Jeanne, die Kamikaze-Diebin (1999)Kamikaze Kaitou Jeanne / 神風怪盗ジャンヌ

Anime Beschreibung

Anime: Jeanne, die Kamikaze-Diebin
Die Polizei steht wieder einmal Kopf, denn Kamikaze Kaito Jeanne ist es wieder einmal gelungen einem Kunstwerk die Schönheit zu rauben. Wer hinter der kühnen Diebin jetzt aber eine gewöhnliche Kriminelle vermutet, hat sich gründlich getäuscht, denn Jeanne handelt im Auftrag Gottes, besser gesagt im Auftrag des kleinen Engels Fynn Fish, von der Jeanne ihre Kraft bekommt. Als Reinkarnation von Jeanne D’Arc, die im Mittelalter von Gott geleitet die englischen Soldaten vernichtend geschlagen hatte und schließlich auf dem Scheiterhaufen als Hexe verbrannt wurde, hat sie den Auftrag böse Dämonen zu bannen, die sich in Kunstwerken einnisten und deren Schönheit missbrauchen, um reine Seelen zu vergiften. Ihre gefährlichste Gegenspielerin ist Miyako, die Tochter des Polizeichefs, die sich in den Kopf gesetzt hat, dem Treiben von Jeanne ein für alle mal ein Ende zu bereiten und sich dafür immer raffiniertere Methoden ausdenkt. Schließlich möchte sie endgültig das Gerücht dementieren, das ihre beste Freundin Maron hinter diesen Raubzügen steckt, die schon von einigen Klassenkameraden wegen ihres ähnlichen Aussehens verdächtigt wurde.

Dumm gelaufen kann man da nur sagen, denn in der Tat verbirgt sich hinter Maron, die getrennt von ihren im Ausland lebenden Eltern allein in einem Appartement wohnt, Kamikaze Kaito Jeanne. Das allein sorgt schon für ziemlich viel Trouble, doch richtig wild wird es erst, als der neue Mitschüler Chiaki in der Klasse auftaucht und zufällig ausgerechnet neben Marons Appartement einzieht. Er ist ein Playboy wie er im Buche steht, macht allen Mädchen schöne Augen und raspelt Süßholz, dass es einem.... die Sprache verschlägt, doch während die Tour bei Miyako sofort Früchte trägt, stellt Maron auf eiserne Jungfrau und lässt ihn stets eiskalt abblitzen. Zu allem Überfluss gesellt sich auch noch zu Jeannes nächtlichen Streifzügen Kaito Sindbad, den der schwarze Engel Access führt und der ebenfalls auf Dämonenjagt ist, nur leider laut Fynn auf der Seite der Gegenspieler Gottes steht. Wer sich hinter Sindbad verbirgt, dürfte ja nicht schwer zu erraten sein, außer natürlich für die Charaktere selbst und so stellt sich die Frage, was Chiaki im Schilde führt, ob seine Annäherungsversuche an Maron, die langsam aber sicher doch etwas seinem Charme unterlegen zu sein scheint, ernst gemeint, oder nur Mittel zum Zweck sind und ob er wirklich auf der Seite des Bösen kämpft.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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Anime Rezensionen

Avatar: Aodhan
V.I.P.
#1
Kamikaze Kaito Jeanne ist ein Magical-Girl-Anime, wie er im Buche steht. Damals, als er bei uns im Fernsehen lief, hat er mir ganz gut gefallen, weil Romantik einen nicht unerheblichen Teil der Handlung ausmacht, aber heute fallen mir bei ihm einige gravierende Schwächen auf. Die Episoden sind lange Zeit sehr zusammenhangslos und laufen immer nach dem gleiche Muster ab. Außerdem wurden die Kämpfe sehr schwach inszeniert, man fragt sich wozu sie überhaupt eingebaut wurden. Bei den späteren Episoden wird der Anime etwas besser und auch spannender. Die Charaktere sind alle sympathisch und bringen interessante Konflikte mit sich, was wohl auch einer der Gründe ist, wieso der Anime mir doch ganz gut gefallen hat.
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Avatar: FireDevil#2
Jeanne, die Kamikaze Diebin

Eines Vorweg ich habe den Manga nicht gelesen und weiß deshalb nicht inwiefern der Anime den Manga umsetzt. Wenn ich Jeanne mit einem Wort beschreiben müsste würde mir wohl als erstes "Zweischneidig" einfallen.


