, denn ich hege starke Zweifel daran, dass eine fast über 90 % der gesamten Serie, schale, höhepunktarme Story deren großen, weltbewegenden Twist man schon nach wenigen Episoden locker vorausahnen kann, zweidimensionale, oberflächliche, teils extrem nervige Charaktere, redundante, unlustige Comedy und plumpe Ecchi-Szenen, als Unterhaltungsmedien ausreichend sind. Fazit: "Kono Minukuku Mo Utsukushii Sekai" ist pures, unoriginelles, pseudotiefes Flickwerk und in so vielen Punkten weder Fisch noch Fleisch, das ich beim besten Willen kaum ein gutes Haar an dieser Serie lassen kann. In meinen Augen der schlechteste GAINAX-Titel aller Zeiten und angesichts des so schönen Titels, eine waschechte Mogelpackung!

Animation

Die Qualität der Animationen kann man so ziemlich mit der von "Mahoromatic" vergleichen, sowohl optisch als auch technisch. Über weite Strecken geben sich die Zeichnungen bunt und knuddelig, was der Serie zu einer warmen, behaglichen Atmosphäre verhilft die einem Anime der viel Heiterkeit und Niedlichkeit enthält zwangsläufig gut zu Gesicht steht. Auch die Backgrounds tragen ihren Teil dazu bei und bieten viele schöne Szenarien die die Stimmung schön einfangen, wenn sich z.B. 2 Charaktere nebeneinandersitzend über die Schönheit der Welt unterhalten. Ab und zu wirken sie allerdings nicht ganz so detailliert wie normal und machen einen eher verwaschenen Eindruck, was sich aber in Grenzen hält. In punkto Charakterdesign hat man sich vor allem bei den weiblichen Charakteren auf die typischen Features beschränkt die der Fan bei einem Kawaii-Ecchi gerne sieht: Zierliche, zerbrechlich wirkende Körper, schimmernde, kugelrunde Augen und nicht zu große Brüste, wie es sich für Mid-Teens (von denen manche augenscheinlich an der Grenze zu Loli stehen) gehört. Das Alien-Design hingegen ist weniger berauschend und ziemlich unkreativ. Die Monster sind übergroße Insekten oder Dinos und Takerus Battleoutfit erinnert mich etwas zu stark an "Devil Man". Kommt es zu Action-Szenen, so sind diese recht flüssig und teilweise auch ziemlich turbulent animiert ohne aber allzu effektreich daher zu kommen. Ein wenig Detailverlust wenn es besonders hektisch wird, ist da aber schon das Negativste. Insgesamt wird man mit Sicherheit schon Besseres gesehen haben, aber von "schwach", geschweige denn "hässlich" kann hier nie die Rede sein.

Sound

Der Opening-Song ist in meinen Ohren ein nettes Lied, nichts was ich öfter als nötig hören würde aber nett. Allerdings bin ich der Meinung das der Song mit seinem leicht seichten Klang und den klassichen Begleitinstrumenten, bei einem anderen Anime besser aufgehoben wäre als bei KonoMini. KonoMini ist dafür einfach über zu große Strecken zu heiter und "floppig" für meinen Geschmack. Das Ending hingegen passt wie die Faust auf's Auge. Hier haben wir genau den Happy-Floppy-Sound der der Serie wie auf den Leib geschneidert ist, auch wenn es meinen Nerv nicht wirklich trifft. Bezüglich Hintergrundmusik fährt KonoMini die seichte Schiene mit einem typischen Mix aus Pianoklängen und Streichern, die vor allem die entspannenden Momente begleiten. Hier geht kaum eine Melodie als großartig erinnerungswürdig durch, aber ihren Zweck erfüllen die Stücke trotzdem auch wenn sie aufgrund der Natur der Serie ebenfalls etwas "überdramatisch" klingen. Ebenfalls wenig heraus stechen die Leistungen der Seiyuus, was hauptsächlich daran liegt das sie Figuren ihre Stimme leihen die allesamt Persönlichkeiten besitzen die schon in zig anderen Animes vertreten waren. Da ist weder die niedliche, piepsige Stimmlage des zarten, gutherzigen Mädels, noch das grelle Organ des etrovertierten Tomboys irgendein Novum.

