Ghost in the Shell: Stand Alone Complex 2nd GIG (Anime)Koukaku Kidoutai: S.A.C. 2nd GIG / 攻殻機動隊 S.A.C. 2nd GIG

  • TypTV-Serie
  • Episoden26 (~)
  • Veröffentlicht01. Jan 2004
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Ghost in the Shell: Stand Alone Complex 2nd GIG
2030 ist kein gutes Jahr für Motoko Kusanagi. Mensch und Maschine sind beinahe eins und macht die Individuen zugänglich für kriminelle Energien. Alle Hände voll zu tun also für Motoko, die in der Eliteeinheit "Sektion 9" des japanischen Innenministeriums die grassierende Kriminalität bekämpfen soll. Motoko, selbst mehr Cyborg als Mensch, kriegt es dabei mit manipulierten Politikern, rücksichtslosen Hackern und durchgedrehten Robotern zu tun – also alles, was zu einer "cybertisierten" Welt dazu gehört. Am Ende steht dabei die Frage, was das menschliche Dasein eigentlich ausmacht, wo es anfängt und wo es aufhört.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Conny#1
"Runde 2 für Batou und dem Major."

Die zweite Staffel von Ghost in the Shell Stand alone Complex steht der ersten Staffel in nichts nach. Ich würde sogar sagen, dass die zweite Season einen kleinen Tick besser ist als sein Vorgänger.
Ich habe hier deutlich mehr geschnallt wie im Vorgänger. Und endlich konnte man Batou in seiner vollen Pracht genießen. In der ersten Staffel blieb er mir zu sehr im Hintergrund, aber hier war Batou genau so, wie ich ihn schon in den Filmen mochte. Auch der "Major" gefiel mir hier deutlich besser. Besonders beeindruckt war ich vom Staffel-Finale, welches mich sehr gefesselt und interessiert hat. Ich glaube nicht das es eine dritte SAC Staffel geben, dennoch könnte man meiner Meinung nach einen dritten Versuch ruhig starten.
Auch die besagte Action ist hier viel "reicher" verkauft worden. Man hat wirklich teilweise das Gefühl, das Action-Regisseur Michael Bay höchstpersönlich für die Action verantwortlich war.

Die Optik hat mich auch hier NOCH MEHR fasziniert wie in der ersten Staffel (Besonders der ICE in Berlin war wirklich nett gemacht). Die Animationen waren ja schon in der ersten Staffel auf ganz ganz hohem Niveau, somit braucht sich die zweite Staffel optisch nicht zu verstecken.

Das Opening ist wieder so ein geiler Kracher. Es wird wieder auf russisch gesungen und es singt sogar wieder Origa (kann auch der Bandname sein), die auch schon das hammergeile Intro für die erste Staffel gesungen hat. Das Ending hingegen hat mir nicht so gut gefallen wie das geile Lied aus der ersten Staffel. Zwar passt der Titel "Living in a Shell" absolut zu dieser Serie, dennoch hätte ich mir ein ähnlich "rockig-chilliges" Lied wie beim Vorgänger gewünscht.

Bleibt mir hier nur wieder zu sagen, dass ich allen Leuten die auf komplexe, verwirrende und nicht immer leicht durchschaubare Kost stehen, sich dieses Werk zu Gute zu geben. Und natürlich geht meine Empfehlung an alle, die die erste Staffel liebten. Aber ich empfehle auch Leuten, die die erste Staffel nur solala fanden, sich diese zweite Staffel anzugucken. Ich denke die meisten werden diese zweite Season für deutlich gelungener halten.

Fazit : Auch Runde 2 bleibt solide Cyber-Kost. An die Filme kommt keine der SAC Staffeln ran. Dennoch sind beide Staffel für Fans von den beiden Filmen ein knallhartes MUSS!
Ghost in the Shell Stand Alone Complex 2nd GIG bekommt 8,5 von 10 hoch-entwickelte Cyber-Brains.

8,5/10
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#2
Ich erweitere für GitS: SAC 2nd GiG nur meinen Kommentar für die erste Staffel, den man hier nachlesen kann, denn im Großen und Ganzen bewegen sich sich auf gleichem Niveau und haben auch die gleichen Stärken und Schwächen.

