Demon King Daimao (2010)Ichiban Ushiro no Daimaou / いちばんうしろの大魔王

Anime Beschreibung

Anime: Demon King Daimao
Akuto Sai hat es sich zum Ziel gesetzt, in den höchsten Magierorden seines Landes aufgenommen zu werden, um dann der Gesellschaft als deren Kleriker dienen zu können. Am Tag seiner Aufnahme an der Constan-Magieakademie, ergibt sein Eignungstest Folgendes: „Zukünftiger Beruf: Dämonenkönig“. So beginnt schließlich seine harte Schulzeit, in der er von der eifrigen Klassensprecherin verachtet, von einem Mädchen mit mysteriösen Kräften begehrt und von einer wunderschönen Androidin bewacht wird.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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Anime Rezensionen

Avatar: Aodhan
V.I.P.
#1
Ichiban Ushiro no Daimaou ist einer von den Animes, bei denen ich mich später frage, warum ich sie mir überhaupt angeschaut habe. Vermutlich weil er mir am Anfang ganz gut gefiel, aber leider bleibt es auch nur beim Anfang. Spätestens als sich die "Handlung" entfaltet, wird der Anime immer schlechter. Vom Drehbuch her eine Katastrophe.

Dabei war die erste Episode sogar recht gut. Über die Animation kann man nicht meckern - klar, ist beim Start meistens so - und auch die Regie hat mir gefallen. Es gibt eine Menge Action-Animes, die einen schwächeren Einstieg haben. Deswegen hatte ich von der Serie durchaus einiges erwartet. Auch deswegen, weil ich einige der Charaktere ganz nett finde. Zumindest die Androidin, die mit ihrer lakonischen und gleichzeitig frechen Persönlichkeit schon etwas von den üblichen Stereotypen abweicht. Und auch Junko, selbst wenn sie eine typische Tsundere ist, hatte einiges Potenzial, vor allem nach dem interessanten Anfang zwischen ihr und dem Dämonenfürsten. Dummerweise werden aber fast alle Mädchen im Laufe des Animes zu plumpen Haremsfiguren degradiert, nur die Androidin bleibt davon weitestgehend verschont.

Noch schlimmer steht es mit der Handlung. Die ersten paar Episoden dachte ich noch, ich hätte einen episodischen Bishoujo-Action-Anime vor mir, bei dem sich Action, Humor und Liebeleien abwechseln. Leider versuchen sie dann aber irgendeine abstruse Geschichte zu erzählen, die rüberkommt als wäre es irgendein Flickenteppich aus zusammenhangslosen Fetzen. Kann sein, dass sie die Handlung der Vorlage (eine Light Novel) so extrem zusammengeschrieben haben, dass der rote Faden verloren gegangen ist. Auf jeden Fall passen die Episoden oft überhaupt nicht zusammen, es treten nicht nachvollziehbare Brüche auf und das Setting ist, beschönigend ausgedrückt, irgendwann nur noch grotesk. Weil wieder alles in einen Topf geworfen wurde, was der Autor in die Finger bekommen hat. Spannend ist der Anime dabei selbst in den dramatischen Momenten nicht, auch deswegen, weil die Geschichte immer wieder vom typischen Ecchi-Humor unterbrochen wird. Um allem noch die Krone aufzusetzen, will der Anime dann irgendwie noch Harem-Romantik sein, allerdings ist die genauso lieblos und oberflächlich wie der Rest.

