Tenchi Muyo! War on Geminar (Anime)Isekai no Seikishi Monogatari / 異世界の聖機師物語

  • TypOVA
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht20. Mär 2009
  • HauptgenresActionkomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Tenchi Muyo! War on Geminar
© AIC/VAP All Rights Reserved
Der Anime spielt in einer alternativen Welt namens Geminar. In dieser Welt bekriegen sich Länder endlos mit Kopien von menschenähnlichen Waffen, die Seikishi genannt werden und in Antiken Ruinen gefunden wurden. Der fünfzehnjährige Kenshi Masaki, der der Halbbruder von Tenchi Masaki ist, wird von einer anderen Welt nach Geminar gerufen, um die drohende Katastrophe zu verhindern.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: PlayboyJoe#1
So ein Leben müsste man haben: Man wacht auf, ist plötzlich in einer anderen Welt, in der zu 90% Frauen zu leben scheinen, und ist bei selbigen auch noch beliebt wie ein Filmstar. Die Wege des Herrn sind eben unergründlich. Zudem ist unser Held, dem ebenjenes Schicksal widerfährt, auch noch mit unmenschlicher Kraft und Schnelligkeit gesegnet und hat das Wort Charme quasi erfunden. Das alles hört sich jetzt so an, als wäre InSM einer von unzähligen anderen Harem-Romance-Anime, aber zum Glück beschreitet AIC (die übrigens auch für Tenchi Muyo! verantwortlich waren, was sich auch an etlichen Parallelen bemerkbar macht) andere Wege und zaubert mit Saint Knight’s Tale einen hervorragenden Anime aus dem Hut.

Eine OVA mit 13 Folgen á 45 Minuten – das alleine erregt schon mal Aufmerksamkeit, denn gerade 45-minütige OVAs haben gewissermaßen Seltenheitswert. Die Frage, die sich bei Folgen mit doppelter Laufzeit aber immer stellt, lautet: „Kann mich eine so lange Episode auch die ganze Zeit über unterhalten?“ Die Antwort bei InSM: Teils, teils.
Die Stützpfeiler „Isekais“ heißen „Action“ und „Comedy“. Und gerade bei einer Mischung beider Elemente kann InSM sein volles Potential entfalten – stellt sich in einer Folge ein paritätisches Wechselspiel beider Komponenten ein, kann man die Augen kaum vom Bildschirm abwenden.
Mit ihrem schwungvollen und actionreichen Start kommt sofort Motivation auf, die Serie weiterzuverfolgen. Stellt man sich den Spannungsverlauf graphisch vor, könnte man die erste Episode als Hochpunkt betrachten – auf den der freie Fall folgt! Schon ab Folge 2 zeichnet sich ein absoluter Abwärtstrend an, was den Actiongehalt angeht.
Man nimmt sich ausgiebig Zeit, um sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere vorzustellen und ihren Charakter zu vertiefen, was relativ lange dauert, denn der Cast von InSM ist vergleichsweise groß.
Ebenso wird die Welt detailliert dargestellt, was auch nötig ist, da einige Sachverhalte, die beispielsweise mit den Energiequellen dieser Parallelwelt zu tun haben, anfangs schwer zu verstehen sind.

Der Dreh- und Angelpunkt für das alltägliche Leben in Geminar ist die magische Energie „Ahou“.
Sowohl die Seikishi (also die humanoiden „Roboter“, die zum Kampf eingesetzt werden) als auch Gegenstände im Alltagsleben funktionieren nur mit dieser Energie.
Allerdings fangen hier die Missverständnisse an. Neben „Ahou“ gibt es z.B. noch eine Reihe anderer Substanzen und Faktoren, die mit Energie zu tun haben oder diese beeinflussen.
Bei all den Fachbegriffen, die erst nach und nach ein ganzes, wenn auch etwas komplexes Bild ergeben, versteht der Durchschnitts-Zuschauer nur noch „Bahnhof“.
Was auch lange Zeit im Verborgenen bleibt, ist ein klares „Freund“- und „Feindbild“. Das hört sich im ersten Moment gar nicht so schlecht an, denn Tiefgründigkeit und Verschleierung, das wünscht sich ein anspruchsvolles Anime-Herz. Bei der Umsetzung hat man aber leider versäumt, überhaupt etwas vom „dunklen Komplott“ aufzudecken. Zwar schimmern bis Folge 7 hin und wieder Vorzeichen einer sich anbahnenden Verschwörung durch, aber wer was mit wem zu tun hat oder was überhaupt im Schilde geführt wird, bekommt man erst sehr spät erläutert.

