Blood-C: Die Serie (Anime)Blood-C / ブラッドシー

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht01. Jul 2011
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Blood-C: Die Serie
Saya Kisaragi ist ein ganz normales Mädchen, jedoch etwas tollpatschig und sehr liebenswert. Sie lebt mit ihrem Vater, dem Oberhaupt eines Schreins, bei dem sie „die Kunst des Schwertes“ erlernt. Sie muss sich aber schon bald einer Prüfung unterziehen, die ihre Gutmütigkeit auf die Probe stellt. Wo auch immer ihre Reise hinführen wird und wie hoch der Preis auch sein mag, Saya hat sich geschworen, niemals aufzugeben …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: LaxLeon#1
Blood-C(omplete wasted lifetime)

Willkommen, willkommen meine Damen und Herren zur diesjährigen Verleihung des "Troll-Awards". Mein Name ist Mister Basher und ich leite die diesjährige Verleihungszeremonie. Wir haben viele wunderbare Kandidaten in diesem Jahr gesehen, Schmuckstücke, die uns Otakus lange im Gedächtnis bleiben und von denen wir noch unseren Enkelkindern erzählen werden. Doch kommen wir zu unserer ersten Kategorie. Ich übergebe an meinen Kollegen, Mr. Hater!


Schönen guten Abend verehrtes Publikum, ich, Mr. Hater, präsentiere ihnen die heutige erste Kategorie bei unserer alljährlichen Preisverleihung, die da lautet: "Langweiligster Slice-of-Life Anteil in einer Anime Serie 2011". In dieser Kategorie sind folgende Serien nominiert:

Kandidat No.1Kandidat No.2Kandidat No.3
Hana-saku IrohaBlood-CA-Channel

Und der Award geht für die herausragende Leistung uns 5 Episoden mit unwichtigen, öden, unlustigen, highlightlosen und langweiligen SoL einzuschläfern an.... Blood-C(rap)! Applaus und Glückwunsch an den Gewinner!

Kommen wir zu unserer zweiten Kategorie, die ihnen vorgestellt wird von meiner wunderbaren Assistentin Miss Shitstorm. Auch ich begrüße sie herzlichst zu unserer Preisverleihung und wünsche ihnen einen wunderbaren und unterhaltsamen Abend. Ich stelle ihnen nun die Nominierungen in der Kategorie: "Hübschestes Charakterdesign eines Antagonisten in einer Anime Serie 2011" vor. Zu den Kandidaten zählen:

Kandidat No.1Kandidat No.2Kandidat No.3
Toriko (2011)BladeBlood-C

Es wird spannend. Und der Gewinner in des Awards ist.... Blood-C(ockroach) für die herausragenden schauspielerischen Leistungen von Misses "Schau mir in mein Auge, kleiner Humphrey Bogart". Herzlichen Glückwunsch! Kommen wir direkt zur nächsten Kategorie. Wie ich gerade sehe, wurde mein wehrter Kollege gerade von einer menschenfressenden Pflanze enthauptet, sodass ich mal seinen Part übernehme. Eine geradezu perfekte Überleitung für die nächste Kategorie: "Übermäßig brutal dargestellter und sehr fragwürdiger Splatter- und Gore-Anteil in einer Anime Serie 2011". Zur Auswahl standen diesmal:

Kandidat No.1Kandidat No.2Kandidat No.3
Blood-CDeadman WonderlandSeikon no Qwaser II

Uuhh.. eine sehr starke Konkurrenz für unsere derzeitigen Spitzenreiter bei unserer Preisverleihung, doch schauen wir erstmal, was unsere Jury entschieden hat. Es scheint eng geworden zu sein.. mit nur einer knappen Mehrheit von 98,87% gewinnt, da alle anderen Statisten, Klassenkameraden, Jurymitglieder und Hauptcharaktere zuvor von Miss "Schau mir in mein Auge" und ihren Kollegen gefressen wurden ... Blood-C(ollateral damage)! Welch unverhoffte Überraschung und dabei galt doch Deadman Wonderlang zu Jahresbeginn als heißer Favorit in dieser Kategorie. Ich übergebe vor unseren vorletzten Entscheid an meinen Kollegen Mister Basher, während mir grad mein Bein abgenagt wi... *röchel*.

