The 100 Girlfriends Who Really, Really, Really, Really, REALLY Love You (2023)

Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100-nin no Kanojo / 君のことが大大大大大好きな100人の彼女

Informationen

Inhaltsangabe

Wenn man einen Blick auf den Mittelschüler Rentarou Aijou wirft, könnte man glatt meinen, er sei die leibhaftige Definition eines Pechvogels: Denn bereits einhundert Mädchen haben den Jüngling abblitzen lassen, und es scheint definitiv nicht so, als würde sich seine Unglückssträhne irgendwann zum Guten wandeln. Da seine Willensstärke, eine Freundin zu finden, langsam aber sicher nachlässt, beschließt er, zu seinem scheinbar allerletzten Mittel zu greifen: Er sucht einen Schrein auf und schüttet den Göttinnen und Göttern sein Herz aus, um möglicherweise himmlische Unterstützung auf der Suche nach einer passenden – beziehungsweise irgendeiner – Lebensgefährtin zu finden. Wie es das Schicksal will, ist zufällig eine Gottheit anwesend, die dem trauernden Jungen helfen möchte. Sie verspricht ihm, dass er schon in naher Zukunft nicht nur auf eine, sondern gleich ganze einhundert Seelenverwandte treffen wird.

Obwohl er im ersten Moment zuerst noch große Skepsis gegenüber dem Versprechen verspürt, entscheidet er sich, keine weiteren Gedanken darüber zu verlieren und am nächsten Tag sein – so denkt er vorerst – normales Leben als Oberschüler anzutreten. Doch kaum ist der erste Schultag vorbei, gestehen ihm die beiden Mädchen Hakari Hanazono und Karane Inda auch schon ihre Liebe. Vorerst noch große Freude darüber empfindend, muss er bald feststellen, dass es allerdings auch noch eine zweite und ganz und gar nicht schöne Seite der Medaille gibt: Sollte er zu einer dieser einhundert Mädchen keine Beziehung aufbauen wollen, wird diese nämlich aus dem Leben gerissen werden. Mit diesem faden Beigeschmack muss es Rentarou nun also gelingen, all diese Mädchen glücklich zu machen, wenn er nicht zu einem indirekten Mörder werden möchte. Wird es der frisch gebackene Oberschüler also schaffen, so viele Beziehungen simultan führen zu können? Oder wird er schlussendlich doch Blut an seinen Händen kleben haben? Eine aufregende und zugleich düstere Geschichte über die Liebe beginnt!

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Rezensionen

Avatar: Lpark
V.I.P.
#1
Dieser Anime nimmt die Genrebezeichnung Harem einfach mal wörtlich. Der Name The 100 Girlfriends ist keine leere Versprechung. Der Boy Rentarou sammelt sich wahrhaftig Mädel um Mädel hinein in seine Kollektion. Durch einen Wink des Schicksals verknallt er sich in alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und die Liebe auf den ersten oder zweiten Blick wird von all den Damen sogar erwidert. Dieser offene Harem ist schon ein Prinzip, das einen gewissen komischen Beigeschmack hinterlässt. Gerade weil noch typisch Anime-mäßig in der Gruppe der Liebhaberinnen ein Band der Freundschaft herbeigezaubert wird, komm man sich schon etwas veräppelt vor. Aber wie man es auch dreht und wendet, so etwas habe ich nunmal noch nie gesehen. Tausend mal durfte ich schon angucken, wie ein asexueller Typ von Mädels umringt ist, die ihm zu Füßen liegen. Oder wie die immer gleichen Missverständnisse und Missgeschicke kurz vorm Kuss dazwischen grätschen.

All das bleibt einem bei The 100 Girlfriends erspart. Stattdessen gibts die volle Dröhnung Verliebtheit von allen Seiten, jede Menge Zärtlichkeit und ein riesiges Durcheinander. Ich war auch überrascht, dass der Humor anfangs ziemlich solide einsteigt. Das bleibt zwar nicht ganz erhalten, aber eine gewisse Spur guter Komik bleibt schon übrig. Natürlich kann man den Klamauk als Romanze nicht ernst nehmen. Die ganzen Mädels sind aber durchaus sweet und trotz ihren Stereotypen nicht charakterlos. Letztendlich bleibt ein seltsames Gefühl bei diesem eigenartigen Anime bestehen. Darum habe ich schon ein wenig mit mir gerungen, ob die Bewertung nicht noch einen Ticken nach unten fallen sollte. Aber für mich ausschlaggebend war der Unterhaltungswert immer hoch. Die allermeiste Zeit hatte ich Spaß am wilden Treiben. Dementsprechend landet The 100 Girlfriends über dem Durchschnitt und wird als Nonsense-RomCom von mir empfohlen, wenn man weiß, worauf man sich einlässt.
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Kommentare

Avatar: Ich&AnimeKekssucher#1
Jemand hat 100 Seelenverwandte und wenn er eine ablehnt, stirbt sie - ich weiß nicht ob ich Mitleid oder Eifersucht empfinden soll.

Wenn ich mir also in diesem Fall recht unsicher bin, kann ich mit Gewissheit sagen, dass die Serie spaßig ist. Das Konzept ist zugegebenermaßen sehr abstrus und so muss man ab und zu beide Augen zusammenkneifen, um nicht moralische bedenken zu bekommen, doch abgesehen davon liefert die Serie eine sehr witzige Parodie.

Zudem sieht er überraschend gut aus, doch die deutsche Synchro hat ein paar sehr markante Stimmen, welche mich immer wieder raus gerissen haben. Das mag unfair gegenüber den Synchronsprechern sein, aber ich will nicht an My Little Pony denken, während ich das hier sehe. Wäre also schon gewesen, wenn man nicht eine so markante Stimme verwendet hätte - vor allem weil ich mir gut vorstellen kann, dass die Stimme verstellt wurde und gerade deshalb sehr markant ist.
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Avatar: t0b3#2
Einer der lustigsten Animes des letzten Jahres und einer der witzigsten überhaupt.
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