• TypTV-Serie
  • Episoden26 (~)
  • Veröffentlicht01. Okt 2004
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: My-HiME
Mai Tokiha und ihr Bruder Takumi sind auf dem Weg zur ihrer neuen Schule "Fuuka Akademie" auf einem Schiff unterwegs. Auf einmal bemerkt Mai einen roten Stern neben dem Mond und nebenbei bemerkt Takumi, dass ein Mädchen im Meer liegt und zu ertrinken droht. Schnell werden Rettungsmaßnahmen eingeleitet und Mai kann das Mädchen durch Mund-zu-Mund-Beatmung retten. Das Mädchen heißt Mikoto und ist auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder. Im Laufe der Nacht wird Mikoto plötzlich von Natsuki, eine Kämpferin von "Hime", angegriffen und sie kann sich mit ihrem Schwert und der Hilfe von Mai gerade noch mit letzter Kraft retten. Beide fallen in Ohnmacht und wachen vor der Schule auf. Hinter ihnen ein verbrannter Weg zum Meer...
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

Anime Streams (Trailer)

Im Bereich „Streams“ findest Du ggf. weitere Streaming-Anbieter und diverse Sprachversionen.

Anime Neuerscheinungen

  • Gekauft
  • Wunschliste
  • Zurücksetzen

Anime Bilder (60 Screenshots)

Anime Charaktere

Anime Forum

  • Thema nicht abonnieren
  • Ohne eine Benachrichtigung per E-Mail
  • Sofortige Benachrichtigung per E-Mail
  • Täglicher Benachrichtigung per E-Mail
  • Wöchentlicher Benachrichtigung per E-Mail

Anime Rezensionen

Avatar: DeBaer#1
Mai HiME ist also der mit Abstand beste Anime des letzten Jahres? Ein durch und durch perfektes Werk das Nonstopunterhaltung verspricht und von Anfang bis Ende begeistert? Tjaaaa ich denke das hätte ich auch behauptet wenn dieser Anime nur nicht zu fast 40% eine ledigliche Tortur wäre und dank einem fulminanten Absturz in die allerhässlichsten Klischees nach nur wenigen Episoden, sich aller Chancen beraubt sieht sich auch nur entfernt mit dem Titel "Best of 2004" schmücken zu dürfen. Dabei fängt Mai HiME recht nett an und lässt einiges an Potential aufblitzen, besonders im Hinblick auf sehr gelungene Action-Szenen und tolle musikalische Untermalung. Die schlechte Nachricht: Der Rest erntet eher weniger Begeisterungsstürme: Die Story scheint eine der typischen und längst ausgelutschten Kamellen a la "Figuren mit Special-Power (in diesem Fall "Mecha-Monstern" VS diverse Plastikaliens die mal wieder böses mit der Welt vorhaben") zu sein und auch die Charaktere sind eine einzige Ansammlung an schon tausendmal da gewesenen Anime-Archetypen. Von Innovation keine Spur und zu allem Überfluss gibt es noch einige lahme Fillerepisoden die teilweise so schrecklich sind das sich einem sprichwörtlich die Zehennägel aufrollen (Episode 10 zB ist die mit Abstand SCHLECHTESTE Episode die ich JEMALS gesehen habe und ich wäre fast aus dem Fenster gesprungen angesichts solchen Nonsens...) Der Verlauf der Handlung schleicht mit erheblich langsamen Tempo voran, bietet nur wenige kleine Ansätze die die Geschichte vertiefen und wird noch zusätzlich frustrierend dank vielen aufgeworfenen Fragen auf deren Antworten man viel zu lange warten muss. Die Charaktere machen nur spärlich Fortschritte und sonderlich große Sympathieträger sind auch nicht unter ihnen auszumachen. Getoppt wird das ganze dann auch noch mit absolut plumpem Fanservice und sehr unlustiger Comedy. Die gute Nachricht: All das gerade Beschriebene beschränkt sich ausschließlich auf die ersten 10-12 Episoden. Als ich schon kurz davor stand diesen Anime als abgedroschenen Müll zu brandmarken und aufs Abstellgleis zu schieben nehmen die Ereignisse plötzlich eine drastische Wendung zum Besseren und urplötzlich entfaltet Mai HiME schon fast unerhört das Potential das nach der ersten Hälfte der Serie schon hoffnungslos verloren schien: Ehe man sich versieht steigt die Spannung in unermessliche Höhen und ein ebenso großer Anteil an Dramaturgie und Emotionen prasseln auf einen nieder. Story und Charaktere schicken sich an immens tiefe Wege zu gehen und ein Twist jagt den nächsten. Ich verspürte ab diesem Zeitpunkt das unbedingte verlangen die nächste Episode zu schauen und mein Interesse am Ausgang der Geschichte wuchs und wuchs. Selten habe ich erlebt dass ein Anime sich von einem derartig enttäuschenden Fiasko, welches die ersten 12 Episoden darstellen, so drastisch zu genau dem wandelt was ich mir unter einer großartigen Serie vorstelle. Sogar, nie für Möglich gehaltene, moralische Messages wie zum Beispiel "Jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied" oder Fragen wie "Was würdest du für das was dir am wichtigsten ist opfern?" offenbaren sich dem (aufmerksamen) Zuschauer mit dem weiteren fortschreiten des Plots und sorgen noch zusätzlich dafür das man heftig vom, immer bedrückender anmutenden, Ambiente dieses Animes mitgerissen wird. Man kann es nicht oft genug sagen: Eine erstaunliche und nie für möglich gehaltene Wendung um 180° sorgt dafür das aus Mai HiME zu guter Letzt doch noch ein sehr, sehr sehenswerter Anime geworden ist den ich fast uneingeschränkt empfehlen kann. Allerdings sollte man für die Episoden 1-12 eine gehörig widerstandsfähige Toleranzgrenze mitbringen! Keine Sorge: Danach wird man fürstlich belohnt!