Nun denn, hoffentlich bleibt mir, bevor ich ebenfalls als pürierter Brei im Magen einen Dämonenzuges lande, noch die Zeit die beiden letzten kategorien vorzustellen. Die nächste Kategorie ist für die Damen der Schöpfung interessant, denn es geht um den Award für die "Überflüssigste und teilnahmsloseste Protagonistin in einer Anime Serie 2011". Nominiert sind:

Kandidatin No.1Kandidatin No.2Kandidatin No.3
Akarin Akaza
aus Yuru Yuri
Dalian
aus Dantalian no Shoka
Saya Kisaragi
aus Blood-C

Das Feld war eng, die Entscheidung knapp, doch dank ihrer herausragenden Leistung, dabei zuzusehen, wie ein gesamtes Dorf von ekelhaften Monstern niedergemetzltet wird ohne einzuschreiten und anstelle dessen ihr munteres kleines Liedchen zu singen, geht der Preis natürlich an Saya Kisaragi aus Blood-C(an this show gives us more Saya-bathtime-service plz?). Befragen wir doch mal die glückliche Gewinnerin, was sie von unserer glorreichen Auszeichnung hält. Fräulein Kisaragi, was fühlen sie im Moment? Fräulein Kisaragi? Miss Saya? Hallohoo?

Einblick in Sayas Gedankenwelt:
"Lalala... ich lauf hier lang, der Tag ist schön *dumdidum*. Heute gehe ich lecker Guimauve essen und dunklen bitteren Kaffee trinken, bevor ich dabei zusehe wie zwei meiner Klassenkameraden massakriert werden. Lalala... *summ summ summ* Das Wetter ist so schön... *sing sing sing* Oh ein Hund?! Komm Wau-Wau, wuffi, wuffi. Ich tue dir auch nichts böses, ich will nur spielen, wuffi-wuffi. *dumdidum* *summ summ summ*"

Fräulein Kisaragi scheint grad nicht ganz auf geistiger Höhe zu sein. Vielleicht befragen wir sie später noch einmal. Wir neigen uns dem Ende zu. Die letzte und wichtigste Kategorie dieser Veranstaltung steht an, bei der es heißt "Enttäuschenste Anime Serie 2011". Es gab vie... *argh*... Hilfe... helft mir do.... *matsch matsch, schmatz schmatz*... *RÜLPS!*. Boah, das tat gut. Solch Fernsehfuzzies haben nen echt tollen Beigeschmack. Schönen guten Abend meine Damen und Herren bzw. Menschen, die noch übrig geblieben sind. Mein Name ist Mister Hi-Ha-Hoppelhäschen, ich benutze Menschen gern als Schaschlikspieße und übernehme nun die restliche Verleihung der Awards. Wir waren stehen geblieben bei der Königsklasse unserer Award-Verleihung, dem "Enttäuschensten Anime 2011". Zu den favorisierten Nominierten gehören:

Kandidat No.1Kandidat No.2Kandidat No.3
The IdolmasterBlood-CNo.6

Es wird spannend... man kann fast die Luft vor Adrenalin zerschneiden. Puuh ist das warm hier... Der Sieger des diesjährigen Troll-Awards und damit die größte Enttäuschung 2011 iiiiiist.... BLOOD-C(otz...äh kotz)!! Welch ein glorreicher Sieg für diesen zuvor noch so unscheinbaren Titel. In allen Kategorien hat er sich gegen seine Konkurrenz durchsetzen können. Erstaunlich, grandios, sensationell, FABULOUS MAX! Damit verabschieden wir uns für dieses Jahr und wünschen ihnen noch einen erholsamen und blut- und gedärmetriefenden Abend. Wir gehen jetzt erstmal los und fressen die Belegschaft der nächsten McDoof-Bude auf. Auf Wiedersehen!

