Eureka Seven (Anime)Koukyoushi Hen: Eureka Seven / 交響詩篇エウレカセブン

  • TypTV-Serie
  • Episoden50 (~)
  • Veröffentlicht17. Apr 2005
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Eureka Seven
Der Junge Renton Thurston ist der Sohn von Adrock Thurston, der die Menschheit vor einer Katastrophe bewahrte und als Held gefeiert wird. Rentons Vater ist dabei jedoch ums Leben gekommen, was für ihn eine ziemliche Last ist, die er gar nicht tragen will. Er lebt bei seinem Großvater Axel Thurston, der Mechaniker ist und eine Werkstatt hat. Sein Großvater erwartet von ihm, dass er auch Mechaniker wird, um später einmal die Werkstatt zu übernehmen. Renton hat aber andere Pläne. Er möchte mit seinem Board, auf den sogenannten Trapar-Wellen, durch die Luft reiten, wie sein großes Vorbild Holland. Dieser ist der Anführer einer Rebellengruppe namens Gekkostate, die mit ihrem Flugschiff Gekko-Go, die Lüfte unsicher machen. Eines Tages stürzt ein durch die Luft surfender Mech in die Werkstatt, der von einem Mädchen mit dem Namen Eureka gesteuert wird …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Charaktere

Anime Zitate

  • Renton THURSTON
    Whoever said one’s first love was bittersweet is a liar, its only bitter.
  • Eureka
    If you don’t believe in anything, it no longer has the power to hurt.
  • Anemone
    Did you know? The world is full of hate and there isn’t any reason for it?
  • Talho YUUKI
    Is this God’s punishment for falling in love with an angel? As the gossamer floats ever eluding my grasp, it weighs heavily upon my heart.
  • Hap
    Women’s minds and Autumn Winds Change Often.

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Anime Rezensionen

Avatar: DeBaer#1
Es gibt fast nichts Schöneres als positiv von einer Serie überrascht zu werden in die man zu Beginn mit skeptischer Haltung noch wenig Erwartung gesteckt hat. Eureka 7 ist so ein Fall. Dachte ich anfangs noch ich hätte es hier mal wieder mit einem typischen Mecha vom Fließband zu tun, sah ich mich schon kurze Zeit später von einem Anime begeistert der alles Andere ist als üblicher Standard und in punkto Innovation ziemlich locker alle anderen Mecha-Animes der letzten Jahre weit hinter sich lässt. Zwar begegnen einem am Anfang der Serie noch altbekannte Elemente, wie der kleine, naive Junge der sich urplötzlich in einem Riesenroboter wieder findet, aber damit bleibt es auch bei den Gemeinsamkeiten die andere Mecha-Animes bis heute immer wieder geprägt haben. Eureka 7 drückt sich selbst seinen ganz eigenen Stempel auf und sorgt nicht zuletzt mit der Präsentation eines einfallsreichen Sci-Fi-Szenarios in Verbindung mit einer faszinierenden, von mysteriösen Phänomenen gespickten Welt und vielen weiteren innovativen Gimmicks (Mechas die mit Boards auf Lichtpartikeln surfen? Abgedreht und verdammt cool zugleich!) dafür dass man schnell anfängt sich für die Serie zu interessieren und mit Spannung darauf wartet was Eureka 7 wohl noch alles zu bieten hat. Allerdings sollte man gewarnt sein falls man mit Eureka 7 einen simplen Haudrauf-Mecha erwartet in dem Action im Vordergrund steht und keine Episode vergeht in dem es nicht zu effektvollen Roboter-Scharmützeln kommt, denn das ist absolut nicht der Fall. Eureka 7 ist eine schwer charakterorientierte Serie die zu einem Großteil von der Entwicklung ihrer Protagonisten lebt und von Anfang bis Ende durchgehend davon getragen und geprägt wird. Actionfanatiker sollen lieber sofort die Segel streichen und sich anderweitig umschauen, denn für Liebhaber dieser Art von Mecha wird Eureka 7 aufgrund der starken Konzentration der Serie auf Charakterentwicklung unweigerlich einige Längen haben. Diejenigen die jedoch eine tiefgründige Story mit noch viel tiefgründigeren Figuren bevorzugen sollten unbedingt dran bleiben denn auch wenn es in den ersten gut 10-12 Episoden vielleicht nicht danach aussieht: Eureka 7 werkelt mit jeder Episode kontinuierlich und mit großer Sorgfalt daran Mosaiksteinchen und Puzzleteile zu zerstreuen die mit dem fortschreiten der Serie nach und nach alle ihren Platz finden und für einen äußerst komplexen Plot sorgen, der aber gleichzeitig viel Spannung bietet und mit vielen aufgeworfenen interessanten Fragen geschickt zu ködern weiß. Stichwort Komplex! Die im Mittelpunkt stehenden Charaktere gehören wohl zu den am besten ausgearbeiteten Protagonisten die ich seit langem gesehen habe und weisen am Ende einen Facettenreichtum von unheimlich großem Ausmaß vor. Sie wachsen unweigerlich ans Herz und die Verfolgung ihres Werdegangs wird somit zum Suchtmittel für den wissbegierigen Zuschauer. Eureka 7 ist zwar nicht perfekt und beinhaltet auch ein paar Schwächen, wie einen leichten Einbruch der Handlung im letzten Viertel der in stellenweise auftretender Lethargie ausartet oder der nicht ganz zufrieden stellenden Behandlung mancher Charaktere, aber dennoch ist das Gesamtbild das ich am Ende von diesem Anime habe überaus positiv. Sympathisch, originell, dramatisch, rasant, romantisch, tiefgründig, emotionsgeladen. Eureka 7 ist wohl der einzige Mecha-Anime der all diese Faktoren so harmonisch zusammenführt und am Ende damit ein so tolles, stimmiges Gesamtbild schafft. Nicht nur Fans des Mecha-Genres zu empfehlen, bei Eureka 7 ist für jeden etwas dabei!