Animation

Optisch ist Mai HiME insgesamt gesehen nicht übermäßig spektakulär ausgefallen aber in Ordnung. Die Backgrounds geben sich eher trist und bieten nur wenig Detailreichtum und die Figuren stechen auch nicht sonderlich hervor. Das Design selbiger ist recht ansprechend aber auch hier wird am Detail gespart sobald die Kamera etwas weiter vom Geschehen entfernt ist. Zum Glück gibt es da noch die Action-Szenen und hier hat man sich wahrlich erhebliche Mühe gegeben: Kaum kommt es zum Kampf sind die Bewegungsabläufe der Charaktere sehr flüssig und peppen die Action mit toller Dynamik auf. Gewürzt wird das Ganze dann noch mit einigen tollen Effekten wobei fette Explosionen, flashige Blitze und sprühende Funken dem Ganzen ihren Stempel aufdrücken. Ebenfalls gefallen hat mir das Design der HiMEs, auch wenn es nicht unbedingt bahnbrechend originell ist (Hund, Spinne, Dinosaurier etc.) macht es Spaß die Viecher in Aktion zu sehen. Schade nur dass fast sämtliche Action-Szenen eher kurz ausgefallen sind aber hohe Qualität hat hier wohl ihren Preis gehabt... Ach ja es gibt noch ein paar wenige Szenen die recycelt wurden (zB wenn Natsuki mit dem Afrotypen im Blumengarten redet oder die Schussattacke von Duran) aber diese halten sich so arg in Grenzen das dieser Umstand kein bisschen stört.

Sound

Das Opening ist ziemlich happy und findet seinen Platz irgendwo zwischen leicht kitschig und Ohrwurm. Allerdings passt es nur während den ersten 10 Episoden zum Geschehen der Serie denn später wird es eine gehörige Spur ernster und da ist das Lied eher fehl am Platze. Das Ending jedoch passt durchgehen und hört sich wirklich richtig gut an. Das Highlight in dieser Kategorie stellt es aber dennoch bei Weitem nicht dar. Diese Auszeichnung verdient sich alleine die BGM und das verwundert auch kein bisschen schließlich zeichnet sich hier Yuki Kajiura (unter anderem die Komponistin der Soundtracks von "Noir"und "hack//Sign" für die musikalische Untermalung verantwortlich. Diese steht ihren bisherigen Werken in nichts nach und glänzt einmal mehr mit stimmungsvollen, mystischen Klängen. Besonders der Track mit der schönen Frauenstimme und dem Mix aus Techno und Gitarrensound hat es mir angetan. Einfach Bombe das Lied und auch wenn man es recht oft zu hören bekommt ist in diesem Falle der Spruch "Je öfter desto Besser" mehr als angemessen! Ich muss offen sagen das ich mir, während der ersten Hälfte der Serie, gedacht habe das dieser Soundtrack viel zu gut für diesen Anime ist aber mit dem Start von Hälfte Zwei war dieser Zweifel dann glücklicherweise komplett vom Tisch. Einmal mehr ein OST den es sich zu kaufen lohnt!