Fazit:
Oh ja, das gibt es ja auch noch, aber diesmal ohne sakartischen Unterton. Was waren meine Erwartungen hoch an die Kooperation zwischen Production I.G. und Clamp, die zu zweien meiner absoluten Lieblingsstudios zählen. Doch schon nach der ersten Episode stellte sich ein recht ernüchterndes Gefühl ein, denn der Großteil der Episode gestalte sich als lahm, zäh und langweilig. Einzig und allein 2 Dinge kann man mMn Blood-C(rap) im Gesamtbild positiv auslegen: 1. Ist es animationstechnisch, also von der Dynamik der Kämpfe und dem Bewegungsfluss her erstklassig, halt typisch für I.G., andererseits sagt mir das Clamp-Charakterdesign persönlich sehr zu, sodass zumindest in allen optischen Aspekten nichts zu beanstanden war. 2. War das Opening "Spiral" von Dustz eines der bestinszenierten, musikalisch untermalten und animierten OPs, die ich bisher gesehen habe. Die Mischung als japanischer, englischer und französischer Sprache, sowie die genialen Animationen haben mich das OP unzählige Male sehen und hören lassen und sind gerade zu perfekt vermischt worden. Wäre die Serie nur so geworden, wie man es aus dem OP erahnen könnte, hätte man hier wohl einen Titel gehabt, der seinen Vorgängern wie Blood+ in nichts nachsteht (wobei Blood-C nicht wirklich Bezug zu Blood+ nimmt, sondern in einem eigenen Universum spielt), sondern diesen in allen Belangen überlegen wäre.

Es bleibt letztlich der Gesamteindruck in der Serie, dass man den Zuschauer mit geradezu ekelerregenden, grotesken und unnötigen Gewaltexzessen an den Fernsehbildschirm fesseln wollte, wobei dabei der schmale Grat zwischen sinnvollem Einsatz von Gewalt und übermäßig, überzogener Darstellung hier gnadenlos überschritten worden ist. Ich kann diese Serie eigentlich niemanden empfehlen, außer Leuten, die darauf stehen, wenn Menschen in allen erdenklichen Weisen durch den Fleischwolf gedreht werden. Diesen Menschen sei aber gesagt, dass sie bitte die Finger von Schuss- oder Hieb- und Stichwaffen lassen sollen, denn es gab schon genug Amokläufe aufgrund verstörendem Bildmaterials, wozu Blood-C wohl letztlich auch irgendwo zählen kann. Wirklich, das ist ein gut gemeinter Ratschlag Leute. Ernsthaft.

In diesem Sinne:
2.5 von 10 Watanuki-Wuffi-Wuffi-Schnuffis
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#2
Eine Serie, an der sich die Geister scheiden. Mit Blood-C wird das Blood-Franchise um eine Facette reicher, indem man ihm hier den unbestreitbaren Stempel von CLAMP verpasst, was sich in einer merklich von ihren Vorgängern abhebenden Serie niederschlägt, die viele Fans vor den Kopf stößt. Ein interessanter neuer Ansatz, der aber leider auch Schwächen in seiner Ausführung zeigt.


