Good Luck! Ninomiya-kun (Anime) ➜ Forum ➜ RezensionenGoshuushou-sama Ninomiya-kun / ご愁傷さま二ノ宮くん

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht05. Okt 2007
  • HauptgenresRomantische Komödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „Good Luck! Ninomiya-kun“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#1
Goshuushou-sama Ninomiya-kun (kürze das mal mit GoNi ab) ist eine unterdurchschnittliche Romcom, bei der rein gar nichts so richtig funktionieren will, weder die Comedy noch die Romantik.

Bei Romcoms erwartet man keine anspruchsvolle Handlung, aber selbst für dieses Genre ist die Geschichte von GoNi sehr mager ausgefallen. Die meiste Zeit besteht zwischen den Episoden kaum ein Zusammenhang, bis den Produzenten dann irgendwann mal bewusst wurde, dass die Geschichte auch einen Konflikt braucht. Der kommt nur zu spät und ist zudem nicht besonders originell und spannend gemacht. Der romantische Aspekt spielt nur eine untergeordnete Rolle, was dazu führt, dass der Anime auch in diesem Bereich nicht überzeugen kann. Genauso sieht's mit der Comedy aus, die nur auf Sparflamme kocht und bei der die Einspieler vor dem Opening lustiger als die Episoden selber sind. Weiter geht's mit den Ecchi-Szenen, mit denen ich normalerweise etwas anfangen kann, aber bei GoNi wird dem Zuschauer leider nur plumper Fanservice geboten. Wenigstens die Actionszenen sind ganz nett inszeniert, obwohl sie durch die Ausrichtung auf Comedy natürlich nicht wirklich spannend sind.

Bei der männlichen Hauptrolle, Shungo, hatte ich am Anfang die Hoffnung, dass er mal was anderes als der typische 08/15-Held ist, aber schon nach kurzer Zeit habe ich mir den Standardhelden sogar zurückgewünscht. Shungo ist zwar ein Martial-Arts-Spezialist, lässt sich aber trotzdem in der Schule ständig sowohl von den Jungen als auch von den Mädchen drangsalieren, was ihn sehr lächerlich wirken lässt. Auch die anderen Charakteren können nicht überzeugen und sind meistens nichts anderes als eine Ansammlung von Stereotypen. Mayu ist zwar mit ihrer tollpatschigen Art niedlich, aber sie ist einfach zu doof um ernst genommen zu werden. Einzig Reika kann als typische "reiche Prinzessin"-Figur ein paar Sympathiepunkte für sich verbuchen.
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Avatar: XGlamurioX#2
Anspruch:8
Action:9
Humor:8
Spannung:8
Erotik:3
Goshuushou-sama Ninomiya-kun ist ein sehr guter Anime. Ein weiterer Anime, bei dem ich mich wundere warum er mir so gut gefällt, schließlich liegt dieser ja in meinen Favoriten.
Naja ich denke, es liegt, mal wieder, an der Comedy die ein Anime ausstrahlt. Wobei man hier sofort hinzufügen muss, dass das eingespielte Drama sich meiner Meinung nach, erheblich auf den Comedygehalt auswirkt. Der Anime wäre besser beraten, wenn er auf weniger Drama, und auf mehr Romance-Stimmung wertlegen würde, denn die versinkt indem Storychaos. Zudem wird einem schnell am Anfang klar, das die eine Episode irgendwie nichts mit der nächsten zu tun hat, doch später ändert sich das gottseidank. Die Action war gut, wobei auch hier sie nicht gut genug ist, um wenigstens ein Genre überwiegen zu lassen. Und die paar Ecchi-Szenen sind zwar sehr schön, aber leider nicht wirklich besonders. Was ein wenig innovativ war, aber höchstwarscheinlich in irgendeiner Weise dann doch irgendwoher abgesehen, ist diese Sache mit den Succubus. Wobei ich dann doch nicht wirklich begriffen habe, wer nun Succubus ist, und wer nicht. Die Charaktere sind auch nicht gerade allzu überzeugend gestaltet. Zum einen wäre da Mayu, eine Succubus, die unter Androphobie leidet. Sie ist zwar sehr niedlich, überzeugt aber nicht wirklich. Shungo widerum, ist von allen, der best gestalteste Charakter, wobei seine übermäßig guten Kampftechniken, sein Schema außenvor werfen. Und Reika gefiel mir am besten, aber hier war die Sache mit dem "traurig-wütendem ich", also sie war Schizophren, und auch hier wird zwar einmal, glaube ich, gesagt, sie sei eine Succubus, aber das wurde auch nur von Shungo erwähnt.

