Dragon Ball GT (1996)

ドラゴンボールGT

Informationen

Inhaltsangabe

»Dragon Ball GT« spielt zehn Jahre nach dem Ende von »Dragon Ball Z«. Der Bösewicht Pilaf ist immer noch auf Suche nach den Dragon Balls und will damit die Weltherrschaft erlangen. Er stößt dabei auf die Black Star Dragon Balls, die den »normalen« zwar sehr ähnlich sind, jedoch auch dunkle Kräfte besitzen. Durch einen Unfall wünscht er sich von dem Drachen Shen Long, der einen Wunsch erfüllt, sobald man sieben Dragon Balls zusammen hat, nicht die Weltherrschaft, sondern die Verwandlung von Son Goku in ein Kind. Der Wunsch wird ihm erfüllt und Son Goku schrumpft in sein junges Selbst – doch zum Glück bleibt ihm der größte Teil seiner Kraft erhalten.

In Kindform versucht er nun die sieben Black Star Dragon Balls zu finden, um seine Erwachsenenform zurückzuerhalten. Doch das ist eigentlich das kleinere Problem: Findet man die Black Star Dragon Balls nicht innerhalb eines Jahres, wird die Erde zerstört. Schlimmer noch: Nach Erfüllung eines Wunsches werden diese Dragon Balls nicht nur auf der Erde, sondern irgendwo auf fremden Planeten im gesamten Universum verstreut … und so beginnt der Wettlauf gegen Zeit.
Anmerkung:
Die Folgen 29, 38, 46, 47, 54–57 und 59–63 wurden nicht im deutschen TV ausgestrahlt. Die restlichen Folgen wurden stark zensiert. Die fehlenden Folgen veröffentlichte Kazé ungeschnitten als OmU-Fassung auf ihrer DVD. Die restlichen Folgen der DVD sind jedoch weiterhin stark zensiert und geschnitten.

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Charaktere

Zitate

  • Son Goku

    Why do women have butts on their chests?

  • Son Goku

    The ocean is so salty because everyone pees in it.

  • Son Goku

    That’s right Cell…Keep pushing…Once you back Gohan into the corner, he’s not going to have anywhere to go…except right through you!

  • Son Goku

    I am the Hope of the Universe…I am the Answer to all Living Things that cry out for Peace…I am Protector of the Innocent…I am the Light in the Darkness…I am Truth…Ally to good!! Nightmare to you!!

  • Vegeta

    Heh heh, he fought like a man…and died like a dog.

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Relationen

Forum

Rezensionen

Avatar: KakashiloverKekslehrling#1
10 Jahre nach dem erbitterten Kampf mit Boo,setzt Dragonball GT an. Prinz Pilaw, bekannt aus der ersten Staffel von Dragonball, sucht in Dendes Palast nach den „Super Dragonballs“. Als er dann auf Son-Goku trifft, wünscht er sich stattdessen, Son-Goku möge so klein wie er werden, da er ihn dann besiegen und vor aller Welt demütigen könnte. Der Wunsch wird gewährt und Son Goku wird zu einem kleinen Kind geschrumpft.

Von Meister Kaio erfährt Goku, dass die Erde zerstört wird, wenn die im Universum zerstreuten Dragonballs in einem Jahr nicht wieder beisammen auf der Erde sind. So machen sich Son Goku, Trunks und Pan, an deren Stelle eigentlich Son Goten hätte mit fliegen sollen auf die Suche nach den Dragonballs und stoßen auf neue Gegner und Herausforderungen.

Neu hinzugekommen ist die Stufe Super-Saiyajin 4, die Son Goku erreicht, als er gegen den ersten größeren Gegner namens Baby kämpft. Gegen Ende der Serie erreicht auch Vegeta diese Stufe dank des Burutsuwellen-Generators, einer technischen Erfindung Bulmas.

Später fusionieren C17 und Hellfighter (in Deutscher Version: Nummer 17) zur Super Nummer 17. Dieser zerstört einen Großteil der Erde, doch dann wird er von Son-Goku und C18 besiegt. Schließlich gilt es noch die sieben Teufelsdrachen zu besiegen, die aus der negativen Energie der Dragonballs entstanden sind.

Son-Goku und Vegeta fusionieren sogar als Super-Saijayins 4 zu Super Gogeta. In dieser Form ist er selbst Syn Shenlong überlegen und spielt teilweise nur mit ihm. Leider gelingt es ihnen nur für 10 Minuten, die Fusion zu halten. Super Gogeta verwandelt sogar eine riesige Energiekugel aus negativer Energie mit nur einem Kick in positive Energie um. Er kann den letzten Drachen, Syn Shenlong, jedoch nicht besiegen, da er nur für ein paar Minuten in dieser Form bleiben kann, ehe er sich zurück verwandelt. Dies geschieht dummerweise genau, als er zum vernichtenden 100x Urknall-Kamehame-Ha ausholt.

Schließlich gelingt es Son Goku mit seiner letzten Kraft und der Hilfe aller Wesen im Universum eine riesige Genkidama zu erschaffen (Universe Genkidama). Mit dieser vernichtet er Super Syn-Shenlong und rettet somit das Universum. Nach dem Kampf erscheint Shenlong (der göttliche Drache), um Son Goku auf eine Reise mitzunehmen, von der Keiner weiß, wohin sie geht. Fest steht nur, dass Son Goku mit Shenlong verschmilzt und auf eine weite Reise geht. Vorher verabschiedet er sich jedoch noch von all seinen Freunden, bevor Dragonball GT endet.


Für mich persöhnlich war Dragonball GT eine kleine entäuschung, denn nach dem knaller Dragonball Z hatte ich gedacht wird noch eins draufgelegt, aber leider Pustekuchen, die ersten 16 folgen waren doch eher langweilig und die restlichen kämpfe etwas zu kurz geraten und wer sich das ganze bei RTL 2 angeschaut hat, hat gesamte 13 folgen nicht sehen dürfen da diese niemals ausgestrahlt wurden, ich hatte es zum glück schon in der Original version gesehen und war darauf nicht angewiesen, aber trotzdem kam keine gewohnte Dragonball atmosphäre auf. Klar waren die letzten kämpfe doch recht Spannend, aber viel zu kurz. Die Charakterzeichnungen waren eigentlich wie gewohnt,nur hier und da ein paar kleine änderungen. Für Dragonball Fans ein muss, aber die anderen sollten es sich vielleicht doch zweimal überlegen ob sie ihn sich anschauen.
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Avatar: Muten-RoshiKekssucher#2
Dragon Ball GT

Das letzte Kapitel der DragonBall-Trilogie wird nicht nur von den meisten als die schlechteste DB-Serie angesehen, sondern regelrecht von den Fans zerrissen. Ich persönlich hingegen finde dass es ein guter, wenn auch nicht vollkommen gelungener Abschluss zu der DB-Reihe ist.