Bis es soweit ist, bekommt man größtenteils die ganze Palette Slice-of-life zu sehen, die in einer anderen Welt eben möglich ist und dazu gehören auch romantische Missverständnisse, der Schulalltag und Ferien – zusammen mit dem zugrundeliegenden Humor, der ja wie erwähnt den Löwenanteil in dieser Phase besitzt.
Hier wird allerdings wieder kräftig in die Klischeekiste gegriffen und man bekommt nur wenig Innovatives zu sehen, was allerdings nicht negativ auffällt, da alles schön an das „Alternate World“ – setting angepasst wurde. Vor allem Kenshi, unser Hauptprotagonist, fällt durch viel Slapstick Comedy auf, vor allem wegen seines ambivalenten Verhaltens: Auf der einen Seite mutig und unerschrocken, wenn es in den Kampf geht, auf der anderen Seite verheult wie ein Baby, wenn er angemotzt wird.
In Sachen Animation ist InSM oberstes Niveau. Das Charakterdesign kann stets überzeugen und verleiht den Figuren zusätzliche Sympathie. Die Welt ist detailreich in Szene gesetzt und macht mit ihren Landschaften einen herrlichen Eindruck. Besonders positiv sind die Kampfanimationen hervorzuheben, die jede Folge – wenn vorhanden – bereichern. Hier merkt man deutlich, dass viel Mühe investiert wurde, was nicht zuletzt daran liegt, dass man hier eine OVA und keine TV-Produktion vor sich hat.

Unterm Strich ist Isekai no Seikishi Monogatari eine sehr gelungen Actionkomödie, die einen mit Leichtigkeit in ihr Universum zieht, wenn man es zulässt. Obwohl die erste Hälfte kaum Spannung und Dramatik erzeugt, können weite Strecken mit dem durchweg sympathischen Cast und den mal mehr, mal weniger gelungenen Comedy-Einlagen überbrückt werden, bis ab Folge 8 der Knoten endlich platzt. Der Anime verlagert sein Hauptaugenmerk auf Action (was der Serie deutlich besser steht), ohne alle Comedy-Elemente einzubüßen oder auf einmal todernst zu wirken.
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Avatar: b-s-v#2
Action:6
Humor:8
Charaktere:9
Optik:7
Sound:6
Hrm... Kennt man sich ein wenig aus und betrachtet die Screenshots des Hauptcharakters, dann ist schnell klar, dass es sich hier um eine AIC Produktion handelt und zwar eine, die der Gedankenwelt von Masaki Kajishima, Schöpfer von Photon und Tenchi Muyo!, entsprungen ist. Passender Weise heißt der männliche Lead von Isekai no Seikishi Monogatari dann auch noch mit Vornamen Kenchi und mit Nachnamen Masaki. Ganz so toll wie die Tenchi Saga ist Isekai Herrn Kajishima zwar leider nicht gelungen, dennoch weiß die Serie mit dem altbewährten, leicht epischen Mix aus Comedy-, Action- und Haremelementen aber über weite Strecken doch durchaus zu überzeugen.