Blood-C begeht in meinen Augen am Beginn einen großen Fehler: Die Serie stellt zu spät klar, was sie eigentlich ist, nämlich ein Mystery-Action-Anime. Bis sich dieser Umstand herauskristallisiert, haben sich viele Blood-Fans schon davon abgewandt, denn zu krass scheinen die Brüche innerhalb der Serie. Statt sich in einem Action-Anime wiederzufinden, werden große Teile der ersten Episoden dem fröhlichen Alltagsleben der Protagonistin Saya gewidmet, welche hier so ganz anders auftritt als in den „Vorgängern“. Dieser Alltagsteil der Handlung ist 100% Clamp. Figuren, Stimmung, Humor, etc, alles wie man es aus ihren Manga und deren Anime-Adaptionen kennt. Das Problem ergibt sich nun aber daraus, dass man sich einerseits nicht in einer Komödie wähnt und andererseits der gleichzeitig vorhandene, dynamische und gut inszenierte Actionteil der Handlung, damit unvereinbar scheint. Es bleibt einem in diesen Punkt nicht mehr zu sagen, als dass man abwarten soll, denn so absurd es auch alles zunächst vielleicht erscheint, ist doch alles aus gutem Grund so gemacht, was sich allerdings erst später herausstellt. Dieses „später“ kann man dann auch gleich zum Ansprechen einer der Eigenarten und Charakteristika der Serie nehmen: Das Tempo der Handlung ist eher langsam. Am Beginn lässt die Serie lange Befremden darüber entstehen, worauf sie jetzt eigentlich hinaus will und auch im späteren Verlauf, gibt sie sich gemächlich, was das Liefern neuer Informationen anbelangt. Der Mystery-Part ist also von der ruhigen und zunächst eher subtilen Sorte, was, wenn man damit wenig anfangen kann, sicher schnell ein Kritikpunkt an der Serie werden kann, wenn ich selbst diese stilistische Eigenart hier auch passend finde. Im Gegensatz dazu sehe ich vor allem im späteren Verlauf eine echte Schwäche in der Serie, nämlich übertriebenen Gewalt-„Fanservice“. Je näher sich die Serie dem Finale nähert, desto größer wird der Gewaltanteil (und mit ihm in der TV-Version auch die Zensur). Die Serie wird zum Brutalsten, das ich seit Langem gesehen habe, das Finale würde ich stellenweise sogar als grotesk brutal bezeichnen. Das wäre jetzt angesichts des Settings noch nicht einmal unpassend, doch übertreibt man es und nötigt die Figuren sich in bestimmten Situationen unplausibel zu verhalten, nur um noch mehr Möglichkeiten für blutige Gemetzel zu schaffen. Die vorher noch gut gemachten Kämpfe verkommen so im späteren Verlauf stellenweise zu stark konstruierten, wenig überzeugenden Gewalt- und Blutorgien.

Fazit:

Man muss den Stil der Serie mögen, um Freude daran zu haben. Blood-C ist ein Anime der Kontraste. Auf der einen Seite Slice of Life und gemächliche Mystery, auf der anderen Seite gute Action und ein sich schon bis ins Groteske steigernder Gewaltgrad. Man hätte es besser machen können und vor allem die zum Teil groteske Gewalt war mir dann mitunter schon zu übertrieben. Interessant könnte der nachfolgende Kinofilm werden, in dem dann das große Finale steigen sollte und wo man hoffentlich genauso gute Action zu sehen bekommt wie in der Serie.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#3
Ich kenne die beiden Vorgänger nicht und bin dementsprechend ohne große Erwartungen an Blood-C herangegangen. Ohne Vergleichsmöglichkeit stört es nicht, dass der Anime ganz anders als Blood: The Last Vampire und Blood+ ist (so wurde es mir zumindest gesagt).

Soweit ich verstanden habe, stammt die Geschichte von Blood-C nicht ausschließlich von Clamp, aber man merkt schon, dass sie daran beteiligt waren. Es ist die Art Mystery, die man von diesem Manga-Studio kennt und die Figuren sind, sowohl was Persönlichkeit als auch Aussehen angeht, im Shoujo-Stil gehalten. Das ist für mich sogar ein Pluspunkt, aber ich kann mir vorstellen, dass es für die Fans der Vorgänger etwas befremdlich ist. Die Handlung selbst halte ich für solide. Sie ist sicher nicht schlechter, als das, was man sonst bei den Late-Night-Animes vorgesetzt bekommt. Eigentlich wird so gut wie alles vergleichsweise nachvollziehbar aufgeklärt. Das Problem ist die Umsetzung der Geschichte, da hat der Regisseur auch aus meiner Sicht einiges falsch gemacht. Die ersten Episoden bestehen aus zwei gegensätzlichen Teilen - auf der einen Seite ist Sayas unbeschwerter Alltag, auf der anderen Seite ist ihre blutige Schwertarbeit in der Nacht. Diese Aufteilung wirkt sehr "künstlich". Mir ist zwar bewusst, was der Regisseur damit ausdrücken will, aber das hätte er wohl auch anders, besser machen können. Es dauert jedenfalls eine Weile, bis die Handlung spannend wird. Wobei die Spannung bei mir vor allem dadurch zustande kam, dass ich auf die Auflösung neugierig war. Die Action ist meistens gut inszeniert und animiert, vor allem in der letzten Episode, doch mit Ausnahme vom Finale fand ich sie nicht besonders packend. Und dann wäre da noch die Brutalität, die das Studio sogar dazu nötigte, die ganz schlimmen Szenen zu zensieren. Man merkt der Gewalt schon an, ganz besonders wieder in der letzten Episode, dass sie den Anime verkaufen soll. Sie ist teilweise so lächerlich, dass man sie schon fast für eine Parodie halten könnte, aber leider ist sie wohl ernst gemeint.

