• TypTV-Serie
  • Episoden25 (~)
  • Veröffentlicht03. Apr 2011
  • HauptgenresActionkomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Tiger & Bunny
In der Stadt Sternbild leben die "Next": Superhelden mit speziellen Fähigkeiten. Diese Helden lösen Fälle und retten Leben, um gesponsort zu werden oder "Heldenpunkte" zu sammeln und ihre Taten werden durch das beliebte Programm "Hero TV" dokumentiert, das jährlich den "König der Helden" auswählt.

Der altgediente Held Wild Tiger zog es stets vor alleine zu arbeiten, aber nun wurde ihm ein Anfänger namens Barnaby Brooks Jr. zugeteilt, der eine andere Ansicht über das Superheldendasein hat.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres

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Anime Rezensionen

Avatar: Aodhan
V.I.P.
#1
Tiger & Bunny würde ich als amerikanisierte Version von normaler Shounen-Action bezeichnen. Die beiden Titelfiguren befinden sich zwar weit jenseits des Teenageralters, aber der Erzählstil ist trotzdem unverkennbar. Trotz der einfach gehaltenen und für Superhelden-Geschichten sicher auch ziemlich generischen Handlung hat mir der Anime gefallen. Dafür gibt es drei Gründe: Tiger, die Amerikanisierung und die spannende Handlung.

Normalerweise halte ich nichts von amerikanischen Superhelden-Serien, allerdings kann ich auch mit den typischen Action-Animes nicht mehr so viel anfangen. Tiger & Bunny liegt irgendwo dazwischen und das ist die große Stärke des Animes. Er ist irgendwie anders, ohne zu amerikanisch zu sein. Auf jeden Fall wird auf viele Stilmittel verzichtet, mit denen sonst gerne übertrieben wird: Es gibt praktisch keinen Ecchi, der Humor ist nicht zu kindisch und die theatralischen Szenen halten sich in Grenzen. Natürlich ist die Geschichte immer noch idealisiert und sie nimmt es mit der Glaubwürdigkeit oft nicht so genau, aber das ist bei Action ja gang und gäbe. Hauptsache die Geschichte ist spannend und das war sie für mich. Nur die Action hätte besser sein können. Die CGI-Kampfanzüge haben mich jetzt nicht gestört, aber die unspektakuläre Choreographie schon. Es wurde zu wenig und zu kurz gekämpft.

Eigentlich lohnt sich die Serie schon alleine wegen Tiger. Man kann zwar sagen, dass er letztendlich nur der trottelige Shounen-Held in der Erwachsenenausgabe ist, aber trotzdem finde ich ihn ungemein sympathisch. Es muss nicht immer ein badass sein. Schön ist auch, dass die Frauen diesmal, obwohl sie das Erwachsenenalter noch nicht erreicht haben, keine Moeblobs sind. Es ist immer gut, wenn sich die Figuren mal annähernd wie Teenager verhalten. Sie und auch die anderen (richtigen) Männer können Tiger in puncto Sympathie auf jeden Fall das Wasser reichen. Mit einer Ausnahme: Bunny. Der ist mir zu tuntig.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#2
Guter Ansatz, sympathische Hauptfiguren, aber leider nur eine mäßige Handlung und Inszenierung. Es ist mehr die Ausführung, die Tiger & Bunny letztendlich zu einer nur nett unterhaltenden, nicht aber wirklich guten Serie degradiert hat, deren Potential eigentlich merklich höher gelegen wäre.