Die Story:
Isekai spielt in der recht feudalen Parallelwelt Geminar und ich spoilere schonmal minimal, indem ich vorweg nehme, dass Kenchi nicht in diese Welt geboren, sondern in sie geschickt wurde. Warum das so ist, soll dem Zuschauer aber bis kurz vor Schluss ein Rätsel bleiben und ist so spannend leider auch nicht. Personen aus fremden Welten sind auf Geminar nichts wirklich ungewöhnliches, da viele Sitten und Bräuche (ihr werdet euch an betreffender Stelle kringeln vor Lachen) von 'herbeschworenen' Erdlingen etabliert wurden. Eine damit zusammenhängende Besonderheit dieser Welt besteht darin, dass es auf ihr nur wenige Männer gibt, die noch begehrter werden, wenn sie das Zeug zum Befehligen eines Seikijin, einer Mecha ähnlichen humanoiden Waffe, haben. Das Harem-Tag bekommt in der Folge also eine komplett neue Skala. Die Seikijin dienen den Nationen auf Geminar, sowie der über allem stehenden Kirche, die jedoch nicht viel mit Religion am Hut hat, zur Verteidigung und können nur eine kurze Zeit am Stück genutzt werden. Dass so gut wie alle Frauen auf Geminar top aussehen, muss ich wahrscheinlich nicht extra erwähnen, womit wir dann auch schon beim Thema Charaktere wären.

Der Cast:
Die Besetzung von Isekai ist, wie nach dem gerade Gesagten erwartet werden darf, größtenteils weiblich und gutaussehend. Haremtypisch werden alle Clichés bedient, was Fans dieses Genres in der hier vorzufindenden, nahezu an Perfektion grenzenden Weise aber nicht abschrecken dürfte. Wir finden in Lashara und teilweise auch Chiaia unsere Tsundere, in Aura unsere naive Powerelfe, in Yukine das schüchterne Mauerblümchen, in Mexiah und Flora die MILFs, ... kurzum das volle Programm. Jede dieser Damen hat einen akzeptablen Background spendiert bekommen und ist meines Erachtens vollkommen nachvollziehbar in ihrem Handeln. Vielen Konflikten oder einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Romance-Anspruch der Serie sind sie allerdings niemals ausgesetzt, was ich größtenteils aber auch begrüße. Des Weiteren finden wir in Dagmyer und später auch Lan und Babalun akzeptable Antagonisten vor, die jedoch nur wenig über ihre Motive preisgeben. Der Großteil von Kenchis Hintergrundgeschichte bleibt bedauerlicher Weise ebenfalls bis zum Schluss und darüber hinaus ein Rätsel. Abgesehen davon ist sein Charakter so ausgefallen wie es zu erwarten war: Gutmütig, leicht einfältig und stets hilfsbereit allem und jedem gegenüber, ohne dabei den gesunden Menschenverstand zu vernachlässigen und ins Gutmenschentum abzurutschen, wie es leider vielen anderen Anime-Charakteren mit vergleichbaren Gemütern von der Regie auferlegt wird.

Der Vortrag:
Regie ist gleich das richtige Stichwort... für mich die größte Schwäche einer ansonsten wirklich schönen Serie. Der Spannungsbogen wird nicht nur über, sondern selbst in einigen Episoden überaus inkonsistent auf- bzw. abgebaut. Was sich bis Folge 6 einschließlich noch wundervoll homogen zu entwickeln und zu verweben schien, wird ab der Hälfte der Serie mit dem Beginn des Krieges immer zerfahrener, aufgedröselter und schrammt nur knapp daran vorbei, sich in Exkursen zu verlieren. Hätte man es hinbekommen, die Geschichte etwas fokussierter zu erzählen, hätte man sicherlich noch etwas Spielzeit übrig behalten, um die zuvor genannten Schwächen bei einigen Charakteren auszumerzen und dem Spaß beim Schauen hätte es sicher auch nicht schlecht getan. In dieser Form sind einige Längen und über dem Kopf schwebende Fragezeichen bei der Lektüre nicht zu verneinen. Insgesamt lässt sich aber damit leben und die bei aller Ernsthaftigkeit der späteren Wendungen trotzdem meist heitere Grundstimmung hält einen schon bei der Stange.