Story
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Das Grundgerüst der Story ist die typische "Boy meets Girl"-Klamotte, mit kleinem Sci-Fi-Twist. "Tenchi Muyo" und "Onegai Teacher" z.B. lassen hier schon mal herzlich grüßen. Das der Held urplötzlich alienmäßige Fähigkeiten bekommt und schon kurze Zeit später nach seiner Transformation in ein Devil Man-mäßiges Kampfmonster, schleimige Alien-Tausendfüßler das Päckchen macht, ist ebenfalls nichts was man als sonderlich originell und einzigartig preisen könnte. Während alteingesessene Anime-Kenner schon nach Episode 1 stöhnend in den Sessel sinken und in weiser Vorraussicht alle Hoffnungen fahren lassen dürften, dass aus dieser Geschichte nochmal irgendetwas Besonderes wird (und um es vorweg zu nehmen: Nein, das wird tatsächlich nichts mehr), so dürfte es beim unbewanderten Neuling Interesse wecken. Jedoch sollte man sich nach Episode 1 schnell auf pure Ernüchterung einstellen, da die Story über die nächsten gut 5 Episoden praktisch eingefroren wird und man sich mit Fillern herumplagen muss die den Plot so gut wie überhaupt nicht voran bringen. Zwar werden hier und da immer mal wieder ein paar Hints auf die sich später einstellenden Ereignisse gegeben, aber diese sind winzig. Für eine Serie mit nur 12 Episoden schon fast ein Sure-Kill. Ein schweres Armutszeugnis für die Story ist, das diese popeligen Hints ausreichen um den gesamten weiteren Verlauf der Geschichte mit Leichtigkeit voraus zu sehen, und dazu muss die Auffassungsgabe des Zuschauers noch nicht einmal sonderlich ausgeprägt sein. Um für Spannung zu sorgen fehlt es sowohl dem Romantik-Aspekt der Story an Einfallsreichtum, als auch dem Science-Fiction-Part, welcher zugegebenermaßen Potenzial hat, aber dank einer viel zu oberflächlichen Behandlung, inkl. dem zuschütten des Zuschauers mit viel zu vielen Informationen auf einen Schlag, von denen viele auch noch nach wenig durchdachtem, hanebüchenem Ramsch klingen bei dem die Logik teilweise arg auf der Strecke bleibt, alles in allem nicht wirklich überzeugen kann. Hinzu kommt dann noch das aprupte wegshiften von fröhlich und heiter, zu depressiv und duster, wo durch die letzten beiden Episoden wie Fremdkörper im Gesamtbild wirken. Es fällt einfach schwer das Ganze dann noch ernst zu nehmen, insbesondere wenn man plötzlich das Gefühl hat hier die letzten beiden Episoden von NGE im Light-Format vor Augen zu haben, wo plötzlich die Hauptfiguren einen psychischen Knacks bekommen und erst wieder "das Licht sehen" nach dem jemand ermunternd auf sie eingeredet hat. Das man damit zum Schluss noch krampfhaft versucht, der ganzen Geschichte doch noch einen philosophischen und an die Moral appelierenden Unterton zu verpassen, macht einen ziemlich unbeholfenen Eindruck und hinterlässt Denkansätze für das Publikum die viel zu trivial sind um lange im Gedächtnis haften zu bleiben.