Tiger & Bunny ist zumindest kommerziell ein Überraschungshit, der das bewusst eingegangene Risiko der Produzenten belohnte. Und dieses Risiko war zweifellos vorhanden. Man nahm ein westliches Superheldensetting, verzichtete auf typische Otaku-Stilmittel wie Moe und Ecchi und stellte einen echten erwachsenen Mann an die Spitze des Casts, der sogar schon Vater ist. Eine wirklich angenehme Abwechslung also von den sonst üblichen Teenie-Helden und letztendlich ist es auch wirklich Tiger, der die Serie trägt und über ihre Schwächen hinweghilft. Idealistisch und ein wenig ungelenk im offiziellen Umgang mit anderen, dafür sich selbst immer treu, ist er der Prototyp des rechtschaffenen guten Kumpels, der schnell als Bindemitglied zwischen Gruppenmitgliedern fungiert und letztendlich eigentlich jedem sympathisch ist. Dass sich diese Sympathie auch auf den Zuschauer überträgt ist dann einer der Hauptgründe dafür, warum man in der Serie bis zum Ende bei der Stange gehalten wird. Während einen die erste Episode mit ihrem ungewöhnlichen Superheldensetting, ihrer flotten Action und ihrem schrägen Figuren, sowie ihrem Witz noch positiv überrumpelt, stellt sich sehr bald die Routine typischer Anime ein, sprich man geht zunächst zu Einzelepisoden über, die die verschiedenen Helden etwas näher beleuchten, bevor man dann mit längeren Handlungsbögen beginnt. Die Einzelepisoden fallen leider oft eher schwach aus und kranken mitunter an einfallslosen Geschichten und einer zu konstruierten Handlung. Mehr Spannung kommt da schon in den zwei Handlungsbögen auf, allerdings bleiben auch diese von der allgemein nur mäßigen bis stellenweise schlicht schlechten Inszenierung nicht verschont und leider setzten gerade die letzten Episoden was das anbelangt den Tiefpunkt. Gerade dort wird viel durch miese Inszenierung zunichte gemacht und man bedient sich stattdessen billigster Methoden um künstlich Spannung zu erzeugen, wodurch das Finale letztendlich auch stark konstruiert wirkt.

Fazit:
Alles in allem eine nett unterhaltende Serie, vor allem aufgrund ihrer ansprechenden Hauptfigur. Nach einem tollen Einstieg flacht die Spannungskurve aber merklich ab und hebt sich nur noch phasenweise im späteren Verlauf, doch wird nie wieder die Qualität der ersten Episode erreicht. Der gute Ansatz aus einem ungewöhnlicheren Setting und einem „westlicheren Stil“ wird letztendlich so nicht voll ausgenutzt, was durch eine des Öfteren schwache Inszenierung noch komplettiert wird.
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Avatar: Leeva#3
Anspruch:mittel
Action:viel
Humor:viel
Spannung:viel
Erotik:nichts
Bösewichte von Sternbild City (und alle zukünftigen Zuschauer und Fans von Tiger & Bunny), macht euch auf etwas gefasst!! Denn in dieser Stadt sorgt nicht nur die Polizei für Ruhe und Ordnung, sondern auch die allseits beliebten und bejubelten Helden. Klingt nach "Eh schon gesehen?"? Stimmt schon, neu ist das Konzept nicht gerade - aber dafür wunderbar neu inszeniert, bis zu den Zähnen mit liebenswerten Charakteren bewaffnet und voller Humor, Spannung und kleinen großen Gefühlen. Ladies and Gentlemen, welcome to HERO TV!