Die Optik:
Ich hätte diese OVA in den Himmel loben können, oder zumindest fast. Zu schön finde ich das Charakterdesign vieler Figuren, zu angenehm die kräftig leuchtenden Farben, zu gut die Animation der ersten Kämpfe und selbst die Peripherie schaut gut aus. Dann aber musste ich mich doch wieder mit minderwertigen und perspektivisch falschen CG anfreunden, Sparmaßnahmen in Form von technisch statt zeichnerisch umgesetzen Zooms, Standbildern und Szenen-Recycling erdulden und mit ansehen, wie die Animation der Kämpfe im Mittelteil der Serie ruckelt. Wenn man schon den Weg einer OVA geht, bzw. die Serie nur im Pay TV ausstrahlt, dann MUSS es doch möglich sein, auf derlei Schluderei zu verzichten. Sorry, aber dafür habe ich kein Verständnis. Ansonsten super Arbeit von AIC und BeStack wie gesagt.

Der Sound:
Traurig aber wahr, die zweite große Schwäche der Serie. OP und ED sind zwar ganz nett, habe ich mir aber nicht mehr als ein Mal angehört. Ärgerlicher ist, dass mit BGM extrem geknausert wird und wenn's sie denn mal gibt, was nichtmal bei wichtigeren Szenen immer der Fall ist, dann ist sie viel zu leise abgemischt. Die Bandbreite der Musik ist leider auch nicht besonders groß und beschränkt sich im Wesentlichen auf Orchesterstücke, die weder sonderlich episch, noch eindringlich daher kommen und somit nichts zur Atmosphäre beitragen können. Die SFX waren auch etwas leise und bassarm, die Seiyuus waren gut.

Mein Fazit:
Dieser Anime lebt von seinen Charakteren. Wird man mit ihnen nicht warm, so wird einen die eher mittelmäßige Story wohl auch nicht abholen. Sollten sie einem allerdings gefallen, so kann man als Fan von Serien wie Zero no Tsukaima mit Isekai no Seikishi Monogatari sicher eine Menge Spaß haben und vielerorts auch mal ordentlich ablachen. Man sollte sich aber vor der Lektüre darüber im Klaren sein, dass es sich um einen Genre-Mix handelt und man dementsprechend von keinem der Standbeine der Serie (auch anteilsmäßig) zu viel erwarten darf. Mir hat's gefallen, ich bin nur etwas verärgert, dass man mich durch die vorgenannten Fehler in der Produktion um einen hervorragenden Anime gebracht und mir stattdessen nur einen sehr sehenswerten vorgesetzt hat.
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Avatar: Broculi#3
Es gibt Animes, bei denen man(n) sich wünscht, mit dem Protagonisten einfach die Plätze zu tauschen. Isekai no Seikishi Monogatari gehört zu diesen und präsentiert anfangs eine Welt ganz nach den Vorstellungen männlicher Zuschauer, wobei der Anime im Laufe der Handlung sich immer ernster gibt, aber die zu Beginn gezeigte Leichtigkeit nicht vergisst.


“Definitely a breeding stud!“
Der Anime wirft den Zuschauer gleich zu Beginn ins kalte Wasser. Ein zusammenhanglos wirkende Einleitung bestehend aus einem geschrieben Dialog ohne Sprecher mit einem anschließenden Versuch eines Attentat auf eine frisch gekrönte 12-jährige mittels Jugendlicher, die in Mechas sitzen. Kurioser, aber interessant. Überraschender wird es noch, wenn man dabei das Setting, das sich wohl am besten als mittelalterliches-Fantasy-Sci-Fi Abenteuer beschreiben lässt, betrachtet. Eine Welt mit Menschen, die in einer Art Ständegesellschaft leben, und einer der Natur nahen Rasse, den Dunkelelfen, deren beider Stolz eine jeweilige Mecha Armee ist.

