Barfuß durch Hiroshima (Anime)Hadashi no Gen / はだしのゲン

  • TypFilm
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht21. Jul 1983
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • Zielgruppe-

Anime Beschreibung

Anime: Barfuß durch Hiroshima
Japan im Sommer des Jahres 1945: Der zweite Weltkrieg tobt und seit drei Jahren ist nun auch die Weltmacht USA ein Kontrahent Japans im Pazifikkrieg. Der sechsjährige Gen kennt die Welt nur vom Krieg gepeinigt, doch nichtsdestotrotz lebt er mit seiner Familie ein zwar beschwerliches, aber dennoch erfüllendes Leben. Die anti-militärische Einstellung des Vaters bringt jedoch einige Repressalien für die Familie mit sich und Nahrungsknappheit stellt eine große Gefahr für Gens schwangere Mutter dar. So helfen er und sein kleiner Bruder Shinji ihren Eltern bei der Arbeit, um die schwere Zeit zu überstehen. Wie durch ein Wunder blieb ihre Heimat bisher von Bombenangriffen verschont und die Familie blickte hoffnungsvoll in Richtung Zukunft, doch nichts hätte den kleinen Gen auf die Hölle vorbereiten können, die am 6. August 1945 über Hiroshima losbricht …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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  • Kimie NAKAOKA

    Look closely. You see? This is the war that killed your father. Remember it!

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Anime Rezensionen

Avatar: Lebbo
V.I.P.
#1
6. August 1945 — Ein Tag, der die Welt ins Unglück stürzte. Der Atombombenabwurf über die japanische Großstadt Hiroshima ist eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Menschheit und lässt Tausende hilflos in den Trümmern ihrer Existenz zurück. Eines dieser traurigen Schicksale ist der tapfere Junge Gen, an dem das autobiographische Drama „Hadashi no Gen“ schonungslos die verheerenden Folgen des Krieges aufzeigt.


Dem Hauptcharakter zuzusehen, wie er einen Schicksalsschlag nach dem anderen hinnehmen muss und Tag für Tag neuen Mut schöpft, ist herzzerreißend. Bemerkenswert ist, dass das eigentliche Unglück — der Atombombenabwurf — im Mittelteil des Films gezeigt wird. Heißt also, dass dem Zuschauer eine Vorher-Nachher-Situation vor Augen geführt wird, die die Ausmaße der Katastrophe noch deutlicher macht.

Nicht außer Acht lassen sollte man, dass der Film mittlerweile über ein Vierteljahrhundert alt ist. Zeichenstil, Animation und Synchronisation wirken dementsprechend schon leicht angestaubt. Für das Alter verständlich, wobei ich Hadashi no Gen in diesen Bereichen nur als „durchschnittlich“ bezeichnen würde. Die Musik im Film hält sich über weite Strecken dezent im Hintergrund, setzt aber an dramatischen Stellen die nötigen Akzente, die mit dem nachdenklichen Abspann ein gelungenes Gesamtbild ergibt.

Zu erwähnen sei an dieser Stelle noch der Nachfolgefilm, der einige Zeit nach den schrecklichen Ereignissen spielt und die Leidensgeschichte von Gen weitererzählt. Wenn man von einem „Antikriegsdrama“ spricht, bleibt natürlich nicht aus, dass man im selben Atemzug Ghiblis Hotaru no Haka erwähnt, was ebenso traurig wie schockierend ist. Besonders empfehlen möchte ich noch JIN-ROH, welches zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg spielt und ein ähnlich düsteres, kaltes Japan zeigt wie Hadashi no Gen.

Fazit
Was sich zunächst wie eine Dokumentation über den Zweiten Weltkrieg auf N24 anhört, entpuppt sich als niederschmetterndes Drama. Hadashi no Gen ist traurig. Nein, sogar sehr traurig und das in sehr schockierenden Bildern ohne ein Detail zu beschönigen. Überzeugen konnte mich der Film vor allem mit dem sympathischen Hauptcharakter und seinem dramatischen Kampf ums Überleben. Ungewöhnlicher Stoff für einen Anime und nichts für schwache Nerven, dennoch eine Empfehlung für alle Dramafans.
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Avatar: DeBaer#2
Barefoot Gen beleuchtet das Leben einer japanischen Familie zur Zeit des 2. Weltkriegs die durch das wohl schrecklichste Ereignis in der Geschichte der Menschheit auseinandergerissen wird: Der Abwurf der 1. Atombombe über Hiroshima und ist dabei nicht viel weniger emotional und mitreissend wie Ghiblis Meisterwerk "Grave of the Fireflies". Die Stimmung des Films ist unheimlich bedrückend und depressiv. Auch was schockierende Szenen angeht wird der Zuschauer nicht geschont: Man bekommt die Folgen der Atombombe und das dadurch entstehende Elend der Menschen direkt und knallhart vor Augen geführt, was heftig an den Emotionen rüttelt und nachdenklich stimmt da alles was in diesem Film passiert auf der Realität basiert. Man leidet mit den Charakteren, hofft das ihnen nichts geschieht bis sie der nächste Schicksalsschlag trifft und man das ganze Drama hilflos mit ansehen muss. Ein wahrlich fesselnder Anti-Kriegsfilm der nicht nur berührt sondern auch aufzeigt wie grausam und sinnlos der Krieg ist. Nichts für schwache Nerven aber moralisch wertvoll!
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Anime Kommentare

Avatar: Yuuka#1
Anspruch:viel
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:viel
Erotik:nichts
Barfuß durch Hiroshima ist ein bewegender Film über wohl eines der abscheulichsten Verbrechen, das die Menschen je gegen andere Menschen verübt haben. Der Anschlag der Amerikaner auf die japanische Stadt Hiroshima mit einer Atombombe wird aus der Perspektive eines kleinen Jungen erzählt, der durch die Atombombe alles verliert. Ich muss sagen, dass mir der Film doch sehr an die Nieren ging (und ich bin einiges gewohnt ;D . Daher würde ich diesen Film auch nur Leuten mit einem starken Nervenkostümen empfehlen. Denn die Bilder der Geschehnisse am Einschlagsort der Atombombe zeigen, wenn auch animiert, die gesamte Grausamkeit, zu der die Menschheit fähig ist.
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Avatar: Wetter#2
Der Anime gehört zweifellos zu den beeindrucken sten und dokumentaristen Antikriegsfilmen.
Die Schonungslose Darstellung eines Atombombenabwurf und dessen Folgen, hat so noch nie jemand gesehen. Dazu die erschütternde Geschichte von Gen, den man wirklich nur das beste wünscht.

Absolut nix für schwache Nerven und Emotional extrem, wird man Zeuge einer unfassbaren Tragödie.

Der Zeichenstil ist angemessen zur damaligen Entstehungszeit und ist, wie schon gesagt, schonungslos bei der Darstellung der Atombombenexplosion, aber auch authentisch für die Umgebung und Stadt. Sound mäßig hält sich der Film bedeckt. Die Musik hält sich sehr bedeckt um die depressive Stimmung aufrechtzuerhalten.
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