Record of Lodoss War (Anime)Lodoss-tou Senki / ロードス島戦記

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  • TypOVA
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht30. Jun 1990
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonNovel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Vor tausenden Jahren kämpfte die Göttin des Lichts gegen die Göttin der Finsternis, bis beide in ewigen Schlaf sanken. Seit dieser Zeit ist die Insel Lodoss ein verfluchter Ort. Nun ist der dunkle Imperator Beld von Marmo mit einem riesigen Dämonenheer aufgebrochen, um Lodoss seiner Macht zu unterwerfen. Die Könige von Lodoss müssen alle Kräfte vereinen, wenn sie diesen Krieg gewinnen wollen. Sechs Gefährten – eine Elfe, einen Zwerg, einen Magier, einen Priester, einen Dieb und den Jungen Parn, dessen sehnlichster Wunsch es ist, ein Ritter zu werden – schicken die Könige zu dem weisen Zauberer Wort. Sie sollen herausfinden, wer die grausame Hexe ist, die sich mit Beld verbündet hat.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Trailer

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Avatar: gone#1
Zu seligen Zeiten lief ich noch mit Freunden durch skelettverseuchte, gammelige Dungeons eines Blizzard-Computerspiels, um dem Oberteufel die Hörner zu stutzen. Näher als das bin ich dem Thema Rollenspiel nie gekommen, doch ausgerechnet zu dieser Zeit musste Record of Lodoss War in einer Marathonausstrahlung mitten in der Nacht im Fernsehen laufen.


Per Zufall beim nächtlichen Zappen auf einem sonst völlig ignorierten Privatsender hängen geblieben und begonnen, einen Anime zu schauen. Das Ergebnis der weit über sechs Stunden (inkl. hunderter, alle 30 Minuten auf meinen Anruf wartender nackter Frauen) Fernsehkost: knallrote Augen, deliriumsähnlicher Zustand und ein nach dem finale furioso weit runtergeklappter Mund. Wow, selten saß ich gegen 6 Uhr morgens so platt gewalzt im Sessel. Nun, das ist lange her. Mittlerweile hab ich einen Rewatch der Folgen hinter mir und muss doch einiges relativieren.

Inhalt
Auf einer seit ewigen Zeiten von Krieg zerrütteten Insel macht ein dunkler Imperator mobil, um ein für allemal den Sieg davonzutragen. Vor diesem Hintergrund folgen wir dem Werdegang des jungen Parn, der mit einer bunt zusammen gewürfelten Truppe an Begleitern in den Strudel der Ereignisse hineingerissen wird.

Präsentation
Man sieht, dass Record of Lodoss War mittlerweile doch einige Jahre auf dem Buckel hat, was in diesem Fall aber nicht unbedingt negativ gemeint ist. Denn gerade Zeichnung und Animation können sich wirklich sehen lassen. Geschmackssache, ob einem dieser „Oldschool-Look“ (oder „Oldbutnotthatoldschool-Look“) denn nun liegt, oder nicht. Damals war ich hellauf begeistert, heute im Hinblick auf die jetzigen Zeichen- und Animationsstandards mag der Anime zwar angestaubt wirken, vom Detailreichtum her steckt er aber durchaus auch einige aktuellere Serien in die Tasche.
Die japanische Vertonung ist gelungen und trägt ihren Teil zur Atmosphäre bei. Überraschenderweise fand ich beim ersten Durchgang die deutsche Synchronisation gar nicht so mies. Einige Stimmen werden einem schnell bekannt vorkommen (z.B. haben Parn und Kintaro aus Golden Boy denselben Synchronsprecher). Musikalisch bekommt man die für das Setting passende Untermalung geboten. Das umfasst eine gute Palette an klassisch angehauchten Stücken. Vor allem das Streicher- und Fanfarenthema am Ende der Episoden erkennt man sofort wieder, wenn man sich die Serie ein weiteres zu Gemüte führt. Die Akustik der jap. Originalversion ist damit zwar nicht top notch, aber deutlich auf der Habenseite zu verbuchen.