Es gibt eigentlich kaum etwas von Clamp, bei dem mir die Charaktere nicht gefallen, und deswegen ist es auch keine Überraschung, dass ich die aus Blood-C mag. Saya ist schon eine sehr sympathische Heldin. Der Kontrast zwischen ihrem unbedarften Alltagsverhalten und ihrer badass-Einstellung beim Kampf mag zwar zunächst etwas seltsam wirken, aber dahinter steckt ein Grund. Hätte man trotzdem wieder besser umsetzen können, aber gut, wahrscheinlich wollte man auch die Fans von niedlichen Figuren ansprechen. Auch die anderen Charaktere sind alle nett und freundlich und sympathisch, wie man es von Clamp eben kennt.

Die größte Schwäche von Blood-C ist also die Regie. An sich ist die Idee hinter der Geschichte gut, nur die Umsetzung ist es nicht. Vielleicht mag der komische, künstliche Aufbau der Handlung nicht jedem gefallen, aber mich hat das nicht so sehr gestört, wie die abstrusen Handlungen anderer Late-Night-Animes, bei denen sowohl Regie als auch Konzept nicht überzeugen können.
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Avatar: b-s-v#4
Anspruch:5
Action:8
Spannung:6
Optik:7
Sound:7
Unglaublich aber wahr - ich als absoluter Blood+ Hasser schreibe ausgerechnet was zu Blood-C... und nichtmal was richtig schlechtes. Woran das liegt, soll im Folgenden geklärt werden.


Story:
YAY! Dies ist so weit ich das beurteilen kann eine lose Alternativ-Version zu Blood+ und kann sich somit diverse der ach so nervigen Charaktere des Originals ein- und mir ersparen. Saya hat außer ihrem leiblichen(!) Vater keine anderen anstrengenden Verwandten, besonders keine obsoleten Adoptivgeschwister. Stattdessen stellt sie sich allein dem Kampf gegen Monster und Dämonen, die hier "Elder Bairn" heißen und deren Herkunft ungeklärt ist. Auch keine Vampir-Mensch-Hybrid-Monster also... ordentlich meucheln und morden tun die Viecher trotzdem. Dadurch, dass außer Saya eigentlich niemand von den bekannten Charakteren übrig geblieben ist und somit die ursprüngliche Story nicht nochmal verwertet werden konnte, stand man also vor der Entscheidung, sich entweder etwas komplett neues zu überlegen, oder die deutlich kürzere Spielzeit für die Inszenierung eines reinen Actiontitels ohne großen Anspruch zu nutzen. Aus meiner Sicht hat man sich glücklicher Weise für letzteres entschieden. Das führt zu: Keine Zwillinge, keine Aliengeschichten, keine an den Haaren herbeigezogene Weltverschwörung, wenig Blödsinn allgemein und vor allem keine lächerlichen Chevaliers und Feudalanleihen. Stattdessen gibt es mehr explizite (zuweilen sogar ganz lustige) Gewalt und eine relativ dünne, neue Backstory.