Handlung
Marron scheint nach außen hin eine ganz Normale Schülerin zu sein, doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Marron ist nämlich die Wiedergeburt von Jeanne d’Arc der Französischen Nationalheldin. Dadurch hat sie von Gott gegebene Kräfte und kann sich dann mit Hilfe eines Artefaktes und der Energie eines Engels namens Fin Fish in Jeanne die Kamikaze Diebin verwandeln. Als diese Jagd sie Dämonen, diese nisten sich in verschiedene Dinge ein, die von Menschen für sehr schön gehalten werden, um sich dann der Seele der Jeweiligen Personen zu bemächtigen. Das kann von einem Bild bis hin zu Schmuck so ziemlich alles sein. Natürlich braucht so eine Person auch Hindernisse die sich ihr in den Weg stellen, und da kommt Marrons beste Freundin Miyako ins Spiel. Sie hat es sich zum Ziel gemacht Jeanne einzufangen ohne aber zu wissen wer sich dahinter wirklich verbirgt. Aber auch andere dinge machen es Marron/Jeanne nicht immer leicht.

Jeanne die Kamikaze Diebin wirkt wie ein recht typischer Vertreter des Magical Girl Genres. Mädchen verwandelt sich von zeit zu zeit in eine Kämpferin mit Gottes kräften und kämpft gegen Dämonen. Natürlich darf keiner von ihren Doppelleben wissen was zu manch einer verzwickten Situationen führt. Also alles recht typische Dinge. Und genau genommen war es für mich Persönlich auch nicht der Part rund um Jeanne, der für mich den Anime ausgemacht hat, sondern der Part von Marron. Das liegt einfach daran das Jeannes Geschichte in den 44 Folgen nur sehr langsam erzählt wird. Die Folgen sind zum Großteil Episodisch und laufen immer nach dem Selben Muster ab. Marron trifft eine Person, diese wird kurz danach von einem Dämonen in Besitz genommen. Jeanne schickt eine Warnung und kündigt ihren nächsten Clou an. Die Polizei und Miyako fahren darauf hin alles auf was sie zu bieten haben, wobei sie aber immer wieder die selben Dummen Fehler machen. Und zu guter letzt
fängt Jeanne die Dämonen ein. Was aber meistens eh nicht mehr als ein Wurf mit einem Pin ist. Wirklich richtig Spektakulär sind die Streifzüge von Jeanne nur selten, was auch daran liegt das die Dämonen 90% gleich aussehen. Wobei ich aber schon sagen kann das es besser wird im laufe der Serie. Wesentlich interessanter war da Marrons Part und der damit verbundene Romantik Anteil. Klar das sich Marrons und Jeannes Handlungsstrang, da ein und die selbe Person, im laufe der Serie immer mehr ineinander verstricken. Ich bin aber auch der Meinung das es weniger Folgen auch getan hätten.

Stil,Animation,Sound
Auch hier ist die Serie an und für sich ordentlich hat aber sehr wohl positive als auch negative dinge an sich. Positiv währen da zum Beispiel Jeanne selbst die ja eigentlich alles andere in der Serie aussticht. Negativ im Gegensatz dazu die Dämonen. Nehmt es mir nicht übel aber die sehen einfach nur schlecht aus, mal abgesehen davon das die ja auch noch alle mehr oder weniger Gleich aussehen. Da hätte etwas mehr Abwechslung echt nicht geschadet. Auch die Animationen sind in Ordnung, es kommen aber auch Szenen vor die immer wieder Recycelt werden, wie etwa die Verwandlungssequenz von Marron in Jeanne. Aber das ist ja bei so gut wie jeder Magical Girl Serie so. Beim Sound fand ich die „BGM“ recht gut und vor allem Leute die gerne traurige klänge hören werden hier sicherlich gefallen daran finden. Opening habe ich nur das Deutsche gehört was ich eigentlich recht gut fand.