Im Großen und Ganzen muss man den Anime einfach gesehen haben, wie jeder halbwegs gute Comedy-Anime, aber man muss bedenken, dass meiner Meinung nach, hier die richtigen Genres in den falschen Proportionen zusammengemischt wurden.
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Avatar: Sapharus#3
Drama:2
Action:5
Humor:7
Spannung:7
Romance:8
Ich komm einfach nicht von dem Gefühl los, den Anime überbewertet zu haben. Der Grund? Nun, ich denke es lag an der 1A-Präsentation des Anime durch Musik, Zeichenstil und Charakteren. Zu Schade das dafür die Story stark am schwanken ist.


Story: 5/10

Ja gleich zu Beginn war mir die Story schon recht unangenehm aufgefallen. Doch dies besserte sich ab der dritten Folge. Denkste! Kaum scheint es wirklich interessant zu werden tauchen die ältere Schwester von Shungo und der ältere Bruder von Mayu auf und treten auf der Story und meinen Nerven rum.
Ansonsten kann man sagen, dass die Comedy leider nicht immer so gut rüberkommt. In der Romance-Story finden sich gewisse Ähnlichkeiten wie bei Maburaho oder Shuffle! (Versprechen in der Vergangenheit). Die Action ist zwar gut, endet aber oft in einer sinnlosen Katastrophe.
Na, da konnte ich von Glück reden, dass zumindest das Ende noch halbwegs akzeptabel war.

Musik: 10/10

Endlich mal ein Soundtrack der nicht von einem Ohr zum andern rausgeht und im Hintergrund verschwindet. Geboten wird einem rockige Musik bei Kampf- und Action-Szenen und sehr passende lustige Musik für die Comedy-Szenen. Der Soundtrack muss den jeweiligen Szenen das gewisse etwas geben, dass hier durchaus gelungen ist.

Charaktere: 8/10

Ja, war schwierig mich hier auf eine Punktzahl zu entscheiden, schliesslich habe ich doch die höhere Zahl gewählt. Warum? Nun ja, ich fand die 3 Hauptcharaktere einfach super-symphatisch (vor allem Reika, mit einer super japanischen Synchro-Sprecherin). Leider gab es einige Schwierigkeiten beim Realismus. Die Handlungen der meisten Charaktere sind oft sehr fragwürdig bis gänzlich übertrieben. Mikihiko und Ryōko (die älteren Geschwister von Mayu und Shungo) sind nicht nur total überdreht und unrealistisch, sondern auch noch super-unsymphatisch. Zudem ruinieren sie mit ihren psycho-haften Verhalten die halbe Story. Zum Glück tauchen sie nicht so oft auf (aber trotzdem zu oft).

Zeichenstil: 10/10

Waaaaaaah! Perfekt! Genau mein Stil, was wohl zur Symphatie der Charaktere und des Animes bei mir beigetragen hat. Kann sein das ich meine Meinung zu sehr auf meine persönlichen Geschmack beziehe, aber was solls. Auch ohne dies hätte ich ihm eine hohe Punktzahl gegeben. Der Anime ist liebevoll gezeichnet, detailreich und mit überzeugenden Kampfszenen.

Gesamt: 88%

Wie 88%? Soll ich diese Wertung echt abgeben? Immer wieder hab ich drüber nachgedacht und ja, ich habs gemacht. Was das Problem dabei war? Nun ja, immer wieder kam mir der Gedanke, mensch bei einem so fragwürdigen Story-Verlauf (bei dem ich immer dacht: oh man so darf das doch nicht enden!!!) kann man doch keine gute Wertung abgeben. Aber dennoch konnte ich nicht anders. Musik, Zeichenstil und Charaktere (zumindest die 3 Hauptcharaktere) waren einfach perfekt. Es tat zwar immer wieder an der Seele weh, wie sich alles entwickelte, doch raffte ich mich wieder auf. Es gibt bestimmt einige die sagen, dass reicht dennoch nicht für einen guten Anime, aber vielleicht gibt es auch ein paar wenige, die mich verstehen werden.

