Battle Game in 5 Seconds (2021)

Deatte 5-byou de Battle / 出会って5秒でバトル

Informationen

Inhaltsangabe

Es gibt eigentlich nichts, das der Oberschüler Akira Shiroyanagi mehr liebt als seine Videospiele. Er ist so gut darin, dass nicht einmal der Unterricht seine Spielleistung zu vermindern vermag – und damit nicht genug: seine schulischen Leistungen befinden sich auf Spitzenniveau. Nun sind ihm mit der Zeit aber sowohl Schule als auch Videospiele immer langweiliger geworden, sodass er sich nach Abwechslung sehnt – nach etwas »Unvorhersehbarem«.

Sein Wunsch erfüllt sich schneller als gedacht und hat auch gravierende Konsequenzen: Auf dem Heimweg wird er von einem kräftig gebauten und bandagierten Schläger überfallen, schafft es dank seines Verstandes aber, diesen zu erledigen. Direkt nach dieser Begegnung, die Akira bislang als Spiel behandelt hat, erscheint jedoch eine mysteriöse, junge Frau, verkündet seine unausweichliche Niederlage und verletzt ihn so stark, dass er deswegen verblutet.

Sein vermeintlicher Tod ist jedoch keiner – als Akira wieder zu sich kommt, ist er nicht allein, denn offenbar teilen zahlreiche andere Menschen sein Schicksal. Die geheimnisvolle Frau, die sich als Mion vorstellt, erklärt, dass sie alle Teil eines Experimentes sind und für ihre Organisation Kämpfe austragen müssen, und zwar in den unterschiedlichsten Formaten. Damit die Angelegenheit abwechslungsreich wird, haben alle Kämpfer spezielle Fertigkeiten erhalten, aber auch eigenartige Handschellen, die ebendiese Fähigkeiten nach Belieben unterdrücken können. Für Akira steht fest, dass er sich nicht mit bloßem Überleben begnügen wird – er will dieses perfide Spiel auch gewinnen und die Organisation dabei zerstören; seine persönliche Fähigkeit soll ihm dabei mehr als nur nützlich sein …

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Avatar: SlaughtertripKeksgott#1
»Battle Game in 5 Seconds« ist ein Anime, bei dem Battle Games nach 5-sekündiger Anlaufzeit starten – nicht mehr, nicht weniger. Zumindest im Anime sieht man nicht viel mehr als lauter Battle Games. Der Manga umfasst aktuell 18 Bände – da muss es doch auch eine Story geben, oder?!

Der Protagonist Akira Shiroyanagi wird gezwungenermaßen Teil eines grausamen Spiels. Somit besitzt diese Anime nicht nur eine ähnliche Prämisse wie beispielsweise »Darwin’s Game« oder »King’s Game«, sondern ist darüber hinaus auch genauso banal wie diese Serien. Dabei möchte dieser Kampf-Anime sehr intelligent sein und schafft dies sogar – aber vielleicht nur zu ca. 10 %. Um intelligent zu sein oder zumindest zu wirken, ist es keine Seltenheit, dass nicht zumindest einer der Charaktere hochintelligent ist. So auch Akira, ohne den diese Serie wie ein »Mortal Kombat«-Game-Boy-Spiel in Form eines Anime wäre. Jeder, der an dem 5-Sekunden-Battle-Game teilnehmen muss, erhält eine gewisse Fähigkeit, die vor den anderen Teilnehmern bestmöglich verheimlicht werden sollte. Akiras Fähigkeit »Sophist« ist eine der wenigen Fähigkeiten, die interessant und originell sind. Der Anwender ist quasi gezwungen, seinen Grips anzustrengen, um jede noch so kleine Regel dieser Fähigkeit zu entdecken und optimal anzuwenden, denn das macht den Unterschied aus, ob diese Fähigkeit die schwächste oder die stärkste von allen ist. Akira überlegt sich jede mögliche Anwendungsweise seiner Fähigkeit und nimmt so quasi eine ähnliche Rolle wie Light ein, der das Death Note von vorne bis hinten studiert hat. Dieser Vergleich ist aber auch schon die größte Ehre, die ich diesem Anime zuteilwerden lassen möchte …