Vortrag:
Was mir nun allerdings fehlt, ist eine gewisse Konsistenz im Spannungsbogen oder soetwas wie eine Grundstimmung. Die hat die Serie nämlich bedauerlicher Weise nicht. Mal bestehen 3/4 einer Episode aus nichtssagendem Alltagsgeplänkel und sowas ähnlichem wie einer verkümmerten Beziehungskiste, mal die komplette Folge aus Gemetzel und am Ende ist das sowieso alles hinfällig. Ein bisschen durchgängiger hätte es dann schon sein dürfen und für den Mystery-Anspruch von Blood-C reichen das gelegentliche Geschwafel des ominösen Mannes im Schatten und der erst in den letzten Folgen präsentierte (und zugegebenermaßen armseelige) Plot-Twist nun wahrlich nicht aus. Zudem hat man es auch hier wieder geschafft, überflüssige Statisten mit nervtötenden Persönlichkeiten einzuflechten.

Optik:
Meinen vornehmlichen Kritikpunkt in Bezug auf das Visuelle stellen hier ganz eindeutig die kargen und extrem statischen Hintergründe dar. Meist sehen sie einfach aus wie mit Wasserfarbe innerhalb von wenigen Minuten gepinselt, gelegentlich kommen die Backgrounds auch komplett aus dem Rechner. Bei kaum einer Gelegenheit ist mal etwas Bewegtes in ihnen zu sehen oder wirken sie detailliert genug, um als realitätsnah gelten zu können. Letzteres kann man aber immerhin über die Farben und Lichtverhältnisse im Anime sagen, die nicht zu matt und nicht zu knallig ausgefallen sind. Einen weiteren Stein des Anstoßes liefern die leider zum überwiegenden Teil stark albernen Monsterdesigns, die man selbst schon im billigsten 90er Splatter einfallsreicher und ernstzunehmender hinbekommen hat. Das Charakterdesign hingegen ist für meinen Geschmack ganz gut gelungen, könnte aber stellenweise einige zusätzliche Details vertragen. Der stärkste Aspekt der Aufmachung liegt eindeutig bei der Präsentation der Kampfsequenzen und die ist mitunter tatsächlich riiiiiiichtig nice. Die übrige Animation ist auch ganz nett, bleibt qualitativ aber klar hinter der der Fights zurück.

Sound:
Na also... geiles OP, besonders clipseitig, da ich den teils falsch ausgesprochenen Sprachmix des Songs nicht so berauschend finde. Von instrumenteller Seite her allerdings auch ein netter Titel. Beim Ending verhält es sich im Prinzip genau umgekehrt. Der Clip ist lediglich eine Slideshow, dafür aber ist der Track vor allem gesanglich sehr angenehm. BGM ist massenhaft und in ausreichender Vielfalt vorhanden, SFX und Synchronsprecher sind erstklassig.

Fazit:
Blood-C ist sicher kein überragender Titel - in keinem seiner Teilbereiche - aber doch ohne größere Ausraster anschaubar und immerhin optisch ansprechend produziert. Warum also nicht einfach mal einen Blick riskieren, wenn man nichts besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß.
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Avatar: Bashelor#5
Anspruch:2
Action:7
Humor:0
Spannung:2
Erotik:2
Hallo und Guten Tag Anisearch und seine User,

wenn ich darf, belästige ich euch mal eben mit meinem' bisschen Senf für den Anime Blood-C. Dieser ist nach und nach wohl ein Werk nur für sich...


Eins vorweg:
Der Anime ist wohl nur etwas für "Fan's", die unbedingt und auf jeden Fall etwas sehen möchten, was irgendwie mit Saya aus der Geschichte Blood/+ zu tun hat,

oder die eben überzeugte Fan's von Action, Gewalt, brutalen Kämpfen und sogenannten "Spladder"-Szenen sind, in denen menschliche wie unmenschliche Körper auf brutalste Weise zerfetzt, zersäbelt und zerrissen werden.


Kritik-Punkt(?):
Wer einen Kampf zwischen Gut und Böse suchen will - und einen "Helden", der das Böse bekämpft, ist hier überhaupt nicht - oder nur minimal richtig.

