Kare Kano: Mein Geheimnis, dein Geheimnis (Anime)Kareshi Kanojo no Jijou / 彼氏彼女の事情

  • TypTV-Serie
  • Episoden26 (~)
  • Veröffentlicht02. Okt 1998
  • HauptgenresRomantische Komödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeWeiblich

Anime Beschreibung

Anime: Kare Kano: Mein Geheimnis, dein Geheimnis
Wer erinnert sich nicht an seine 1. Liebe? Vor allem an die schönen Zeiten zu Anfang der noch so jungen Liebe? Oder einfach daran wie alles begann? Yukino ist das "Strebermädchen" Nr. 1 auf ihrer Schule. Schlau und beliebt, kann man meinen, dass Yukino ein tolles Mädchen ist. Doch das ist alles Fassade. Sie kann es nicht ausstehen "hinten" dran zu sein und hat Angst unbeliebt und einsam zu sein, wenn sie nicht das ist, was sie allen vorgibt. Eines Tages taucht Arima in der Schule auf und setzt sich ebenfalls an die Schulspitze. Das stößt Yukino natürlich sauer auf und sie versucht ihn zu demütigen, wo sie nur kann. Doch der Schuss geht nach hinten los: Als Arima bei ihr zu Hause etwas abgeben will, sieht er sie das erste Mal in ihrer "Alltagskleidung". Daher erpresst er sie, seine Hausaufgaben zu erledigen, damit er schweigt. Damit verletzt er sie zu tiefst und auch er ist sich ziemlich unsicher in seinen Verhalten. Es kommt wie es kommen musste. Beide haben eine Aussprache nach der Schule und kommen sich dabei näher. Der Beginn einer großen Liebe?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Death-Note#1
Es ist schwer, wirklich schwer. Dieser Anime macht es einem wirklich nicht leicht. Ich kann mich an keinen Anime erinnern bei dem ich so im Zwiespalt lag wie hier. "Kare Kano" ist nämlich genau genommen ein richtig toller Anime, der sowohl mit seinen Comedyeinlagen und seiner Romanze überzeugt. Doch in gewisserweise zerstört sich der Anime selbst und das ist richtig schade, weil die Serie eine schöne Erzählweise hat. Viel verschwendetes Potenzial, wiedermal eine Geschichte die über weite Strecken zu überzeugen weiß, aber auch gravierende Schwächen hat. Man sollte sich nicht allzu viel erwarten. Zu gute halten möchte ich "Kare Kano" seine Darstellung der Beziehung zwischen den Charakteren, so kommen unsere beiden Protagonisten nach anfänglichen Schwierigkeiten relativ schnell zusammen und werden ein Paar, das bekommt man nicht so häufig geboten, oft dauert es ewig bis ein Schritt in diese Richtung gemacht wird. Zu sehen ist die Entwicklung der Beziehung und die Bewältigung aller möglichen Probleme die damit verbunden sind, das einige an ein bisschen an den Haaren herbeigezogen sind ist eher Nebensache. Man nehme eine Story über zwei Verliebte, eine menge Humor, eine glaubwürdige Romanze und eine Prise Niedlichkeit, dazu gesellen sich viele glaubwürdige Charaktere und schon hat man alles was man für einen Shoujoanime im School-Setting braucht.

Zeichenstil

Schaut man sich den Produktionszeitraum (1998-1999) an wird klar das man keine Spitzengrafik geboten bekommt. Sicher nichts für verwöhnte Augen und für die meisten ist 1998 bereits uralt, wer sich allerdings nichts daraus macht oder sogar auf ältere Animes steht, dem ist "Kare Kano" wärmstens zu empfehlen. Anfangs war ich sehr überrascht von dem doch beeindruckend guten Charakterdesign (für das Alter), dieses wechselt aber je nach Situation. Bei ernsten Situationen sind die Charaktere detailreich gezeichnet, bei Comedyeinlagen wird nicht mehr so viel Wert darauf gelegt, dort werden "Chibi-Figuren" benutzt oder die Figuren sehr überzeichnet dargestellt. Was auch noch ein Ausschlusskriterium für Manche sein könnte, ist die Tatsache das vieles nur aus Standbildern besteht, stellenweise findet man einzelne dieser Standbilder auch farblos als eine Art Mangazeichnung, dies gibt den jeweiligen Szenen einen sehr besonderen Flair, der den "Nostalgiewert" nochmals unterstreicht. Wie auch in manch anderen Vertreter des Shoujo-Genres wird bei Hintergründen keine hohe Priorität gesetzt und unwichtige Charaktere wie werden gar nicht richtig gezeichnet. Insgesamt ist zu sagen, "Kare Kano" präsentiert sich fast wie das 8 Jahre jüngere "Bokura ga Ita", nur in einer abgespeckteren Form. Wem der Zeichenstil der dort nicht gestört hat, dem wird er auch hier nicht stören und umgekehrt.

