Nova LunarisV.I.P.
#1- Handlung
- Animation
- Charaktere
- Musik
»Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben.«
– Eleanor Roosevelt –
Das Musikvideo »Fony Utattemita« handelt von der Schwierigkeit, die eigenen Träume zu verwirklichen und von den Ängsten und Zweifeln, die damit einhergehen.Grundsätzlich hat man mit dieser Thematik bereits meine Aufmerksamkeit, aber der rotzige Song stellt die Kirsche auf der Torte dar.
Erst mal alles auf Anfang, worum geht es überhaupt? Im Mittelpunkt des Videos steht eine junge Dame, die Sängerin werden will.
Wie man selbst als Laie weiß, ist das ein schwer zu verwirklichender Traum, zumindest, wenn man keine Beziehungen hat. Dementsprechend nagen Zweifel an dem Mädchen, die sich in diesem Werk als eine dunklere Version von ihr – inklusive des Idiotenzipfels – manifestieren. Ihre Unsicherheit offenbart sich in einem blühenden Kirschbaum, der zu einem toten Schatten seiner selbst verkommt. Sie droht daran zu zerbrechen, bis sich das Mädel sagt: Scheiß drauf! Und ihre Emotionen der Welt singend entgegenschleudert, so geladen, dass ihrem Alterego die Spucke wegbleibt – mir übrigens auch.
Das wohl auffälligste Merkmal, neben der Kleidung der Protagonistin, sind die Hintergründe oder besser gesagt deren Abwesenheit. Diese bestehen, mit Ausnahme des bereits erwähnten Kirschbaumes, nur aus einer Farbe, die sich je nach Situation/Gefühlslage ändert.
Klingt zunächst recht langweilig, aber eigentlich handelt es sich dabei,wie ich finde, um ein passendes Stilmittel. Da der Konflikt sich nur im Kopf des Mädchens abspielt, braucht es keine aufwändigen Szenarien, und um die jeweilige Emotion zu vermitteln, reichen Farben vollkommen aus.
Die fehlende Dynamik hingegen ist wirklich ein Negativpunkt, da einen hier zumeist nur Standbilder erwarten, bei denen durch Wackeln des Bildes etwas Bewegung erzeugt wird, mit Ausnahme der Abschlussszene. In dieser performt das Mädchen ihr Lied in einer wütenden Tanzeinlage – zwar nur kurz, aber effektvoll.
Wie eingangs erwähnt, ist für mich der Song das Highlight. Der schnelle Elektrobeat – mit einem Hauch von Super Mario – macht die fehlende Dynamik des Videos beinahe wett. Aber besonders wird dieses Lied erst durch den Gesang. Der Sängerin gelingt es, den Text mit einer gewissen kindlichen Rotzigkeit rüber zu bringen und erobert damit direkt mein Herz. An der Stelle sollte ich erwähnen, eine kleine Schwäche für freche Mädchen/Frauen zu besitzen, weswegen ich mir Befangenheit eingestehe.
Fazit
Selbst wenn man mit der Thematik nicht viel am Hut hat, würde ich trotzdem empfehlen, »Fony Utattemita« eine Chance zu geben, denn das Lied macht echt Spaß und reißt einen förmlich mit.
Beitrag wurde zuletzt am 04.03.2022 00:13 geändert.

Fony Utattemita

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