Charaktere

Die Klischeelastigkeit der Story, wird nur noch vom Cast überboten. Man kann sich in dieser Kategorie so lange umblicken wie man will, man wird am Ende nicht EINEN EINZIGEN Charakter finden der sich auch nur in kleiner Weise vom hoffnunslos, altbackenen Einheitsbrei abhebt der einem mit den Figuren von KonoMini auf den Tisch geknallt wird. Mit Takeru hat man den Harem-Hero vom Dienst, mit unheimlich ausgeprägtem Beschützerinstinkt und der ach so süßen Unbeholfenheit wenn es um Mädchen geht. Eben der Typ der jedes Mal kurz rot wird wenn er auf die, wie durch Lippcloss glänzenden Lippen seiner Angebeteten schaut und sich denkt ob er sie jetzt wohl küssen sollte oder lieber doch nicht. Sein Liebesziel Hikari ist das sanftmütige, kleine und (im wahrsten Sinne des Wortes) "weltfremde" Moe-Girl. Hinzu kommt dann natürlich noch die langjährige Freundin die sich Takeru gegenüber erst abweisen gibt, insgeheim aber schwer in ihn verschossen ist, leider aber nicht den Mut aufbringt es ihm zu sagen. Jo, damit haben wir also die besten Vorraussetzungen für die handelsübliche Dreiecksbeziehung, welche die ganze Serie über unspektakulär und langweilig verläuft. Besonders das man Mari von Anfang an in eine praktisch hoffnungslose Positition manövriert, was die Gunst des Helden angeht, macht das Ganze viel zu durchschaubar und lahm. Entwicklungstechnisch tut sich bei den Charakteren nicht unbedingt viel. Außer Hikari die ständig etwas neues über die Welt und ihre schönen Seiten lernt, kann man praktisch bis Episode 10 nichts als besonders großartige Entwickung bezeichnen. Danach geht es plötzlich Schlag auf Schlag und von einem auf den anderen Moment lässt man es im Inneren der Figuren kriseln. Da man die Figuren in den vorangegangenen 10 Episoden kaum behandelt und auf die anstehenden Ereignisse vorbereitet hat, dürfte es dem Zuschauer erheblich schwer fallen diese Wandlungen die so schnell kommen wie die Transformation von Dr. Jekyll zu Mr. Hyde auf plausibler Ebene nachzuvollziehen. Besonders Takerus, Hikaris und Maris Verhalten stößt auf einige Widersprüche, wenn man den einen oder anderen bereits vorangegangenen Umstand bedenkt. Die restlichen Charaktere sind es kaum würdig erwähnt zu werden. Die 2 obligatorischen Baka-Friends von Takeru die nur Mädels im Kopf haben, sind reine Comedy-Reliefs und gehen schon nach wenigen Episoden auf den Geist, da ihre Eskapaden auf Dauer nicht witzig sind, falls sie das anfänglich überhaupt mal waren und die beiden Ryou-Groupies wurden wohl nur integriert damit man in den abermals obligatorischen Onsen- und Strand+Badeanzug-Episoden ein paar nackte Tittchen mehr zeigen kann. Der flegmatische Ryou und diese extrem, extrovertierte, biertrinkende, nudistisch veranlagte Mischung aus Ritsuko und Misato aus NGE, sind zwar auch so Klischee wie nur sonst irgendwas, haben aber wenigstens noch so etwas ähnliches das man als Daseinszweck bezeichnen könnte, auch wenn dieser einzig und allein daraus besteht die Ereignisse in gewisse Bahnen zu lenken und sie ansonsten ebenfalls relativ blass bleiben. Insgesamt ist der Cast, abgesehen von seiner Klischeelastigkeit, einfach viel zu blass und unterentwickelt.

Wert

Tja, was soll ich sagen? Vielleicht "Don't watch this ugly and not beautiful Anime!" ? ^^" "Kono Minukuku Mo Utsukushii Sekai" ist in meinen Augen nichts als unausgegorener Mischmasch aus Klischees und recycelten Elementen aus dem Harem- und Sci-Fi-Pool der in keiner Sparte überzeugen kann. Für Action-Fans gibt es zu wenig Action, für Ecchi-Fans zu wenig Fanservice da die Serie nicht gänzlich darauf ausgelegt worden ist wie z.B. ein "Ikkitousen", für Comedy-Liebhaber gibt es etliche andere Titel die um Welten lustiger sind, Fans von Harem-Romantik könnten sich am Sci-Fi-Gehalt stören und umgekehrt und Fans von Anspruch könnten hier höchstens begeistert werden, wenn sie dazu in der Lage sind eine große Ignoranz bezüglich Logikfehler und Pseudotiefgang an den Tag zu legen, obwohl die Fähigkeit sein Gehirn mit nur halber Leistung arbeiten zu lassen für eine Anhebung des Unterhaltungswertes diesbezüglich auch noch sehr dienlich wäre.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#2
Trotz einer nicht völlig unoriginellen Hintergrundgeschichte kommt This Ugly yet Beautiful World nicht über den Wert eines klischeebehafteten Animes hinaus und versagt besonders darin seinen Charakteren interessante bzw. erinnerungswürdige Persönlichkeiten zu verpassen.