Die Story ist so einfach zu erklären, dass ich mich an der Kunst des Ausschmückens versuchen muss, damit hier ein einigermaßen umfangreicher Absatz steht, um den Leser den Inhalt näherbringen zu können. Erste Runde Battle Game: Einzelkämpfe. Zweite Runde Battle Game: Einzelkämpfe, die als Gruppenkämpfe getarnt sind. Dritte Runde Battle Game: Verschiedene Kämpfe, die als Story getarnt sind. OK, das mit dem Ausschmücken hat nicht besonders gut geklappt, aber dennoch möchte ich auf die dritte Runde noch etwas näher eingehen, denn ab hier geht der Anime so richtig los. Statt in einer Arena zu kämpfen, werden die Teilnehmer ins »Freie« geschickt. Der Ort, um sich die Birnen einzuschlagen, ist nun ein großflächiger Wald, und die Gegner treten nicht mehr vereinzelt auf, sondern haben sich zu Gruppierungen zusammengeschlossen. Dabei wurden ihnen sehr einfache Namen gegeben, die zudem ihre Gesinnung versinnbildlichen: Team Green – die Farbe der Hoffnung – besteht aus den Guten; Team Rot – die Farbe der Gefahr – besteht aus den Bösen; und Team Blau – die Farbe der Neutralität – besteht aus … den Neutralen (offensichtlich). Die Struktur und die Zusammensetzung der Teams sind sehr simpel, fast so wie der Aufbau vom bekannten Brettspiel »Mensch ärgere dich nicht«, nur mit einer Farbe weniger. Eine »richtige« Story gibt es auch hier nicht, denn jede Aktion ist nur ein Mittel zum Zweck, und dieser Zweck heißt »Kampf«, oder auch »Battle Game in 5 Sekunden«, um dem Titel treu zu bleiben.

Die Teilnehmer kämpfen, weil sie es müssen, und dem ständigen Kampf zu entkommen, kann man als wahre Handlung dieses Animes bezeichnen, denn das ist das Ziel, das letzten Endes erreicht werden soll. Und hier fungiert Mion – eine Nekomimi – als Antagonist. Warum sie ausgerechnet ein Katzenmensch ist? Gibt es dafür eine logische Erklärung? Nein. Dass Nekomimis süß sind, sollte als Erklärung reichen. Was sich hinter Mion und dem ganzen Kampfspiel, das erst in 5 Sekunden losgeht, steckt, sind Fragen, die man sich zwar stellt, aber nicht beantwortet werden – logo, denn der Manga ist ja noch ongoing. Schade ist aber, dass man auch gar keine Hinweise in welcher Form auch immer bekommt. Die geringe Episodenanzahl bricht diesem Anime das Genick, denn so kann er sich überhaupt nicht entfalten. Man hat das Gefühl, dass der Anime noch nicht einmal an der Oberfläche kratzt, sondern dass er seinen Fingernagel erst einmal ganz langsam in Richtung Oberfläche bewegt.

Neben Akira gibt es nur wenige Charaktere, die überzeugen, was größtenteils daran liegt, dass sie sehr eindimensional sind. Die Persönlichkeit von Madoka Kirisaki errät man bereits aufgrund seines Charakterdesigns des stereotypischen Hitzkopfes, der mit seinem Hitzkopf durch die Wand will. Aufseiten der Antagonisten befindet sich die verführerische Rin Kashii, die immer nur im Negligé zu sehen ist. Sie ist der personifizierte Sexappeal, und der Begriff »Femme fatale« wäre noch viel zu harmlos, um sie zu beschreiben. Sie kämpft nicht nur mit den Waffen einer Frau, sondern auch mit Waffen, die ihre Gegner sofort in Stücke reißen können. Wie genau ihre Fähigkeit funktioniert, wird zur Wahrung der Spannung etwas länger geheim gehalten. Leider scheint es beim Charakterdesign keine klare Linie zu geben. So glaubt man im ersten Moment, man wollte dem Werk das Aussehen eines typischen Shounen-Titels geben, dann meint man, dass der Anime durch realistischere Gesichtszüge etwas erwachsener und düsterer wirken möchte, und wenn man sich nach ein paar Episoden an das Design der Charaktere gewöhnt hat, taucht plötzlich eine Frau mit minimalistischen Gesichtszügen auf, und ganz und gar unrealistisch ist dann der Bananen-Kopf. Solche witzigen Szenen mit dem Krummobstkopf, die für eine kleine Portion Comedy sorgen – und was eigentlich ganz typisch für Shounen-Animes ist –, tauchen leider viel zu selten auf, als dass man richtig einschätzen könnte, welche Atmosphäre der Anime wirklich kreieren möchte.