Animation

Wie man es von Studio BONES gewohnt ist, befinden sich die Animationen von Eureka 7 auf außerordentlich hohem Niveau. Butterweiche Bewegungsabläufe gehen Hand in Hand mit detailreichen Backgrounds und stets konstanten Charakterzeichnungen. Besonders bei den Action-Szenen wurde mächtig rangeklotzt und die Mecha-Battles kommen nicht nur dynamisch sondern auch effektvoll daher, so dass kein Auge trocken bleibt. Über die gesamten 50 Episoden sind Standbilder, Cuts oder sonstige Sparereien absolut kein Thema und auch die CG, mit der einige Szenen angereichert wurden, verschmilzt nahezu perfekt mit den traditionellen Zeichnungen. Auch das Charakterdesign hat mir gefallen: Jede Figur unterscheidet sich von der anderen und hat ihren eigenen Kleidungstil, egal ob Baggy, Hotpants, Hippi oder Skaterhose. Die Liebe zum Detail ist auch in dieser Sparte deutlich erkennbar. Das Design der Mechas erinnert an RahXephon und Evangelion, kommt aber dennoch individuell rüber und ist ebenfalls sehr ansehnlich (theEND ist mein Favorit in der Hinsicht). Insgesamt gibt sich Eureka 7 in dieser Kategorie so gut wie keine Blößen und ist definitiv ganz weit vorne dabei wenn es um die bestanimierteste Mecha-Serie geht!

Sound

Die insgesamt 4 Openings und 4 Endings haben mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Die OPs geben sich mehr von der tanzbaren Seite während bei den EDs durchgängig ruhigere und melancholische Klänge zu hören sind. Beides passt auf jeden Fall sehr gut zur Serie. Das wahre Highlight stellt aber die BGM dar. Egal ob klassisches Orchester, poppiger Rock oder Techno, es kommen viele verschiedene Musikrichtungen zum Einsatz womit für viel Abwechslung gesorgt ist. Jede Szene wird passend begleitet und schaukelt die Emotionen zusätzlich hoch, egal ob es auf dem Bildschirm gerade turbulent oder dramatisch zugeht. Mein absoluter Lieblingssong ist übrigens “Storywriter“. Jedes Mal wenn er im Hintergrund gespielt wurde überfiel mich Gänsehaut, ein GEILES Lied! Insgesamt ein rundherum gelungener OST mit einigen richtigen Perlen die man sich gerne immer wieder zu Gemüte führt.