Es hört sich jetzt zwar alles äußerst zusammengewürfelt an, aber so gelingt es Isekai no Seikishi Monogatari, eine Neugier beim Zuschauer zu wecken, die ihn dazu verleitet, weiter zusehen. Der recht skurrile Anfang wird dann durch eine heitere, fröhliche Umgebung in Gestalt einer Akademie ersetzt. Dies erinnert, v.a. unter Betrachtung der Umstände von Masaki Kenshi, an Zero no Tsukaima und fühlt sich teilweise genau so an: eine muntere Erzählung von Geschehnissen auf einer Akademie, die mit Comedy und einige Harem/Ecchi verbunden ist. Aber Isekai no Seikishi Monogatari lässt sich nicht komplett als solchen abstempeln, denn die Heiterkeit wird durch einen Konflikt auf internationaler Ebene, geführt von dem gewöhnlichen Motiv der Habgier, ersetzt und der Anime gibt sich ernster, actionlastiger. Ansehnlich animierte Kampfszenen übernehmen die Überhand und Hintergrundinformationen über die Umstände des Kriegs und der Vergangenheit mancher Charaktere werden Stück für Stück gelüftet und als Futter für den Zuschauer präsentiert, der dadurch das Interesse am weitersehen nicht verliert. Dabei scheut Isekai no Seikishi Monogatari nicht davor zurück, am Ende meist jeder Episode, vor dem Ending, mit einem Cliffhanger zu überraschen und zusätzlich die Neugier an der Handlung, am weitersehen, zu steigern. Leider wirkte dann das Ende etwas überhastet, aber der Weg dorthin war sicherlich lohnenswert und interessant anzusehen, jedoch wurden einige Details bezüglich Hintergrundinformationen zu Charakteren und Handlungsmotive diverser für den Plot wichtigen Personen weggelassen.

Interessant waren auch die Charaktere, die sich zwar meist stereotyper Bausteine bedienten, aber dennoch überzeugen und Sympathie beim Zuschauer erzeugen konnten. Dies lag vor allem an der schier großen Variation an Charaktertypen. Es ist so ziemlich für jeden Typ was dabei. Besonders erwähnenswert finde ich dabei Lashara, die wie eine Kombination aus Louise (Zero no Tsukaima) und der geldgierigen Nami (One Piece) und mit ihren Aktionen und Wichtigtuereien immer wieder etwas Schwung in die ganze Sache brachte. Auch der männliche Protagonist Kenshi stoß bei mir auf große Sympathie. Ein junger Bursche, der einfach alles kann, in allem, was er macht, überzeugt und ein teilweise faszinierendes Verhalten, meist gepaart mit witzigen Kommentaren bezüglich der Bräuche der Welt, an den Tag legt. Außerdem ist er wohl der „Alles-Könner“ Protagonist mit dem weiblichsten Schrei, den ich je gesehen habe.
Ich persönlich konnte dem gesamten Cast sehr viel abgewinne, auch wenn er sehr stark auf die typische Comedy in Harem/Ecchi Situationen getrimmt waren.

Leider konnte mich die BGM nicht so überzeugen. Sie passte zwar zum mittelalterlichen Setting, wirkte aber teilweise etwas deplatziert. Auch die Variation hält sich in Grenzen und lässt das Ganze etwas monoton wirken.

“It'll work out somehow, right?“
Insgesamt präsentiert Isekai no Seikishi Monogatari eine etwas lückenhafte Story mit skurrilem Setting und einen sympathischen Cast mit dem schon am Anfang zu allem fähigen (und wahrscheinlich glücklichsten) Protagonisten seit Anime Gedenken. Natürlich sind einige Fanservice Szenen enthalten, die aber nicht deplatziert wirken, sondern sich als produktiv für die Comedy geben. Für mich ist dieser Anime ein gelungener Genre-Mix, der hohes Rewatch Potential besitzt.
90/100
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Avatar: GaT0r#4
Isekai no Seikishi Monogatari ist eine krude Mischung aus Harem-Ecchi-Comedy und Mecha-Action, die mal wieder gut aufzeigt, wie man bei einem Genremix versagen kann.

