Akudama Drive (Anime)アクダマドライブ

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  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht08. Okt 2020
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Die Welt hat sich verändert; Japan ist in Bezirke unterteilt, die sich gegenseitig bekriegen. Um der Sache Herr zu werden, wurde die moderne Gesellschaft immer mehr mit Technologie konfrontiert, die das Leben regeln und vereinfachen soll – solange man sich denn an die Regeln hält.

Das Mädchen Ippanjin (dt.: »normale Person«) wird eines Tages fälschlicherweise von der Polizei verhaftet, weil sie die Rechnung nicht mit Bargeld bezahlen kann und eigentlich nur Geld dafür abheben wollte. Gleichzeitig sind die Medien voll mit der Nachricht, dass ein Schwerverbrecher heute hingerichtet werden soll. Doch dieser Schwerverbrecher soll nicht sterben, da mehrere Verbrecher gleichzeitig eine rätselhafte Nachricht erhalten, ebendiesen Verurteilten zu retten. Da sie jedoch nicht zusammenarbeiten wollen, kommt es schnell zum Kampf, wer mit welcher Methode den besten Erfolg hat. Die Hinrichtung platzt, überall herrscht Chaos – und mittendrin ist Ippanjin, die genau im Kampfgetümmel landet …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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Avatar: YeHiDan#1
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
Betrügerin(lächelnd) "Das habt ihr davon...!"
Zu Beginn der Season war ich erst skeptisch - ein Gebiet, welches nach verlorenem Krieg unterdrückt wird / eine Unbeteiligte, die einfach mit hineingezogen wird - das klingt erstmal nach nichts Neuem. Es hat fast zwei Monate und unzählige Blicke auf meine Animeliste gebraucht, bis ich mich dann an dieses versteckte Juwel getraut habe.

Da will man nach der Arbeit einfach mal wieder ein paar Takoyaki essen, ist so nett und hebt Geld auf, das jemandem runtergefallen ist und übersieht dabei, dass der Imbiss nur Bargeld akzeptiert. Da unser weiblicher Hauptcharacter natürlich zu ehrlich ist, um mit fremden Geld zu bezahlen, finden wir uns schnell bei der Polizeibehörde wieder. Dort soll zu dieser Zeit ein Serienmörder hingerichtet werden. Nun sorgt eine zu dem Zeitpunkt für uns unbekannte Partei dafür, dass verschiedene Superschurken den Auftrag bekommen, den Serienmörder zu retten. In dem dabei entstehenden Tumult, verirrt sich eine Katze in das Chaos und nach geglückter Rettung, befinden wir uns, umgeben von mehreren Superschurken, kurz davor umgebracht zu werden. Der einzige Ausweg - die Geburt der Betrügerin.

Spoiler
Nachdem wir zum Überleben in die Rolle der Betrügerin geschlüpft sind, gesellen sich nun nach und nach mehr Schurken zu unserer Bande, wo wir neben dem Schmuggler, dem Hacker, der Ärztin und dem Rambo noch den Serienmörder und den Grünschnabel aufnehmen. Da jetzt alle vollzählig sind, beginnt die Katze zu sprechen und erklärt den Grund für die Versammlung unserer Superschurken. Nachdem der Auftrag erklärt ist, wird jedem Anwesenden ein Bombenhalsband umgelegt und somit gibt es keinen Weg mehr zurück.

Mit dem Aufeinandertreffen der Superschurken und einer auswegslosen Situation für unsere Betrügerin, kann der Auftrag für unsere Haupthandlung jetzt beginnen.

Im Verlauf der Serie, erfahren wir nach und nach mehr über die einzelnen Schurken und ihre Beweggründe und viele von ihnen erkämpfen sich die Symphatie der Zuschauer. Auch wenn manche auf den ersten Blick einen stumpfen Charaktertyp erwischt haben, so verstecken sich bei jedem noch einzelne Wesenszüge und Eigenschaften, aber auch Hintergedanken, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind. Es ergeben sich damit mehrere Wendungen und die Charaktere schaffen es, auch die Entwicklung der Anderen zu beeinflussen. Am Ende gelingt es jedem unserer Schurken in seiner Rolle zu überzeugen.