Story

Würde man Mai HiME in dieser Kategorie nur an der ersten Hälfte der Serie messen wäre die Story ein komplettes Tohuwabohu aus Schwachsinn und Klischee. Eine langweilige Basis die einmal mehr damit ankommt das irgendwelche bösen Kreaturen die Erde bedrohen und nur die auserwählten, tapferen Kriegerinnen in der Lage sind ihnen die Stirn zu bieten und das Vorhaben zu vermasseln. Einfach nur öde und unglaublich altbacken. Ebenso schlimm sind die Fillerepisoden die sich einschleichen, nicht aus dem Grund da sie irgendeinen Storyfluss stören (da dieser so gut wie überhaupt nicht gegeben ist) sondern dass sie inhaltlich zum abgewöhnen stumpfsinnig ausfallen. Es kristallisieren sich zwar einige Fragen in den ersten 12 Episoden heraus, die durchaus ihr Ziel erreichen und immerhin gerade noch dafür sorgen das man die Serie nicht hinschmeißt, aber man wird ganz schön auf die Folter gespannt was Antworten angeht und sieht sich irgendwann stark frustriert. Glücklicherweise ist es damit mit dem Start von Episode 13 vorbei und endlich passiert mal etwas das die Spannung erhöht und immerhin ein paar der Fragen klärt. Endgültig rehabilitiert sich die Handlung jedoch erst ab Episode 17, und das wirklich nicht zu knapp. Der Twist der hier zur Wirkung kommt (und von da ab auch nicht der einzige bleibt) wirft alles über den Haufen (im guten Sinne) und kommt so unerwartet das man nur noch verdutzt dreinschaut. Von da an tritt die Story gehörig aufs Gas und die Spannung klettert von Episode zu Episode immer weiter in die Höhe. Es entspinnt sich eine großartige, mitreißende, dramatische und sehr emotionsgeladene Geschichte die zwangsläufig vor den Bildschirm fesselt und bis zum Ende nicht mehr los lässt. Wäre jetzt nur nicht die erste Hälfte der Serie so schrecklich fade würde ich hier locker die Höchstwertung springen lassen. Es gibt leider sogar noch einen Faktor der dafür sorgt das ich in dieser Kategorie letztendlich noch mehr Punkte abziehen muss: Die gesamten Geschehnisse in der letzten Episode sind völlig behindert und das Ende ist sooooooo typisch und hoffnungslos Klischee das am Ende ein bitterer Nachgeschmack zurückbleibt der all die guten Eindrücke die die Serie mit der starken Vorstellung ab Episode 17 hinterlassen hat erheblich schmälert.