Was dieser Anime durch den ständigen Wechsel zwischen gezeichnet und computeranimiert kreieren wollte, ist mir schleierhaft. Jedenfalls ist das Ergebnis – Achtung: Übertreibung – eine mittlere Katastrophe. Sind bereits die gewöhnlichen, gezeichneten Szenen – Achtung: Untertreibung – nicht gerade das Gelbe vom Ei, so fehlt den Charakteren, sobald sie CGI-animiert sind, jegliche Tiefe, und weil ständig hin- und hergewechselt wird, fällt umso mehr auf, wie grauenhaft diese glatten Figuren aussehen.

Manch einer sieht sich diesen Anime bestimmt nur deshalb an, in der Hoffnung, gute Kämpfe zu sehen. Insofern ist der Titel dieses Animes ein Clickbait für Fighting-Fans. Doch auch hier muss ich Abstriche nicht nur in der B-Note, sondern auch in der A-Note machen. Der Aufhänger – die Fähigkeiten – zieht nicht. Viel zu viele Fähigkeiten ähneln sich zu sehr, und das trotz einer mickrigen Episodenanzahl von 12 und einer überschaubaren Menge an Charakteren. So besitzen gleich mehrere Teilnehmer die Fähigkeit, einen bestimmten Gegenstand in einen anderen bestimmten Gegenstand zu verwandeln. Die Fähigkeiten von Madoka, Masakado Rindou, Katsuya Saito, Asuka Kiryuu, Satoru Sawatari und Saeko Zokumyoin ähneln sich einfach zu sehr, als dass sie spannend wären. Zudem gibt es viel zu oft ein und dieselbe Fähigkeit: Cannon, Cannon, Cannon, Cannon und nochmals Cannon! Und diese Fähigkeit ist auch nichts weiter als eine Kanone, ergo langweilig. Zumindest hat man sich die Mühe gemacht, verschiedene Szenarien zu erschaffen, wie man in den Besitz davon gelangt.

»Battle Game in 5 Seconds« hat ein paar Schwächen, für die er nix kann. Er hat aber auch ein paar Schwächen, für die er sehr wohl was kann. In die erste Kategorie fällt die Tatsache, dass ein sehr umfangreicher Manga eine Animeadaption mit lediglich 12 Episoden bekommen hat, weshalb das hier zu Sehende sehr oberflächlich ist. Sollte es noch weitere Staffeln geben, genießt man dieses Franchise vermutlich am besten, wenn man alles in einem Rutsch ansieht, denn ich habe das Gefühl, bisher nur die Plastikverpackung eines Bonbons, von dem ich gar nicht weiß, ob es mir überhaupt schmeckt, entfernt zu haben. Wären doch nur nicht – und jetzt sind wir bei der zweiten Kategorie – die langweiligen Fähigkeiten und die schlechten Animationen, die mir zusätzlich die Lust geraubt haben, mir eine mögliche zweite Staffel anzusehen.
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Avatar: Manga Goblin#2

Auch wenn Ich mich lange gegen den Gedanken gewehrt habe, diesen Anime zu schauen, um lieber den Manga zu lesen, tat Ich es trotzdem. Nicht nur weil die Aufmachung und das Setting interessant klangen, sondern weil Ich mich kenne und den Manga in nächster Zeit weder gekauft noch gelesen hätte (schließlich habe Ich das schon seit über einem halben Jahr vor). Dennoch kann Ich nach dem Anime sagen, dass man nicht immer auf seine Gedanken hören sollte. Nicht jeder Gedanke zeugt von Qualität.


Der Anime wurde von SynergySP Co. Ltd. und Vega Entertainment Co. Ltd. auf Grundlage des noch laufenden Mangas produziert. Hierzulande wurde Sie von Kazé Deutschland und Crunchyroll vertrieben. Das Licht der Bildschirme erblickte der Anime in Japan am 13.7.2021 (DE: 12.7.2021) und endete knapp zweieinhalb Monate später am 28.9.2021 (DE: 27.9.2021).


Worum geht’s?

Der Anime spielt zur heutigen Zeit. Der Protagonist Akira Shiroyanagi liebt Videospiele über alles und geht kaum zur Schule. Als Ihn die Langeweile zuhause eines Tages doch packt und er zur Schule gehen möchte, wird er auf dem Weg von einem Monster (später Ghul genannt) gejagt. Nachdem er dieses in einem verlassenen Gebäude zur Strecke bringt, taucht eine mysteriöse Person mit dem Namen Mion auf. Diese greift Akira mit einer Kanone, die aus ihrem Arm kommt, an und verletzt Ihn schwer. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich mit weiteren in einer Halle und wird dort von Mion unterrichtet. Von nun an müssen Akira und die anderen unfreiwilligen Teilnehmer in einem Spiel auf Leben und Tod und mit neuen Fähigkeiten mitspielen.