Charaktere
Die Charaktere sind die größte stärke der Serie. Die wichtigsten Charaktere haben ein sehr Ordentlich Ausgearbeiteten Charakter der sowohl Positive und auch negative Aspekte hat. Jeder hat seine eigenen Probleme und ängste. Natürlich weiß man nicht gleich von Anfang an alles über die Charaktere, sondern bekommt im laufe der 44 Folgen stück für stück etwas davon gezeigt. Aber gerade dadurch das die Charaktere alle eine eigenständige Persönlichkeit haben, wird der zwischenmenschlich punkt der Serie in denen Themen wie Liebe,Vertrauen,Verrat,Hoffnung,uvm sehr glaubhaft erzählt. Trotzdem möchte ich noch etwas zu den wichtigsten Charakteren sagen. Wichtigster Charakter natürlich Marron. Vom Charakter her ist sie eigentlich recht Freundlich und wirkt nach außen hin sehr Stark. Innen drin ist sie aber sehr einsam und fühlt sich gar nicht so stark wie sie immer nach außen vorgibt. Dadurch ensteht aber ein sehr guter Kontrast zu ihrem Alter Ego Jeanne, weil sie sich nicht immer sicher ist ob sie ihre Aufgaben wirklich erfüllen will. Dann ist da noch Marrons beste Freundin Miyako. Ihr Vater ist Polizist weswegen sie auch den Traum hat Polizisten zu werden. Ihr größter Wunsch ist es Jeanne einzufangen da sie natürlich nicht weiß wer wirklich dahinter steckt. Das dass im Laufe der Serie für die ein oder andere Verzwickte Situation sorgt versteht sich sicherlich von selbst. Noch was zu ihrem Charaktere, sie ist eine recht Fleißige Persönlichkeit die andere immer etwas anspornt. Kann mit ihre art aber durchaus auch manchmal nerven. Zu guter letzt ist da noch Chiaki. Anfangs ein Frauenschwarm mit großen Interesse an Marron, von dem man glauben könnte er hat nichts anderen als Mädchen im Kopf, so sind seine wahren Motive eigentlich recht lange unbekannt. Ich werde natürlich nichts verraten. Was ich aber sehr wohl sagen kann ist das er eigentlich sehr Sympathisch war und sicherlich mehr Tiefe besitzt als man es von den meisten anderen Frauenschwarm Charakteren gewöhnt ist.

Fazit
Eine Serie mit Stärken und Schwächen. Fans von diesem Genre mit großer Sympathie für Romantik können sicherlich mal reinschauen.
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Avatar: FearGarden#3
Kamikaze Kaitou Jeanne war einer der ersten Animes gewesen, die ich als kleines Mädchen gebannt im Fernsehen bis zum Schluss mitverfolgt habe. Danach kam der Manga, dessen Ende ich dann doch besser fand als die TV-Fassung.
Nun, nachdem etliche Jahre ins Land gezogen sind, habe ich mir den Anime erneut, dieses Mal mit der japanischen Synchronisation angesehen.
Und musste gleich stutzen, was ich normalerweise tue, weil die japanischen Sprecher eben doch komplett anders klingen als die deutschen. Hier war es jedoch andersherum:
Es war, als ob die deutschen Sprecher allesamt Japanischunterricht genommen hätten, denn bis auf wenige Fälle (z.B. bei Access) klangen die Sprecher fast identisch. Es kann ein Zufall sein, wer weiß, aber ich finde dennoch, dass die deutsche Synchro da etwas richtig gemacht hat und ein Lob bei der Auswahl der Sprecher verdient.
Nun aber zu meinem eigentlichen Review zum Anime:
Wenn man nicht mehr so jung ist und die rosarote Brille aufhat, merkt man doch, dass die Serie etliche Fillerepisoden hat, von denen der Serie zwei, drei oder auch fünf weniger auch nicht geschadet hätten.
Zudem finde ich es schade, dass zwar die Geschichte um die Engels-Hierarchie genannt, aber nicht weiter ausgeführt wurde. Ein paar mehr Erklärungen zu den einzelnen Engelstypen hätte ich wesentlich besser gefunden als oben genannte Fillerepisoden, in denen es nur um das x-te Einsammeln eines Dämons und sonst nichts geht.

Dennoch lobe ich eines an dem Anime, nämlich dass an der Grundgeschichte nicht drastisch viel verändert wurde.