Ja, worum geht es denn überhaupt?
Wie gesagt, gibt es in Sternbild City einen Fernsehkanal namens HERO TV, der live Verfolgungsjagden und den Kampf der Gerechtigkeit in alle Wohnzimmer bringt. Die Helden üben dabei nicht nur eine Tätigkeit als Verbrechensbekämpfer aus, sondern sind noch dazu Vorbilder für die Jugend, Werbeträger und generell eher Superstars denn Superhelden. Hauptpersonen sind die titelgebenden Helden Wild Tiger (in Wirklichkeit Kaburagi T. Kotetsu) und Barnaby Brooks Jr. (von Tiger allerdings nur "Bunny" genannt, da er nicht unbedingt ein Musterbeispiel an englischer Aussprache ist...) Um die Einschaltquoten zu erhöhen, werden der Veteran Tiger, letzter in der Beliebtheitsrangliste der Zuschauer, und der neue Superheld Barnaby von der Firma gezwungen, das allererste Heldenteam zu bilden. Diese neue Supercombo macht nun die Stadt unsicher, wobei für den größten Teil zur Unsicherheit wohl Wild Tiger verantwortlich ist. Ihre Teamarbeit muss dabei noch erst erprobt werden, und der eher intuitiv handelnde Tiger gerät dabei nicht selten mit dem kühl denkenden, hübschen Köpfchen von "Bunny" aneinander. In diesem Setting beginnt sich eine Geschichte zu entfalten, die den Zuschauer (also uns) einfach mitreißt!
Was erwartet mich?
Zuerst einmal eine Neuinszinierung des bereits mehr als abgedroschenen Superheldenthemas. Denn Tiger & Bunny konzentriert sich eher darauf, die menschliche Seite der Helden zu zeigen, sowohl in deren Umgang miteinander als auch im Umgang der Zuschauer und der Firmen- bzw. Werbebosse mit ihnen. Ganz unterschwellig beginnt man in diesem Setting darüber nachzudenken, wie man reale Verbrechen zur Unterhaltung der Massen zeigen kann, dass Helden auch ihre Sponsorenverträge erfüllen müssen, und dass es nicht für alle oberste Priorität hat, einen Missetäter zu fangen, sondern eher, Aufmerksamkeit zu heischen oder das Heldentum als Sprungbrett zu einer anderen Karriere zu benutzen.
In diesem Sinne wiederspiegeln die beiden Protagonisten zwei vollkommen unterschieldiche Charaktertypen, was sowohl deren Einstellung zum Heldsein als auch deren Interaktion mit der ganzen Welt betrifft. Es macht einfach nur Spaß, den beiden dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig im Weg stehen, sich das Leben schwer machen und sich dabei immer mehr in den Banden verstricken, die sie verknüpfen.
Aber auch die anderen Helden sind allesamt unglaublich liebenswert, tragen mehr als ihren Teil zur Hauptstory bei und treten eigentlich in der ganzen Serie fast gleichwertig mit den Hauptcharakteren auf. (Auch wenn sich die Serie natürlich eher auf unsere Lieblingscombi konzentriert.)
Musik & Animation
Das erste OP ist einfach ein Gute-Laune-Hit, mit dem man am liebsten schon am Morgen aufwachen würde. Ehrlich, mir ist die Musik sofort ins Ohr gegangen und wollte von dort einfach nicht mehr weg! Die ENDs sind meiner Meinung nach eher nicht der Rede wert, dafür ist die Hintergrundmusik stets stimmig, in manchen Situationen ein Kontrast zum Geschehen und ein anderes Mal einfach nur episch.
An der Animation kann man eigentlich nicht herumkritteln, die Stadt leuchtet nur so vor Lichter und Leben, die mit den Farben und Lichtern werden oft gute Effekte im Kampf und bei Verfolgungsjagden erzielt. Die Charaktere sind vielfältig gestaltet, von der Diva über den Strahlemann bis hin zum ungehobelten, aber dennoch sympathsichen Taugenichts oder dem klassischen jungenhaften Mädchen. Die Köstüme sind sehr schön und vor allem unterschieldich ausgearbeitet. Da kann man nur sagen: Gefällt mir!
Fazit
Tiger & Bunny ist beinahe jedem zu empfehlen, selbst wenn es jemand ist, der nicht allzuviel von Anime versteht oder auch nur weiß. Mit dem (ja eher westlichen) Superheldengenre, verpackt in typischer Animemanier und klasse Synchronsprechern, beweisen uns die Japaner wieder einmal, dass sie alles besser machen können als wir. Meiner Meinung nach waren 25 Folgen MEHR als nur zu kurz, aber ich freue mich schon auf die folgenden Filme!
Was mir an der Serie besonders gefallen hat, ist die Einfachheit aller Charaktere. Sie sind allesamt nicht unbedingt ultrakomplexe Menschen mit tausendfach verschachtelten Motiven und irgendwelchen unüberwindbaren Vergangenheitsprobleme - nein, in ihnen wird die gleichzeitige Einfachheit und Vielschichtigkeit von Menschen gezeigt. Dass ganz normale Superhelden ebenfalls ihre Probleme haben, und gerade deshalb zu Helden werden, weil sie lernen, mit ihren Fehlern, Schwächen und Problemen umzugehen. Mit vielen kleinen Details werden die einzelnen Charaktere mal in dem einen, dann dem anderen Licht beleuchtet.
Mein Fazit ist deshalb, dass dieser Animespaß genre- und medienübergreifend fasziniert und einfach nur unterhält. 25 Folgen sind nicht viel, die Thematik ist leicht bis schwer, wie es der Zuschauer eben will, der Humor und die ganze pure Sympathie, die hinter dem Gesamtwerk steckt, sind einfach ansteckend und man will einfach MEHR!! Ideal für zwischendurch oder aber auch als Hauptmenü - Tiger & Bunny wird fast jeden Geschmack reizen, da die Serie sowohl das Kind als auch den Erwachsenen in uns anspricht. Daher: Nur frohen Mutes zugegriffen, ihr werdet es nicht bereuen!
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Avatar: Yasuko#4
Nehmen wir mal eine bunte Mischung von allen möglichen klassisch-amerikanischen Comic-Helden und werfen sie ein Anime-Setting, wie es ungewöhnlicher kaum sein könnte. Und auf geht es zu Tiger & Bunny, in die fiktive Stadt Sternbild. Dort existieren Wesen mit außergewöhnlichen Kräften, genannt NEXT. Einige von ihnen arbeiten als Heroes, die für den Frieden in der Stadt eintreten. So weit, so gut, doch sie machen es nicht nur der guten Taten wegen: Bei allen Einsätzen werden sie für ihre eigene Superheldenshow gefilmt und sammeln für die Firmen, von denen sie gesponsert werden, Punkte. Wer die meisten Punkte erreicht, wird am Ende der Staffel zum King of Heroes ernannt.
Wild Tiger, einer dieser Heros, treibt mit seinen oft im Totalschaden von Einrichtungen endenden Methoden seine Sponsoren in den Ruin und muss schließlich zu einer neuen Firma wechseln, die ihn prompt mit einem um vieles jüngeren Partner zusammenstecken, Barnaby Brooks Junior. Gemeinsam sollen sie von nun an gegen alle Gefahren kämpfen, die Sternbild bedrohen, was so einige Schwierigkeiten mit sich bringt.