Die Handlung dreht sich hauptsächlich eigentlich nur um die Gewalt und das hauptsächliche abschlachten von haufenweise Menschen und teilweise auch Monstern, die gegen die Protagonistin Saya antreten.
( Nur die Monster: Die Menschen treten in der Regel nicht gegen sie an. )

Dabei muss ich erwähnen, das mir an diesem' Werk eine ausgesprochen, ungewöhnlich hohe Dose an Sadismus aufgefallen ist. Die menschlichen Opfer schreien, weinen und kriegen den Horror ihres Leben's verpasst, kurz bevor sie von den übermächtigen Monstern auf brutalste, grausame Art abgeschlachtet und verspeist werden,

der Eindruck wird erweckt - das wenn man ihnen zu Anfang eines anstehenden Gemetzels noch das Entkommen und Flucht aus der Gefahrenzone wünscht...

... das man kurz darauf nur noch denkt: " Oh Gott!! Hoffentlich ist er/sie doch gleich endlich mal tot, damit ihre/seine Misere endlich aufhört!"

Gerade die letzte Folge ist das unglaublichste, brutalste, sadistischste, perverste, was ich jemals in einem' Anime gesehen habe,
und ich habe "so einige" Anime's gesehen, die die Note der Menschenverachtung und Quälerei an seinen hilflos ausgelieferten Mitmenschen beinhalten.



Stärke-Punkt:
Nun, wie schon erwähnt. Was Kämpfe, Action, Blutvergiessen und Gemetzel angeht, kommt der Anime voll auf seine Kosten.
Das ganze wird auf kurze oder lange Zeit sogar dermassen extrem, das viele der Gewaltszenen notdürftig zensiert werden mussten - zumindestens eben, wenn ein hilfloser, panischer Mensch mit absurdester Gewalt zerfleischt, zerschmettert und zerfetzt wird.


Story:
Die Story ist schnell erzählt.
Das extrem niedlich dargestellte Mädchen Saya lebt glücklich und unbeschwert in einem' abgelegenen Dorf, zusammen mit ihrem' Vater. Sie geht auf eine Schule, hat eine Klicke an Klassenkameraden, die zwischen "Freunde" und "Bekannte" für sie stehen - die Tage sind schön und harmonisch und die Welt heile.

Von wegen... >; )

In regelmässigen Abschnitten tauchen mysteriöse Monster auf, die eine Mischung aus vampirischen Mutanten und altjapanischen Youkai/Geister/Fabelwesen zu sein scheinen.

Saya, gib' dir gar keine Mühe. Du bist zwar eine Art Superwesen in Menschenform - aber entweder "willst" du die um dich herum lebenden Menschen nicht beschützen, oder "kannst" es einfach nicht - weil dein Plot es einfach nicht zulässt. Du bist kein Held. Du bist einfach du... auch wenn deine apathische Seite nicht so "menschlich" und daher: Nicht so "böse" dargestellt wird.


Fazit:
Wer durch XXX Holic und Tsubasa Chronicles so ein wenig die Werke von CLAMP kennt, der wird vielleicht schockiert sein, was für eine enorme Brutalität diese Firma hervorzubringen vermag.

Dabei ist die Handlung von Blood-C ausserordentlich düster - und sehr zu erwähnen: Hoffnunglos.
Was mit diesem' Werk bezweckt werden soll, ist fraglich: Denn eine moralische Botschaft scheint nicht vorhanden - Blood-C ist MINDESTENS genauso gewaltverherrlichend' wie Hellsing - und wenn es in diesem' Anime eine Gruppe von Characteren so richtig übel trifft, dann sind es hauptsächlich und haufenweise unschuldige Normal-Zivilpersonen, die nichts weiter tun, als im Einflussbereich der Monster zu leben und zu wohnen.

Blood-C erinnert mich ein wenig an die Saw-Filme.
Es geht gar nicht darum, das "das Böse bekämpft" wird, oder nicht.
Es geht darum, das Menschen auf brutalste Weise gegeisselt, verstümmelt, getötet und/oder zerschlachtet werden - und eine gewisse Menge "Schaden" angerichtet wurde, bevor das Werk zu Ende ist.
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