Handlung
Das Grundsetting bietet fürs Erste nichts Neues, jedoch schafft man es in den 12 Folgen mit verschiedenen Entwicklungen und Plottwists, dem Zuschauer einen recht spannenden Anime zu präsentieren, der im Großen und Ganzen zu überzeugen weiß.

Animation
Die Animation der einzelnen Charaktere bietet ein kleine erfrischende Abwechslung zu anderen Animes aus der aktuellen Season, jedoch empfinde ich persönlich manche Action-Szenen - öfters bei den Verfolgungsjagten des Schmugglers - nicht ganz so ansprechend animiert. Ingesamt ist es trotzdem recht gut gelungen.

Charaktere
Besonders die Gruppe unserer Schurken trägt sehr zum Gesamtbild des Animes bei. Ich finde sie sind die größte Stärke dieses Animes, da man auf jeden ein bisschen eingeht und sie nicht nur einfach ihren Stereotypen überlässt. Viele von ihnen erfahren im Verlauf der Serie eine Entwicklung und bringen zum Ende neue Seiten in sich hervor.

Fazit
Obwohl ich vor Beginn der Serie noch Zweifel hatte, ob es sich lohnt diesen Anime anzusehen, hat es Akudama Drive geschafft meine Erwartungen deutlich zu übertreffen. Nach einigen Enttäuschungen in der aktuellen Season, wie Mahouka Koukou no Rettousei: Raihousha-hen, hat sich Akudama Drive deutlich hervorgehoben und mir eine spannende Geschichte mit vielen sympathischen Charakterenen geliefert. Ich kann den Anime jedem empfehlen, der nichts dagegen hat, wenn die Schurken auch mal als die Guten dargestellt werden. Bei mir hat es der Anime jedenfalls geschafft, dass ich ihn weiterempfehlen muss und hiermit meine erste Rezension im Forum schreibe.
Beitrag wurde zuletzt am 02.01.2021 um 21:10 geändert.
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Avatar: Slaughtertrip
Redakteur
#2
Wer glaubt, die Filmreihe »The Expendables« sei ein unübertreffliches Konglomerat aus den coolsten und badassigsten Typen, die dem Erdboden die Ehre zuteilkommen lassen, auf ihm wandeln zu dürfen, der irrt! Mit den Charakteren aus »Akudama Drive«, die so cool sind, dass sie nicht einmal Namen brauchen, gibt es nun ernsthafte Konkurrenz!

Doch zuerst ein paar Worte zur Handlung. Denn wie auch Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis brauchen die Charaktere eine passende Bühne, um ihre Badassigkeit zur Schau stellen zu können. Ein Krieg zwischen Kansai und Kantou hat das Antlitz Japans grundlegend verändert. Wir befinden uns nun in einer Zeit nach dem Krieg … in einer technologisch fortgeschrittenen Zukunft, in welcher die Menschen wieder ein geregeltes Leben führen, aber in der die Spuren, die der Krieg hinterlassen hat, noch immer deutlich zu sehen sind und Einfluss auf das Leben der Menschen haben. Schwarz/Weiß-Gruppierungen haben sich gebildet, die dem Anime eine gewisse Geradlinigkeit geben und somit das Angucken des Anime zu keiner herausfordernden Denkaufgabe machen. Das möchte er auch nicht. Vielmehr möchte er den Zuseher mit regelmäßigen Plot Twists, Überraschungen und futuristische Spielereien, die den Machern aufgrund des Settings großen kreativen Spielraum geben konnten, so richtig schön flashen. Die erwähnten Gruppierungen sind die Akudama – besonders gefährliche Verbrecher – und die Execution Division, welche für Recht und Ordnung sorgt – die Polizei sozusagen. Die Akudama haben von einem unbekannten Klienten den Auftrag bekommen, einen der Ihrigen vor der Hinrichtung zu retten und zu befreien. Als sich das Verbrecherteam zusammengefunden hat, langt ein weiterer, ein weitaus mysteriöserer Auftrag ein, und die Execution Division ist alarmiert.