Ergänzend erwähne ich nur, dass hier zumindest etwas mehr auf einzelne Charaktere eingegangen ist, was man ja im Vorgänger noch völlig vermisst hat und was demnach schon längst überfällig war. Leider wird aber wieder nur an der Oberfläche gekratzt und das sicher vorhandenen Potential bei weitem nicht ausgeschöpft.

Die Story gibt sich hier klassischer als in der ersten Staffel und konzentriert sich mehr auf politische Ereignisse.

Fazit:
Wie schon die erste Staffel ein sehr gelungener Thriller, der hier aber zumindest etwas mehr auf die Charaktere eingeht und deshalb einen besseren Eindruck hinterlässt.
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Avatar: Schlopsi#3
Es ist faszinierend. Faszinierend zu beobachten, wie sich SAC 2nd Gig genauso anfühlt, wie Staffel 1 der Serie Ghost in the Shell: Stand Alone Complex. Obwohl sich hier einer vollkommen anderen, größeren, Thematik angenommen wird, ist es im Kern doch das selbe Fallgerüst wie schon zuvor. Und doch stört dies zu keiner Sekunde, selbst wenn die Einstiegsfolge als glattes Reboot durchgehen könnte. Könnte.

"I'm a soldier, born to stand"


Handlung
Zwei Jahre nach den Ereignissen rund um den Fall des "lachenden Mannes" wird die für die öffentliche Sicherheit zuständige Sektion 9 unter Leitung Chief Aramaki wieder in den Dienst gestellt, wenngleich sie nicht mehr über autoritäre Vollmachten verfügt und nun unter den strengen Augen der Premierministerin Kayabuki agiert. Als diese zu einer Geiselnahme in der chinesischen Botschaft gerufen werden stellt sich heraus, dass sich eine Organisation, die "Unabhängigen Elf", hinter der Aktion verbirgt und diese für ein unabhängiges Japan plädieren.
Verbirgt sich dahinter etwa ein Stand Alone Complex oder steckt gar noch mehr dahinter?

  "in this waking hell I am"

Die Serie
S.A.C. 2nd Gig reflektiert auf eigene Weise die Zeit Japans zu Zeiten des Kalten Krieges. Genauer gesagt die der amerikanischen Besetzung Japans, in der sich das stolze Land seiner Rechte beraubt sah. In den Händen Amerikas als kleiner Spielball, musste Japan auf eine eigene Streitmacht verzichten und sich dem Willen der amerikanischen Politik beugen.

"witnessing more than I can compute"

So kommt es, dass die zweite Staffel der Serie ihre Handlung im Jahr 2032 ansiedelt. Gebeutelt von zwei Weltkriegen steht erneut eine große Sicherheitsfrage im Raum, um den brüchigen Frieden in der Welt aufrecht zu erhalten. Doch dieser wird stets durch andere Geschehnisse befeuert, wie zum Beispiel das Flüchtlingsdrama, das Japan die Türen einzurennen droht.
In den beiden Weltkriegen wurden rund drei Millionen Asiaten Flüchtlinge, die ihr Dasein auf Dejima fristeten und als billige Arbeitskräfte in den Rädern der Kriegsmaschinerie Japans engagiert wurden. In der Zeit nach dem Krieg verloren diese jedoch ihre Stellen und Japan sowie die restlichen Länder wie China, Russland oder das Amerikanische Empire sahen sich gezwungen, sich um ihre eigenen Probleme zu kümmern, ihre Wirtschaft wieder anzukurbeln und die eigene Bevölkerung wieder auzupeppeln. Dabei weigern sich diese Länder, die Flüchtlinge auf Dejima als einen eigenen Staat anzuerkennen, wodurch sich ein schwelender Konflikt zu entfachen droht, bei der es nur einen Funken braucht, um das Pulverfass zu zünden. Es ist eine Situation, um die man Premierministerin Kayabuki nicht beneidet. Sie versucht alles nur erdenkliche, um im Sinne Japans und der Flüchtlinge zu handeln, sieht sich jedoch die Hände gebunden, aufgrund intrigenreicher Machtspiele innerhalb des Regierungssystems.