Eine mehr oder wenig gelungene Mischung aus Comedy, Romance und Action, die den meisten (Story-Wertlegenden) eher nicht gefallen wird.
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Avatar: gone#4
Ein Ausflug in die Sparte „lustig und romantisch“. Meine Wahl fiel dabei auf Goshuushou-sama Ninomiya-kun, ganz einfach weil die Screenshots einen hübschen Eindruck machten und man auch nicht alle Tage einen androphoben Sukkubus zu Gesicht bekommt.


Inhalt
Ein Schüler bekommt die delikate Aufgabe übertragen, den Aufpasser für ein reizendes Sukkubus-Mädchen zu spielen und ihr obendrein ihre tief sitzende Angst vor dem männlichen Geschlecht abzutrainieren. Das hat natürlich Folgen für das ohnehin nicht besonders geruhsame Alltagsleben unseres Hauptdarstellers und ruft ebenso selbstverständlich allerlei zusätzliche, ihm mal mehr mal weniger wohl gesonnene, Nebendarsteller auf den Plan.

Präsentation
Ja, die Optik kann sich sehen lassen. Es handelt sich hier natürlich nicht um das große Kunstwerk, Zeichnungen und Animationen sind aber völlig in Ordnung. Das weibliche Charakterdesign ist dem Thema entsprechend lecker und niedlich. Akustisch bleibt nichts hängen, lediglich an ein nettes Flötenthema, das zwischendurch zu hören ist, kann ich mich noch vage erinnern. Vor- und Abspann sind von Popmusik geprägt, wie man sie vermutlich in hunderten anderen Animes ebenfalls zu hören bekommt.

Eindruck
Erwartet man nach Lektüre der Kurzbeschreibung und Betrachten der Screenshots noch eine gut animierte, kurzweilige Serie mit interessantem Setting, entpuppt sich Goshuushou-sama Ninomiya-kun als eine mit Volvic gefüllte und frisch verkorkte Sektflasche. Die Idee eines Sukkubus mit extremer Furcht vor Männern bietet auf den ersten Blick noch Stoff für eine interessante Geschichte. Verwässert wird das Ganze dann durch eine ausgesuchte Halbherzigkeit, die sich leider wie ein roter Faden durch den Anime zieht. Die Natur eines Sukkubus schreit eigentlich nach einer Umsetzung für ein älteres Publikum. Doch mit Mayu daraus hat man letztlich eine Light-Koffeinfrei-Version gebastelt, die lediglich anziehend auf Männer wirkt und ihnen per Lippenberührung an die Lebenskraft gehen kann. Das einzig „Anzügliche“ sind folgerichtig allerlei Fanservice-Einlagen. Okay, nicht dramatisch, aber durchaus verschenktes Potential.

Die Halbherzigkeit kostet den Anime auch im Storybereich weiter Punkte. Zunächst vermeintlich interessant, erweist sich die Geschichte schnell als altbacken und dröge inklusive der in Animes – so scheint mir – beliebten dissoziativen Amnesie. Die Episoden bauen kaum jemals aufeinander auf und so wird auch das Thema Romantik nur an der Oberfläche angekratzt. Ähnlich sieht es bei der Komödie aus. Die Bemühungen, alles kurzweilig zu halten sind erkennbar, doch der Funke will nicht überspringen. Viel zu sehr wird auf Mayus Schusseligkeit und den von ihr damit ausgelösten Katastrophen, sowie Reikas kurzer Zündschnur herumgeritten. Kein Wortwitz, keine Innovationen.

Zu guter Letzt noch ein Wort zu den Charakteren. Ist das Design noch ansprechend, reichen die dargebotenen Eigenschaften von langweilig (Shungo) bis nervtötend (z.B. Shungos Schwester). Alles, was dazwischen liegt, hat man garantiert auch schon mal anderswo gesehen.

Kurz: viel Schein, wenig Sein.
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Avatar: Rioukai#5
Anspruch:4
Action:3
Humor:10
Spannung:6
Erotik:9
Zero no Tsukaima, Love Hina, Kanokon... es gibt unzählige Ecchi-Comedy Serien, an denen man Goshuushou-sama Ninomiya-kun messen kann.
Diese Serie ist wohl eher durchschnittlicher Ecchi, doch sie weißt auch einige Besonderheiten und Stärken auf, die ich zuvor so noch nie gesehen habe.

Nun aber erstmal das Grundsätzliche:

Animationen: Die Animationen sind gut geworden, Mittelmaß würde ich sagen, an ein Claymore kommt es zwar nicht heran, aber das ist auch nicht sonderlich schlimm.