Sound

Selten kommts vor, aber Opening und Ending gefallen mir absolut nicht. Ansonsten findet man situationsabhängig und passend zu den unterschiedlichen Zeichenstilen fast durchweg "gute Launemusik" oder eben eine Ernstere meist mit Pianostücken.

Story

Sicherlich der Part wo es die meiste Kritik zu üben gibt. Miyazawa und Arima gehen auf dieselbe Highschool, es scheint als könnten sie sich gar nicht leiden. Dieser Eindruck hält nicht lange und wenige Folge später sind sie ein Paar. Die Beiden zu beobachten ist zu gleichen Teilen witzig und herzerwärmend. Ob in guten oder schlechten Zeiten. Die Beziehung der beiden ist der Hauptteil der Story, dieser macht aber nur grob geschätzt 60% aus von dem was der Anime zu bieten hat. Im Mittelteil erwarten dem Zuschauer einige sehr gut gemachte Sidestorys, die alle ihre Vorzüge haben. Tolle Hauptstory und super Nebengeschichten, hört sich soweit ganz gut an. Leider überwiegen die negativen Eigenschaften der Story, die da wären zum einen Wiederholungen. Bei einer 26teiligen Serie in fast jeder Folge in den ersten 1-2 Minuten das vorangegange zu wiederholen halte ich für extrem lächerlich, soweit wäre es eigentlich noch nicht ganz so schlimm, wären da nicht nocht ganze 3 Episoden wo nur zusammengefasst wird!! Und noch schlimmer ist, das in fast jeder Zusammenfassung dasselbe gesagt wird bzw. einige Ereignisse viel zu oft vorkommen. Der zweite, mindestens genauso große Kritikpunkt - das Ende. Wie sehr viele andere Shoujoserien leidet auch "Kare Kano" unter dieser Krankheit. Als gegen Ende ein neuer(zweiter) Handlungsstrang beginnt bin ich noch guter Dinge, nach Abschluss des Animes leider nicht mehr. Wie dieser "unabhängige" Storyteil in einer halben Episode unwürdig zum Abschluss gebrach wurde ist lächerlich. Nicht nur das, auch die Hauptstory um Miyazawa und Arima endet verfrüht ohne richtiges Ende. Mir ist klar das die Story zu lang für 26 Folgen ist und bei solchen Shoujoserien meistens keine Nachfolgestaffeln mehr kommen, aber der Zeitpunkt des Endes ist äußerst ungünstig, ich habe sogar irgendwo gelesen das sich der Anime am Ende vom Manga abkupfert. Das hätten die Produzenten lieber lassen sollen. Neben den Wiederholungsfolgen ist die Letzte die Schlechteste. 4 Folgen in denen die Qualität stark absinkt sind leider zu viel.

Charaktere

Es scheint als befinde sich hier in diesem Bereich das krasse Gegenteil zum Storybereich. Insgesamt haben mir fast alle Charaktere zugesagt. Sie sprühen nur so vor Charme, allen voran Miyazawa. Während Arime eher zurückhaltend ist, hat sie manchmal ein bisschen zu viel Tatendrang. Miyazawa und Arima haben bisher in ihrem Schulleben allen etwas vorgemacht und Musterschüler gespielt, das soll sich nun aber von grundauf ändern. Eine typische Shoujohelden. Sie besitzt vielleich nicht ganz so viel Tiefe wie ihre Kolleginnen aus anderen Animes, aber schön anzuschauen ist es ihr tägliches Schulleben allemal. Was sie nicht weiß ist, das Arima ein Geheimnis hat, das ihn schwer bedrückt und er sich oft viele Vorwürfe macht. Das Verhältnis beider Charaktere zu einander ist toll dargestellt. Mit fortschreitender Handlung spürt man richtig wie sie sich mehr ineinander verlieben und zusammen reifen. Viele der Nebenfiguren haben ebenfalls interessante Persönlichkeiten, einige von ihnen bekommen, wie oben schon genannt, eine oder zwei Folgen um ihre Geschichte zu erzählen. Im Nachhinein kann man so die Gefühle besser nachvollziehen.