Die Charaktere

Zunächst wäre der Protagonist Akira Shiroyanagi. Er ist 16 Jahre alt und Oberschüler mit einem Battle IQ over 9000, vermutlich dank der vielen Videospiele. Andere Hinweise gibt’s nicht. Seine Eltern, von denen man bis zum Ende des Anime gar nichts mitbekommt, sind nie da um sich um Ihn zu kümmern. Er selbst kann sich nicht für die Schule motivieren, trotz exzellenter Noten. Daher schwänzt er gerne und spielt gerne Videospiele. Motivierend findet er nur Herausforderungen, bei denen es um alles geht. Diese Herausforderung bekommt er durch Mion, der Katzenmensch Antagonistin. In dieser blüht er auf und gibt sich den „Programmen“ mit viel Hingabe und Ernsthaftigkeit hin. Er ist brillant im Pläne schmieden, was er im gesamten Verlauf der Serie immer wieder unter Beweis stellt. Jedoch ist genau das etwas, was mich stutzig macht. Für jede Situation hat er den passenden Plan parat und kann unheimlich schnell den Plan an neue Gegebenheiten anpassen. Dadurch kommt er mir vor wie ein Hyperbrain, was für mir für einen 16-Jährigen in so einer Situation deutlich zu viel ist. Zusätzlich ist sein gesamter Charakter aufgrund von fehlenden Informationen ein Mysterium. Ich möchte mich mit dem Protagonisten identifizieren können, oder zumindest seine Gedanken und Handlungen verstehen. Beides gelingt mir eher schlecht als recht. Positiv möchte Ich hier seine Fähigkeit hervorheben, die mir gut gefallen hat und zu ihm gepasst hat. Ich schätze mit einer Fortsetzung oder einem Blick in den Manga bekommt man noch ein Paar Infos mehr zu seiner Person, so fand Ich es ziemlich leer.
Deutlich besser hat mir seine Partnerin, Yuuri Amagake, gefallen. Im Gegensatz zu Akira erfährt man deutlich mehr zu Ihrer Person und Vergangenheit. Sie ist ebenfalls Oberschülerin, allerdings nicht so intelligent. Sie handelt intuitiv und geleitet von einem starken Gerechtigkeitssinn. Durch Ihre schwierige Kindheit, die Sie allein mit Ihrer Mutter verbracht hatte, traf Sie eines Tages auf Riria, die Tochter einer der Bekanntschaften Ihrer Mutter. Sie sträubt sich erst gegen den Gedanken, sich um Sie zu kümmern. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbracht haben, desto mehr schließt Sie Riria ins Herz und möchte Sie vor allen beschützen. Zusätzlich empfindet Sie eine Starke Abneigung gegen Zufälle, denn alles Negative in Ihrem Leben sind Ergebnisse von Zufällen.
Zu guter Letzt wäre da noch unsere Antagonistin Mion. Von Ihr erfahren wir genauso viel wie von Akira, nämlich nichts. Wobei hier sogar noch weniger, denn bis auf die Tatsache, dass Sie weiblich ist, aus Japan kommt und eine oder die Drahtzieherin hinter dem gesamten Programm ist, ist nichts bekannt. Und anders als bei einem Protagonisten ist das auch vollkommen in Ordnung, teilweise auch erwünscht. Denn wie kann man sich sonst auf einen spannenden Endkampf freuen, wenn die Karten des Gegners bereits alle auf dem Tisch liegen? Genauso geht es mir bei Mion, denn durch Ihren unklaren Charakter, abgesehen von Ihrer sadistischen Ader, gepaart mit Ihrem Aussehen, lassen Sie wie eine richtige Antagonistin erscheinen. Fraglich ist nur, warum sie Katzenohren hat.


Musik/Opening/Ending

Das Openingtheme „No Continue“ wurde von Akari Kitou produziert und gesungen. Das Theme geht in Richtung J-Rock, was mir persönlich sehr zusagt. Grafisch ist das Opening nichts Besonderes, viele bekannte und weitverbreitete Mittel werden hier ebenfalls verwendet. Jedoch ist es für mich nichts Schlechtes, denn besonders der Openingtheme hat mich gecatcht.