Sound: Der Soundtrack hat mich leider ziemlich genervt, diese Melodien haben mir irgendwie nicht gepasst, an einigen Stellen wollte ich schon fast die Boxen ausschalten und nur die Subs lesen, weil mich das Gedudel so unglaublich genervt hat... Naja aber ist wohl Geschmackssache.

Charaktere: Ein psoitiver Punkt für meine Verhältnisse ist, dass der Hauptcharakter kein Lustmolch ist. Die ruhige gelassene Art von ihm war wirklich eine Wonne und es gut zu sehen, dass ein Ecchi auch so einen Charakter hervorbringt. Die Romantik leidet unter den Charakterzügen eigentlich nicht wirklich, am Anfang funkt es noch am meisten, gegen Ende prickelt es zwar nicht mehr so, aber dazu komme ich später.
Maya ist hingegen schonf ast das genau Gegenteil, sie ist naiv und plappert gerne drauf los, ohne nachzudenken, klar kennt man das von Charakteren aus anderen Serien, aber in einer so extremen Form habe ich das noch nicht gesehen, den ein oder anderen mag es vielleicht nerven, mich hat es nicht sonderlich gestört. Was mir ziemlich gefallen hat, war Mayas Hang dazu, unabsichtlich alles in ihrer Umgebung zu zerstören.
Wie das Cover schon zeigt, geht es hier wieder um 3-Ecks Verhältnis, zwischen 2 Mädchen und einem Jungen, die 2te im Bunde ist Reika. Anfänglich wirkte sie etwas blass und ich hatte die Befürchtung, dass dieser Charakter nur geschaffen wurde, um Maya und Shungo bei irgendwelchen erotischen oder romantischen Szenen in die Quere zu kommen. Teilweise ist das zwar richtig, doch liebestechnisch hat mit im Laufe der Serie das Gefühl, dass beide Protagonistinnen doch gleichberechtigt sind. Anonsten ist Reika eigentlich nicht so richtig in ein Klischee einzuordnen, wie zB Maya. Sie ist zwar ziemlich vermögend, doch dafür nicht etwa arrogant, sondern sie benimmt sich im Grunde ziemlich normal, was auch gefällt. Vor allem versucht sie nicht Shungos Zuneigung mit Geld zu erkaufen oder sich Reika irgendwie mit ihrem Vermögen vom hals zu schaffen, sie versucht Shungo mit ihrer Persönlichkeit für sich zu gewinnen.

Romantik: Romantik ist natürlich auch im Spiel, welche anfänglich auch ganz gut umgesetzt wurde. Die meisten romantischen Szenen hat Shungo zweifellos mit Maya, Reika kommt vielleicht etwas kurz, was nicht heißt, dass gar nichts zwischen Reika und Shungo passiert, doch erst im Verlauf der Serie. In den letzten Folgen ist die Romantik doch fast gänzlich erloschen. Denn das Problem ist, dass weder Maya noch Reika wirklich mal alleine mit Shungo sind.
Was auch ziemlich unnütz war, war die "Brillenschlange", die sich dann an Shungo heran gemacht hat.Das Ganze fand ich ein wenig unnötig, zumal der Zuschauer wusste, dass diese Person gegen Reika oder Maya sowieso nicht die geringste Chance hat, ich saß nur vor dem Bildschirm und war davon ziemlich genervt und gelangweilt

Hier hat man einige Chancen vergeben, die ganze Beziehungskiste noch weiter aufzubauen, man hat lediglich wieder eine Antagonistin eingefügt (und den einen Antagonisten), um künstlich Dramatik zu erzeugen, das Ganze ist aber ganz klar missglückt. Ziemlich am Ende war es dann so, dass man nur noch Reika Shungo und Maya im Trio herumlaufen hat sehen, sodass keiner der beiden Charaktere auch nur im geringsten eine Chance hatte, dem protagonisten näher zu kommen. Einfach schade, mehr Romantik wäre möglich und nötig gewesen. Aufgrund dessen war ich mir am Schluss auch nicht mehr sicher, ob Shungo jetzt wirklich Maya oder doch Reika erwählen würde, zu diesen Zweifeln trägt dann auch die Geschichte am Schluss etwas bei.