Letztendlich kann auch der Regisseur nichts an der schlechten Geschichte ändern; es gelingt ihm praktisch nie, den Unsinn wenigstens vernünftig umzusetzen. Die einzige gute Episode ist die erste, vielleicht noch die unkonventionelle siebte mit Abstrichen. Da hilft es auch nichts, dass sie in den letzten Episoden versuchen mit völlig überzogener Action und noch absurderen Wendungen etwas rauszuholen. Das hat man alles schon mal besser gesehen. Unter dem Strich bleibt, dass man sich den Anime noch gerade so anschauen kann, aber er ist sicher kein leuchtendes Vorbild des Actiongenres. Es sei denn man steht auf schlecht geschriebenen Action-Harem-Trash.
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Avatar: Conny#2
„Der zukünftige Dämonenkönig!“


„Ichiban Ushiro no Daimaou“ ist ein Anime, der mal wieder in die Sparte „Ecchi-Überfluss“ gehört. Doch ich muss gestehen, dass mir dieser Anime doch recht gut gefallen hat. Er wird zwar nicht die Anime-Welt verändern, aber er kommt relativ kurzweilig daher und bietet saubere Action mit tollen Bildern. Leider verschenkt diese Serie aber enorm viel Potenzial und kommt mit einer Story daher, die wirklich sehr schlecht durchdacht wurde und auf dieser Basis garantiert nicht punkten kann. Auch als Harem-Fan wird man hier nicht sonderlich gut bedient, was besonders an den teilweise doch recht blassen Charakteren liegt. Somit bleibt einzig und allein die Action, die wirklich sehr fetzig ist und den Anime nie langweilig erscheinen lässt.

Story

Wie bereits erwähnt ist die Story wohl der größte Schwachpunkt der gesamten Serie. Ein junger Magier wechselt zu einer neuen Akademie und lässt sich vom Wunderraben „Yata Garasu“ seine Bestimmung erläutern. Dieser berichtet ihm, dass er in der Zukunft der neue Dämonenkönig sein wird. Natürlich haben fortan fast alle Mitschüler große Angst vor dem jungen Magier mit dem Namen Akuto Sai. Doch wird Akuto wirklich ein bösartiger Dämon oder steckt doch etwas völlig Anderes hinter dieser Prophezeiung? Was zunächst wirklich interessant anfängt, verkommt später zu einer völligen wischi-waschi Geschichte, die überhaupt nicht weiß, was sie eigentlich will. Alles wirkt total wirr und in meinem Kopf herrschte ein RIESEN Wunsch an Erklärungsbedarf, welcher aber leider aus blieb. Alles wirkt völlig lieblos hin geklatscht und der Unterhaltungswert beschränkt sich wirklich nur auf die gelungene Action. Das ist dann schließlich auch beim großen Finale so, welches optisch einfach einwandfrei inszeniert wurde, aber inhaltlich völlig aus dem Ruder läuft. Es bleiben einfach zu viele Fragen offen, die Entwicklung diverser Charaktere bleibt aus und auch auf der Romantik-Basis tut sich rein gar nichts. Vielleicht hätte es dem Anime durchaus gut getan, wenn er mit 26 oder mehr Folgen bestückt worden wäre, damit auch die genannten Handlungen und Aktionen nachvollziehbar gewesen wären. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass es im Ecchi-Genre deutlich schlechtere Werke gibt, wodurch „Ichiban“ wieder nicht ganz so schlecht wirkt.

Animation

Der deutlich stärkste Faktor dieses Animes. Die Optik kann sich wirklich sehen lassen und konnte mich eigentlich in allen Punkten begeistern. Hübsches Charakterdesign, sehr nette ausgearbeitete Actionszenen und für die Ecchi-Fans gibt es viel nackte Haut. Allerdings variiert das von Folge zu Folge, denn Ichiban bietet nicht in jeder Folge eine großartige Ecchi-Flut. Es gibt ein paar Folgen, in denen man fast das Gefühl hat, die weiblichen Charaktere sind häufiger nackt zu sehen als angezogen. Es gibt allerdings auch viele Folgen in denen der Ecchi-Anteil deutlich zurück geschraubt wird, was besonders gegen Ende der Fall ist. Auch die Figuren an sich wurden recht schön gezeichnet, zwar sehen manche Figuren so aus, als hätte man sie schon in anderen Animes gesehen, aber das Gesamtpaket stimmt und kann sich sehen lassen.