Es scheint so zu sein dass Toei Animation die besten Elemente von DB und DBZ holen wollte und sie in eine Serie verpackte, während die Geschichte immer noch weitererzählt wird. Also fühlt es sich einerseits wieder wie DB an, weil die Suche nach den DragonBalls wieder mehr im Vordergrund steht und Son-Goku wieder ein Kind ist. Auf der anderen Seite fühlt es sich aber auch wieder wie DBZ an, weil es die gottgleichen Feinde gibt (Baby, Super 17 und die Teufelsdrachen), eine neue Saiyajin-Stufe erreicht wird und die Kämpfe mehr strahlenlastiger sind. Dies war wie ich finde eine schlauere Entscheidung als ein DragonBall mit einer komplett neuen Generation von Charakteren zu machen (Wie im DBGT-Special-Son-Goku Jr.).

Aber warum war dann GT nicht so erfolgreich wie die vorherigen Serien? Einer der Gründe ist z.B: dass Akira Toriyama nicht den Manga als Vorlage dafür gemacht hat. Das allein reicht schon vielen Leuten aus um diese Serie nicht als Teil des DB-Universums anzusehen. Ausserdem sind die Leute unzufrieden damit dass Son-Goku in dieser Serie wieder in einen Kindskörper gesteckt wird und es dauert nun mal eine lange Zeit bis wieder Super-Saiyajins in Aktion sind. Da sich das erste Drittel der Serie mehr mit Abenteuer und Comedy beschäftigt waren viele Fans der Action von DBZ, abgetörnt GT weiterzuschauen. Was wie ich finde Unrecht ist, da auch in Z es zwischen den großen Kämpfen sich mehr auf Humor konzentriert wird als irgendwas anderes (siehe Anfang Boo-Saga). Auch ist zu erwähnen dass die anderen Charaktere wie Son-Gohan, Son-Goten, Vegeta und Piccolo hier eher unwichtig geworden sind (Sie sind nicht völlig unwichtig aber haben keine so große Rolle wie in Z). Das ist auch der Hauptgrund warum ich die Serie niedriger werte als seine Vorgänger. Außerdem gibt es keine neuen Hauptcharaktere außer Pan und Oob, die allerdings schon am Ende von Z eingeführt wurden. Ein weiterer Grund warum sie so gehasst wird, ist dass sie mit 64 Folgen die kürzeste von allen 3 Serien ist. Wo ich auch zustimme, wäre die Serie nur um 16-20 Folgen länger wären viele der Probleme eigentlich gelöst.

Aber was gibt es eigentlich Positives hier zu sagen, wenn ich so eine hohe Wertung abgebe? Zum einen ist dies wohl die best-animierte DragonBall-Serie, da sie auch die Neuste ist. Sie sieht sogar bunter und sauberer aus als in DragonBall Kai wenn ihr mich fragt. Die Kämpfe werden dadurch auch toll präsentiert, die Musik ist auch wieder mal klasse. Auch gefällt mir dass die meisten Konflikte hier, eigentlich Probleme sind, die durch Ereignisse im Laufe von DB, DBZ oder sogar beiden entstanden sind z.B: Die Super-DragonBall-Suche wegen dem allerersten DB-Feind Prinz Pilaw und wegen Piccolos Vergangenheit. Der Maschinen-Mutant Baby wegen dem Krieg zwischen den Saiyajins und Tsufurujins. Die gesamte Super 17-Arc wegen 2 bösen Wissenschaftlern die im Laufe der Serie/n gestorben sind. Und dass die Teufelsdrachen als Ergebnis entstanden sind, dass so oft die DragonBalls benutzt wurden. Was mir besonders gefallen hat, war wie sie den vierfachen Super-Saiyajin eingeführt haben. All die Vorteile der Super-Saiyajins und des Oozarus in eine ultimative Form manifestiert und zwar ganz ohne Nachteile. Letzenendes kann ich noch sagen dass das Ende mich jedes mal traurig und sentimental macht und das schaffen nicht viele Animes.

Also falls ihr die Serie bis jetzt nur in der zerschnibbelten RTL2-Fassung kanntet (die 13 Folgen auslässt und auch mittendrin viele Cuts hat) dann würde ich euch raten ihr noch mal eine Chance zu geben in ihrer ungeschnittenen Pracht. Es ist vielleicht kein perfekter Abschluss aber ein zufriedenstellender.

Son-Goku du bist mein Held und es hat mir Spaß gemacht dein letztes Abenteuer mitzuerleben. Deine Abenteuer und Kämpfe sind und bleiben legendär. Und ich werde sie nie im Leben vergessen. Du hast meine Kindheit geprägt und mich zu dem Anime-Fan gemacht, der ich heute bin.
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Avatar: Delphinium#3
Dragon Ball GT.

Ein Titel, auf dem wohl die Bürde eines des größten Anime-Epos, in der Geschichte der Shounen-Ära, nicht schwerer hätte sein können. Ob er den gewaltigen Ansprüchen der Massen an Fan's auch gerecht werden konnte, nach all den Jahren des Ausharrens ? Meiner persönlichen Meinung nach mehr schlecht wie recht. Was eigentlich schade ist, denn dieses Nachfolgewerk macht in puncto Innovation vieles richtig - aber auch leider vieles falsch, was der Umsetzung sowie der Erzählstruktur beizumessen war.


Die Story fängt ganz unscheinbar und doch (ironischerweise!) mit dem ersten wirklich nennenswerten Schurken der DB-History an. Die Rede wäre dabei vom inzwischen arg gealterten Prinz Pilaf. Dieser, mit dem Versuch, die sagenumwobenen Dragonballs; von denen man nachsagt, jeden Wunsch seines Besitzers in Erfüllung gehen zu lassen, für sich zu missbrauchen. Durch ein kleines Missgeschick jedoch, wünscht er sich nicht die so lang ersehnte Herrschaft über die Erde, sondern seinen Erzfeind, Son Goku, in ein Kind zurück. Und so begibt er sich mit seinen Freunden und Verwandten auf die Suche nach ihnen, denn eine große Wahl stellt sich ihm dabei nicht, muss er schließlich zusehen sie innerhalb eines Jahres zu finden, bevor der eigentliche Nebeneffekt der Super-Dragonballs eintritt, welcher die totale Zerstörung der Erde zur Folge hätte. 