Das Endingtheme „Makeibe Jikkyō Play“ wurde von 15-sai & Seiko Oomori produziert. Anders als die Üblichen ruhigen und melodischen Endings fand Ich die Wahl durchaus überraschend. Ähnlich wie das Opening geht auch das Ending musikalisch eher in eine hektische Richtung, die ebenfalls im Verlauf des Liedes an Chaos erinnert. Gefallen hat es mir allemal, denn es hebt sich dadurch von anderen Endings ab und spricht mich persönlich an. Die Visuals sind dabei eher Mainstream, mit dem netten Gimmick, dass die Charaktere mit ihren Jeweiligen Mangacover Posen gezeigt wurden. Ich bin als Animezuschauer auch nur durch Zufall drauf gestoßen.


Animation

Die Animationen in diesem Anime sind durchschnittlich. Der Hintergrund ist meistens gut gelungen, ohne hierbei groß herauszustechen. Sowohl die Stadt in Episode 1 als auch der Wald im späteren Verlauf sind nicht detailverliebt, aber auch nicht eintönig.
Der Animationsstil bei den Charakteren wiederum hat mich nicht abgeholt. Sie wirken zu generisch und ohne große Tiefe. Man hätte sie ohne weiteres tauschen können und am gesamten Charakter hätte es kaum etwas verändert. Und auch sonst sind die Gesichter eher simpel gehalten, ohne große Merkmale wie Muttermale oder Narben, Verschiedene Farbtöne oder was euch sonst noch so einfällt. Persönlich stört es mich nicht, aber Luft nach oben ist trotzdem da.
Die Special Effects bei Kämpfen sind, oh Wunder, auch nichts Besonderes, jedoch fand Ich sie insgesamt doch eher schwach. Positiv möchte Ich aber die Gestaltung der Kanonen Fähigkeit betonen, die ist im Gegensatz zu den restlichen Effekten gut gelungen und ansehnlic. Wo wir bei Kämpfen sind, muss Ich die wohl größte Schwäche des Anime ansprechen: CGI.
Ja wirklich, CGI.
Und zwar in den Kämpfen. Nicht in ruhigen Situationen oder während eines Dialoges. Nur in Kämpfen. Und zugegeben: Ich habe es tatsächlich erst in der letzten Folge mitbekommen und auch nur weil dort selbst ein Blinder misstrauisch geworden wäre. Die Rede ist hier vor allem bei Ichi, der durch das CGI deutlich an Attraktivität verloren hat. Nachdem Ich das bemerkt habe, blieb mir natürlich nichts anderes übrig als im gesamten Anime nach CGI zu suchen. Und gefunden habe Ich es nur in Kämpfen. Auf der einen Seite natürlich gut, da die Charaktere ohne CGI deutlich besser aussehen als mit, jedoch ist dieser Wechsel (nachdem man ihn bemerkt!) deutlich und wertet sowohl die Charaktere als auch die Kampfszenen ab. Statt die Kämpfe zu genießen, war mein Fokus einzig auf das CGI gerichtet. Sehr schade, aber wer nicht gut mit CGI umgehen kann, sollte es nicht leichtsinnig verwenden.


Fazit

Alles in allem ist der Anime leider nur durchschnittlich. Der Anfang versprach einiges, konnte es aber innerhalb dieser 12 Folgen nicht einlösen. Und da bisher noch keine weiteren Projekte angekündigt oder gar erschienen sind, wird sich die Hoffnung darauf auch nicht mehr erfüllen. Da auch die Charaktere und Animationen (CGI!) mich nicht überzeugt haben, gebe ich dem Anime auch keine zweite Chance. Auch wenn Ich mit der Story im Anime nicht völlig überzeugt bin, hat sie mir den Manga doch recht schmackhaft gemacht. Oder es ist einfach meine Sammelsucht, die mit mir durchgeht, am Ende wird er wahrscheinlich in meinem Regal stehen.


Empfehlung?

Jain, wenn man unbedingt den Anime schauen möchte und sich nicht von den schrecklich gestalteten Kämpfen abschrecken lässt, den erwartet eine dennoch solide Story mit spannenden Momenten. Alle anderen sollten sich entweder davon fernhalten oder den Manga lesen. Wobei Ich da (noch) nichts zu sagen kann.
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Kommentare

Avatar: Domekologe#1
Durch das Ende der letzten Folge und dadurch dass es wohl nur ein Manga Pusher ist, hat der viele Sterne verloren
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Avatar: Seasoni9#2
Irgendwie ein abruptes Ende. Da fühlt man sich ein bisschen vor den Kopf gestoßen. Eine zweite Staffel wäre wahrscheinlich echt gut geworden. Aber ich glaub darauf braucht man nicht hoffen.
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