Soundtrack

Auch hier macht dieser Anime eigentlich alle richtig. Das Opening ist ein recht rockiges Lied, welcher sehr schnell Einklang bei mir gefunden hat. Zwar nicht gerade ein Ohrwurm-Kandidat, aber durchaus ein passender Titel. Das Ending hingegen fand ich nicht ganz so passend ausgewählt. Der Song wirkt ein bisschen zu fröhlich und unpassend. Was mir aber extrem gut gefallen hat, war die sehr stimmige Begleitmusik, welche besonders bei den Kämpfen ihre schönsten Klänge entfaltet. Durch die grandiose BGM wirken die Kämpfe noch viel cooler, weshalb die Actionszenen wirklich Spaß machen, sie anzusehen. Auch die Synchronsprecher liefern einen soliden Job ab. Allen voran natürlich die Sprecherin von Korone, die ihrer Figur den nötigen Biss verleiht. Allerdings klingen manche Stimmen ZU ähnlich. Besonders die Stimmen von Etou und Eiko konnte ich nie auseinander halten, da die Beiden auch vom Wesen her recht ähnlich sind.

Charaktere

Ebenfalls ein riesiger Schwachpunkt dieses Animes. Zwar bekommen wir hier einen wunderbaren Hauptcharakter geboten, der so richtig schön das Badass-Image vertritt, doch beim Nebencast sieht es leider sehr mager aus. Korone ist eine der Wenigen, die ich wirklich hervorragend fand, da sie mit absolut trockenem Humor und eiskalten Sprüchen daher kommt. Genau mein Humor. Auch Hattori war die meiste Zeit sympathisch, wobei sie sich völlig unglaubwürdig entwickelt. Eben hat sie noch SO empfunden und dann, durch ein paar läppische Kommentare, entwickelt sie sich wieder in diese Richtung. Aber sie ist zum Glück nicht nervig, wie der ganze Rest. Da hätten wir zum einen Kena Soga, die mit ihrem Unsichtbar-Zauber zwar anfangs recht witzig sein konnte, aber auf Dauer nicht mal mehr ein müdes Lächeln bei mir erzeugen konnte. Irgendwie verkommt ihre Komik auf Dauer zum fürchterlichen Running Gag. Zwar ist sie eine der wichtigsten Figuren in der Story, aber da wir ja bereits wissen, dass die Story total löchrig ist, darf man da bei ihr nicht viel erwarten. Ebenfalls eine nervige Barzille war Hiroshi Miwa. Sein Charakter an sich war im Grunde gar nicht so übel, aber seine Stimme (besonders wenn er immer „Aniki“ schrie) war wirklich brutal und tat mir teilweise schon sehr in den Ohren weh. Auch seine Entwicklung ist ein wenig an den Haaren herbei gezogen und sein späteres Erscheinungsbild wird schon fast der Lächerlichkeit preis gegeben. Etou und Eiko sind 2 typische Fanservice Charaktere, die eigentlich nur eine komische Pseudo-Bedeutung für die Story haben. Letztendlich dienen die Beiden nur für die absolut freizügigsten Szenen, auch wenn sich Eiko später zu einer etwas interessanteren Figur mausert. Ansonsten gibt es noch Charaktere, die einfach viel zu kurz kommen, aber durchaus interessantes Potenzial parat hatten. Ich hatte sowieso das Gefühl, dass bei diesem Anime viel zu viele Charaktere in einem Topf geworfen wurden, wodurch der Topf leicht überlief.

Empfehlung


Da mir der Anime trotz der ganz vielen Schwächen erstaunlich viel Spaß gemacht hat, geht meine Empfehlung an Diejenigen, die sich gerne kurzweilige Action angucken ohne dabei großen Wert auf eine gut durchdachte Story Wert legen. Ichiban wird jetzt garantiert nicht bei den ganz großen Action-Animes mit schwimmen, doch er konnte mich zumindest besser unterhalten, als der meiste Ecchi-Brei. Bei einer weiteren Staffel wäre ich wahrscheinlich sogar dabei.