Charaktere

Hier musste ich schon nach wenigen Episoden immer wieder die Augen verdrehen, angesichts dieses komplett und durch und durch vom Klischee befallenen Haufen Standard-Charaktere. Hier kommt echt alles zusammen was man bisher schon in unzähligen anderen Animes angetroffen hat: Wir haben das schüchterne Mädchen mit Brille, das naive kleine Mädchen das etwas begriffsstutzig ist, die kühle Einzelgängerin, die Erwachsene die sich wie ein Teen verhält und gerne Alkohol konsumiert, das kränkelnde Mädchen mit Hauchstimme das im Rollstuhl sitzt, der Prince Charming dem alle Frauen auf dem Campus zu Füßen liegen und so weiter und so fort...und diese Liste ist längst nicht vollständig. Dann bekommt man auch noch obendrein eine der typischsten Mädchen-Jungen-Beziehungen der Anime-Geschichte vorgehalten: Beide mögen sich nicht und streiten fast jedes Mal wenn sie sich sehen aber insgeheim fühlen sich beide zum jeweils anderen hingezogen und erröten stets wenn sie sich etwas länger in die Augen schauen. Natürlich dürfen gewisse Missgeschicke seitens des männlichen Charakters nicht fehlen die darin gipfeln das er "Aus Versehen" nach dem er zB gestolpert ist auf ihren Brüsten landet bla bla... Das war alles nicht nur er- sondern auch abschreckend standardmäßig. Aber ebenso wie bei der Story rehabilitiert sich der Cast sobald die Geschichte an Fahrt gewinnt. Plötzlich gibt es auch hier einige Twists zu bestaunen und es treten viele unerwartete Dinge ein. Es entstehen mit fortschreitendem Verlauf nach und nach immer mehr dramatische Ereignisse die meistens sehr krass ausfallen und den einen oder anderen Charakter zu einer unheimlich tragischen Figur machen. Am Anfang noch Klischee und uninteressant muss ein Großteil des Casts auf einmal mit heftigen Psychosen kämpfen denen extrem traumatische Erlebnisse voraus gehen. Der schwache Start ist urplötzlich vergessen und man möchte nur noch erfahren wie die ganze Misere um die Charaktere wohl ausgehen mag. Allerdings hat Mai HiME in dieser Kategorie, neben dem oben Beschriebenen, einen weiteren Schwachpunkt und das ist der Umfang des Casts. Dieser ist riesig, viel zu groß um bei einer insgesamten Länge von nur 26 Episoden am Ende ein zufrieden stellendes Ergebnis präsentieren zu können. Das hat zwangsläufig zur Folge dass viele Figuren nur wenig bzw. nicht genug Entwicklung spendiert bekommen und man nicht so stark mit diesen sympathisieren kann. Besonders schwer wiegt diese Tatsache in der Hinsicht auf den Drama-Aspket, denn wenn einer dieser Figuren plötzlich etwas Tragisches geschieht kommt es einfach nicht emotional genug rüber. Die Dramaturgie von Mai HiME ist zwar ohne Zweifel gelungen aber meiner Ansicht nach hätte es noch um einiges mitreißender sein können, wenn man den betreffenden Charakteren nur genug Aufmerksamkeit hätte zukommen lassen. Trotzdem ist es mehr als erfreulich das sich, nach dem anfänglichen Fiasko, hier letztendlich alles doch noch zum Guten wendet und diesem Anime dadurch das Leben eingehaucht wird das er in der ersten Hälfte schon fast unwiederbringlich verloren hatte.

Wert

Minus der Episoden 1-12 hat Mai HiME durchaus einen hohen Re-Watch wert und dank der immensen Steigerung in Hälfte 2 würde ich mir sogar den Kauf der DVDs durch den Kopf gehen lassen. Definitiv KEIN Meisterwerk und auch nicht der beste Anime des letzten Jahres (der Titel geht IMHO ganz klar an "Elfen Lied" und das kann mir auch KEINER ausreden!) aber trotzdem eine unterhaltsame Serie.
    • ×52
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×12
Avatar: b-s-v#2
"Abwechslungsreich"... das ist wohl das angebrachteste Wort, um Mai-Hime zu umschreiben.


Gegen Mitte der Serie hatte ich im Leben nicht damit gerechnet, dass ich sie doch noch mit nem 9er werten würde, denn was mit so hervorragender Comedy begonnen hatte, war zu diesem Zeitpunkt schon eher wieder langweilig. Die ersten Folgen bestehen quasi fast ausschließlich aus übelsten Brüller-Witzen, die einen teilweise auch sehr unerwartet treffen. Parallel bekommt man einen groben Überblick über die Hauptpersonen und einige gute Action-Szenen gibt es auch. Nach diesen Folgen scheint es den Produzenten dann leider etwas schwer gefallen zu sein, den Bogen vom Herumgealber zur Ernsthaftigkeit zu schlagen, was man aber nach überwinden dieser Phase doch ganz gut verschmerzen kann. Der spätere Teil der Serie hat vor allem in puncto Dramatik einiges zu bieten und actionmäßig bewegt sich Mai-Hime ohnehin auf konstant hohem Niveau.