Story

Mit einem kleinen Jungen und einem Mecha in den er über kurz oder lang einsteigt um gegen irgendeinen scheinbar übermächtigen Gegner zu kämpfen, lässt der Start der Serie zunächst dazu verleiten anzunehmen dass die Story von Eureka 7 mal wieder nur eine der unzähligen typischen Mecha-Stories ist. Jedoch sollte man sich vom ersten Eindruck nicht täuschen lassen denn die Handlung von Eureka 7 verläuft alles andere als standardmäßig. Man wird schon nach wenigen Episoden feststellen dass sich der Plot vorrangig nicht um Mecha-Battles und dergleichen dreht sondern mehr darauf aufgebaut ist die Charaktere vorzustellen und zu entwickeln, allen voran Protagonist Renton. Man kann zwar schon sagen dass sich die Story in den ersten gut 20-30 Episoden eher zurück hält und kaum große Fortschritte macht aber sie versäumt es nicht eine Unmenge an kleinen Bausteinen für den späteren Verlauf der Handlung zu verstreuen und unzählige spannende Fragen aufzuwerfen. Man wird sich laufend fragen um was es in Eureka 7 eigentlich geht, da man zuerst nichts als diese Fragen vor sich hat aber sobald die Story anfängt ins Rollen zu kommen und dem Zuschauer Stück für Stück mit Antworten versorgt wird die Serie plötzlich zum Suchtmittel. Eine Menge Twists und überraschende sowie teilweise schockierende Ereignisse gießen immer mehr Öl ins Feuer und während sich die ausgelegten Puzzleteile Stück für Stück zusammen fügen wird man als Zuschauer zwischen Klarheit und Verwirrung hin und her gerissen sein und das nicht im negativen Sinne. Eins ist sicher: Sollte man an diesen Anime ohne Konzentration rangehen wird man zu diesem Zeitpunkt mit nichts als Fragezeichen über dem Kopf enden, denn die Handlung von Eureka 7 ist komplex und nicht immer leicht zu verstehen da es unheimlich viele gesponnene Fäden gibt die man zusammen führen muss. Negativ anzumerken wäre allerdings das sich die Story in den letzten gut 10-15 Episoden ein wenig lethargisch darbietet und vereinzelt Episoden auftauchen die den Plot etwas zu langsam voran schreiten lassen. Das sorgt zwar nicht für einen völligen Einbruch, ist aber durchaus in der Lage die Geduld des erwartungsvollen Publikums etwas zu strapazieren. Wie auch immer: Mit philosophischen Untertönen, sowie vielen verschachtelten Botschaften um Freiheit, Familie, dem Erwachsen werden und sogar unserer Umwelt, setzt sich der Plot von Eureka 7 mit Leichtigkeit von allen anderen mir bisher bekannten Mechas ab und überzeugt mit seiner detailreichen Ausarbeitung sowie Spannung und Dramatik! Es braucht in dieser Kategorie zwar etwas Zeit aber am Ende wird man sich unweigerlich mitgerissen und emotional berührt von der Geschichte von Eureka 7 sehen!