"pray myself we don't forget"

Plötzlich erscheint eine geheimnisvolle Organisation auf dem Bildschirm, die "Unabhängigen Elf", die Geiseln in der chinesischen Botschaft gefangen nehmen und den Regierungsapparat Japans gehörig unter Druck setzen. Sie fordern die Unabhängigkeit der Flüchtlinge und drohen, die Premierministerin zu ermorden, sollte diese den Forderungen nicht nachkommen. Dies ruft wiederum Sektion 9 auf den Plan.
Soviel zum Kontext der Serie, der sich hier deutlich komplexer und in größeren Strukturen bedacht zeigt, als die vorangegangene Staffel, die bekanntermaßen auch nicht ganz ohne ist.
Unter der Aufsicht Masamune Shirows, dem Schöpfer der Mangavorlage, der auch hier wieder einige Drehbücher und weiteres Material für die Serie beisteuerte, begibt sich Regisseur Kenji Kamiyama (Jin-Roh) mit tatkräfter Konzeptunterstützung Mamoru Oshiis erneut auf die Suche nach dem Sinn des Lebens, in Form eines politischen Thrills. Dabei treibt er den Gedanken um den Stand Alone Complex auf die Spitze und präsentiert mit SAC 2nd Gig nicht nur einen Antagonisten, sondern gleich zwei, die vollkommen unabhängig voneinander agieren. So wird eine äußerst komplexe Struktur geschaffen, die sicherlich noch die eine oder andere Sichtung erfordern wird, um die Handlung sowie die Motive im Kern zu begreifen. Denn womit der Zuschauer hier befeuert wird, ist ein überbordendes Informationsfeuerwerk, das erst einmal in Ruhe verdaut werden muss.

"lies, betrayed and the oppressed"

Natürlich spielt bei der ganzen Geschichte auch der existentielle Gedanke wieder eine große Rolle, nur diesmal wird er in ein sehr viel größeres Konstrukt eingebettet. Obwohl hier nicht die Cyberkriminalität oder der cybernetische Körper per se im Vordergrund stehen, dienen sie als unterstützendes Element der Staffel. So taucht auch hier wieder die Frage nach dem eigenen Sein auf, die Frage, ob man überhaupt noch ein Mensch ist, wenn sein Ghost in einer cybernetischen Hülle, also einem Cyborgkörper steckt. Um diese Fragen nicht mit noch mehr verbaler Information zu beantworten, verfügt auch diese Staffel wieder über strikt vom Plot getrennte Einzelepisoden (individual), die dem Zuschauer die Mitglieder von Sektion 9 näher bringen. Speziell die Folge Himmel über Berlin (EP18), die sich um Batou dreht, könnte keine deutlichere Hommage an Wim Wenders Der Himmel über Berlin, sein, und ist in ihrem gesetzten Grundton so ruhig gehalten, dass das triste deutsche Setting der Episode als stiller Vorbote der nahenden Technologisierung gelten könnte, die im fernen Osten, genauer gesagt in Japan, schon sehr viel weiter fortgeschritten und allgemeintauglicher geworden ist. Es ist ein kleiner Blick in die Vergangenheit der Menschheit, die dennoch unaufhaltsam nach vorne strebt. In einer anderen Episode erfahren wir sehr viel mehr über den Major, Motoko Kusanagi. Auch wenn die Macher in Episode 11, Im Dickicht, wie gewohnt mit verdeckten Karten spielen und dem Zuschauer eine Menge Interpretationsfreiraum lassen, so wird doch die tragische Geschichte, die sich in Staffel 1 schon angedeutet hatte, näher beschrieben. Ein Umstand, der einen in ihrer subtilen Aussprache emotional sehr geknickt zurücklässt, sobald man sich selbst im Zuge der Serie etwas Gedanken über die Definition von Menschlichkeit in Verbindung mit Cyborgs gemacht hat.