Fazit

"Kare Kano" ist ein guter Anime der von mir trotz der großen Defizite schmeichelhafte 80 Punkte bekommt. Er hat ein bisschen was von "Fruits Basket" und "Bokura ga Ita" ohne dabei die Qualität von einem der beiden zu erreichen. Dennoch ganz klare Watch-Empfehlung, zumindest einmaliges Anschauen ist für Fans des Genres Pflicht!
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Avatar: EnBe2909#2
Anspruch:viel
Action:wenig
Humor:viel
Spannung:mittel
Erotik:wenig
Ich bin mich immer noch am fragen, was ich zu diesem Anime sagen soll. Auf der einen Seite fasziniert er mich. Und das nicht wegen irgendwelcher Spezialeffekte, Spannung oder Zeichenstil. Das was mich unheimlich gefesselt hat, war dieser einmalige Stil, indem dieser Anime die Geschichte von Arima und Miyazawa erzählt hat. Wie Empfindungen dargestellt wurden, man könnte meinen, sie werden direkt auf einen projiziert. Solch eine Darstellung von Empfindungen kannte ich, glaube ich, bisher nur bei Neon Genesis Evangelion (Ist allerdings auch die einzige Gemeinsamkeit). Auf der anderen Seite ärgere ich mich unheimlich über kare kano, da es so viele kleinere Mankos hat, daß es zu einer riesigen Stolperfalle wird, an der Kare Kano scheitert, ein richtig guter Anime zu werden (dazu später).

Story:
In diesem Anime geht es hauptsächlich um zwei Schüler. Arima und Miyazawa. Sie beide sind Musterschüler. Ausgezeichnet in allen möglichen Fächern und darüber hinaus auch noch Sportlich. Weiterhin sind sie an der Schule auch noch sozial engagiert. Was keiner weiß: Es ist alles nur Fassade, hinter der ein riesiges Gefühls-Tohuwabohu herrscht. Während Miyazawa alles versucht um Lobpreisungen einzuheimsen und sich emotional befriedigt zu fühlen, versteckt Arima eine dunkle Seite, die tief in ihm schlummert und vor der er sich fürchtet. Außerdem versucht er darüber hinaus, seiner Familie beweisen zu wollen, daß er ein exzellenter Mensch ohne Makel ist, koste es was es wolle (aus ganz bestimmten Gründen). Als beide sich begegnen, startet Miyazawa einen erbitterten Konkurrenzkampf, in der sie immer wieder das nachsehen zu haben scheint. Ihre Chance sieht sie gekommen als beide eine kurze Zeit später miteinander zu tun haben (müssen, aufgrund Anweisung der Schule und ihres Amtes als Schulsprecher und Vize). Arima macht den ersten Schritt auf Sie zu, und die Geschichte beginnt….

Charaktere:
Wie ich bereits oben erwähnt habe, geht es hier hauptsächlich um Arima und Miyazawa. Allerdings gesellen sich im Laufe des Anime immer mehr lustige Gesellen und Gesellinnen dazu, und eigentlich erhält jeder so seine kleine Sidestory (allerdings nicht hier im Anime). Die Charaktere zu beschreiben wäre aufgrund der Fülle ein schwieriges Unterfangen, daher möchte ich das ganze ein wenig verallgemeinern (was eigentlich nicht meine Art ist, aber hier komme ich leider nicht drum herum). Wer den Manga gelesen hat, wird mit dem Gefühl zurück gelassen, jeden Charakter gut genug kennengelernt zu haben. Dieses Gefühl werdet ihr hier bei dem Anime sehr wahrscheinlich vermissen werden. Es werden einige der Personen zwar vorgestellt, andere bleiben aber recht blaß, obwohl sie regelmäßig über dem Bildschirm laufen. Gesagt sei, daß fast jeder der Dargestellten Figuren ein persönliches Problem hat, mit dem er/sie klarkommen muß. Das wird aber sehr gut dargestellt und kommt glaubwürdiger rüber, als bei so manchem anderen Anime/Manga diesen Genres.