Durch den Einstieg erwartet man sich eigentlich gleich eine eher actiongeladenes Geschichte mit einigem Mystery und Dramaanteil, nur bleibt es vorerst beim Warten. Zunächst bekommt man das typische und schon in Animes verschiedenster Art gesehene Setting vom knuddeligen Alien/Roboter/Sonstwas , das plötzlich in das Leben des männlichen Protagonisten tritt zu sehen. Der Protagonist ist von diesem Geschöpf natürlich sehr angetan, dieses ebenso vom Protagonisten und nach ein paar ecchigeladenen Szenen beginnt sich das Alltagsleben der beiden einzupendeln. In diesem Fall heißt der Protagonist eben Takeru und seine neue Bekanntschaft Hikari, ansonsten wird einem aber wenig Neues geboten. Hikari beginnt nun in der Welt der Menschen zu leben, was zu entsprechenden Missverständnissen führt und ist durch ihre Zuneigung zu Takeru die insgeheime Rivalin von dessen Kindheitsfreundin Mari. Damit sie nicht alleine ist gesellt sich bald ein weiteres Alienmädchen namens Akari zu ihr, die von Takerus Freund Ryou herzlich aufgenommen wird. Wie man sieht verläuft hier zunächst alles eher als Mischung aus Romantic und Comedy, inklusive etlicher freizügiger Szenen und der dramatische Einstieg ist schnell vergessen. Insgeheim wartet man natürlich trotzdem noch auf dieses Handlungselement und nach einer durchaus unterhaltenden ersten Hälfte beginnt der Anime es auch langsam wieder aufzugreifen. Was einem hier schlussendlich geboten wird, ist zwar nicht ganz unoriginell, wenn auch wenig komplex, verliert aber durch die schwachen Charaktere sowie das erhöhte Tempo in dem es durchgenommen wird stark an Wirkung. Das Ende wiederum ist im Vergleich zum Rest der Geschichte durchaus gelungen.

Die Charaktere sind wie schon erwähnt ziemlich schwach und bieten de facto nichts, was man nicht schon in anderen Animes gesehen hat. Takeru ist der schüchterne Beschützertyp, bei dem dann im Bedarfsfall die dramatische Vergangenheit durchbricht und Hikaris und Akaris hauptsächliche Aufgabe ist es niedlich zu sein. Sind die Hauptcharaktere schon so, braucht man sich vom Rest auch nichts Besonderes mehr erwarten und so ist der übrige Cast nur mit diversen Charakterarchetypen aufgefüllt, inklusive so nerviger Sidekicks wie Jennifer Portman, als dem Alkohol zugeneigte Professorin mit exhibitionistischen Neigungen.

Fazit:
Comedylastige Romantikstory, die dann in ein SciFi Drama übergeht, in dem die Charaktere durch ihre Oberflächlichkeit eine eher schlechte Figur machen. Leichte Unterhaltungskost, mehr aber auch nicht. Den bleibendsten Eindruck hinterlassen wohl das gelungene Opening „Metamorphose“ sowie der wie ich meine schöne englische Titel „This ugly yet beautiful world“.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#3
Konomini ist einer der schwächsten Gainax-Anime und kann weder durch seine Handlung - die halbherzig zwischen Schülerromantik und Weltuntergangs-Action pendelt - noch durch seine Figuren überzeugen.

Insgesamt gesehen wird die Geschichte viel zu überhastet präsentiert. Man hat das Gefühl, dass möglichst viele Zutaten in einen großen Topf geworfen wurden - in der Hoffnung, dass das, was am Ende herauskommt, genießbar ist - nur muss man schon ein sehr guter Koch sein um innerhalb von 12 Episoden aus Romantik, Comedy und Action etwas gutes zu kochen. Leider war so jemand bei diesem Anime nicht am Werk, denn der Genremix kommt ziemlich halbgar herüber. Schon beim wirren Einstieg bekommt man die Überhastung deutlich zu spüren. Danach normalisiert sich der Anime und zeigt lange Zeit eine relativ normale, romantische Geschichte, die von der Qualität nicht mit den guten Romanzen mithalten kann und nur Standardkost bietet. Später versucht der Anime sich dann stärker in Richtung Drama zu bewegen, was durch die oft unplausiblen Wendungen nicht besonders gut gelingt. Die Actionszenen, die ab und zu mal auftauchen, sind gut inszeniert, wirken aber andererseits etwas aufgesetzt. Das beste am Anime sind noch die Ecchi-Einlagen, die die für Gainax typische Freizügigkeit besitzen und sich wie immer sehen lassen können.

Auch bei den Charakteren kann man im Prinzip die gleichen Kritikpunkte wie bei der Handlung anbringen. Sie werden alle sehr oberflächlich abgehandelt. Hikari und Akari kann man zwar eine gewisse Niedlichkeit nicht absprechen, aber das hat man bei Gainax auch schon mal besser gesehen. Besonders unglaubwürdig wirkt Takeru, dessen Charakter für meinen Geschmack zu sehr zwischen Romance-Standardheld und Emo schwankt. Dann haben wir noch die Wissenschaftlerin; anscheinend ein Klon der Lehrerin aus Mahoromatic. Zum Glück nervt sie nicht ganz so sehr.
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Avatar: b-s-v#4
Kono Mini fängt irgendwie ziemlich merkwürdig und hastig an, normalisiert sich dann aber schnell. Auch das Charakterdesign ist anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig.