Comedy: Die Comey verhält sich umgekehrt, wie die Romantik, Anfangs ziemlich lahmarschig, doch nach den ersten 2-3 Folgen bekommt man wirklich lustige und auch originelle Szenen zu Gesicht. Hierzu wurde an skurrilen Charakteren auch nciht gespart. Alle haben sie ihre Eigenheiten, manchmal auch humoristische Gemeinsamkeiten. Comedy ist natürlich immer Geschmackssache, aber ich fand den Humor ziemlich erquickend, teilweise auch innovativ.
Vor allem die ersten 1-2 Minuten, ganz am Anfang jeder Folge. Diese unabhängigen Kurzgeschichten sind einfach zum Brüllen komisch.

Story: Jaja Ecchi und Story, das ist so eine Sache ich weiß ich weiß. Doch es gibt eben auch Ecchiserien, die trotz Comedy und nackter Haut eben auch eine interessante Geschichte zu bieten haben. Goshuushou-sama Ninomiya-kun hat zwar gute Ansätze, doch jegliches Potential wird gnadenlos gegen die Wand gespielt. Maya ist ein Sukkubus, gewisse andere Charaktere auch, soweit so gut, ein Sukkubus hat die Macht das andere Geschlecht anzuziehen und zu verführen und ein Kuss saugt die Lebensenergie des Gegenübers aus. Maya hat zudem Angst vor Männern (Fachbegriff ist mir entfallen) und nun versucht man, indem man Maya und Shungo sich köperlich näher kommen lässt, Mayas Angst zu tilgen... man erkennt also schon ziemlich früh, dass das Storygrundgerüst nur darauf ausgelegt ist, viele Ecchiszenen zu produzieren.
Der Erinnerungsteil hingegen ist zwar zum einen nicht sonderlich innovativ, weil das alles ziemlich an Love Hina erinnert, auch mit dem Versprechen etc, zum anderen gibt es wenigstens annähernd Andeutungen auf die erst am Schluss völlig entfaltete Story, was die Episoden wenigstens geringfügig miteinander verknüpft. Die Enthüllung am Schluss war ziemlich einfach vorherzusehen, es konnte eben keine andere, als eine der beiden sein, als man dann mitbekommen hat, dass es sich um 2 Mädchen handelt, war sowieso klar, wer diese Mädchen sind.
Die Auflösung der Rückblenden, war ganz interessant, da zuerst Reika Shungos Zuneigung hatte, durch diese Erinnerungen ist mir am Schluss auch nicht klar, wen von beiden Shungo bevorzugt, Reika oder Maya. Klar stehen die Tendenzen eher zu Maya, aber 100%ig sicher bin ich mir da nicht.Der Schluss an sich ist dann ziemlich fanfreundlich gehalten, ich hätte mir gewünscht, dass sich Shungo entscheidet, doch damit man weder die Reika noch die Maya-Fans enttäuscht, wurde es bei einem relativ offenem Ende belassen. In der Form war das Ende typisch für einen Ecchi, doch mir hat es nicht wirklich zugesagt.


Action: Zwischendurch dachte ich mir: Wofür braucht man diese nutzlosen Actionszenen? Damit meine ich natürlich diese, bei welchen man die Kömpfe auch wirklich von Anfang bis Ende sieht (Leute, die die Serie gesehen habe, wissen, dass man nicht jeden Kampf sieht). Diese waren irgendwie unnötig, ich wusste nicht so recht, warum jetzt gekämpft wird und was das alles soll. Die Darstellung dieser war in Ordnung, da geht zwar mehr, aber sie waren auch nciht soo zahlreich.

Ecchi: Wer alle 30 Sekunden eine erotische Szene erwartet, der ist schief gewickelt, die Ecchiszenen, die vorhanden sind haben es in sich, doch man hat diesen Anime nicht mit irgendwelchen sinnlosen Ecchiszenen überladen, was positiv gemeint ist. Pantyshots gibt es Gott sei Dank nur wenige, da es bei diesen leicht der Fall ist, dass man sie überstrapaziert.

Mein Fazit: Etwas missglückte Romantik, gut gemachter Ecchi, sinnfreie Kämpfe, viel Humor, skurrile, glaubwürdige und liebenswerte Charaktere und eine etwas dünne, am Schluss aber doch ansprechende Story. Zum einmaligen Sehen sehr unterhaltsam.
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Avatar: Conny#6
"Standard - 08/15 - langweilig - Klischee - abgedroschen - Einheitsbrei."