Allgemein:
Diese Sparte habe ich hinzugefügt, um einige Pro und Kontra besser erklären zu können ohne die o. g. Sparten textmäßig zu überfüllen und unübersichtlich zu machen. Zu Anfangs habe ich ja bereits erwähnt, daß dieser Anime mit einigen Stolperfallen aufwartet, die einem Sauer aufstoßen könnten. Als größtes Manko sehe ich das abrupte Ende. Das liegt etwa nicht daran, daß die Geschichte auch so enden sollte, nein. Hier haben wir wieder mal ein typisch japanisches Zeichentrickphänomen, daß lautet: Es darf nie etwas zu Ende gebracht werden, was angefangen wird. Hier hört der Anime nämlich nach knapp etwas mehr als einem Drittel des Mangas einfach auf und hinterläßt jede Menge Fragezeichen im Gesicht der Zuschauer. Wenn das jeder Künstler bei seiner Show machen würde, würde keiner mehr das Eintrittsgeld bezahlen wollen. Ich habe ja glücklicherweise den Manga durchgelesen, aber der Anime vermittelte mit seiner Art zu erzählen, mit der musikalischen Untermalung und den teils wesentlich besseren Zeichnungen einfach das perfekte feeling, was ich beim Manga einfach vermisse. Der Manga hingegen bietet mehr charaktertiefe und ein Ende (das allerdings nicht sehr überraschend ist, aber dafür versöhnlich). Weiterhin muß ich meinen Vorrednern recht geben, die sich gestört fühlen, aufgrund der vielen Rückblenden. Fairerweise muß man sagen, daß man sich (mehr oder weniger) detailgetreu am Manga orientiert hat und es eben auch dort die ständigen Rückblenden gibt (gezeichnet oder als Text). Und ja, auch der Zeichenstil zu dem wir gleich als nächstes kommen, ist…. was soll man dazu sagen. Nennen wir es einfach "speziell".
Was hat mir besonders gut an dem Anime gefallen ausser die Art, wie man die Geschichte erzählt. Ganz klar die Charaktere. Nicht das sie nicht nur unheimlich Sympatisch rüberkamen, nein. Sie gehen mit ihren Problemen absolut erwachsen um. Kein Volldepp der sich durch die Folgen stammelt und stolpert, sondern Figuren die Ihre Probleme meist noch in der selben Folge erkennen und ansprechen, um eine gemeinsame Lösung zu suchen. Außerdem haben wir endlich mal einen Protagonisten gefunden (oder auch zwei), die nicht die üblichen Probleme mit den "drei kleinen Worten" haben.


Zeichenstil:
Was meine ich mit Speziell? Nun, der Zeichner orientiert sich nicht an einen Stil, sonder mixt Zeichenstile wild durcheinander. Mal sind die Figuren klar und deutlich dargestellt, mit Schattierung (vor allen Dingen bei Arimas bösen Blicken und bildlichen Metaphern) und allem drum und dran, mal sind es echte Bilder, mal echte Bilder auf denen gezeichnet wird, mal sind es absolut schräge Zeichnungen, wie man sie bei „shin-chan“ kennt. Dabei orientiert sich der Zeichner an die jeweilige Situation. Ernstere Zeichnungen bei ernsten Situationen (die dann richtig gut aussehen) und die Kritzelleinen in Comedy-Situationen (da die Comedy häufig vorkommt, ist dieser Stil auch sehr häufig vertreten, könnte wie oben erwähnt, nicht jedermanns Sache sein). Mir hat das ganze gefallen, da es vom Autor so absolut gewollt ist und daher teil des Konzepts gewesen ist, mit dem ich irgendwie auf einer Linie stehe. Wird aber sicher nicht von jedem so gesehen werden. Hinzu kommt das Alter des Anime. Die Zeichnungen sind auf dem damaligen Stand gut, heute kennt man denke ich einen anderen Standard an Zeichenqualität (spätestens seit Code Geass und Death-Note).

Sound:
Opening und Ending waren nicht so mein fall. Was mir aber so richtig gut gefallen hat, waren die Klänge, die während des Animes auftauchten (vor allen Dingen in den nachdenklichen Situationen). So rettet sich der Anime gerade noch, um in dieser Sparte nicht total versagt zu haben.