Charaktere

Der Cast ist ohne jeglichen Zweifel das Herzstück der Serie. Die Geschichte konzentriert sich zu einem Großteil auf die Entwicklung der im Mittelpunkt stehenden Figuren und deren Ausarbeitung ist einfach vorzüglich gelungen. Allen voran Hauptcharakter Renton, der zu Beginn erst noch wie der typische naive kleine Junge daher kommt den man aus etlichen Mecha-Serien kennt aber im weiteren Verlauf der Geschichte eine große Wandlung vollzieht, sowohl auf geistiger als auch auf emotionaler Ebene. Er wächst mit den Erfahrungen die er macht, mit den glücklichen, mit den traurigen, mit den bitteren und gewinnt immer mehr Facetten hinzu die ihn zu absolut jeder Zeit zu einem nachvollziehbaren Charakter machen dessen Handlungen und Gefühle absolut realistisch sind. In den ersten paar Episoden war er schon kurz davor mir auf die Nerven zu gehen aber am Ende ist er der mit Abstand sympathischste und tiefste Charakter der Serie, ein wirklich großartige Protagonist. Nicht minder gelungen ist Eureka. Sie ist nicht nur ein sehr mysteriöser Charakter der viele spannende Fragen aufwirft sondern weist eine außerordentliche Entwicklung vor die stellenweise sogar Rentons übertrifft. Es mag sein das ihre gefühlsbetreffenden Metamorphosen (ja, es bleibt bei weitem nicht bei einer einzigen) stellenweise etwas sprunghaft sind aber sobald man mehr Hintergrundinformationen über sie erhalten hat und erfährt WAS sie wirklich ist, macht alles einen Sinn und fällt in einen absolut passenden Rahmen. Ebenfalls hervorzuheben ist Holland, der mit Sicherheit zu den komplexesten Figuren der Serie zählt. Es ist lange Zeit so gut wie unmöglich zu erörtern was genau in ihm vorgeht. Er gibt sich nach außen hin stark aber tief in ihm herrscht Tumult und großer Konflikt. Wie er sich für seine Ziele und die Menschen die ihm nahe stehen aufopfert hat mich tief bewegt. Der Rest des Casts präsentiert sich im Vergleich zu diesen 3 eher oberflächlich und außer dem übernehmen von Statistenrollen bleibt für sie kaum etwas übrig. Allerdings sind unter ihnen auch Figuren die einen großen Anteil an Rentons und/oder Eurekas Entwicklung haben und somit nicht gänzlich unbrauchbar sind (Ray und Charles zB). Talho, Dominic und Anemone fallen nicht gänzlich in diese Sparte. Sie können am Ende ebenfalls interessante Wandlungen vorweisen. Mich beschleicht nur das Gefühl das man sie ein wenig näher hätte behandeln können. Besonders bei Anemone und Dominic wurde einiges an Potential verschwendet (auch wenn die 2 zu meinen Geheimfavoriten zählen). Auch Dewey sollte ich noch erwähnen: Er ist ein gelungener Widersacher und auch wenn er lange Zeit wie der typische Bösewicht mit Gottkomplex rüber kommt, auch er schafft es am Ende Eindruck hinterlassen. Insgesamt muss man sagen das Eureka 7 in dieser Kategorie wirklich sehr Gelungenes darbietet und nie auch nur eine Episode verschwendet die Figuren zu entwickeln. Man muss sich am Schluss nur einmal vor Augen halten wie manche Charaktere am Anfang waren, im Vergleich mit dem was am Ende aus ihnen geworden ist. Vor allem dann wird man erkennen wie gut der Cast von Eureka 7 wirklich ist!

Wert

In meinen Augen eine durch und durch gelungene Serie die sowohl vom Szenario als auch von der Story her Seltenheitswert besitzt und mit Innovation, toll durchdachter Story und vielen bewegenden Momenten aufwartet. Von meiner Seite eine glasklare Empfehlung für alle die sich an der Flut von typischen Mecha-Animes satt gesehen haben und in diesem Genre etwas Neuartiges suchen! Doch Vorsicht: Eureka 7 ist ein Mecha-Anime mit Anspruch und nutzt Action mehr als Plattform, wer also etwas in Stile von Gundam SEED erwartet wird wohl etwas enttäuscht sein. Wer allerdings Wert auf Tiefe und Komplexität legt, der kann mit Eureka 7 mit Sicherheit nichts falsch machen.
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Avatar: animus
Administrator
#2
Eureka Seven hat mich überrascht, da die Serie zwar keinen Durchbruch geschafft, meiner Meinung nach aber einen guten Platz zwischen Fullmetal Alchemist und Co. verdient hat. Die Serie bietet eine Vielzahl sehr gut ausgearbeiteter Figuren, einen Soundtrack, einem innovativen Soundtrack und eine sehr schöne Geschichte über die erste Liebe und das Erwachsen werden.

Charakterentwicklung heißt hier die Devise. Das wird bei Eureka Seven groß geschrieben und macht den Anime auch so großartig.
Nachdem Renton sich der Gekko anschließt, kann man ihm regelrecht bei seiner Entwicklung zusehen. Er lernt seine erste Liebe kennen, erkennt seine Unschuld und ist schockiert von den Kriegen, von denen er bisher nichts mitbekommen hat. Er versucht einen friedlichen Weg zu finden und reibt sich durch seine Zuneigung zu Eureka oft an Holland, Gründer von Gekkostate.

Die Gefühle schäumen bei Eureka Seven oft über, was einen weiteren Hauptreiz der Serie ausmacht und die Figuren so real wirken lässt. Generell werden die Figuren mit ihren Fehlern aufgezeigt, um der einen oder anderen Person eine Wandlung durchleben zu lassen. Die Gekko-Charaktere kann man nur lieb gewinnen (lediglich die 3 Kinder haben mich teilweise genervt) und auch wenn ich zugeben muss, das einige Folgen nur als Filler dienen, ist die Story insgesamt sehr spannend erzählt und des Öfteren unvorhersehbar.