Und ja, im Manga wird Fin aus einem anderen Grund zum Gegner für Maron/Jeanne, aber der allgemeine Aspekt, dass sie sie hintergeht, wurde mitaufgenommen.

Zudem wird auch die Rolle von Sinbad gut aufgeklärt, wenn auch nur am Rande, aber es kommt vor. Was das Ende angeht, so unterscheidet es sich zwar sehr vom Manga, macht aber auf seine Art und Weise auch Sinn, so dass ich das eher als Pluspunkt werte.
Dennoch, um zum Schluss zu kommen, würde ich den Anime trotz Kindheitserinnerungen, nicht ein drittes Mal ansehen. Da tendiere ich dann doch eher zum Manga, der mir mit seinen zusätzlichen Informationen, nicht zuletzt um Fins und Access’ gemeinsame Vergangenheit, besser gefällt.
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Avatar: LittleGirl#4
Ein Arina Tanemura Werk! "Hurra!", hör ich mich da schreien. "Auf RTL 2!", oh möge mir wer heraushelfen! So denke ich heute. "Ist doch der beste Anime überhaupt, ich kenne keinen besseren! So süüßßßß..." So dachte ich damals. Damals legte ich auch keinen Wert auf Animation, Synchronisation, etc. Doch umso mehr auf die Stories. Meiner Meinung nach lag ich gar nicht so falsch, was die Story an belangt. Doch heute habe ich viel zu meckern. Vor allem über die Animation bzw. die Zeichnung des Animes. Ich vermag mich nicht klar auszudrücken zu können, aber ... es ist einfach nicht gut genug für Arina Tanemuras Werke. Ich habe auch schon in Full Moon wo Sagashite darüber argumentiert, doch leider ist es für mich eben so! Man hätte sich doch mehr Mühe geben können. Aus dem sieht man heraus, wie sehr ich Arina Tanemuras Werke vergöttere, oder nicht? Und ich bin sicher, ich bin nicht die einzige. Doch lass ich mal das beiseite, weil ich glaube, dass ich einfach schon zu viel über das rede. Weiter gehts zur deutschen Synchronisation. Nicht das ihr denkt, ich meckere schon wieder! Nein, im Gegenteil, ich finde sie eigentlich relativ gut, da ich vor allem nicht die japanische Version angeschaut habe, und auch nicht vorhabe anzuschauen, weil es mir hier auf Deutsch an nichts fehlt. Die Stimme von Marron ist einfach cute, ebenso finde ich die anderen Stimmen. Ohne Vergleich kann ich auch nicht meckern Auf jeden Fall ist das Wichtigste die Story. Marron Kusakabe ist die Reinkarnation von Jeanne D'Arc (Wobei ich die echte Jeanne D'Arc wirklich bewundere, ich frage mich schon immer, ob die Legenden wahr sind) Mehr möchte ich dazu nicht sagen, weil man es genauso oben nachlesen kann ;D. Marron und Chiaki sind einfach ein traumhaftes Paar. ... Noch was, obwohl das ganze mit Kritik heraussticht, habe ich dennoch eine relativ gute Bewertung, weil für mich die Story einfach wichtiger ist.

Mein Fazit: Ich bin verliebt in diese romantische Story! Den Manga kann ich ebenso empfehlen, es hat ein anderes Ende und ist bombastisch mit schönen Zeichnungen gesegnet, wie man es von Arina Tanemura erwartet.
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Avatar: Lendri#5

Nostalgie pur - Kamikaze Kaito Jeanne (oder auch Jeanne, die Kamikaze Diebin), mag dem ein oder anderen älteren Animefan noch lebhaft in Erinnerung sein. Damals, als noch Animes auf RTL2 liefen, und man sich jeden Tag auf die nächste Folge freuen durfte... Nostalgie hin oder her, lohnt es sich, die Serie auch Jahre später noch mal anzusehen, geschweige denn überhaupt anzufangen, falls man sie nicht kennt?

Ich denke, dies hängt vorallem damit zusammen, wie man an den Anime rangeht.

Erwartet man ein tolles Werk mit ausgearbeiteter Story, sollte man gleich die Finger davon lassen. Möchte man aber einfach nur ein wenig unterhalten werden bzw. Kindheitserinnerungen nachhängen, dann kann man mit Jeanne sicherlich einige lustige, berührende  und spannende Momente erleben.