Fazit:
Ein Anime, wie ein zweischneidiges Schwert. Mir hat er trotzdem gefallen. OK, ich habe ja auch noch den Manga zu Ende lesen können. Aber man sollte abwägen, ob man mit so einem Zeichenstil und einem absolut offenen Ende klar kommt. Ich würde mir an eurer Stelle den Anime als Cliffhanger zum Manga reinziehen, dann denke ich, werdet ihr auf euere Kosten kommen, sollte euch dieses Genre gefallen. Und wenn euch der Anime nicht gefällt, habt ihr jede Menge Geld an Mangas gespart. Ich persönlich war am Ende, wie gesagt, ganz zufrieden mit allem.
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Avatar: Graf Eisen#3
"Kare Kano" ist ein Anime von dem ich am Anfang eigentlich sehr begeistert war.Der Zeichenstil, die symphatischen Charaktere und die romantische und zugleich absolut witzige Story haben mich sehr fasziniert. Doch diese wirklich guten Ansätze wurden im Verlauf der Geschiche zu nichte gemacht. Über das Ende des Animes möchte ich mich jetzt nicht näher drüber auslassen, es sei nur soviel gesagt, es ist einfach nur schlecht.
Fast schon als Markenzeichen dieses Animes sind die manchmal Episoden langen Rückblicke zu betrachten. Ich hatte das Gefühl das die Story kein Stück voran kam da man immer wieder die selben Szenen gezeigt bekam und das zum Schluss hin wirklich in jeder Episode. Der Anime wurde unnötig in die Länge gezogen.Minutenlange Szenen die überhaupt nichts zur Story beitrugen geschweige denn einen Sinn ergaben, was vielleicht auch daran lag das, dass Material absolut unprofessionell geschnitten wurde und Szenen einfach mittendrin unterbrochen wurden und man sich aufeinmal ganz woanders wieder fand. Ich finde das wirklich schade da mir "Kare Kano" in den ersten Episoden wirklich überaus gut gefallen hat und ich mir sicher war einen neuen Liebling gefunden zu haben.

Story
Die erste hälfte des Animes ist wirklich super, eine romantische Story mit sehr viel Humor über die erste große Liebe.Es ist sehr schön mitanzusehen wie sich alles durch die Liebe der beiden Hauptcharaktere verändert.Aber leider ist damit dann auch bald wieder Schluß.Die Story kommt einfach nicht mehr vorran und es ist schon fast quälerei sich alles bis zur letzten Folge anzusehen.

Charakterdesign
Was mich von Anfang an fasziniert hat war das Design der Charaktere.Der Zeichenstil hat einfach das gewisse etwas was mich auch dazu gebracht hat "Kare Kano" bis zum Schluß anzusehen trotz der leider total zertörten Story.

Animation
Die Animation ist eigentlich ganz ok bis auf die Minuten langen Standbilder bei denen man wirklich einschlafen könnte. Aber das liegt wie oben schon erwähnt daran, dass die Episoden unprofessionell geschnitten wurden oder besser gesagt zerschnibbelt.

Fazit
Einerseits bin ich total begeistert von "Kare Kano" andererseits war es eine Qual bis zum wahrlich bitteren Ende durchzuhalten.Diesen Anime kann ich nur an die jenigen weiter empfehlen die wie ich den Zeichenstil wirklich toll finden und damit zurecht kommen das eine wirklich tolle Story zum Ende hin absolut zu nichte gemacht wird.Natürlich gibt es zwar auch eine Menge zu lachen und sehr romantische Szenen.Probierts einfach selber aus.
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Avatar: Aikyoshi#4
Wenn Kare Kano etwas vermittelt, dann eines: Die erste Liebe und ihre Probleme.

Der Schwerpunkt des Animes liegt klar auf der ersten Liebe zwischen Yukino Miyazawa und Souichiro Arima, die sich in ihrem ersten Jahr an der Highschool ineinander verlieben.
Yukino Miyazawa verkörpert nach Außen hin die perfekte Schülerin und glänzt durch ihr gutes Aussehen. Dies spielt sie der Öffentlichkeit vor, doch privat ist sie ein normales Mädchen, das für ihr Ansehen hart arbeitet. Erst durch Arima wird Miyazawas "Fassade" durchbrochen und beide erkennen das zweite Gesicht des Anderen, denn auch Arima spielt der Öffentlichkeit den perfekten strebsamen Schüler vor. In Wirklichkeit strebt Arima nur danach seine Herkunft mit seinem Handeln und Sein zu überspielen, um seinen Adoptiveltern zu gefallen.
Gemeinsam durchleben Miyazawa und Arima eine nicht unbedeutende Entwicklung in ihrer Persönlichkeit, wodurch sich neue Probleme bilden, aber auch neue Türen öffnen, wie wahre Freundschaft.