Handlung

Hier wird mit Superhelden-Klischees aufgeräumt und auch mal ein ganz neuer Weg beschritten – von wie vielen muskelbepackten, den Tag rettenden Helden erwarten wir schon, dass sie in ihrer Freizeit am liebsten Männer anbaggern?
Die Story von Tiger&Bunny schafft es dankbarerweise, sehr lückenlos zu unterhalten und aus dem ungewöhnlichen Setting das Beste herauszuholen. Abgesehen von einigen wenigen Folgen, in denen es ruhiger, dafür aber auch lustiger zugeht, bietet der Anime viel Action und unerwartete Plottwists, die zusammen mit gut inszenierten Cliffhangern schnell zum weiterschauen anspornen.
Inhaltlich wird durch das Anders-Sein der NEXT, dieser Menschen mit speziellen Fähigkeiten, auch Ausgrenzung und Rassismus thematisiert. Gleichzeitig haben die Heroes trotz ihrer besonderen Kräfte menschlich anmutende Schwächen und Probleme, die sie umso sympathischer machen. Tiger & Bunny lehrt uns, dass Superhelden, so stark sie sein mögen, nicht perfekt sind.
Auch die Beziehung zwischen dem altgedienten Tiger, der in erster Linie auf seinen Instinkt gestützt handelt und Menschenleben bei weitem über Zuschauerzahlen oder Publicity stellt, und dem jungen Bunny, der überlegter und immer nach Plan vorgeht, ist wunderschön dargestellt und einer der Höhepunkte des Animes.