Alle Zutaten für ein dystopisches Cyberpunk-Setting sind hier vorhanden, aber der Anime ist einfach viel zu actiongeladen und zu spaßig anzusehen, als dass ich diesen Anime in diese Schublade stecken und mit einem kurzen Drehen des Schlüssels darin einschließen möchte. Nein, der Anime schielt in mehrere Schubladen – jedoch vermehrt in die etwas ernsteren. Die bereits erwähnte Action ist sehr brutal, weshalb es eine zensierte Fassung gibt, in der es die von Zusehern so sehr gehassten schwarzen Balken gibt. Das Drama ist fortwährend zu spüren, aber nie wirklich niederschmetternd oder deprimierend. Die Charaktere stehen teilweise unter großem psychischen Druck, was den Härtegrad des Anime zusätzlich nach oben schraubt. Dennoch hat man hier etwas, das man bei ähnlich gelagerten Serien und Filmen nur selten findet: mordsmäßig Spaß! Und dieser Spaß wird nicht mittels unpassender Comedyszenen erzeugt, sondern von den irrwitzigen Einfällen, die man einfach nicht ernst nehmen kann, und den Charakteren, die alle genauso gut mit schwarzen Sonnenbrillen durch die Gegend laufen könnten, um ihre Coolness zu unterstreichen. Aber man möchte ja nicht »Matrix« oder »Men in Black« kopieren.

Das Herz des Anime sind wohl die Charaktere, die zwar so bunt sind wie die Verbrecher aus »Nanbaka«, jedoch nie unpassendes Comedy-Terrain betreten. Gleich zu Beginn fallen die Namen der Charaktere auf … weil es diese nicht wirklich gibt. Die Charaktere werden nach ihrem Wesen/ihrer Tätigkeit benannt, ähnlich wie bei »Goblin Slayer«. Der Hauptcharakter ist eine ganz normale junge Frau, weshalb sie Ordinary Person, also Normale Person heißt. Aufgrund eines Missverständnisses ist sie an der Rettungsaktion des gefährlichen Akudama Cutthroat beteiligt, weshalb sie selbst das Branding eines solchen und zugleich einen neuen Namen bekommen hat: Swindler (deutsch: Betrügerin). Somit haben wir mit der Protagonistin also eine »normale Person«, die es dennoch schafft, dem Zuseher im Gedächtnis zu bleiben. Wer braucht schon dauernd überzeichnete Charakteristika, wenn man auch einfach nur normal sein kann, um Akzente zu setzen?
Die restlichen Akudama, die sich um die Betrügerin scharen, sind dafür alles andere als normal. Ihr wichtigster Komplize (wenn man das so sagen kann) ist wohl Courier (deutsch: Schmuggler). Er verzieht nur dann eine Miene, wenn er meint, dass sein neu eingenommener Gesichtsausdruck noch eine Stange cooler wirkt als der davor. Ich würde mich aber auch cool finden, wenn ich ein Obermacker-Motorrad hätte, mit dem ich mich von Haus zu Haus angeln könnte wie Spider-Man.
Auf eine andere Art cool ist Brawler (deutsch: Raufbold). Er liebt das Kämpfen, womit die Beschreibung seiner Persönlichkeit schon jetzt vollständig ist. Er ist zwar ein unfassbar oberflächlicher Charakter, aber zumindest zeigt er seine wahren Gefühle, und in der Mitte des Anime hat er sogar eine sehr emotionale Szene.
Vielleicht noch weitaus gefährlicher als der Muskel-Matcho ist Doctor (deutsch: Ärztin). Diese könnte die Ehefrau von Hajime Hanafusa aus »Kengan Ashura« sein. Beide sind Ärzte ... und beide haben nicht alle Latten am Zaun.
Genauso wenig Latten am Zaun (null) hat Cutthroat (deutsch: Halsabschneider). Sein Name kommt jedoch nicht von seiner Vorliebe, Menschen auszubeuten. Nein, diese Vorliebe besitzt er nicht. Seinen Namen sollte man wortwörtlich nehmen, um zu wissen, welche Vorliebe er wirklich besitzt.
Da es aber auch halbwegs intelligente Verbrecher braucht, weil man nicht jedes Problem mit Muskeln und Beklopptheit lösen kann, entschied man sich, die Gruppe um den Schrecken jedes EDVlers zu erweitern: Hacker (deutsch: Datenpirat. Oder, um ein Wort zu nehmen, das jeder kennt und benutzt: Hacker).
Das Verbrecher-Septett wird mit Hoodlum (deutsch: Ganove) komplettiert. Genauso wie Swindler gerät auch er irgendwie in die Riege der Superkriminellen, obwohl er nur ein kleiner Fisch ist. Seine Entwicklung vom langweiligen Comic Relief zu Brawlers besten Freund und letzten Endes zu einer wirklich sympathischen Figur mit unerwartet viel Tiefgang ist aufseiten der Charaktere wohl die Überraschung des Anime.
Die Mitglieder der Execution Division sind genauso cool. Und der Boss dieser Einheit – genannt »Boss« (wie auch sonst?) – hat so ein richtig großes Büschel Haare auf den Zähnen.