Das sind so die ersten Wörter die mir eingefallen sind, nachdem ich Goshuushou-sama Ninomiya-kun geguckt habe.
In diesem Anime passiert nämlich nichts, absolut nichts was irgendwie erwähnenswert wäre.
Es ist mal wieder eine der zahlreichen "Junge trifft besonderes Mädchen" Geschichte, die man schon zig mal irgendwo gesehen hat. Natürlich gibt es auch hier wieder eine (total unlogische) Vergangenheit-Geschichte über den Hauptcharakter (Ninomiya), der natürlich das Mädchen (bzw die Mädchen) aus dieser Zeit irgendwie kennen zu scheint. Ist ja an sich nicht verkehrt die Idee, wenn es wenigsten sauber inszeniert worden wäre. Die ganze Geschichte ist so vorhersehbar und so öde das es wirklich "Droppern" nicht schwer fallen wird, diese Serie gleich nach der ersten Folge zu droppen.
Das Ende ist mal wieder ein "schlechter-hätte-man-es-nicht-machen-können-Abschluss". Mehr braucht man dazu nicht sagen.

Der Hauptcharakter gehört noch mit zum erträglichstem in diesem Cast. Er ist recht cool und locker und wirkt wie so ne Mischung aus Rin (Shuffle) und Sosuke (FMP).
Reika ist die absolute Standard-Anime-Zicke. Mal nervt sie, mal wird sie rot, mal schlägt sie ihren armen "Diener". Zwar wird später auf Reika mehr eingegangen, dennoch fand ich ihre Art viel zu eintönig. Und das obwohl sie ja nicht immer sie "selbst" ist.
Am schlimmsten fand ich aber Mayu Tsukimura. Sie wirkt wie die Zwillingsschwester von Miharu aus Girls Bravo. Sie hat eine viel zu große Oberweite und wird einfach nur nervig-dumm dargestellt. Wie ein männliches (Anime)-Wesen sich bloß in sowas verlieben kann/könnte, wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben.
Auch der Rest des Casts ist alles andere als überragend. Die Charaktere wirkten viel zu belanglos. Es machte einfach keinen Spaß denen zuzusehen. Ich brauche Charaktere die man schnell ins Herz schließt. Solche Charaktere gibt es hier nicht.

Der Zeichenstil und die Animationen sind wie die gesamte Serie : Absoluter Standard. Der Charaktere sind außerdem alles andere als hübsch dargestellt. Besonders die weiblichen Hauptprotagonistinnen sehen einfach nur blöd aus.

Das Opening und das Ending Lied, sind ebenfalls absolute Standard-Gute-Laune-Songs. Zumal sie zu der Serie eigentlich nicht passen, gerade das ENDING nicht.

Fazit : Ich kann diesen Anime nicht einmal Ecchi-Fans empfehlen, denn auch in diesem Genre versagt Goshuushou-sama Ninomiya-kun voll und ganz. Lieber ein schönen Tag an der frischen Luft verbringen!
Goshuushou-sama Ninomiya-kun bekommt 4,5 von 10 peinlichen 1vs1 Fights.

4,5/10
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Avatar: Yonne#7
Goshuushou-sama Ninomiya-kun

Vorweg muss ich sagen dass diese Serie mich in zu vielen Punkten vollkommen Enttäuscht. Zu einem kaum Witz der überzeugt und kaum Romantik die einen was sagen soll.

Sound:
Das OP und ED sind im Gegensatz zu allen anderen Punkten, die einzigen Positive Merkmale in diesen Anime. Die Charakterstimmen sind zu einem unterdurchschnittlich. Auch die Umgebungsgeräusche sind nichts besonders.

Optik:
Die Optik überzeugt kein stück, Charaktere sind blass dargestellt und verlieren oft ihre Form. Die Umgebung zeigt kaum Merkmale auf, da fast jeder Ort nur einmal gezeigt wird, aber die die gezeigt werden sind auch nach einen zweiten blick ziemlich trostlos.

Story / Handlung:
Unser Held (wörtlich genommen) ist gegen die Anziehungskraft einer Succubus Immun. Und so muss er mit diesem Mädchen das auch noch angst vor Männern hat zusammenleben. Danach erreicht die Handlung einen Tiefpunkt nach dem anderen, und der Witz, geht verloren und wird wohl nie in diesen Anime gefunden werden. Auch das Ende hat auch kaum Sinn.

Fazit:
In vielen Punkten zu schwach, also nichts besonderes.
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