Erste Pluspunkte schaffte die Serie hierbei schon einmal damit, dass die neuen Dragonballs sich nicht wie gewohnt auf der sonst so vertrauten Erdkugel verteilten, sondern gleich im GESAMTEN Kosmos, was die Suche nach ihnen schon zum namensgebenden Faktor* dieser Serie macht. *(GT = Grand Tour)


Weitere tolle Innovationen fielen mir bei der Gestaltung der neuen Feinde auf. Besonders Hervorheben möchte ich die Idee, den falschen Umgang mit den Dragonballs als Hauptursache der Probleme auf der Welt darzulegen. Weitere, wirklich gute Einfälle der Macher waren auch in dieser Hinsicht bei den Bösen zu finden. Bspw. der tragische Konflikt zwischen den Cyborg-Geschwistern oder auch der Mutant Baby, der anfangs ein doch sehr ähnelndes Schema zum bereits bekannten Z-Antagonisten Cell aufwies, sich jedoch im weiteren Verlauf weitaus einzigartiger und interessanter herausstellen sollte, als erwartet. So gelingt es ihm Son Gokus Familie und Freunde gegen ihn zu stellen. Einer gefährlichen Situation, der Klein Goku bis dato in diesem Ausmaße noch nicht gegenüberstand.


Leider - und da zieht das Kritik-Tief auch schon an - konnte die Serie mit noch so guten Ideen zu anfangs glänzen, schafft es aber nicht so gut, sie auf erzählerischem Niveau gekonnt spannend zu halten. Zwar werden hier die einzelnen Schlachten nicht derartig übertrieben in die Länge gestreckt, greifen sie hier schon fast ruckartig und simultan ineinander. Nach einer erfolgreich überstandenen Katastrophe folgt ohne Umschweife die nächste. Es bleibt zwischendurch einiges erzählerisch auf der Strecke, sowie im Allgemeinen als auch im Besonderen, was die Deutsche Ausstrahlung von GT angeht, in der einfach willkürlich einzelne Folgen gekürzt, oder sogar gänzlich entfernt wurden. Auf viele teils wirklich unnötige Cast-Tode, hätte man ebenfalls dankend verzichten können.


Zum Cast im Allgemeinen - alle bekannten Charaktere behielten, soweit ich es beurteilen konnte, ihre Charakteristika bei und wirken daher nicht entfremdet. Änderungen fallen hierzu also nur beim äußerlichen Aspekt auf. So trägt Muten Roshi eine neue Brille, Vegeta gesellt sich einige Zeit zu den stolzen Rotzbremsen-Trägern, Son Goten und Trunks sind keine kleinen Kinder mehr, sondern schon im Teenager-Alter und natürlich Kuririn, der noch immer die Freuden des Vater-seins genießt, um nur ein paar beim Namen zu nennen.



Somit fällt mein Fazit zu Dragon Ball GT eher nüchtern aus. Alles in Allem kommt sie nicht an das Original des Großmeisters Toriyama heran, muss es aber auch nicht - für mich zumindest. Für Fans ist es nach wie vor unterhaltsam genug, um es sich einmal angesehen zu haben, will man doch wissen, mit was für Abenteuern, Krisen, Höhen- und Tiefpunkten ihre Helden - diesmal wortwörtlich - zu kämpfen hatten.
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Avatar: SlaughtertripKeksgott#4
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Ich weiß noch, wie ich ein junger Teenager und völlig geil auf »Dragon Ball GT« war. »Dragon Ball« hat mich gecatcht und bis heute nicht losgelassen, und »Dragon Ball Z« war einer der größten verdienten Hypes der 00er-Jahre. Natürlich wurde da »GT« mit großer Spannung erwartet. Mit meinen Freunden ging ich auf die Sparkasse, weil man dort kostenlos PCs mit Internetzugang benutzen durfte. Dort haben wir uns in Foren über »GT« und allgemein über »DB« informiert und wichtiges Datenmaterial ausgedruckt. Als sich ein Bankmitarbeiter beschwert hat, hab ich ihn beschwichtigt, indem ich ihm gesagt hab, dass ich das Druckerpapier extra von zu Hause mitgenommen hab. Um die Zeit bis zur Erstausstrahlung zu verringern, habe ich regelmäßig auf einer bestimmten Internetseite für »GT« gevotet. Der härteste Konkurrent war »Naruto«. Wer hätte damals gedacht, dass beide Animes so kacke sind? – »Naruto« aus ein paar Gründen ausschließlich in der deutschen Version (die japanische Version ist geil), »GT« aus vielen Gründen in allen Sprachen.

Das Produktionsstudio ist auf dem Hype Train aufgestiegen und hat schon eine Woche nach »Z« den infamosen Nachfolger gebracht. Bei Fans kommt »GT« schon alleine deshalb nicht gut an, weil es nicht canon ist. Akira Toriyama war zwar an der Produktion beteiligt, jedoch nur minimal. Bevor es »Dragon Ball Super« und »Dragon Ball Daima« gegeben hat, war es noch irgendwie möglich, die Geschehnisse aus »GT« irgendwie in die offizielle Timeline zu quetschen. Jetzt aber ist nicht mal mehr das gegeben, wodurch »GT« ganz offiziell inoffiziell geworden ist. Es ist eine Geschichte aus einem Paralleluniversum, vergleichbar mit den Filmen. Der Uber-Shit-Anime »Super Dragon Ball Heroes« hat die Charaktere aus allen Universen – inklusive »GT« – miteinander in Kontakt treten lassen, wodurch der reinste Fan-Service-Anime niedrigster Qualität entstanden ist. Während der Ausstrahlung von »GT« hat man auch noch einen halb-crappy Film veröffentlicht. Das war‘s aber auch schon mit den »GT«-Comebacks. Man hat es bei einer Staffel belassen, und das ist auch gut so.