Fazit

Total missratene Story, verpackt in toller Actionvielfalt und einem tollen Hauptcharakter, der den ganzen Anime beinahe zu einer kompletten One-Man-Show verkommen lässt. „Ichiban Ushiro no Daimaou“ ist nicht schlecht, aber auch nicht allzu gut. Die kurzweilige Unterhaltung reißt aber einiges heraus.
Ichiban Ushiro no Daimaou bekommt 7 von 10 Aufziehplüschel am Hintern.


7/10
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Avatar: Keikoku#3
Anspruch:nichts
Action:mittel
Humor:viel
Spannung:nichts
Erotik:sehr viel
„Ichiban Ushiro no Daimou“ basiert auf einer sehr interessanten Konzeption. Dem Setting kann durchaus eine Nähe zu dem von „Harry Potter“ zugesprochen werden. Es handelt sich also um ein Schule die sich in einer Fantasywelt mit starken hierarchischen und autoritären Elementen befindet, in welcher der Protagonist dafür bestimmt ist der nächste „Dämonenkönig“ zu werden und somit zum sozialen Ausenseiter wird. Lustigerweise deckt sich die genannte Zukunftsaussicht weder mit dessen Berufswünschen, noch mit dessen Persönlichkeit, hier hat man es wieder mit einem typischen Gutmenschen wie man ihn aus dem Haremgenre kennt, zu tun. Apropos Harem, das gibt es ja auch noch. Ursprünglich war das ganze wohl so ausgelegt, dass es zur Auflockerung zwischen den Actionszenen dient.



Soviel zur Theorie, in der Praxis geht dieses Konzept leider nicht ganz auf. Als großes Manko stellt sich bereits heraus, dass ein roter Faden in über 75% der Folgen nicht existent ist. Sicherlich gibt es Anime, die es auch ohne diesen schaffen, den Zuschauer über eine lange Zeit hinweg an den Bildschirm zu fesseln. Diese Serien haben dann entweder nette Ideen oder zumindest sympathische oder interessante Charaktere. Der Cast von Ichiban Ushiro erinnert allerdings mehr an den eines Haremanime, als an eine seriöse Fantasyserie. Zwar sind die einzelnen Charaktere im Grunde nicht schlecht, aber sie verfallen viel zu schnell in die typischen Stereotypen, welche, ganz obligatorisch, nichts anderes zu tun haben, als wie ein anhänglicher Schoßhund den Protagonisten anzuspringen. Die Ecchi-Elemente haben ganz klar eine härtere Gangart. Szenen, in welchen kurz und schüchtern ein Panty aufblitzt sind nicht vorhanden. Stattdessen wurde teilweise auch an Hentaiandeutungen nicht gespart, wobei Ecchi immer in Kombination mit Comedy auftritt.
Auch der Aufbau einzelnen Folgen lässt stark zu wünschen übrig. In der Majorität der Folgen wirkt es so, als hätten die Produzenten die Zeit mit der Produktion verschiedener Ecchi-Szenen verbracht und erst spät gemerkt, dass dem Zuschauer ein gewisses Maß an Handlung geboten werden sollte. Diese erwähnte Handlung hat man oftmals in den letzten 4-5 Minuten einer Folge untergebracht. Da der beschriebene Personenkreis scheinbar doch die Vorgaben erfüllen muss, macht die Story von Folge zu Folge große Sprünge und als Zuschauer ist man tatsächlich oftmals nicht in der Lage der Story 100 prozentig zu folgen, da scheinbar sehr viel der Vorlage nicht den Weg in den Anime gefunden hat.
Auch die Thematik um die Außenseiterrolle des Protagonisten, welcher durch eine Prophezeiung in diese, ihm selbst auch zuwidere, Position gerät, wird recht schnell aus den Augen verloren. Sie dient vielmehr dazu, den Harem des Protagonisten zu vergrößern.
Gegen Ende wird tatsächlich versucht, die Serie mit etwas Dramatik anzureichern. Der dann dargebotene Fight hat eine doch recht ansehnliche Präsentation. Kann aber aufgrund einer trashigen Inszenierung kein Mindestmaß an Seriosität vorweisen. Die Kostümierung eines Charakters erinnert an „Power Ranger“ . Auch dass die Serie urplötzlich an Dramatik gewinnt sorgt dafür, dass nie wirkliche Spannung aufgebaut wird, da diese starke Wandlung für den Zuschauer nicht nachvollziehbar und unrealistisch ist.
Etwas Tiefgang verspricht sich der Zuschauer anfänglich von den Religionskritischen Ansätzen, welche eine Nähe zu dem von Ludwig Feuerbach vertretenem Naturalistischen Atheismus vorweisen. Letztlich wird aber lediglich an der Oberfläche gekratzt und eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dieser Thematik bleibt dem Zuschauer verwehrt.
Fazit:
Aus Ichiban Ushiro no Daimou hätte sicherlich eine ganz interessante Serie werden können. Allerdings ist sie viel zu oberflächig und beschränkt sich auf kürzere Ecchi-Szenen als den Aufbau einer längeren Story. Die Serie findet nie ihre Mitte und bietet von Fantasy über Action bis hin zu Ecchi alles, ohne irgendwelche Schwerpunkte zu setzten. Deshalb kann ich die Serie nicht einmal wirklichen Haremfans ans Herz legen. Der Fantasypart hat letztlich eine ganz interessante Atmosphäre, ohne diese jedoch in irgendwelcher Art zu vertiefen. Und auch der kleine Anteil an Actionszenen lässt zu Wünschen übrig. Wirklichen gefallen können wohl nur Personen, welchen das Setting von Filmen wie Harry Potter, gefällt.
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Avatar: Ajume-Chan#4
Anspruch:viel
Action:viel
Humor:viel
Spannung:wenig
Erotik:viel
Ich habe nach einem Anime gesucht, der sowohl Fantasy-, ein bisschen Action-, Comedy und Romanceelemente in sich vereint und fand nach langer Suche: Ichiban Ushiro no Daimaou.