Der Soundtrack ist wie schon erwähnt sehr gut gelungen, 4 Opening- und Endingsongs entpuppen sich als Ohrwürmer, auch die restliche musikalische Untermalung birgt so manch schöne Melodien. Die Animationen sind flüssig, was mir positiv aufgefallen ist, ist parallel zu der Charakterentwicklung die Weiterentwicklung des Charakterdesigns: So sind die Helden gegen Ende der Serie deutlich schöner und Erwachsener gezeichnet.

Daher hoffe ich auf mehr (in Gestalt eines Filmes wie schon bei FMA?!) und möchte die Serie allen ans Herz legen, die zwar eher weniger auf Mecha-Action (den die wird in ES nur sekundär eingesetzt), dafür aber mehr Wert auf die Entwicklung einer Vielzahl von Charakteren legen.
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Avatar: Nemesis#3
Eureka Seven ist mir empfohlen worden und da Mecha zu meinen Lieblingsgenres zählen, hab ich gleich damit angefangen. Nach den ersten Episoden gefiel er mir auch schon recht gut. Ich war aber trotzdem etwas skeptisch, aber im Endeffekt muss ich sagen, dass mich der Anime schon sehr überrascht hat...


Präsentation/Inszenierung:
Eureka Seven ist kein Mecha-Anime bei dem es nur um's Draufhauen und um Kämpfe geht. So wird hier die Charakterentwicklung stark in den Vordergrund gestellt und die Kämpfe rücken eigentlich in den Hintergrund. Dies mag zwar zu einigen nicht so ganz Actionreichen Episoden führen (was aber auch nur anfangs der Fall ist), aber im Endeffekt resultiert das Ganze dann in verdammt tiefgründige Charaktere mit denen man einfach mitfiebern muss. Als Zuschauer wird man sich am Anfang ständig fragen, um was es bei Eureka Seven eigentlich geht. Man erfährt anfangs eigentlich nie, um was es genau geht und es werden im Laufe des Animes lediglich immer nur Puzzleteile verstreut, die sich gegen Ende hin erst zusammenfügen und eine grandiose, fantasievolle Geschichte ausmachen, die mit einem meiner Meinung nach spektakulären Finale auftrumpft. Gegen Ende wird erst klar, wie komplex und grandios die Story von Eureka Seven eigentlich ist... Das Einzige, was mir an Eureka Seven nicht so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass es stellenweise wirklich etwas schleppend ist.

Charaktere:
Wie vorhin schon erwähnt wird die Charakterentwicklung bei Eureka Seven groß geschrieben und daher sind die Hauptcharaktere auch sehr tiefgründig ausgefallen. Jede der einzelnen Figuren macht einen Wandel durch und verändert sich durch die vielen verschiedenen Erfahrungen, die sie im Laufe des Animes machen, immer mehr zu total vielseitigen Charakteren, deren Denken und Handeln total realistisch wirkt. Renton kommt anfangs als der typische, naive Junge in Mecha-Animes daher, aber im Laufe der Zeit entwickelt er sich in einen total starken und immer nachvollziehbaren Charakter. Eureka macht eine ähnliche Entwicklung durch. Dieses geheimnisvolle Mädchen, dass anfangs als total emotionslos daherkommt, entwickelt sich immer mehr zu einen äußerst liebenswerten, mitfühlenden Charakter und wenn man dann auch noch erfährt, was Eureka wirklich ist, macht diese Entwicklung noch mehr Sinn. Es gibt ne Menge anderer toller Charaktere bei Eureka Seven, aber unter ihnen empfinde ich eigentlich nur einen als wirklich erwähnenswert... und das ist Holland. Holland, der Renton's großes Vorbild ist, gibt sich nach außen hin ständig als total cool, aber in Wirklichkeit verliert er sehr leicht die Nerven und wird auch schnell gewalttätig. Auch er macht einen Wandel im Laufe der Serie durch und ist sicher einer der komplexesten Charaktere in Eureka Seven.

Animationen und Musik:
Der Zeichenstil und die Animationen können meiner Meinung nach als total gelungen betrachtet werden. Es gibt zwar auch ein paar Stellen, wo die Qualität der Zeichnungen nicht ganz so gut wie der Rest ausfiel, aber ansonsten lief immer alles flüssig ab und vorallem die Mecha-Kämpfe sahen meiner Meinung nach einfach nur klasse aus.
Die Musikuntermalung ist auch total gut ausgefallen. Die vier Openings sind alle klasse und haben nen tollen Sound. Auch die Musikuntermalung, die von klassischen, rockigen Stücken bis hin zu Electro reicht, ist gut gewählt worden und ist immer passend zum Geschehen auf dem Bildschirm.