Kudos an die Mitglieder des Produktionsteams mit ihren witzigen Einfällen. Diese haben begriffen, dass Science Fiction keine Grenzen kennt, weshalb man hier nicht nur einen Blick auf die üblichen hochmodernen Geräte erhaschen kann. Nein, das Produktionsteam scheint ein lustiger Haufen zu sein. Deswegen trifft man hier auf eine sprechende USB-Stick-Roboterkatze, ein digitales Wählscheibentelefon, das den Begriff »Science Fiction« ad absurdum führt, und ein paar Wichtigtuer in Säulen, die mich an Zordon aus »Power Rangers« erinnern. Für ein paar Popkultur-Referenzen sind sich lustige Produktionsteammitglieder auch nie zu schade, weshalb es hier unter anderem eine offensichtliche »Shining«-Referenz gibt. Wer noch immer nicht davon überzeugt ist, dass man den Anime nicht allzu ernst nehmen sollte, der muss sich nur einmal Bunny und Shark ansehen, welche die Welt und viele Teile der Story erklären. Doch völlig hirnlos ist der ganze Spaß nicht, denn eine drogengetünchte Szene gegen Ende des Animes basiert auf dem Gleichnis »Schmetterlingstraum« von Zhuangzi.

Die in den ersten und letzten Episoden durchgehend spürbare Lässigkeit fehlt leider etwas in den Episoden dazwischen. Hier wurde mir der Anime etwas zu ernst und brutal. Am Schluss konnte der Anime aber noch einmal die Kurve kriegen, sodass auch hochemotionale Szenen, von denen viele nur mittels Bildsprache transportiert werden, nicht auf der Strecke bleiben mussten. Wunschlos glücklich hinterlässt der Anime einen jedoch nicht. Zu viele Hintergründe über Story und Charaktere, die durchaus spannend hätten sein können, wurden nicht näher behandelt. Man wollte sich wohl auf das Wichtigste konzentrieren: absolute Coolness.
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Avatar: JDK#3
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Ihr müsst euch vorstellen welchen Eindruck Ghost in the Shell damals für jemanden gemacht hat, der nur Dragonball und Pokemon aus dem Fernsehen kannte. Eine Offenbarung und mein neues Lieblingsgenre: Cyberpunk. Meist präsentiert durch dystopische Zukunftswelten mit eigenen Regeln, Gesetzen und Religionen. Und von Armitage, Appleseed und Ergo Proxy hat meine Faszinatin für dieses Genre bis heute nicht abgenommen. Als ich hörte, dass ein neuer Cyberpunk Anime herauskommt habe ich mich gefreut wie ein Kind, dass weiß es liegt eine Konsole unter dem Weihnachtsbaum. Und,.. mein Gott wurde ich enttäuscht.

Die Story:
Wie in Suicide Squad bekommen ein paar der bekanntesten Kriminellen ein Halsband, dass explodiert wenn Befehle nicht befolgt werden. Ihre Mission, etwas zu stehlen. Dabei werden sie von den Gesetzeshütern auf Schritt und Tritt verfolgt. Das ist die erste Hälfte der Serie und ich muss sagen, diesen Teil fand ich gar nicht schlecht. Nichts neues aber unterhaltend. Danach passiert irgendwas. Und wäre das eine Full Spoiler Review würde ich die Story genauso beschreiben. Danach passiert irgendwas. Sicher, wir sehen Kämpfe, gesellschaftliche Ereignisse und Hauptcharaktäre die, .. , irgendwas machen. Verschwörung, Verrat, was auch immer.