Produktion:
Obwohl es einen nahtlosen Übergang von »Z« zu »GT« gibt, ist die Produktionsqualität miserabel, so als hätte man bewusst das Budget geviertelt, weil man gewusst hat, dass die Fans nach dem »Z«-Hype auch noch die 64 »GT«-Folgen schlucken und ein paar Merchandise-Artikel kaufen werden. Das Bild ist sehr dunkel und matt. Dennoch haben die Charaktere ab und zu ein paar helle Stellen am Körper, sodass sie aussehen wie dunkle Seifenstücke. Die Figuren sehen auch gar nicht mehr so aus, wie man sie sonst kennt. (Vergleich »Z«/»GT«.) Nicht einmal die Komparsen sind gut gezeichnet, wenn man sie mit jenen aus dem Original vergleicht. Goku ist viel gebräunter als sonst. Das wirkt im ersten Moment zwar ungewohnt, kommt Toriyama-senseis Vision aber viel näher als die anderen Art Styles, da Gokus Aussehen auf einem Asiaten basiert. Das ist aber keine Entschuldigung dafür, dass man auch Muten Roshi nicht nur ebenfalls eine Bräune verpasst, sondern diesen zudem zu einem hippen Late-Life-Crisis-Opa gemacht hat. Was die Community in Aufruhr versetzt hat, ist natürlich Vegetas schwuler Biker-Schnauzer und sein Besenhaarschnitt. Selbst ohne Schnauzer wirkt er im Vergleich zu der »Z«-Version einfach nur traurig. Was er jedoch über die ganze Serie beibehalten hat, ist die zum schwulen Biker-Outfit passende Lederhose, die eine völlig dämliche Wahl ist, wenn man beim Kämpfen Bewegungsfreiheit haben möchte. Viele modische Entscheidungen sind vermutlich den damaligen Trends geschuldet. Trends hin oder her, manche Charakterdesigns sind einfach völlig unverständlich. Warum beispielsweise sieht Krillin weitaus älter aus als der drei Jahre ältere Yamchu? Krillin hat sogar noch grauere Haare als der Rinderteufel, der eine Generation älter ist. Sind das die Gene? Diese können jedenfalls nicht erklären, warum manche Charaktere von der ersten bis zur letzten Folge in den immer selben Klamotten rumlaufen. Bei den Kämpfern, die bestimmte Kampfanzüge tragen, ist das ja noch verständlich, aber warum laufen z. B. Pan und Bra immer in denselben Freizeitoutfits herum? So wirkt dieser Anime nur noch mehr wie ein Cartoon für Kinder, wo es normal ist, dass die Figuren immer dasselbe an haben. Apropos Bra: Diese ist wohl eine der schlimmsten Figuren hier. Je nach Quelle ist sie zwischen 9 und 11 Jahre alt, sieht aber älter aus. Oder zumindest zieht sie sich an, als würde sie gerne älter wirken. Ihre Klamottenauswahl ist nicht besonders gut, denn sie sieht aus wie irgendeine beliebige Disco-Schlampe. In einer Folge wird sie sogar von zwei erwachsenen Kerlen angebaggert. Ich finde es schon fragwürdig, dass man zeigt, wie ein minderjähriges Mädchen von zwei Erwachsenen angebaggert wird, ohne dass der große Altersunterschied überhaupt angesprochen wird.

Die Animationen sind all das, was sie nicht sein sollten. Gibt es Action, bewegen sich die Figuren zwar, verlieren dabei jedoch das letzte Bisschen an Detaillierungsgrad. Hintergründe werden aufgefüllt mit willkürlichen Zuckerwatte-Farben und -Linien oder was auch immer den bekifften Produktions-Clowns in ihrem Zirkuszelt noch so alles eingefallen ist.

Nur die Musik ist ein Lichtblick am so düster erscheinenden Horizont. Oder besser gesagt: Die Engelsharfen erklingen an diesem tristen Ort. Meine Favoriten sind »Dan Dan Kokoro Hikareteku«, was bis heute einer meiner hartnäckigsten Ohrwürmer ist, und »Blue Velvet«, was irgendwie rockig, jazzig und hispanisch zugleich daherkommt. Einen Abzug bei der Musik gibt es nur für die BGM, die in den seltensten Fällen die richtige Atmosphäre einfängt. Da wird stellenweise hyper-dramaturgische Musik gespielt, während gegen ein paar kleine Fische gekämpft wird. Oder es wird plötzlich Rummelplatzmusik während einer Rettungsaktion oder einer Transformation des Gegners gespielt.

Ab hier Spoiler

Charaktere:
Die Charaktere hat man in diesem Anime völlig zerstört. Es ist die reinste Goku-Show, auch wenn man versucht hat, Pan und Trunks als Sidekicks zu etablieren. Die »GT«-Pan ist einer der nervigsten Charaktere hier und ganz und gar nicht so liebreizend wie die »Z«-Pan oder die »Super«-Pan. Bei Trunks hat man es geschafft, einen der beliebtesten Charaktere aus »Z« zu einem jämmerlichen Waschlappen zu machen. Kid Trunks ist so richtig cool. Er ist vielleicht etwas arrogant, aber er ist die Art von Junge, mit dem man gerne spielt, weil man weiß, dass man dann Spaß hat. Future Trunks war damals bei der »Z«-Erstausstrahlung der große Mädchenschwarm. Er ist ein gutaussehender, introvertierter junger Mann mit reinem Herzen, der alles tut, um die Menschheit zu retten. Der »GT«-Trunks würde in der Schule gemobbt werden. Und weil dieser Waschlappen noch nicht nass genug war, hat man ihn in einer Folge sogar in Frauenklamotten gesteckt, weil man vergessen hat, dass man so ein schwaches Monster auch mit Tritten und Schlägen besiegen kann. Alle Figuren bis auf Goku sind die meiste Zeit völlig irrelevant oder machen überhaupt keine Charakterentwicklung durch. Gohan, der sogar mal Goku als Protagonist hätte ablösen sollen (was aber nicht funktioniert hat), wird hier fast genauso schlecht behandelt wie in den ersten paar Dutzend Folgen von »Super«. Er ist nicht stärker geworden – vermutlich sogar schwächer – und ist in manchen Folgen einfach nur da, um entweder ein paar unwichtige Zeilen zu sagen oder sich vom Antagonisten verprügeln zu lassen. Aus Goten hat man einen Womanizer gemacht, der genauso aussieht wie Gohan, nur dass seine Frisur noch etwas schiefer ist. Er hat eine Freundin namens Palace, die noch naiver ist als Goku damals als Kind. Ich weiß nicht, was Goten an ihr findet, außer dass sich der Spruch, dass dumm gut fickt, bei ihr bewahrheiten könnte. Was man aus Piccolo gemacht hat, ist fast schon vergleichbar mit Rufmord. Seinen ersten Auftritt hat er in Folge 26, und da wird er mit einem Angriff weggeblasen. Insgesamt hat er hier nur fünf Auftritte. Wichtig wurde er nur, als das Produktionsstudio ihn gezwungen hat, sich auf dämlich Weise zu opfern. Zumindest hat er seine Raison d'Être als Höllenwächter gefunden. Noch schlimmer ist, was man mit Boo angestellt hat. Er und Mr. Satan waren bis zur Hälfte des Animes die lustigsten und ein paar der besten Charaktere des Animes, was schon aussagekräftig genug ist, handelt es sich bei diesen nur um Nebencharaktere. Beim Kampf gegen Baby hat man sich entschlossen, Boo »sterben« zu lassen, indem dieser Teil von Uub wird. Das Schlimme daran ist nicht nur, dass von da an einer der besten Charaktere weg war, sondern dass die Fusion auch gar nichts gebracht hat. Uub wurde so oder so von Baby verprügelt. Man hat also Boo aus dem Cast gestrichen, nur damit ein langweiliger Nebencharakter, den Goku am Ende von »Z« zum neuen Helden trainieren wollte (ähnlich wie damals Gohan), ein Upgrade bekommt, das keinerlei positiven Auswirkungen auf whatsoever hat. Bei ein paar altgedienten Charakteren wie Yamchu, Tenshinhan oder Chao Zu darf man froh sein, dass diese überhaupt einen Cameo-Auftritt (letztere beiden ohne Sprecherrolle) bekommen haben. Was man hier aus den Charakteren gemacht hat, ist genauso traurig wie das Schicksal der Pilaw-Gang.