Charaktere

Fast jeder der Heroes hat eine Folge, in der die Handlung sich ganz auf ihn konzentriert, womit man einen tieferen Einblick in ihren Charakter bekommt. Danach liegt das Hauptaugenmerk auf den beiden Hauptcharakteren Tiger und Bunny, die dabei allerdings auch Folge für Folge mehr Facetten zeigen und an Tiefe gewinnen. Tiger ist, obwohl weder besonders intellektuell noch ungewöhnlich feinfühlig, wohl einer der ganz großen Sympathieträger hier. Er gewinnt seine Fans durch seinen Optimismus, seine Selbstlosigkeit und vor allem seine - unfreiwillig- komischen Einlagen.
Bunny dagegen schafft es, mit seiner Rolle als der tragischere Held zu punkten, ohne dabei zu überzogen zu wirken.

Grafik

Sieht man sich die ersten Szenen von Tiger & Bunny an, fällt es schwer zu glauben dass der Anime aus dem Jahr 2011 stammt. Allein das Charakterdesign von Barnaby alias Bunny erinnert an einen Serienschönling aus den 1970er Jahren. Der Zeichenstil ist ziemlich ungewöhnlich, vor allem weil man von Sunrise in den letzten Jahren Animes wie Code Geass, Gintama oder Inuyasha Kanketsu-hen gewöhnt ist.
Aber je mehr man sich ansieht, desto klarer wird, dass untertassengroße Kulleraugen hier nur fehl am Platz wären und der gewählte Stil perfekt für Genre und Setting ist. An der optischen Qualität ist kaum etwas zu bemängeln, alles ist hochwertig animiert und passend zur Story umgesetzt.
Außerdem zeigt Tiger & Bunny auch, dass man CGI-Animationen durchaus sinnvoll einbauen kann, woran andere Genre-Vertreter gescheitert sind.

Musik

Opening und Ending passen, recht schnell und actionreich angelegt, gut zum Grundton der Serie.
Die Hintergrundmusik bleibt größenteils unauffällig und im Bereich guter Durchschnitt. Die Opernmusik, die vor allem den dramatischen Szenen Nachdruck verleihen sollte, kommt mir persönlich zum Ende hin schon übertrieben und eher irritierend vor, das möge aber jedem selbst überlassen bleiben.

Fazit

Einer der besten Animes aus dem Bereich, die mir bis jetzt untergekommen sind. Tiger & Bunny trifft genau die richtige Mischung aus Action, Humor und Drama, um trotz 25 Folgen Länge keine Langeweile aufkommen zu lassen. Ein erfrischend originelles Setting und gut ausgearbeitete, glaubwürdige Charaktere tun ihr übriges, um dem Anime die Bezeichnung Toptitel zu verdienen.
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Avatar: AnimeChris#5
Superhelden sind momentan so populär wie nie zuvor. Doch alle haben ihre individuelle Schwäche. Nun bringt auch Japan endlich Superhelden auf die Mattscheibe, die man einfach nur lieben kann. Doch haben auch sie eine Schwäche, die die Serie am Ende zum Durchschnittstyp macht?



Zum Glück macht die Serie alles richtig, was westliche Serien und Filme nicht so auf die Reihe bekommen. Sie erfindet das Genre neu und gibt endlich eine frische Brise in die eintönige, immer gleich laufende Heldenmasche. Das ganze funktioniert durch eine große Portion an Ironie. Wer aber denkt, dass die japanischen Helden nicht auch ihre Macken haben und diese Serie makellos ist, der hat sich getäuscht. Tiger & Bunny ist einzigartig, in jeder Hinsicht.

Zugegeben zu Beginn stolpert man als Zuschauer etwas argwöhnisch in diese neue Welt. Helden werden durch große Firmen wie BANDAI, amazon oder ähnliche gesponsert, da sie die Heldenbekämpfung direkt zu uns ins Wohnzimmer bringen dank HERO TV! Dabei ist ihr Look zuerst auch sehr gewöhnungsbedürftig und nicht jeder Held will einem gleich gefallen.