Dieser Anime behandelt sehr realistisch die erste Liebe und den Weg zum Erwachsen werden, u.a. der erste Sex, das den Anime in dieser Beziehung sehr realistisch macht. Denn trotz des hohen "Commedy-Gehaltes", werden die Eckpunkte sehr ernsthaft und realitätsnah geschildert.
Insgesamt ist diese Bedingung für den Anime sehr wichtig, weil ansonsten der "Commedy-Gehalt" überwiegen würde und der Anime nicht sehr viel mehr zu bieten hätte.
Denn dies ist die große Schwäche von Kare Kano. Wäre der Leitfaden, die erste Liebe, das Erwachsen werden nicht in dieser Einzigartigkeit behandelt worden, so würde der Anime schnell als 0815 "Romance-Comedy" Schinken in der gesamt Bewertung im durchschnittlichen Bereich herum lungern.

Die Zeichnungen liegen auf einer Wellenlänge mit der Story.
Im relevanten, ernsten Teil wurde viel Wert auf das Detail gelegt und mit viel Mühe "der Moment" eingefangen. Doch darüber hinaus ist nichts gewesen ohne Spesen, da in den "Comedy-Situationen" o.ä. die Einfachheit in der Zeichnung überwiegt, genauso wie tendenzielle "Überladung" in der Darstellung.

Der Sound überzeugt insofern, dass die Background-Musik in den einzelnen Situationen des Animes komplett überzeugt und die jeweilige Atmosphäre gut rüber bringt. Jedoch ist der Sound insgesamt sehr schlicht gehalten, erfüllt aber dennoch seinen Zweck.

Schlusswort
Mir hat der Anime in seiner Aufmachung insgesamt durchaus gefallen, und er überzeugt absolut in den Punkten, die in Kare Kano am gewichtigsten sind. Dieser Anime ist absolut sehenswert und daher würde ich ihn jedem "Genre-Liebhaber" an die Hand geben.

Mein persönlicher kleiner Schönheitsfleck in diesem Anime ist, dass nach Beendigung der letzten Folge klar wird, dass die Story noch nicht abgeschlossen ist, noch nicht einmal, und das ist das Entscheidene, ein kompletter Story-Abschnitt hinter den man einen klaren Strich hätte ziehen können. Insgesamt kein schlechtes "Ende", aber den Cut hätte man trotzdem besser ziehen können.
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Avatar: Animedetektiv#5
"Kare Kano" ist trotz einiger deutlicher Schwächen immer noch eine gelungene romantische Komödie, die einen großen Charme versprüht, glaubhafte Charaktere präsentiert, mit überzeugender Comedy aufwarten kann und zugleich gesellschaftssatirische Elemente enthält.