Eindruck
Jung und unbedarft wie ich war, waren weit über fünf Stunden reine Spielzeit am Stück wohl etwas zu viel für das arme Hirn. Jedenfalls war ich noch länger von Record of Lodoss War begeistert, Deedlit grinste mich seinerzeit täglich als Desktophintergrund an. Heute, nicht mehr jung und einen Durchgang später kann mich der Anime längst nicht mehr so packen wie beim ersten Mal. Das liegt vor allem daran, dass die ganze Geschichte zwar spannend erzählt wird, aber in etwa so vorhersagbar ist wie die nächste Telefonrechnung. Der RPG-Hintergrund des Animes schimmert an allen Ecken und Enden durch, was für Fans derselben vielleicht ein Vorteil sein mag, auf mich dann aber schnell einen zu konstruierten Eindruck macht. Die Story an sich ist nicht schlecht und der Anime versucht auch redlich durch verschiedene Handlungsstränge einen dichten Plot zu weben, doch Überraschungen bleiben völlig aus. Manche Teile der Geschichte sind darüber hinaus zäh und langatmig geraten, während gerade das Finale und auch einige Zwischenkämpfe ein gutes Tempo vorlegen.

Überraschungen bleiben auch in der Charaktergestaltung aus. Rein von der Sympathie her fällt da keiner aus der Reihe und mit Ashram/Pirotess bekommen wir sogar ein richtig attraktives Gegenspieler-Pärchen, doch letztlich sind alle Figuren absolut Standard und vorschabloniert. Dem anfänglich tölpeligen Helden werden Elfe, Zwerg, Magier und so weiter zur Seite gestellt. Komödiantische Elemente entstehen durch Reibereien zwischen Elfe und Zwerg und so weiter und so fort. Garniert wird das Ganze mit einer Prise Drachen, Goblins und viel Magie.
Kennt man alles spätestens seit Tolkien. Eine Romanze hat man dann auch noch eingebaut, doch diese verläuft so unglaublich dezent, dass eine Erwähnung eigentlich überflüssig ist. Allerdings fehlt dafür auch schlicht die Zeit. Wer dennoch den romantischen Aspekt von Record of Lodoss War unzureichend thematisiert fand und gerne mehr hätte, für den gibt es (laut wikipedia) den Deedlit-Manga.

Ein absolut klassischer Fantasyfilm westlichen Stils im Animegewand, ohne großen Anspruch. Für Leute mit Affinität zur Welt der Elfen, Magier und Rittersleut sicher einen Blick wert. Wer nichts damit anfangen kann, wird an Record of Lodoss War keine Freude haben.
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Avatar: AnimeChris#2
Elfen, Magier, Krieger, Hexen, Zwerge, was braucht man mehr für ein episches Fantasyabenteuer? Na wenn das so einfach wäre, dann wäre der Herr der Ringe nicht ein einsames Lichtlein an der Spitze der Fantasywelt. Doch auch im Animebereich gibt es gute Lichtblicke. Warum Record of Lodoss War dazu zählt sei jetzt erzählt.


Was vielen Fantasyserien und Filmen im Animebereich fehlt ist Ernsthaftigkeit. Natürlich ist es schön auch etwas amüsantes sich anzuschauen, aber wer ein großes Fantasywerk prodzieren möchte, der muss sparsam mit Klamauk umgehen. Und so ist Record of Lodoss of War eine düstere, epische Fantasysaga, die in 13 Folgen wirklich großes für ihre Zeit vollbringt.

Als die OVA 1990 das Licht der Fantasywelt erblickte, gab es schlichtweg nichts besseres und vergleichbares auf dem Markt. Nie sah Magie so genial aus, Elfen so hübsch und Drachen so spekatakulär. 23 Jahre später ist das natürlich längst Standard geworden, aber es gibt immer noch eine ganze Menge wovon sich heutige Produktion eine große Orkscheibe abschneiden können.

So zum Beispiel der Soundtrack. Was mir hier aus meinen Lautsprechern entgegenkommt., ist wirklich aus einer anderen Welt. Eine volle Bandbreite an Themen erwartet den Zuschauer und erschafft eine Welt in der man wirklich nur zu gern selbst Seite an Seite mit den Helden der Geschichte kämpfen würde. Sherry lieferte dazu noch ein traumhaftes Opening als auch Ending für die Serie, die einfach nicht besser sein könnten! Selbst die englische Version ist genial gelungen und muss sich ausnahmsweise mal nicht hinter dem japanischen Vorbild verstecken. Und wer dann beim großen Finale nicht Gänsehaut hat wenn die Musik einsetzt muss einfach mal wieder nen Termin beim Ohrenarzt ausmachen.

Mindestens genau so gelungen ist übrigens das Charakterdesign. Bis heute gibt es für mich keine besser gezeichnete Elfe als Deedlit. Einfach traumhaft, anmutig und grazil erscheint sie und jede Szene mit ihr ist ein Augenschmaus. Außerdem ist sie die Figur, die neben dem Dieb Wood ab und an etwas Witz in die dunkle Fantasywelt bringt. Gott sei dank immer auf einem Niveau, das der Serie gerecht wird.
Auch die anderen Figuren sind absolut klasse und beim großer Favorit vom Design ist der tragische Bösewicht Ashram mit seiner Elfin Pirotess. Was für ein geniales Duo.