Charaktäre:
Der Starke, der Verrückte, der Pflichtbewusste, der Hacker (der alles kann was dem Plot hilft), eine verrückte Ärztin, Comedic Relief und ein Mädchen die in alles ausversehen reinrutscht damit es jemand gibt dem der Plot erklärt werden muss und sich empören kann. Später noch Kinder die so entscheidend für den Plot sind wie Baby Yoda.

Animation und Musik:
Für die erste Hälfte muss ich die Animation wirklich loben. Man muss wissen, dass es in der Zukunft viel Lila gibt, wahrscheinlich weil sich Phillips Hue doch durchsetzen wird, aber zumindest die Kämpfe sind zumindest in der ersten Hälfte anschaulich und dynamisch. Nicht Ufotable dynamisch, aber jeder Vergleich wäre unfair. Leider nimmt die Qualität in der zweiten Hälfte stark ab und manche Szenen wurden anscheinend mit Powerpoint animiert, weil das Budget für die letzten beiden Folgen aufgespart werden musste. Die Musik hingegen ist zwar nicht immer mein Geschmack, aber eigentlich gut gemacht und passend zum Setting. Gerade die Openings sind eigentlich recht cool.

Mein Fazit:
Wer bei mir eine gewisse Frustration heraushört hat einfach gut geraten. Aber im Ernst. Ich würde mich weniger aufregen wenn der Anime einfach nur schlecht wäre. Aber das ist er nicht. Sicher, manche Ideen wären beeindruckender wenn ich sie das erste Mal in dieser Form gesehen hätte. Wobei ich gewisse Anspielungen auf bekannte Filme wie z.B. Terminator und Shining durchaus cool fand. Ich bin der Meinung dass es durchaus gute Ansätze gibt. Leider wird alles Gute genau durch zwei Punkte zu nichte gemacht. Erstens, selbst die verrrücktesten Ideen können von Zuschauern hingenommen werden so lange es eine logisch nachvollziehbare Kausalität gibt. Wenn ein Apfel nicht mehr vom Ast getragen werden kann fällt er herunter (und ich war selbst beim Ende von Darling in the Franxx noch dabei). Und wenn es keine logisch nachvollziehbaren Entscheidungen und Ereignisse gibt, bleiben einfach nur aneinandergereihte Ereignisse, hier zum Teil Haarsträubend. Und anstatt eine Serie zu schauen bei der man bis spät in die Nacht nicht schlafen kann, weil man 'nur noch die nächste Folge' schauen muss, blättert man nebenbei auf dem Handy was es neues auf Facebook gibt und fragt sich was man morgen kocht. Das Zweite Problem waren Charaktäre die mir einfach egal waren. Oh, jemand stribt. Wie war der Name noch mal. Die Personen wurden nicht anders vorgestellt wie von mir oben. Keine Hintergrundgeschichte, keine Motivation, nicht der geringste Ansatz der mir eine Chance gibt mich in einen Charakter hineinzuversetzen und mich mit ihm zu identifizieren. Das nächstbeste war noch 'der Starke'. Seine Motivation ist die, dass er gerne Kämpft und das macht ihn glücklich. Das ist nicht viel, aber so viel erfahren wir über keine andere Person.

Ganz ehrlich, in mancher Saison kommen zu den bereits existenten Anime mittlerweile bis zu 40 neue heraus. Bei so viel Angebot hat man es einfach nicht nötig so etwas zu sehen. Lieber sehe ich zum 100. mal ein Harem Anime mit trotteligem Protagonist der eine Schüssel von einer Tsundere an den Kopf geworfen bekommt weil er aus versehen ins Bad gelaufen ist, wie mich durch so eine Show zu quälen.
Beitrag wurde zuletzt am 06.01.2021 um 04:57 geändert.
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