Zenshu (2025)

Zenshuu. / 全修。

Informationen

Inhaltsangabe

Natsuko Hirose, eine junge Anime-Regisseurin und Animatorin, hat ihre Leidenschaft schon immer in den Mittelpunkt ihres Lebens gestellt. Gleich nach ihrem Schulabschluss tauchte sie tief in die Welt der Animes ein, fest entschlossen, sich einen Namen zu machen. Ihr außergewöhnliches Talent bleibt nicht unbemerkt: Ihr Debüt als Regisseurin mit einem Anime, der ein unerwarteter Erfolg wird, löst ein kulturelles Phänomen aus.

Bald steht Natsuko, nun als aufstrebendes Genie anerkannt, vor ihrer nächsten großen Herausforderung: Ihr neuestes Projekt soll eine romantische Komödie über die erste Liebe werden. Doch es gibt ein Problem: Natsuko hat selbst noch nie jemanden geliebt. Wie soll sie eine Geschichte über etwas erzählen, das ihr völlig fremd ist? Der Druck wächst, die Erwartungen steigen und Natsuko bleibt am Storyboard hängen. Die Herausforderungen bei der Arbeit häufen sich und die Anspannung wird so groß, dass sie schließlich vor Erschöpfung stirbt.

Aber der Tod ist nicht das Ende! Natsuko erwacht in einer Welt, die sie nur allzu gut kennt – sie befindet sich in der Welt von »A Tale of Perishing«, der Zeichentrickserie ihrer Kindheit, die sie dazu inspiriert hat, Animatorin zu werden. Enttäuscht von der hoffnungslosen Handlung und der unbarmherzigen Welt entdeckt Natsuko eine besondere Fähigkeit: Sie kann Szenen neu animieren und die Geschichte verändern, um zu überleben! Kann sie diese Kraft nutzen, um sich und die Geschichte zu retten? Oder bleibt sie für immer in der brutalen Welt ihrer Kindheit gefangen …?

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Neuerscheinungen

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Kommentare

Avatar: b-s-vKekssammler#1
Zu Zenshu scheint es ja geteilte Meinungen zu geben und ich kann das durchaus nachvollziehen. Ich gehöre aber zu der Fraktion, die diesen Anime gut leiden kann und sehr zufrieden aus der letzten Folge geht.

Meiner Ansicht nach ist Zenshu eine Liebeserklärung an den Animationsfilm und das schon relativ wortwörtlich und aus dem Mund der Protagonistin. Dass dem so ist, bestätigt sich jedoch erst relativ spät, denn die Serie legt auf dem Weg dorthin einige falsche Fährten in Bezug darauf, was sie jetzt eigentlich von einem möchte. Mal geht es um Fame, Erfolgsdruck, Ängste und Selbstvertrauen, mal geht es um Freundschaft, Vertrauen in andere Menschen und Hingabe. Dies erweckt wohl für einige den Anschein, als wolle Zenshu in der Summe zu viel und verhebe sich schlussendlich dabei. Ich für meinen Teil denke hingegen, dass genau das intendiert ist und dass das die Serie interessanter macht. Jedenfalls fühle ich mich daher durch die verschiedenen Wendungen in der Handlung eher unterhalten als irritiert. Lucky me.

Am Ende des Tages ist es glaube ich eine Frage, mit welcher Erwartungshaltung man in Zenshu hinein geht. Wenn man der Serie gegenüber offen bleibt, kann man hier meiner Meinung nach viel Spaß haben.

Zenshu ist Drama, Zenshu ist Adventure, Zenshu ist Hommage und Parodie. Und dafür mag ich es.
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Avatar: AodhanKeksgeselle
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#2
Ich glaube, dass die Serie ohne den albernen Humor und die absurde Welt besser gewesen wäre. Mir kommt es immer so vor, als ob komische, skurrile Figuren nur deswegen genommen werden, um den Zuschauern vorzugaukeln, sie würden gerade etwas ganz Neues schauen. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Figuren aus diesem Anime flach sind und sympathisch sind die meisten auch nicht.
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Avatar: LebboKeksjäger
V.I.P.
#3
Zenshuu. ist das passiert, was vielen Titeln in den letzten Jahren zum Verhängnis wird: Sie wollen zu viel auf einmal. Der Hauptcharakter muss irgendwelche Probleme haben und dann flüchtet er sich freiwillig oder unfreiwillig in eine fremde Welt. Dass hier nur eine Mangaka ihr Probleme aufarbeitet, indem sie ihre Kindheitserinnerung an eine liebgewonnene Serie wiederfindet und sogar dessen Verlauf selbst mitgestalten kann, hatte durchaus Charme. Aber zum Ende des ersten Drittels war das Potenzial doch leider ausgeschöpft und nicht nur Natsuko befand sich in einer Sackgasse. Auch der Zuschauer wusste nicht mehr so wirklich, in welche Richtung es geht. Hier und da ein paar Comedyelemente, ein Hauch von Romanze, dann wieder etwas Action mit der dazugehörigen Portion Drama und doch derselbe Ablauf Woche für Woche. Als es dann aber wirklich ernst wurde und es durchaus auch tragische Züge annimmt, traut sich die Serie dann letztlich zu wenig. Ich hätte viel lieber mehr Szenen aus der realen Welt gesehen und auch das Zusammenspiel der beiden Welten wäre interessant gewesen. Es geht schon auch um interessante Themen, gerade weil es öfter mal um das Loslassen der eigenen Unsicherheiten handelt aber das wurde oft nur angedeutet und es ging zu selten mal in die Tiefe. Man hätte sich noch mehr mit Natsuko beschäftigen müssen und sich dann lieber auf solche Themen wie die Leidenschaft zum Beruf oder die Suche nach der Kreativität konzentrieren sollen. Am Ende war mir die Welt ihrer Erinnerung an die Kindheitsserie und die Figuren darin zu blass, um die die fehlende Tiefe kompensieren zu können. Es war nett und die Botschaft ist klar, aber hier wäre weniger dann doch mehr gewesen.
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Avatar: OjisanKekslehrling
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#4
Das war eine etwas …. seltsame … Serie. Anfangs war die Story noch recht konventionell (Mangaka stirbt und findet sich in der Isekai ihres Lieblingsanimes wieder). Aber dann wird es ziemlich schräg. Die Figuren sind ein wilder Mix aus diversen Stilen (vom knuffigen Hippo-Einhorn bis zur Muskel-Lady als Waisenhausmutti, ein komischer Roboter etc. bis hin zum klassischen Helden mit Cape und Schwert). Der Zeichenstil ist auch ungewohnt. Wenig Nuancen, knallige aber flache Farben. Und die Story - na ja.
Fazit: es war ausreichend unterhaltsam, um nicht abzubrechen, aber mehr auch nicht.
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