Dieser Anime besteht aus vier Arcs, deren viele Fehler ich beleuchten werde.

Black-Star-Dragonball-Arc:
Oft wird der »Black Star Dragonball«-Arc als eigenständiger Arc dieser Serie benannt, doch weil die Übergänge von diesem zum Baby-Arc fließend sind, ist es für mich persönlich nur ein einziger Arc. Der große Antagonist ist Baby mit seinen vielen, vielen Formen, wie man es bereits von anderen Bösewichten aus »Z« kennt. Doch bis man zu Baby kommt, muss man erst noch andere Abenteuer bestehen, deren Ursprung der größte Bullshitnonsense dieses Franchises ist. Mit den Black Star Dragonballs gibt es neue Wunschkugeln, mit denen man einen fetzig geilen neuen Heiligen Drachen namens Ultimate Shenlong rufen kann. Prinz Pilaw wünscht sich unabsichtlich, dass Goku wieder ein Kind wird. Man wollte vermutlich zu den Ursprüngen vom originalen »DB« zurückkehren und diesen Anime etwas kindgerechter als »Z« machen. Im Endeffekt hat man um die 16 langweilige und unlogische Folgen gemacht, bevor man ab Folge 17 zu den spannenden und actiongeladenen Folgen à la »Z« zurückgekehrt ist. In den USA hat man statt den ersten 16 Folgen ein Recap ausgestrahlt, weil man wusste, dass diese kacke sind. Eine der miesesten Folgen des Franchises ist »Geliebter Ehemann! Die Verlobte ist Trunks?«, was eine schlechte Kopie der 4. Folge aus »DB« ist, in der man Oolong kennengelernt hat. Es funktioniert einfach nicht, alte Dinge zu kopieren, wenn die Figuren inzwischen so stark sind, dass sie mit einer Handbewegung einen Planeten pulverisieren können. Es passieren noch andere unsinnige Dinge, z. B. dass die Figuren das Fliegen verlernen, von kleinen Steinen ausgeknockt werden oder auf einem breiten Stahlträger die Balance verlieren, obwohl sie geschulte Kampfkünstler sind und mit einem Finger einen Handstand auf einer Nadel machen können. Jedenfalls verstreuen sich die Black Star Dragonballs nicht auf der Erde, so wie es die üblichen Dragonballs tun, sondern im gesamten Universum. Goku, Pan und Trunks setzen sich in ein Raumschiff und starten ihre »Grand Tour«. Man könnte die Dragonballs einfach im All lassen, weil man eh ein anderes Set davon hat, wäre da nicht die unsinnige Prämisse, die alles in Gang setzt: Bringt man die Dragonballs nicht innerhalb eines Jahres zurück, explodiert die Erde. In Fantasy-Serien kann man sich ja viel Quatsch ausdenken, aber irgendwann sind die Grenzen überschritten. Goku und seine Anhängsel besuchen mehrere Planeten, um von dort die Dragonballs einzusammeln, und erleben dort ein langweiliges Abenteuer nach dem anderen. An den Außerirdischen ist mir aufgefallen, dass diese viel zu vermenschlicht sind. Auch gibt es technologisch und kulturell viel zu geringe Unterschiede zur Erde. Beispielsweise sind Doma und die anderen Aliens des Planeten Gelbo nur Indianer mit spitzen Ohren und Tattoos. Und niemand wundert sich über außerirdische Besucher, obwohl sie alles andere als technologisch fortschrittlich wirken. Dann gibt es beispielsweise noch Don Kiah, einen geldgierigen Sack, der die Bewohner seines Planeten in Armut stürzt. Die Geschichte über einen korrupten Politiker könnte es auch auf der Erde geben. Mich überrascht es sowieso, dass es eine politisch angehauchte Folge gibt, wo dieser Arc doch eigentlich für die ganz Kleinen gedacht ist, die in der Norm überhaupt nichts mit Politik anfangen können. Dann gibt es noch die Geschichte über einen Kult-Anführer, was ebenfalls auch auf der Erde stattfinden könnte. Typische Toriyama-Aliens sind einfach gezeichnete Knuffel mit speziellen Kräften oder moderner Technologie. Ein weiteres Downlight ist die Folge mit den Parapara-Brothers, die mit ihrer Music Box Goku und die anderen zum Tanzen bringen. Die Musik ist nicht mal gut und besteht nur aus einem Beat und einem Soundfetzen. Oder gefällt euch das? Das war mir so peinlich, als ich diese Folge damals als Teenager im Wohnzimmer meiner Eltern angesehen habe.