Fazit:
Eureka Seven ist ein Mecha-Anime der besonderen Art. Hier wird eher auf die Charaktere eingegangen, anstatt auf Action zu setzen. Für eingefleischte Mecha-Fans, die einfach nur Action und Kämpfe wollen, könnte Eureka Seven stellenweise etwas langweilig werden (mir gings teilweise auch ein bisschen so), aber dafür sind die Kämpfe, wenn sie vonstatten gehen, verdammt gut und actionreich. Außerdem ist die Story von Eureka Seven meiner Meinung nach wirklich gut ausgefallen und für jeden Animefan als sehenswert anzusehen. Das alles macht Eureka Seven für mich zu einem Toptitel!
Unbedingt anschauen!
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#4
Eureka Seven muss man Zeit geben und erst einmal die ersten Episoden überwinden, bevor man schließlich einen überraschend gelungenen Anime präsentiert bekommt.

Story:
Zu Beginn lautet die Devise schon fast, sich durch die ersten ca. 12 Episoden durchzuquälen. Alles fängt wie ein typischer Shounen an, wo ein vorlauter Junge Zugang zu einem Mecha bekommt, der als Extrazuckerl auch noch vom Mädchen seiner Träume gesteuert wird. In seiner neuen Umwelt muss er sich natürlich erst einmal zurechtfinden, blamiert sich ordentlich und wird vom Rest der Crew nicht ernstgenommen. Soweit verläuft alles sehr typisch und wären nicht die Kommentare hier gewesen, hätte ich den Anime vielleicht sogar abgebrochen, denn Renton ist nicht gerade eine Person die mir sonderlich sympathisch ist. Glücklicherweise steigert sich die Serie aber mit steigender Episodenzahl, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass sie nicht die Illusion einer heilen Welt beibehält, sondern die Brutalität des Konfliktes auch darstellt. Über den Hintergrund der Geschichte wird man lange Zeit im Unklaren gelassen und immer nur mit Informationshäppchen gefüttert. Das eigentliche Szenario erschließt sich einem erst in den späteren Folgen, ist aber durchaus gelungen und bietet auch ein paar nette Plottwists. Die obligatorische moralische Grundthematik befasst sich hier vor allem mit der Familie und stellt einen Großteil der Ansatzpunkte für die Charakterentwicklung.

Charaktere:
Renton hat es geschafft, dass ich ihn nicht hasse, was bei meiner derzeitigen Abneigung gegen männliche jugendliche Protagonisten in dieser Art von Animes schon ein Kunsttück ist. Er durchläuft eine glaubhafte Charakterentwicklung und verhält sich durchgehend plausibel. Zwar legt er die shounentypischen Charakterzüge nicht völlig ab, jedoch halten sie sich in Grenzen und werden großteils ausgeglichen. Was etwas schade ist, ist dass die Charakterentwicklung von ihm und Eureka für mich ohne größere Überraschungen verlief. In diesem Punkt fällt eigentlich nur Holland positiv auf, der schlussendlich mein Favorit des Animes ist. Er stellt durch seine unklare Motivation wohl den interessantesten Charakter dar, zumindest derer die ausführlicher behandelt wurden, denn wie auch DeBaer schon angemerkt hat, hat man bei Dominic und Anemone wohl viel Potential vergeben. Besonders im letzten Viertel hätte ich gerne mehr von ihnen gesehen.

Fazit:
Nach einiger Zeit entwickelt sich Eureka Seven durch die dramatische Story inklusiver gelungener Charakterentwicklung zu einem der besten Vertreter des Mecha-Genres. Um mich aber schlussendlich völlig überzeugen zu können, war der Großteil der Charaktere nicht interessant genug und der Anteil an Shounen-Elementen noch etwas zu hoch. Der Anime fällt für mich in etwa die gleiche Kategorie wie Fullmetal Alchemist.
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Avatar: b-s-v#5
Meine Güte, ist diese Serie großartig ^_^

Sie entwickelt sich zwar etwas schleppend und hat stellenweise auch handlungsmäßig ihre Längen, wird aber mit jeder Folge fesselnder und wertvoller, bis sie schließlich zu einem wahrhaft großartigen Abschluss kommt. Ich habe lange keinen so runden Anime mehr gesehen, der so viele verschiedene Aspekte mit einander vereinen konnte.