Worum geht's eigentlich? Nunja... nichts, was man nicht schon irgendwo mal gesehen hätte, aber so ein Fantasy-Action-Drama mit Inkarnationen von Göttinnen als Protagonistinnen ist doch auch mal wieder was nettes, wenn es denn so quirlig abläuft wie dieses hier. Ein haufen Mädchen hat unfreiwillig übernatürliche Kräfte, wird an einer Schule versammelt und auf geht's zum Endkampf mit dem Fiesling. Vorher noch einige Umwege über Selbstfindung, Freundschaft und Liebe und fertig ist die Laube. Es gibt viel zu sehen und zu erleben... und natürlich hat das mit den Superkräften einen nicht unerheblichen Haken...

Die Charaktere sind hier zu großen Teilen sehr sympathisch und man fiebert irgendwann auch automatisch mit ihnen mit, sei es im privaten oder bei den Fights. Ein paar unausstehliche Bösewichter und Hass-Figuren hat's hier auch, ebenso wie einige Figuren, die so gar nicht zur Geltung kommen - ist aber nicht weiter wild. Den Hardcore-Fans von Charakterentwicklung sei schonmal vorab gesagt: Es geht so. Auch hier gibt es nichts wirklich neues; hervorstechend und ungewöhnlich standhaft ist aber unsere Heldin Mai (was für meinen Geschmack aber ihrer Glaubwürdigkeit schadet).

Optisch hat man natürlich schon besseres gesehen, aber sowohl das Charakterdesign als auch die Animation können beim anspruchsvolleren Konsumenten durchaus punkten. Qualitative Schwankungen sind quasi Mangelware, nur das alberne Monsterdesign, das schon an solche Lachnumnmern wie Yu-Gi-Oh erinnert, will mir absolut nicht gefallen und die Hintergründe sind jetzt auch nicht soooo die Bombe. Insgesamt aber doch sehr ansehnlich.

Kommen wir also zum eigentlich besten Teil, dem Sound... man höre und staune: Die BGM macht diese Serie überhaupt erst zu dem was sie ist. Wir finden hier einen unglaublich vielseitigen Soundtrack vor, der vor allem bei Action- und Dramensequenzen seine volle Größe entfaltet. Viel besser kann man das glaube ich einfach nicht vertonen. Die SFX für ihren Teil sind in Ordnung, das Opening-Theme ist 08/15 J-Pop und das Ending trifft die melancholischere Seite von Mai-Hime ganz gut.

Alles in allem eine wirklich gute Serie, an der ich nur in einigen Kleinigkeiten etwas auszusetzen hatte. Anschauen lohnt sich definitiv.
    • ×29
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×5
Avatar: Pilop
V.I.P.
#3
Mai Hime ist ein Anime, der weder eine besonders innovative Story bietet, noch ausgefallene Charaktere, der aber durch das gekonnte Umsetzen vorhandener Klischees einen äußerst hohen Unterhaltungsfaktor erzeugt.

Story:
Die Story verläuft realtiv flott und lässt eigentlich nie Langeweile aufkommen. Wird anfangs noch vor allem auf Action und Comedy gesetzt, nimmt der Dramaanteil im Verlauf der Serie immer weiter zu. So werden damit auch ernstere Töne angeschlagen und verhindert, dass der Anime zu einem zu seichten Actionspektatel verkommt. Einziger wirklicher Kritikpunkt bei der Story ist das Ende, das zumindest meiner Ansicht nach ziemlich misslungen ist, wenn auch in einem anderen Sinn als bei manch anderen Animes.
Wie in einer klassischen griechischen Tragödie, tritt Miyu als Deus ex machina auf, was schon immer ein reiner Trick war, wenn man dem Publikum ein extrem tragisches Ende nicht zumuten wollte.

Charaktere:
Wie schon gesagt, braucht man hier keine besondere Innovation zu erwarten, die Hauptpersonen decken viele der altbekannten Charakterstereotype ab. Allerdings sind diese gut umgesetzt und zeigen auch im Verlauf der Serie ein ausreichendes Maß an Charakterentwicklung, weshalb dieser Punkt nicht störend auftritt und einem die Personen auch durchgehend sympathisch macht.