Baby-Arc:
Die ersten Spuren zu Baby tauchen bereits am Ende von Folge 8 auf, als Bon Para den Dragonball stiehlt. Bon Para ist Teil des oben erwähnten Kults, der wiederum nur dazu da ist, um Energie für Baby zu sammeln. Weil Baby ebenfalls die Dragonballs sucht, könnte man sagen, dieser Arc hat bereits mit dem Verstreuen der Dragonballs im All begonnen. Der Baby-Arc ist der mit Abstand durchdachteste und komplexeste Arc. Zuerst führt der Weg über Bon Para, dann über den Rudo-Kult, über einen Metallplaneten mit General Rirudo als mächtigen Secondary Antagonist und letzten Endes über die Dr.-Gero-Kopie namens Dr. Mu, bis man endlich bei Baby landet. Baby besitzt große Ähnlichkeiten zu Dr. Geros ultimativer Kreation Cell, nur dass er andere Personen nicht absorbiert, sondern diese als Wirt benutzt. Weil er aus den Zellen des tsufurianischen Königs besteht, wird sogar die Brücke zur Geschichte der Saiyajins geschlagen. Der Parasit Baby ist ein außerirdisches Experiment, der durch die Kombination aus tsufurianischen Zellen und Maschinenmutanten-Technologie entstanden ist. Ziemlich abgedrehtes Zeugs. Am besten an Baby hat mir diese unheimliche Atmosphäre gefallen, jedes Mal, wenn er auf dem Bildschirm aufgetaucht ist. Seine Stimme ist schön creepy und hat was von einer Mischung aus hinterlistiger Hexe und Gollum. Diesen hohen Grad der Schaurigkeit gab es bisher nur bei den ersten Folgen mit Cell, als dieser in Form eines Riesen-Insekts die Menschen ausgenuckelt hat. Schritt für Schritt erreicht Baby sein Ziel. Er hat einen Plan, den er rigoros verfolgt und dabei erfolgreich ist, unter anderem deshalb, weil alle anderen sich extrem dämlich anstellen und zu nichts zu gebrauchen sind. Weil Babys letzter Wirt Vegeta ist, kommt es zu einer Art Rematch zwischen den beiden Fan Favourites. Es gibt auch heute noch Spekulationen darüber, ob die letzte Verwandlungsform von Baby den dreifachen Super-Saiyajin darstellen soll. Der Endkampf ist schön abwechslungsreich, und es kommt zu einer historischen Verwandlung – aber dazu später. Mit ein paar Änderungen (vor allem bei den ersten 16 Episoden und der Nutzlosigkeit der Nebencharaktere) hätte dieser ohnehin schon anständige Arc phänomenal werden können.

Super-17-Arc:
Es kennt doch jeder den Spruch: »Hier gibt es nichts zu sehen!«, oder? Dieser Arc steht synonym für diesen Spruch. Nach dem langen Baby-Arc wollte man vermutlich wieder einen etwas kürzeren machen. Dieser Arc umspannt nur sechs Folgen, und da zähle ich die erste Folge dieses Arcs, in der es ein unsinniges Kampfturnier gibt, gar nicht hinzu. Der Antagonist ist Super 17, eine Fusion aus C-17, einer Erfindung von Dr. Gero, und Neo-Nr. 17, einer Erfindung von Dr. Mu. Zuerst einmal möchte ich positiv erwähnen, dass man hier einen Übergang vom Baby-Arc zu einem neuen Arc gemacht hat, da Dr. Mu abermals auftaucht. Der Rest ist gequirlte Ochsenkacke. Erst einmal muss man es etwas skeptisch betrachten, dass zwei böse Wissenschaftler in der Lage sind, in der Hölle an einem mächtigen Roboter zu basteln. Und warum landet Dr. Mu überhaupt in der Hölle, wenn er selbst nur ein Roboter ist? Die beiden Uni-Absolventen erschaffen ein Portal, wodurch alle bisherigen Bösewichte ins Diesseits zurückkommen können und Chaos auf der Erde verursachen. Es ist ungefähr das, was »Super Dragon Ball Heroes« auch macht, nämlich mit so vielen Charakteren wie möglich herumzuschmeißen, sodass die Fans sagen können: »Hui, endlich seh ich den und den wieder!«, wobei den Fans eher das Kotzen kommt. Die toten Bösewichte sind derart blass, so als hätte man ihnen in der Hölle die Persönlichkeit weggenommen. Sie reden kaum bis gar nicht, sondern machen nur ab und zu Grunzgeräusche. Man muss auch hinterfragen, warum manche Figuren mit ihren Flugzeugen und Kampfrobotern zurückgekehrt sind, obwohl ich bereits weiß, dass es dafür keine logische Erklärung gibt. Dazu kommt noch, dass die alten Charaktere im »GT«-Style teilweise furchtbar aussehen. Das Konzept ist nicht besonders gut, aber man hat es geschafft, es auf die schlimmstmögliche Art umzusetzen. Der Kampf gegen Super 17 ist genauso schlecht, wobei ich mich ohnehin frage, wie eine Fusion aus zwei C-17s überhaupt so stark sein kann. Es gibt ein paar Ungereimtheiten, wie z. B. Dr. Geros Aussage, dass C-17 von Anfang an der stärkste Cyborg sein sollte, obwohl er dasselbe Modell ist wie C-18, die auch »nur« so stark ist wie ein etwas stärkerer Super-Saiyajin. So ganz zu einem hirnverbrannten Theaterstück wollte man diesen Arc nicht verkommen lassen, denn man wollte daraus eine herzergreifende Geschwistergeschichte machen, was nur so halbwegs gut funktioniert hat. Der Leidtragende war Krillin, der durch die Hand des Bruders sterben musste. Dieser Arc ist auch deshalb so schlecht, weil alles viel zu schnell geht. Damit meine ich nicht nur den Umfang von nur sechs Folgen, sondern auch die Tatsache, dass Dr. Gero und Dr. Mu ihren Roboter scheinbar innerhalb von nur ein paar Tagen gebaut haben und diesen direkt nach dem Kampf gegen Baby auf die Menschheit losgelassen haben.