Zur Story ist folgendes zu sagen:
Es geht um Sai Akuto dem an seiner neuen Schule der künfitge Beruf als Dämonenkönig verhergesagt wird. Der geschockte Akuto wird von seinen Mitschülern natürlich gefürchtet und gemieden. Jedoch schafft er es in kurzer Zeit einen kleinen Freundeskreis um sich zu scharen. Er versucht also im folgenden sein Schicksal zu akzeptieren und seine Bestimmung zu erfüllen. So weit so gut.

Charaktere:
Die Charaktere scheinen auf den ersten Blick vielfältig und interessant können aber im weiteren Verlauf der Serie nur schwer überzeugen. Sai Akuto beginnt als charmanter, ein wenig eingeschüchterter, junger Mann und wird immer mehr zur mordenden Kampfmaschine mit großem Herz (wie auch immer das zusammen passen soll).Er zeiht die Aufmerkdamkeit der Damenwelt auf sich und verstrickt sich zunehmend in den Liebeleinen. Wen er zum Ende nun zur Frau nimmt, ist mir komplett unklar geblieben. Zum einen ist dort die Beobachterin Korone, die vorerst den Auftrag hat Akuto vor Übergriffen seiner Mitschüler zu schützen. Sie wirkt sehr abgebrüht und hat einen trockenen Humor. Leider wird sie immer mehr zu einem 0815-Harem-Charakter. Des Weiteren können wir der künftigen Gesetzeshüterin Hattori Junko, dabei zusehen wie sie sich in Akuto verliebt und somit wohl immer mehr an Hirn verliert. Das Gesetz der Identität (was auch immer das bedeuten soll) wird von Soga Keena, einer kindlichen, rothaarigen Schülerin, die andauernd nackt durch die Gegend fliegt, verkörpert. Der einzige Junge neben Akuto ist Hiroshi Miwa, dessen Prognose ist der zukünftige Held im Kampf gegen den Dämonenkönig zu sein. Er erhält irgendwann ein Kostüm, dass aussieht wie einem Power-Ranger vom Leib gerissen und nennt sich danach "Brave".