Nachdem man sich aber erstmal drauf eingelassen hat, bekommt man klasse Comedy, ein wenig Ecchi, Superkräfte, betrunkene Roboter plus die anstehende Vernichtung der Menschheit serviert.


Diese Kurz-Serie erinnert mich vom Stil her etwas an FLCL (bzgl. Gainax-Comedy) vs. Elfen Lied (bzgl. Story und Personen). Die Charaktere werden trotz der Kürze sehr gut ausgebaut und insgesamt macht Kono Mini mit seinen häufigen Sprüngen zwischen Freud und Leid einfach richtig Spaß.

Animationstechnisch hat man von GAINAX und SHAFT natürlich schon weitaus besseres gesehen, weswegen mein Urteil in diesem Bereich eher unter "oberer Durchschnitt" fällt. Es gibt aber stellenweise auch ganz hervorragende Bilder, vor allem beim Finale Grande.

Was man hier definitiv nicht erwarten sollte, ist DIE Dementia-Mindfuck Story schlechthin, worauf diese Serie auch überhaupt keinen Anspruch erhebt. Der Dramen-Freund kommt aber (trotz eines gewissen Kitsch-Faktors) voll auf seine Kosten.

Wenn man das beherzigt garantiere ich, dass man bei dieser Serie aus dem Grinsen nicht mehr rauskommt. Für mich ein kleines Meisterwerk.

Mein einziger Kritikpunkt: Mit 12 Episoden definitiv zu kurz!
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Avatar: Watched#5
Interessante Story,die auch Liebe und Peinlichkeiten(echii),mit Comedy gemischt verspricht.
Ein guter Zeichenstiel ist anwesend.
Das Openning ist mit einer lieblichen Stimme und tollen Szenen untermahlt.Das Ending ist sehr fröhlich und hell,ein schöner Ausklang.Der Anfang fängt schon sehr interessant an.
Aber eigentlich müsste man bei den Genres"Drama" hinzufügen,weil das Ende traurig und man nicht weiß ob es ein "Happy End" gibt.Aber ein sehr schönes Ende auch mit schöner Musik untermahlt.Der Anime hat mich nach der 1.Episode neugirig gemacht.

Fazit:Eine schöne Liebegeschichte,mit trouble und unklarheiten.Kein muss,aber schön mitanzusehen,weil man auch lachen kan.
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Anime Kommentare

Avatar: donking2008#1
Also ich fand den anime klasse von der animation und von der story her, die hätten aber trotzdem nen paar folgen mehr machen können...

Würd mich freuen wenns davon noch ovas gäbe wenns welche gibt kann mir einer bescheid sagen :)
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Avatar: Morpheus#2
WAHNSIN am ende war ich den trähnen nah^^

einfach nur zu empfehlen, ich habe ca. 50 verschiedene animes gesehen oder mehr aber nur SEHR wenige bewertet, das ist einer der in allen belabgen mir gefallen hat, vielleicht net das Totale happy end aber ein SHER gutes


wers net gesehen hat ist selber schuld!


ps:auch für nicht Echi sehr gut geeignet
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Avatar: Aliji#3
Der Anime hat so eine Geile Idee aber es wurde ganz schlecht umgesetzt. Ddie erste Folge war recht spannend und mit geilen Animationen aber dann Folgte nur noch gelaber . Sie haben fast wirklich die ganzen 20 min nur gelabert und da ist kaum was passiert und wenn dann nur ca 1-2 min :D o.0
also ich finde den Anime extream schelcht umgesetzt , man könnte aus dem so einen geilen Anime machen...aber naja -.-
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Avatar: Assel#4
Diesem Anime fehlen einfach mehr Folgen. Die Story wirkt extrem gepresst. Wären es 24 Folgen und die Story ausführlicher beschrieben, wäre es eventuell eine echte Topserie. Wie gesagt, den wenigen Folgen fällt auch das Charakterdesign zum Opfer. Es gibt durchaus interessante Chars, aber man erfährt kaum was über sie. Optisch ist er eigentlich ganz gut gelungen, mal abgesehen vom männlichen Antihelden. Es wirkt einfach sehr überhasstet (Trifft auch auf den Romance-Part zu). Aber anschauen kann man ihn sich in jedem Fall.
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