"please give me the strength to be the truth"

Überhaupt wirkt SAC 2nd Gig weitaus geerdeter, als die vorangegangene Staffel. Vielleicht liegt es an der Handlung selbst, oder aber an den einzelnen Figuren, die hier so verwundbar gezeigt werden. Oder doch an der Geschichte, die in den Jahren 2004 bis 2006 im japanischen Fernsehen lief und dennoch so brandaktuelle Themen behandelt, die beispielsweise gerade in der heutigen Flüchtlingsdebatte wieder Fuß fassen? Ist es der Fakt, dass diese Staffel weniger verspielt daherkommt, und sich somit auf ihre wesentlichen Anliegen besinnt? Es ist sicherlich ein Teil von allem, was der Serie in die Karten spielt. Diese Staffel versteift sich nicht zu sehr auf ein Thema und es gelingt ihr dennoch, sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. So wird man zu einer bestimmten Figur sicherlich Empathie empfinden, bei der es anfangs überhaupt nicht den Anschein machte. Es ist eine clever konzipierte Serie, die trotzdem nicht auf gelungene Actioneinlagen verzichten und genau weiß, wann sie ihre anspruchsvolle Handlung mit flotten Actioneinlagen würzen muss, um dem Zuschauer eine kleine Verschnaufpause zu gönnen. Es ist der Spagat, den das Team rund um Regisseur Kenji Kamiyama mit Bravour meistert und die vorangegangene Storyline rund um den „lachenden Mann“ sogar noch toppen kann.
Auch wenn das Ende mitsamt der Auflösung etwas zu hektisch daherkommt. Es wirkt, als hätte man sich auf den letzten Drücker um die Auflösung bemüht, um möglichst viele Handlungsstränge zusammenzufügen. Zwar passt das wiederum durchaus zu der angespannten Situation, die sich innerhalb der Serie entwickelt, aber hier wäre es tatsächlich wünschenswert gewesen, noch ein bis zwei Episoden mehr drangehängt zu sehen, einfach um auch die letzten Fragen zufriedenstellend zu klären. So erfordert das ganze doch nochmal eine Reflektion der Geschehnisse und zumindest für mich eine damit einhergehende zweite Sichtung, der ich für meinen Teil jedoch sehr gerne nachkommen werde.

"people facing the fire together"

Das Handwerkliche

Wer die Review zu Staffel 1 schon gelesen hat, wird hier nichts Neues erfahren. Die Zeichnungen sind dynamisch, wenn auch in hektischen Situationen etwas stockend, was wiederum aber nur einen ganz kleinen Teil ausmacht. Die Bewegungsabläufe sind flüssig, das Spiel mit Licht und Schatten nach Möglichkeit gut in Szene gesetzt. Die 3D-Elemente fallen zwar auch hier wieder ins Auge, stören aber nicht. Dafür sind diese zu sporadisch und passend eingesetzt. Allerdings zeigen manche Szenen auch in all ihrer Schönheit was noch möglich gewesen wäre, wenn man beispielsweise auf Major Kusanagi hinter dem Steuer ihres Wagens blickt und sich die Umgebung in der Windschutzscheibe in all ihrer reflektierenden Schönheit widerspiegelt. Aber gut, hier handelt es sich um eine TV-Serie und keine OVA. Trotzdem lassen es sich Production I.G. nicht nehmen, auf ihre sonstigen Qualitäten hinzuweisen. Sehr zur Freude des Zuschauers.
Das Figurendesign wirkt im Kern menschlicher, geerdeter. So ist der Major nicht mehr allzu freizügig gekleidet, schlendert stattdessen oft in einem langen Mantel oder einem schwarzen Kampfanzug umher. Dennoch behalten alle Figuren ihre Individualität, mit ihren ganz eigenen Persönlichkeiten. Fehlerfrei ist hier mitnichten niemand, sie alle mussten ihre eigenen Erfahrungen leben und das spiegelt sich auch in den Outfits und den Gesichtszügen wieder. Und dennoch schaffen es die Macher, einen beinahe vollständigen Cyborg wie Batou oder Kusanagi so menschliche Züge zu verleihen. Vielleicht wirkt es nur umso dringlicher, wenn man den Major etwas nachdenklicher und zurückgezogen sieht, und diese sonst so fokussierte autoritäre Kampfmaschine in ihrer eigenen Gedankenwelt hängt. Man erkennt sofort was in ihr vorgeht, und das fasziniert. Auch das ist ein Thema, um das sich die Serie dreht. Sowie der Vorspann.
Erneut darf die leider schon verstorbene russische Sängerin Origa in Zusammenarbeit mit Tim Jensen und Yōko Kanno den Openingsong beisteuern, dessen Zeilen ihr bereits Stück für Stück gelesen habt. Rise heißt dieser, und erst wenn man die Staffel komplett beendet hat, ergibt sich ein vollständiger und mehrschichtiger Sinn hinter diesen kraftvollen Worten, der gekonnt mit unterschiedlichen Themenbereichen spielt. Es ist ein kraftvoller Opener, der in Zusammenhang mit den Bildern (Selbst-)Zweifel ausdrückt und dennoch Kraft spendet, sich zu erheben. Gefällt mir sogar einen Tacken besser als der vorangegangene Opener mit dem nicht minder schlechten Lied Inner Universe, ebenfalls gesungen von Origa. Musikalisch betrachtet ist auch der Score zu SAC 2nd Gig eine Wohltat für die Ohren. Von Jazz, über stimmigen Fusionjazz, hin zu zurückhaltenden elektronischen Einschüben, legt die bekannte New Wave Komponistin Yōko Kanno auch hier wieder einen lässigen Soundteppich aus, der die Bilder nicht schöner umschmiegen könnte.