Teufelsdrachen-Arc:
Alles hat mit den Dragonballs begonnen, und mit diesen endet auch alles. Das Konzept ist sehr interessant. Schon während des Super-17-Arcs sieht man in ein paar Szenen, wie die Dragonballs plötzlich Risse bekommen, was ganz gutes Foreshadowing ist. Als man nach dem Sieg über Super 17 die Dragonballs einsammelt und Shenlong rufen möchte, verfärben sich die Kugeln schwarz und statt Shenlong taucht der Drache des schwarzen Rauchs auf. Ich persönlich bin kein Fan dieses Drachen, denn er ist im Prinzip nur ein Rowdy, und wenn er raucht, wirkt er nicht cool, sondern goofy. Eine etwas ernsthaftere Inszenierung hätte die Schwere der Situation besser beleuchtet. Es stellt sich heraus, dass nach jedem Wunsch negative Energie entsteht, die normalerweise um die 100 Jahre braucht, um gereinigt zu werden. Weil in den letzten Jahren jedoch so viele Wünsche erfüllt worden sind, hat sich die negative Energie angestaut, wodurch die Dragonballs Risse bekommen haben und die sieben Teufelsdrachen, in die der Drache des schwarzen Rauchs sich aufteilt, entstanden sind. Ich verstehe nicht ganz, warum die Teufelsdrachen ein Teil des Rauchdrachens sein sollen, aber von mir aus. Von da an wird gegen die sieben Teufelsdrachen gekämpft, von denen die ersten vier zuerst reine Gag-Charaktere sind, bis sich herausstellt, dass sie doch gefährliche Fähigkeiten haben. Diese vier Drachen werden in jeweils einer Folge besiegt. Die nächsten beiden Teufelsdrachen, Sixinglong und Sanxinglong, sind schon viel ernsthaftere Gegner, und Letzterer ist sogar gutherzig, was ganz gut passt, da dieser dem 4-Sterne-Dragonball zugehörig ist, der ein Memento von Gokus Großvater ist. Der große Antagonist ist jedoch Yixinglong, der erst mal weder eine besondere Fähigkeit hat, noch überhaupt einen Grund, weshalb er Goku und die anderen bekämpfen möchte. Und das ist auch die große Schwäche von Yixinglong, denn der zerstört nur um der Zerstörung willen. Im Laufe des Kampfes macht er eine Verwandlung zu Omega Shenron durch, was eine der unepischsten Verwandlungen im ganzen Anime ist, und davon gibt es viele. Bei meinem ersten Watch hab ich nicht mal erkannt, dass er an ein paar Körperstellen ein klitzekleines bisschen anders aussieht. Der Kampf ist jedoch wie der gegen Baby schön abwechslungsreich. Man zieht hier alle Register, und Goku setzt alle seine stärksten Techniken ein, unter anderem die Drachenfaust, die ihren Erstauftritt im Film »Ryuuken« hatte und noch gar keine Anwendung in einem Canon-Werk gefunden hat. Auch eingesetzt wird das 10x Kamehameha, das 10x stärker sein soll als ein reguläres Kamehameha, aber einfach nur rot statt blau ist. Bei der ersten Anwendung gegen Baby war es noch blau, danach rot. Auch hatte es bei der ersten Verwendung einen verzögerten Effekt, den es danach nicht mehr hatte. Continuity-Fehler können passieren – aber doch nicht von einem Kampf zum anderen ... Die letzten beiden Folgen gehören zum Besten, was dieser Anime zu bieten hat. Goku steigt zu einem Wesen auf, von dem man nur erahnen kann, um was es sich dabei handelt. Voller Furcht fragt Yixinglong ihn, wer er überhaupt ist. Nach Gokus Sieg über den Teufelsdrachen verabschiedet er sich von seinen Freunden, von denen die scharfsinnigsten unter ihnen bereits ahnen, wer oder was er ist. Am Ende wird er eins mit den Dragonballs und löst sich auf Shenlongs Rücken auf. 100 Jahre später taucht er bei einem Kampfturnier abermals auf und verabschiedet sich beim Zuseher. In irgendeiner Form lebt er also weiter.

Super-Saiyajin 4:
Ohne diese Verwandlung wäre »GT« noch irrelevanter. Diese Serie ist zwar nicht beliebt bei den Fans, der SSJ4 aber schon. Das Aussehen hebt sich stark von den bisherigen SSJ-Stufen ab. Auch der Vorgang, wie man diese Stufe erreicht, ist sehr speziell. Bisher hat man einfach nur hart trainieren und wütend sein müssen, um ein Power-Up zu bekommen. Beim SSJ4 ist das schon viel komplizierter. Zuerst braucht man einen Affenschwanz, was Gokus erstes Problem war, denn diesen hatte er schon lange nicht mehr. Glücklicherweise wusste der Kaioshin von vor 15 Generationen, wie er diesen zurückbekommt: durch ZIIIIIIIIIIIIIIIEHEN! Man sollte für einen Gag die Logik nicht komplett über Bord schmeißen. Wenn man einen Schwanz hat und zusätzlich die Fähigkeit, sich in einen Super-Saiyajin zu verwandeln, braucht es den Mond oder Ähnliches, um sich in einen Oozaru zu verwandeln. Das ist die Geburtsstunde eines Golden Oozaru. Schafft man es, die Kontrolle zu behalten, verwandelt man sich in weiterer Folge in einen SSJ4. Diese Form inklusiver der Schritte, die es bedarf, um sie zu erreichen, ist eines der Highlights dieses Animes. Vegeta erreicht zwar auch den SSJ4, doch nur mit Hilfe einer von Bulma erfundenen Maschine, die ihn mit Blutz-Wellen beschießt. Das ist sehr billig, und man hat es Gefühl, dass Vegeta diese Form nicht verdient, vor allem weil er nicht einmal den dreifachen Super-Saiyajin geschafft hat. Dass Vegeta diese Form erreicht, war aber nötig, damit ein weiteres Highlight zustande kommen kann: die Fusion zu Gogeta SSJ4! Dieser Krieger ist eine der stärksten Figuren im gesamten Franchise. Mehr Positives kann ich über ihn aber nicht berichten, denn Gogeta ist hier ein absoluter Pausenclown, der das Schicksal des Universums aufs Spiel setzt, um seinen Gegner zu veralbern. Das wäre ja noch einigermaßen annehmbar gewesen, wenn er bei seinem Erstauftritt im Film »Fusion« nicht als sehr ernsthafte Figur dargestellt worden wäre. Auch in späteren Inkarnationen ist er mehr an die »Z«-Version als an die »GT«-Version angelehnt. Ich denke, man hat sich hier Gotenks zum Vorbild genommen und dessen Charakterzüge auf die Spitze getrieben.

Lichtblicke:
Man kann diesem Anime vieles unterstellen, z. B. dass Story, Charaktere und Animationen streckenweise grausam sind, und damit hat man recht. Doch das Produktionsteam hat sich einigermaßen Mühe gemacht, das »DB«-Flair einzufangen. Es gibt ein paar Referenzen an alte Folgen, die nur richtige Fans als solche erkennen. Das Team hat also seine Hausaufgaben gemacht und bewiesen, nicht komplett ahnungslos zu sein. Beispielsweise sieht der Angriff von C-18 auf C-17 haargenau so aus wie ihr Angriff damals auf Vegeta. Es ist vermutlich kein Zufall, dass die Schläge ausgerechnet im Super-17-Arc dieselbe dehnbare Wirkung haben wie damals im Cyborg-Arc. Die Szene, als Goku ganz panisch wird, weil er plötzlich einen Dragonball an der Stirn hat, und kurz darauf ganz seelenruhig meint, das sei egal, ist praktisch eine 1:1-Kopie von der Szene, als er im Pilaw-Arc seinen Affenschwanz verliert.