Zum einen ist Eureka 7 in seinem futuristischen Setting gesellschafts- und medienkritisch bis zum Get-no, zum anderen werden hier auch mal Sub- bzw. Gegenkulturen thematisiert.

Besonders hervorhebenswert ist dabei wohl die Techno Bewegung, was dadurch zum Ausdruck kommt, dass fast alle Mecha die Namen von Synthesizern (303,808,909), Bands (KLF, LFO) oder Plattenspielern (1200 MKII) tragen und Plätze und Geschehnisse nach Techno-Clubs (Tresor) oder Veranstaltungen (Loveparade) benannt werden. Passend dazu wurden für den sehr schönen Soundtrack vorwiegend Psytrance und treibender Techno verwendet. Der Sound an sich ist auch ein wesentlicher Pluspunkt der Serie.

Einige Charaktere sind Hobby-DJs, Technoide oder hören zumindest ständig einen Elektronik-Radiosender und es wird auch schonmal ein wenig geraved. Desweiteren wird noch die Skater-/Surferkultur thematisiert, was dem Ganzen den passenden Coolness-Faktor verleiht. All das ist aber im Prinzip nebensächlich und hat wenig mit der eigentlichen Story zu tun, bereichert den Anime meiner Anischt nach aber ungemein...

Der Cast ist vielseitig und weiß durch einige gut vorgestellte und sich ständig weiterentwickelnde Personen zu begeistern. Für mich dabei besonders hervorstechend: Renton, der in seiner pübertären "Sturm und Drang" Phase das hässliche Gesicht der Realität erkennen muss und Holland, der teilweise echt widerliche Charakterzüge offenbart, doch im Prinzip nur das Wohl von Eureka und seiner Crew im Sinn hat. Wie bei BONES üblich gibt es bei den Charakteren weder bedingungslos gut noch schlecht.

Animationstechnisch, wie von BONES nicht anders zu erwarten, ebenfalls allererste Güte mit ansprechendem Charakterdesign, extrem flüssigen Bewegungen und detailreichen Hintergründen. Beständiges Höchst-Niveau über die vollen 50 Folgen.

Spannend, romantisch, dramatisch, komisch und kritisch - einfach klasse. Freud' und Leid wechseln ständig, absolute Brüller-Gags (die allerdings mit Bedacht gestreut wurden) heben die Handlung aus ihren teils beklemmenden Sequenzen.

Zur weiteren Story, die einige Überraschungen parat hält, sag ich einfach mal nichts außer: NOT YOUR AVERAGE MECHA SERIES. Lasst euch überraschen. Eureka Seven hat mich definitiv ein paar Tage hervorragend unterhalten und man kann aus dieser Serie auch einiges mitnehmen.

Dringende Konsum-Empfehlung!
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Anime Kommentare

Avatar: neyos#1
Normalerweise bin ich kein Mecha Fan, aber als ich diesen Anime geschaut habe, hat sich meine Meinung eindeutig geändert.
Ich habe keine einzige Minute bereut.
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Avatar: HaruMesaki#2
Anspruch:viel
Action:viel
Humor:mittel
Spannung:viel
Erotik:wenig
Super schöner Mecha Anime. Ein paar Episoden können etwas Lang-atmig sein.... durchhalten.... lohn sich.
Deutscher Dub past besser zu den Charaktern als der Orginal Ton.
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Avatar: Lord Odion#3
Anspruch:viel
Action:sehr viel
Humor:viel
Spannung:mittel
Erotik:wenig
Eureka Seven ist meiner Meinung nach ein hummor voller aber auch traurige Anime serie mit viel liebe für's detail und charackter Design
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Avatar: SteelofPayne#4
Anspruch:mittel
Action:sehr viel
Humor:sehr viel
Spannung:mittel
Erotik:mittel
einfach nur klasse. mehr fällt mir dazu nicht ein :)
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Avatar: PrinzDarknis#5
Anspruch:8
Action:10
Humor:7
Spannung:9
Erotik:7
Der beste Anime den ich je gesehen habe. Und endlich mal einer der mehr als 25 Folgen hat und man trotzdem nicht das Gefühl hat, das es immer wieder das selbe ist.
Dieser Anime läst sich nur mit einem Wort beschreiben: !Perfekt!
Und das Ende erst. Genial und Romantisch zu Gleich.

Ein muss für alle Anime Fans!
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