
AsaneV.I.P.
#1Dieser kleine Film von einer Viertelstunde Länge gibt sich ziemlich unspektakulär. Wir begegnen einem Mädchen, oder besser gesagt, einer jungen Frau, und sehen dabei zu, wie sich ihr morgendlicher Tagesablauf gestaltet. Wir sehen, daß sie gerne Blumen malt, und wir erleben, daß sie gewisse Probleme hat, in den Tag zu finden. Dann ändert sich was, irreale Welten tun sich auf und es fällt schwer, das zu greifen, was hier passiert.
Das liegt daran, daß hier sehr viel auf symbolischer Ebene erzählt wird. Eigentlich ausschließlich. Gesprochen wird nämlich nicht. Wenn man diesen unglaublich ruhigen Anime, in dem scheinbar nichts passiert, rewatcht (sofern man die Geduld dazu aufbringt), erkennt man plötzlich die Sachen, die einen weiterbringen.
Unübersehbar handelt dieser Film von Anemonen. Blumen, die symbolisch für Vergänglichkeit und Verlust stehen, unter anderem. So nimmt man auch die Sequenz der virtuellen Kamera ganz anders wahr, bei 2:00 steil aus dem Himmel und durch das Fenster fallend, und auch die Bewegung, als der Luftzug leicht die Gardinen bewegt, sich so Eintritt verschafft in die Welt des Mädchens, akustisch begleitet von einem kaum wahrnehmbaren Herzschlag. Dies scheint die Ego-Perspektive eines unbekannten, gewissermaßen virtuellen Ichs zu sein, das sich nur mittelbar über eingeblendete Emojis mitteilen kann.
Bald setzt der titelgebende Song der Sängerin "Lovely Summer Chan" ein, dessen Text nun etwas mehr Licht ins Dunkel bringt:
Someday I'll die
and my body will change shape
to the soil, the sea, or the air it will go
and become part of the earth
Da rappelts im Wandschrank und eine andere Dimension tut sich auf. Entführt sie in eine imaginäre Welt, eine vielleicht jenseitige Welt, wie sie im Song angesprochen wird. In eine Welt früherer Erinnerungen, als sie noch einen Freund hatte und alles noch in Ordnung war, wie auch an ihrem Haarschnitt zu erkennen ist.
Von Vergänglichkeit und Verlust erzählen nicht nur die Blumen, sondern auch das Lied. Wie wir damit fertig werden und was danach kommt, liegt dabei in unseren Händen.
Das liegt daran, daß hier sehr viel auf symbolischer Ebene erzählt wird. Eigentlich ausschließlich. Gesprochen wird nämlich nicht. Wenn man diesen unglaublich ruhigen Anime, in dem scheinbar nichts passiert, rewatcht (sofern man die Geduld dazu aufbringt), erkennt man plötzlich die Sachen, die einen weiterbringen.
Unübersehbar handelt dieser Film von Anemonen. Blumen, die symbolisch für Vergänglichkeit und Verlust stehen, unter anderem. So nimmt man auch die Sequenz der virtuellen Kamera ganz anders wahr, bei 2:00 steil aus dem Himmel und durch das Fenster fallend, und auch die Bewegung, als der Luftzug leicht die Gardinen bewegt, sich so Eintritt verschafft in die Welt des Mädchens, akustisch begleitet von einem kaum wahrnehmbaren Herzschlag. Dies scheint die Ego-Perspektive eines unbekannten, gewissermaßen virtuellen Ichs zu sein, das sich nur mittelbar über eingeblendete Emojis mitteilen kann.
Bald setzt der titelgebende Song der Sängerin "Lovely Summer Chan" ein, dessen Text nun etwas mehr Licht ins Dunkel bringt:
Someday I'll die
and my body will change shape
to the soil, the sea, or the air it will go
and become part of the earth
Da rappelts im Wandschrank und eine andere Dimension tut sich auf. Entführt sie in eine imaginäre Welt, eine vielleicht jenseitige Welt, wie sie im Song angesprochen wird. In eine Welt früherer Erinnerungen, als sie noch einen Freund hatte und alles noch in Ordnung war, wie auch an ihrem Haarschnitt zu erkennen ist.
Von Vergänglichkeit und Verlust erzählen nicht nur die Blumen, sondern auch das Lied. Wie wir damit fertig werden und was danach kommt, liegt dabei in unseren Händen.
I want you to feel close to me
because I'll always be with you
Now I can say it
"I love you"
this is "good bye".
Beitrag wurde zuletzt am 22.06.2025 20:51 geändert.

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