Fazit:
»Dragon Ball GT« sollte man vielleicht keine höhere Relevanz geben als einer ambitionierten Fanfiction. Wer den Canon ehrt, für den ist »GT« ohnehin nichts wert. Dennoch ist dieser Anime eine interessante, wenn auch nicht gut geschriebene oder produzierte Erweiterung des Franchises. Besonders die Interaktion zwischen Goku und Piccolo (»Son, you are Son Goku. There isn‘t anything that Son Goku cannot do.«) sowie die letzten beiden Folgen entschädigen einen für den vielen Mist, in den man auf dieser langen und beschwerlichen Reise getreten ist. Was am Ende übrig bleibt, ist nicht das Gesehene, sondern das Gehörte. Eine erneute Runde »Dan Dan Kokoro Hikareteku« in Dauerschleife kann man sich immer geben. Es ist vielleicht eines der bekanntesten Lieder dieses Franchises. Es klingt sehr heiter, erweckt in mir aber immer ein Gefühl von Nostalgie. Es erinnert mich an damals, als ich die 50 Megabyte kleinen Folgen auf einem Portal, das es heute nicht mehr gibt, heruntergeladen habe. Es erinnert mich an damals, im Jahr 2006, als ich als 18-jähriger Bursch mitten in der Nacht wie gebannt vor dem PC gesessen bin und Screenshots von dem bescheidenen Bildmaterial gemacht habe. Es erinnert mich an damals, als ich bei Folge 40 weinen musste. Es erinnert mich an einen Anime, der den Erwartungen zwar nicht gerecht geworden ist, der durch meine Handlungen und Erlebnisse aber seine ganz eigene Geschichte bekommen hat, und diese Geschichte ist Teil meines Lebens geworden.
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Avatar: Rolet93#5
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Nach dem ich Dragon Ball GT vor einigen Monaten gerewatched habe und zuvor bereits auch sämtliche andere Dragon Ball Animes/Mangas aus dem Franchise las und sah, sowie auch die aktuelleren ist GT (auch, wenn ich damit alleine stehe) für mich mittlerweile das Beste was Dragon Ball zu bieten hat. Die Charaktere werden hier in eine "normale" Welt mit eingebunden, was gut funktioniert, zumal sie alle (zumindest die hauptprotas) ihre eigenen Persönlichkeiten bekommen, worüber man sie definieren kann, was mir persönlich in den anderen Werken fehlte (Goku, Piccolo ausgenommen). Selbst Figuren wie Android 18 (ist mein absoluter Favorit) oder Videl bekommen hier starke Momente, die ihnen in anderen Werken verwehrt blieben. Goku, Pan und Trunks als Main Trio ist gut. Trunks ist hier sehr viel reifer in seiner Art und Verantwortungsvoll, Goku wirkt nicht dümmlich,sondern eher naiv wie ein Kind, was zu ihm passt, denn weiß er in brenzligen Situationen wem die Stunde geschlagen hat und hat einfach en gutes Herz. Pan ist zu Beginn schwierig, ja, aber auch sie entwickelt sich im Laufe des Animes sehr stark, alleine der spätere Moment mit Goku, der zum vierfachen führt ist einfach großartig inszeniert. Es ist einfach so viel emotionaler, wovon GT tatsächlich sehr viele Momente mit sich bringt. GT nimmt vieles aus Dragon Ball und Dragon Ball Z und verknüpft es miteinander. Die Story Arcs gefielen mir ebenfalls sehr gut sowie die eine neue Transformation. Auch hier hat GT alles richtig gemacht, denn gab es keinen sinnlosen Überschuss mit Haar conditioner sondern ne kreative neue Form, die eine perfekte Einführung bekam. Ich finde es Schade dass GT so sehr gehatet wird (und das größtenteils nur, weil Toriyama es nicht machte) dabei geht toei sogar größtenteils besser mit den Figuren um (aus meiner Sicht), von Toriyamas Frauenbild ganz zu schweigen, was ich hier aber nicht weiter ausführen will. Das Ende hätte ebenfalls besser nicht sein können und war einfach nur ein schöner Abschluss im Gesamten, der es hätte bleiben müssen. Für mich (auch, wenn ich das wahrscheinlich als einziger so sehe) ist GT ein fantastischer Anime, der viele Emotionen mit sich birgt. An dieser Stelle auch noch ein Lob an den tollen Soundtrack.
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Kommentare

Avatar: Arata_Kasuga#1
Katastrophale Fortsetzung der DB-Reihe. Nicht nur wurden in der deutschen Version, manche Arcs übersprungen wegen den Kampfszenen (gefühlte 10 - 20 Folgen), nein Son Goku musste auf klein Kind Größe geschrumpft werden und sein Super-Sayajin Modus (Mit dem er einen ganzen Planeten in die Luft sprengen konnte) wurde so abgeschwächt das Gegner die Kid Goku aus DB ohne Super Mode besiegt hätte nun nicht mal der Modus mehr reicht.
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Avatar: Xumma#2
Anspruch:mittel
Action:mittel
Humor:wenig
Spannung:wenig
Erotik:nichts
GT wahr für mich ein schlag ins gesicht da hätte ich etwas mehr erwahrtet
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Avatar: Time2Nerd#3
Dragonball GT. Nach Dragonball und auch Dragonball Z erwartete man natürlich einen Meisterstreich von Herren Toriyama. Leider wurde man in jeder Hinsicht enttäuscht. Die Kämpfe waren nicht spannend. Keine neuen Ideen an Gegnern. Und leider Gottes die Story mit den im Weltall verstreuten Dragonballs. Klingt nicht sondernlich einfallsreich. Wenn ihr nicht enttäuscht werden wollt, schaut euch GT besser nicht an.
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Avatar: Ralle89#4
Die Legende Dragonball ist schlecht zu Ende gegangen. In Deutsch konnte man diese Serie nur bruchstückhaft sehen und in Japanisch wars auch nix. Schade
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Avatar: Benvolio#5
Anspruch:sehr viel
Action:sehr viel
Humor:mittel
Spannung:sehr viel
Erotik:wenig
Back to the roots. Mit Dragonball GT macht sich Son Goku wieder als kleiner Junge auf Dämonenjagd. Das erinnert wieder stark an Dragonball, doch es ist eher eine Mischung aus Dragonball und Dragonball Z, was die Story wirklich sehr interessant macht. Es ist aber leider auch der letzte Teil der langen Anime-Serie mit einem Happy-End.
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