 

Zuerst einmal sei darauf hingewiesen, dass es sich um einen älteren Anime handelt, dem man sein Alter bei den Animationen oft leider allzu deutlich ansieht.

Die Openings und die Verwandlungssequenzen sehen zwar durchaus schick aus, doch grade in der ersten Hälfte muss man hier und da doch mal arg ein Auge zudrücken. Im 2. Arc ist zwar eine deutlich Verbesserung zu erkennen, doch auch hier sind ganze Bewegungsabläufe einfach mal ausgesparrt oder Laufen wird durch das Hin-und Herschieben einer Figur als ganzes dargestellt.

Insgesamt betrachtet sollten die Animationen aber trotz einiger Staubansammlung und dem ein oder anderen Wehmutstropfen erträglich sein, wenn man sich den Vergleich mit dem heutigen Standart spart.

Sparen kann man sich auch einen gewissen logischen Anspruch, denn grade in Folgen, die nicht auf dem Manga basieren, werden gerne mal physikalischee Gesetzte vergessen, nachvollziehbare Gedankengänge außen vor gelassen und dafür große Fragezeichen über den Köpfen erscheinen. Wenn man die Serie jedoch nicht ganz ernst nimmt, kann das z.T. einen gewissen, wenn auch ungewollten, Unterhaltunsgwert erzeugen.
Szenen oder Handlunsgstränge, die auf dem Originalwerk von Arina Tanemura basieren, fallen da zwar positiv auf, doch beispielsweise die im Manga sehr bewegende Geschichte um den kranken Zen ist in der Animeumsetzung schlichtweg verhunzt.

Wichtige Szenen wurden ausgelassen, oder dermaßen entschärft, dass sie leider kaum zu berühren wissen.

 

Positiv zu erwähnen bleiben dennoch die für eine Kinderserie recht gut ausgearbeiten Charaktere mit z.T.  gefühlvollen Hintergrundstorys. Marons Einsamkeit wird relativ gut und verständlich dargstestellt, und die Beziehung zu Chiaki und Miyako ist schön anzusehen und gut umgesetzt. Grade die Entwicklung zwischen Chiaki und Maron mit einigen romantische Szenen weiß zu unterhalten.

Insgesamgt gesehen ist die Animeumsetzung von Jeanne sicherlich kein Meisterwerk, weiß aber zu unterhalten und hat durchaus seine Momente.

Wenn man jedoch keine Kindheitserinneurngen damit verbindet oder einen gewissen Anspruch nicht runterschrauben kann und will, so würde ich eher weniger zu dieser Serie raten.

Grade wenn man den Manga kennt, sollte man auch ganz klar dabei bleiben. Die wunderbare Geschichte um Fin und Access wird im Anime völlig umgedichtet bzw findet nicht mal Erwähnung. Auch das Ende ist bei genauerem Hinsehen allzu unbefriedigend.

Während der Manga sich eher an Jugendliche und junge Frauen richtet, setzt der Anime auf Humor und will eher junge Zuschauerinnen begeistern. Darunter leidet der Anspruch des Werks und die recht geistlichen Themen wirken aufgesetzt und unpassend.



Ein paar Worte zum deutschen Release:

Die Aufmachung ist ziemlich hübsch, alle wichtigen Charaktere finden mal auf einem Cover Platz. Mehr als schade ist, dass wirklich NUR die TV-Fassung enthalten ist, d.h keine japanische Tonspur, kein Originalopening und auf beide Endings muss man leider komplett verzichten.

Die deutsche Synchro ist großteils passend, bei Nebencharakteren merkt man aber hier und da, das man irgendwo wohl doch sparen wollte.

 

 

 

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Titel

  • Japanisch Kamikaze Kaitou Jeanne
    神風怪盗ジャンヌ
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 13.02.1999 ‑ 29.01.2000
  • Deutsch Jeanne, die Kamikaze-Diebin
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 27.08.2001 ‑ 26.10.2001
  • xx Synonyme
    Divine Wind Thief Jeanne, Kamikaze Kaito Jeanne, Phantom Thief Jeanne, Jeanne, the Kamikaze Thief, Thief of the Heavenly Wind Joan of Arc

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