"if we don't, we'll lose all we have found"

[...]

Fazit
Ghost in the Shell: S.A.C. 2nd Gig steht seiner ersten Staffel in nichts nach. Tatsächlich wächst sie sogar über diese hinaus, schafft es dabei historische sowie brandaktuelle Themen in einem weitaus größeren Kontext unterzubringen und geht währenddessen trotzdem noch den Fragen von Unabhängigkeit und dem eigenen Bewusstsein nach. Ob nun in Form eines Ghosts in the Shell (Bewusstsein in der Hülle), oder im revolutionären Sinne, sich gegen Unterdrückung durchzusetzen und sich auf die eigene Freiheit im System zu besinnen. Und das ist großartig, spannend, actionreich und zutiefst faszinierend in Szene gesetzt. Die Zweitsichtung wird ganz sicher nicht allzu lange auf sich warten lassen!

via Infernal Cinematic Affairs
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Avatar: Phalan#4
Ghost in the Shell: S.A.C. 2nd GIG immer noch nichts für jedermann/frau?

Als recht großer GITS fan, kann ich nur sagen, doch! Langsam schon.

Im Vergleich zur ersten Staffel ist die zweite Staffel - für mich - bedeutend einfacher zu verstehen gewesen. Wo ich die erste Staffel nur vom Grunde her auf Anhieb durchleuchtet habe - und alle Facetten und Einzelheiten erst beim 2. oder gar erst beim 3. anschauen durchblickte, ist es bei 2nd GIG bedeutend einfacher geworden.
Doch steht sie der ersten Staffel in nichts nach, ganz im Gegenteil.
An Qualität in Beziehung auf: Story, Zeichenstil, Soundtrack und Tiefgründigkeit sowie der Action wurde nichts eingebüßt.
Teilweise hatte ich sogar den Eindruck das sich die 2. Staffel flüssiger anschauen lässt.
Wie vielen anderen kann ich also nur zustimmen, dass durchaus der Eindruck entsteht das die Fortsetzung einen Tick besser ist.

Ich denke viel zur Vereinfachung hat beigetragen, dass man bereits sehr sehr früh zu erfahren bekommt wer der wirkliche "Bösewicht an der Spitze" ist und dazu auch ein Gesicht bekommt. Dieser ist dazu auch noch gut gelungen. Gut ausgearbeitet, nachvollziehbare psychologische Aspekte so wie ein markantes Äußeres kombiniert mit einer angenehmen Synchronisation (English, Deutsch), lassen alles glaubwürdig und durchdacht wirken.