Fazit:
Ganz simpel, Mai Hime macht einfach Spaß. Action mit sympathischen Charakteren und der richtigen Prise Dramatik garantiert hier einen hohen Unterhaltungswert. Einzig das Ende hinterlässt bei mir einen fahlen Nachgeschmack.
    • ×18
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×5
Avatar: Enklave#4
Mai-HiME ist einer von vielen Teenies-mit-random-super-power-tun -random-stuff-Animes. Bisher habe ich immer einen großen Bogen um dieses Genre gemacht, und jetzt wo ich 26 Folgen Mai-HiME hinter mir habe, kann ich guten Gewissens behaupten: zu Recht.


Inhalt: Die Story folgt einem Dutzend Mädels und Frauen aus dem Umfeld eines Internats, die eines gemeinsam haben: Sie alle sind HiMEs, was heißt, dass sie einen Mecha-Dämon beschwören können und auch selbst jeweils eine spezielle Kampf- oder Abwehrtechnik beherrschen. Im Zentrum steht Mai, ein 16jähriges Mädchen, dass mit ihrem Bruder auf besagtes Internat transferiert wird und sich dort mit ihnen diversen Monstern und anderen Widersachern auseinandersetzen muss. In einem zweiten Story-Arc, der etwa die letzten 10 Folgen umfasst, kommt schließlich die wahre Bedeutung der HiMEs ans Tageslicht: Nur sie können den Untergang der Welt aufhalten – dazu muss sich aber erst die stärkste HiME im Kampf aller gegen alle herausstellen. Der mörderische Showdown ist für die Beteiligten besonders dramatisch, da sie im Fall der Niederlage das verlieren, was ihnen im Leben am wichtigsten ist...

Kritik: An der Inhaltsbeschreibung lässt sich schon erkennen, was einen hier erwartet: Völliger Schwachsinn. Das „Highschool-Girls-mit-super-power-bekämpfen-random-Monster“-Setting ist zunächst mal so originell wie Spritzgebäck im Supermarkt, und Elemente wie tückische Weltraum-Satelliten, eine jahrhundertealte Verschwörerloge oder der heraufziehende Weltuntergang per Stern auf Kollisionskurs bedrohen weniger die HiMEs als die geistige Gesundheit des Zuschauers. Das ganze wird begleitet von Dialogen, die so flach sind, dass auch die überdimensionierte Oberweite von Mai nichts mehr retten kann. Wenn dann noch Monster auftauchen, die aussehen, wie frisch aus der Hölle des Universums gekrochen, deren satanistische Bösartigkeit sich aber darin erschöpft, Mädchenunterwäsche zu klauen, dann ist wirklich alles zu spät. Fairerweise muss ich zugestehen, dass der zweite Story-Arc nicht mehr ganz so schlimm ist, wenn man mal vom allgemeinen Setting absieht.
Neben der Action-Story gibt es zudem ein Drama, das vor allem in der ebenfalls wenig neuen Konstellation von Mai und ihrem Klassenkameraden Tate besteht, die sich zunächst nicht ausstehen können, die Gefühle füreinander aber zum Ende hin aber nicht mehr leugnen können. Immerhin ist das noch ganz nett gemacht, zumal diverse andere Figuren Mai und Tate für sich haben wollen, was für die wenigen Lichtblicke in diesem Anime sorgt. Dagegen sind die „Love Stories“ zwischen den anderen Charakteren belanglos und wirken obendrein derart unerträglich pathetisch, dass man auf die bereits besiegten Gegner mit Neid zurückblickt, da diese sich den Scheiß nicht mehr antun müssen. Die Ursache hierfür dürfte neben den vermutlich minderjährigen Drehbuchautoren in der Vielzahl der Charaktere liegen: Allein ein Dutzend HiMEs + unvermeidliche Nebencharaktere lassen keine Tiefe bei den Figuren zu, die daher alle auf ein einziges Wesensmerkmal reduziert sind und daher in etwa so real wirken wie der Schnauzer von Borat. Selbst die Hauptfiguren Mai, ihr Bruder, Kuga und Tate kommen wenig besser weg, weshalb auch die zunehmenden Drama-Elemente der späten Episoden kaum zur Geltung kommen. Daran schuld sind auch die kleinen Comedy-Ecchi-Einsprengsel, die mehr als plump sind und zu jeder Zeit deplatziert wirken.
Als wäre das noch nicht schlimm genug, trifft man hier noch auf eine shounen-lastige Animation, die von prallen Oberweiten und knappen Schuluniformen abgesehen auch noch unsäglich standardmäßige Charakterdesigns auffährt, die weniger Individualität besitzen als eine Rolle Klopapier. Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass auch der Soundtrack der allgemeinen Misere wenig entgegenzusetzen weiß und in Wort und Ton nicht minder grenzdebil durch die Gegend wabert.