Dabei ist es schon fraglich, ob man hier überhaupt von einer echten Mischung sprechen kann, denn der Anime lässt sich gut in zwei Hälften unterteilen:
Nach einem actionreichen Beginn kommt der Harem-Part mit allerlei Ecchi- und Comedyeinlagen. Der ist ansich auch ganz gut umgesetzt und kann durchaus unterhalten.
Die Charaktere bleiben dabei zwar eher flach und stereotyp, wirken dadurch aber nicht zwingend unsympathisch.
Der anschließende Actionpart enttäuscht dagegen jedoch ziemlich. Der wenig ernste Stil des Animes passt hervorragend zur Ecchi-Komödie, wirkt bei Kämpfen jedoch deplaziert und lächerlich. Darum sind gerade die Kämpfe nicht spannend oder gar mitreißend, sie wirken wie die Umsetzung einer lästigen Pflichtaufgabe und sind dementsprechend langweilig.
Dieses verschenkte Potential schmerzt vor allem angesichts der ausgezeichneten visuellen Qualität des Animes.
Es verwundert zudem, dass der Anime als OVA erschienen ist, er hat nicht nur die Länge einer normalen 26-teiligen Serie, auch viele der Episoden weisen getrennte Handlungsstränge auf und wirken wie 2 aneinandergeheftete 20-Minuten-Epiosden.

Wer Ecchi-Komödien in einem SciFi-Setting mag und sich von oberflächlicher Standardaction ohne Dramatik nicht abschrecken lässt, wird hier sicher gut unterhalten werden, wer jedoch einen ernsten Gundam mit Harem-Elementen und Fanservice erwartet, wird bitterlich enttäuscht werden, da gerade die Ernsthaftigkeit und Dramatik, die viele Gundamserien auszeichnen, fehlen.
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Avatar: Liutasil#5
Meine Vorredner haben eigentlich alles zu Story, Sound etc. gesagt, Top Zeit 45 min pro Folge. Gute Animationen usw.

Ich möchte noch hinzufügen, dass der Anime schon ziemlich an ein kindlicheres Publikum gerichtet ist.

Kein Mensch stirbt, kaum Blut; obwohl ja eigentlich Krieg ist. Die Kriegsführung ist unlogisch...

z.B man war dem Feind bei weitem überlegen, könnte ihn festnehmen und befragen oder was auch immer. Nein, man lässt ihn einfach laufen Oder noch schlimmer man zieht sich zurück. Ist ja schließlich 10 zu 1..nach dem Motto "Fair geht vor Verstand".

Man kauft die Story einfach nicht ab, wenn jedes mal die Gegner laufen gelassen werden...nur damit sie nächstes mal wiederkommen und von neuen besiegt werden.

Der Protagonist ist wieder einfach der typische 0815 blauäugige Junge.
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Anime Kommentare

Avatar: BrummBear#1
Ich bin total gefesselt von diesem Anime, leider fehlen mir Episode 12 und 13. Irgendwie gibts keine Untertitel dafuer :,( zum heulen. Auf jeden fall anschaun! Lange nichts derartig gutes gesehen.
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Avatar: Snoopy#2
1A Anime nach den ersten Minuten dachte na ja kann man so lassen... Aber nach zirka 10-15min hat es mich doch gepackt :-) ein echt super Streifen es ist echt alles enthalten was einem in einem Anime gefällt Aktion, Mecha ein bisschen Ecchi ;-) Shounen und Comedy also eine Gelungene Mischung....

Er ist auch sehr Jungend freundlich sprich keine übertriebene gewallt kein Blut und keine Toten, wäre was Für R**2 ;-)
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Titel

  • Japanisch Isekai no Seikishi Monogatari
    異世界の聖機師物語
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 20.03.2009 ‑ 19.03.2010
  • Englisch Tenchi Muyo! War on Geminar
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 21.05.2013
    Publisher: FUNimation
  • xx Synonyme
    Saint Knight Story in an Alternate World, The Tale of a Holy Knight from Another World, Saint Knight's Tale

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