Doch auch wenn die Figuren schön aussehen, so hängt es manchmal etwas bei den Bewegungen. Hier und da wird mit Standbildern gearbeitet, einige Kampfszenen wiederholen sich und die Drachen erscheinen sehr statisch und nicht immer sehr majestätisch. Was hier vor 23 Jahren Staunen bereitete lässt heute einen eher schmunzeln und man merkt, was sich alles so in der Animationswelt getan hat. Aber warum deshalb die OVA abtun? Es gibt keinen Grund, denn auf der anderen Seite sind auch viele Kämpfe gut gezeichnet und animiert, Magie sehr imposant dargestellt und eine Atmosphäre durch bewusst richtige Farbwahl erschaffen, die heute noch ihres Gleichen sucht.

Wo man leider nicht ganz so leicht drüber hinwegsehen kann ist die Story. Sie ist zwar sehr unterhaltsam und mehr als nur ereignisreich, doch das Storytelling ist etwas holprig und manchmal sind die einen oder anderen Entscheidungen nicht ganz nachvollziehbar und man merkt, dass die Geschichte in eine gewisse Richtung gepresst werden musste. Auch hat man dank 13 Episoden nicht viel Zeit und das gewaltige Ausmaß dieses Epos angemessen zu zeigen. Dafür macht das Record of Lodoss War noch recht ordentlich und bietet Unterhaltung die nie langweilig wird und eher Lust auf mehr macht.

Für wen ist also nun dieses „alte Epos“. Ich würde sagen für Fantasyliebhaber schlichtweg ein MUSS. Genauso wie für diejenigen unter uns, die früher Rollenspiele wie Dungeons&Dragons gespielt haben. Ansonsten macht man mit 13 Folgen nichts verkehrt wenn man keine Angst vor älteren Titeln hat. Meiner Meining nach ganz großes Fantasykino das für seine Zeit Maßstäbe setzt.
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Anime Kommentare

Avatar: LupusSolus#1
Anspruch:mittel
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:viel
Erotik:wenig
ich hab noch ich original ger sub dvd Record of Lodoss, das remake ist bei weiten schlechter
na ja parm und co spielen dann ja beim remake ab mitte des anime ne nebengeschichte konnte mich nich dran gewöhnXD
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Avatar: V1nc3nt#2
Anspruch:5
Action:7
Humor:2
Spannung:9
Erotik:2
Schwerter, Magie, ein Held, mit dem man sich gut identifizieren kann, ein dunkler Ritter, der die Macht an sich reißen will und eine Truppe von Helden, die sich Ihm und seiner dunklen Armee entgegen stellt - alles was ein guter Anime benötigt, vereinigt sich in "Record of Lodoss War".
Ein Anime, der die Bezeichnung "Toptitel" verdient hat.
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Avatar: MAFRI#3
Für das Mittelalter zwischendurch.. mehr aber leider nicht.
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Avatar: Kakashilover#4
Hat mich anfangs an Herr der Ringe erinnert, doch der Anime hat eine wunderbare und einfach nur tolle Story mit einem genial gezeichneten Charakterdesign, wer Fantasy liebt sollte es sich mal anschauen.
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Avatar: hellspawn#5
Hier wird einen klassische Sword&Sorcery Kost geboten,aber die vom Allerfeinsten.Charaktere und Story könnten direkt aus einen älteren Videospiel Rollenspiel oder eines Pen&Paper Rollenspiels stammen.Die dabei enstehenden Klischees stören aber nicht im mindesten,da hier alles richtig gemacht wurde.Die Charaktere sind Sympatisch,die Story bis zum Ende spannend,die Animationen wissen auch nach heutigen Standards noch zu gefallen(und sind besser als bei der später enstandenen Tv Serie) und bei der Musik gibt es ebenfalls nichts zu bemängeln.Die Story selber teilt sich in zwei Handlungsbögen auf.Der Zweite ist aber eine direkte Fortsetzung.Beide Storys bleiben qualitativ auf einen hohen Standard.So bleibt nur zu sagen das Fans klassischer Fantasykost unbedingt in diesen Toptitel reinschauen sollten.Übrigens:NIcht durch die mitten in der Handlung spielenden ersten Folge verwirren lassen.Man wollte erst mal einen in sich ziemlich abgeschlossenen Teil der Geschichte verfilmen um zu sehen ob sich die Serie verkauft.
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