Fazit: Insgesamt war es über weite Strecken eine Tortur, Mai-HiME anzuschauen. Obwohl ich dem shounen-Genre nicht unbedingt abgeneigt bin, ist mir eine Hauptfigur, die auf die vier Merkmale kämpfen, kochen, flennen und Titten durch die Gegend tragen reduziert ist, einfach zuwider. Dem Rezensieren wegen habe ich dennoch alle 26 Episoden auf mich genommen und möchte aus dieser Erfahrung heraus den gut gemeinten Rat geben: Schaut Wandfarbe beim Trocknen zu oder strickt eurem Kühlschrank nen Pullover, das ist immer noch eine sinnvollere Beschäftigung als dieser Anime.
    • ×19
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×8
Avatar: Conny#5
„Mai-Hime – Es kann nur Eine geben!“

Hoppla! Ich habe Mai-Hime aber gewaltig unterschätzt. Zwar bin ich immer noch innerlich zerrissen, durch das fürchterliche Finale was ich mir gerade angetan habe, doch lässt man mal dieses ultimativ misslungene Finale bei Seite würde ich schon sagen, dass mir Mai Hime ziemlich gut gefallen hat. Zwar fängt das ganze ziemlich gewöhnlich und uninteressant an, doch ab einem bestimmten Moment schwankt alles um und die Story nimmt gewaltig an Fahrt auf. Dazu gibt es auch einen kleinen Teelöffel voll Romantik und einen Esslöffel voll Dramatik.

Story

Es klingt zum 100sten mal vertraut. Irgendwelche Mädchen sind auserwählt gegen sogenannte Orphans zu kämpfen. Jede „Hime“, so heißen die auserwählten Mädchen, besitzt zu dem noch ein „Kind“, dass sie beschwören kann. Das sind dann zum Beispiel riesige Drachen, mehrköpfige Schlangen oder stylische Riesen-Spinnen, welche wirklich extrem cool aussehen. Doch irgendwann bemerken die Hime's, dass der Kampf gegen die Orphans nicht alles ist und ab da wird die ganze Story wirklich interessant. Ich will nicht zu viel verraten, doch dieser „Umschwung“ hat mir zum Teil zittrige Knie bei diversen Kämpfen verursacht. Wie schade, dass Mai Hime diese Stärke nicht konsequent bis zum Ende durchziehen konnte. Somit scheitert Mai Hime ziemlich knapp, wie einst Soul Eater, durch das kurios-schlechte Finale, daran ein Meisterwerk zu sein.

Animation


Für 2004er Verhältnisse durchaus gelungene und solide Animation. Besonders die Gesichtszüge der Charaktere bei besonders dramatischen Momenten konnte sich sehen lassen. Ebenfalls die Kämpfe waren großartig in Szene gesetzt und waren ein wahres Freuden-Fest für das geschulte Anime-Auge. Auch das Charakter-Design ist ohne Fehl und Tadel. Besonders die „Tränen-Entwickler“ hatten hier einiges zu tun.

Sound

Das Opening ist ein hippiges, fröhliches und stimmiges Lied, welches mir sehr gut gefallen hat. Allerdings hätte ich mir ab der zweiten Hälfte ein neues Opening gewünscht, da dieses positiv gelaunte Lied irgendwie ziemlich unpassend zu der späteren viel düsteren Atmosphäre war. Das Ending hingegen gefiel mir in jeder Situation wirklich gut und lies jede noch so dramatische (oder harmonische) Episode konsequent ausklinken. Die BGM war absolute Meisterklasse. Ich liebe diese Chor-Gesänge einfach abgöttisch und sie gaben den epischen Kämpfen ein ganz besonderes Feeling. Die Synchronsprecher waren allesamt perfekt besetzt. Besonders hervorheben möchte ich hier die Stimmen von Nagi, Kanzaki und Shizuru. Deren Stimmen hatten einen extrem hohen Wiedererkennungswert und wirkten perfekt authentisch. Teilweise waren ihre Stimmen auf einer bestimmten Art sogar recht unheimlich.