Die Hauptheldin Miyazawa ist immer die beliebteste und beste Schülerin gewesen. Die Bewunderung seitens der Klassenkameraden ist dabei der wesentliche Antrieb für die Jugendliche, die schöne Fassade aufrecht zu erhalten. Als Arima auf den Plan tritt und Miyazawa die Show stiehlt ist es folglich nicht verwunderlich, dass diese ihn zunächst überhaupt nicht ausstehen kann. Es dauert jedoch nicht lange, bis die beiden ihren Konflikt begraben und alsdann ein Paar werden. Die Beziehung der beiden ist der zentrale Plotfaden der Serie und weiß als solcher auch zu überzeugen. Auch Arima versteckt sein wahres Ich und gibt sich vorbildlich, er allerdings um dem Schatten seiner leiblichen Eltern zu entfliehen, die ihn als Kind verlassen haben, weshalb er bei verwandten aufwächst. Daneben weisen einige der Nebencharaktere ebenso einen schwierigen Hintergrund auf, der ihre jeweilige Persönlichkeit spürbar prägt. Die Produktion gewährt teils tiefe Einblicke in das schwierige Seelenleben der Personen. Insbesondere die beiden Hauptfiguren werden durch viele Monologe eingehend porträtiert. Verwunderlich ist das allein schon deshalb nicht, weil Hideaki Anno als Regisseur fungierte. Nichtsdestoweniger erwartet den Zuschauer keine schwermütige Kost, sondern eine weitergehend heitere Geschichte mit viel Humor und Charakteren, die einfach nur Wärme versprühen. Durch die stellenweise Überdramatisierung der Probleme, kommt der Anime irgendwie unschuldig, idealistisch und rein daher. Bezüglich den Dialogen muss ich den Verantwortlichen ein großes Lob aussprechen, sie sind glaubhaft, vielfältig, metaphorisch, bisweilen sogar künstlerisch. Dies gilt noch mehr für die Monologe, die reichlich zum Einsatz kommen und dank derer man optimal mit der Person mitfühlen kann, ihre Gedanken vollends versteht und die auch wesentlich zum großen Realismus und zur Glaubwürdigkeit der Serie beitragen. Was "Kare Kano" überdies sehr hoch anzurechnen ist, sind die zahlreichen kleinen und großen Botschaften, aus denen der Zuschauer einiges auch in das echte Leben mitnehmen kann, beispielsweise, dass man sich nicht zu sehr verstellen sollte, da sonst persönliche Unzufriedenheit und Unerfülltheit auf lange Sicht die logische Folge ist.
Wo viel Licht ist, ist leider auch Schatten. Zu aller Erst wären da die vielen Wiederholungen anzukreiden. Als ich die Kommentare der anderen Rezensenten vor dem Beginnen von "Kare Kano" überflogen habe, dachte ich zuerst: Was soll's kurze Rückblenden am Anfang der Episoden sind nichts ungewöhnliches, was soll daran schon groß stören. Aber ich wurde bald eines Besseren belehrt, denn die Wiederholungen am Anfang der Folgen sind ziemlich lang, ähneln sich stark und fassen nicht einfach die letzte Episode zusammen. Nein, der ganze bisherige Plot wird häufig wiederholt. An die Spitze getrieben wird dies durch drei reine Wiederholungsfolgen. Es ist absolut nicht nachzuvollziehen, warum die Produzenten zu einer solchen Maßnahme gegriffen haben. Waren als Hauptzielgruppe etwa Demenzkranke im Endstadium vorgesehen? Die zeitraubenden Rückblenden werden noch bedauerlicher, wenn man bedenkt, dass die Serie an einigen Stellen, vor allem auf den Nebencharaktere bezogen, durchaus noch etwas mehr in die seelische Tiefe hätte gehen dürfen. Dafür wäre die verschwendete Zeit bitter nötig gewesen. Ein weiterer Kritikpunkt ist das schlechte Ende. Eine Nebengeschichte, die gegen Ende des Animes begann, wird in der letzten Folge völlig unzureichend und überhastet zu Ende gebracht. Andere Side-Storys und die Hauptgeschichte finden dagegen überhaupt keinen nennenswerten Abschluss. Eine zweite Staffel hätte diesem Problem wohl begegnen können, ist aber aufgrund von Zerwürfnissen mit der Mangaka nie produziert worden.

Der Zeichenstil konnte mich absolut überzeugen. Zugegeben, ich bin ein Fan des 90er-Jahre Anime-Looks, jedoch sind die Bilder auch aus objektiver Perspektive im Anbetracht der Entstehungszeit auf jeden Fall überdurchschnittlich. Die handgezeichneten Bilder und pastellenen Farben versprühen einfach einen ganz eigenen Charme. Lediglich das relativ häufige Recycling von Einstellungen ist zu bemängeln. Sehr bemerkenswert ist, dass "Kare Kano" bildtechnisch darüber hinaus viele ungewöhnliche Wege beschreitet. Die Verantwortlichen haben sich in dieser Hinsicht künstlerisch wahrlich ausgetobt. Nicht selten wurden Realbilder als Hintergründe verwendet, mit Schwarz-Weiß gearbeitet, Legetricktechnik verwendet Oper schlicht Manga-Bilder abgefilmt. Zudem gibt es viele Chibi-Elemente zu Comedy-Zwecken, für die damalige Zeit noch halbwegs ungewöhnlich. Ob man sich mit den Stilmitteln anfreunden kann oder nicht, ist letztlich eine persönliche Frage. Mich haben sie jedenfalls wegen ihrer Unkonventionalität sicher nicht gestört. 