Zum Soundtrack und zum Zeichenstil allgemein lässt sich bei GITS nichts bemängeln, dass ist wie immer vom aller feinsten. Hintergrundbilder lassen selbst manch Künstler in Museen wie Grundschüler wirken. Und es wird vorallem gründlich und fehlerfrei gearbeitet.
Was Anfangs stark auffällt ist der Zeichenstil von Motoko, so ist ihr Gesicht in der ersten Staffel doch recht stark an realen Vorgaben gehalten, in der 2. Staffel ist sie deutlich "Animelastiger" gezeichnet - was ich persönlich besser finde.

Action kommt nicht zu kurz und ist vorallem gut gesetzt. Ist jedoch wie immer bei GITS keine tragende Säule um die sich alles aufbaut.

Die Charaktere sind diesmal besser ausgearbeitet, auch wenn nicht alle immer auf Sympathie stoßen. Man erfährt wie so oft scheibchenweise etwas aus der Vergangenheit des Major's. Und auch die persönlichen Probleme der Mitlglieder sind gut nachvollziehbar und vorallem - größtenteils realistisch, fast jeder Mensch ist in der Lage sich in die Situationen hineinzuversetzen. Und ich bin der Meinung, dass gerade dieser Aspekt immer ein gigantischer Pluspunkt an GITS ist.

Einen Haken, obwohl die 2. Staffel zu meinen Favoriten gehört, gibt es aber. Das Ende.
Es wirkt überladen und der Schluss ist einfach nicht Sektion 9.
Allein auf der Aussage er will fliehen, nachdem er das Dokument zu sehen bekam einfach in Stücke schießen? Eine herbe Enttäuschung. Auch das Ende von Kuze...

Da das Ende trotzdem noch "Okay" ist, und ein Ende ja bei weitem nicht alles ist, kann ich persönlich trotzdem auch Quereinsteigern die sonst eher weniger von dem Genre halten, eine Empfehlung geben sich diese wirklich gute Serie anzuschauen.
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Anime Kommentare

Avatar: Animation is Art#1
Die zweite Staffel von Ghost in the shell: Stand alone complex erschien 2 Jahre nach der ersten im Jahr 2004. Sie knüpft da an, wo die erste Staffel aufgehört hat. Es gibt hier auch nicht viel hinzuzufügen, was ich nicht schon bei der ersten Staffel gesagt habe. Wir haben wieder gute Animationen, gute Synchronsprecher und wieder ein gutes Opening von der gleichen Sängerin auch wieder in Russisch. Das heißt wir kommen hier ziemlich schnell zum Fazit, nämlich und das ist das wichtigste, die zweite Staffel ist genauso gut wie die erste.
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Avatar: KamenRider-Odin#2
Anspruch:10
Action:8
Humor:2
Spannung:9
Erotik:1
Extrem gelunge Fortsetzung. Wer die erste Staffel schon gut fand, den wird diese auf jedenfall auch gefallen.
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Avatar: DukeCastino#3
Anspruch:viel
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:sehr viel
Erotik:nichts
ich hab schon viele Anime gesehn aber dieser hat mein Herz mit am meisten erwärmt. Major und Batou sind mir richtig ans Herz gewachsen da sie sehr authentisch rüber kommen. Ich kann nur jeden empfehlen sich dieses Meisterwerk zu gemüte zu führen.
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Avatar: AniFre4k#4
"Stand Alone Complex 2nd GIG" ist die mehr als gelungene Fortsetzung von "Ghost in the Shell - Stand Alone Complex", die bezüglich Animetechnik und Story enorme Maßstäbe setzte.

Sektion 9 ist inzwischen aufgelöst, bekommt aber unerwartet noch eine neue Chance: Die chinesische Botschaft wurde überfallen und die Sektion-9-Mitglieder können sich noch einmal beweisen. Doch ihr Ansehen hat stark gelitten, und so müssen sie sich vorerst mit den wenigen Freiheiten, die ihnen von der Premierministerin gegeben werden, begnügen, ehe sie wieder zu alter Stärke auflaufen können. Doch wer die Mitglieder der Sektion 9 kennt, weiß, dass das nicht allzu lange auf sich warten lässt...

Man sollte sich die Fortsetzung also nicht entgehen lassen.
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Avatar: VanLyren#5
Anschauen ! Worte können es nicht beschreiben !
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