Charaktere

Mai Hime verfügt auf der einen Seite über wirklich sympathische Charaktere, aber auf der anderen Seite auch über wirklich unerträgliche Hass-Charaktere. Mai ist ist zum Beispiel eine fantastische Hauptfigur, die eine enorme Entwicklung macht. Natsuki mochte ich anfangs überhaupt nicht, entwickelt sich aber im Laufe des Animes immer mehr zum Positiven. Tate ist zwar ein typischer Stereo-Typ, aber zum Glück ein sehr angenehmer Stereo-Typ. Shiho (Tates zweite Hälfte sozusagen) dagegen ist der absolute Hass-Charakter von Mai Hime. Sie erzeugte bei mir wirklich widerliche Hass-Gefühle und je mehr der Anime auf das Finale zu ging, um so weniger konnte ich sie ertragen. Es gibt zwar noch viel mehr Charaktere, aber ich komme lieber nur noch zu meinem absoluten Lieblingscharakter : Nagi. Nagi ist einer der mysteriösesten, interessantesten und unberechnbarsten Anime-Figuren die ich bisher gesehen habe. Er bleibt die ganze Zeit über ein riesen großes Mysterium, man kann ihn schlecht einschätzen : Gut? Böse? Wer ist er? Was will er? Wo kommt er her? Seine spielerische Art fand ich einfach fantastisch und ich bin froh drüber, dass wenigstens er bis zum Finale hin die größte charakterliche Stärke dieses Animes bleibt.

Empfehlung

Ach, eigentlich dürfte jeder Action, Shounen, Fantasy und Romance Fan hier seinen Spaß finden. Mai Hime wird viele anfangs langweilen, doch durchhalten lohnt sich!


Fazit

Wirklich schade. Wäre das Ende nicht so misslungen, hätte ich Mai Hime wirklich mehr Punkte gegeben. Dennoch der Anime bleibt empfehlenswert und ich bin froh, dass ich ihn mir angesehen habe.
Mai Hime bekommt 8 von 10 Bandagen, die dazu benutzt werden um sich als Junge zu tarnen.


8/10
    • ×10
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×2

Anime Kommentare

Du möchtest anderen Mitgliedern der aniSearch-Community Deine Meinung zum Anime „My-HiME“ mitteilen, ohne dafür gleich eine ganze Rezension schreiben zu müssen? Dann eröffne über den nachfolgenden Button ein Kommentarthema zu „My-HiME“ und sei der Erste, der dazu etwas sagt!
  • Ablehnend
  • Traurig
  • Überrascht
  • Lustig
  • Liebhaben
  • Zustimmen

aniSearch-Gewinnspiel

Gewinnspiel: Gewinnspiel – 2× „A Chivalry of a Failed Knight“
Gewinnspiel – 2× „A Chivalry of a Failed Knight“

Neueste Umfrage

Neueste Umfrage: [Anime-Edition] Wer soll Charakter Nummer 76.000 werden?
[Anime-Edition] Wer soll Charakter Nummer 76.000 werden?

Titel

Bewertungen

  • 31
  • 141
  • 421
  • 625
  • 306
Eigene Bewertung
Gesamtbewertung
Stimmen1.706Klarwert3.42
Rang#1237Favoriten27

Mitgliederstatistik

Letzte Bewertungen

  • Avatar: stinkytoaststinkytoast
    Lesezeichen
  • Avatar: NevaDieNevaDie
    Abgeschlossen
  • AvatarAnonym
    Abgeschlossen
  • Avatar: SFBSFB
    Pausiert
  • Avatar: morgiana77morgiana77
    Abgeschlossen

Top Eintrager

Anime teilen


Du hilfst anderen gerne bei der Suche nach einem Anime oder informierst gern über Anime? Dann empfehlen wir, zusätzlich einen Link zum Anime-Eintrag hier auf aniSearch mit anzugeben. Damit erleichterst Du dem Empfänger die Suche nach dem Anime und bietest ihm eine ganze Fülle an Informationen!
aniSearch-Livechat
Durch Deinen Aufenthalt auf aniSearch stimmst Du der Nutzung von Cookies für personalisierte Inhalte, Werbung und Analysen, gemäß unserer Datenschutzrichtlinien zu.