Das Opening ist musikalisch gelungen und auf in seiner Bebilderung ansprechend. Das Ending war nett, aber nicht mehr. Ungewöhnlich war bei letzterem, dass das Video sich jede Folge änderte, trotz gleichbleibendem Ending-Song. Häufig gab es Kamerafahrten durch die Realwelt zu sehen, etwa durch eine Schule. Für Folge 16 wurde einfach eine Katze von vorne gefilmt ;)
Manchmal gab es als Ending lediglich Standbilder zu sehen, weshalb ich auf dieses große Variantenreichtum der Undings auch gut hätte verzichten können.
Der Soundtrack hat ein Paar schöne Streichereinlagen zu bieten. Domiert wird der Anime jedoch durch Klavierstücke, die allesamt gelungen sind und die jeweilige Szene wunderbar zu unterstreichen wissen.

Fazit:
Ja, "Kare Kano" hat seine kleinen Schwächen. Die unzähligen Rückblenden sind nervtötend und das Ende unbefriedigend. Aber diese Dinge sind zu verschmerzen, denn man bekommt eine gelungene und in mancherlei Hinsicht erfrischend unkonventionelle Geschichte sowie glaubwürdige und sympathische Charaktere geboten. Auch die Bebilderung und Vertonung weiß zu gefallen, zumindest wenn man etwas für Animes der 90er-Jahre übrig hat. Übrigens ist auch die deutsche Synchronisation absolut gelungen. Alles in allem ist "Kare Kano" qualitativ weit überdurchschnittlich und ich kann die Serie jedem uneingeschränkt weiterempfehlen, der mit RomComs im typischen 90er-Stil etwas anfangen kann.
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Anime Kommentare

Avatar: Asane#1
Meine Fresse, Gainax. Eigentlich eine wunderbare humorvolle Liebesgeschichte, die von ihrer wirklich unkonventionellen, heiteren, leichtfüßigen Art lebt, von den Charakteren und wie sie miteinander umgehen. In der ersten Hälfte der Serie. Ab da gestaltet sich die Story zusehends zäher, und Im letzten Drittel zieht sich das und baut insgesamt stark ab.
Und was sich Gainax gegen Ende leistet, ist einfach nur unaussprechlich dumm, unverschämt und lieblos. Für die 1. Hälfte 4 Sterne, für den Schluss 2 Sterne.
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Avatar: yuki23#2
wie kann iich den anime anschauen kann mir da einer helfen 
der ist einfach super und sehr spannend
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Avatar: Reika Mukami#3
Anspruch:sehr viel
Action:viel
Humor:sehr viel
Spannung:viel
Erotik:nichts
Einer meiner Favouriten unter den Animes. Eine tolle Liebesgeschichte zwischen Menschen die sich erst nicht mochten. Einfach nur Sehenswert.Nur Schade das dass Ende noch offen is Im Anime.Der Manga geht echt toll weiter.Meinetwegen könnte es weiter gehn.Ich würde mich sehr freuen
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Avatar: Zero-Enna#4
Anspruch:viel
Action:wenig
Humor:sehr viel
Spannung:mittel
Erotik:nichts
Kare Kano - für mich persönlich ein Meisterwerk der alten Animationskunst. Wer jetzt aber denkt OMG uralte Romantikkomödie der hat sich gewaltig geschnitten. Kare Kano hebt sich durch die stete Abwechslung von Liebestralala und gewaltigen Slapstickeinlagen bis hin zu einer Melodramatischen Spur der beiden Hauptprotagonisten meiner Meinung nach gewaltig hervor! Also wer einfach mal wieder Lust auf Lachen eine zusammenhängende Handlung hat und nicht viel auf die neue Animation hegt, für den ist Kare Kano ein absoluter Gewinn!
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Avatar: momo-chan#5
Also dies ist mein erster Kommentar bei aniSearch ^^ mir hat KareKano eigentlich zimlich gut gefallen. Ich hatte was zu lachen und doch waren auch ernste Szenen zu sehen. Ich hab mich immer auf die nächste Folge gefreut. Allerdings wurde ich bei ein paar Folgen auch zimlich enttäuscht. Vorallem von der letzten Folge war ich zimlich vor den Kopf gestossen..
Ich meine die Stimmen die da erzählt haben, die haben mich wirklich auf die Palme gebracht...
aber allem in allem finde ich KareKano ein wirklich sehenswerter Anime mit viel Gefühl.
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