Musik/Animation:
Der Opening-Song hat mich nicht besonders angesprochen und außerdem zunehmend genervt. Die Zeichnungen und Animationen sind soweit ganz gut, aber manchmal etwas lieblos und mit wenig Details versehen.

Fazit:
Ichiban Ushiro no Daimaou hält leider nicht was es verspricht, ist jedoch kein "NoGo". Das Setting ist recht interessant und wer auf Magie und Fantasy steht kann sich diesen Anime getrost ansehen. Leider ist es ein sehr kurzer Anime und die Story kann sich nicht vollständg entfalten, wodurch der Tiefgang komplett fehlt. Ich konnte leider auch nicht allem (zb. warum der Krieg ausbricht und wer eigentlich gegen wen kämpft) ganz folgen.
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Avatar: Lucius#5
Ach ja, wie ich mit viel Erwartung an Ichiban Ushiro no Daimaou herangegangen bin und doch enttäuscht wurde. Da denkt man sich wieso eigentlich, denn der Anime bietet Ecchi im Überfluss, starke Action mit tollen Bildern und durchwegs sympathische Charaktere. Doch was hat dann den Anime derart verunstaltet?


Gut, ich will nicht lange um den heißen Brei reden. Die größte Schwachstelle von Ichiban Ushiro no Daimaou ist eindeutig die Story. Im gesamten Verlauf ist kein roter Faden zu erkennen und oft hat man das Gefühl, dass die Macher sich nur auf den Ecchi- und Action-Part konzentriert haben und erst am Ende drauf gekommen sind, dass etwas fehlt, was man "Handlung" nennt. Deshalb sollte niemand mit hohen Anforderungen an diese Serie herangehen, wegen der Story schon gar nicht.

Doch wo der Anime im Bereich Handlung schwächelt, da punktet er woanders umso mehr. Vor allem ist es die tolle Action, die mit wirklich guten Animationen versehen wurde. Auch der Cast ist durchwegs nett, aber viel zu stereotypisch. Da Ichiban Ushiro no Daimaou auch irgendwie ein Harem-Anime sein will, möchte ich auch kurz auf die Mädchen eingehen. Zwar sind sie alle optisch doch ansehnlich, aber leider wurden sie nicht mit allzu viel Charakter gesegnet. Lediglich die grün-haarige Observerin Korone hat aus der Masse hervorstechen können, der Rest blieb leider nur im Hintergrund.
Auch hätte ich mir vom Dämonenkönig etwas mehr "Badass" gewünscht, aber das ist Geschmacksache. Sieht man sich aber das Cover oben in der Beschreibung an, erwartet man das auch irgendwie ...

Fazit:
Ichiban Ushiro no Daimaou ist ein Anime, der eher für diejenigen gedacht ist, die außer beim Untertitel lesen, nicht mitdenken wollen. Einfach nur Action genießen, mit viel Ecchi und ohne Story. Wer das will, wird mit diesem Anime einige schöne Stunden erleben. Wer das nicht will, macht lieber einen großen Bogen um Ichiban Ushiro no Daimaou und schaut sich woanders nach besserer Unterhaltung um.
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Titel

  • Japanisch Ichiban Ushiro no Daimaou
    いちばんうしろの大魔王
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 03.04.2010 ‑ 19.06.2010
    Studio: Artland Inc.
  • Englisch Demon King Daimao
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 02.04.2010 ‑ 18.06.2010
  • Deutsch Demon King Daimao
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 27.05.2015 ‑ 12.08.2015

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