Zu sagen, das wäre ein Fehler des Produktionsdesigns ist jedoch ein Fehler an sich. Denn nicht nur ist Stern Bild City schon mal ein Augenschmaus für sich sondern auch jeder Held wurde mit Liebe designed und ist wirklich individuell und unglaublich genial. Die Outfits sind dabei bewusst übertrieben kitschig, spiegeln aber die Person hinter dem Kostüm sehr gut wieder.

Zu meinen Lieblingshelden gehören neben den zwei Hauptfiguren Wild Tiger und Barnaby Brooks Jr. Vor allem Blue Rose a.k.a. Karina Lyle. So eine süße – oder eher coole – Superhelden gabs bis jetzt nicht. Von ihr würde ich mich auch zu gerne mal verhaften lassen. Und auch Helden, die eigentlich nicht so meine Kragenweite sind, wie der sehr weiblich angehauchte Fire Emblem haben mich verzaubert. Ja alle sind einfach toll auf ihre Art und Weise und die Serie nimmt sich schön Zeit uns alle näher zu bringen und Sympathie für sie aufzubauen.

Und so läuft auch erst das Schema der Serie ab. Durch eine episodische Einführung jeder Figur dauert es in der Tat etwas, bis man den großen roten Faden erkennt, auch wenn er stets sichtbar ist. So was könnte bei der einen oder anderen Serie ganz schnell in die Hose gehen, doch nicht hier. Man freut sich über jede weitere Folge, in der man mehr und mehr in diese überwitzige Heldenwelt eintauchen darf. Also nicht wundern, wenn ihr gleich stundenlang vor dem Fernseher sitzt und eine Folge nach der anderen schaut. Das Suchtpotential ist so groß, wie schon lange nicht mehr.

Schuld daran sind natürlich Tiger und Bunny. Ein Team, das erst lernen muss ein Team zu sein. Dabei ist es vor allem Wild Tiger, der durch seine schusslige, tollpatschige und verpeilte Art ganz schnell die Sympathien auf seiner Seite hat. Er ist der Antiheld der 25 Folgen und seine Geschichte schafft es, dass man mindestens 3 mal gerührt auf der Couch sitzt und wirklich einen riesen Kloß im Hals hat. Hut ab! Das hätte ich bei so einer Serie nicht erwartet.

Aber man darf noch mehr loben. Der Soundtrack ist fabelhaft, auch wenn das 2. Opening und 2. Ending weitaus besser als die ersten sind. Doch auch der Rest des Soundtracks kann mit fabelhaften Ohrwurmthemen immer wieder überzeugen und die Stimmung auf den Punkt genau einfangen.

Optisch muss sich Tiger & Bunny auch nicht hinter seinem Sound verstecken. Es wird eine Menge CGI benutzt, vor allem bei den Heldenanzügen. Das kann erst mal etwas störend sein, doch wie bei der ganzen Serie gilt: sei offen und bereit für etwas neues und du wirst es lieben. Denn die Animationen sind für eine TV Serie überdurchschnittlich gut und alles andere als dahingeklatscht.

Die Story selbst ist auch gut, auch wenn das episodische Erzählen fast die Hälfte der Serie in Anspruch nimmt, bis auf einmal auf die Überholspur gewechselt wird und es mit Vollgas Richtung Spannungshandlung geht. Dabei erwarten viele gute Twists and Turns den Zuschauer, so dass man bis zum großen Finale gebannt mitfiebert.

Es fällt schwer, nicht zu viel zu verraten, aber diese Serie muss man einfach selbstg gesehen haben. Hier und da als amerikanisiert beschrieben, finde ich dass sie eher ein wirklich guter Anime ist, der sich wenn überhaupt über das amerikanische Superheldengetue auf charmante Art und Weise lustig macht.

Für mich eine tolle Überraschung und ich kann es nicht abwarten, dass der Movie auf Blu-Ray veröffentlich wird, denn ich muss wissen wie es mit den Helden weiter geht! Eine Serie, von der man so schnell nicht genug bekommt und die außerdem einen hohen Rewatchwert hat! Zwei Superheldendaumen nach ganz oben!!!!
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